3.ST TSG Reutlingen Ravens 77:74 MTV Kronberg

Ravens machen es unnötig spannend

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagabend vor gut 400 Zuschauern den zweiten Sieg in Serie eingefahren. Gegen das bis dato Tabellenschlusslicht aus Kronberg zeigten die Ravens zwei unterschiedliche Halbzeiten. Nach einer 19-Punkte-Führung zur Halbzeit entschieden die Ravens das Spiel erst in den Schlusssekunden für sich.

 

Starker Beginn

Die TSG startete gut in die Partie. Der Ball lief von Beginn an gut und die Kronberger Zonenverteidigung war zahnlos. Vor allem Center David Grubic erwischte eine starke Hälfte. Alle Spieler die reinkamen hatten direkt positiven Einfluss aufs Spiel. Die TSG gewann das erste Viertel klar mit 27:15.

 

Klare Halbzeitführung

Im zweiten Viertel gleiches Bild. Die TSG zeigte ansehnlichen Basketball und offensiv erstmals in dieser Saison eine ansprechende Leistung. Satte 50 Punkte schafften die Ravens zur Pause, sehr zur Freude der zahlreichen Zuschauer die lautstark unterstützten. Die Nordhessen taten sich ihrerseits sehr schwer zu punkten und kamen nur auf 31 Punkte.

 

Einbruch nach der Halbzeit

Doch die große Halbzeitführung ließ den Schlendrian einkehren. Die Ravens kamen wieder einmal schlecht aus der Pause. Die Gäste kamen auf 12 Zähler ran, ehe Timo Fischer , der einen guten Abend erwischte die TSG wieder weiter nach vorne brachte. Ab Mitte des Viertels kam dann endgültig der Bruch ins Spiel. Die Kronberger Zone war nun griffiger und die Ravens leisteten sich zahlreiche Ballverluste und ließen insbesondere an der Freiwurflinie jede Menge Punkte liegen (14-28). Ganze 14 sollten es am Ende sein. So mauserten sich die Gäste zum Viertelende auf 62:55 ran. Die Schiedsrichter brachten das Spiel durch viele Pfiffe bei denen keine Linie erkennbar war, ebenfalls aus dem Rhythmus.

 

Kronberg dreht fast das Spiel

Auch im letzten Viertel gleiches Spiel. Die TSG mit schlechten Wurfquoten, vielen Ballverlusten und die Gäste trafen nun ihrerseits teils wilde Würfe. So kam es wie es kommen musste, es entwickelte sich wieder mal ein dramatisches Spiel in der IKG-Halle. Zwei Minuten vor Schluss stand es nur noch 69:68 für die TSG. Timo Fischer gelang mit Ablauf der Wurfuhr ein immens wichtiger Dreier um die Ravens wieder fünf Punkte nach vorne zu bringen, doch direkt im Gegenzug kassierte man einen glücklichen Dreier. Danach schickten die Gäste die Ravens an die Linie um selbst in Angriff zu kommen. Dort zeigten die Ravens erneut Nerven. Mosley verwandelte einen zum 77:74. Mit dem letzten Angriff hatten die Gäste sogar noch einen ordentlichen Wurf zum Ausgleich, doch dieser ging weit vorbei. So konnte die TSG doch noch durchatmen.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt und Lösungen  gefunden. In der zweiten Halbzeit haben wir wieder ein große Führung abgegeben und mussten zittern. 23 Ballverluste und 14 vergebene Freiwürfe sind katastrophal. Wir haben den Ball nicht mehr gut bewegt und nicht mehr gut verteidigt. Zum Glück haben wir es noch über die Zeit gebracht. Es zeigt sich, dass wir – aber das gilt für fast die gesamte Liga – noch Zeit brauchen um konstanter zu werden“

 

Scouting: (KLICK)

 


2.ST Lich Basketball 67:69 TSG Reutlingen Ravens

Ravens trotzen den Widrigkeiten

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagabend einen wichtigen Auswärtssieg beim ambitionierten Aufsteiger Lich Basketball eingefahren. In einem nervösen Spiel unter widrigsten Anreisebedingungen erzielte Michael Hägele den entscheidenden Korb ganze 2:18 min vor Spielende.  

 

Anreiseprobleme

Die TSG hatte große Anreiseprobleme, da die Autobahn bei Frankfurt für lange Zeit vollgesperrt wurde. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es ein großes Konzert in Frankfurt gab. Daneben gab es unzählige Baustellen, sodass die Ravens trotz früher Abfahrt fast 5 Stunden benötigten, um ins knapp 300 km entfernte Lich zu kommen.  

 

Guter Start

Vor diesem Hintergrund wurde das Spiel 15 min später als geplant angepfiffen. Die Ravens zeigten sich trotz der kurzen Vorbereitung jedoch zunächst unbeeindruckt. Schnell führte die TSG mit 8:19 und kontrollierte das Spiel. Das Viertel endete mit 16:22 für die Ravens. Auch das zweite Viertel konnte sich sehen lassen. Vor allem defensiv machte man einen guten Job und brachte die Gastgeber durch eine wechselnde Zonen- und Mannverteidigung aus dem Konzept. Lediglich Ex-Nationalspieler und zuletzt langjähriger Bundesligaspieler Johannes Lischka konnte mit Einzelaktionen immer wieder punkten. Beim 34:44 Halbzeitstand hatten die Ravens alles im Griff.

 

Drittes Viertel zum Vergessen

Die Halbzeitpause tat den Ravens ganz und gar nicht gut. Viele verlegte einfache Punkte und weniger Zugriff in der Verteidigung kippten das Spiel nun plötzlich auf Licher Seite die mit einem 18:4 Lauf plötzlich in Führung gingen. Die Licher zogen beim 57:50 weiter davon, doch die TSG kam durch einen Dreier von Michael Hägele und einen schönen Abschluss von Noel Duarte zum Viertelende wieder auf 57:55 ran.

 

Ravens gewinnen kurioses Schlussviertel und Spiel

Beide Teams taten sich im Schlussviertel sehr schwer zu punkten. Die Nervosität war beiden Mannschaften anzumerken. Es entwickelte sich ein Auf- und ab mit vielen vergebenen Chancen auf beiden Seiten. Lich gelang in den letzten 5:30 min des Spiels kein einziger Punkt mehr! Den entscheidenden Korb zum Sieg verwandelte Michael Hägele ganze 2:18 min vor Schluss. Danach passierte nichts mehr, da beide Teams jede Chance auf weitere Punkte vergaben. Vor allem aus dem Dreipunktebereich hatten beide Teams einen schlechten Tag. Lich verwandelte lediglich 2 von 19 Versuchen (10,5%), die TSG nur 6 von 32 (19%). Topscorer auf Seiten der TSG wurde Noel Duarte mit 25 Punkten. Johannes Lischka erzielte ebenfalls 25 Punkte für Lich.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute bis auf wenige Ausnahmen sehr ordentlich verteidigt und das Spiel bis auf das dritte Viertel kontrolliert. Leider haben wir vorne viele schlechte Entscheidungen getroffen. Das ist momentan unser größtes Problem. Es fehlt noch der Rhythmus in der Offensive. Das wird mit der Zeit kommen. Der Sieg war für uns sehr wichtig, gerade auch mental. Du willst nicht mit zwei Niederlagen in die Saison starten".

 

Scouting: KLICK


1.ST TSG Reutlingen Ravens 70:83 MTV Stuttgart

Noch viel Sand im Getriebe

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagabend zum Auftakt der neuen Spielzeit in der 1.Regionalliga Südwest eine verdiente 70:83 (38:48) Niederlage gegen Aufstiegskandidat MTV Stuttgart hinnehmen müssen. Vor einer sehr gut gefüllten IKG-Halle mit rund 600 Zuschauern zeigte die TSG eine schwache Leistung gegen ein sehr eingespieltes und ausgeglichenes starkes Stuttgarter Team.

TSG-Forward Nick Mosley wurde mit 21 Punkten Topscorer der Partie.

 

Nervöses erstes Viertel

Die TSG startete zunächst gut in die Partie. Fünf schnelle Mosley-Punkte bedeuteten das 5:1 nach gut zwei Minuten. Doch dann kam ein großer Bruch ins Spiel der Ravens. Die Gäste gingen mit einem 14:0 Lauf direkt zweistellig in Führung. Bei der TSG lief offensiv nichts zusammen. Die Nervosität der jungen Mannschaft war sichtlich zu spüren. Das erste Viertel endete 13:24 für die Gäste.

 

Stuttgarts Dreier zeigen Wirkung

Im zweiten Viertel zeigte die TSG dann offensiv eine deutliche Steigerung und erstmals gute Ansätze. Doch hinten bekamen die Ravens durch schlechte Verteidigung und eine starke Trefferquote der Gäste, die in Halbzeit eins 8/11 Würfen aus dem Dreipunktebereich trafen, keinen Zugriff. Folgerichtig ging die TSG mit zweistelligem Rückstand in die Pause (38:49).  

 

Individuelle Fehler kosten die Wende

In der zweiten Halbzeit taten sich beide Teams zunächst enorm schwer zu punkten. Vier Minuten lang konnten die Gäste nicht punkten, doch die TSG schaffte es nicht diese Phase entscheidend auszunutzen. TSG-Neuzugang Fischer ließ kurz sein Potential mit 8 schnellen Punkten aufblitzen. Die TSG kam auf 8 Punkte ran, doch dann schlichen sich wieder individuelle Fehler und Ballverluste ins Spiel und die Gäste konnten den Abstand wieder herstellen.

 

Auch im letzten Viertel gleiches Spiel. Stuttgarts Trefferquote ging nun runter, lediglich 12 Punkte erzielten sie im Schlussviertel, doch die TSG konnte dies mit schlechter Offensive und zu vielen Ballverlusten nicht ausnutzen. Auch ließen die Ravens 7 Punkte bei nur 13 Versuchen von der Freiwurflinie liegen (46%). So brachten die Gäste den Sieg verdient über die Zeit. Neben Mosley zeigte nur TSG-Youngster Lino Duarte mit 6 Punkten (zwei Dreier) eine ordentliche Vorstellung.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Alle Spieler spielen momentan weit unter ihren Möglichkeiten. Die Vorbereitung hat dies bereits angedeutet. Wir haben nicht mit der nötigen Intensität verteidigt und sind vorne zu schnell aus den Systemen ausgestiegen. Wir wussten, dass wir noch Zeit brauchen um uns zu finden, da wir eine junge Truppe haben, aber wir haben heute auch zu viele individuelle Fehler und schlechte Entscheidungen getroffen, die so nicht vorkommen sollten. 23 Ballverluste sind viel zu hoch. Wir werden das Spiel jetzt genau analysieren. Nächste Woche wartet ein schweres Auswärtsspiel in Lich auf uns.“

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Großes Interview mit Headcoach Vasilis Tsouknidis / Saisonvorschau

1. Hallo Vasi, am Samstag starten die Ravens offiziell in die Vorbereitung für die neue Saison. Welche Ziele hast du dieses Jahr mit dem Team?
Vasi: Unser Ziel ist jedes Jahr klar definiert. Wir wollen immer besser sein als das Jahr zuvor. Die letzten 6-7 Jahre hat es geklappt. Das sollte auch unser Ziel dieses Jahr sein. Klassenerhalt war letztes Jahr Primärziel. Dies haben wir erreicht und am Ende im Mittelfeld abgeschnitten. Des Weiteren wollen wir den ein oder anderen Jugendspieler weiterentwickeln und in das System integrieren. Nächste Saison wäre das obere Tabellendrittel ein positives Ergebnis. Dafür müssen aber natürlich auch viele Faktoren zusammenkommen.
2. Die Saison fängt dieses Jahr wieder sehr früh an. Bereits in fünf Wochen ist das erste Heimspiel gegen den MTV Stuttgart. Was heißt das für die Mannschaft?
Vasi: Die Saison fängt meiner Meinung nach zu früh an. Viele Spieler gehen im August / September normal in den Sommerurlaub. Wir können deshalb erst am Samstag in die Vorbereitung einsteigen und dann werden immer noch 2-3 Spieler fehlen. Wenn die Saison jetzt schon Mitte September anfängt, haben wir natürlich nicht viel Zeit um uns optimal vorzubereiten. Wir haben keine Vollprofis und können nicht 1-2x am Tag trainieren. Somit wird die Aufgabe schwer, dass alle Abläufe schon Mitte September eingespielt sind. Mit dem MTV kommt gleich ein starker Gegner, das wird spannend.
3. Die Priorität in dieser Offseason lag darin, die Leistungsträger und den Großteil des Teams zusammenzuhalten um eine gewisse Konstanz zu schaffen, dies ist weitestgehend gelungen oder?
Vasi: Wir haben natürlich nicht alle behalten oder behalten können. Nichtsdestotrotz sind die meisten geblieben. Das bedeutet für uns hoffentlich mehr Harmonie im Spiel. Die Spieler kennen die Systeme und der ein oder andere Spieler von letzter Saison hat sich auch an mich gewöhnt. Das wird uns denke ich mehr Balance bringen.
4. Verstärkt wird das Team momentan durch zwei Neuzugänge mit Timo Fischer von den Tigers Tübingen und Dimitrios Logyros von Ionikos aus Griechenland. Was erwartest du von den Neuzugängen? Welche Stärken bringen die beiden mit ins Team?
Vasi: Wir haben uns bewusst für zwei junge Spieler entschieden die hungrig sind und uns eventuell auch nächstes oder die nächsten Jahre helfen können. Wir wollen durch die Verpflichtungen noch mehr Begeisterung erlangen. Wir wollen nächstes Jahr schneller spielen und mehr Intensität in der Defense und Offense haben und das ist mit jungen hungrigen Leuten wie den Beiden leichter umzusetzen. Beide verfügen darüber hinaus über gute Wurfqualitäten, also in einem Bereich in dem wir letztes Jahr teilweise Probleme hatten.
5. Sucht ihr momentan noch nach weiterer Verstärkung? Zuletzt war von der Suche nach einem Local Player auf den großen Positionen die Rede.
Vasi: Ja, wir wollen uns noch auf den großen Positionen mit einem Local Player verstärken. Wir sind momentan auf der Suche. Der ein oder andere steht zur Debatte. Wenn uns das gelingt hätten wir auch die nötige Tiefe unter den Körben. Er muss Rebound und Defensivstark sein.
6. Wie schätzt du die Liga im Vergleich zum letzten Jahr ein?
Vasi: Die Liga wird aufjedenfall stärker sein als letzte Saison. Die Mannschaften haben sich langsam von Corona erholt. Einige Spieler die letzte Saison ausgelassen haben kommen wieder zurück. Einige Teams haben Ex-Bundesligaspieler verpflichtet. Es wird also nicht so einfach werden, aber das spornt uns natürlich auch an akribischer zu arbeiten.
7. Was erwartest du dir von den Fans und Zuschauern und was können diese von der Mannschaft erwarten?
Vasi: Von den Fans und Zuschauern erwarte ich nichts, außer dass sie weiterhin zahlreich und noch zahlreicher in die Halle kommen und uns supporten. Ich denke die Halle wird noch voller als letzte Saison. Ich spüre das und bekomme auch entsprechend Feedback. Es geht ein kleiner Ruck durch die Stadt und Basketball ist mittlerweile eine ernstzunehmende Option.
8. Um Weiterzukommen benötigt man auch entsprechende Unterstützung seitens lokaler Unternehmen und Firmen. Hier sind die Ravens bereits ordentlich aufgestellt, trotzdem wird weiter Unterstützung benötigt, um die eigenen Ziele zu erreichen. Warum ist es so interessant die Ravens zu unterstützen?
Vasi: Wir bekommen immer mehr Unterstützung von lokalen Unternehmen weil sie in uns Potential, gute Absichten und ein Konzept erkennen. Sowohl was die Jugendarbeit angeht, als auch im Leistungssport Bereich. Ich denke wir haben es geschafft, einige zu überzeugen, dass es bei uns stetige Entwicklung gibt, sowie eine gewisse Harmonie und gegenseitiges Vertrauen. Die Unternehmen haben die Möglichkeit bei uns einen Partner zu unterstützen, der das Unternehmen und die Stadt regional, aber eben auch überregional bekannt macht, vielleicht sogar irgendwann bundesweit. Bereits jetzt spielen wir in vier Bundesländern. Genug positive Beispiele gibt es wie z.B. Bamberg, Ulm oder Hagen, die durch den Basketball große Aufmerksamkeit erfahren. Wir freuen uns deshalb wenn uns noch mehr Unternehmen unterstützen möchten und Partner werden wollen.
9. In Kürze steht die Basketball-EM an. Unter anderem in Deutschland. Was denkst du wer gewinnen kann?
Vasi: Ich mache grundsätzlich keine Prognosen. Und Nein, Griechenland ist nicht automatisch Favorit weil Giannis spielt 😉. Es ist immer noch eine Teamsportart. Der neue Coach der Griechen scheint aber einen guten Job zu machen. Auch Deutschland hat meiner Meinung nach ein gutes Team am Start.
10. Abschlussfrage: Was sind deine persönlichen Wünsche für die neue Saison?
Vasi: Eine dynamische positive Gruppe die ihre Euphorie auf die Zuschauer überträgt. Ich möchte endlich mal eine gefestigte Verteidigung. Was mir ganz wichtig ist, dass wir die jungen und Jugendspieler auch weiterentwickeln. Das sie sich mit unserem Standort und mit uns identifizieren. Entwicklung bedeutet nicht nur Spiele zu gewinnen, sondern die Spieler und den Verein wachsen zu sehen.

Achalm Treuhand Steuerberatung wird neuer Profipartner

Die Ravens freuen sich heute einen neuen Profipartner (zweithöchste Sponsoringkategorie) vorstellen zu können! Mit der Achalm Treuhand Steuerberatungsgesellschaft  wird eine große Steuer-, Rechts und Unternehmensberatungsgesellschaft Teil der Ravens Familie.

 

Die Gesellschaft mit prominentem Sitz in der Reutlinger Oststadt, direkt am Stadtpark und neben unserer Heimspielstätte, steht seit über 50 Jahren über die Grenzen Reutlingens hinaus für kompetente, kreative und qualifizierte Betreuung in allen steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten für nationale und internationale Mandanten. Mittlerweile besteht die ATS aus einem über 40-köpfigen Team. Wir freuen uns sehr auf die neue Kooperation und Partnerschaft und bedanken uns herzlich für die Unterstützung. Willkommen im Team!


Neuzugang aus Griechenland!

Die Ravens haben den griechischen Guard Dimitris Logiros vom Drittligist AS Ionikos verpflichtet.
Zu Saisonbeginn stand er zunächst beim Drittligist (B-League) Efkarpias Thessaloniki in der Starting Five, ehe er später in der Saison noch zum Traditionsverein Ionikos wechselte und als Leistungsträger dem Team zum Aufstieg verhalf. Der erst 19-Jährige gilt als eines der vielversprechenden Talente in seinem Jahrgang. Mit 1,93m verfügt Logiros über Gardemaß für die Guardpositionen. In zwei Wochen wird der aus Katerini in Griechenland stammende Logiros in Reutlingen erwartet. Der 19-Jährige verfügt über einen starken Körper, der gerne die Zone und den Korb attackiert und sich dabei nicht vor Kontakt scheut. Logiros verfügt über starke Wurf Qualitäten sowohl aus Mid-Range, als auch hinter der Dreierlinie. Der Guard bringt auch gute Pass Qualitäten mit und spielt aggressiv und schnell in der Transition. Mit dem Zugang von Logiros biegen die Ravens auf die Zielgerade der Kaderplanung ein. Momentan suchen die Verantwortlichen noch Verstärkung auf den großen Positionen durch einen Local Player. Die Ravens werden am 12.08. offiziell in die Teamvorbereitung einsteigen.
Headcoach Vasilis Tsouknidis: "Ich freue mich sehr auf ein junges griechisches Talent, dass sich bei uns weiter entwickeln will. Dimitris hat bereits ein sehr breites Offensivarsenal für sein Alter. Er macht das Spiel sehr schnell und schließt gerne in der Transition ab, was für unser Spielkonzept sehr wichtig ist. Darüber hinaus hat er sehr gute Wurf- und Passqualitäten. Er ist extrem motiviert und ehrgeizig und kann mehrere Positionen, vor allem die 1 und 2 spielen und verteidigen. Er hat in Griechenland bei einem Traditionsstandort seine Ausbildung genossen"
Dimitris Logiros "Die Verantwortlichen haben großes Interesse an mir gezeigt. Das hat meine Entscheidung sehr leicht gemacht. Mein Traum ist es so hoch wie möglich zu spielen und ich bin fest davon überzeugt, dass die Ravens für mich außerhalb von Griechenland die beste Option sind um meine Karriere zu starten".

Gleichner's Wine & Spirits wird neuer Basic-Partner

Gleichner's Wine & Spirits wird neuer Basic-Partner der Ravens!
Die Ravens präsentieren mit dem Wein & Spirituosen Geschäft Gleichner's Wine & Spirits einen neuen Partner. Das 2021 gegründete Geschäft in der Oberen Wässere hat neben besten Weinen, Whiskeys, Gin, Spirituosen und Feinkost auch jede Menge Events zu bieten wie z.B. geführte Seminare, Tastings.
Die nächste Offene After Work Weinprobe findet bereits am kommenden Freitag von 16:00 - 20:00 Uhr statt. Für 12 € p.P. seid ihr ohne Anmeldung dabei Wir bedanken uns für die Unterstützung und begrüßen unseren neuen Partner in der Ravens - Family. Liked gerne gleich die Social Media Kanäle unseres Partners um immer Up-to-Date zu bleiben.

Nick Mosley bleibt den Ravens treu!

Nick Mosley bleibt ein Raven! 
Eine wichtige Personalie für die neue Saison ist geklärt. TSG-Forward Nick Mosley wird bei den Ravens verlängern und auch in der neuen Saison unter den Körben aufräumen! Der 2,03m große US-Amerikaner kam vor der letzten Saison vom Ligakonkurrent MTV Stuttgart zu den Ravens. Bereits seit Jahren war Mosley einer der besten und dominantesten Spieler in der 1. Regionalliga und zählte bis zur letzten Saison sowohl bei Punkten, Rebounds und Blocks zu den allerbesten der Liga.
Auch sein Start bei den Ravens verlief sehr vielversprechend. In den ersten drei Saisonspielen, die allesamt gewonnen wurden legte Mosley im Schnitt 22,6 Punkte und 12,3 Rebounds pro Partie auf. Dann kam das Derby gegen Tübingen mit der sich die Saison für die Ravens auf den Kopf stellte.
Bereits in der fünften Minute verletzte sich Nick bei einer unglücklichen Aktion, als ihm ein eigener Mitspieler mit vollem Tempo ins Knie fiel, schwer. Diagnose: Innenbandriss und Operation. Es dauerte mehr als fünf Monate mit langer Reha bis Nick wieder einigermaßen einsatzbereit war. In den letzten sieben Spielen konnte er wieder mitwirken, wenn gleich natürlich die Fitness und Spielpraxis nach einer so langen Pause fehlte. Er half dem Team mit seiner Erfahrung und Klasse den Ligaverbleib vorzeitig zu schaffen. Am Ende standen in 10 Spielen 14,8 Punkte und 8,9 Rebounds pro Partie zu Buche.
Headcoach Vasilis Tsouknidis: "Ich freue mich sehr, dass Nick bleibt. Er wird uns mit seiner Erfahrung und Klasse sehr helfen und gibt uns die nötige Power und Dominanz unter den Körben. Nick ist ein sehr smarter Spieler, der weiß wie er seine Stärken optimal einsetzen kann. Dazu passt er mit seinem Charakter und seiner Work-Ethic sehr gut zu uns. "
Nick Mosley: "Im very happy to be part of the team this season. We had the worst of luck last season. Next season will be our year if we stay healthy. I feel very comfortable here and cant wait to get back to work with the team and play in front of our fans".

Juro Masic geht ins zweite Jahr!

Kaderplanung schreitet weiter mit Tempo voran.
Auch Guard Juro Masic bleibt den Ravens treu und wird in der kommenden Saison erneut die #24 für die TSG auf dem Feld tragen. Der 23-Jährige Local Player mit kroatisch-bosnischen Wurzeln wurde bei Alba Berlin und den Eisbären Bremerhaven ausgebildet und hat damit eine exzellente Ausbildung genossen. 2017 zog es ihn gen Süden zu den Tigers Tübingen in die 1.RL.
Nach 2,5 Jahren Basketballpause kam der 1,92 m große Guard vor der letzten Saison zu den Ravens. Aufgrund der sehr langen Pause dauerte es bis Juro wieder in besserer Basketball-Shape war. Im letzten Saisondrittel wuchs seine Rolle zunehmend. Im Schnitt kam unsere #24 in 19 Partien durchschnittlich knapp 15 Minuten pro Spiel zum Einsatz.
Mit Masic bleibt damit ein weiterer "Glue Guy" und absoluter Teamplayer. Für Headcoach Vasilis Tsouknidis ist Masic ein Wunschspieler, denn er traut unserer #24 nächste Saison eine größere Rolle zu.
Headcoach Vasilis Tsouknidis: "Juro ist für uns sehr wichtig, sowohl auf dem Feld weil er unser Konzept verinnerlicht hat, als auch abseits als Mensch und tadelloser Charakter der das Team zusammenhält. Er hat sehr viel Potential, konnte dieses letzte Saison aufgrund der langen Pause und der entsprechend fehlenden Fitness nicht voll abrufen. Das wird sich nächste Saison ändern. Seine Hauptaufgabe im Sommer wird sein, das entsprechende Fitness-Level zu erreichen um auch eine größere Rolle zu spielen. Juro ist exzellent ausgebildet, versteht Basketball, ist ein smarter Spieler und kann mehrere Positionen spielen. Er arbeitet bereits seit Wochen sehr hart an seiner Fitness und hat schon große Fortschritte gemacht. Das zeigt mir , dass er es ernst meint und nächste Saison angreifen will. Ich freue mich darüber sehr".

Michael Hägele führt weiter Regie!

Spielmacher führt weiter Regie!
Die Ravens haben die nächste Personalentscheidung getroffen und die Zusammenarbeit mit Point Guard Michael Hägele verlängert. Der 29-Jährige geht mit Unterbrechung in seine vierte Saison bei den Ravens. Das Statistiken im Basketball nicht immer ausschlaggebend für den Impact eines Spielers auf dem Feld sind, zeigt unsere #23 als Paradebeispiel.
Der 1,94m große Aufbauspieler legte in der vergangenen Saison 4,4 Punkte, 3,0 Rebounds und 2,5 Assists pro Spiel auf, wobei er mit insgesamt 64 Assists das Team anführte. Aufgrund häufig schlechter Statistikerfassung in den Hallen sind sich jedoch Insider einig, dass noch viel mehr Assists auf dem Statistikbogen von Michi hätten auftauchen müssen.
Vor allem die Qualität der Vorlagen ist jedoch ein entscheidendes Kriterium für einen guten Point Guard und hier glänzte unsere #23 besonders, denn seine Vorlagen sind echte Highlights und führten meist zu freien Punkten. Vor allem in der Defensive nahm Michi eine wichtige Rolle ein und verteidigte häufig die besten Scorer des Gegners. Kein Wunder, dass er mit über 22 Minuten pro Spiel zum absoluten Stammpersonal von Headcoach Vasilis Tsouknidis gehörte. Als einer von nur drei Spielern der Ravens absolvierte er 25 von 26 möglichen Spielen und war damit auch äußerst zuverlässig.
Headcoach Vasilis Tsouknidis: "Michi ist ein sehr wichtiger Spieler für unsere Mannschaft und ein echter "Glue Guy". Er strukturiert unser Spiel und hält dieses zusammen. Er ist sehr spielintelligent, ein exzellenter Passer und ein starker Verteidiger. Mit seiner Größe kann er mehrere Positionen verteidigen, was für mich sehr wichtig ist. In der nächsten Saison wird seine Herausforderung sein, noch mehr Verantwortung im Scoring zu übernehmen und häufiger zu attackieren und selber gefährlich zu sein"
Wir freuen uns auf eine weitere Saison mit unserer #23

Dominic Philippi verlässt die Ravens

Wie nach jeder Saison gehören auch Abschiede zur Kaderplanung. Heute verabschieden wir unsere #11 Dominic Philippi.
Das TSG-Eigengewächs, dass alle TSG-Jugendmannschaften durchlief, sowie Jugend- und Nachwuchsbundesliga in Urspring und Tübingen spielte, kehrte in der vorletzten Corona-Saison nach einer studienbedingten Unterbrechung zurück ins Team.
In der vergangenen Saison konnte "Dome" leider aufgrund von mehreren größeren Verletzungen nur 11 Partien bestreiten. Hier legte er 5,5 Punkte und 5,2 Rebounds pro Spiel auf. Seine Saisonbestleistung erzielte er beim dramatischen 103:100 Sieg gegen Saarlouis mit 17 Zählern. Beim Heimsieg gegen Fellbach gelangen ihm 14 Rebounds.
Dome wird ab August sein Masterstudium in Holland fortsetzen und deshalb erneut eine Basketballpause in der Heimat einlegen. Wir hoffen, dass wir Dome irgendwann wieder im Ravens-Trikot sehen werden. Bis dahin, wünschen wir unserer #11 viel Erfolg und alles Gute!

Timo Fischer verstärkt die Ravens!

Erster Neuzugang gefunden!
Die Ravens haben mit dem 20-Jährigen Timo Fischer einen ersten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet.
Der 1,88 m große Guard kommt von den Tigers Tübingen / SV03 Tigers Tübingen. Timo durchlief die gesamte Jugendabteilung der Tigers Tübingen und war sowohl in der Jugend- als auch Nachwuchsbundesliga Führungsspieler und Leistungssträger. Bereits mit 17 gab er sein Debüt in der 1.Regionalliga. Der wurfstarke Guard rückte in den letzten Jahren aufgrund seines Talents auch in den Fokus der ersten Mannschaft der Tigers in der Pro A und war dort zunächst Bestandteil der Trainingsmannschaft, ehe er in der Saison 2020/2021 in 13 Spielen in der Pro A zum Einsatz kam.
In der vergangenen Saison war Timo als Leistungsträger und Stammspieler für die 1.Regionalliga vorgesehen mit Perspektive für den Pro A-Kader, doch bereits im allerersten Saisonspiel riss er sich unglücklich das Kreuzband. Dies bedeutete das frühzeitige Saisonaus.
Mittlerweile ist die Verletzung seit längerer Zeit vollständig auskuriert und Timo ist bereit wieder voll anzugreifen.
Timo Fischer: "Ich freue mich auf ein neues Abenteuer bei einem ambitionierten Team. Der Wechselzeitpunkt fühlt sich für mich richtig an und ich hatte gleich ein gutes Gefühl nach den ersten Einheiten und Gesprächen mit den Verantwortlichen. Nach meiner Verletzung ist es ein kleiner Neuanfang für mich. Vor allem freue ich mich auch darauf, vor den vielen Zuschauern in der IKG-Halle zu spielen sowie mit meinen ehemaligen Teamkollegen und Freunden wie z.B. Noel, Lino, Juro oder Michi".
Headcoach Vasilis Tsouknidis: "Ich freue mich sehr, ab sofort mit Timo arbeiten zu können. Er verfügt über einen sehr guten Wurf, vor allem aus der Distanz. Dort hatten wir letztes Jahr Probleme. Er ist außerdem spielintelligent, ein williger Verteidiger und kann auch den Korb attackieren und dort finishen. Ich sehe noch sehr viel Potential in ihm, dass es nun gilt zu wecken und weiterzuentwickeln. Als junges regionales Talent passt er hervorragend in unser Konzept, auch menschlich wird er sehr gut ins Team passen. Es gibt bereits zu vielen Spielern langjährige Verbindungen"
Herzlich willkommen in Reutlingen Timo!

2. Ravens Girls-Day ein Erfolg!

Trotz sommerlichen Temperaturen, vielen Schul- und Vereinsfesten und einigen Corona-Absagen kam auch am 2. Ravens Girls-Day wieder eine engagierte Gruppe von neuen und erfahrenen Mädchen zusammen, die unter dem Coach-Trio Boris, Tobi und Pedja drei Stunden an ihren Skills und Fähigkeiten arbeiteten. Organisator und Headcoach im weiblichen Bereich Boris Grosko war mit dem Tag trotz etwas geringerer Teilnehmerzahl zufrieden. "Wir haben heute wieder gut gearbeitet. Die Mädels waren mit vollen Einsatz dabei und konnten die drei Stunden gut nutzen. Besonders schön ist es, dass wir heute zwei neue Talente entdeckt haben, die wir nun in unsere Teams einbauen wollen".
Der nächste Girls-Day ist bereits in Planung.

Leistungsträger räumt weiter unter den Körben auf

Ein weiterer wichtiger Eckpfeiler für die neue Saison ist gefunden. Starting Big Man David Grubic wird weiterhin das Ravens-Trikot tragen und geht in seine sechste Saison bei der TSG.
Der 2,04 m große Serbe erlebte in der letzten Saison eine Leistungsexplosion und entwickelte sich insbesondere in der Rückrunde zu einem Leistungsträger. Kein Wunder also, dass der 22-Jährige die Auszeichnung zum "Most Improved Player" gewann.
David legte in der letzten Saison 11,5 Punkte, 8,2 Rebounds und 1,3 Steals pro Partie auf. Vor allem seine Leistungen in der Rückrunde zeigen jedoch den starken Leistungssprung.
In den letzten zehn Spielen legte "Grubo" im Schnitt ein Double-Double mit 16,4 Punkten und 10,2 Rebounds pro Partie auf. Als einer von nur zwei Spielern der Ravens verpasste er von 26 Spielen nur ein einziges. Mit insgesamt 204 gepflückten Rebounds lag er ligaweit auf Platz 3 aller Spieler!
Headcoach Vasilis Tsouknidis: "Ich freue mich sehr, dass ich weiter mit David arbeiten kann. Er hatte es lange schwer bei mir, da ich viel von ihm verlange, da er ernormes Potential hat, aber dies zu selten abgerufen hat. Dies hat sich letzte Saison in der Rückrunde geändert. David weiß nun zu was er in der Lage ist, wenn er hart arbeitet und die Sache ernst nimmt. Er ist immernoch sehr jung und am Anfang seiner Entwicklung. Big Man brauchen immer länger um ihr Leistungspeak zu erreichen. Wenn er weiterhin hart im Sommer arbeitet, wird er nächste Saison noch besser sein und für unsere Mannschaft ein wichtiger Leistungsträger".

 


MVP und Topscorer bleibt an Bord!

Ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Saison 22/23 ist gesetzt. Team MVP und Topscorer Noel Duarte wird auch in der kommenden Saison das Ravens-Trikot tragen und ein Dreh-und Angelpunkt im Spiel von Headcoach Vasilis Tsouknidis sein.
Das 20-Jährige TSG-Eigengewächs feierte in der letzten Saison seinen Durchbruch mit 17,2 Punkten, 6,0 Rebounds, 2,1 Assists und 1,4 Steals pro Spiel. Bei den Punkten führte er die Ravens an. Ligaweit schaffte er es sogar unter die Top 15 der Scorer. Auch bei der Effizienz schaffte es Noel unter die Top 20 der Liga.
Der explosive Guard hat sich zum Fanliebling und zur Identifikationsfigur des Reutlinger Basketballs entwickelt. Umso mehr sind die Ravens stolz, dass Noel weiterhin für seine Heimatstadt auflaufen wird.
Headcoach Vasilis Tsouknidis: "Noel spielte bei der Kaderplanung natürlich eine zentrale Rolle für uns. Ich arbeite jetzt schon viele Jahre mit ihm und seine Entwicklung ist der Ertrag von seinem Ehrgeiz und der Arbeit die er jede Saison reinsteckt. Es macht mich Stolz zu sehen, was aus den eigenen Jungs werden kann. An seinem Trainingsfleiß und Einsatz sollten sich alle eine Beispiel nehmen. Ich freue mich weiterhin Teil seiner Entwicklung zu sein, die jetzt erst richtig Fahrt aufnehmen wird".

 


Nikola Gaurina bleibt den Ravens erhalten

Nach einigen Wochen Pausen befinden sich die Verantwortlichen schon wieder auf Hochtouren was die Planung der neuen Saison angeht. Im Mittelpunkt steht hierbei natürlich auch die Kaderplanung für die neue Saison in der 1.Regionalliga.
Heute können die Ravens verkünden, dass sich Routinier Nikola Gaurina auch in der neuen Saison die Schuhe für die Ravens schnüren wird.
Der mittlerweile 39-Jährige der auf eine lange Profikarriere in Kroatien zurückblickt wechselte 2017 in die Pro B. Von dort kam er zu den Ravens und geht nun in seine fünfte Saison bei der Tsg 
"Age is just a Number" trifft dabei auf niemand besser zu als auf Nikola der immernoch zu den fittesten Spielern der Liga gehört und viele Spieler bei Ausdauer und Laktattests in den Schatten stellt.
Der 1,97m große Flügelspieler bewies auch letzte Saison wie wichtig er für das Team ist. Als einer von nur drei Spielern absolvierte er 25/26 Spiele und legte dabei 10,0 Punkte 6,0 Rebounds und 1,4 Steals pro Partie auf.
Momentan baut sich der sympathische Kroate parallel eine Laufbahn als Trainer auf.
Mit seiner Erfahrung und seiner Vorbildrolle wird er auch weiterhin den jungen Spielern helfen sich zu entwickeln.
Wir freuen uns sehr, dass Nikola weiter Teil der Ravens Family ist.

 


Ravens Basketball-Camp 2022!
Endlich ist es wieder soweit. Nach zwei Jahren Coronapause kehrt das Ravens Basketball-Camp diesen Sommer wieder zurück.
Am 16.+17.Juli von 10-15 Uhr erwartet euch Training, Spiel & Spaß mit namhaften Coaches sowie einigen Special Guests als Überraschung! Teilnehmen können Anfänger sowie Fortgeschrittene und Vereinsspielerinnen- und Spieler von 7-16 Jahren.
Verpflegung, Getränke und Camp-Shirt sind inbegriffen. Außerdem wird es wieder coole Preise zu gewinnen geben! 
Ort: IKG-Halle Reutlingen
Zeit: 16.+17.Juli von 10-15 Uhr
Anmeldungen sind ab sofort per Mail an basketball@tsg-reutlingen.de möglich. Nach E-Mail Eingang erhaltet ihr von uns das Anmeldeformular, dass wir ausgefüllt zurück benötigen. Auf dem Formular bitte angeben: Alter, Anfänger/Fortgeschritten, Shirtgröße, ggf. vegetarisches Essen.
Alternativ könnt ihr das Formular auch hier herunterladen:
Wir freuen uns auf euch und ein großartiges Camp! Teilen erwünscht!

 


26.Spieltag TSG Reutlingen Ravens 121:86 MTV Kronberg

 Offensivfeuerwerk zum Saisonabschluss

 Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagabend den bereits feststehenden Klassenerhalt in der 1.Regionalliga mit einem wahren Offensivspektakel gefeiert. Gegen die stark dezimierten Gäste aus dem Taunus legten die Ravens 121 Punkte auf. Wohlgemerkt ohne Verlängerung. In einem lockeren Basketballspiel mit vielen Highlights erzielten gleich drei TSG-Spieler mehr als 20 Punkte. Alle Spieler konnten punkten, acht der neun eingesetzten Spieler erzielten mindestens 9 Zähler. Trotz bestem Frühlingswetter und vielen gleichzeitigen Events fanden erneut über 300 Zuschauer den Weg in die IKG-Halle. Die TSG schneidet damit nach einer Saison voller Höhen und Tiefen auf einem starken 7.Platz ab.

 

Intensität zu Beginn nicht da

Die Gäste, die ihrerseits lediglich mit sechs Spielern anreisten fanden zur Überraschung aller sehr gut in die Partie. Schnell führten die treffsicheren Gäste 11:3. Erst eine Auszeit von Headcoach Vasilis Tsouknidis brachte Leben in die Partie. Offensiv lief die TSG-Maschinerie nun auf Hochtouren. Doch defensiv fehlte vor allem beim rotieren die nötige Konzentration und Intensität. Mit 28:25 ging es ins zweite Viertel.

 

Zweites Viertel bringt Entscheidung

Im zweiten Viertel zeigte die TSG dann zehn Minuten konzentrierte Verteidigungsarbeit, während die Offensive gegen die Zonenverteidigung der Gäste nach Belieben punktete. Satte 39 Punkte brachte die TSG alleine in diesem Viertel auf die Anzeigetafel. Die Gäste nur deren 15. Beim 67:38 Halbzeitstand war die Partie längst durch. Vor allem die Bankspieler der TSG zeigten ansprechende Leistungen. Juro Masic und Jannes Wichelhaus stellten mit 9 und 8 Punkten Saisonbestleistungen auf.

 

Zweite Halbzeit bietet lockeres Entertainment

In der zweiten Halbzeit bekamen die Zuschauer weiter starken Offensivbasketball mit wenig Verteidigung auf beiden Seiten zu sehen. TSG-Center David Grubic, der erneut ein herausragendes Spiel machte (24 Punkte), schloss mehrmals sehenswert per Dunking ab. TSG-Topspieler Noel Duarte (26 Punkte), der vor der Partie zum wichtigsten Spieler der Saison für die TSG ausgezeichnet wurde lieferte erneut eine starke Partie ab. Auch TSG-Center Nick Mosley legte mit 20 Punkten und 17 Rebounds eine starke Partie hin. Die Gäste trafen trotz der extrem kleinen Rotation bis zum Spielende weiterhin hochprozentig. Insgesamt sahen die Zuschauer 27 erfolgreiche Dreier beider Teams.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir wussten natürlich schnell, dass wir das Spiel gewinnen werden. Offensiv haben wir sehr gut gespielt, natürlich konnten die Gäste aber auch nicht hart verteidigen.  Für die Zuschauer war dies sicher ein schönes Offensivspektakel zum Ende. Wir möchten uns bei allen Fans, Partner und Sponsoren sowie unserem Management danken, die immer an uns geglaubt haben. Trotz der vielen Probleme diese Saison mit Verletzungen und Corona haben wir am Ende noch eine ordentliche Rückrunde gespielt. Platz 7 freut mich natürlich sehr. Ein bisschen schade ist es natürlich, dass wir aufgrund der vielen Verletzungen und Ausfälle unser volles Potential kaum ausschöpfen konnten. Wer weiß was sonst möglich gewesen wäre. Nächste Saison werden wir wieder voll angreifen. Jetzt haben wir uns aber nach der unglaublich langen Saison erstmal eine Pause verdient.“

 

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25.Spieltag BBU 01 Ulm 104:69 TSG Reutlingen Ravens

 Nicht zu holen gegen Ulms Topteam

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagnachmittag eine klare 104:69 Niederlage beim Ulmer Bundesliganachwuchs kassiert. Hierbei traf die TSG auf ein komplett verändertes Team im Vergleich zum Hinspiel, dass die TSG deutlich gewann. Die Ulmer traten komplett an. Der Großteil des Teams ist auch Leistungsträger in der Pro B. Die TSG kam schlecht in die Partie und leistete sich zu viele individuelle Fehler die bestraft wurde. Hinzu kamen schlechte Wurfquoten. Mit Andy Rico (persönliche Gründe) sowie Youngster Lino Duarte und dem verletzten Dominic Philippi fehlten drei Stammkräfte.

 

Erste Halbzeit zum Vergessen

Die Ulmer Schützlinge die am Abend zuvor noch in den Pro B – Playoffs die Serie gegen die favorisierten WWU Baskets Münster für sich entschieden, boten ihren kompletten Kader auf. Den Qualitätsunterschied bekam die TSG früh zu spüren. Satte 32 Punkte mussten die Ravens im ersten Viertel hinnehmen. Im zweiten Viertel ließ dann auch das Wurfglück die TSG komplett im Stich. Mickrige fünf Punkte bekamen die Ravens in diesem Viertel zustande. Beim 57:26 Halbzeitstand war die Partie bereits entscheiden.

 

Zone bringt leichte Verbesserung

Auch im dritten Viertel wurden die guten Phasen der TSG immer wieder durch viele Ballverluste und individuelle Fehler zu Nichte gemacht. Die Ulmer nutzen jeden Fehler eiskalt aus. Der Vorsprung wuchs auf über vierzig Punkte. Eine Umstellung auf Zonenverteidigung brachte die TSG dann besser ins Spiel. Die schlechten Wurfquoten verhinderten jedoch eine deutliche Ergebniskosmetik.

 

Die Ravens haken das Spiel schnell ab und konzentrieren sich auf das letzte Saisonspiel am kommenden Samstag gegen Kronberg. Topscorer der Ravens wurde Center David Grubic mit 16 Punkten.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir sind schlecht reingekommen und hatten heute auch athletisch ein überlegenes Team gegen uns. Wir haben viel zu viele individuelle Fehler gemacht, die von guten Teams gnadenlos bestraft werden. Das mussten wir heute wie schon vor zwei Wochen in Ludwigsburg auf die harte Tour lernen. Wir haken das Spiel schnell ab. Nächste Woche zum Saisonabschluss wollen wir unseren Fans nochmal guten Basketball anbieten“

 

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24. Spieltag TSG Reutlingen Ravens 83:74 MTV Stuttgart

Ravens schlagen Tabellenzweiten und sichern sich Klassenerhalt!

 

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagabend vor 350 Fans in der trotz Ferien und Fußballtopspiel gut gefüllten IKG-Halle einen starken 83:74 gegen den bis dato Tabellenzweiten MTV Stuttgart geholt. Zwar stand rechnerisch eigentlich seit zwei Wochen der Klassenerhalt fest, da die TSG bei möglichen Dreier- oder Vierervergleichen die Nase vorne gehabt hätten. Durch den 11.Saisonsieg entfällt aber auch die Rechnerei. TSG-Eigengewächs Noel Duarte (25 Punkte) und Center David Grubic (15 Punkte, 17 Rebounds) stachen aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus.

 

Start nach Maß

Das erste Mal seit langer Zeit startete die TSG optimal ins Spiel. Von Beginn an setzten die Tsouknidis-Schützlinge die taktischen Vorgaben um. Mit einem 14:0 Lauf startete die TSG ins Spiel und zogen den Gästen aus der Landeshauptstadt vor allem defensiv den Zahn. Vor allem TSG-Youngster Duarte war vom ersten Moment wieder einmal bestens aufgelegt und spielte die Gästeverteidigung schwindelig. Mit 26:15 ging es ins zweite Viertel

 

TSG behauptet Führung

Auch im zweiten Viertel zeigten die Ravens eine starke Vorstellung. Gäste-Topscorer Lampropoulos wurde weitestgehend aus dem Spiel genommen und musste sich seine Punkte fast ausschließlich an der Freiwurflinie verdienen. Mit der Halbzeitsirene verkürzten die Gäste durch Fouda mit einem Dreier auf 43:32.

 

TSG bringt Sieg ins Ziel

Auch in der zweiten Halbzeit war die TSG weiter die bessere Mannschaft und spielte das Spiel kontrolliert von vorne. Zwar schlichen sich nun mehr Fehler ins Spiel, doch die Gäste konnten dies auch aufgrund der guten Verteidigung der TSG und schwacher Wurfquoten nicht konsequent ausnutzen. Erst im letzten Viertel leisteten sich die Reutlinger eine kurze Schwächephase. Gäste-Topspieler Lampropoulos taute nun auf und traf zwei weite Dreipunktewürfe, einen davon mit Foul. So wurde das Spiel nochmal kurzzeitig spannend, als die Gäste auf fünf Punkte verkürzten. Doch die TSG behielt die Nerven, spielte vorne die Angriffe gut aus. Dronjic traf zwei wichtige Würfe und Grubic schloss immer wieder erfolgreich am Korb ab. Noel Duarte konnte meist nur durch Fouls gestoppt werden, ließ aber von der Freiwurflinie keinen einzigen Punkt (10 von 10) liegen.

 

Die TSG fährt damit einen verdienten und wichtigen 11.Saisonsieg ein und bleibt vorerst auf Rang 7.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis „Ich bin heute sehr zufrieden, vor allem mit der ersten Halbzeit. Wir haben unseren Gameplan von Beginn an umgesetzt und mit viel Intensität verteidigt. Wir haben heute über weite Strecken diszipliniert gespielt. Es war sehr wichtig, nachdem Auftritt letzte Woche wieder ein anderes Gesicht zu zeigen“

 

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23.Spieltag BSG Ludwigsburg 101:69 TSG Reutlingen Ravens

 Ein Samstagnachmittag zum Vergessen

 Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am frühen Samstagnachmittag beim Bundesliganachwuchs der MHP Riesen Ludwigsburg eine deftige 101:69 Niederlage kassiert. Nach desaströsen ersten 10 Minuten war das Spiel beim Stand von 34:8 praktisch schon entschieden. Zu keiner Zeit fanden die Ravens in die Partie. Gegen die aggressive Pressverteidigung des Tabellenzweiten leistete sich die TSG rekordträchtige 33 Ballverluste. Auch die Leistung der Unparteiischen sorgte für Frust bei der TSG.

 

 

Erstes Viertel zum Vergessen

 

Der Start ins Spiel vor gut 20 mitgereisten Reutlinger Fans, die den Großteil der Zuschauer an diesem Nachmittag ausmachten hätte kaum schlechter laufen können. Bei den ersten drei guten Korbaktionen der Ravens wurden Fouls des schwachen Schiedsrichterduos nicht gepfiffen. Auf der Gegenseite kamen die Gastgeber von Beginn an ins Rollen. Die TSG-Verteidigung stand völlig neben sich. Noch problematischer war jedoch der Spielaufbau der Ravens, der von Beginn an immense Probleme hatte gegen die aggressive Pressverteidigung der Gäste, die auch davon profitierte, dass die Schiedsrichter über die gesamte Partie klare Kontakte der Gastgeber nicht ahndeten und diesen freie Hand ließen ihr aggressives Spiel durchzuziehen. Obwohl vor dem Spiel auf die Verteidigung der Barockstädter eingestellt, setzten die Spieler die Vorgaben von Headcoach Vasilis Tsouknidis nicht um, leisteten sich zahlreiche Ballverluste in der eigenen Hälfte, die in einfache Punkte umgemünzt wurden. Nach dem ersten Viertel Stand ein ungläubiges 34:8 auf der Anzeigetafel. Da war das Spiel praktisch entschieden.

 

TSG berappelt sich – Fehler bleiben

Im zweiten Viertel berappelte sich die TSG etwas und kam endlich im Spiel an. Gleichzeitig blieben die großen Probleme beim Ballvortrag bestehen und die Ballverluststatistik nahm rekordträchtige Ausmaße an. Zwar war die TSG in diesem Viertel offensiv das strukturierte Team, durch die Ballverluste nahm man sich jedoch jede Chance, wieder ernsthaft ranzukommen. Das Viertel ging zwar mit 26:20 an die Ravens, der Vorsprung der Gastgeber war zur Halbzeit jedoch weiterhin groß (54:34).

 

Zweite Halbzeit bringt keine Wende

Auch in der zweiten Halbzeit tat sich die TSG weiter schwer, die Ballverluste häuften sich weiter an und so spielte es auch keine Rolle, dass die Gastgeber sich selbst viele Fehler erlaubten und Angriffe nicht konsequent zu Ende spielten. Der Vorsprung der jungen Ludwigburger wuchs kontinuierlich bis zum Spielende an. Lediglich der erst 17-Jährige Lino Duarte zeigte in 18 Minuten Einsatzzeit Normalform und setzte mit einem schönen Dunking nach einem Drive zum Korb das Highlight der Partie.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir müssen uns bei unseren Fans für dieses Spiel entschuldigen. Offensichtlich waren wir heute mental nicht bereit für dieses Spiel. So etwas wie das erste Viertel darf nie wieder passieren. Dafür gibt es keine Ausreden. Wir kamen zu keiner Zeit ins Spiel, was neben unserer schlechten Leistung auch mit der Performance der Unparteiischen zu tun hatte. Wir konnten uns auf absolut nichts einstellen, da keinerlei Linie erkennbar war. Bei den Gastgebern wurde die aggressive Defense mit klaren Kontakten von Beginn an durchgelassen und bei uns alles gepfiffen, insbesondere als wir aggressiver gespielt haben um wieder ranzukommen. Wir haben uns von den Unparteiischen nicht ernst genommen gefühlt und dürfen erwarten entsprechend respektiert zu werden, auch als Aufsteiger. Wir werden diese Woche hart arbeiten. Zuhause müssen wir unseren Fans wieder besseren Basketball präsentieren“.

 

Am Samstag 23.04. erwarten die Ravens zum Derby den Tabellendritten MTV Stuttgart. Los geht es wie immer um 19 Uhr in der IKG-Halle.

 

 

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22.Spieltag SV Fellbach Flashers 70:80 TSG Reutlingen Ravens

Ravens landen nächsten Big Point!

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben im Kampf um den Klassenerhalt einen weiteren wichtigen Sieg gefeiert. Bei den Flashers aus Fellbach setzten sich die Ravens im Schwabenderby verdient mit 80:70 (42:43) durch. Die TSG macht nach dem dritten Sieg in den letzten vier Spielen einen gewaltigen Sprung bis auf Rang 7 in der Tabelle. Gleichwohl bleibt der Kampf um den Klassenerhalt weiter enorm eng.

(c) Foto: Heiko Potthoff" / www.starkebilder.de

 

Die TSG verschaffte sich mit dem Sieg in Fellbach jedoch eine starke Ausgangslage. Youngster Noel Duarte bestätigte seine exzellente Form und war mit 23 Punkten bei starken Quoten erneut bester Werfer der Partie. Eine insgesamt gute Teamperformance sicherte den Sieg in der zweiten Hälfte.

 

Defensiv noch nicht wach

Die Gastgeber, die ihrerseits auf drei Stammkräfte verzichten mussten (bei der TSG fehlten ebenfalls drei) legten vor gut gefüllter Halle ordentlich los. Vor allem aus der Distanz und nach Offensivrebounds kamen sie zu Punkten. Bei der TSG war es von Anfang an Noel Duarte der immer wieder erfolgreich zum Korb zog oder von außen einnetzte. Die Gastgeber holten das Viertel jedoch mit 27:23.

 

Duarte mit der Sirene

Im zweiten Viertel ähnliches Bild. Die Defensive stand noch nicht sattelfest, jedoch ließen die starken Wurfquoten der Gastgeber ebenfalls nach. In einem ausgeglichen Viertel setzte TSG-Youngster Duarte mit einem Wurf mit der Halbzeitsirene ein Zeichen und brachte die TSG auf einen Punkt ran (42:43).

 

Defensive Steigerung bringt Wende

Erneut bedurfte es einer deutlichen Halbzeitansprache von Headcoach Vasilis Tsouknidis der mit der Verteidigungsleistung seiner Mannschaft nicht zufrieden war. Diese zeigte wie auch letzte Woche schon Wirkung. Die TSG zog das Niveau in der Defense an. Vorne traf jetzt auch TSG-Kapitän Dronjic einige Würfe. Über Durchstecker auf Center David Grubic der sich bei 11 Versuchen aus dem Feld nur zwei Fehlwürfe erlaubte schraubte die TSG den Abstand höher. Lediglich 11 Punkte wurden den Gastgebern gestattet. Nach dem dritten Viertel führte die TSG mit acht Zählern.

 

TSG knackt auch Fellbachs Zone

Im letzten Viertel stellten die Gastgeber auf eine Zonenverteidigung um, auch da aufgrund der kleinen Rotation die Kräfte schwanden. Die TSG hatte damit jedoch wenig Probleme. Routinier Nikola Gaurina, der das ganze Spiel Foulprobleme hatte traf zwei wichtige Dreier, ebenso wie Dronjic wenig später einen weiteren. Point Guard Michael Hägele legte starke 8 Assists (Vorlagen) auf und setzte dem Spiel defensiv seinen Stempel auf. Auch Nick Mosley, dem die fünfmonatige Verletzungspause noch anzumerken sind, steuerte Impulse bei. Center David Grubic setzte mit einem krachenden Dunking den Höhepunkt der Partie. Am Ende stand ein wichtiger 80:70 Sieg für die TSG.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Gratulation an meine Mannschaft. Unter der Woche konnten wir wegen Krankheit und terminlichen Problemen nicht ideal trainieren. Das hat man zu Beginn auch gemerkt. In der zweiten Halbzeit haben wir die Intensität in der Verteidigung hoch gefahren. Jeder hat heute einen Teil zum Sieg beigetragen. Es freut mich sehr, dass die Mannschaft auch in Drucksituationen zuletzt clever agiert. Für uns heißt es weiter von Spiel zu Spiel schauen. Abgerechnet wird ganz zum Schluss.“

 

Weiter geht es für die TSG nächsten Samstag um 15 Uhr gegen den starken Bundesliganachwuchs aus Ludwigsburg. Die Ludwigsburger sind momentan Tabellendritter.


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21.Spieltag 1.FC Kaiserslautern 66:71 TSG Reutlingen Ravens

 Ravens holen wichtigen Sieg bei Mosley-Comeback

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagnachmittag ein immens wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt gewonnen. Beim aktuellen Tabellenschlusslicht 1.FC Kaiserslautern setzten sich die Ravens nach einem Comeback in der zweiten Halbzeit knapp mit 71:66 durch. Dabei holte die TSG einen 11-Punkte-Halbzeitrückstand auf. TSG-Center Nick Mosley gab nach fünf Monaten Verletzungspause sein Comeback und steuerte 13 Punkte zum Sieg bei. Auch TSG-Youngster Christos Kalogiannis feierte nach drei Monaten Verletzungspause ein Comeback. Topscorer wurde TSG-Eigengewächs Noel Duarte mit 22 Punkten.

 

Ausgeglichenes erstes Viertel

Direkt mit der ersten Aktion gelang Reutlingens Mosley ein Steal und Korbleger. Danach zeigten beide Teams gute Spielzüge und schön herausgespielte Körbe. Gaurina traf zwei Dreier aus der Ecke für die TSG, während die roten Teufel vor allem über Ellis aus der Mitteldistanz punkteten. Mit 20:19 endete das Viertel für die Gastgeber.

 

TSG verliert den Faden

Im zweiten Viertel schlichen sich viele Ballverluste ins TSG-Spiel. Am Ende sollten es ganze 20 sein. So nutzten die Gastgeber einfache Ballgewinne zu leichten Punkten oder holten Freiwürfe heraus. Bei der TSG wollte indes kaum noch etwas offensiv gelingen. Viele einfache Punkte wurden hergeschenkt. Die Gastgeber erhöhten vor der Pause zweistellig auf 44:33.

 

Drittes Viertel bringt die Wende

Nach einer deutlichen Ansprache kam die TSG konzentriert aus der Pause. Zwar lagen die Pfälzer noch bis Mitte des Viertels deutlich vorne, dann jedoch nutzte die TSG einen 12:2 Lauf um das Spiel zu kippen. Vor allem die Defense war nun bissig und erzielte ebenfalls viele Ballgewinne die in Punkte umgemünzt wurden. Die Ravens gewannen das Viertel mit 12 Punkten Differenz. Beim 54:55 zeichnete sich ein weiteres Drama ab.

 

Duarte und Mosley bringen Sieg nach Hause

Das Spiel blieb weiter eng. Bis Mitte des Viertels führten der 1.FCK. Knapp fünf Minuten vor Schluss konnten Sie durch Groh einen fünf Punkte Vorsprung herausspielen. Dann zog die TSG defensiv an. Vorne war es Youngster Noel Duarte der immer wieder mit starken Drives zum Korb erfolgreich abschloss. Zwei Minuten vor Ende traf Lauterns Hosszu, ebenfalls Comeback nach zwei Jahren Pause und vor zwei Saisons noch einer der besten Punktejäger der Liga, einen Dreier zum 66:66. Wieder war es Duarte mit einem starken Drive der zum 68:66 aus der TSG-Sicht erhöhte. Nach einem Fehlwurf von Lautern brachte Mosley im 1 vs.1 50 Sekunden vor Schluss den Ball zum 70:66 für die TSG im Korb unter. Ein weiterer Fehlwurf der Gastgeber zwang diese Taktisch zu foulen. Kapitän Dronjic ließ ungewöhnlich beide Freiwürfe liegen, spielte danach bei einem Dreier von Lautern jedoch eine starke Verteidigung. Der Rebound ging zu Mosley, dieser wurde 8 Sekunden vor Schluss gefoult und stellte den Endstand zum 71:66 für die TSG her.

 

Die Ravens feiern damit einen enorm wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. Gleichzeitig bleibt das Rennen weiter spannend. Zwischen den Ravens auf Platz 9 und dem Tabellenletzten Kaiserslautern auf Platz 14 liegen nur zwei Siege. Gleichzeitig haben die Ravens momentan die beste Ausgangslage. Von allen Teams im unteren Drittel hat die TSG noch die meisten Spiele (5) übrig. Gleichzeitig hat die TSG bislang gegen alle Teams unter ihnen außer Kaiserslautern auch den direkten Vergleich gewonnen. Trotzdem benötigen die Ravens noch weitere Siege um den Klassenerhalt zu schaffen, auch da noch nicht absehbar ist wie viele Teams wirklich am Ende absteigen müssen.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Das war ein sehr fahriges Spiel von beiden Teams. Der Druck war glaube ich spürbar. Nach dem schlechten zweiten Viertel haben wir angefangen in der zweiten Halbzeit besser zu verteidigen und sind damit zurück ins Spiel gekommen. Trotz des Rückstands im letzten Viertel sind wir dieses mal cool geblieben. Der Sieg war sehr wichtig. Wir schauen jedoch nicht nach den Ergebnissen anderer Teams, sondern konzentrieren uns auf uns. Es sind noch fünf Spiele in den wir alles geben werden.“

 

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20.Spieltag TSG Reutlingen Ravens 66:73 Gießen Pointers

 Dem Tabellenführer alles abverlangt

 

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagabend vor 500 Fans in der gut besuchten IKG-Halle eine kleine Sensation hauchdünn verpasst. Gegen Tabellenführer Gießen bestand bis in die Schlussminute eine Siegchance. Am Ende waren die katastrophalen Wurfquoten zu schwach um einen Sieg einzufahren. Beste TSG-Werfer waren Noel Duarte und Damir Dronjic mit 15 Punkten.

Ravens rennen früh hinterher

Die weiter dezimierten Ravens lagen gegen den Tabellenführer zu Spielbeginn schnell deutlich hinten. Bereits nach vier Minuten wuchs die Führung für die Gäste zweistellig an. Ex-Bundesligaprofi Benjamin Lischka traf zum 12:23 Viertelstand.

 

TSG mit bärenstarkem zweiten Viertel

Im zweiten Viertel spielte sich die TSG kurzzeitig in einen Rausch. Über TSG-Kapitän Dronjic sowie Noel Duarte und den wiedergenesenen Andy Rico verkürzte die TSG immer weiter und konnte sogar in Führung gehen. Leider nutzten die Gastgeber die schwache Phase der Gäste nicht aus um den Vorsprung größer zu gestalten. Vor allem von der Freiwurflinie und der Dreierlinie verpasste es die TSG den Abstand zu vergrößern. Beim Halbzeitstand von 43:40 roch vieles nach einer Überraschung.

 

Schwaches drittes Viertel lässt TSG hinterherlaufen

Die 15-minütige Halbzeit tat den Ravens offensichtlich nicht gut. Ganze sechs Minuten erzielten sie keinen einzigen Punkt. Zwar taten sich auch die Gäste enorm schwer, doch kamen diese wenigstens immer wieder mal zu erfolgreichen Abschlüssen und konnten die Führung wieder übernehmen. Mit acht Punkten Rückstand ging es ins Schlussviertel.

 

Ravens zeigen Nerven

Angeheizt von den lautstarken Zuschauerrängen kam die TSG wieder heran und konnte zwischenzeitlich erneut kurz die Führung übernehmen. Die Gäste ließen der TSG viele Chancen das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden, doch das Wurfglück blieb weiter aus. Immer wieder ließen die Ravens offene Würfe liegen und brachten die Gäste so wieder zurück ins Spiel. In der Schlussphase übernahm vor allem Gäste-Star Christopher Miller der seine Mannschaft wieder nach vorne brachte. Der Korb war weiter wie vernagelt für die TSG, die in den letzten drei Minuten praktisch keine Punkte mehr erzielte. Am Ende steht eine zwar erwartete aber doch aufgrund des Spielverlaufs sehr unglückliche Niederlage. Die TSG war über weite Strecken die bessere Mannschaft. 

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Die Niederlage tut weh. Ich bin enttäuscht über das Ergebnis. Wir haben uns die gute Arbeit in der Verteidigung mit einer schwachen Offensive selbst kaputt gemacht. Wenn du nur 8% Dreier triffst (2/23!) kannst du kaum ein Spiel gewinnen. Dazu haben wir 11 Punkte an der Freiwurflinie liegen lassen. So brauchen wir uns nicht wundern, wenn es hintenraus nicht reicht. Bis auf die schlechten Wurfquoten kann ich meiner Mannschaft sonst keinen Vorwurf machen. Wir haben sehr gut verteidigt und unsern Matchplan umgesetzt. Nun heißt es nächste Woche in Kaiserslautern punkten“.

 

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19.Spieltag TSG Reutlingen Ravens 89:68 BBU 01 Ulm

 Ravens zeigen Moral – wichtiger Sieg gegen Ulmer Bundesliganachwuchs

 

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagabend vor 400 Fans Moral bewiesen und einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt in der 1.Regionalliga eingefahren. Trotz Personalproblemen setzten sich die Ravens klar mit 89:68 gegen Ulm durch. Diese mussten aufgrund des Parallelspiels der Pro B – Mannschaft ebenfalls auf Leistungsträger verzichten. Das TSG-Trio um David Grubic, Damir Dronjic und Nikola Gaurina trug mit insgesamt 60 Punkten maßgeblich zum Erfolg bei.

 

Wieder Startprobleme

Neben TSG-Center Nick Mosley, Point Guard Richard Sturcel und Flügel Dominic Philippi mussten die TSG kurzfristig auch auf Center Andy Rico krankheitsbedingt verzichten.

 

Trotz klarer Worte vor dem Spiel aufgrund der kontinuierlichen Startprobleme in Partien war auch der Beginn gegen Ulm wieder alles andere als rund. Schnell führten die Gäste die sich zunächst sehr treffsicher zeigten mit 5:12. Eine Tsouknidis-Auszeit brachte das Team offensiv in die Spur. Allerdings ließ die Verteidigung wie zuletzt am Anfang häufig zu wünschen übrig. So nahmen die Gäste eine knappe 20:22 ins zweite Viertel.

 

TSG nimmt trotz Fehlern klare Führung in die Halbzeit

Im zweiten Viertel ließ die Trefferquote bei den jungen Gästen stark nach, auch die Fehleranzahl stieg. Die Ravens nutzten dies aus um schnell in Führung zu gehen und diese zweistellig auszubauen. Vor allem Center David Grubic und Kapitän Damir Dronjic zeigten in dieser Phase, dass sie einen guten Abend erwischt haben. Trotzdem verpasste es die TSG durch Leichtsinnsfehler und Undiszipliniertheiten im Angriff den Vorsprung noch höher auszubauen. Beim 46:33 deutete trotzdem alles auf einen entspannten Abend hin.

 

Klare Leistungssteigerung in Halbzeit zwei

Auch in der zweiten Halbzeit tat sich die TSG zunächst schwer. Die Gäste verkürzten zunächst auf neun Punkte Rückstand. Dann übernahmen die Ravens die Partie. Über das Trio Dronjic, Grubic, Gaurina gelangen immer wieder gute Abschlüsse. Vor allem Center David Grubic zeigte eine bärenstarke Partie an beiden Enden des Feldes. Mit 22 Punkten avancierte er erneut zum Topscorer. Auch die TSG-Bank lieferte gute Impulse, mit wichtigen Treffern aus der Distanz. Beim 67:50 war das Spiel nahezu vorentschieden.

 

Ravens bringen deutlichen Vorsprung ins Ziel

Im letzten Viertel baute die TSG den Vorsprung auf bis zu 28 Punkte aus. Auch Youngster Lino Duarte, mit 17 Jahren der jüngste Spieler im TSG-Team zeigte wieder eine starke Leistung und erzielte vier Punkte, sowie drei Rebounds und einen Ballgewinn. Vor allem die Ballverluste häuften sich zunehmend im Ulmer Spiel. Die TSG schaffte viele Steals und konnte daraus leichte Punkte erzielten. Center David Grubic ließ noch einen krachenden Dunking folgen. In den letzten zwei Minuten nahmen die Ravens dann doch etwas früh den Fuß vom Gas und ließen die Ulmer durch einen 8:0 Lauf das Endergebnis noch etwas besser aussehen.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute gute Moral bewiesen. Trotz der schmerzhaften Niederlage letzte Woche haben wir die ganze Woche über gut trainiert. In der ersten Halbzeit haben wir wieder zu Undiszipliniert gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir geduldiger gespielt und unseren Matchplan besser umgesetzt. Natürlich haben bei beiden Teams Spieler gefehlt, trotzdem musst du dir jeden Sieg in dieser Liga hart erarbeiten. Der Sieg war sehr wichtig, da wir dadurch einen Sprung in der Tabelle machen konnten“.

 

Erstmals seit drei Monaten haben die Ravens wieder einen einstelligen Tabellenplatz inne. Mit dem Sieg klettert die TSG auf Rang 9. Dies ist jedoch trügerisch. Zwischen dem Vorletzten auf Platz 13 und den Ravens liegt nur ein Sieg. Es deutet sich ein enges Rennen um den Klassenerhalt bis zum letzten Spieltag ab.

 

Kommenden Samstag beschließen die Ravens mit dem vierten Spiel in Folge zuhause die Heimspielwochen im März. Zu Gast ist der Tabellenführer Gießen Pointers mit Ex-BBL-Profi Benjamin Lischka.

 

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18.Spieltag TSG Reutlingen Ravens 83:87 n.V. Bona Baskets Limburg

 Bittere Niederlage nach Verlängerung

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagabend eine bittere 83:87 Niederlage nach Verlängerung gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt hinnehmen müssen. Gegen ein Team, dass nur mit sieben Spieler rotierte vergab die TSG einen Big-Point im Kampf um den Klassenerhalt der extrem schmerzt. Headcoach Vasilis Tsouknidis war nach der Niederlage bedient und enttäuscht von seiner Mannschaft.    

 

Erneut Schwacher Start

Erneut kamen die Gastgeber nur schwer in die Gänge. Der Trend der schlechten Starts setzte sich auch in diesem Spiel fort. Die Gäste zeigten sich direkt von Beginn an treffsicher, insbesondere aus der Distanz und über ihren Topcenter Keith Sherrill. Der US-Amerikaner war in der Zone kaum zu stoppen und die Defensivvorgaben von Tsouknidis um den Wirkungskreis des bulligen Centers einzuschränken wurden sträflich vernachlässigt.  Bereits nach vier Minuten sah sich die TSG zu einer ersten Auszeit gezwungen. Obwohl die TSG zunächst die bessere Mannschaft war ging es mit 19:21 ins zweite Viertel.

 

TSG nicht konsequent genug

Auch im zweiten Viertel war die TSG die bessere Mannschaft, kassierte jedoch immer wieder durch Nachlässigkeiten leichte Punkte. Vor allem auch aus der Distanz. Guard Justin Stallbohm netzte insgesamt sechs Dreier ein. So ging es mit 41:41 in die Pause. Es deutete sich ein enges Spiel an.

 

Ravens retten sich in die Verlängerung

Auch in der zweiten Halbzeit tat sich die TSG trotz der offenen Zonenverteidigung und kleinen Rotation der Gäste schwer dies auszunutzen. Durch viele technische Fehler und überhastete Würfe vergab die TSG immer wieder die Möglichkeit wegzuziehen. Im letzten Viertel zeichnete sich dann ein weiteres Drama in der IKG-Halle ab. Die 350 Zuschauer sahen ein Spiel, mit vielen Führungswechseln bis in die Schlussminute. Zunächst sah alles nach Sieg Limburg aus, ehe Dronjic zum 79:79 traf. Die TSG hatte sogar noch die Chance bei noch 2 Sekunden das Spiel in der regulären Zeit zu gewinnen. Trotz Auszeit und besprochenem Spielzug vergab die TSG kläglich die Chance für einen Gamewinner. Nach dem Einwurf verdaddelte die TSG den Ball. Es ging in die Verlängerung.

 

Sherrill entscheidet das Spiel – TSG zeigt Nerven

In der Verlängerung taten sich beide Teams enorm schwer zu punkten. Die TSG brachte in den fünf Minuten gerade einmal vier Punkte zustande. So reichten auch die sieben Zähler von Limburg, überwiegend durch Sherrill erzielt. Trotz mehrfacher Chancen vergab die TSG weitere Siegchancen. Die TSG muss nach der Niederlage nach Verlängerung gegen Langen zwei Wochen später gegen einen direkten Konkurrenten erneut einen Tiefschlag hinnehmen.

 

Der Kampf um den Klassenerhalt spitzt sich damit weiter zu. Zwischen Platz 8 und Platz 12 liegt nach wie vor nur ein Sieg. Auch Bensheim als Vorletzter und Mannheim als letzter sind nur zwei bzw. drei Siege dahinter. Wie viele Absteiger es am Ende geben wird, hängt von vielen Faktoren ab.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Ich bin heute sehr enttäuscht von meiner Mannschaft. Wir haben nicht das umgesetzt was wir besprochen haben. Wir haben wieder unter der Woche Probleme im Training gehabt, da viele Spieler aus unterschiedlichen Gründen gefehlt haben. Das zeigt sich dann auch im Spiel. Wir waren mental nicht bei der Sache. Es ist weiterhin alles drin, aber wir werden neue Anreize setzen um wieder in die Spur zu kommen. Von meinen Spielern erwarte ich jetzt 100% Einsatz und Leidenschaft in den letzten Wochen der Saison. Einige Spieler müssen ihre Komfortzone verlassen, damit wir den Klassenerhalt schaffen können. Wir müssen die Niederlage so bitter sie ist schnell abhaken und uns auf das nächste Spiel gegen Ulm konzentrieren“.  

 

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17. Spieltag TSG Reutlingen Ravens 99:77 VfL Bensheim

 Ravens landen wichtigen Sieg!

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagabend einen immens wichtigen 99:77 Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt in der 1.Regionalliga eingefahren. Im Duell der beiden Aufsteiger gelang den Ravens nicht nur die Revanche für das verlorene Hinspiel sondern auch den direkten Vergleich zu gewinnen. Der Sieg ist somit doppelt so viel Wert. Beide Teams mussten stark gehandicapt antreten. Vor 320 Zuschauern die trotz Ferien und mehreren zeitgleichen Großveranstaltungen in der Region in die Halle kamen avancierte TSG-Center David Grubic mit 24 Punkten und 13 Rebounds zum Player of the Game. Eine Leistungssteigerung in Halbzeit zwei war ausschlaggebend für den Sieg.   

 

Schwacher Start

Die Gäste, die wie die Ravens stark ersatzgeschwächt antreten mussten, ereilte direkt mit dem Sprungball der nächste Schock. Noch während des Sprungballs verletzte sich Gäste Kapitän Lexa schwer am Sprunggelenk und konnte nicht mehr weiterspielen. Das ließ die Gäste jedoch zunächst unbeeindruckt, die sich direkt unglaublich treffsicher zeigten. Nach drei Minuten führten die Gäste durch zwei Dreier bereits mit 12:4. TSG-Coach Tsouknidis musste eine erste Auszeit nehmen. Danach kamen die Gastgeber über Kapitän Damir Dronjic und den starken David Grubic besser ins Spiel. Zum Ende des Viertels gelang es der TSG die Führung zu übernehmen (28:24).

 

Defensivprobleme halten Gäste im Spiel

Auch im zweiten Viertel war es vor allem eine schwache Defensivleistung und eine starke Trefferquote der Gäste die das Spiel spannend hielt. Zwar brachten die Ravens satte 51 Punkte zur Halbzeit zu Stande, mussten jedoch selbst 48 hinnehmen. Zu viel für TSG-Headcoach Vasilis Tsouknidis der eine deutliche Halbzeitansprache hielt.

 

Starkes drittes Viertel bringt TSG auf Siegerstraße

TSG-Center David Grubic markierte die ersten sieben Punkte der zweiten Halbzeit. Der starke Point Guard Jonathan Patterson (16 Punkte) legte mit sechs eigenen Punkten nach. Nach einem weiteren Grubic Korbleger konnte die TSG erstmals beim 74:64 die Führung zweistellig ausbauen. Ein Dronjic-Dreier zum Viertelende brachte das 80:68.

 

Youngster Lino Duarte überzeugt

Im letzten Viertel setzte sich die TSG nach einem Gaurina-Dreier vorentscheidend mit 87:69 ab. Auch der direkte Vergleich (Hinspiel 92:84 für Bensheim) war nun praktisch sicher. In den letzten sechs Minuten konnten auch die Bankspieler noch ordentlich Minuten abgreifen. Vor allem TSG-Youngster Lino Duarte, Bruder von Leistungsträger Noel Duarte (16 Punkte) überzeugte. In 10 Minuten Einsatzzeit gelangen ihm sechs Punkte bei einer perfekten Trefferquote. Dazu spielte der 17-Jährige eine gute Verteidigung und brachte noch drei Assists zu Stande. Die Gäste die aufgrund der Verletzung nur mit acht Spielern rotieren konnten wurden zunehmend müder und fehleranfällig. In den letzten zwei Minuten war es der TSG jedoch nicht mehr vergönnt die 100 Punkte Marke zu knacken.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Der Sieg heute war enorm wichtig, nach der bitteren Niederlage in der Vorwoche. Diese Niederlage hat ganz schön an mir gekratzt, ich musste das erstmal ein paar Tage verdauen. Wir wissen jedoch, dass wir zu Zeit gut trainieren und uns wieder belohnen werden. Die erste Halbzeit war vor allem defensiv nicht gut, in der zweiten Halbzeit haben wir dann einen ordentlichen Job gemacht. Ein Sonderlob möchte ich heute unserem Youngster Lino (Tomas Duarte) aussprechen, der sich für weitere Einsätze und Minuten empfohlen hat“.

 

Weiter geht die Heimspielserie bereits nächsten Samstag. Die TSG erwartet dann ein weiteres Team das im direkten Duell mit der TSG im Kampf um den Klassenerhalt steht. Um 19 Uhr am Samstag sind die Bona Baskets Limburg zu Gast.

 

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16.Spieltag TV Langen 94:93 n.V. TSG Reutlingen Ravens

 Ravens verlieren in letzter Sekunde

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Sonntagabend im hessischen Langen eine unfassbar bitte 94:93 Niederlage nach Verlängerung hinnehmen müssen. In einem turbulenten und dramatischen Spiel entschieden die Gastgeber mit einem Wurf in der Schlusssekunde der Verlängerung die Partie noch zu ihren Gunsten. Mit Blick auf die Tabelle tut die Niederlage der Ravens doppelt weh. Topscorer der TSG war Routinier Nikola Gaurina dem 21 Punkte (7 Dreier!) gelangen.

 

Ausgeglichene erste Hälfte

Bereits zu Beginn der Partie deutete sich ein enges Spiel an. Die Gastgeber setzten sich schnell früh ab (10:3). Eine Auszeit brachte die TSG zurück ins Spiel. Beim 19:19 gelangt erstmals der Ausgleich. Doch Nachlässigkeiten in der Verteidigung sorgten doch noch für eine klare Langener Führung zum Viertelende (26:21). Im zweiten Viertel agierten die Ravens dann konsequenter in der Verteidigung. Beim 39:39 war für beide Teams zur Halbzeit alles drin.

 

Foulprobleme bringen Ravens in Rückstand

In der zweiten Halbzeit sah sich der ausgedünnte TSG-Kader, die neben dem Langzeitverletzten Nick Mosleys auch auf Dominic Philippi und Richard Sturcel verzichten mussten, dann auch noch in Foul- und damit Wechselschwierigkeiten. So konnten die „Giraffen“ erneut wegziehen und den Vorsprung vergrößern.

 

Ravens Dreierhagel bringt TSG in Verlängerung

Auch im letzten Viertel waren es die Hausherren die zunächst cleverer agierten und den Vorsprung konstant hielten und sogar ausbauten. Doch dann drehten die Ravens zur Schlussphase mit einem wahren Dreierhagel auf. Vor allem Flügel Nikola Gaurina war kaum zu stoppen. Ihm gelangen insgesamt 7 Dreier bei 12 Versuchen. In einem hochdramatischen Spiel ging es in die Verlängerung.

 

Genickbruch in der Schlusssekunde

In der Verlängerung konnte sich kein Team absetzen. Durch einen TSG-Treffer knapp drei Sekunden vor Schluss sah es nach einem wichtigen Auswärtssieg aus. Doch die Gastgeber hatten nach einer Auszeit nochmals Einwurf in Hälfte der Ravens. Mit einem sogenannten Alley-Oop-Anspiel direkt an den Korb gelang bei noch 2 Sekunden auf der Uhr der entscheidende Treffer und damit der Genickbruch für die TSG.

 

Die Niederlage tut der TSG doppelt weh. Beide Teams stehen im Abstiegskampf. Langen hat mit dem Sieg zu den Ravens aufgeschlossen. Auch der weitere Verfolger Bensheim konnte mit einem Sieg nunmehr auf die TSG aufschließen. Als kleiner Lichtblick bleibt, dass die Ravens immerhin den direkten Vergleich gegen Langen auf ihrer Seite halten konnte. Dies könnte bei der knappen Tabellensituation am Ende der Saison noch wichtig werden.

 

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15. Spieltag SV 03 Tigers Tübingen 95:63 TSG Reutlingen Ravens

 Dezimierte Ravens verlieren Derby klar

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben das Derbyrückspiel in Tübingen klar verloren. Die in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber, die auch die Pro A-Spieler Bakary Dibba und Daniel Zacek aufboten, konnten sich gegen dezimierte Ravens am Ende klar durchsetzen. Vor allem die Trefferquote von außen war ausschlaggebend für die klare Niederlage. Während die Gastgeber 16 von 35 Dreiern (45%) verwandelten, gelangen den Ravens nur mickrige 3 von 17 (17%). Auch die Reutlinger Leistungsträger konnten nicht an ihre übliche Leistung anknüpfen.

 

Ravens starten gut – Zacek gleicht aus.

Die Ravens kamen sehr gut in die Partie. Vor allem Point Guard Jonathan Patterson hielt die Reutlinger Offensive am Leben und erzielte 10 seiner 15 Punkte im ersten Viertel. In einem ausgeglichenen Spiel verpassten es die Ravens früher weg zu ziehen. So gelang es Tübingen durch Zacek mit einem Dreier mit Ablauf des Viertels auszugleichen (22:22)

 

Tigers-Schützen laufen heiß

Im zweiten Viertel legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr. Weiter waren es vor allem Distanztreffer, welche die Tigers schnell wegziehen ließen. Bei den Ravens lief in dieser Phase nichts zusammen. Nur 8 Punkte gelangen den Gästen zu 29 bei den Gastgebern. Beim 51:30 zur Pause war die Partie schon fast vorentschieden.

 

Tsouknidis-Worte zeigen Wirkung

In der Halbzeit richtete Headcoach Vasilis Tsouknidis  offensichtlich die richtigen Worte an seine Mannschaft. Die TSG kam wie entfesselt aus der Pause und verkürzte sehr zur Freude der vielen mitgereisten Fans, innerhalb kurzer Zeit auf nur noch 11 Punkte Rückstand. Doch genau in dieser Phase verpasst es die TSG durch Fehlwürfe und vergebene Freiwürfe (40% als Team!) wieder zurück ins Spiel zu kommen. Stattdessen trafen die Gastgeber weiter ihre Dreier und hielten die TSG auf Abstand (71:53). Verheerend. Bei einer Aktion verletzte sich Dominic Philippi schwerer am Sprunggelenk. Eine längere Pause könnte drohen. Das immense Ausfallpech der TSG setzt sich damit ungehindert fort. 

 

Kräfte gehen aus

Im letzten Viertel kämpfte die TSG zwar weiter, belohnte sich aber nicht für den Einsatz. Die Gastgeber streuten weiter Dreier ein, Bakary Dibba ließ es noch zweimal per Dunking krachen. Am Ende steht ein deutliches 95:63 zu Buche, dass die TSG schnell verdauen muss.  

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir hatten heute einen rabenschwarzen Tag. Wenn du 17% Dreier triffst und 40% von der Linie wirfst kannst du kein Spiel gewinnen. Erst recht nicht wenn du dazu noch schlecht verteidigst und der Gegner gefühlt alles von außen trifft. Wir hatten heute Probleme zu wechseln, kaum ein Spieler hatte heute Rhythmus. Auch als Team haben wir den Ball nicht gut bewegt und viel zu viel 1 gegen 1 gespielt. Wir werden jetzt aber nicht alles schlecht reden. Wir trainieren gut, werden aber immer wieder durch Ausfälle zurückgeworfen. Wir machen weiter und präsentieren uns gegen Kronberg hoffentlich wieder besser"

 

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14.Spieltag TSG Reutlingen Ravens 81:73 SG Mannheim

 Ravens gelingt wichtiger Erfolg

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben mit Blick auf die Tabelle ein immens wichtiges Spiel gegen die SG Mannheim gewonnen. Am Samstagabend setzten sich die Ravens mit 81:73 (37:40) durch. Eine Leistungssteigerung nach der Halbzeit und ein bärenstarkes Trio um den wiedergenesenen Kapitän Damir Dronjic, Routinier Nikola Gaurina und Youngster Noel Duarte war ausschlaggebend. 300 Zuschauer die trotz nach wie vor starker Corona-Auflagen in die Halle kamen, trugen zum Sieg bei.

 

Ravens starten ordentlich – verpassen aber eine klare Führung

Die Ravens kamen gut in die Partie. Nach vier Minuten bat Gäste Coach Cummings sein Team beim 10:3 für die TSG zur ersten Auszeit. Die Auszeit schien die Mannen um Ligatopscorer Jeremy Ingram wach zu rütteln. Durch zwei Dreier des wurfgewaltigen Amerikaners kamen die Badener wieder in Schlagdistanz. Die TSG war von der Spielanlage die klar bessere Mannschaft, verpasst es aber durch Nachlässigkeiten sich weiter abzusetzen (20:17).

 

Merkwürdiges zweites Viertel bringt Rückstand

Auch im zweiten Viertel gleiches Bild. Die TSG spielte als Team besser, doch viele Nachlässigkeiten bei vermeintlich leichten Korbabschlüssen und Ballverluste brachte das Team um die Lorbeeren. So war es vor allem wieder Ingram welcher der TSG ein ums andere mal zusetzte und sein Team sogar in Führung brachte. Sinnbildlich für die Fahrlässigkeit der Ravens war die letzte Aktion der Halbzeit. Kapitän Dronjic dribbelte die Uhr für einen vermeintlich letzten Wurf herunter, verlor den Ball an Ingram, welcher überhastet einen Wurf von der Mittellinie nimmt und verpasst. Doch kein TSG-Spieler lief zurück in die Abwehr. Den Abpraller sicheren sich die Gäste und netzen mit der Sirene zur 40:37 Pausenführung ein.

 

Tsouknidis-Worte zeigen Wirkung

In der Halbzeit richtete Headcoach Vasilis Tsouknidis  klare Worte an seiner Mannschaft. Mit der Fahrlässigkeit seiner Mannen war er überhaupt nicht zufrieden. Diese kamen wie angestachelt aus der Kabine und legten furios los. Innerhalb kürzester Zeit drehte die TSG den Rückstand durch einen 9-0 Lauf in eine zweistellige Führung. Auch eine Auszeit der Gäste änderte nichts. Vor allem die Defensive stand nun besser und konnte Ingram kontrollieren. Nur 11 Punkte wurden den Gästen gestattet.

 

Showdown zwischen Dronjic und Ingram

Im letzten Viertel schien die TSG zunächst nervöser zu agieren. Ingram, der mit 36 Punkten und 6 Dreiern ein überragendes Spiel machte, brachte seine Mannschaft im Alleingang zurück ins Spiel. Die Mannheimer drehten einen 9-Punkte-Rückstand und konnten vier Minuten vor Ende sogar mit einem Zähler in Führung gehen. Dann drehte das Reutlinger Trio um Dronjic, Gaurina und Duarte auf. Dronjic verwandelte drei seiner fünf Dreier in den letzten zwei Minuten, davon einen mit Ablauf der Wurfuhr eine Minute vor Schluss, der die TSG vorentscheidend zum Sieg brachte. Gaurina glänzte mit mehreren Ballgewinnen in der Schlussphase, ebenso Duarte der neben zwei wichtigen Korblegern auch die entscheidenden Freiwürfe versenkte.  Dronjic erzielte am Ende 29 Punkte bei fünf erfolgreichen Dreier (60% Wurfquote aus dem Feld). Gaurina zeigte mit 13 Punkte, 10 Rebounds, 5 Assists und 5 Ballgewinnen ein überragendes Spiel. Duarte steuerte 19 Punkte bei.

 

Durch den Sieg verschaffte sich die TSG wieder etwas mehr Abstand zum nun Tabellenschlusslicht Mannheim. Die TSG bleibt vorerst auf Rang 10 der Tabelle, allerdings haben die Ravens aufgrund Spielausfällen weniger Spiele als die Teams unter ihnen. Die Liga bleibt weiter sehr ausgeglichen. Zwischen Platz 7 und Tabellenschlusslicht Mannheim auf Platz 14 liegen gerade einmal drei Siege.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute in der zweiten Halbzeit den Willen gezeigt das Spiel über die Verteidigung zu gewinnen. Uns war natürlich klar, wie wichtig dieses Spiel im Blick auf die Tabellenkonstellation ist. Trotzdem wollten wir uns nicht zuviel Druck machen. Leider haben wir vor allem in der ersten Hälfte dann doch zu nervös agiert. Der Sieg war natürlich ungemein wichtig für uns. Nächste Woche fahren wir positiv zum Derby nach Tübingen. Wir blicken weiter nur von Spiel zu Spiel.“

 

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13.Spieltag Sunkings Saarlouis 82:68 TSG Reutlingen Ravens

 Drittes Viertel bringt Ravens auf die Verliererstraße

 

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben den Tabellenzweiten aus Saarlouis trotz erneut starken Personalausfällen nur eine Halbzeit ärgern können. Bei den Sunkings aus dem Saarland setzte es am Ende eine deutliche 82:68 (28:27) Niederlage. Auch zum Rückrundenstart setzt sich die Personalproblematik bei den Ravens fort. Dieses mal mussten erneut TSG-Topscorer Damir Dronjic (verletzt) und Richard Sturcel (krank) passen.

 

Gute Verteidigung

Aufgrund der fehlenden Offensivoptionen durch die Abwesenheit von Dronjic (19,5 Punkte pro Spiel) und Sturcel (13,9) war schnell klar, dass die Ravens das Spiel gegen die offensivstarken Sunkings nur über eine starke Verteidigung gewinnen konnte. Der Matchplan von Headcoach Vasilis Tsouknidis ging zunächst auf. Im ersten Viertel wurden die Gastgeber bei nur 16 Punkten gehalten. Das Problem? Die TSG tat sich selbst offensiv enorm schwer und erzielte nur 15 Zähler.

 

Bis zur Pause alles offen

Auch im zweiten Viertel taten sich beide Teams enorm schwer. Die TSG Defensive stand gut und kontrollierte insbesondere die Leistungsträger der Sunkings Antonio Lang und Ricky Easterling. Leider wollte den Ravens offensiv weiterhin nur sehr wenig gelingen. Jeder Punkt musste mühsam erarbeitet werden. Mit 28:27 ging es mit einem für beide Teams ungewöhnlich niedrigen Spielstand in die Pause.

 

Einbruch nach der Halbzeit

Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit verlor die TSG zunehmend die Disziplin in der Verteidigung. Die Saarlouiser Topscorer Lang und Easterlin tauten nun auf. Ein 15:0 Lauf brachte im dritten Viertel schon die Vorentscheidung. Die Gastgeber setzten sich auf 20 Punkte ab. Der TSG gelang weiter offensiv sehr wenig.  Beim 62:40 zur Viertelpause war die Messe praktisch gelesen.

 

Kampf im letzten Viertel zu wenig

Im Schlussviertel kämpften sich die dezimierten Ravens noch einmal durch viel Druck in der Defense heran, doch die Kräfte kosteten weiter die Konzentration. Zwar gelangen viele Ballgewinne, doch im direkten Gegenangriff vertendelte man viele Bälle und konnte diese nicht in Punkte ummünzen. Zwar ging das Schlussviertel mit 28:20 an die Ravens, am Ende war dies doch zu wenig. Vor allem aus der Distanz kam zu wenig. Lediglich drei erfolgreiche Dreier verwandelte die TSG.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute zu Beginn gut verteidigt, sind dann aber in der zweiten Halbzeit von unserem Matchplan in der Defense abgewichen. Irgendwann sind dann auch die Kräfte geschwunden. Ohne Damir (Dronjic) und Richie (Sturcel) fehlte uns natürlich auch viel Offensivpower. Durch die erneute fast dreiwöchige Pause waren wir dazu noch kalt und ohne Rhythmus. Wir hoffen, dass uns das Ausfallpech jetzt endlich mal in Ruhe lässt. Wir blicken jetzt von Spiel zu Spiel. Irgendwann wird auch wieder das Glück zurückkehren.  

 

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12.Spieltag MTV Stuttgart 76:66 TSG Reutlingen Ravens

 Dem Favoriten alles abverlangt

 Die Basketballer der TSG Reutlingen haben den Tabellenführer der 1.Regionalliga an die Grenzen gebracht. Bis in die Schlussminuten sahen die Zuschauer ein völlig ausgeglichenes Spiel, ehe die Ravens, die weniger als 48 Stunden vorher in Limburg antreten mussten, die Kräfte verließen. 13 Führungswechsel und 9 Unentschieden während der Partie zeigten dies eindrucksvoll. Vor allem die Distanztreffer der Gastgeber setzten den Ravens über die gesamte Partie zu. Bester TSG-Werfer wurde Kapitän Damir Dronjic mit 17 Punkten..

 

Starker Start

Wie auch schon gegen Limburg kam die TSG fand die TSG blendend ins Spiel und zwang den MTV beim Stand von 4:13 für die TSG zur ersten Auszeit. Danach fanden die Gastgeber über den überragenden Ruben Leider, der sein bestes Karrierespiel machte, wieder ins Spiel. Ganze 8 Dreier sollte der Forward der Stuttgarter am Ende des Abends verwandeln und mit 32 Punkten Topscorer der Partie werden. Beim 21:20 zur Viertelpause sahen die Zuschauer ein Spiel auf gutem Niveau.

 

Gleichstand zur Pause

Auch im zweiten Viertel konnte sich kein Team absetzen. Die Ravens lagen Mitte des zweiten Viertels mit 6 Punkten vorne, eh es wieder Leidel und der starke griechische Guard Lampropoulos (28 Punkte) waren, welche die Gastgeber mit Distanztreffern im Spiel hielten. Die Ravens waren in dieser Phase die bessere Mannschaft, verpassten es aber sich abzusetzen. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Mit 41:41 ging es in die Pause.  

 

Es bleibt knapp

Auch nach der Halbzeit konnte sich kein Team absetzen. Die Führung wechselte hin und her. Die Stuttgart lebten nach wie vor von Leidel und Lampropoulos während die Ravens sehr ausgeglichen scorten. Beim 59:59 vor dem Schlussviertel war alles angerichtet für einen Krimi in der Landeshauptstadt.

 

Einbruch in den letzten fünf Minuten

Auch im Schlussviertel konnte sich kein Team zunächst absetzen. Den Ravens merkt man jedoch nun zunehmend den Energieverschleiß an, während die Gastgeber frisch aus der Winterpause kamen. Bis fünf Minuten vor Ende war die Partie weiter ausgeglichen, dann sollte den Ravens nichts mehr gelingen. In den Schlussminuten schien der Korb wie vernagelt und es schlichen sich einige unnötige Ballverluste ins Spiel, welche die Gastgeber clever nutzten und den Sieg ins Ziel brachten. Mit der Leistung brauchen sich die Ravens, die erneut auf Leistungsträger Noel Duarte und Nick Mosley verzichten mussten jedoch nicht verstecken, wenn gleich auch ein bitterer Beigeschmack nach der Partie blieb.  

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute ordentlich gespielt, waren aber dann irgendwann einfach platt. Wir sind um 2:30 Uhr Freitagnacht heimgekommen und sind keine 40 Stunden später wieder auswärts dran. Dementsprechend war auch die Trefferquote über die gesamte Partie zu schlecht. 7 Punkte im Schlussviertel reichen natürlich nicht um den Tabellenführer zu schlagen. Mit etwas mehr Kraftreserven hätten wir das Spiel vielleicht gewinnen können. Das ist schade aber wir können auf den zwei Spielen diese Woche aufbauen und Selbstbewusst zum nächsten Spiel nach Langen fahren“.

 

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11.Spieltag Bona Baskets Limburg 61:79 TSG Reutlingen Ravens

 Ravens zurück in der Erfolgsspur

 Die Basketballer der TSG Reutlingen sind nach fünf Niederlagen in Folge zurück in die Erfolgsspur gekehrt. In einem ganz wichtigen Nachholspiel aus der Hinrunde setzten sich die TSG-Basketballer am Dreikönigstag in der 1.Regionalliga bei den hessischen Bona Baskets Limburg mit 61:79 (32:42) durch. Das Team zeigte eine geschlossene Teamleistung und führte über die gesamte Spieldauer. 9 der 10 eingesetzten Spieler konnten sich punktemäßig eintragen. Dabei musste die TSG neben dem Langzeitverletzten Nick Mosley, erneut auf ihren Leistungsträger Noel Duarte verzichten.

 

Starker Start

Das größte Problem der Ravens in den letzten Wochen war der Start in die Partie. Endlich gelang der TSG ein optimaler Start ins Spiel. Angeführt vom starken Michael Hägele legten die Ravens einen 10:1 Start hin und setzten sich frühzeitig zweistellig ab. Trotz der klaren körperlichen Unterlegenheit hielt man die Limburger Center unter Kontrolle. Das Viertel ging klar mit 14:26 an die TSG.

 

Ravens halten den Vorsprung konstant

Auch im zweiten Viertel hielten die Ravens den Vorsprung konstant zweistellig. Die Gastgeber kamen nun etwas besser ins Spiel ohne jedoch den Spielstand drehen zu können. Beide Teams taten sich offensiv in diesem Viertel schwerer. Mit 32:42 ging es in die Kabine.

 

Starkes drittes Viertel bringt Vorentscheidung

Bis Mitte des dritten Viertels waren die Domstädter aus Hessen noch im Spiel. Mit einem 5:0 Lauf verkürzten sie zwischenzeitlich auf 44:55. Dann zogen die Ravens an. Sowohl defensiv, als auch offensiv. In den letzten vier Minuten des Viertels wurden den Gastgebern nur noch 4 Punkte gestattet. Die TSG zog auf 48:63 davon.

 

Konzentriertes Schlussviertel bringt klaren Sieg

Auch im Schlussviertel ließ die TSG kein Comeback zu. Im Gegenteil, der Vorsprung wuchs von Minute zu Minute an. Vor allem die starke Bank der TSG machte den Unterschied. Mit 26:9 ging das Bank-Scoring klar an die TSG. 9 Spieler machten mindestens vier Punkte. Auch die Distanzwürfe fielen in diesem Spiel nach langer Zeit mit 40% mal wieder hochprozentig. Lediglich die schwache Freiwurfquote von 5-12 (42%) ärgerte den TSG-Coach, der ansonsten sehr zufrieden mit seiner Mannschaft war. Bester TSG-Werfer wurde Richard Sturcel mit 15 Punkten. So machte es auch nichts aus, dass die Ravens erst um 2:30 nachts nach Reutlingen heimkehrten. Neben der starken Bank gewann die TSG auch das Reboundduell (39:32) und spielte deutlich mehr Assists (20:12). Routinier Nikola Gaurina zeigte mit 10 Punkte, 9 Rebounds, 5 Assists und 4 Ballgewinnen eine starke Allround-Performance.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Ich freue mich sehr über diesen Sieg. Es war verdammt wichtig, endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis einzufahren. Die Jungs waren sehr motiviert. Wir haben trotz der Ferien zuletzt gut trainiert. Wir hatten diese Woche noch ein kleines Teamevent, dass sehr gut für die Stimmung war. Trotz der langen Fahrt, waren wir von Beginn an wach und konzentriert und haben uns sehr wenige Schwächephasen erlaubt. Es war heute ein richtiger Teamerfolg. Wir schauen jetzt von Spiel zu Spiel.“

 

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10. Spieltag TSG Reutlingen Ravens 58:86 BSG Ludwigsburg

Ravens verlieren deutlich zum Jahresabschluss

Die Basketballer der TSG Reutlingen mussten in der 1.Regionalliga eine weitere bittere Niederlage einstecken. Nach nun fünf Niederlagen in Folge befindet sich der Aufsteiger damit spätestens jetzt endgültig im Abstiegskampf. Die TSG zeigte ihre bislang schwächste Saisonvorstellung und ergab sich frühzeitig kampf- und ideenlos ihrem Schicksal. Die knapp 200 Zuschauer die trotz 2G+ Regelungen in die Halle kamen waren zurecht enttäuscht. Rückkehrer Jonathan Patterson zeigte mit 15 Punkten und 9 Rebounds als einziger Normalform. Headcoach Vasilis Tsouknidis kündigte Maßnahmen an.

 

 Beide Teams starten nervös

 Die Ravens mussten erneut auf verletzungsbedingt auf zwei Leistungsträger verzichten. Dieses Mal fiel neben Noel Duarte auch Routinier Nikola Gaurina aus.  Die jungen Gäste die mit dem Großteil Ihrer Nachwuchsbundesligamannschaft antreten waren dabei selbst nicht in Bestbesetzung und verzichteten auf die BBL-Doppellizenzspieler Lukas Herzog und Johannes Patrick. Beide Teams starteten nervös in die Partie und ohne Wurfglück. Mit 14:15 ging das erste Viertel an die Gäste

 

Ludwigsburg wird stärker

Im zweiten Viertel gelang den Gastgebern weiter sehr wenig. Hinten klafften große Lücken in der Verteidigung die nun besser von den Ludwigsburgern Distanzschützen ausgenutzt wurden. Schnell wuchs der Vorsprung zweistellig an. Erst zum Ende der Halbzeit konnten die Ravens wieder einstellig verkürzen. Beim Halbzeitstand von 37:45 war zumindest noch alles drin.

 

Viele Ballverluste entscheiden Spiel frühzeitig

Statt mit Energie und Wut aus der Pause zu kommen, ließ sich die TSG direkt nach der Halbzeit den Schneid abkaufen. Die Gäste waren wacher, treffsicher und hatten die bessere Spielanlage. Die Ravens dagegen wirkten lustlos und ohne die nötige Einstellung. Viele Bälle wurden leichtfertig vertendelt. Insgesamt standen wieder über 20 Ballverluste (21) zu Buche. Den Gästen gelangen 14 Ballgewinne. Der Vorsprung wuchs auf über 20 Punkte an. Im weiteren Verlauf der Partie sogar auf 30 Punkte. Zu keiner Zeit zeigten die Ravens den nötigen Willen oder Kampf. Die Gäste spielten durch den großen Vorsprung locker auf und konnte einige sehenswerte Aktionen wie zwei krachende Dunkings durch den starken Santana Mojica und Luis Nonfon zeigen. Die Reutlinger Leistungsträger Damir Dronjic und Richard Sturcel waren mit 4 und 0 Punkten Totalausfälle. Die Niederlage ging am Ende auch in der Höhe in Ordnung. Bester Werfer der TSG war am Ende Point Guard Jonathan Patterson mit 15 Zählern.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis war nach dem Spiel sprachlos: „Die Leistung war beschämend. Wir müssen uns bei den Zuschauern entschuldigen, die uns trotzdem bis zum Schluss unterstützt haben. Es fehlte heute an allem, vor allem an der Einstellung und Leidenschaft. Der gute Start und der Hype am Anfang hat viele Spieler bequem gemacht. Nach den Coronafällen und Verletzungen gab es zu viele Ausreden. Der ein oder andere Spieler hat wohl nicht kapiert, dass die 1.Regio kein Selbstläufer ist. Ich werde keinen Egoismus und keine Bequemlichkeit mehr dulden. Die Spieler müssen sich hinterfragen, ob sie die richtige Einstellung haben um auf diesem Level Basketball zu spielen. Wir befinden uns jetzt im Abstiegskampf und brauchen dafür die nötige Moral. So etwas wie heute werde ich nicht mehr zulassen. Man kann ein Spiel verlieren, aber nicht ohne jeden Kampf“.

 

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9.Spieltag TSG Reutlingen Ravens 69:84 1.FC Kaiserslautern

Ravens verlieren nach schwacher Vorstellung

 Die Basketballer der TSG Reutlingen mussten in der 1.Regionalliga eine schmerzhafte 69:84 Niederlage gegen den 1.FC Kaiserslautern hinnehmen. Dabei zeigte das Team deutlich, dass die letzten Wochen mit Coronafällen, Krankheitsfällen und Verletzungen ihre Spuren hinterlassen haben.  Bei diesem Spiel fehlte Leistungsträger Noel Duarte mit einer Knieverletzung.

 

Zu keinem Zeitpunkt fand man Zugriff zum Spiel. Lediglich Routinier Nikola Gaurina zeigte eine starke Leistung. Die 200 Zuschauer, die trotz 2G+ Regelungen zum Spiel kamen, erlebten einen enttäuschenden Abend.

 

Von Beginn an läuft wenig

Bereits zu Beginn des Spiels lief wenig zusammen. Richard Sturcel markierte mit dem ersten Ravens Angriff das 2:0 für die Hausherren. Es sollte die letzte Führung der TSG gewesen sein. Auch Kaiserslautern tat sich zu Beginn schwer und konnte lediglich durch einige glückliche Aktionen Punkte erzielen. Beim Stand von 12:13 nach 8 Minuten war noch nicht viel passiert. Drei Dreier in Folge zum Viertelende von Lauterns Croom, der mit 21 Punkten auch Topscorer wurde, ließen den Vorsprung jedoch zum Viertelende zweistellig anwachsen (14:24).

 

Lauterns Dreier brechen Ravens das Genick

Durch die Dreier von Croom wuchs das Selbstvertrauen bei den Gästen die im zweiten Viertel eine sensationelle Trefferquote an den Tag legten. Fast alles fiel nun durch die Reuse,  während bei den Ravens viele unglückliche Bälle wieder heraussprangen. Weitere vier Dreier in den ersten fünf Minuten des Viertels rauschten durch den TSG-Korb. Beim 18:35 musste man sich ernsthafte Sorgen machen. Auch eine Auszeit von TSG-Coach Tsouknidis brachte keine Kehrtwende. Beim 35:50 Halbzeitstand sah alles nach einem Auswärtserfolg der Gäste aus.

 

Individuelle Fehler verhindern Comeback

Bis ins letzte Viertel spielte die TSG weiter schwach, während die Gäste zwar nicht mehr so treffsicher waren, aber ihre Angriffe konsequenter zu Ende spielten und mit mehr Intensität agierten. Erst im letzten Viertel bäumten sich die Ravens kurz auf. Beim 65:76 keimte noch mal kurz Hoffnung auf. Doch die nächsten Gelegenheiten näher ranzukommen wurden vergeben und die Gäste konnten ihren zweistelligen Vorsprung ins Ziel retten. Am Ende steht eine bittere und ärgerliche Niederlage gegen ein Team, dass zuvor mit 3:6 Siegen deutlich hinter den Ravens lag.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir hatten heute keine Chance. Es lief alles was falsch laufen konnte falsch. Wir haben ohne Intensität gespielt, der Gegner hat irgendwann alles getroffen. Wir haben schlecht verteidigt und waren unkonzentriert und fahrlässig. Vorne haben wir teils kläglich Punkte verschenkt. So dürfen wir uns vor unseren Fans natürlich nicht mehr präsentieren. Man hat heute deutlich gesehen, dass die allermeisten Spieler aufgrund der letzten Wochen erhebliche körperliche und psychische Defizite haben. Ich muss deshalb mein Team  ein Stück weit in Schutz nehmen. Wir haben nun eine Woche spielfrei und werden die zwei Wochen bis zum nächsten Spiel nutzen um wieder in Form zu kommen“.

 

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8.Spieltag Gießen Pointers 101:69 TSG Reutlingen Ravens

 Ravens Rumpftruppe verliert deutlich in Gießen

 

Die Basketballer der TSG Reutlingen mussten in der 1.Regionalliga bei Pro B – Absteiger Gießen Pointers eine klare 101:69 Niederlage hinnehmen. Nach zwei Wochen Pause bedingt durch zahlreiche Corona- und Krankheitsfälle fuhr eine Rumpftruppe zum weitest entfernten Gegner der Liga. Heraus kam wenig verwunderlich eine deutliche Niederlage. Bester Scorer auf Seiten der TSG war Richard Sturcel mit 22 Punkten.

 

Ravens starten ordentlich

Headcoach Vasilis Tsouknidis musste teils kurzfristig auf ganze fünf Stammspieler verzichten. Neben Alex Schmid und Topscorer Damir Dronjic (beide krank), fielen auch Dominic Philippi, Juro Masic und Michael Hägele aus unterschiedlichen Gründen aus. Mit nur acht Spielern, darunter einem Jugendspieler und Doppellizenzspieler Christos Kalogiannis glich die Fahrt zum hoch favorisierten Absteiger einem Himmelsfahrtkommando. Trotzdem starteten die Ravens ordentlich in die Partie. Nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten aufgrund ungewohnter Formationen konnten die Ravens das erste Viertel ausgeglichen gestalten (23:22). Auch zur Halbzeit lagen die TSG-Schützlinge trotz vieler Ballverluste beim 48:39 noch im Rennen. 

 

Mitte des dritten Viertels brechen die Dämme

Bis etwa Mitte des dritten Viertels hielten die tapferen 8, bei denen Leistungsträger Noel Duarte mit Knieverletzung eingeschränkt spielte, mit. Danach brachen die Dämme. Vor allem defensiv gelang kein Zugriff. Gießens Kenntemich erwischte vielleicht sein bestes Spiel der Karriere. Mit 27 Punkten, davon sage und schreibe 9 (!) erfolgreichen Dreiern trug er zusammen mit US-Guard Christopher Miller (26) das Gießener Spiel offensiv. Bis zum Viertelende erhöhten die Gastgeber auf 20 Punkte Vorsprung.

 

Im letzten Viertel gingen dann aufgrund der kleiner werdenden Rotation die Kräfte vollends zu Ende. Auch musste eine weitere Hiobsbotschaft für das arg gebeutelte Team hingenommen werden. Youngster Christos Kalogiannis kugelte sich bei einer Aktion die Schulter aus und musste sofort ins Krankenhaus. Das Team fightete bis zum Schluss, musste sich aber letztlich klar geschlagen geben.

 

 Headcoach Vasilis Tsouknidis: “Als klar wurde wie der Kader für das Spiel aussieht war uns natürlich klar, dass es heute schwierig wird. Wir haben gut angefangen, haben aber zu viele Ballverluste gemacht und schlecht verteidigt. Dazu hat der Gegner teils wilde Dreier en masse getroffen. Wir haben mehr als zwei Wochen praktisch nicht trainiert und hatten deshalb auch keinen Rhythmus. Wir werden seit Wochen nur noch von Hiobsbotschaften heimgesucht. Wir hoffen dass dies bald ein Ende hat damit wir wieder um Siege mitspielen können.“

 

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