Ravens Camp 2019 ein voller Erfolg!

Mit einer Rekordteilnehmerzahl von 74 Kindern zwischen 7 - 16 Jahren fand am vergangenen Wochenende das alljährliche TSG Reutlingen Basketball Camp statt. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene nutzten die zwei Tage um den Spaß an der Sportart zu entdecken, oder ihre Skills zu verbessern.

 

Neben den sportlichen Aktivitäten gab es auch genügend Zeit  beim gemeinsamen Mittagessen und verschiedenen Spielen das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Prominenten Besuch gab es am Samstag vom Reutlinger Ex-TSG Spieler Mahir Agva der erst vor wenigen Tagen beim türkischen Spitzenclub Darussafaka Istanbul einen Vertrag unterschrieben hat und sichtlich Spaß hatte mit dem TSG-Nachwuchs zu "zocken". Am Sonntag schauten dann Tigers Tübingen Kapitän Enosch Wolf und Tigers-Neuzugang Roland Nyama beim Camp vorbei und beantworteten in einer großen Fragerunde der Kinder alle Fragen zum Profi-Dasein.

 

Sowohl Trainer als auch Teilnehmer hatten riesen Spaß an den zwei Tagen und freuen sich auf das Camp im nächsten Jahr.

 


Ravens präsentieren neues Logo!

Dürfen wir vorstellen? Unser neues Logo!
Bereits beim Camp am vergangenen Wochenende wurden die Camp-Shirts mit dem neuen Logo veredelt. Nun also die offizielle Vorstellung!

Vor knapp zwei Jahren entstand das bisherige Logo im Rahmen des Namensgebungsprozesses der "Ravens". Nach der Evaluation durch die Marketingfachleute im Wirtschaftsbereit war klar, ein neues Logo muss her!

Die Anforderungen:
Modern, fresh, dynamisch, aufregend!
Das neue Logo sollte zu unserem Team, zu unserer Spielweise und zu dem für was wir stehen passen.

Außerdem sollte der Rabe "Raven" und der Basketball deutlicher erkennbar sein und im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig wollten wir auch neue Farbe hereinbringen und uns vom reinen "schwarz-weiß-grau" Gedanken trennen.

Das neue Logo sollte außerdem für größer angelegtes Marketing tauglich sein.

Die Anforderungen perfekt erfüllt hat der Nürtinger Grafiker Daniel Krsteski mit seinem Design des neuen Logos.

Manager Alexander Rogic "Das Logo ist das Herzstück einer Marke und wichtiges Identifikationsmerkmal. Nach knapp zwei Jahren mit dem alten Logo war es Zeit auch das Logo an die Entwicklung unseres Standorts und an unsere Marketingstrategie anzupassen. Wir sind überzeugt das uns dies mit dem neuen modernen Logo von Daniel Krsteski gelingt. Schon bald wir mehr und neues Merchandise herausbringen"


Ravens Basketball Camp am 13. + 14.07.2019!


Petar Duvnjak kommt zu den Ravens!

Der erste Neuzugang für die nächste Saison ist gefunden!

 

Während die Basketballsaison seit einigen Wochen zu Ende ist, basteln die Verantwortlichen bereits im Hintergrund am Kader für die neue Saison.
Mit Petar Duvnjak (Bild links) kommt ein vor wenigen Tagen 25 Jahre alt gewordener Kroate zu den Ravens!
Duvnjak spielte in der Vergangenheit für KK Vrijednosnice Osijek in der 1.Liga und 2.Liga Kroatiens. Zuletzt konzentrierte er sich auf seine Schiedsrichterlaufbahn und pfiff ebenfalls in der 1. und 2.Liga sowie bei FIBA Wettbewerben.

Der 1,96m große Flügelspieler kann mehrere Positionen spielen und verfügt neben einem guten Wurf über ein gutes Spielverständnis und kann sich aufgrund seines stabilen Körpers auch unter dem Korb durchsetzen. Petar ist bereits in Reutlingen in eine Wohnung eingezogen.

Der Kontakt kam über TSG-Topspieler Damir Dronjic zustande, der zusammen mit Duvnjak bereits im Jugendalter zusammen spielte. Nach einem Tryout vor wenigen Wochen war dann schnell klar, dass von beiden Seiten Interesse besteht.

Ravens Manager Alexander Rogic (Bild rechts)
"Wir sind froh mit Petar einen variablen Spielertypen zu bekommen, der auch menschlich gut ins Team passen wird. Für ihn gilt es jetzt im Sommer in Form zu kommen, dann wird er uns nächste Saison helfen können"


Nikola Gaurina bleibt bei den Ravens!

Nikola Gaurina wird auch in der Saison 2019/2020 für die Ravens auflaufen!


Der kroatische Routinier der letzte Woche 36 Jahre alt wurde kam im Herbst von Pro B-Ligist ETB Wohnbau Baskets Essen nach Reutlingen. Mit seiner Erfahrung von über 15 Jahren Profibasketball strahlte er auf dem Spielfeld für das junge Team in schwierigen Situationen Ruhe aus und konnte mit seiner Cleverness und Spielintelligenz viele gute Aktionen in einer herausragenden Saison beisteuern.

Gaurina absolvierte alle 24 Saisonspiele und steuerte dabei im Schnitt 9,6 Punkte und 1,2 Dreier pro Spiel bei. Er zählte auch zu den besten Assistgebern im Team.

Die Ravens freuen sich einen erfahrenen Spieler mit Topeinstellung weiter in ihren Reihen zu haben!


U14 Mädchen holen Platz 3 beim BBW Pokalfinale (Spaldingcup)

Vom 10.-12.05.2019 fand der U14 BBW-Pokal in der Landessportschule Steinbach statt für das sich das Team von Coach Markus sensationell am Vorwochenende qualifizierte. Neben Athletik- und Basketballtests unter Augen von Verbandsvertretern stand auch ein Basketballturnier an. Am Ende holten die Mädels Platz 3 hinter der TG Sandhausen und den HAKRO Merlins Crailsheim. Alle hatten viel Spaß und konnten viel dazulernen.

Glückwunsch zu diesem klasse Erfolg!


U12 holt Platz 3 bei württembergischen Meisterschaften!

U12 holt 3.Platz bei Württembergischen Meisterschaften!

 

Am vergangenen Wochenende durfte die U12-1 der Ravens sich mit dem Nachwuchs der Bundesligisten Ulm und Ludwigsburg, sowie des Regionalligaaufsteigers PKF Titans Stuttgart messen um die württembergische Meisterschaft unter sich auszumachen. Das 2-tägige Turnier fand in Ulm statt und wurde vom mit gereisten Anhang schon mit Spannung erwartet.

Am ersten Turniertag bekamen es die Ravens mit dem Nachwuchs der MHP Riesen Ludwigsburg zu tun und mussten im Anschluss einen Basketball und Athletiktest absolvieren.

Das Spiel gegen Ludwigsburg verlief zunächst sehr ausgeglichen. Als Ludwigsburg jedoch gegen Ende des 2. Viertels fast eine Fullcourt Presse spielte gerieten die Reutlinger gehörig ins schwimmen und fielen leider immer mehr zurück. Den in dieser Spielphase eingeheimsten Rückstand konnten die Ravens über das restliche Spiel nicht mehr wettmachen und die kleinen MHP Riesen gingen verdient als Sieger vom Platz.

 

Bei den durchgeführten Basketball und Athletiktests zeigten die jungen Raben anschließend sehr solide Leistungen so dass sie guten Mutes in den 2. Turniertag gehen konnten.

 

Hier kam es zunächst auf ein erneutes Aufeinandertreffen mit dem Nachwuchs von ratiopharm Ulm die diesesmal mit ihrer absoluten Bestbesetzung antraten.

Auch in diesem Spiel konnten die Reutlinger zunächst gut mit halten, da die Ulmer jedoch sehr schnell mit einer sehr aggressiven Defense spielten, riss der Kontakt nach und nach ab, so dass es dann doch zu einem deutlichen Ulmer Sieg kam.

 

Im letzten Spiel gegen den Nachwuchs der Stuttgarter Titans wollten die Ravens dann endlich den ersten Sieg einfahren um auch mit einem guten Feeling aus dem Turnier zu gehen. In dem sehr spannenden Spiel ging es hin und her. Während Stuttgart sich jedoch überwiegend auf 3 Spieler verlassen konnte, trumpften die Ravens mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung auf und gewannen verdient 59:55 und eroberten hierdurch den viel umjubelten 3. Platz.

 

Den Coaches Martin, Önder und Nadine gebührt ein großes Lob. Sie haben aus talentierten Spielern ein Klasse Team geformt, welches verdient diesen großen Erfolg erreicht hat.

 

Endstand U12 Württembergische Meisterschaften 2018/2019

1. ratiopharm Ulm

2. MHP Riesen Ludwigsburg

3. TSG Reutlingen Ravens

4. PKF Titans Stuttgart


U14 Mädchen erreichen BBW Pokalfinale (Spaldingcup)!

Wahnsinn! Unsere U14 Mädchen, als Außenseiter im Qualifikationsturnier zum BBW Pokal (Spaldingcup) gestartet, haben für eine große Überraschung gesorgt. Das Team von Coach Markus setzte sich an diesem Wochenende gegen die Bezirksligameister TS Durlach und Basket Ladies Kurpfalz durch und haben sich damit für das Finale des BBW Pokals (Spaldingcup) am nächsten Wochenende in der Sportschule Steinbach qualifiziert. Neben Spielen gegen Regionalligateams und die HAKRO Merlins Crailsheim stehen auch Athletik- und Basketballtests an.


U14 Mädchen erreichen Qualiturnier zum BBW/Spaldingcup!

U14 Mädchen erreichen Qualifikationsturnier zum Spalding Cup!

Großer Erfolg für unsere U14 Mädchen. Das Team von Coach Markus hat das Qualiturnier für den Spalding Cup erreicht. An diesem Wochenende trifft das Team auf die anderen Bezirksligameister in BW die TS Durlach, Basket Ladies Kurpfalz und HAKRO Merlins Crailsheim.

Die Erst- und Zweitplatzierten qualifizieren sich für den Spalding Cup zusammen mit den Regionalliga Dritten und Vierten!

Neben unserer U12-1 welche an diesem Wochenende bei den württembergischen Meisterschaften antritt (wir berichteten) ist somit auch die Saison der U14 Mädels noch nicht beendet.

Viel Erfolg!


24.ST Howies TSG Söflingen 87:88 TSG Volksbank Reutlingen

TSG gewinnt Krimi und wird Vizemeister

Die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen haben auch das letzte Saisonspiel für sich entschieden. In einem verrückten Basketballspiel holten die Reutlinger in letzter Sekunde einen 87:88 Auswärtserfolg in Söflingen. Aufgrund der Patzer der Konkurrenz schiebt sich die TSG von Platz 5 auf Platz 2 der Regionalliga BW und wird damit Vizemeister.

 

Schlechter Start

Die TSG, die mit nur 9 einsatzfähigen Spielern zum unangenehmen Gegner aus der Ulmer Vorstadt anreisten, kamen nicht gut ins Spiel. Die Gastgeber spielten sehr intensiv und konnten durch zwei Dreier gleich 7:0 in Front gehen. Erst ein Klay-Dreier brachte etwas Ruhe ins TSG-Spiel. Allerdings stimmten in der Verteidigung viele Zuordnungen nicht und die Gastgeber nutzten ihre körperlichen Vorteile. Mit 25:21 gingen die Hausherren ins zweite Viertel.

 

TSG bleibt dran

Auch im zweiten Viertel nutzten die Gastgeber zunächst ihre Größenvorteile und konnten immer wieder in Brettnähe abschließen. Die TSG biss sich aber zurück ins Spiel. Vier Punkte von Benni Traore brachten das 27:27. Nach einem Charlton-Korbleger lag die TSG erstmals in Front (36:35). Allerdings konnten die Gastgeber zum Viertelende einen 9:3 Lauf erzielen um eine 44:39 Führung in die Pause zu nehmen. Vor allem defensiv gab es Gesprächsbedarf.

 

Söflingen zieht weg

Die Halbzeit tat den Ravens offensichtlich nicht gut. Die Gastgeber spielten sich schnell in einen Rhythmus, trafen drei Dreier hintereinander und schlossen noch mehrere Korbaktionen nach Offensivrebounds erfolgreich ab. Bis auf 15 Punkte zogen die Söflinger davon (65:50). Zu diesem Zeitpunkt sah alles nach einer Niederlage für die Tsouknidis-Schützlinge aus. Doch die Reutlinger gaben das Spiel nicht auf und kamen durch die starken Sinan Durant, Marques Charlton und David Grubic nochmal zum Viertelende in Schlagdistanz (66:57).

 

Unglaubliches Schlussviertel

Es entwickelte sich jetzt ein Showdown mit offenem Visier. Beide Teams trafen gut in der Offensive, doch die Gastgeber konnten den Vorsprung stets bei 10 Punkten halten. Fünf Minuten vor Ende sah es immer noch nach einem Sieg der Ulmer Vorstädter aus. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Fünf schnelle Punkte von Durant und zwei Korbleger durch Charlton und Traore brachten das 77:76. Zwei Minuten vor Schluss fingen sich die Hausherren wegen Meckerns in der hitzigen Partie zwei technische Fouls ein, Charlton netzte beide Freiwürfe ein (77:78). Söflingens Topscorer Lars-Kevin Berger übernahm nun das Ruder, mit fünf Punkten inklusive einem Dreier eine Minute vor Schluss brachte er seine Farben wieder mit 86:84 in Front. David Grubic verwandelte für Reutlingen nur einen von zwei Freiwürfen, Berger tat ihm dies 20 Sekunden vor Ende gleich (87:85). Dann schlug die Stunde von Sinan Durant. 13 Sekunden vor Ende traf er einen Dreipunktewurf zum 87:88. Die Hausherren hatten den letzten Angriff und spielten den Ball zu Spielertrainer Ed Williams der beim Blockversuch von Durant gefoult wurde. Mit 1 Sekunde zu spielen hatte er die Chance sein Team zum Sieg zu werfen, doch er vergab beide Freiwürfe, die Ravens sicherten sich den Rebound und den Sieg.

 

Konkurrenz patzt – TSG wird Vizemeister der Regionalliga

Die Basketballgötter waren an diesem Abend auf TSG-Seite. Wenige Stunden nach Spielende stand fest das die gesamte Konkurrenz von Platz 2-4 verloren hatte. Damit sprang die TSG noch am letzten Spieltag von Platz 5 auf Platz 2 und feiert damit nach einer überragenden Saison die Vizemeisterschaft in der Regionalliga BW!

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Wir haben sehr nervös angefangen und uns von der körperlichen Spielweise des Gegners beeindrucken lassen. Trotz Foulproblemen und kurzer Rotation hat mein Team nie aufgegeben und unglaubliche Moral gezeigt. Trotz der Rückschläge und Verletzungen haben wir uns für unsere harte Arbeit mit dem Sieg und der Vizemeisterschaft belohnt. Ich bin stolz auf mein Team.“

 

Scoring: Charlton (24/1 Dreier), Durant (15/2), Grubic (14/1), Gaurina (12/1), Traore (11), Klay (10/2), Terzidis (2), Schmid, Albanus  

 


23.ST TSG Volksbank Reutlingen 83:67 USC Heidelberg

TSG siegt im Spitzenspiel

Die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen haben auch das letzte Heimspiel der Saison in der Basketball Regionalliga BW erfolgreich gestaltet. Im Spitzenduell gegen den amtierenden Vizemeister und Tabellenzweiten USC Heidelberg setzten sie sich nach einer starken Leistung verdient mit 83:67 durch. Topscorer war erneut Marques Charlton mit 27 Punkten.

 

Von Beginn an treffsicher

Die TSG legte los wie die Feuerwehr. Nach 2 Minuten und zwei Gaurina-Dreiern stand es 8:0. Auch eine frühe Auszeit der Gäste bewirkte nichts. Die Zonenverteidigung der Gäste spielten die Ravens clever aus und trafen hochprozentig von außen. Der dritte Gaurina-Dreier und zwei weitere durch Albanus und Charlton rauschten durch den Heidelberger Korb (21:9). Erst zum Ende des Viertels kamen die Unistädter besser ins Spiel und legten einen 9:0 Lauf zum 21:18 hin.

 

TSG dominiert Spielgeschehen

Beim 21:20 kamen die Gäste bis auf einen Zähler heran. Es sollte der knappste Abstand des Abends bleiben. Vier Charlton-Zähler und ein weiterer Albanus-Dreier brachten die TSG wieder mit 28:22 in Front. Dann kam Kapitän Klay (17 Punkte) in Fahrt. Er erzielte einen Korbleger und wurde zusätzlich gefoult und wenig später einen weiteren Dreier. Rückkehrer Sinan Durant machte beim Stand von 39:27 seinen ersten Korb. Vor allem die Defensive war nun sehr stark, die Gäste taten sich schwer erfolgreich zum Abschluss zu kommen. Charlton und Klay waren es dann die mit einem weiteren 7:2 Lauf die TSG zur Pause komfortabel in Führung brachten (46:33)

 

TSG lässt nichts anbrennen

Auch nach der Halbzeit ließ die TSG den Gästen keine Chance auf ein Comeback. Benni Traore, bis dahin noch ohne Punkt, erzielte innerhalb von zwei Minuten sechs Zähler und brachte die TSG beim 52:33 vorentscheidend in Führung. Es entwickelte sich nun ein Spiel mit vielen Foulpfiffen auf beiden Seiten, sodass es viele Freiwürfe gab. Die TSG hielt den Vorsprung aber immer konstant bei über 15 Punkten (68:51).

 

Charlton zeigte seine Qualitäten

Im letzten Viertel gelang den Heidelbergern zunächst ein kleiner 6:2 Lauf, dann schlug die Stunde von Marques Charlton. Der Reutlinger Topscorer übernahm das Ruder und lenkte das Spiel intelligent. Er erzielte im Schlussviertel 8 Punkte und gab zwei weitere Vorlagen, sodass der Sieg nie mehr in Gefahr kam. Insgesamt zeigte die TSG eine starke Vorstellung, ließ den Gästen keine Chance und hat damit auch den letzten Gegner der Liga bezwungen gegen den bisher noch kein Erfolg gelungen ist. Die Ravens stehen nach wie vor auf Tabellenplatz 5, mittlerweile punktgleich mit dem Tabellenvierten und Dritten. Im Best-Case Szenario kann das Tsouknidis-Team am letzten Spieltag sogar noch Platz 2 erreichen.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht. Das Team hat den Ausfall von Dronjic mittlerweile kompensiert und jeder seine neue Rolle gefunden. Es ist schade, dass die Saison nun fast vorbei ist da wir nun wieder einen guten Rhythmus haben. Wir werden auch im letzten Spiel in Söflingen nochmal alles geben. Wir haben eine sehr gute Saison gespielt. "

 

Scoring: Charlton (27/1 Dreier), Klay (17/3), Gaurina (12/3), Traore (10), Albanus (8/2), Durant (5/1), Ahlgrim (2), Schmid (2), Grubic, Terzidis

 


Botek erweitert Engagement!

 

Premiumpartner Botek wird sein Engagement bei den Ravens zur neuen Saison deutlich erweitern!

 

Das Riedericher Unternehmen welches auf die Herstellung von Präzisionswerkzeugen für die Tiefbohrtechnik spezialisiert ist, unterstützt die Ravens bereits seit letzter Saison.

 

Ihren Leitsatz "Gutes stetig verbessern!" will das Unternehmen nun auch im Bereich des Engagements bei den Ravens zur Geltung bringen.

 

Sponsoringleiter Jorgo Tsuknidis: "Wir sind froh mit Botek einen starken Partner an unserer Seite zu haben der unsere ständige Weiterentwicklung wertschätzt und weiterhin Teil unseres aufstrebenden Projekts sein will. Ihr Leitsatz "Gutes stetig verbessern" ist auch unser Anspruch"


U18 schließt Oberliga Saison mit Erfolgserlebnis ab!

Unser U18 Nachwuchs hat die Saison in der höchsten Württembergischen Spielklasse mit einem Sieg abgeschlossen. Am letzten Spieltag der Hauptrunde gewann das Team gegen den SV Böblingen mit 95:87 und sicherte sich damit einen guten vierten Tabellenplatz in der 10er Liga.

 

Da nur die ersten zwei Teams der Liga automatisch für die nächste Oberligasaison qualifiziert sind steht im Sommer die Qualifikation an. Für Nico, Nicolas, Dome, Noel und Noah war das letzte Spiel gleichzeitig ihr letztes Jugendspiel für die Ravens. In der Qualifikation müssen alle Teams mit dem jüngeren Jahrgang antreten.


U12 schnuppert an Sensation!

Am Sonntag empfing die U12-1 von Coach Martin Leibßle und Assistant Önder Kutlu mit dem Nachwuchsteam des Bundesligisten Ratiopharm Ulm den ungeschlagenen Tabellenführer, der bisher alle Spiele gegen die gesamte Konkurrenz haushoch gewinnen konnte. Nachdem die Reutlinger zunächst in Führung gingen, konnten die Ulmer Ende des 1.Viertels und vor allem im 2. Viertel mehrere Dreier versenken, sodass sie dann doch mit einer zweistelligen Führung in die Halbzeit gehen konnten.

 

Im 3.Viertel konnte der Reutlinger Nachwuchs seine bereits sehr gute Leistung sowohl in der Offense, als auch in der Defense steigern und kam bis auf 3 Punkte an die Ulmer heran. Auch im letzten Viertel entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Das sehr starke Give-and-Go Spiel der Gäste konnte dennoch nicht komplett gestoppt werden, sodass der Ulmer Nachwuchs schlussendlich einen hart umkämpften 78:85 Auswärtssieg nach einem hochklassigen Spiel einheimsen konnte. Die Young Ravens konnten trotz allem unter lautem Beifall der Zuschauer mit erhobenem Haupt vom Spielfeld gehen denn sie waren das erste Team das Ulm an seine Grenzen brachte.

 

Anfang April in Tübingen geht es um Platz 2 in der höchsten u12 Liga.

 

Fazit: Mit diesem talentierten Jahrgang und Team kann die TSG positiv in die Zukunft schauen


22.ST TSG Volksbank Reutlingen 92:72 TSV Wieblingen

Charlton überragt bei TSG-Sieg

Nach einer starken zweiten Halbzeit setzten sich die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen in der Regionalliga BW am vergangenen Samstag verdient mit 92:72 (44:38) gegen die TSV Wieblingen Füchse durch. Überragender Mann des Abends war TSG-Spieler Marques Charlton mit 31 Punkten.

 

Ausgeglichenes erstes Viertel

Der Start ins Spiel war alles andere als planmäßig. Die Gäste, welche im Abstiegskampf dringend punkten mussten, zeigten sich hochmotiviert und bissig und zu Beginn auch treffsicher. Die TSG-Defensive stand in den ersten Minuten auf wackeligen Beinen, sodass Headcoach Vasilios Tsouknidis gezwungen war in der 6.Minute beim Stand von 11:14 die erste Auszeit zu nehmen. Diese zeigte Wirkung, sein Team legte einen 8:0 Lauf zum 19:14 hin, musste diesen Vorsprung aber  bis Viertelende wieder einbüßen (19:19).

 

Youngster Ahlgrim erzielt erste Zähler

Auch im zweiten Viertel taten sich die Achalmstädter vor allem defensiv zunächst weiter schwer. Tsouknidis brachte den erst 16-Jährigen Yann Ahlgrim, der seine ersten Regionalliga-Minuten direkt mit einem erfolgreichen Dreier zurückdankte. Mitte des Viertels liefen die Ravens immer noch einem Rückstand hinterher (29:32), eher der überragende Marques Charlton langsam Fahrt aufnahm. Nach zwei Ballgewinnen und Korbvorlagen erzielte er sechs Zähler in Folge, sodass die TSG einen knappen 44:38  Vorsprung in die Pause nahm.

 

Charlton und Klay bringen TSG auf Siegerstraße

In der Halbzeitpause fand Tsouknidis deutliche Worte, mit der Leistung seines Teams speziell defensiv war er nicht zufrieden. Die Ansprache zeigte Wirkung, Charlton und Klay legten mit zwei Dreiern los, Klay ließ sieben weitere Zähler folgen (59:49). Dann war es erneut die Charlton-Show welche die TSG vorzeitig auf die Siegerstraße brachte. Mit teils spektakulären Korbaktionen erzielte er neun Punkte in Folge, insgesamt gelang der TSG in diesem Viertel ein 15:6 Lauf zur Vorentscheidung (72:55). Auch der ebenfalls erst 16-Jährige Fabian Martini trug sich in die Scorerliste ein.

 

TSG bringt Sieg ins Ziel

Im letzten Viertel zeigte die TSG die Qualitäten einer Spitzenmannschaft, verteidigte gegen die müder werdenden Gäste gut, es gelangen zahlreiche Ballgewinne. Im Angriff wurden die freien Spieler gefunden und diese nutzten ihre Chancen. Kapitän Klay erzielte zwei seiner fünf Dreier, insgesamt konnten alle Spieler punkten und die TSG fuhr einen verdienten 92:72 Sieg, nach einer Leistungssteigerung in Durchgang zwei ein.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Wir haben in der ersten Halbzeit schlecht verteidigt und waren nicht wach genug. In der zweiten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht und alles kontrolliert. Marques Charlton hat heute ein überragendes Spiel gemacht, ebenso wie Justin Klay und auch unsere Jugendspieler welche wichtige Impulse geben konnten. Mein Team hat in der zweiten Halbzeit die Vorgaben effektiv umgesetzt.

 

Scoring: Charlton (31/1 Dreier), Klay (23/5), Schmid (10), Grubic (8), Ahlgrim (5/1), Gaurina (5), Albanus (4), Terzidis (2), Traore (2), Martini (2)  

 


21.ST BBU 01 Ulm 71:79 TSG Volksbank Reutlingen


20.ST TSG Volksbank Reutlingen 80:84 PS Karlsruhe Lions

TSG wacht zu spät auf

Die zweite Heimniederlage in Folge mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen in der Regionalliga BW hinnehmen. Gegen die PS Karlsruhe Lions setzte es nach einer schwachen Defensivleistung eine 80:84 (41:46) Niederlage. Die Aufholjagd der TSG kam zu spät.

 

Schwaches erstes Viertel

Drei Minuten waren erst gespielt da lagen die Gäste bereits durch einen Dreier des erst 18-Jährigen Mondwell Bukle mit 4:11 in Front. Die TSG ließ bereits in der Anfangsphase zahlreiche einfache Punkte liegen und war defensiv schlafmützig. Nur den Leistungsträgern Klay und Charlton war es zu verdanken, dass die Ravens in Schlagdistanz blieben. Fünf Charlton-Punkte zum Ende des ersten Viertels brachten die Tsouknidis-Schützlinge immerhin auf 20:26 heran.

Defensiv weiter unsortiert

Auch im zweiten Viertel offenbarten sich wie in der Vorwoche defensive Schwächen. Zwar ließ die Offensive nun besser, der 35-Jährige Routinier Nikola Gaurina erzielte fünf Zähler in Folge und setzte seine Mitspieler gut in Szene, doch in der Defensive wollten keine Stopps gelingen. Die Gäste konnten nach wie vor zu vielen einfachen Punkten gelangen, oft über ihren 2,12m Center Denis Vrsaljko der für die TSG nicht zu bremsen war. Der letztjährige 2.Bundesliga-Spieler erzielte am Ende auch die meisten Punkte für sein Team (24). Mit der Schlusssirene traf Julius Albanus noch eine Korb um die Hoffnungen auf die zweite Hälfte aufrecht zu halten (41:46).

 

Verkorkstes drittes Viertel

In der Halbzeitpause war Headcoach Vasilios Tsouknidis sichtbar enttäuscht von der Leistung seines Teams und forderte mehr Intensität ein. Doch es waren die Gäste die mit mehr Intensität aus der Pause kamen und schnell mit 41:50 in Front gingen. Die TSG kämpfte sich immer wieder auf 4-5 Punkte heran, doch dann kam die nächste Schwächephase welche die Gäste ausnutzen konnte. Ein 11:2 Lauf brachte die Lions gar mit 49:62 in Front. Erst ein Dreier des erst 16-Jährigen Fabian Martini der sein Ligadebüt für die TSG gab und dabei starke 6 Punkte erzielte brach den Bann. Doch zum Viertelende mussten die Ravens immer noch einem zweistelligen Rückstand hinterherlaufen (59:69).

 

TSG kämpft sich zurück

Sechs schnelle Charlton-Punkte brachten die TSG plötzlich zurück ins Spiel (65:70). Die Achalmstädter zeigten sich endlich wacher in der Verteidigung und konnten selbst einige Ballverluste erzeugen. Es entwickelte sich jetzt ein spannendes Spiel. Zwei Dreier von Charlton und Klay brachten den Ausgleich (76:76), ein weiterer Charlton Korbleger gar die erste TSG-Führung des Spiels (78:76). Doch wieder war es der erst 18-Jährige Mondwell Bukle der sofort einen Korbleger und einen weiteren Dreier traf (78:81). Dies schien der Knackpunkt im Spiel zu sein, die letzten Würfe wollten nicht mehr fallen, während die Gäste den Sieg über die Ziellinie retteten.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Wir merken zurzeit, dass wir durch die vielen Ausfälle in den letzten Wochen nicht wie gewohnt trainieren können und dies wirkt sich auf die Leistung am Wochenende aus. Wir finden viel zu spät in einen Rhythmus und müssen viel Kraft aufwenden um den Rückstand aufzuholen. Wenn du dir dazu 21 Ballverluste erlaubst, musst du dich nicht wundern wenn es am Ende nicht reicht. Wenn die Hälfte des Teams keinen einzigen Punkt beiträgt wird es ebenfalls schwierig zu gewinnen. Wir werden uns jetzt sammeln und versuchen die restliche Saison gut zu Ende zu spielen. Zufrieden bin ich mit der Leistung unserer Jugendspieler die ihre Sache gut gemacht haben“.

 

Scoring: Charlton (31/4 Dreier), Klay (15/1), Traore (12), Gaurina (10/2), Albanus (6), Martini (6/2 Dreier), Terzidis, Schmid, Janovsky, Tomas-Duarte, Grubic

 


19.ST TSG Volksbank Reutlingen 67:93 BSG Ludwigsburg

TSG mit rabenschwarzem Abend

Eine schwache Leistung zeigten die Reutlinger Basketballer bei der klaren und verdienten 67:93 Niederlage gegen den Ludwigsburger Bundesliganachwuchs. Die bestens eingespielte Nachwuchstruppe legte bereits im ersten Viertel den Grundstein zum Erfolg. Die TSG zeigte ungewohnte Abstimmungsschwächen.

 

Bruch Ende des 1.Viertels

Eigentlich ging das Spiel für die TSG gut los. 5:0 stand es nach einer Minute. Auch nach fünf Minuten führten die Tsouknidis-Schützlinge nach zwei Klay-Dreiern noch mit 15:12 gegen die Barockstädter die ihrerseits drei Deutsche Jugendnationalspieler aufboten. Doch dann kam plötzlich ein Bruchs ins Reutlinger Spiel. Vorne wollten selbst einfache Körbe nicht gelingen und in der Verteidigung offenbarten sich seltene Abstimmungsschwächen. Dies nutzten die jungen Gäste aus und legten einen 13:4 Lauf zum Viertelende hin. Spielstand 17:25 für die Gäste.

 

TSG bleibt in Schlagdistanz

Im zweiten Viertel kamen die Ravens langsam wieder zurück ins Spiel. Der gut aufgelegte Nikola Gaurina erzielte fünf Zähler in Folge, doch vor allem von der Dreipunktelinie erwischten die Gäste einen Sahnetag. Die Kinder des Ludwigsburger Bundesligatrainers John Patrick erzielten drei Dreier in Folge. Die TSG schaffte nochmal einen 5:0 Lauf zum Viertelende um beim 34:42 zur Pause noch in Schlagdistanz zu bleiben.

 

Dreierhagel entscheidet Spiel

In der Halbzeitpause gab es eine deutliche Ansprache von Headcoach Vasilios Tsouknidis der überhaupt nicht zufrieden war mit der Leistung seines Teams. Dies schien Wirkung zu zeigen, nach einem Charlton-Dreier waren die TSG-Schützlinge plötzlich beim 43:46 wieder voll im Spiel. Doch genau in diese starke Phase traf Johannes Patrick einen weiteren Dreier für die Gäste. Dies schien der TSG deutlich moralisch zuzusetzen, denn die Gäste übernahmen wieder das Ruder, zwei weitere Dreier rauschten innerhalb einer Minute durch den Reutlinger Korb ebenso wie einfache Punkte nach Ballverlusten. So stand es schnell 47:63 und die TSG sah die Felle davonschwimmen. Auch bis Viertelende (55:69) kamen die Ravens nicht mehr wirklich heran.

 

Letztes Viertel zum vergessen

Auch im letzten Viertel setzte sich die sehr starke Dreierquote bei den Gästen fort. Die Patrick-Brüder netzten wieder innerhalb kurzer Zeit drei Dreier ein, beim 55:76 war das Spiel endgültig entschieden. Die TSG stemmte sich nicht mehr gegen die Niederlage und musste einsehen, dass heute gegen sehr gut aufgelegte Gäste nichts zu holen war. Ein weiterer der insgesamt 12 erfolgreichen Dreier und ein Korbleger zum 67:93 besiegelten die höchste Saisonniederlage für die TSG.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Das war die schlechteste Leistung die ich von meinem Team saisonübergreifend seit sehr langer Zeit gesehen habe. Wir hatten keinen Biss, haben nicht gekämpft und haben uns viel zu schnell aufgegeben. Unsere Abstimmung offensiv und defensiv hat überhaupt nicht gepasst. Das darf nicht mehr passieren, wir werden nächste Woche zu Hause gegen Karlsruhe ein anderes Gesicht zeigen.

 

Scoring: Gaurina (15/1 Dreier), Charlton (11/1), Klay (11/2), Albanus (9), Traore (8), Schmid (6), Tomas-Duarte (5), Grubic (2), Janovsky, Terzidis

 


Der nächste Schritt – Die Basketballer der TSG Reutlingen Ravens gründen einen Wirtschaftsbeirat und geben offiziell das Ziel 1. Regionalliga 2020 aus

Bild: Der neu gegründete Wirtschaftsbeirat der TSG Reutlingen Ravens

 

Es ist eine Erfolgsgeschichte der letzten Jahre: Die Basketballabteilung der TSG Reutlingen, die Ravens, haben sich in der Jugendarbeit strukturell sehr positiv entwickelt, alleine ca. 170 Jugendliche spielen in neun Mannschaften in den Altersklassen U10 – U18 erfolgreich in einer sehr leistungsstarken Region die zweitpopulärste Teamsportart der Welt. Als Aushängeschild des Seniorenbereichs mit drei Herrenteams hat die 1. Mannschaft unter Coach Vasilios Tsouknidis in drei Spielzeiten den Schritt von der Oberliga in die Spitzengruppe der Regionalliga BW geschafft. Nun ist es an der Zeit, der Organisation der Basketball-Abteilung auch die notwendigen Strukturen im Hintergrund für die Herausforderungen einer kontinuierlichen Weiterentwicklung zu geben.

 

Dass die Erfolgsaussichten der Reutlinger Basketballer auch etwas mit der sportgeografischen Lage der Stadt zu tun haben, liegt auf der Hand. In einem Radius von nur 80 Kilometern, einer guten Autostunde,  finden sich um Reutlingen zwei Erstliga-, drei Zweitligateams sowie noch drei Standorte der 3. Liga. Weder in den Basketball-Traditionsregionen Oberfrankens, der Region Frankfurt/Gießen oder dem Oldenburger Raum, noch im bevölkerungsreichen NRW, findet sich eine derartige Dichte an Profiteams.

 

Gleichzeitig spricht Größe (117.000 EW) und sportliches Umfeld Reutlingens für positive Zukunftsaussichten: von 18 Vereinen der 1. Bundesliga weisen exakt die Hälfte ziemlich ähnliche Dimensionen an Zuschauer-, Nachwuchsspielern- und auch Wirtschaftspotentialen aus: zwischen 70.000 und 130.000 Einwohner, kein national relevanter Fußballclub und eine hohe Basketballaffinität der Gesamtregion. Die drei Basketball-Hochburgen im Stuttgarter Raum (Ludwigsburg, Tübingen, Kirchheim) sind allesamt kleiner als Reutlingen, auch wenn Größe und Einwohnerzahl nicht das einzige Kriterium für Erfolg ist.

 

Alles andere, was für den Basketball und dessen allgemeine Entwicklungspotentiale spricht, ist hinlänglich bekannt. Keine andere Teamsportart ist derartig international, multikulturell und integrativ aufgestellt, das Fehlen der großen nationalen Tradition wird eher zur Tugend und fördert das positive Image.  Als Team unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Religion gemeinsam um den Erfolg zu kämpfen ist für Basketballer so selbstverständlich wie der gegenseitige Respekt und faire Umgang auf und abseits des Spielfelds. Davon werden neben der sportlichen Entwicklung auch wesentlich die Lerneffekte für Kinder und Jugendliche geprägt.

 

Diese Erkenntnisse und die Überzeugung, hat nun zur Gründung eines sogenannten Wirtschaftsbeirates der Ravens geführt. Damit soll der Reutlinger Basketball in naher Zukunft mit höherem Aufwand, größerer Expertise und einem wachsenden Netzwerk auf ein neues Level geführt werden. Die Gruppe setzt sich aus langjährigen Freunden, Förderern und Sponsoren zusammen, die Expertise aus ihrem Berufsfeld, zum Beispiel als Betriebswirte,  Marketingspezialisten oder auch als Jurist und Steuerberater mit einbringen wollen. Durch regelmäßigen Kontakt und Austausch sollen Fragen der Strategie, der Vermarktung und der Sponsorengewinnung gemeinsam erörtert werden. Dabei nutzt der Beirat seine Erfahrungen und Kenntnisse und soll der aktuellen Abteilungsleitung um Alexander Rogic und Jorgo Tsuknidis, welche ehrenamtlich die Organisation und Vermarktung operativ steuern, der Schritt in die zunehmend geforderte Professionalität erleichtert werden. Mit Marcel Sautter wird außerdem ab sofort ein Marketing-Spezialist einen Teil seiner Freizeit den gemeinsamen Zielen opfern und die Vermarktung von Werbeflächen, die Markenbildung der Ravens und die Kommunikation optimieren und vorantreiben.

 

Dass dies notwendig ist, ist nicht zuletzt eine Forderung des Trainers der 1. Mannschaft: „Im Basketball verläuft die Grenze zwischen reinem Amateursport und semiprofessioneller Organisation exakt zwischen 2. und 1.Regionalliga. Wollen wir diesen Schritt gehen, brauchen wir die entsprechenden Strukturen im Hintergrund vor einem Aufstieg! Ansonsten könnte es ein kurzes Gastspiel in der vierten Liga Deutschlands werden. Die Belastung der Abteilung für ein  1. Regio-Team ist durch höhere Ligastandards und viel längere Auswärtsfahrten erheblich größer als bisher. Die gesamte Liga ist qualitativ sehr ausgeglichen und stark. Die Topteams arbeiten teilweise mit einigen Vollzeitprofis. Dadurch sind auch die sportlichen Anforderungen an Training und Leistungsniveau der Mannschaften viel höher“, betont Tsouknidis.  „Bei allem Einsatz und Freude am sportlichen Erfolg  - auf ein unkalkulierbares Abenteuer werden wir uns nicht einlassen!“

 

Dass es bei den Bemühungen um eine effektivere Struktur und höhere Sponsoreneinnahmen nicht einzig um den Erfolg der 1. Mannschaft geht, ist allen Beteiligten klar. Uwe Richter, Steuerberater und Kassenwart der Basketballer, stellt unmissverständlich fest: „Die 1. Mannschaft ist mit ihren Erfolgen immer das Zugpferd der Entwicklung der Basketballabteilung gewesen. Sie zieht Zuschauer und Sponsoren und finanziert damit einen nicht unerheblichen Teil der Jugendarbeit mit. Das war immer so und wird auch in Zukunft so bleiben.“ Und der sportliche Leiter Jorgo Tsouknidis ergänzt: „In einem so leistungsstarken Umfeld, indem talentierte Jugendliche hervorragende Optionen auch im näheren Umfeld von Reutlingen haben, muss das Gesamtpaket stimmen. Die Betreuung der Jugendteams, das Heranführen an den Seniorenbereich und das Ziel, in der eigenen Heimatstadt vor möglichst großem Publikum Basketball spielen zu können, sollte jedem ambitionierten, jungen Spieler möglich sein. Wir wollen damit auch ein noch wichtigerer Baustein der sehr guten Basketball-Jugendarbeit im Stuttgarter Raum werden. Die Ausbildung und Motivation der Jugendtrainer ist eine wesentliche Grundlage dafür. Den lokalen Sponsoren ist es extrem wichtig, die nachhaltige Jugendarbeit erkennen zu können und kein Geld in überzogene Profiträume eines einzelnen Teams zu versenken. In den letzten Jahren haben mehrere TSG-Eigengewächse den Sprung in die Jugendnationalmannschaften geschafft, jedes Jahr stellen wir für unsere Kooperationsvereine Tübingen und Urspring mehrere Spieler die dort mit Doppellizenz in der Jugend- und Nachwuchsbundesliga auflaufen.  Motivation des Nachwuchses geschieht ganz wesentlich über greifbare und engagierte Vorbilder im eigenen Topteam. Deshalb braucht es dort Erfolg, mit dem sich jedes Vereinsmitglied und jeder Jugendspieler identifizieren kann. Darum wollen wir auch noch mehr als bisher in die gemeinsame Identität investieren.“

 

Dass dies in den eigenen Reihen des neugegründeten Beirates exakt so gesehen wird, bestätigt Önder Kutlu, Unternehmer, Sponsor und ehemaliger Basketballspieler: „Ich würde mich freuen, wenn sich besonders die Jugendarbeit weiter so gut entwickelt wie bisher. Ich unterstütze die sportlichen Ziele der TSG-Basketballer  insgesamt auch gerne als Sponsor, sehe jedoch gleichzeitig die Notwendigkeit, bei immer höheren Kosten für den Gesamtaufwand die wirtschaftlichen Strukturen auszubauen. Ich begrüße sehr, dass dies nun mit großem Engagement vorangetrieben wird und sich die Belastung damit auf mehrere Schultern verteilt. Dass die 1.Mannschaft mit einem Aufstieg auch einen weiteren Entwicklungsschritt als sportliches Aushängeschild und Livesport-Attraktion der Stadt Reutlingen gehen würde, wäre eine Bestätigung der Arbeit und Investitionen aller Beteiligten in den letzten Jahren.“

 

Hierzu ergänzt Tobias Buss, hauptamtlicher Geschäftsführer der TSG Reutlingen : „Es wäre schön, wir könnten die TSG und damit auch die Stadt Reutlingen auch im Mannschaftssport wieder überregional etablieren. Mit dem aktuellen sportlichen Erfolg ernten die Ravens die Früchte für Ihre tolle Jugendarbeit. Dieser Weg spiegelt unsere Vereinsphilosophie wider und ist auch die einzige Herangehensweise, die bei der TSG nachhaltig funktioniert. Da wir von Vereinsseite keine großen Etats für den Leistungssport zur Verfügung stellen können, wollen wir den eingeschlagenen Weg der Ravens unterstützen und unseren Teil dazu beitragen, dass ein Aufstieg finanziell aber auch strukturell auf gesunden Beinen steht schon bevor er Realität wird.“

 

So wurde nun, als Ergebnis der ersten beiden Treffen des Beirates, auch eine klare Zielstellung ausgegeben:  1. Regionalliga 2020. Dass dafür nicht zwingend der Aufstieg in der laufenden Saison notwendig ist, ist so gewollt. Aber alle nun eingeleiteten Maßnahmen sollen absichern, dass in der Spielzeit 19/20 ein starkes Team dieses Ziel offiziell und mit guten Aussichten angehen kann. Und das im Erfolgsfall ein solcher Aufstieg eben nicht zum Abenteuer, sondern zur weiteren Evolutionsstufe einer erfolgreichen Basketballzukunft in Reutlingen wird.

 


18.ST BG Karlsruhe 64:85 TSG Volksbank Reutlingen

TSG zurück in Erfolgsspur

Am 18. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen einen deutlichen 64:85 (32:44) Auswärtserfolg beim Tabellenletzten BG Karlsruhe einfahren. Topscorer wurde Kapitän Justin Klay mit 23 Punkten.

 

TSG startet konzentriert

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wollten die Ravens unbedingt mit voller Konzentration gegen Karlsruhe ins Spiel starten was auch gleich gelang. Die TSG startete  mit einem 7:2 Lauf in die Partie, wenig später erzielte Alex Schmid fünf Punkte in Folge zum 14:5. Vor allem die Defensive war zunächst sattelfest, im ersten Viertel wurden den Gastgebern nur drei Körbe aus dem Feld gestattet. Den Rest mussten sie sich mühsam an der Freiwurflinie erarbeiten. Der erst 17-Jährige Noel Tomas-Duarte erzielte seinen ersten Dreier der Partie und das Viertel ging mit 14:24 an die Ravens.

 

Klay dreht auf

Ins zweite Viertel starteten die Tsouknidis-Schützlinge etwas schleppend, so dauerte es zwei Minuten ehe Kapitän Justin Klay die ersten Zähler von der Freiwurflinie eintütete. Wenig später ließ Klay zwei seiner sechs erfolgreichen Dreier folgen (19:38). Im Anschluss waren es die Flügelspieler Schmid (14 Punkte) und Traore (15) auf TSG-Seite welche den Vorsprung stets zweistellig hielten. Traore traf kurz vor der Halbzeitsirene seinen ersten Dreier der Saison (32:44).

 

Traore und Klay entscheiden Spiel frühzeitig

Die Vorgabe in der Halbzeitpause war das Spiel frühzeitig zu entscheiden um den Gastgebern kein Selbstvertrauen für ein mögliches Comeback zu erlauben. Dies gelang mit Bravour. Die ersten 14 TSG-Zähler gingen auf die Konten von Klay und Traore die beide ein starkes Spiel machten. Traore war fast nur mit Fouls zu stoppen. Ein weiterer Dreier von Youngster Tomas-Duarte zum 34:61 für Reutlingen brachte die Vorentscheidung. Beim Viertelstand von 42:64 war die Messe endgültig gelesen.

 

TSG bringt Sieg ungefährdet ins Ziel

Im letzten Viertel konnte Headcoach Tsouknidis viel rotieren und so konnten alle Spieler viel Spielzeit sammeln. Aufgrund dessen konnten die Gastgeber zumindest den Rückstand im Rahmen halten ohne jedoch je näher als auf 22 Punkte heranzukommen. Der überragende Klay traf eine Minute vor Schluss seinen mittlerweile sechsten Dreier zum 59:85 ehe die Gastgeber noch fünf Punkte zum klaren 64:85 erzielten. Sehr erfreulich für die TSG war auch die Leistung der Jugendspieler Ahlgrim, Janovsky und Tomas-Duarte die sich alle in die Punkteliste eintragen konnten und zu überzeugen wussten.

 

Randnotiz: Durch die überraschenden Niederlagen von Schwäbisch Hall und Tabellenführer Heidelberg ist die TSG der Gewinner des Spieltags und konnte sich wieder auf Platz 3 schieben und hält damit Anschluss an die Tabellenspitze.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis:Es war wichtig das wir nach den zwei Niederlagen wieder zu unserem Spiel zurückfinden und heute nichts anbrennen lassen. Das ist uns über weite Strecken der Partie gelungen. Vor allem unsere Jugendspieler haben uns auch wichtige Impulse von der Bank gegeben, ich bin sehr zufrieden mit ihrer Leistung. Nach dem Ausfall von Dronjic müssen wir die Last nun auf mehrere Schultern verteilen was heute gut gelungen ist”.

 

Scoring: Klay (23/6 Dreier), Traore (15), Schmid (14/1), Charlton (12/1), Tomas Duarte (8/2), Gaurina (5), Ahlgrim (2), Janovsky (2), Grubic (2), Albanus (2), Terzidis

 


17.ST TSG Volksbank Reutlingen 65:69 TSG Schwäbisch Hall

Zuviel Pech an den Händen

Am 17. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen im Spitzenspiel gegen Schwäbisch Hall eine knappe 65:69 (27:33) hinnehmen. Vor allem die schwachen Wurfquoten ließen einen Sieg am Ende nicht zu.  

 

TSG ohne Wurfglück

Die Ravens gingen im ersten Spiel nach der schweren Verletzung von Topspieler Damir Dronjic gegen das aktuell beste Team der Liga (8 Siege in Folge) früh mit 5:0 in Führung. Die Gäste schienen mit ihren Gedanken noch nicht beim Spiel zu sein und vergaben in den Anfangsminuten zahlreiche Würfe. Doch auch die Tsouknidis-Schützlinge ließen jede Menge Chancen ungenutzt frühzeitig wegzuziehen. Mitte des ersten Viertels stellte dann Liga-Topscorer Dalibor Cevriz sein Visier ein und brachte Hall in Führung. Das erste Viertel ging mit 14:18 an Hall.

Schwache Wurfquoten setzen sich fort

Auch im zweiten Viertel setzten sich die schwachen Wurfquoten ungehindert fort. Obwohl sich die TSG gute Würfe freispielte wollte einfach nichts durch den Ring fallen. Vor allem TSG-Topscorer Marques Charlton wollte in dieser Phase nichts gelingen. Seinen ersten Korb erzielte er erst in der 17. Minute. Doch auch die Gäste konnten ihre zuletzt gezeigte Stärke kaum ausspielen und vergaben selbst viele Möglichkeiten. Nach zwischenzeitlichem 10-Punkte Rückstand kam die TSG bis zur Pause auf 27:33 ran.

 

Ravens kämpfen sich zurück

Nach den mageren 27 Pünktchen in der ersten Halbzeit war klar, dass eine große Leistungssteigerung notwendig sein würde um das Spiel zu gewinnen. Erst nachdem Hall über den starken Cevriz aber die Führung zweistellig ausbauen konnte , wachten die Achalmstädter langsam auf und trafen nun etwas hochprozentiger aus dem Feld. Vor allem Benni Traore erarbeitete seinem Team immer wieder zweite Wurfchancen auch wenn die Wurfquote nach wie vor schwach war. Zwei Charlton-Dreier zum Ende des Viertels brachten die Reutlinger aber wieder in Schlagdistanz (49:51).

 

Kampf wird nicht belohnt

Im letzten Viertel entwickelte sich dann weiter ein nervöses Spiel mit vielen Unterbrechungen. Die TSG versuchte es trotz fehlendem Wurfqlück über den Kampf und die Verteidigung und konnte bis zur 34. Minute in Schlagdistanz bleiben (54:58). Doch die Haller, insbesondere in Form von Cevriz nutzten die enge Regelauslegung der Unparteiischen um sehr oft an die Freiwurflinie zu kommen. Cevriz ging alleine rekordverdächtige 17-mal an die Freiwurflinie, wovon er 14 verwandelte. Die TSG kam als Team auf nur 16 Versuche. Beim 54:63 zwei Minuten vor Schluss schien die Partie gelaufen, doch angepeitscht vom eigenen Publikum kam nun endlich das Wurfglück zurück. Charlton und Klay brachten die TSG eine Minute vor Schluss nochmal auf 60:64 ran, doch die Ravens mussten nun die Uhr anhalten und die Haller nutzten die Chancen von der Freiwurflinie eiskalt und brachten den Sieg über die Zeit.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Mit diesen Wurfquoten kann man normalerweise kein Spiel gewinnen. Trotzdem ist es ärgerlich, da auch Hall keinen guten Tag hatte und das Spiel zu gewinnen gewesen wäre wenn wir etwas mehr Wurfglück gehabt hätten. Wenn man jedoch zwei Minuten vor Ende erst 54 Punkte erzielt hat, darf man sich nicht wundern wenn es am Ende nicht reicht. Die Mannschaft hat aber trotz dessen die Köpfe nicht hängen gelassen und stark gekämpft. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch ohne Dronjic noch einige Siege holen werden. In Karlsruhe wollen wir nächste Woche zurück in die Erfolgsspur“.

 

Scoring: Charlton (18/4 Dreier), Traore (14), Klay (13/2), Gaurina (9/1), Grubic (6), Albanus (3/1), Schmid (2), Terzidis, Adeboyeku, Ahlgrim, Martini, Janovsky


16.ST USC Freiburg 58:54 TSG Volksbank Reutlingen

TSG verliert Spiel und Dronjic

Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Regionalliga Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen am vergangenen Samstag beim USC Freiburg. Die bereits geschwächt angereisten Ravens verloren nicht nur das Spiel knapp, sondern auch Topspieler Damir Dronjic, der sich eine schwere saisonbeendende Verletzung zuzog.

 

TSG von Beginn ohne Rythmus

Schlechter hätte die Vorbereitung auf das Spiel nicht verlaufen können. Zahlreiche Spieler konnten aufgrund Krankheit oder beruflichen Gründen unter der Woche nicht oder stark eingeschränkt trainieren. Zuletzt zog sich zwei Tage vor dem Spiel Topscorer Marques Charlton eine Lebensmittelvergiftung zu. Die TSG reiste somit mit nur 9 Spielern, darunter mehrere stark angeschlagene Spieler ins Breisgau. Die Big-Men Benni Traore und Ola Adeboyeku konnten die ganze Woche berufsbedingt nicht trainieren. So war es wenig verwunderlich, dass die TSG von Beginn an Schwierigkeiten hatte beim starken Aufsteiger in einen Rhythmus zu finden. Zahlreiche Würfe fanden nicht das Ziel und so führten die Gastgeber nach dem ersten Viertel bereits 17:11.

 

Weiter ohne Erfolg aus der Distanz

Vor allem von außen wollte bei der TSG nichts fallen, während die Gastgeber zwar auch kein hohes Niveau an den Tag legten, aber doch stets einen Ticken besser waren. Auch unter dem Korb taten sich die Achalmstädter schwer und konnten selten zu einfachen Punkten kommen. Aufgrund einiger Ballverluste konnten sich die Breisgauer zur Halbzeit mit sieben Zählern absetzen (34:27).

 

TSG versucht es über den Kampf

Auch nach der Halbzeit fand die TSG in keinen Rhythmus. Jeder Punkt war schwer erarbeitet. Gleiches traf auch auf die Gastgeber zu, die nun ebenfalls große Schwierigkeiten hatten zu punkten. Über den Kampf und die Intensität in der Verteidigung blieben die Tsouknidis-Schützlinge jedoch stets im Spiel und hielten den Rückstand in Grenzen. Ein Dreier von Gaurina brachte die Reutlinger auf zwei Punkte heran. Dann der große Schreckmoment. Bei einer höchst unglücklichen Aktion landete ein Gegenspieler mit vollem Gewicht nach dem Zusammenprall unabsichtlich auf dem linken Arm von TSG-Topspieler Damir Dronjic, der zu diesem Zeitpunkt Topscorer mit 11 Zählern war. Sofort war klar, dass dieser sich dabei schwer verletzt hatte. Aufgrund des Schocks der Verletzung verlor die TSG wieder den Faden (47:42).

 

Moral wird nicht belohnt

Noch immer unter Schock stehendende Ravens versuchten für ihren schwer verletzten Guard das Spiel zu gewinnen, doch die schwachen Wurfquoten setzten sich weiter fort, auch wenn die TSG nochmal auf zwei Punkte herankam. In den entscheidenden Situationen waren die Gastgeber an diesem Tag etwas cleverer. Das Spiel endete mit einem ungewöhnlich niedrigen Endstand von 59:55 für Freiburg. Die Niederlage war aber zweitrangig, denn Dronjic musste sofort in die Uniklinik wo bereits ein Speichenbruch im linken Arm diagnostiziert wurde. Diese Diagnose bestätigte sich am nächsten Tag in der BG-Klinik Tübingen. Dronjic wird bereits in dieser Woche operiert und fällt für 4-6 Monate aus.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Das war die schlimmste Woche in meiner bisherigen Trainerlaufbahn. Wir können seit drei Wochen nicht vollständig trainieren, diese Woche hatte der halbe Kader krankheitsbedingte Probleme oder konnte aufgrund Studium und Beruf nicht mittrainieren. Ich selbst war drei Tage krank. Die schlimme Verletzung von Damir war dann der negative Abschluss einer total verkorksten Woche. Wir müssen jetzt alle eng zusammenstehen und für Damir. Er gibt immer alles und das müssen wir nun auch tun. Wir müssen nun Moral zeigen und trotz des schwerwiegenden Ausfalls unsere Leistung abrufen und positiv bleiben. Wir wünschen ihm gute und vollständige Genesung und werden ihn beim Reha-Prozess mit allen Mitteln unterstützen.“

 

Scoring: Charlton (14), Gaurina (12/2 Dreier), Dronjic (11/1), Schmid (8/1), Albanus (4), Adeboyeku (2), Traore (2), Klay (2), Grubic

 


15. ST TSG Volksbank Reutlingen 82:68 KKK Haiterbach

TSG gewinnt vor Rekordkulisse

 

Am 15. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen im Duell gegen KKK Haiterbach nach einer starken Leistung einen 82:68 (42:36) Sieg einfahren. Die TSG wurde von einer Rekordkulisse von 420 Zuschauern getragen. Topscorer wurde Damir Dronjic mit 27 Punkten.

 

TSG findet früh ins Spiel

Anders als in den letzten beiden Spielen kam die TSG gut in die Partie. Zwar führten die zunächst treffsicheren Gäste aus dem Schwarzwald nach vier Minuten mit 10:8, doch dann waren es die Reutlinger Distanzschützen welche die TSG in Front brachten. In den letzten fünf Minuten des Viertels erzielten die Achalmstädter ausschließlich erfolgreiche Dreipunktewürfe, fünf an der Zahl. Der überragende Marques Charlton (19 Punkte / 12 Assists) traf dreimal in Folge von außen, was zu einem Viertelstand von 25:16 führte.

 

Gäste kämpfen sich zurück

Nachdem die TSG über Julius Albanus und Benni Traore zunächst auf 13-Punkte davonziehen konnte (31:18) schlichen sich viele Ballverluste ein, auch die Defensive stand nicht mehr so sattelfest. Die Gäste die seit Jahren zu den Topteams der Liga gehören, in dieser Saison aber bislang schwächeln (Platz 9) wurden angetrieben von ihrem lautstarken Fanclub kämpften sich durch einen 11:0 Lauf wieder zurück in die Partie (31:29). Erst eine Auszeit von Headcoach Vasilis Tsouknidis brachte wieder etwas Ruhe ins Reutlinger Spiel. Durch zwei erfolgreiche Dreier des besten Punktesammlers an diesem Abend, Damir Dronjic (27 Punkte), schaffte es die TSG die Führung mit in die Pause zu nehmen (42:36).

 

TSG weiter treffsicher aus der Distanz

Die Ansage in der Halbzeitpause war klar. Mit viel Intensität in die zweite Hälfte starten um den Gästen früh den Zahn zu ziehen. Dies gelang auch. Wieder waren es drei Treffer am Stück aus der Distanz (2x Charlton 1x Dronjic) welche den Abstand wieder vergrößerten (53:44). Haiterbachs Coach nahm erneut eine Auszeit und war mit der Rotation seines Teams in der Verteidigung überhaupt nicht zufrieden. Es entwickelte sich weiterhin ein Spiel auf Augenhöhe bei welchem die TSG aber die klareren Aktionen herausspielte und stets die Führung behalten konnte (61:53).

 

Dronjic bringt Vorentscheidung

Der angeschlagene aber starke Damir Dronjic brachte die Ravens zu Beginn des letzten Viertels dann mit schnellen fünf Punkten deutlich in Front (66:53). Ein weiterer 5:0 Lauf raubte den Gästen dann den letzten Funken Hoffnung auf einen Auswärtserfolg (71:55). Die Schwarzwälder wurden zunehmend müder und konnten die Intensität der TSG nicht mehr mitgehen. Die TSG brachte den Sieg am Ende nach einer starken Leistung ins Ziel (82:68). Überragend erneut das TSG Guard-Duo Dronjic und Charlton mit 46 Punkten und 9 erfolgreichen Dreiern.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Wir wussten das es heute schwer wird. Haiterbach hat viele individuell starke Spieler. Wir hatten erneut unter der Woche viele krankheits- oder verletzungsbedingte Ausfälle. Wir wollten die starken Distanzwerfer Babic und Begagic aus dem Spiel nehmen was uns exzellent gelungen ist. Wir haben beide zusammen bei nur 11 Punkten gehalten, was bislang noch keinem Team gelungen ist. Marques Charlton hat wieder sehr gut Regie geführt und das Spiel kontrolliert. Damir Dronjic war trotz Krankheit ein sehr wichtiger Faktor. Unsere Verteidigung war heute über weite Strecken gut, Alex Schmid hat uns heute hier wichtige Aktionen gegeben“.

 

Scoring: Dronjic (27/ 4 Dreier), Charlton (19/5), Traore (11), Gaurina (8), Schmid (7/1), Klay (4/1), Albanus (4), Adeboyeku (2), Ahlgrim, Terzidis, Janovsky, Grubic


14.ST TV Konstanz 78:85 TSG Volksbank Reutlingen

TSG siegt mit Mühe - Youngster Albanus wird Topscorer

 

Am 14. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten dezimierte Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen einen mühevollen 85:78 (47:43) Auswärtserfolg beim Tabellenvorletzten Konstanz feiern. Youngster Julius Albanus überzeugt mit 19 Punkten.  Die TSG musste dabei auf zwei Stammkräfte verzichten.

 

Verschlafener Start

Ohne die Stammkräfte Damir Dronjic (Achillessehne)  und Benni Traore (persönliche Gründe) sowie einem kranken Nikola Gaurina traten die Reutlinger Basketballer die lange Auswärtsfahrt an den Bodensee an. Diese Umstände merkte man den Ravens zu Beginn an. Alex Schmid erzielte die ersten fünf TSG-Punkte, doch die Achalmstädter taten sich vom Start weg sehr schwer gegen motivierte Konstanzer die im Abstiegskampf dringend punkten mussten. Ein Korbleger von David Grubic brachte die TSG mit 17:14 in Front, doch dann gelang den Gastgebern ein 11:0 Lauf zum 24:17 aus Konstanzer Sicht. Eine Auszeit rüttelte die Tsouknidis-Schützlinge wach, sodass noch bis zum Viertelende der Ausgleich gelang (24:24). Vor allem der erst kürzlich 20 Jahre alt gewordene Albanus spielte sich mit bereits 8 Punkten im ersten Viertel und zwei sehenswerten Dunkings in den Vordergrund.

 

TSG kommt besser in die Partie

Nachdem zunächst Albanus erfolgreich war, legte der angeschlagene Nikola Gaurina vier Zähler nach. Die Gastgeber steckten jedoch nicht auf und kamen durch zwei eigene Dreier und ihren Center Eduard Foth wieder zurück in die Partie. Wieder war es Albanus der zur knappen 47:43 Führung aus TSG-Sicht einnetzte.

 

Spiel auf Augenhöhe

Auch nach der Halbzeit wollte es der TSG nicht gelingen wegzuziehen. Center Ola Adeboyeku machte ein starkes Spiel, ihm gelangen sechs Zähler und zahlreiche Rebounds in dieser Phase. Doch auch die Gastgeber hatten stets Lösungen parat, sodass sich ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte. Nach zwei Dreiern von Klay und Albanus führte die TSG dann komfortabel mit 12 Punkten (57:45). Mit einem 6:0 Lauf gelang den Konstanzern das Spiel zum Viertelende beim Stand von 63:62 für die TSG fast auszugleichen.

 

Nervenstärke sichert Arbeitssieg

Im letzten Viertel konnten die Hausherren beim Stand von 69:66 wieder die Führung übernehmen, ehe Kapitän Justin Klay ein ganz wichtiger Dreier zum Ausgleich gelang. Danach entwickelte sich ein nervöses Spiel mit vielen Fouls. Die TSG-Schützlinge zeigten sich hier etwas cleverer und durften öfter, wenn auch mit mäßigem Erfolg an die Freiwurflinie. Routinier Gaurina brachte jetzt Ruhe ins Spiel der TSG und überzeugte in der Schlussphase. Zunächst gelang ihm ein Korb zur 78:74 Führung, danach eine Vorlage auf Adeboyeku zum 80:77. Die Gastgeber zeigten nun Nerven und fanden keine Lösungen mehr in der Offensive. In den letzten fünf Minuten gelang ihnen nur noch ein Punkt von der Freiwurflinie, während die TSG öfter an die Freiwurflinie ging und den Sieg schließlich eintütete.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute nicht gut gespielt, aber einen wichtigen Arbeitssieg eingefahren. Das war sehr viel mühevolle Arbeit. Mit Dronjic und Traore haben zwei sehr wichtige Spieler gefehlt, trotzdem erwarte ich von meinem Team eine bessere Leistung. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht und waren nicht voll bei der Sache. Gaurina hat trotz seiner Krankheit am Ende die Nerven behalten und wichtige Aktionen beigesteuert.  Julius Albanus hat ein starkes Spiel gemacht und unsere Ausfälle im Scoring kompensiert. Gegen Haiterbach werden wir eine bessere Leistung benötigen und hoffen, dass wir die Krankheitswelle langsam hinter uns haben“

 

Scoring:

Albanus (19/ 1 Dreier), Klay (19/3), Adeboyeku (16), Gaurina (12), Charlton (10/1), Schmid (6/1), Grubic (3), Terzidis, Janovsky

 


13.ST SV Möhringen 79:93 TSG Volksbank Reutlingen

Starke zweite Halbzeit sichert TSG Sieg zum Rückrundenauftakt

 

Am 13. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen einen sehr wichtigen 79:93 (46:42) Auswärtserfolg beim SV Möhringen einfahren. Das Reutlinger Guard-Duo Charlton und Dronjic überragte mit zusammen 56 Punkten. 

 

TSG ohne Rythmus

Der Spielbeginn war äußerst schwierig für die TSG, welche durch die Winterpause und viele angeschlagene Spieler Probleme hatte in einen Rhythmus zu finden. Mit nur 9 einsatzfähigen Spielern angereist, u.a. fehlte Kapitän Justin Klay krankheitsbedingt, leisteten sich die Tsouknidis-Schützlinge zahlreiche Ballverluste und verlegten vorne viele einfache Körbe. Daraus schöpften die Hausherren welche tief im Abstiegskampf stecken Selbstvertrauen und konnten schnell wegziehen. Mit 29:22 ging es für Möhringen ins zweite Viertel.

TSG zunächst weiter ohne Zugriff

Auch der Beginn des zweiten Viertels ließ zunächst nichts Gutes erahnen. Die Gastgeber hatten das Momentum auf ihrer Seite und konnten bis auf 14 Punkte wegziehen. In dieser Phase war es der überragende Marques Charlton (27 Punkte) der die TSG mit vielen Zählern und Vorlagen im Spiel hielt. TSG-Coach Tsouknidis war nach dem Spiel von seinem amerikanischen Spielmacher angetan „Er hat heute vielleicht sein bestes Spiel überhaupt für uns gemacht“.  Die TSG verlagerte das Spiel unter den Korb, hier halfen Benni Traore und Ola Adeboyeku. Durch viele zugelassene Offensivrebounds kam die TSG aber zunächst an Möhringen nicht vorbei und hatte Probleme die Möhringer 1-3-1 Zone zu knacken.

 

Umstellung in der Halbzeit bringt Wende

Tsouknidis stellte in der Halbzeit das System um und dann hatten die Reutlinger Zugriff aufs Spiel und fanden Lösungen gegen die Zonenverteidigung. Die Rebounds wurden kontrolliert und die Achalmstädter konnten viele Punkte im Schnellangriff erzielen. Mitte des dritten Viertels hatte die TSG erstmals die Führung erobert. Mit 64:68 für die TSG ging es in das letzte Viertel.

 

Starkes letztes Viertel

Die Gastgeber konnten im letzten Viertel ihre intensive Verteidigung nicht mehr aufrecht erhalten und wurden müde. Bei der TSG kam Leistungsträger Damir Dronjic nun besser ins Spiel, alle Spieler fanden nun Möglichkeiten auf dem Feld etwas positives beizutragen. Terzidis und Albanus brachten wichtige Impulse von der Bank. Die TSG konnte 4 Minuten vor Schluss auf 15 Punkte wegziehen und ließ sich den Vorsprung auch nicht mehr nehmen. Am Ende steht ein ganz wichtiger Sieg unter schwierigen Bedingungen.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Wir wussten das es heute schwer wird. Nach der Pause ist es immer schwierig in einen Rhythmus zu kommen vor allem da wir zahlreiche krankheitsbedingte Ausfälle hatten. Gaurina konnte die ganze Woche nicht trainieren und Benni Traore hatte Rückenschmerzen das ganze Spiel über. Mit dem Ausfall von Justin hatten wir auch weniger Möglichkeiten in der Rotation. Wir haben schlecht verteidigt und erst spät unseren Rhythmus gefunden. Wir wussten aber das Möhringen die Intensität nicht 40 Minuten halte würde und wir cool bleiben mussten. Die Jungs haben das dann gut gemacht, alle waren sehr positiv und haben sich motiviert. Es war extrem wichtig mit einem Sieg aus der Pause zu kommen.

 

Scoring: Dronjic (29/2 Dreier), Charlton (27/2), Traore (11), Gaurina (8/1), Adeboyeku (8), Albanus (4), Terzidis (2), Grubic (2), Schmid (2).

 


12.ST USC Heidelberg 77:66 TSG Volksbank Reutlingen

Ravens überwintern trotz Niederlage auf Platz 3

 

Letzten Sonntag stand zum Vorrundenabschluss einer der größten Herausforderungen in dieser Saison für die Reutlinger Basketballer an. Es ging nämlich gegen den USC Heidelberg, der mit nur einer Niederlage auf dem ersten Tabellenplatz stand. Sowohl positive als leider auch negative Nachrichten gab aus dem Reutlinger Lager zu vermelden. Zunächst freut sich das Team über die Rückkehr von Benaissa Traore, der nach kurzem Intermezzo in Kontanz wieder zu seinem Heimatverein zurück gekehrt ist. Eine wichtige Personalie unter dem Korb für Coach Tsouknidis.

 

Dennoch hatte der griechische Coach weiter Sorge im Kader, denn Leistungsträger Marques Charlton hatte sich eine Muskelverletzung im Training zugezogen. Ebenfalls war auch Damir Dronjic nach seiner Krankheit aufgrund von fehlendem Training, nicht auf 100%. Das alles versuchte man aber beiseite zu legen um nochmal gegen den USC die bestmögliche Leistung vor der Pause abzurufen.

 

Das Spiel begann für die Reutlinger gut und schnell ging man mit 6: 0 in Führung. Vor allem Benny Traore zeigte in diesem Abschnitt eine starke Phase. Leider vergab man einige Chancen um den Vorsprung auszubauen und es folgten dann einige sehr kleinliche Entscheidungen auf Seiten der Unparteiischen, welche sich leider über das gesamte Spiel ziehen sollten. Heidelberg bekam nun Zugriff aufs Spiel und punktete gleich zu Beginn hochprozentig aus der Distanz. Mit aktuell 4 Spielern die auch gleichzeitig in der Pro A auflaufen, spielt das Team schon einige Jahre zusammen und bildet eine starke Einheit.

 

3 Dreier fielen allein in diesem Viertel durch den Reutlinger Korb und der aufgrund einiger unnötiger Ballverluste gerieten die Ravens zum Ende des 1sten Viertels mit 23:17 ins Hintertreffen. Eine harte Verteidigung auf beiden Seiten ließ nicht viele Punkte zu und die Reutlinger Schützen trafen leider nicht wie gewohnt. Ein Dreier aus heidelberger Seite bei dem noch ein Foul gepfiffen wurde, sollte noch den Vorsprung auf 39:31 zur Halbzeit ausbauen.

 

In der Halbzeitpause nahm man sich vor mehr Rhythmus in der Offensive zu finden und die Distanzwürfe des USC einzudämmen. Dies gelang auch ganz gut, denn noch eine Rückstand schaffte das Tsuknidis - Team einen 10:2 lauf und verkürzte den Rückstand auf 5 Punkte. Leider unterbrachen zahlreiche Foulpfiffe der Unparteiischen aber den Spielrhythmus. Allein 27 Fouls wurden auf Reutlinger Seite gepfiffen. 18 Fouls gingen auf das Konto von Heidelberg. Das dritte Viertel ging so auch mit 53:46 an die Hausherren.

 

Der USC spielte weiterhin konstant geschlossen in Offensive und Defensive und ließ nicht viel Freiraum zur Entfaltung. Coach Tsouknidis gab natürlich das Spiel nicht auf und versuchte durch Rotieren seines Teams nochmals Impulse von der Bank zu finden. Leider sollte es aber für dieses Spiel kein Mittel geben. Jedes kurze Aufbäumen auf Reutlinger Seite wurde sofort gekontert. Auch in den Schlussminuten schafften es die Ravens nicht das richtige Momentum zu bekommen um das Spiel zu drehen.

 

Somit ging das Spiel ungefährdet mit 77:66 nach Heidelberg nach einer eher unterdurchschnittlichen Leistung des Reutlinger Teams

 

Sportlicher Leiter Jorgo Tsouknidis:

Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel wird und wir eine sehr gute Leistung auf den Platz bringen müssen um gegen ein sehr eingespieltes Team aus Heidelberg zu gewinnen. Leider hat es nicht gereicht.

 Dennoch sind wir mit unserer Vorrunde sehr zufrieden. Mit einer Bilanz von 9 Siegen und 3 Niederlagen, haben wir immerhin 2 Niederlagen weniger als in der letzten Saison und immer noch Anschluss an die Tabellenspitze. Wir werden uns nun erstmal über die Feiertage ausruhen und die Vorrunde analysieren um uns dann bestmöglich auf die Rückrunde vorzubereiten.

Punkte:
https://www.basketball-bund.net/public/ergebnisDetails.jsp?type=2&spielplan_id=1822342&liga_id=24878&defaultview=1


11.ST TSG Volksbank Reutlingen 86:80 Howies TSG Söflingen

Reutlingen Ravens dominieren über 3 Viertel

 

Vergangenen Samstag stand ein wegweisendes Spiel für die Reutlinger Basketballer an. Mit der TSG Söflingen kam ein Gegner in die IKG-Halle, mit dem es schon etliche Duelle sowohl in der Oberliga als auch in der Regionalliga gab. Natürlich wollte das Team von Coach Tsuknidis im letzten Heimspiel der Vorrunde und gleichzeitig diesen Jahres einen Sieg vor heimischem Publikum einfahren.

Leichte Personalprobleme gab es auch in diesem Spiel, denn Damir Dronjic war immer noch eingeschränkt durch seine Erkältung. Sinan Durant war verhindert. Das Reutlinger Team begann aggressiv und mit viel Energie. Die Gäste liefen mit vier Ex pro B-Spieler auf, unter anderem Noah Aghas, der noch die vorherigen Jahre in Urspring in der pro A auflief.

Nach leichter  Anfangsnervosität auf beiden Seiten zogen die Hausherren die Defense an und zwangen den Gegner immer wieder zu Turnover. Aus diesen schlug man Kapital. Zur Viertelpause konnte man sich so mit 27:18 absetzen.

 

Energische Ravens

Auch im zweiten Viertel ließen die Ravens nicht locker und gingen sehr energisch zur Sache. Angeführt von Marques Charlton, der mit 26 Punkten wieder Topscorer der Partie war, kamen auch die anderen, wie zum Beispiel Julius Albanus, immer besser ins Spiel. Durch eine harte Verteidigung zwang man den Gegner zu Fehlern, die dann in schnelle Punkte umgemünzt wurden. Somit hatte man den Gegner unter Kontrolle und ging mit 54:32 in die Halbzeit.

Natürlich wollte man auch in der zweiten Spielhälfte nicht nachlassen und das Tempo weiter hoch halten. Nach einem Dreier gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit von Charlton, folgte eine kleine Schwächephase und der Gegner verkürzte den Vorsprung auf 16 Punkte. Einige gut herausgespielte Aktionen und zwei weitere Dreier von Marques Charlton ließen den Vorsprung wieder auf 23 Punkte zum Ende des dritten Viertels anwachsen.

 

Im Verwaltungsmodus

Die komfortable Vorsprung schien bei einigen Spielern eine gewisse Sicherheit bewirkt haben, denn im vierten Viertel schaltete das Reutlinger Team einen Gang zurück und versuchte das Spiel zu verwalten. Der Gegner kam durch Ballgewinne zu Punkten. Somit schmolz der Vorsprung eine Minute vor Schluss noch einmal auf elf Punkte. Ein Verzweiflungsdreier von Söflingen, sowie ein unnötiger Ballverlust auf Reutlinger Seite am Ende, ließen den Gegner noch mal Ergebniskosmetik betreiben und man gewann das Spiel ungefährdet mit 86:80. Das Ergebnis spiegelt das Gesamtbild des Spieles nicht wider.

TSG-Coach Jorgo Tsuknidis: „Wir haben heute einen wichtigen Sieg eingefahren und über weite Strecken des Spiels das Geschehen kontrolliert. Dennoch bin ich unzufrieden, denn am Ende haben wir uns auf unseren Vorsprung ausgeruht und unkonzentriert agiert. Nächste Woche geht es USC Heidelberg, dem aktuellen Tabellenführer. Hier müssen wir an die ersten drei Viertel anknüpfen und konzentrierter zu Sache gehen.“

 

TSG Reutlingen: Adeboyeku (6), Albanus (10), Charlton (26), Dronjic (9), Gaurina (11), Grubic (4), Janovsky (1), Klay (13), Schmid (6), Terzidis


10.ST TSV Wieblingen 60:69 TSG Volksbank Reutlingen

Dezimierte Ravens mit wichtigen Auswärtserfolg

Die Voraussetzungen waren nicht die aller besten am Samstagnachmittag, als sich die Achalmstädter auf dem Weg zum Heidelberger Vorort des TSV Wieblingen machten. 2 Tage vorher hatte sich Leistungsträger Damir Dronjic krank gemeldet und würde somit zu diesem schwierigen Auswärtsspiel fehlen. Ebenfalls war Nico Janovsky krankheitsbedingt nicht an Bord.

 

Dennoch war das Team von Coach Tsouknidis motiviert und gewillt dieses Spiel zu gewinnen, um die unglückliche Niederlage in Ludwigsburg wieder wett zu machen.

Die Reutlinger kamen offensiv recht gut in die Partie und übernahmen langsam aber sicher die Kontrolle. Mit einem gut aufgelegten Justin Klay und Nikola Gaurina, konnte fand man aus der Distanz immer eine Antwort. Nachlässigkeiten beim Abschluss unter dem Korb sorgten aber dafür, dass man sich nicht entscheidend absetzte. Somit ging das Viertel mit 18:20 an die Achalmstädter.

 

Im zweiten Viertel funktionierte es etwas besser und vor allem in der Defensive zogen die Ravens nun etwas an. Nur 9 Punkte ließen die Reutlinger in diesem Viertel zu. Mit gutem Zusammenspiel gegen die Wieblinger Zone setzte man sich weiter ab und hatte noch die Chance mit 13 Punkten in die Pause zu gehen, aber der Dreier von Marques Charlton fand nicht das Ziel. Pausenstand 27:37.

 

Coach Tsouknidis ermunterte seine Spieler in der Kabine weiter hart zu verteidigen und fokussiert zu agieren, denn das Wieblinger Team erwies sich in der Vergangenheit als kämpferisch bis zum Ende.

Im dritten Viertel kann man aber nicht sehr gut in Tritt, denn man vergab immer wieder einfache Möglichkeiten sich weiter abzusetzen, vor allem unter dem Korb. Angeführt von Christian Hofmann nutzten die Gastgeber diese Schwächephase und verkürzten den Spielstand auf 5 Punkte bis Ende des dritten Viertels.

 

Auch zu Beginn des 4ten Viertels fand man nicht so schnell den Rhythmus und der Gegner kam noch näher ran. 4 Minuten vor Schluss nahm Coach Tsuknidis eine Auszeit und sortierte sein Team neu. Der bis dahin noch unauffällige Ola Adeboyeku kam wieder ins Spiel und sollte der Schlüssel zum Erfolg dieses Spiels werden. Mit zahlreichen Rebounds und wichtigen Punkten unter dem Korb gab er wichtige Impulse. Neben ihm spielte nun auch der Grieche, Niko Terzidis, jetzt wichtige Minuten und nahm den Wieblinger Topscorer Hofmann aus dem Spiel. Zudem steuerte er auch 2 wichtige Korbleger bei. Marques Charlton bewies in dieser Phase ebenfalls eine Übersicht über das Spiel und setzte seine Mitspieler mit 5 Assists in der Schlussphase toll in Szene. Mit 21 Punkten sollte er auch der Topscorer dieses Spiels werden.

 Somit setzten sich die Ravens in der Crunch time durch einen Lauf entscheidend ab und ließen alle Hoffnungen der Gegner verblassen. Ein 60:69 Erfolg verzeichnete somit den 8 Sieg im 10ten Spiel für die Achalmstädter, die aktuell auf dem 3te Platz, punktgleich mit dem 2ten aus Ulm stehen.

 

Coach Tsouknidis:

„Es war heute nicht unser bestes Spiel. Zum Teil fehlte etwas Rhythmus und Abgeklärtheit in der Offensive. Auch in der Defensive stellen wir uns normaler Weise besser an obwohl wir nur 60 Punkte zugelassen haben. Trotz des Fehlens von Damir hat das Team aber Moral bewiesen und einige Jungs, die sonst nicht so viele Minuten bekommen, haben heute positive Impulse gesetzt. Für uns war das ein wichtiger Auswärtserfolg, denn es ist nicht einfach hier in Wieblingen auswärts zu gewinnen. Wir konzentrieren uns jetzt auf das nächste Spiel gegen Söflingen und bereiten uns in der nächsten Woche vor.“

 

Statistiken:

https://www.basketball-bund.net/public/ergebnisDetails.jsp?type=2&spielplan_id=1822403&liga_id=24878&defaultview=

 


9.ST BSG Ludwigsburg 77:76 TSG Volksbank Reutlingen

TSG verliert und legt Protest ein

Am 9. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen eine bittere 76:77 (36:41) Niederlage hinnehmen. Aufgrund eines drastischen Fehlers des Kampfgerichts wurde gegen die Spielwertung Protest eingelegt.

 

Schwacher Start

Vielleicht war die die ungewöhnlich frühe Startzeit am Sonntagmittag um 12:15 Uhr Grund für den verschlafenen Start der Ravens gegen den Ludwigsburger Bundesliganachwuchs. Jedenfalls kamen die Tsouknidis-Schützlinge äußert schlecht in die Partie. Bereits nach wenigen Minuten lief man einem zweitstelligen Rückstand hinterher. 21:4 stand es nach wenigen Minuten, da hatten sich die Reutlinger schon drei Ballverluste erlaubt. Vor allem Offensiv wollte nicht viel gelingen. Der Ludwigsburger U20-Nationalspieler Ariel Hukporti war schwer zu kontrollieren. Nach dem ersten Viertel betrug der Rückstand schon 10 Punkte (14:24). Vor allem die Intensität war nicht wie gewohnt vorhanden.

 

TSG kämpft sich heran

 

Nach einer deftigen Viertelansprache wachten die Ravens dann langsam auf. Der wieder einmal überragende Damir Dronjic (32 Punkte) brachte die Achalmstädter Punkt für Punkt heran. Doch auch die Gastgeber, die vollbesetzt mit Ihren Nachwuchsbundesliga-Spielern antraten, lieferten ein gutes Spiel und konnten die Führung stets behaupten. Mit 41:36 für Ludwigsburg ging es in die Pause.

 

Umkämpftes Spiel

Auch nach der Halbzeit entwickelte sich ein umkämpftes enges Spiel. Die Gastgeber konnten sich zunächst wieder absetzen, doch die TSG steckte trotz schlechter Wurfquoten nicht auf und konterte. Es ging nun hin und her, doch kein Team schaffte mehr einen größeren Lauf. Der wiedergenesene Kapitän Justin Klay erzielte zwei wichtige Dreier und so blieben die TSG-Schützlinge nach dem Viertel noch im Rennen um den Sieg (56:62). Jedoch erhielt vor allem Dronjic zu wenig Schützenhilfe von den sonst  starken Scorern Gaurina und Charlton, die zusammen auf nur 4 Punkte kamen und keinen guten Tag erwischten.

 

Drama im Schlussakt endet in Protest

Ludwigsburg konnte sich zunächst wieder zweistellig absetzen, doch der Tabellenführer ließ sich nicht abschütteln und kam abermals zurück ins Spiel. Dann entwickelte sich ein Drama in mehreren Akten.  Zunächst traf Alexander Schmid für die TSG und verkürzt den Rückstand auf einen Punkt (76:77). Bei noch 18 Sekunden auf der Uhr hatten die Gastgeber Einwurf. Den Reutlinger gelang ein Ballgewinn, da die Ludwigsburger Probleme beim Einwurf hatten und dieser von einem Ludwigsburger Fuß ins Aus ging. Die TSG hatte somit 14 Sekunden auf der Wurfuhr (24-Sekunden Uhr). Auf der Spieluhr waren jedoch noch ca. 18 Sekunden zu spielen. Damir Dronjic spielte den Ball spät zu Nikola Gaurina der mit der Wurfsirene einen Dreier zum möglichen Sieg traf. Der Wurf kam jedoch etwas zu spät und zählte somit nicht. Das Kampfgericht beachtete jedoch nicht, dass die Differenz von ca. 4 Sekunden noch zu spielen gewesen wären und ließ die Uhr bis auf 0,4 Sekunden herunterlaufen. Bei der noch zu spielenden  offiziellen Zeit von 4 Sekunden hätten die TSG-Schützlinge noch ein Foul begehen können um die Ludwigsburger an die Freiwurflinie zu schicken. Da die Ravens dann auch noch eine Auszeit hatten, hätten die Reutlinger nochmals Einwurf im Vorfeld haben können um noch einen Wurf zu versuchen. So wurden den Ravens die ca. 4 Sekunden geraubt und das Spiel endete mit 77:76 für die Gastgeber. Die TSG legte gegen die Wertung Protest ein. Das Spiel wurde von den Gastgebern auf Video aufgezeichnet. Somit besteht ein Videobeweis. Die TSG-Verantwortlichen prüfen nun die Protestchancen und hoffen das Videomaterial zu erhalten.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute schlecht gespielt. Vor allem die erste Halbzeit war sehr schlecht. Wir haben zu viele Einzelaktionen versucht und unseren Matchplan nicht verfolgt. Wir sind von unserer guten Ballbewegung der letzten Woche abgewichen und zu oft mit dem Kopf durch die Wand.  Unter dem Korb waren wir unterlegen und haben vorne unsere Korbleger nicht gemacht, dann wird es schwierig. Trotzdem wurden wir am Ende einer potentiellen Siegchance , oder zumindest der Chance zur Verlängerung beraubt aufgrund des Fehlers bei der Zeitnahme. Wir haben Protest eingelegt und prüfen nun unsere Möglichkeiten“.

 

Scoring:

Dronjic (32/3 Dreier), Schmid (11), Klay (8/2), Durant (7/1), Grubic (6), Albanus (4), Adeboyeku (4), Charlton (2), Gaurina (2), Terzidis, Tomas-Duarte, Janovsky

 


8.ST TSG Volksbank Reutlingen 100:66 BG Karlsruhe

TSG mit Kantersieg

Am 8. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen einen klaren 100:66 Sieg gegen die BG Karlsruhe einfahren. Damit bleiben die Reutlinger Basketballer an der Tabellenspitze der Regionalliga BW.

 

Erstes Viertel legt Grundstein zum Sieg

Nach der Niederlage gegen Ulm hatten sich die Ravens Wiedergutmachung vorgenommen und starteten wie die Feuerwehr. Die überforderten Gäste aus Karlsruhe, die lediglich einen Spielertrainer dabei hatten waren in den ersten Minuten von der Rolle und leisteten sich gegen die Reutlinger Pressverteidigung zahlreiche einfache Ballverluste was zu schnellen Punkten führte. Alex Schmid erzielte innerhalb der ersten drei Minuten 8 Punkte und Julius Albanus legte 5 oben drauf. Nach nur 180 Sekunden stand es bereits 18:2. Erst nach einer Auszeit kam der 1.Regionalliga-Absteiger langsam in die Partie. Durch den US-Amerikaner Daniel McGee schafften sie ein paar Zähler, doch die TSG war ebenfalls von Beginn an im Rhythmus. Charlton erzielte 5 Punkte und der an diesem Abend bestens aufgelegte Damir Dronjic (31 Punkte) legte ebenfalls 5 nach. Das Viertel endete überdeutlich 36:14. Die TSG verwandelte alleine in den ersten zehn Minuten 6 Dreipunktewürfe.

 

Ausgeglichenes zweites Viertel.

Charlton eröffnete das Viertel mit zwei Dreiern zum 42:14, bereits jetzt roch es nach einem Kantersieg. Die Karlsruher hingen sich nun etwas mehr rein und bei der TSG ließ die Konzentration aufgrund des klaren Spielstandes auch etwas nach und einige Leichtsinnsfehler schlichen sich ins Spiel. Aufgrund der klaren Angelegenheit ließ zum Unmut von Headcoach Vasi Tsouknidis die Intensität spürbar nach. Das Viertel ging zwar mit 23:20 an die TSG, was zu einem mehr als deutlichen  Halbzeitstand von 59:35 führte, doch 100% zufrieden war der Headcoach nicht.

 

Starker Teambasketball nach der Pause

Die Halbzeitansprache war deutlich, denn trotz der klaren Überlegenheit sollte die Partie früh entschieden werden und die eigenen Ansprüche bedient werden. So kamen die Ravens gut aus der Pause. Über Dronjic und Adeboyeku gelang ein 13:4 Lauf was den Gästen das letzte bisschen Kampfgeist raubte. Zwei weitere Dronjic-Dreier stellten bereits auf 80:44. Insbesondere lief der Ball bei der TSG sehr gut. Es roch nach einem rekordverdächtigen Sieg beim Viertelstand von 88:48. Headcoach Vasi Tsouknidis konnte bereits früh die Leistungsträger schonen und viel rotieren.

 

Schleppendes letztes Viertel

Nach zwei Dreiern durch Charlton und Schmid sah es beim 94:50 so aus, als würde die 100-Punktegrenze schnell geknackt, doch danach ließen es die Achalmstädter sichtbar schleifen. Durch die vielen Wechsel taten sich die auf dem Feld stehenden Ravens schwer wieder in einen Rhythmus zu kommen. In den letzten fünf Minuten gelangen der TSG durch Terzidis nur noch zwei Pünktchen und damit doch noch das Knacken der 100 Punkte. Der Amerikaner McGhee konnte für die Badener wenigstens etwas Schadensbegrenzung betreiben. Am klaren Endstand von 100:66 änderte er aber auch nichts mehr.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Das war heute eine gute Antwort auf die Niederlage letzte Woche, allerdings haben wir durch den früheren klaren Spielstand die Intensität verloren und taten uns schwer mit dem richtigen Druck zu agieren. Alle Spieler konnten heute genügend Minuten bekommen und jeder konnte scoren.“

 

Scoring: Dronjic (31/5 Dreier), Charlton (21/5), Schmid (13/3), Adeboyeku (10), Albanus (9/1), Grubic (6), Durant (5/1), Terzidis (2), Gaurina (2), Tomas-Duarte (1)

 

Dezimierte Ravens mit wichtigen Auswärtserfolg

 

Die Voraussetzungen waren nicht die aller besten am Samstagnachmittag, als sich die Achalmstädter auf dem Weg zum Heidelberger Vorort des TSV Wieblingen machten. 2 Tage vorher hatte sich Leistungsträger Damir Dronjic krank gemeldet und würde somit zu diesem schwierigen Auswärtsspiel fehlen. Ebenfalls war Nico Janovsky krankheitsbedingt nicht an Bord.

 

Dennoch war das Team von Coach Tsouknidis motiviert und gewillt dieses Spiel zu gewinnen, um die unglückliche Niederlage in Ludwigsburg wieder wett zu machen.

 

Die Reutlinger kamen offensiv recht gut in die Partie und übernahmen langsam aber sicher die Kontrolle. Mit einem gut aufgelegten Justin Klay und Nikola Gaurina, konnte fand man aus der Distanz immer eine Antwort.
Nachlässigkeiten beim Abschluss unter dem Korb sorgten aber dafür, dass man sich nicht entscheidend absetzte. Somit ging das Viertel mit 18:20 an die Achalmstädter.

 

Im zweiten Viertel funktionierte es etwas besser und vor allem in der Defensive zogen die Ravens nun etwas an. Nur 9 Punkte ließen die Reutlinger in diesem Viertel zu. Mit gutem Zusammenspiel gegen die Wieblinger Zone setzte man sich weiter ab und hatte noch die Chance mit 13 Punkten in die Pause zu gehen, aber der Dreier von Marques Charlton fand nicht das Ziel. Pausenstand 27:37.

 

Coach Tsouknidis ermunterte seine Spieler in der Kabine weiter hart zu verteidigen und fokussiert zu agieren, denn das Wieblinger Team erwies sich in der Vergangenheit als kämpferisch bis zum Ende.

 

Im dritten Viertel kann man aber nicht sehr gut in Tritt, denn man vergab immer wieder einfache Möglichkeiten sich weiter abzusetzen, vor allem unter dem Korb. Angeführt von Christian Hofmann nutzten die Gastgeber diese Schwächephase und verkürzten den Spielstand auf 5 Punkte bis Ende des dritten Viertels.

 

Auch zu Beginn des 4ten Viertels fand man nicht so schnell den Rhythmus und der Gegner kam noch näher ran. 4 Minuten vor Schluss nahm Coach Tsuknidis eine Auszeit und sortierte sein Team neu. Der bis dahin noch unauffällige Ola Adeboyeku kam wieder ins Spiel und sollte der Schlüssel zum Erfolg dieses Spiels werden. Mit zahlreichen Rebounds und wichtigen Punkten unter dem Korb gab er wichtige Impulse. Neben ihm spielte nun auch der Grieche, Niko Terzidis, jetzt wichtige Minuten und nahm den Wieblinger Topscorer Hofmann aus dem Spiel. Zudem steuerte er auch 2 wichtige Korbleger bei. Marques Charlton bewies in dieser Phase ebenfalls eine Übersicht über das Spiel und setzte seine Mitspieler mit 5 Assists in der Schlussphase toll in Szene. Mit 21 Punkten sollte er auch der Topscorer dieses Spiels werden.

 

Somit setzten sich die Ravens in der Crunch time durch einen Lauf entscheidend ab und ließen alle Hoffnungen der Gegner verblassen. Ein 60:69 Erfolg verzeichnete somit den 8 Sieg im 10ten Spiel für die Achalmstädter, die aktuell auf dem 3te Platz, punktgleich mit dem 2ten aus Ulm stehen.

 

Coach Tsuknidis:

 

„Es war heute nicht unser bestes Spiel. Zum Teil fehlte etwas Rhythmus und Abgeklärtheit in der Offensive. Auch in der Defensive stellen wir uns normaler Weise besser an obwohl wir nur 60 Punkte zugelassen haben. Trotz des Fehlens von Damir hat das Team aber Moral bewiesen und einige Jungs, die sonst nicht so viele Minuten bekommen, haben heute positive Impulse gesetzt. Für uns war das ein wichtiger Auswärtserfolg, denn es ist nicht einfach hier in Wieblingen auswärts zu gewinnen. Wir konzentrieren uns jetzt auf das nächste Spiel gegen Söflingen und bereiten uns in der nächsten Woche vor.“

 

Statistiken:

 

https://www.basketball-bund.net/public/ergebnisDetails.jsp?type=2&spielplan_id=1822403&liga_id=24878&defaultview=1

 


7.ST TSG Volksbank Reutlingen 82:105 BB Ulm

TSG erstmals geschlagen

Am 7. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen die erste Saisonniederlage hinnehmen. Gegen den Ulmer Bundesliganachwuchs gab es beim klaren 82:105 (42:60) nichts zu holen. Die TSG bleibt trotzdem weiterhin Tabellenführer.

 

 

Gäste starten furios

Die Gäste aus Ulm, die beinahe sämtliche Doppellizenzspieler die auch in der 2.Bundesliga Pro B für das Ulmer Farmteam Orange Academy auflaufen mitbrachten, legten direkt los wie die Feuer. Der 2,10m Center Nicolas Bretzel eröffnete mit zwei krachenden Dunkings die Partie. Schnell führten die Gäste mit 2:10 und bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, dass es heute ein schwieriges Spiel geben könnte. Lediglich TSG-Topspieler Damir Dronjic konnte im ersten Viertel Gegenwehr leisten. Neben dem kaum zu bremsenden Bretzel trafen auch die Ulmer Distanzschützen von der ersten Minute praktisch jeden Wurf. Vier Dreier fielen alleine im ersten Viertel durch die Reuse was einen klaren Stand von 18:31 zur Folge hatte.

 

Ulmer Wurfstärke geht weiter

Im zweiten Viertel ging die schier unglaubliche Trefferquote bei den Gästen weiter. Zwar traf auch die TSG offensiv gut und macht ein durchaus passables Spiel, doch die Leistung der Ulmer Basketballzukunft blieb auf einem weit überdurchschnittlichen Niveau. Sinan Durant erzielte die ersten zehn TSG-Punkte im zweiten Viertel, doch die Ulmer hatten stets eine Antwort parat. Über vier der Doppellizenz-Spieler gelang ein 9:0 Lauf und zum Ende des Viertels ein weiterer 8:2 Lauf, zu einem klaren 42:60 Halbzeitstand.

 

Gäste entscheiden Partie frühzeitig

Die meisten der 300 Zuschauer in der IKG-Halle gingen davon aus, dass die sensationelle Ulmer Trefferquote von ca. 80% in der zweiten Halbzeit nachlassen würde, doch die Ulmer legten direkt so wieder los, wie sie aufhörten. Mit einem schnellen 12:4 Lauf und zwei weiteren Dreiern setzten sich die Münsterstädter auf 79:47 ab. Die Partie war entschieden. Dronjic und Charlton stemmten sich nochmal mit einem schönen 13:0 Lauf gegen die drohende Niederlage und Durant erzielte zwei weitere Dreier zum Viertelende zum 68:83. Somit keimte vor dem Schlussabschnitt nochmal ein Funken Hoffnung auf.

 

Stoll beendet die Comeback-Träume.

Die kurze Hoffnung wurde direkt im Keim erstickt, Marius Stoll erzielte für die Ulmer direkt nach dem Viertelstart sechs schnelle Punkte und die Ulmer konnten wieder auf 68:89 davonziehen. Vorne taten sich die müder werdenden Ravens nun auch schwerer, sodass kein richtiger Lauf mehr zustande kam. In der 35.Minute knackten die Gäste die 100-Punkte Grenze, das Spiele endete mit 82:105. Die Ulmer konnten dabei ihre herausragende Leistung praktisch über 40 Minuten aufrecht erhalten.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Heute war nichts zu holen. Manchmal muss man neidlos die Leistung des Gegners anerkennen. Diese haben ein extrem hohes Niveau über fast die gesamte Spieldauer gezeigt und eine wahnsinnige Trefferquote gehabt die konstant blieb. Ein solches Niveau sieht man nicht oft in dieser Liga. Wir haben keine schlechte Leistung gezeigt, aber wenn der Gegner fast alles trifft, war heute nichts zu machen. Glückwunsch an die Gäste zu dieser starken Vorstellung. Wir werden uns jetzt sammeln und wollen nächste Woche zu Hause wieder in die Siegesspur zurückkehren“.


Scoring: Dronjic (25/1 Dreier), Durant (22/4), Charlton (17/1), Klay (6/1), Grubic (6/1), Adeboyeku (4), Albanus (2), Terzidis, Schmid, Gaurina, Janovsky

 


6.ST PS Karlsruhe LIONS 74:86 TSG Volksbank Reutlingen