Jugendtrainer (m/w) gesucht!


TSG Camp 2017 mit Basketballprofis!


TSG bleibt in der Regionalliga!!

Es ist offiziell. Aufgrund des Rückzugs des Vfl Kirchheim/Teck bleiben unsere Herren 1 als erster Nachrücker in der Regionalliga BW. Alles Weitere im Artikel!

 

 


U10 erreicht Platz 3 bei Bezirksmeisterschaften

Super! Unsere U10 hat beim Final Four um die Bezirksmeisterschaft einen tollen 3. Platz erreicht!

Das Team von Headcoach Alex Rogic musste sich im Halbfinale zunächst ratiopharm Ulm 2 geschlagen geben. In einem spannenden Spiel um Platz 3 siegte man gegen Villingen-Schwenningen mit 35:28 und sicherte sich die Bronzemedaille!

Glückwunsch an unsere Minis zu einer tollen Saison!

 

 

Endstand Final Four um die Bezirksmeisterschaft:

1. ratiopharm Ulm
2. ratiopharm Ulm 2
3. TSG Reutlingen
4. BV Villingen-Schwenningen


Relegation Rückspiel: TSG Reutlingen 68:81 TSG Söflingen

TSG verliert und steigt ab

 

 

Die TSG-Basketballer haben das Rückspiel der Relegation zum Klassenerhalt der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mit 68:81 gegen die TSG Söflingen verloren. Der 9-Punkte Vorsprung aus dem Hinspiel reichte nicht aus. Der Abstieg nach nur einem Jahr Intermezzo in der Regionalliga ist damit besiegelt.

 

 

Beide Teams zeigten sich vor Rekordkulisse in der IKG-Halle zunächst auf Augenhöhe. Die Reutlinger waren dabei stets etwas besser und konnten sich in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich auf 10 Punkte absetzen. Alles sah zu diesem Zeitpunkt nach dem Klassenerhalt aus, da man ja auch noch den 9-Punkte Vorsprung des Hinspiels auf der Habenseite hatte. Doch die Söflinger kämpften sich immer wieder heran und konnten durch einen Treffer in letzter Sekunde vor der Halbzeit, auf zwei Punkte verkürzen (45:43). Die Reutlinger ärgerten sich zu diesem Zeitpunkt bereits über einige leichtsinnig liegen gelassene Punkte.

 

Auch im dritten Viertel entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Immer wieder konnten die Achalmstädter etwas wegziehen doch sich nie richtig absetzen. Der Vorsprung konnte doch konstant gehalten werden, da sich auch die Söflinger immer wieder Fahrkarten vor allem von der Freiwurflinie leisteten.

 

 

Einbruch im letzten Viertel

 

Sieben Minuten trennten die TSG-Schützlinge noch vom Klassenerhalt. Die TSG führte immer noch mit zwei Punkten (11 mit dem Hinspielergebnis). Kaum einer dachte mehr, dass noch etwas anbrennen würde. Doch wie aus dem nichts kam ein kompletter Bruch ins Spiel der TSG.

 

Die Gäste konnten erstmals im Spiel in Führung gehen. Dieses Ereignis löste plötzlich das Nervenflattern auf Seiten der Reutlinger aus. Offensiv verzettelte man sich in Einzelaktionen und bei den Gästen drehte nun Spielertrainer Ed Williams auf, der immer wieder erfolgreich am Brett abschließen konnte. Zwei Minuten vor Spielende hatten die Söflinger dann erstmals den Aufstieg virtuell sicher als sie mit 10 Punkten in Führung gingen.

 

Die erfahrenen Gäste zeigten keine Nerven und nutzten den Einbruch der TSG aus, um die Sensation zu schaffen und das Spiel und das Hinspielergebnis zu drehen.

 

Beim Reutlinger Anhang herrschte Fassungslosigkeit, während die Gäste samt mitgereisten Fans ausgelassen den kaum mehr möglich gehaltenen Aufstieg in die Regionalliga Baden-Württemberg feierten.

 

 

Die Reutlinger Basketballer müssen damit nach einer von viel Pech und Verletzungen geprägten Saison den bitteren Gang zurück in die Oberliga antreten. Ein Saisonziel wird vorerst nicht ausgegeben, da der Schock erstmal verarbeitet werden muss und voraussichtlich ein größerer Umbruch bevorsteht.

 

 

 

Scoring: Sengül (15/2), Dronjic (14), Sipetic (11/2), Klay (9/2), Charlton (6/1), Traore (5), Eroglu (4), Gfrörer (2), Kiriakidis (2)

 


Relegation Hinspiel: TSG Söflingen 73:82 TSG Reutlingen

TSG siegreich im Relegationshinspiel

 

Die TSG-Basketballer haben den ersten Schritt zum Klassenerhalt in der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg gemacht. Das Tsouknidis-Team setzte sich im Hinspiel der Relegation um den Klassenerhalt gegen den Vizemeister der Oberliga Württemberg, die TSG Söflingen auswärts mit 82:73 durch.

 

Die Reutlinger, die von ca. 40 Fans lautstark begleitet wurden, kamen gut in die Partie und legten intensiv los. Vor allem Center Akant Sengül (15 Punkte) zeigte sich am Anfang treffsicher. Beide Teams begegneten sich im ersten Viertel auf Augenhöhe. Vor allem Defensiv zeigten beide Teams vollen Einsatz, wie es das Spiel und die Wichtigkeit der Partie vermuten ließ. Nach den ersten 10 Minuten lagen die Gastgeber mit einem Punkt in Führung (21:20).

 

Charltons Dreier-Show

 

Im zweiten Viertel drehte der US-Amerikaner auf Seiten der Reutlinger auf. Er verwandelte alleine in diesem Viertel vier seiner sechs erfolgreichen Dreier (27 Punkte gesamt). Die Achalmstädter konnten sich deshalb und aufgrund exzellenter Ballbewegung in der Offensive zweistellig absetzen. Auch in der Defensive wurde besser gearbeitet, die Gastgeber wurden bei nur 14 Punkten im zweiten Abschnitt gehalten. Die Reutlinger konnten somit eine 11-Punkte Führung in die Halbzeit nehmen.

 

Nach der Pause folgte dann ein Schreckmoment. Topscorer Damir Dronjic verletzte sich nach einem harten Foul am Sprunggelenk. Nach einer medizinischen Behandlung kehrte er zwar noch einmal für zwei Minuten aufs Feld zurück, musste danach aber verletzungsbedingt das Handtuch werfen (ein Einsatz im Rückspiel ist jedoch wahrscheinlich). Eine große Schwächung für die TSG, da Dronjic in der ersten Halbzeit für viele gute Momente sorgte. Trotzdem gelang es den Gästen den Vorsprung konstant bei 10-15 Punkten zu halten.

 

Im letzten Viertel warfen die Gastgeber noch einmal alles aufs Parkett. Durch ihre sehr körperbetonte und aggressive Spielweise gelangen den Gastgebern immer wieder wichtige Offensiv-Rebounds und damit zweite oder dritte Wurfchancen. Der Vorsprung der TSG, bei der mittlerweile auch Forward Ibrahim Eroglu angeschlagen spielte, schmolz auf 5 Punkte. Genau in die Drangphase der Söflinger traf Maxime Sipetic einen wichtigen Dreier um das Spiel wieder zu beruhigen. Die Reutlinger stellten den alten Abstand von 10-12 Punkten wieder her. In der Schlussphase wurde es dann hektisch. Die Gäste wollten die Uhr anhalten um selber noch öfter in Ballbesitz zu kommen. Die Freiwürfe wollten bei den Tsouknidis-Schützlingen dann nicht mehr hochprozentig fallen.  Durch eine hart am Limit agierende Pressverteidigung leistete man sich in der Schlussminute noch ein paar Ballverluste, sodass es den Gastgebern gelang das Endergebnis noch einstellig zu gestalten (73:82). Die Reutlinger waren jedoch über die gesamte Partie die bessere und fittere Mannschaft. Durch den Auswärtserfolg mit 9 Punkten Differenz hat die TSG nun gute Karten den Klassenerhalt beim Rückspiel zu Hause vor eigener Kulisse klarzumachen (Spielbeginn Sa, 29.04. 19:00 Uhr IKG-Halle).

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht. Vor allem defensiv haben wir den Gameplan gut umgesetzt. In der Schlussphase haben wir ein wenig die Nerven verloren, sonst hätten wir das Spiel mit 15 Punkten Unterschied gewonnen. Wir haben den Sieg verdient und gehen mit einem guten Gefühl ins Rückspiel nächste Woche“

 

Scoring: Charlton (27/6), Sengül (15/1), Klay (12/1), Dronjic (9/1), Sipetic (7/1), Traore (5), Eroglu (4), Kiriakidis (3/1)

 


26.ST TSG Reutlingen 64:57 SG Heidelberg/Kirchheim

TSG tankt Selbstvertrauen für die Relegation

 

 

Die TSG-Basketballer haben die reguläre Saison der Regionalliga Baden-Württemberg mit einem Heimsieg abgeschlossen. Gegen die Gäste aus Heidelberg gelang ein 64:57 Arbeitssieg.

 

Für beide Teams hatte das Spiel keine Bedeutung mehr im Hinblick auf die Tabelle. Beide Mannschaften mussten ohne ihren Topscorer auskommen. Bei der TSG fehlte Damir Dronjic (18,6 Punkte pro Partie), bei den Gästen aus der Unistadt Martin Rittinger (21,2). Beiden Teams merkte man die fehlende erste Option im Angriff an. Die TSG kam besser in die Partie und konnte durch einige schön herausgespielte Punkte ein 17:11 nach dem ersten Viertel mitnehmen. Im zweiten Viertel kehrte dann der Schlendrian in die TSG Offensive ein. Durch einige Ballverluste kamen die Gäste zu einfachen Fastbreak-Punkten. Die Gäste konnten zur Pause bis auf einen Punkt (32:31) verkürzen. Auch im dritten Viertel war die TSG die bessere Mannschaft, verpasste aber durch Nachlässigkeiten im Korbabschluss eine größere Führung. Erst zum Ende des dritten Viertels konnte sich die TSG durch einen Charlton-Dreier (19 Punkte/4 Dreier) wieder ein wenig absetzen (47:42). Im letzten Viertel entwickelte sich weiter ein spannendes Spiel, denn die Gäste wollten sich nach der langen Anreise nicht einfach geschlagen geben. Die TSG wollte ihren Heimfans gleichwohl einen versöhnlichen Rundenabschluss bieten und kämpfte in der warmen und stickigen IKG-Halle bis zum Schluss erfolgreich. Der knappe Vorsprung wurde konsequent bis zum Ende verteidigt. Am Ende stand ein 64:57 Erfolg, in erster Linie dank einer guten und konzentrierten Defensivarbeit.

 

 

TSG-Coach Tsouknidis: „Wir haben heute viele einfache Punkte liegengelassen und es verpasst das Spiel früher zu entscheiden. Aufgrund unserer guten Defensivarbeit und unseres Willens konnten wir das Spiel dennoch gewinnen, darauf können wir im Hinblick auf die Relegation aufbauen“.

 

 

Scoring: Charlton (19/4), Sengül (11), Klay (10/1), Gfrörer (7), Eroglu (6), Kiriakidis (5), Traore (2), Philippi (2), Sipetic (2)

 

 

Für die TSG steht nun wie erwartet die Abstiegsrelegation gegen den Vizemeister der Oberliga Ost, die TSG Söflingen an. Letztes Jahr war die TSG auf diesem Wege in die Regionalliga (gegen Derendingen) aufgestiegen. Nun ist die TSG als höherklassige Mannschaft der leichte Favorit, muss aber vor den starken Söflingern gewarnt sein. Der in der Nähe von Ulm liegende Traditionsstandort fuhr in der Oberliga starke 20 Siege bei nur 2 Niederlagen (jeweils gegen den Meister Zuffenhausen) ein. Der langjährige Oberliga-Konkurrent verfügt über einen sehr erfahrenen und eingespielten Kader und hat sich im Vergleich zur Vorsaison mit einigen Leistungsträgern verstärkt. Das Hinspiel findet am 22.04. um 18.15 Uhr in Söflingen, das Rückspiel eine Woche später in Reutlingen statt. Sollte jede Mannschaft ein Spiel gewinnen, entscheidet die Korbdifferenz der beiden Partien.

 


25.ST TSG Reutlingen 71:61 TUS Urspringschule

TSG siegt mit Kraftakt

 

 

Die TSG hat mit einem hart umkämpften 71:61 Sieg gegen den Nachwuchs von ProA-Team Erdgas Ehingen Urspring den direkten Abstieg aus der 2.Regionalliga vermieden. Forward Benni Traore feierte nach langer Verletzungspause ein starkes Comeback.

 

 

Beide Teams kamen langsam in die Partie. Die ersten zehn Minuten waren von Ballverlusten und Fehlwürfen geprägt. Auf Seiten der TSG zeigte sich Center Akant Sengül treffsicher, der im ersten Viertel für den Großteil der Reutlinger Punkte sorgte. Mit einem punktearmen 11:11 ging es ins zweite Viertel. Hier kamen nun beide Teams offensiv besser in die Gänge. Auf Seiten der Gäste machten vor allem der pfeilschnelle Patrick Teka und der massige Forward Noah Kamdem den Gastgebern zu schaffen. Beide Teams neutralisierten sich auch im zweiten Spielabschnitt weitestgehend, sodass auch dieses Viertel unentschieden endete. Mit einem 29:29 ging es in die Halbzeitpause. Nach der Pause konnten die Reutlinger einen Gang hochschalten. Die Leistungsträger Damir Dronjic und Marques Charlton zeigten sich nun präsenter und trafen einige Würfe. Vor allem Charlton, der in dieser Phase mehrere Dreier versenkte sorgte für eine 10-Punkte Führung. Doch die Basketball-Internatsschüler steckten trotz kleiner Rotation nicht auf und kämpften sich immer wieder zurück in die Partie, die bis Mitte des letzten Viertels offen blieb. Vor allem dank des gut aufgelegten Centers Akant Sengül, der seinen Saisonbestwert mit 23 Punkten erzielte und der Reboundarbeit des schmerzlich vermissten Benaissa Traore (10 Rebounds) konnte die TSG den Sieg am Ende ungefährdet ins Ziel bringen. Marques Charlton steuerte vier Dreier und 18 Punkte bei.

 

 

Die TSG wird damit die reguläre Saison auf Platz 12 abschließen, egal wie das letzte Saisonspiel gegen Heidelberg/Kirchheim ausgeht. Aufgrund der gleichzeitigen Niederlage von Rot-Weiß Stuttgart kann die TSG laut Regularien nach nicht mehr direkt absteigen. Aufgrund des Abstiegs des USC Heidelberg 2 aus der 1.Regionalliga ist der direkte Klassenverbleib jedoch ebenfalls unwahrscheinlich. Aller Voraussicht nach müssen die Achalmstädter in der Abstiegsrelegation gegen den Vizemeister der Oberliga Württemberg, die TSG Söflingen antreten. Endgültige Gewissheit erwarten die Verantwortlichen im Laufe der nächsten Woche.

 

 

TSG-Coach Tsouknidis: „Wir haben es uns heute schwer gemacht, aber jeder Sieg ist wichtig und darf nicht unterschätzt werden. Vermutlich müssen wir nun Relegation spielen, bis dahin müssen wir die Motivation hochhalten und kämpfen bis zum Schluss“.

 

 

Scoring: Sengül (23), Charlton (18/4), Dronjic (11/1), Traore (6/10 Rebounds), Klay (6), Eroglu (5), Gfrörer (2)

 


24.ST TSG Reutlingen 75:80 n.V. SV Möhringen

Nächste dramatische Niederlage

 

Die dramatischen Niederlagen nehmen für die TSG-Basketballer kein Ende. Am Wochenende verloren die Achalmstädter das wichtige Heimspiel gegen den Tabellendritten Möhringen mit 75:80 nach Verlängerung.

 

Die TSG kam wie häufig in dieser Saison nur schwerlich in die Partie. Wie in der Vorwoche wollte vor allem offensiv nichts gelingen. Die Möhringer nutzten dies zu einer 21:13 Führung ihrerseits. Im zweiten Viertel drehte die TSG dann auf. Vor allem die Leistungsträger Damir Dronjic und Marques Charlton trafen endlich die wichtigen Würfe. Vor allem aus dem Dreipunktebereich gelang nun alles. Insgesamt 8 Dreier verwandelten die TSG-Schützlinge alleine in diesem Viertel. Sechs davon hintereinander. So konnte sich die TSG eine komfortable 46:35 Halbzeitführung herausspielen. Vieles deutete auf einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf hin.

 

Doch die TSG konnte die Führung nicht halten oder ausbauen. Möhringen kam durch den starken Pius Weller (26 Punkte) unter dem Korb immer wieder zu einfachen Punkten, die Treffsicherheit der TSG aus Viertel 2 ließ nach. Nach 30 gespielten Minuten führten die Reutlinger nur noch knapp mit 58:53. Im letzten Viertel wurde der Druck und die Nervosität immer spürbarer. Auf beiden Seiten wurde es hektischer. Viele Ballverluste waren die Folge. Die Möhringer die jedoch befreit aufspielten waren ein Stück cleverer. Es entwickelte sich ein wahrer Krimi. 10 Sekunden vor Schluss führte die TSG immer noch mit 66:64. Möhringen hatte Einwurf. Der Mann des Spiels Weller zog Richtung Korb und schloss mit einem schweren Hakenwurf erfolgreich ab.

 

Die Gastgeber hatte nun ihrerseits mit 7 Sekunden Spielzeit die Möglichkeit das Spiel zu entscheiden. Justin Klay kam frei zum Wurf, doch der Ball wollte nicht für den Sieg in den Ring. Verlängerung.

 

In der Verlängerung erwischten die Gäste einen Start nach Maß und konnten sich schnell absetzen. Die Reutlinger steckten jedoch nicht auf und konnten durch Charlton und Sengül wieder verkürzen. Beim Stand von 75:76 für Möhringen gelang den Reutlingern ein Ballgewinn, der Sieg war wieder zum Greifen nahe. Die Gäste foulten Kiriakidis der mit 6 Sekunden Spielzeit an die Linie ging. Der Flügelspieler vergab jedoch beide Freiwürfe. Möhringen sicherte sich den Rebound, Reutlingen foulte Weller um die Zeit anzuhalten. Dieser blieb eiskalt und verwandelte beide Freiwürfe. Reutlingen hätte das Spiel mit einem Dreier in die nächste Verlängerung schicken können, doch das Schicksal nahm endgültig seinen Lauf. Nach dem Einwurf landete der Ball in den Händen des Gegners, diese schlossen zum 75:80 Endstand ab.

 

Durch die Niederlage und Siege der Konkurrenz steht bereits jetzt fest, dass die TSG die Klasse aller Voraussicht nach nicht mehr direkt halten können wird. Tabellenplatz 12 bedeutet voraussichtlich die Relegation. Von diesem Platz kann sich die TSG nicht mehr verbessern. Da der aktuell vorletzte Rot-Weiß Stuttgart ebenfalls verlor, bleibt es zwischen diesen zwei Mannschaften bis zum Ende spannend. Tabellenletzter Remseck hat nur noch Außenseiterchancen auf den Relegationsplatz.

 

Scoring: Dronjic (21/2), Charlton (16/4), Sengül (9), Sipetic (8/2), Kiriakidis (7/1), Klay (5/1), Gfrörer (4), Philippi (3/1), Eroglu (2)

 


23.ST BB Ulm 69:50 TSG Reutlingen

Offensive kommt nicht in Tritt
Am 23. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Achalmstädter beim Nachwuchs von Bundesligateam ratiopharm Ulm eine deutliche 50:69 (22:40) Niederlage hinnehmen.
Es bleibt weiter eng im Abstiegskampf. Die TSG konnte bei ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison in Ulm keinen Befreiungsschlag landen. Die TSG startete fast schon standesgemäß schlecht in die Partie. Vor allem Offensiv wollte überhaupt nichts gelingen. Im Angriff wurden die Systeme nicht konsequent durchgespielt und immer wieder überhastet abgeschlossen. Die wenigen Treffer sorgten für Selbstbewusstsein bei den Ulmern, die vor allem körperlich überlegen waren und sich so viele zweite Chancen erarbeiteten. Bereits zur Halbzeit war die Messe bei einem 18-Punkte Rückstand so gut wie gelesen. Nur magere 22 Punkte brachten die Tsouknidis-Schützlinge auf die Anzeigetafel.
In der zweiten Halbzeit stimmte wenigstens die Defensive, Ulm wurde bei nur 29 Punkten gehalten. Leider gelang offensiv auch in Halbzeit zwei so gut wie nichts, vor allem die großen Spieler unter den Körben kamen überhaupt nicht zur Entfaltung. Die TSG erzielte am Ende nur 50 Punkte, Negativrekord für diese Saison.

Tsouknidis: "Mit 50 Punkten gewinnt man ein Handballspiel, aber nicht beim Basketball. Wir haben heute offensiv alles erzwungen statt die Systeme durchzuspielen. Unter dem Korb sind uns keine einfachen Punkte gelungen. Wir mussten uns deshalb auf die Würfe verlassen, die nicht gefallen sind. Mit der Defensive können wir größtenteils zufrieden sein, müssen uns aber nächste Woche zu Hause in vielen Belangen wieder steigern.
Da die Konkurrenz im Abstiegskampf gesammelt gepatzt hat, kommt die TSG mit einem blauen Auge davon und verbleibt mit einem Punkt Vorsprung auf dem Relegationsplatz. Nun beginnen die Wochen der Wahrheit. Die letzten drei Spiele finden alle vor heimischer Kulisse statt. Die TSG muss nun liefern.
Scoring: Sengül (13), Dronjic (10), Klay (10/1), Charlton (8), Eroglue (4), Kiriakidis (3/1), Gfrörer (2)

22.ST TSG Reutlingen 88:75 Rot-Weiß Stuttgart

TSG landet wichtigen Sieg im Abstiegskampf

 

Am 22. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg landeten die TSG Basketballer einen immens wichtigen 88:75 Sieg im Abstiegskampf.

 

Nach der schwachen Vorstellung beim Tabellenletzten Remseck am Vorwochenende (58:80) mussten die Reutlinger zu Hause zum nächsten 4-Punkte-Spiel antreten. Rot-Weiß Stuttgart hatte sich am Vorwochenende vom vorletzten Platz (direkter Abstieg) an den Reutlingern (Relegationsplatz) vorbeigeschoben. Die TSG stand somit erstmals seit dem ersten Spieltag wieder auf einem direkten Abstiegsplatz unter großem Druck das Spiel zu gewinnen um im Abstiegskampf nicht abreißen lassen zu müssen.

 

Die Reutlinger, die nach wie vor auf Frieder Aichele und Benni Traore verzichten mussten starteten nervös in die Partie. Nach zwei leicht vergebenen Korblegern trafen die Gäste direkt ihre ersten Würfe. Nach einer früheren Auszeit beruhigte sich das TSG-Spiel, der Gastgeber kam etwas besser in Rhythmus. Nach dem ersten Viertel ging die TSG mit 18:17 in Führung. Im zweiten Viertel wurde die nervöse Partie noch zerfahrener. Beiden Teams merkte man den Druck an, dass Spiel unbedingt gewinnen zu müssen. Viele technische Unsauberheiten und hektische Aktionen waren die Folge. Ibrahim Eroglu hielt die TSG in dieser Phase im Spiel. Mitte des Viertels erzielte er bereits seinen dritten Dreipunktewurf bei drei Versuchen. Zur Halbzeit lag die TSG somit auch nur hauchdünn mit 43:41 vorne.

 

Der Start in die zweite Halbzeit verlief denkbar schlecht. Bei den Gastgebern, bei denen Guard Cyrill Da Silva bis dahin kaum einen Wurf verfehlte drehte nun etwas auf und konnte sich leicht absetzen. In dieser Phase hielt TSG-Leistungsträger Damir Dronjic (30 Punkte) mit tollen Aktionen dagegen. Seine Schnelligkeit konnte von den Stuttgartern an diesem Abend nicht gestoppt werden. Nach mehrmaligem Führungswechsel ging die Partie offen mit 61:60 in das letzte Viertel.

 

Im letzten Viertel zeigte die TSG dann 5 Minuten lang sehr ansehnlichen und konzentrierten Basketball. Auch der bis dato unglückliche Marques Charlton fand nun in die Partie und erzielte zwei wichtige Dreier. Die Stuttgarter, denen sichtlich die Kräfte ausgingen wurden immer müder und machten immer mehr Fehler. Die TSG konnte diese Phase nutzen und sich entscheidend absetzen. Als der starke Ibrahim Eroglu den Ball nach tollem Anspiel durch den Ring stopfte war der letzte Wille der Landeshauptstädter gebrochen.

 

Die Tsouknidis-Schützlinge setzten die Partie diesmal bis zum Ende konzentriert fort und fuhren einen am Ende auch in der Höhe verdienten 88:75 Sieg ein. Mit dem Sieg schob sich die TSG wieder vom vorletzten auf den drittletzten Platz, der aktuell wohl die Relegation bedeutet. Durchatmen ist jedoch noch lange nicht angesagt, der Abstiegskampf wird wohl erst am letzten Spieltag entschieden werden.

 

Tsouknidis: „Die Mannschaft hat heute nach anfänglichen Schwierigkeiten den Gameplan umgesetzt und sich besser präsentiert. Wir haben in Remseck unser mit Abstand schlechtestes Spiel der Saison hingelegt, es war nun an der Mannschaft und an jedem Einzelnen die richtige Antwort auf dem Feld zu geben. Ausreden zählen jetzt nicht mehr“.

 

Scoring: Dronjic (30/3), Eroglu (15/3), Charlton (14/2), Sipetic (6), Gfrörer (5), Kiriakidis (5), Klay (5), Sengül (5), Philippi (3)

 


21.ST BG Remseck vs. TSG Reutlingen 80:58

TSG weiter im Abstiegsstrudel

 

 

Am 21. Spieltag der Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Tsouknidis-Schützlinge eine bittere 58:80 Niederlage beim Tabellenletzten BG Remseck hinnehmen. Die Achalmstädter befinden sich nach der Niederlage weiter im Abwärtstrend. Das vorerst wichtigste Spiel der Saison ging nach einer indiskutablen Leistung klar gegen den Tabellenletzten verloren.

 

Eigentlich sollte alles besser werden, nach der vermeidbaren Niederlage gegen Tabellenkonkurrent Karlsruhe am Vorwochenende. Die Negativserie nahm jedoch vorerst in Remseck ihren Höhepunkt.

 

 

Bereits die erste Aktion ließ auf keinen guten Abend schließen. Nach einer tollen Drehung verlegte Topscorer Damir Dronjic einen einfachen Korbleger, die Murmel kullerte wieder heraus. Remseck legte unterdessen los wie die Feuerwehr und startete direkt mit einem 9:2-Lauf. Nach einer Auszeit durch die TSG wurde es noch schlimmer. Offensiv leistete man sich eine Fahrkarte nach der Anderen, Remseck spielte sich in einen Rhythmus. Bereits nach dem ersten Viertel lagen die Reutlinger zweistellig mit 10:20 im Hintertreffen. Das zweite Viertel sollte noch schlechter beginnen. Nach nur einer Minute kassierte Topscorer Dronjic bereits sein zweites sehr fragwürdiges Offensivfoul (sein drittes Foul insgesamt). Aus Frust warf Dronjic den Ball auf den Boden, wofür er ein technisches Foul bekam. Nachdem er den Schiedsrichter fragte wofür er dieses bekommen hatte, kassierte er sofort ein überhartes zweites technisches Foul direkt hinterher, was zu einer sofortigen Spieldisqualifikation führte. Bereits nur mit 8 einsatzfähigen Spielern und dem noch angeschlagenen Youngster Philippi angereist, gleich die Aufgabe nun einem Himmelfahrtskommando. Remseck nutzte diese Schockphase und zog konsequent davon. Zur Halbzeit war das Spiel mit 43:25 für Remseck schon vorentschieden.Die TSG präsentierte sich vor allem in der Offensive ganz schwach, einfachste Punkte wollten nicht gelingen.

 

 

Nach der Pause wurde es noch schlimmer, Remseck setzte sich auf fast 30 Punkte Vorsprung ab. Auch Defensiv klappte die Rotation nicht. Etliche Ballverluste führten zu einfachen Punkten für die Gastgeber. Auch die Schiedsrichterleistung hinterließ am Ende einen bitteren Nachgeschmack. Remseck ging 29-Mal an die Freiwurflinie, die TSG hatte ganze 8 Versuche. Durch nicht abgepfiffene Schrittfehler erzielte Remseck vier Dreier, sowie etliche Punkte in Korbnähe. Spielentscheidend war dies jedoch nicht mehr.

 

 

Im letzten Viertel kämpfte sich die TSG nochmal mit den verbleibenden Kräften etwas zurück und konnten das Viertel mit 19:14 für sich entscheiden. Am Ende stand dennoch eine klare 58:80 Niederlage. Normalform erreichten an diesem Abend lediglich die Guards Thomas Gfrörer und Marques Charlton.

 


20.ST PSK Karlsruhe Lions II vs. TSG Reutlingen 70:66

TSG patzt im Abstiegskampf

 

 

Am 20. Spieltag der Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Tsouknidis-Schützlinge eine extrem schmerzhafte 70:66 (34:20) Niederlage bei Tabellennachbar PSK Karlsruhe hinnehmen.

 

 

Nach der zuletzt hauchdünnen Niederlage gegen Tabellenführer Crailsheim wollten die Achalmstädter gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf punkten. Diese Rechnung ging jedoch nicht auf. Bereits den Start in die Partie verschliefen die TSG-Basketballer völlig. In der Offensive wurden immer wieder falsche Entscheidungen getroffen. Mit einem 18:12 Rückstand ging es ins zweite Viertel. Auch im zweiten Spielabschnitt wurde es nicht besser. Während die Achalmstädter den Gameplan von Coach Tsouknidis nicht umsetzten, sondern sich in Einzelaktionen verrannten, konnten die Gastgeber einen Gang höher schalten. Vor allem Neuzugang De’Andre Bullard kam immer wieder zu leichten Punkten oder punktete zuverlässig von der Freiwurflinie (10/10). Die TSG die aktuell fast wöchentlich einen weiteren Spieler durch Krankheit oder Verletzung verliert, ging somit mit einem klaren 34:20 Rückstand in die Pause.

Insbesondere die mageren 20 Punkte zeugten von einem Offenbarungseid in der Offensive.

 

Nach einer deftigen Halbzeitansprache kamen die Reutlinger dann besser in die Partie und konnten sich zurückkämpfen. Die bis dahin schwachen Leistungsträger Charlton und Dronjic kamen endlich in die Gänge, die TSG konnte durch einen 11:0 Lauf bis auf drei Punkte verkürzen. Doch wie so oft in dieser Saison folgte auf die gute Phase wieder eine Schlechte. Statt weiter den erfolgreichen Gameplan umzusetzen verrannten sich die TSG-ler wieder in Einzelaktionen und unnötigen Ballverlusten, sodass die TSG das Spiel nicht drehen konnte. Mit der Niederlage ist die TSG weiter akut Abstiegsbedroht.

 

Cheftrainer Vasilios Tsouknidis war nach dem Spieler sauer: „ Wir lernen die ganze Saison nicht aus unseren Fehlern. Die Jungs haben scheinbar nicht begriffen, dass sie so schnell nicht wieder die Chance bekommen Regionalliga zu spielen. Einige sind sich offenbar nicht bewusst in welcher Situation wir sind. Die Mannschaft muss sich jetzt steigern. Ausreden zählen nicht mehr. Jeder muss das Zepter in die Hand nehmen und vorangehen. Nur gegen gute Mannschaften mithalten ist keine Gewinner-Mentalität. Wir lassen viel zu schnell die Köpfe hängen und reißen uns gegenseitig nicht mit wenn es nicht läuft. Wir haben viele Verletzte aber das ist nun so. Es liegt jetzt an der Mannschaft Charakter zu zeigen“.

 

 

Scoring: Klay (22/4), Sengül (15/1), Charlton (12/3), Dronjic (12/2), Kiriakidis (3/1), Eroglu (2), Sipetic, Aichele, Gfrörer, Alexandridis

 


19.ST TSG Reutlingen 78:80 TSV Crailsheim II

TSG schrammt an Überraschung vorbei

 

 

Am 19. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten dezimierte Achalmstädter eine hauchdünne 78:80 (35:34) Niederlage gegen Tabellenführer Crailsheim II hinnehmen.

 

 

Das Glück will einfach nicht auf die Reutlinger Seite fallen. Wie so häufig in dieser Saison konnten sich die Tsouknidis-Schützlinge für eine engagierte und kämpferisch herausragende Leistung nicht belohnen. Was vor dem Spiel einem Himmelfahrtskommando gleich entwickelte sich zu einem Schlagabtausch auf Augenhöhe.

 

Die TSG die weiterhin auf Toprebounder Benni Traore und Youngster Dominic Philippi verzichten musste und Guard Justin Klay nur begrenzt einsetzen konnte, fand nach einem schwachen ersten Viertel (13:18) gegen den Tabellenführer aus Hohenlohe und Regionalliga 1-Absteiger immer besser in die Partie. Vor allem defensiv und beim Rebound zeigten sich die Achalmstädter trotz körperlicher Unterlegenheit deutlich aggressiver als die Gäste. Immer wieder spielten die Reutlinger die Angriffe konsequent zu Ende und fanden gute Würfe. Mit einem überraschenden 35:34 Halbzeitstand ging es in die Pause.

 

 

Nach der Pause machte die TSG konzentriert weiter, während sich bei den Gästen nun auch einige Leichtsinnsfehler und Ballverluste einschlichen. Die TSG konnte etwas davon ziehen, verpasste es aber bereits in dieser Phase trotz vieler Möglichkeiten weiter zu enteilen. Vor allem Flügelspieler Chara Kiriakidis zeigte in dieser Phase nach seiner Einwechselung tolle Aktionen. Trotz eines guten Viertels konnten die Achalmstädter nur einen knappen 60:56 Vorsprung ins Schlussviertel nehmen. Crailsheim, die ihren Topspieler und Topscorer der Liga Karl Anderson Moore in Halbzeit 1 komplett schonten, sahen sich nun gezwungen ihren Star doch aufs Spielfeld zu bringen.

 

Dieser zeigte gleich sein ganzes Können und erzielte mit seinen ersten Ballkontakten vier Punkte. Auch als es in die heiße Schlussphase ging war der Amerikaner ein ständiger Störfaktor in der TSG-Defensive und bekam viele Fouls gepfiffen. Seine 7 Freiwürfe verwandelte er alle.

 

Beim Spielstand von 75:78 verwandelte der an diesem Abend gut aufgelegte Reutlinger Center Akant Sengül einen wichtigen Dreier zum Ausgleich. Die Halle tobte. Bei noch 6 Sekunden Restspielzeit erhielt ein Crailsheimer Spieler ein äußerst fragwürdiges Foul zugesprochen.

 

Die beiden Freiwürfe verwandelte er sicher. Nach einer Auszeit von Headcoach Vasilis Tsouknidis blieb der TSG noch ein schneller Angriff. Kiriakidis zog zum Korb und passte heraus auf Ibrahim Eroglu. Dessen Dreipunktewurf zum Sieg fand jedoch mit viel Pech ganz knapp nicht das Ziel. Die TSG musste somit eine erneute knappe Niederlage hinnehmen.

 

Tsouknidis: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir wachsen jede Woche über uns hinaus und fordern den Gegnern alles ab. Leider haben wir diese Saison viel Verletzungspech und bei knappen Spielen das Glück bisher nicht auf unserer Seite. Wir hätten es verdient, dass sich das ändert“.

 

 

Scoring: Sengül (14/2), Dronjic (14/2), Eroglu (11/1), Kiriakidis (11), Sipetic (10/1), Klay (9/1), Charlton (7), Aichele (2), Gfrörer

 


18.ST TSG Schwäbisch Hall 78:75 TSG Reutlingen

Dezimierte Reutlinger schnuppern an Sensation

 

 

Am 18. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten dezimierte Achalmstädter eine knappe 78:75 (38:34) Niederlage beim Tabellendritten Schwäbisch Hall hinnehmen.

 

 

Nach dem zuletzt überragenden Sieg gegen Topteam Haiterbach stand für die Tsouknidis-Schützlinge die nächste schwere Aufgabe an. Leider wurde die TSG wie so oft in dieser Saison unter der Woche vom Pech verfolgt. Im Training verletzte sich Forward und Toprebounder Benni Traore am Knöchel. Youngster Dominic Philippi verletzte sich in der Vorwoche ebenfalls und fällt 6 Wochen aus. Frieder Aichele verletzte sich an der Schulter. Alle drei fielen somit für das Spiel aus. Mit nur 8 einsatzfähigen Spielern leisteten die TSG-ler trotzdem größte Gegenwehr. Im Hinspiel gab es gegen denselben Gegner noch eine deutliche 66:82 Niederlage. Nach einem verpatzten Start in die Partie (17:4 für Schwäbisch Hall) setzten die Reutlinger die Umgaben des Trainers immer besser um und kamen zurück in die Partie. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bis zur Pause konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen (38:34). Nach der Pause konnten die TSG-Basketballer einen Gang höher schalten und insbesondere in der Defensive gelangen einige Stopps. Mit einem knappen 3-Punkte Vorsprung ging es ins Schlussviertel (55:58). Im Schlussviertel roch es trotz des dezimierten Kaders lange nach einem sensationellen Auswärtserfolg.

 

Die wacker kämpfenden TSG-ler lagen drei Minuten vor Schluss mit 5 Zählern vorne, ehe sich bedingt durch die ansteigende Müdigkeit Fehler ins Spiel einschlichen. Durch einen leichtsinnigen Ballverlust und eine überhastete Aktion konnte Schwäbisch Hall ausgleichen und kurze Zeit später selbst wieder in Führung gehen. Mit dem letzten Angriff hatte die TSG die Chance zum Ausgleich, der Wurf von Guard Justin Klay fand jedoch knapp nicht das Ziel. Tsouknidis: „Wir haben die ersten 5 Minuten des Spiels komplett verschlafen. Wir haben danach unsere Vorgaben umgesetzt, die Aufholjagd hat uns mit dem dezimierten Kader aber viel Kraft gekostet, die uns am Ende ausgegangen ist. Mit einer so kleinen Rotation ist es schwierig mental 40 Minuten wach zu sein, leider hat uns dies am Ende den Sieg gekostet“.

 

 

Scoring: Charlton (16/2), Klay (15/2), Eroglu (15/1), Dronjic (11/1), Kiriakidis (10/2), Sengül (4), Sipetic (4), Gfrörer

 


17.ST TSG Reutlingen 106:99 KKK Haiterbach

TSG sorgt für Paukenschlag

 

 

Durch eine fantastische Offensivleistung gelang den Schützlingen von Headcoach Vasilis Tsouknidis am 17.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg gegen Topteam KKK Haiterbach ein 106:98 Sieg.

 

 

Nach der zuletzt starken Leistung beim Auswärtssieg in Kirchheim erwarteten die Achalmstädter das mit Ex-Profis und Topspielern besetzte KKK Haiterbach. Der Aufstiegskandidat aus dem Schwarzwald reiste in Vollbesetzung und mit Unterstützung eines Fanbusses an, kam jedoch überhaupt nicht in die Partie. TSG-Neuzugang Marques Charlton lief bereits im ersten Viertel heiß und erzielte mehrere Dreier. Die TSG gewann die ersten 10 Minuten folgerichtig klar mit 31:20. Auch im  zweiten Spielabschnitt lief die TSG-Offensive wie geschmiert. Topscorer Damir Dronjic (27 Punkte) und Forward Benni Traore (18) kamen nun auch immer besser in die Partie und unterstützten Charlton beim Scoring. Aufgrund des dominanten Centers der Haiterbacher Franko Filipovic, wurde dieser regelmäßig von zwei Spielern gedoppelt und eng bewacht was zu einigen Dreiern für Haiterbach führte. Hier zeigte sich Marin Zelalija mit 6 Treffern besonders wurfsicher. Tsouknidis: „Wir mussten heute Abstriche in der Defensive machen und Haiterbach die Dreier geben, da wir uns mit allem was wir hatten auf Filipovic und die anderen Inside-Spieler konzentrieren mussten“.  Zur Halbzeit führte die TSG mit 58:50.

 

Im dritten Viertel kehrte dann für einige Minuten der Schlendrian ins Spiel der TSG. Einige Ballverluste und Fastbreaks nutzte der noch letztjährige Profi Tim Burnette (Kirchheim Knights/ProA) für die Gäste. Die Schwarzwälder konnten das Spiel nach dem dritten Viertel erstmals ausgleichen (80:80). Nachdem bereits das Hinspiel unglücklich aus der Hand gegeben wurde, setzten die Achalmstädter alles daran als Sieger vom Parkett zu gehen. Angeführt vom bärenstarken Marques Charlton, der in seinem Heimdebüt mit satten 33 Punkten und 6 Dreiern glänzte, brachte die TSG dieses Offensivspektakel erfolgreich unter tosendem Applaus zu Ende. Tsouknidis: „Marques hat heute ein tolles Heimdebüt gegeben. Ich muss aber heute alle meine Spieler loben. Jeder war positiv und hatte Anteil an unserem Sieg. Wir waren heute sehr ausgeglichen, jeder Spieler strahlte Gefahr aus“.

 

Für die TSG ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf der sich immer mehr zuspitzt, denn auch die direkte Konkurrenz ist aktuell immer erfolgreicher.

 

 

Scoring: Charlton (33/6), Dronjic (27/4), Traore (18), Sengül (7/1), Sipetic (6), Eroglu (5), Kiriakidis (5), Klay (3), Gfrörer (2)

 


16.ST VFL Kirchheim 60:75 TSG Reutlingen

TSG gelingt Befreiungsschlag

 

Durch eine geschlossene Teamleistung und eine starke Defensivleistung gelang den Basketballern der TSG Volksbank Reutlingen im Abstiegskampf der Regionalliga Baden-Württemberg ein wichtiger Sieg bei Mitaufsteiger VFL Kirchheim/Teck.

 

 

Nach der bitteren Heimniederlage gegen Tabellennachbar Ludwigsburg wollten sich die Tsouknidis-Schützlinge beim VFL Kirchheim besser präsentieren. Der Mitaufsteiger, der furios mit 10 Siegen in Serie in die Liga gestartet war, musste zuletzt selbst 4 Niederlagen aus 5 Spielen hinnehmen. Die TSG, die im Hinspiel noch deutlich mit 73:93 das Nachsehen hatte, kam bereits gut in die Partie und konnte sich durch intensive Defensivarbeit eine deutliche 24:15 Führung nach dem ersten Viertel herausspielen. Im zweiten Viertel leisteten sich die Achalmstädter eine längere Pause in der Offensive, sodass Kirchheim zur Halbzeit auf 34:37 verkürzen konnte. Im dritten Viertel stimmte dann auch wieder die Defensive bei den Reutlingern. Leistungsträger Damir Dronjic (32 Punkte) drehte nun zusammen mit Justin Klay (13 Punkte) offensiv auf, während die Würfe der Kirchheimer immer wieder durch die Verteidigung der Reutlinger erschwert wurden. Insgesamt ließen die Tsouknidis-Schützlinge nur 12 Kirchheimer Punkte im dritten Abschnitt zu. Im letzten Viertel gelangen den Reutlingern durch mehrere Ballgewinne einfache Punkte, während die Gastgeber nach und nach die Geduld verloren. Youngster Dominic Philippi zeigte eine starke Partie und trug durch wichtige Rebounds zum Sieg bei. Unter der Woche konnte die TSG den US-Amerikaner Marques Charlton neu im Team willkommen heißen. Der Amerikaner zeigte bei seinem Debüt eine gute Leistung und steuerte 11 Punkte bei.

 

 

Scoring: Dronjic (32/3), Klay (13/1), Charlton (11/1), Eroglu (8), Gfrörer (6), Sengül (4), Sipetic (1), Aichele, Philippi, Traore, Kiriakidis

 


Welcome Mr. Marques Charlton!

Wie bereits angekündigt haben wir über die Winterpause nach dem Abgang von Emilio Banic an einer Verstärkung des Kaders gearbeitet. Mit dem 24-Jährigen US-Amerikaner Marques Charlton konnten wir nun viel Qualität auf der Guard Position verpflichten.

 

Marques ist für uns kein Unbekannter. Letztes Jahr war er der überragende Spieler der Oberliga BW und legte im Schnitt für die Böblingen Panthers 28 Punkte 6 Assists und 5 Rebounds auf. Gleichzeitig verwandelte er die zweitmeisten Dreier der Liga und war unter den Top5 der besten Freiwurfschützen.

 

Er hatte maßgeblichen Anteil daran, dass uns Böblingen letztes Jahr als einziges Team zweimal schlagen konnte. Der 1,88m große Combo-Guard ist bereits seit letzter Woche in Reutlingen und konnte gestern in seinem Debüt gegen Kirchheim direkt 11 Punkte zum Sieg beisteuern!


Wir sagen herzlich willkommen in der TSG-Familie!


TSG Reutlingen 64:78 BSG Ludwigsburg

Ein wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt mussten die Achalmstädter an die bis dato punktgleiche Nachwuchstruppe von Bundesliga-Team Ludwigsburg abgeben. Die zurzeit von Krankheit- und Verletzungen angeschlagenen TSG-Basketballer kamen über die gesamte Spielzeit vor allem offensiv nicht in Tritt.

 

 

Die TSG, die verletzungsbedingt auf Forward Benni Traore (Knöchel) und Center Stefan Weber (Hand/Saisonaus) verzichten musste kam bereits im ersten Viertel nicht gut in die Partie. Viele einfache Punkte wurden liegengelassen. Aufgrund der ebenfalls schwachen Wurfquote verlief das Viertel jedoch noch ausgeglichen (20:21). Spätestens Mitte des zweiten Viertels ging dann Offensiv nicht mehr viel zusammen, während nun auch defensiv immer wieder einfache Punkte zugelassen wurden. Dank eines Sipetic-Dreier mit der Halbzeitsirene konnte der Rückstand immerhin einstelig gehalten werden (30:39). Die Halbzeitansprache schien an diesem Abend nicht zu fruchten, vielmehr wollten die Würfe nach wie vor nicht durch die Reuse, während die Gäste die mit vollbesetztem Kader inklusive zwei Neuzugängen anreisten nun in Tritt kamen und auf 20 Punkte wegziehen konnten. Nach dem dritten Viertel war die Partie vorentschieden (47:64). Eine kurze Aufholjagd, eingeleitet durch den starken Justin Klay war nicht genug. Die Barockstädter fanden immer wieder eine einfache Antwort. Als dann auch noch Mitte des letzten Viertels der letzte Center im Kader Akant Sengül mit Knieverletzung ausgewechselt werden musste, war die Messe gelesen.

 

 

Die TSG hofft schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Ersatz für den abgewanderten Topscorer Banic (1.Liga Slowenien) soll in Kürze präsentiert werden.

 

Scoring: Klay (17/1), Sengül (14/1), Dronjic (12/1), Gfrörer (10/1), Sipetic (9/2), Eroglu (2), Aichele, Philippi, Kiriakidis

 


Nils Schmitz schafft Sprung in U16-Nationalmannschaft!

Unser Nils hat es erstmal geschafft! Nils überzeugte beim Lehrgang vor Weihnachten bei dem 49 Spieler aus ganz Deutschland eingeladen waren und wurde von Bundestrainer Alan Ibrahimagic für den 14-Mann Kader der U16-Nationalmannschaft nominiert! Für Nils geht es mit der Nationalmannschaft am 27.01 nach Berlin zu ersten gemeinsamen Einheiten. Am 30.01 geht die Reise nach Temple sur Lot/Frankreich, wo bis zum 05.02 gemeinsam mit den Franzosen trainiert und Länderspiele (noch nicht terminiert) absolviert werden.

 

http://www.basketball-bund.de/news/teams/jugend/u16-herren/u16-jungen-treffen-frankreich-169093

 

Glückwunsch Nils!!


14.ST SG Mannheim 88:60 TSG Reutlingen

Ersatzgeschwächte TSG verliert bei Spitzenreiter

 

 

Nicht viel zu holen gab es für die TSG-Basketballer am Sonntagnachmittag beim Gastspiel bei Tabellenführer SG Mannheim. Neben Topscorer Emilio Banic (Wechsel in die 1.Slowenische Liga) fiel auch Leistungsträger Damir Dronjic krankheitsbedingt aus. Justin Klay und Ibrahim Eroglu mussten mit einer Erkältung spielen, Chara Kiriakidis sogar mit einem Magen-Darm-Infekt. Keine guten Voraussetzungen somit um etwas Zählbares beim Ligaprimus mitzunehmen.

 

Die Gastgeber zeigten bereits im ersten Viertel wer dieses Spiel gewinnen wird und konnten sich bereits zu diesem Zeitpunkt vorentscheidend mit 30:12 absetzen. Im zweiten Viertel zeigten die Tsouknidis-Schützlinge dann defensiv eine gute Leistung und konnten den Spielabschnitt (12:14) ausgeglichen gestalten. Als die TSG nach der Halbzeit einen kleinen Lauf starten konnten, wurde dieser durch viele Foulpfiffe wieder entschärft. Mannheim spielte routiniert im Zuge einer Spitzenmannschaft und konnte wieder klar davon ziehen (71:44). Im letzten Viertel lief das Spiel dann aus, bei der TSG konnte Youngster Dominic Philippi wertvolle Spielzeit sammeln und einen Dreier verwandeln. Bester Scorer für die TSG war Justin Klay mit 18 Punkten.

 

Für die TSG zählt es nächste Woche beim Heimspiel gegen Tabellennachbar Ludwigsburg. Die Verantwortlichen sind unterdessen mit Hochdruck an einem Nachfolger für den abgewanderten Emilio Banic dran.

 

 

Klay (18/2), Sipetic (13/1), Kiriakidis (11/1), Sengül (6/1), Gfrörer (4), Eroglu (3), Philippi (3/1), Traore (2)

 


Emilio Banic wechselt nach Slowenien!

Emilio Banic geht seinem Profitraum nach. Wie mit der TSG vereinbart, hat sich Emilio nach der Hinrunde auf die Suche nach einem neuen Verein gemacht, um sein Ziel Profibasketballer zu verwirklichen. Dieses Ziel hat er erstmal erreicht!

 

Emilio hat einen Vertrag unterschrieben und wechselt in die 1. Slowenische Liga (Liga NovaKBM) zu KK Tajfun Sentjur!

 

Emilio absolvierte für uns 9 Pflichtspiele und kam in der Regionalliga BW auf 21,8 Punkte pro Spiel. Sein bestes Spiel war gleichzeitig sein Letztes, zum Abschluss der Hinrunde verhalf er uns mit 34 Punkten zum Overtime Sieg gegen Heidelberg/Kirchheim.

Die Verantwortlichen haben über die Winterpause natürlich nicht geschlafen und an einer Nachfolge gearbeitet! Wir hoffen euch sehr bald gute News zu liefern! #DeineStadt #DeinTeam #tsgbasketball #onefamily


Trainingscamp im Allgäu ein voller Erfolg

An diesem Wochenende (06.- 08.01.) war unser Team in Oberstaufen (Allgäu) zum Trainingscamp. Im tiefverschneiten und bitterkalten Allgäu stand für das Team neben Trainingseinheiten in einer komplett für uns nutzbaren Halle auch das Teambuilding im Fokus. Neben den basketballerischen Einheiten war natürlich auch noch genügend Zeit für gemeinsames kochen, spielen und spazieren/wandern gehen. Insgesamt ein tolles Wochenende in der TSG Berghütte und ein gutes Mittel zur Vorbereitung auf die Rückrunde. Bereits am nächsten Sonntag geht es weiter, dann sind wir zu Gast beim Tabellenführer SG Mannheim.


Headcoach Vasilis Tsouknidis im großen Interview nach der Hinrunde

Hallo Vasi, die Saison ist nun in der Halbzeitpause, die Hinrunde vorbei. Wie fällt dein erstes Fazit für die erste Regionalliga Saison seit über 10 Jahren aus?

 

Tsouknidis: Die Mannschaft hat erstmal Zeit gebraucht um sich an das Niveau anzupassen, weil wir uns nicht sonderlich beim Kader verändert haben. Wir haben fast den gleichen Kader wie in der Aufstiegssaison aus der Oberliga. Zum Ende der Hinrunde haben wir uns verbessert, auch wenn wir noch ein paar Spiele verloren haben. Wir dürfen nicht vergessen, dass viele Spieler in unserem Team bei anderen Teams in der Region für nicht gut genug abgestempelt und weggeschickt worden sind. Wir haben an diese Jungs geglaubt und mit ihnen hart gearbeitet und sie auf ein Niveau gebracht, dass ihnen viele nicht zugetraut haben. Wenn man dies bedenkt, können wir mit der Hinrunde zufrieden sein.

 

Das Team steht mit 4 Siegen bei 9 Niederlagen auf Platz 10 der Tabelle. Der Tabellenkeller ist extrem eng, der Tabellenletzte hat nur einen Sieg weniger. Wie zufrieden bist du mit dem Tabellenplatz?

 

Tsouknidis: Natürlich bin ich mit dem Platz nicht zufrieden. Wir hätten auch 7 Siege holen können, dann würden wir auf Platz 7 stehen. Das ist nun aber vorbei, wir müssen nach vorne schauen. Die Jungs haben sich zuletzt gut präsentiert und sich in Gesprächen positiv geäußert, es geht aufwärts. Ich bin guter Dinge für die Rückrunde. Es wird ein harter Kampf, jedes Spiel ein Endspiel. Wichtig ist, dass wir bis auf das Spiel gegen Kirchheim gegen jeden Gegner mitgehalten haben.

 

Das Team definierte sich in den ersten Spielen über die Defensive, viele Gegner wurden unter 70 Punkte gehalten, zuletzt kassierte man 90 Punkte pro Spiel. Woran lag das?

 

Tsouknidis: Wir mussten zuletzt zweimal in die Verlängerung, darüber hinaus haben wir mit Crailsheim ein Team gespielt, dass fast jede Partie 100 Punkte und mehr macht. Wir spielen mit einer kleinen Rotation. Wir können nicht soviel rotieren wie andere Teams. Wir hatten zuletzt auch zwei Verletzte, da gehen die Kräfte nunmal irgendwann auch zu Ende, was sich auf die Defensive auswirkt.

 

Wir begehen mit 21,6 Fouls die meisten aller Teams der Liga. Wie kommt das und was muss sich ändern?

 

Tsouknidis: Es muss sich nichts ändern. Wir spielen sehr hart am Limit und müssen über den Kampf und unsere Intensität kommen. Wir werden weiter so spielen. Die Schiedsrichter haben am Anfang viele kleinliche Fouls gepfiffen, mittlerweile haben sie sich an unsere Spielweise etwas angepasst. Wir spielen seit 3 Jahren so. Dazu kommt, dass wir viele unerfahrene Spieler im Team haben, die in manchen Situationen noch lernen müssen klüger mit den Fouls umzugehen.

 

Wo siehst du das Team am Ende der Saison? Ist der Klassenerhalt weiter primär das Ziel, oder soll das Team nach oben schauen?

 

Tsouknidis: Wir sind nicht in der Situation um uns Positionen zu wünschen. Ganz klar ist das Ziel in der Liga zu bleiben, wenn wir mehr rausholen wäre das schön aber wir haben nicht den Luxus Wunschvorstellungen zu äußern.

 

In welchem Bereich gefällt dir dein Team gut, in welchem siehst du noch Verbesserungsbereich?

 

Tsouknidis: Wir haben die drittjüngste Mannschaft der Liga, da ist natürlich noch überall Verbesserungsbedarf. Was mir mittlerweile gut gefällt ist das wir den Ball besser und flüssiger bewegen und das wir die Mismatches erkennen können. Das war Anfang der Saison nicht der Fall. Meine Mannschaft zeigt darüber hinaus eine tolle Moral und kämpft in jedem Spiel füreinander. Die Jungs sind nicht nur Teamkameraden, sondern Freunde. In der Defensive müssen wir uns verbessern, insbesondere was unsere Kommunikation angeht. Wir müssen mehr miteinander reden.

 

Welches Team hat dir bislang am Besten gefallen, wer ist deiner Meinung nach ein Aufstiegskandidat?

 

Tsouknidis: Ich möchte keine Prophezeiung abgeben. Gegen uns hat Kirchheim am Besten gespielt weil sie sehr gut verteidigen und ausgeglichen sind. Jeder Spieler kann dort scoren. Allerdings haben sie wohl ein paar gute Spieler verloren. Ich bin nicht in der Situation aktuell einen klaren Favoriten zu benennen.

 

Wie empfindest du unsere Jugendarbeit? Mit Nils Schmitz wurde einer unserer Spieler in die U16-Nationalmannschaft berufen. Siehst du einige der Jungs bald in der Herrenmannschaft?

 

Tsouknidis: Selbstverständlich. Jedoch kann man Jugend- und Herrenbasketball nicht vergleichen. Wir müssen nun anfangen die starken Jungs in das Training zu integrieren. In ein paar Jahren werden wir Spieler haben die uns in der Herrenmannschaft helfen können. Wir haben die letzten Jahre strukturiert in der Jugend gearbeitet und dies zahlt sich aus. Unsere Jugendspieler identifizieren sich mit dem Verein und sind stolz bei uns zu spielen. Das überträgt sich durch alle Teams und ist wichtig um den nächsten Schritt zu gehen.

 

Während einige Teams mit ProA und ProB Doppellizenz Spielern auftrumpfen, können einige Teams Spieler mit Geld locken. Wie kann sich Reutlingen trotzdem gegen diese Teams durchsetzen und sich etablieren?

 

Tsouknidis: Mit unbedingtem Fokus und Leidenschaft und das wichtigste was wir in dieser Stadt brauchen sind Emotionen. Wir müssen die Fans und die Spieler mitziehen. Wir haben kein Standing wie die Fussballer. Wir müssen über unseren Kampf und unsere Leidenschaft kommen, das haben wir die letzten Jahre gut gemacht. Wir haben uns eine gute Fanbase erschaffen. Wichtig ist weiterhin die unbedingte Unterstützung durch die Ehrenamtlichen, unsere Sponsoren und Fans. Sie alle und insbesondere unser Vorstand (Jorgo Tsuknidis, Alex Rogic) leisten hervorragende Arbeit und sind wichtige Faktoren, damit dieser Sport in unserer Stadt einen größeren Stellenwert einnimmt. Wir sind auf einem guten Weg und haben uns speziell seit dem Sommer professioneller entwickelt.

 

Auf welcher Position siehst du noch Handlungsbedarf?

 

Tsouknidis: Wir brauchen aufjedenfall noch einen Spieler unter dem Korb. Wir sind ein sehr kleines Team. Dazu würde es nicht schaden wenn wir jemanden bekommen könnten der Erfahrung hat. Wir sind sehr jung, speziell unter dem Korb. Benni Traore ist 19, Akant Sengül 22. Wir müssen viel Smallball spielen und bspw. mit Ibo Eroglu auf der Power Forward Position (4) spielen. Mit 1,94m wäre er in den meisten Teams auf der Position 3, bei uns muss er die 4 spielen.

Die Frage aller Fragen an griechische Basketballer. Panathinaikos oder Olympiakos?

Tsouknidis: Ich bin ein großer Olympiakos Fan. Sie haben sich seit Jahren in der Euroleague als Spitzenteam etabliert. Der größte Teil der Spieler ist selbst aus der Jugend ausgebildet. Die Amerikaner sind dort Zusatz und nicht Hauptbestandteil


Was denkst du über den deutschen Basketball und die Entwicklung, bspw. am Beispiel Bamberg und Coach Andrea Trinchieri?

 

Tsouknidis: Bamberg sollte ein Beispiel für alle Deutschen Teams sein weil sie ein Konzept haben und dieses auch in jedem Spiel durchziehen. Sie haben einen roten Faden in ihrem Spiel. Sie haben einen zwar manchmal dominanten aber strukturierten und hyperintelligenten Trainer. Die Mannschaft ist vor allem in Europa unerfahren, aber hat viele Spiele knapp und unglücklich in der Euroleague verloren. Die Mannschaft kämpft immer. Ich habe sie aktuell ein bißchen als Vergleich zu unserer Saison genommen. Man darf nie aufhören zu kämpfen, im Basketball ist alles möglich.

Was möchtest du unseren Fans und Unterstützern für die zweite Saisonhälfte mitgeben?
Tsouknidis: Sie sollten ihre Erwartungen nicht zu hochstecken. Sie sollen uns in jedem Spiel nach vorne pushen und lautstark unterstützen, so wie zuletzt. Man darf nicht vergessen, dass wir gegen viele Teams spielen die seit Jahren in dieser Liga dabei sind und viele Teams die Spieler in den Reihen haben die auch Bundesliga oder zweite Bundesliga spielen. Das heißt jedes Spiel ist für uns schwierig und knapp und wir benötigen die unbedingte Unterstützung unserer Fans auch wenn es mal nicht so läuft.

 

Danke für das Interview!


13.ST SG Heidelberg/Kirchheim 89:91 n.V. TSG Reutlingen

TSG beweist Moral

 

Am 13. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Achalmstädter wie in der Vorwoche in die Verlängerung. Dieses Mal mit dem besseren Ausgang für die TSG.

 

 

Das Team von Headcoach Vasilis Tsouknidis musste zuletzt viele bittere und knappe Niederlagen einstecken (83:84 gegen Ulm, 84:95 n.V. gegen Urspringschule). Im letzten Hinrundenspiel ging es zum 1.Regionalliga-Absteiger SG Heidelberg/Kirchheim.

 

Die Tsouknidis-Schützlinge erwischten keinen guten Start in die Partie. Durch viele individuelle Fehler in der Defensive lagen die Reutlinger nach dem ersten Viertel 17:23 hinten. Im zweiten Viertel fanden die Reutlinger dann langsam ihren Rhythmus und konnten den Gastgebern ihren Stempel aufdrücken. Trotz nur 9 einsatzfähigen Spielern wurde die Intensität hochgeschraubt und die Offensive kam in die Gänge. Die TSG gewann dieses Viertel mit 11 Punkten Differenz und ging mit einer 43:38 Halbzeitführung in die Kabine. Auch im dritten Viertel erwischte die TSG den besseren Start. Vor allem Benaissa Traore der unter dem Korb kaum zu halten war und Emilio Banic der vor allem offensiv einen Sahnetag erwischte (34 Punkte 6 Dreier) zeigten eine starke Leistung. Von der Bank brachten Ibrahim Eroglu (11 Punkte 5 Blocks) und Maxime Sipetic (9 Punkte 3 Dreier) wichtige Impulse. Aufgrund der Foulbelastung von Center Akant Sengül musste die  TSG die meiste Zeit mit nur 8 Spielern rotieren. Zwar konnte die Führung nach drei Vierteln auf 67:60 ausgebaut werden, aber die Kräfte schienen langsam nachzulassen. Nach 35 min hatte die TSG das Spiel immer noch unter Kontrolle, als wie zuletzt so oft in der Schlussphase Nervosität und Unkonzentriertheit den Gegner zurückbrachten, diesmal auch verschuldet durch den Kräfteverschleiß aufgrund der kurzen Bank. In der Defensive wurde schlecht rotiert, die zu vergebenden Fouls wurden  nicht clever eingesetzt. Heidelberg/Kirchheim traf einige Dreier und so musste die TSG wie bereits in der Vorwoche in die Verlängerung. Dort wurde das Spiel zu einem wahren Schlagabtausch und Krimi. Die TSG lag mit zwei Punkten in Front, als die Gastgeber noch 4,5 Sekunden für den letzten Angriff hatten. Trotz eines beabsichtigten Fouls der TSG um die Gastgeber an die Freiwurflinie zu schicken, ließen die Schiedsrichter weiterlaufen und die Heimmannschaft kam zu einem letzten guten Wurf. Der an diesem Abend starke Ibrahim Eroglu konnte den Dreierversuch jedoch entscheidend in der Luft abfälschen, sodass der Wurf zu kurz war und die TSG den Sieg ins Ziel rettete.  Tsouknidis: „Die Mannschaft hat unglaublich gekämpft und tolle Moral bewiesen. Nach zuletzt so vielen bitteren Rückschlägen so eine Leistung bei einem Absteiger auswärts hinzulegen hat Respekt verdient. Wir wollten diesen Sieg unbedingt um uns mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu verabschieden.“

 

 

Banic (34/6), Dronjic (15), Klay (12/2), Eroglu (11/1), Traore (10), Sipetic (9/3), Sengül, Aichele, Kiriakidis

 


12.ST Urspringschule 95:84 n.V. TSG Reutlingen

TSG verliert nach Verlängerung

 

 

Die bitteren Pleiten nehmen aktuell kein Ende für die TSG Basketballer. Nach der 1-Punkte Niederlage gegen Ulm in der Vorwoche mussten sich die Achalmstädter dem Basketballer Internat Urspringschule mit 84:95 nach Verlängerung geschlagen geben.

 

 

Die Reutlinger starteten schwach in die Partie. Einige Spieler hatten offensichtlich die bittere Heimpleite aus der Vorwoche noch nicht verdaut. Die Talentschmiede Urspringschule fuhr in diesem Spiel das gesamte Repertoire an ProA-Doppellizenz Spielern auf, sprich Spielern die sowohl in der Regionalliga, als auch in der zweiten Bundesliga Pro A eingesetzt werden können. Die TSG geriet bereits in den ersten 10 Minuten zweistellig in Rückstand, im zweiten Viertel wuchs der Rückstand auf bis zu 16 Punkte an. Gegen die sicheren Distanzschützen fanden die Reutlinger kein Mittel, während selber vorne einfache Korbleger daneben gingen. Mit einem 12-Punkte Rückstand ging es in die Kabine. Die Halbzeitansprache von Headcoach Tsouknidis schien Wirkung hinterlassen zu haben. Vor allem Maxime Sipetic (11 Punkte) mit tollem Einsatz und Kämpferwillen und Emilio Banic (27 Punkte), der defensiv und offensiv immer besser wurde brachten die TSG wieder heran. Vor dem letzten Spielabschnitt betrug der Rückstand nur noch 8 Punkte (49:57). Das letzte Viertel gehörte dann ausnahmslos der TSG die mit großem Kampf das Spiel drehten. Punkt um Punkt kämpften sich die Reutlinger zurück, während bei den jungen Urspringschülern nun das Nervenflattern begann. Nach zwei erfolgreichen Freiwürfen von Akant Sengül, konnten die Gastgeber nicht antworten. Der an diesem Abend starke Justin Klay erzielte wenige Sekunden vor Ende den viel umjubelnden Ausgleich (76:76) für die TSG. Die Verlängerung musste die Entscheidung bringen. Dort gingen allerdings die Kräfte aus, die kurze Rotation machte sich bemerkbar. Mit Aufbauspieler Thomas Gfrörer und Center Stefan Weber fehlten zwei wichtige Spieler aus der Rotation verletzt. Ursprings Christopher Wolf war nicht mehr zu halten. Am Ende erzielte er 37 Punkte (4 Dreier).  Die TSG bleibt somit weiterhin tief im Abstiegskampf stecken. Allerdings zeigte sich bislang auch, dass die Reutlinger so gut wie jeden Gegner schlagen können. Vielleicht gesellt sich in der Rückrunde auch noch etwas Glück dazu.

 

 

Banic (27), Klay (17/2), Sengül (14/1), Sipetic (11/1), Dronjic (9/1), Eroglu (4), Traore (2)

 


11.ST TSG Reutlingen 83:84 BB Ulm

Ein bitteres Ende

 

 

Am 11.Spieltag der Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen nach einem fast schon sicher geglaubten Sieg in letzter Sekunde eine 83:84 Niederlage gegen BB Ulm hinnehmen.

 

 

Es war eines dieser Spiele die man nicht so schnell vergessen wird. Nach dem schwachen Auftritt in der Vorwoche gegen Stuttgart wollten sich die Tsouknidis-Schützlingen zu Hause besser präsentieren. Nach einem schwachen Start ins erste Viertel, kamen die Achalmstädter dann immer besser mit der von Ulm gespielten Pressverteidigung zurecht. Immer wieder wurde die Presse gekonnt ausgespielt. Damir Dronjic zeigte bis dahin eine tolle Vorstellung und lieferte zuverlässig Punkte und herrliche Anspiele. Der Nachwuchs von Bundesliga-Spitzenteam ratiopharm Ulm blieb aber immer auf Schlagdistanz und wusste mit gutem Teambasketball zu überzeugen. Zur Halbzeit stand es somit 42:40 aus Reutlinger Sicht. Im dritten Viertel taute dann auch Scharfschütze Emilio Banic auf Seiten der Reutlinger auf. Zusammen mit Dronjic lieferten sie Punkt um Punkt. Auch die Defensive funktionierte nun besser, einige Ulmer Angriffe wurden durch sehenswerte Blocks abgewehrt. Mit einem 9-Punkte Vorsprung ging es in das Schlussviertel. Auch hier erwischten die Reutlinger den besseren Start und hatten nun vollkommene Kontrolle über das Spiel. Nach einem Banic-Dreier knapp 3 Minuten vor Schluss, wuchs der Vorsprung auf 14 Zähler an. Der Sieg war so gut wie sicher. Doch diese Einstellung schien sich auch schon in den Köpfen der TSG-ler breit gemacht zu haben. Die Ulmer setzten nun ihren besten Verteidiger, Jugendnationalspieler Marvin Omumvie auf den Reutlinger Aufbau an und dieser konnte einige Ballgewinne und leichte Punkte erzielen. Ulm dehnte die Presse nun auf eine Ganzfeldpresse aus und die Reutlinger zeigten Nerven. Dreimal gelang es nicht den Ball aus einem Einwurf zum eigenen Spieler zu bringen, weitere Ballverluste folgten. Die Führung schmolz zum Entsetzen der Zuschauer Punkt um Punkt. Ulm begann dann in der Schlussminute zu foulen um die Zeit anzuhalten und selbst noch Angriffe zu bekommen. Die Reutlinger zeigten Neven von der Linie und vergaben mehrmals, während Ulm immer wieder schnell erfolgreich abschloss. Beim Stand von 83:82 wurde Thomas Gfrörer mit rund 10 Sekunden Restspielzeit an die Linie geschickt. Ein- oder zwei Treffer hätten zumindest die sichere Verlängerung gebracht, doch beide Würfe fanden nicht den Weg in den Korb. Den Rebound schnappten sich die Ulmer und konnten mit der Schlusssekunde einen erfolgreichen Korbleger zum 83:84 unterbringen. Die Zuschauer und die Reutlinger Mannschaft konnten nicht glauben was passiert war.

 

Tsouknidis „So etwas habe ich noch nie erlebt, es ist unglaublich wie wir dieses Spiel noch aus der Hand gegeben haben. Dieser Niederlage kann uns am Ende der Saison noch richtig weh tun“.

 

 

Dronjic (27/2), Banic (24/4), Traore (14), Sengül (8), Gfrörer (4), Eroglu (4), Klay (2), Weber, Philippi, Karakidis, Sipetic, Aichele

 


10.ST Rot-Weiß Stuttgart 89:74 TSG Reutlingen

TSG erwischt gebrauchten Tag

 

 

Am 10.Spieltag der Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen eine ernüchternde und deutliche 89:74 (45:44) Niederlage gegen Tabellenkonkurrent Rot-Weiß Stuttgart hinnehmen.

 

 

Die Mannschaft von Headcoach Vasilis Tsouknidis zeigte ihre bis dahin schwächste Saisonleistung. Nach einem guten 1. Viertel (17:24) für die TSG, bei dem der Ball gut lief und als Team gut verteidigt wurde, kam ab dem zweiten Viertel ein Bruch ins Spiel. Durch zu viele forcierte Einzelaktionen nahmen sich die Achalmstädter immer wieder selbst den Rhythmus und brachten Stuttgart zurück ins Spiel. Nun funktionierte auch die Defense nicht mehr wie gewünscht. 28 Punkte ließ man im zweiten Viertel zu. Auch die Halbzeitansprache schien an diesem Tag nicht viel zu nutzen. Die Stuttgarter warfen sich nun in einen Rausch, während bei der TSG wenig zusammen lief. Immer wieder vernachlässigte man die Defensive, um vorne selbst überhastet abzuschließen. Stuttgart baute die Führung kontinuierlich aus, auf jeden kleinen Lauf der Reutlinger hatten die Hausherren durch teils wilde Treffer eine Antwort parat. Im letzten Viertel zogen die Landeshauptstädter sogar bis auf 20 Punkte davon.

 

Ein Lichtblick war an diesem Abend TSG-Youngster Dominic Philippi der in wenigen Minuten Einsatzzeit einen Dreier traf und insgesamt 5 Punkte markierte. Seine ersten Punkte in der Regionalliga. Headcoach Tsouknidis war nach dem Spiel sichtlich bedient „Wenn du vorne alles erzwingst und hinten nicht verteidigst, kannst du in dieser Liga kein Spiel gewinnen“.

 

Insbesondere die Defensive muss wieder wie zu Saisonbeginn funktionieren, als dies die Stärke des Teams war. In den letzten drei Spielen kassierte man 100 Punkte im Schnitt.  

 

Das Team bereitet sich nun konzentriert auf die nächste Heimaufgabe gegen Ulm vor. Eine schwere, aber nicht unmögliche Aufgabe.

 

 

Banic (16), Sengül (12), Dronjic (10/1), Sipetic (9), Traore (8), Klay (5/1), Philippi (5/1), Gfrörer (4), Kiriakidis (3/1), Eroglu (2)

 


Nils Schmitz zur U-16 Nationalmannschaft berufen!


9.ST TSG Reutlingen 97-90 BG Remseck

TSG siegt in Nervenschlacht

 

 

Am 9. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen einen wichtigen 97:90 Sieg gegen Tabellennachbar BG Remseck einfahren.

 

 

Die Mannschaft von Headcoach Vasilis Tsouknidis wollte nach den 125 Gegenpunkten vom Vorwochenende vor allem Defensiv eine Schippe drauflegen. Dies klappt zu Beginn überhaupt nicht, die Neckarstädter machten 30 Punkte im ersten Viertel. Aufgrund der eigenen guten Offensivleistung konnten die Reutlingen jedoch dran bleiben. Im zweiten Viertel lief dann Justin Klay auf Seiten der TSG heiß. Er versenkte mehrere Dreier, insgesamt spielte die TSG in diesem Abschnitt tollen Basketball. Die Defensive zog nun auch an und erlaubte nur noch 15 Remsecker Punkte. Den knappen Halbzeitvorsprung (52:45) gaben die TSG-Basketballer jedoch schnell wieder ab. Durch viele Ballverluste und mangelnde Konzentration beim Abschluss ergriff Remseck das Momentum und zog auf zwischenzeitlich 7 Punkte davon. Vor allem Big Man Julian Danso (20 Punkte) und Guard Kristoffer Kantschar (27) waren schwer zu stoppen. Im letzten Viertel schmissen die Tsouknidis-Schützlinge dann alles in die Waagschale, es entwickelte sich ein enger Schlagabtausch. Die Führung wechselte im Sekundentakt. Angetrieben durch die lautstarken Fans und unbedingten Siegeswillen setzte sich die TSG schließlich durch. Starke Leistungen lieferten vor allem Justin Klay mit 25 Punkten (5 Dreier) und Emilio Banic 22 Punkte / 13 Rebounds ab.

 

 

Klay (25/5), Banic (22/1), Dronjic (14/2), Gfrörer (11/1), Sipetic (9), Eroglu (6), Traore (6), Weber (2), Sengül (2), Aichele, Philippi, Kiriakidis

 


8.ST TSV Crailsheim II 125:105 TSG Reutlingen

TSG verliert Offensivspektakel

 

 

Am 8. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen bei Aufstiegskandidat Crailsheim eine 105:125 (52:66) Niederlage hinnehmen.

 

 

Die Mannschaft von Headcoach Vasilis Tsouknidis wollte unbedingt das gefährliche schnelle Spiel der Crailsheimer stoppen und nicht in die Situation kommen sich auf ein Scheibenschießen einzulassen. Dieser Plan ging nicht auf, insgesamt fielen ohne Verlängerung 230 Punkte. Zwar konnte die Reutlinger Offensive ebenfalls überzeugen, hier tat sich vor allem Emilio Banic mit 33 Punkten hervor, jedoch gelangen die notwendigen Defensiven Stopps nicht. Tsouknidis „Wir haben nicht das Defensiv umgesetzt was wir uns vorgenommen haben. Wir haben in vielen Momenten zu langsam geschaltet“.  Immer wieder hatten die Crailsheimer, die an diesem Tag so gut wie alles trafen, die passende Antwort auf die Läufe der Reutlinger parat. Insgesamt 14 Dreipunktewürfe verwandelte der Absteiger aus der Regionalliga 1. Insgesamt 7 Spieler punkteten für die Heimmannschaft zweistellig. Zuviel um einen Überraschungssieg für die Reutlinger möglich zu machen. Auf Seiten der TSG überzeugte neben Banic noch Damir Dronjic mit 25 Punkten und Justin Klay mit 18. Für die Tsouknidis-Schützlinge brechen nun wichtige Wochen an. Bis zum Jahreswechsel treffen die TSG-Basketballer ausschließlich auf Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte.

 

 

Banic (33/3), Dronjic (25/2), Klay (18/3), Sengül (8/2),  Kiriakidis (6/1), Gfrörer (4/1), Weber (4), Traore (4), Sipetic (3/1),  Eroglu

 


7.ST TSG Reutlingen 92:71 PSK Karlsruhe Lions

Starke Offensive sichert ersten Heimsieg

 

Am 7. Spieltag der Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen den ersten Heimsieg der Saison feiern. Die Tsouknidis-Schützlinge setzten sich hochverdient, nach einer starken Vorstellung mit 92:71 gegen PSK Karlsruhe durch.

 

Die Achalmstädter starteten etwas nervös in die Partie, die bittere Niederlage am Wochenende zuvor schien noch in einigen Köpfen zu hängen. Nach einem durchwachsenen ersten Viertel stand es 19:19.

 

Im zweiten Viertel fand die TSG ihren offensiven Rhythmus. Vor allem die Guards der Reutlinger übernahmen nun die Partie und trafen immer wieder gute Entscheidungen in der Offensive. Die Defensive legte nun auch einen Zahn zu und so wurde ein 7-Punkte Vorsprung zur Pause herausgespielt (39:32). Im dritten Viertel zeigte TSG-Topscorer Damir Dronjic sein ganzes Repertoire. Mit herrlichen Anspielen und mehreren Dreipunktewürfen hielt er den Vorsprung seiner Mannschaft konstant bei über 10 Punkten. Insgesamt verwandelte der Kroate 6 Dreipunktewürfe und kam am Ende auf 24 Punkte. Ibrahim Eroglu vollendete zum Ende des dritten Viertels einen Pass mit einem krachenden Dunking, die Gegenwehr von Karlsruhe schien nun endgültig gebrochen. Im letzten Viertel fand dann auch Neuzugang Emilio Banic seinen Rhythmus. Der Kroate, letztes Jahr noch zweitbester Scorer der Regionalliga, wurde am Ende bester Werfer mit 26 Punkten und sicherte sich noch starke 9 Rebounds. Auch die Reutlinger Guards Justin Klay (15 Punkte) und Thomas Gfrörer (14 Punkte) wussten an diesem Abend vollends zu überzeugen.

 

Die TSG fährt damit einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt ein. Für die TSG geht es am nächsten Wochenende nach Crailsheim, wo der nächste Aufstiegsfavorit wartet. Nach dieser Vorstellung fahren die Tsouknidis-Schützlinge jedenfalls mit breiter Brust zur nächsten Aufgabe.

 

Banic (26/1), Dronjic (24/6), Klay (15/1), Gfrörer (14/1), Sengül (4), Traore (4), Kiriakidis (3/1), Eroglu (2)


6.ST SV Möhringen 73:70 TSG Reutlingen

Knappe Niederlage nach guter Leistung

 

 

Am 6. Spieltag der Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen eine bittere 70:73 Niederlage beim SV Möhringen hinnehmen.

 

 

Die Achalmstädter kamen hervorragend in die Partie und dominierten das Spielgeschehen von Beginn an. Vor allem in der Defensive zeigten die Tsouknidis-Schützlinge eine klasse Vorstellung, ließen jedoch selbst in der Offensive einige Chancen leichtfertig liegen. Im zweiten Viertel setzten sich die TSG-Basketballer durch den starken Center Akant Sengül (16 Punkte) und Flügelspieler Maxime Sipetic (8) immer weiter ab und konnten mit einem klaren Vorsprung (26:39) in die Pause gehen. Die TSG-Basketballer wollten die Möhringer auf keinen Fall zurück in die Partie lassen und intensiv ins dritte Viertel starten. Dies gelang auch zunächst, der Vorsprung wuchs Anfang des dritten Viertels auf 16 Zähler an. Der große Vorsprung ging jedoch auf Kosten erheblicher Foulproblemen der langen Garde. Alle großen Jungs der Reutlinger waren bereits früh im dritten Viertel mit 3 oder 4 persönlichen Fouls vorbelastet, sodass Headcoach Tsouknidis zum improvisieren gezwungen wurde. Diese Phase nutzten die Möhringer durch den starken Nico Hihn aus, der in den letzten fünf Minuten des dritten Viertels den Großteil seiner am Ende 24 Punkte markierte. Das Spiel war somit vor dem Schlussabschnitt wieder komplett offen, der Vorsprung schmolz auf drei Punkte (48:51). Mit neuem Selbstvertrauen trafen nun auch andere Spieler der Heimmannschaft besser, während bei den Achalmstädtern das Nervenflattern begann. Möhringen eroberte nun durch viele Schnellangriffe eine knappe Führung und hatte immer eine Antwort parat. Hoffnung keimte nochmal in der Schlussminute auf, als Akant Sengül einen Dreier zum 70:71 traf. Dies sollte jedoch der letzte Reutlinger Korb bleiben, Nico Hihn machte von der Freiwurflinie den Sieg (73:70) für Möhringen klar. Der letzte Verzweiflungswurf von Damir Dronjic (21 Punkte am Ende) aus 10 Metern landete nur am Brett. Die TSG-Basketballer müssen die bittere Niederlage schnell abhaken, am kommenden Wochenende (Sa, 05.11, 19:00 Uhr) soll Zuhause gegen Tabellennachbar Karlsruhe unbedingt der zweite Sieg eingefahren werden.

 

 


5.ST TSG Reutlingen 66:82 TSG Schwäbisch Hall

Lehrgeld bezahlt

Am 5.Spieltag mussten unsere Männer eine 66:82 Heimniederlage gegen Topteam Schwäbisch Hall hinnehmen. Das Spiel war wie bereits die letzten Partien 3/4 auf Augenhöhe, im letzten Viertel setzte sich die Cleverness und Erfahrenheit der Flyers durch.

 

Reutlingen startete nervös in die Partie. Die Gäste aus Hall nutzten die anfängliche Unruhe direkt zu einem 4:12 und zwangen Headcoach Vasilios Tsouknidis zu einer frühen Auszeit. Die Achalmstädter kamen auch danach nicht richtig ins Rollen, sodass die Gäste nach dem 1.Viertel komfortabel mit 12:21 führten. Im zweiten Viertel kämpfte sich unser Team wieder zurück in die Partie. Neuzugang Emilio Banic gelang ein sehenswerter Dreipunktewurf mit Ablauf der Wurfuhr zum 36:42 Halbzeitstand. Nach der Pause kamen die Reutlinger gut in die Partie und konnten beim 52:52 erstmal den Ausgleich schaffen. Doch danach nutzten die erfahrenen Gäste aus Hall immer wieder geschickt ihre langen Center unter dem Korb welche einfache Punkte sammelten. Auch Distanschütze Igor Salamun lief nun von außen heiß. Am Ende verbuchte er 4 Dreier auf seinem Konto. Mit einem knappen 53:57 ging es in den entscheidenden Spielabschnitt. Während bei der TSG ein ums andere Mal die Murmel wieder aus dem Ring rollte, nutzten die Gäste die kurze Schwäche und bauten den Vorsprung wieder zweistellig aus. Die Aufholjagd schien zu viel Kraft gekostet zu haben. Die Gäste, die in dieser Formation schon länger zusammenspielen, brachten den Sieg am Ende souverän über die Runden. Schade, da wäre mehr drin gewesen! Auf unsere Männer wartet mit Möhringen am nächsten Samstag, 18:30 Uhr in der Rembrandthalle eines der Überraschungsteams der Liga. Mit Ex-Spieler Chris Hoste gibt es das erste Aufeinandertreffen!

 

Scoring: Damir (23/1), Emilio (11/2), Akant (11), Benni (10), Justin (8), Thomas (3)

 


Emilio Banic neu im Team!!

Wir sind stolz darauf ab sofort Emilio Banic in unserem Team zu haben! Emilio kommt von den SV Fellbach Basketball "Flashers" aus der 1.Regionalliga zu uns. Der 23-Jährige 1,96m große Kroate war letzte Saison zweitbester Scorer der gesamten Regionalliga BW und hatte großen Anteil am Aufstieg seiner Mannschaft!
Mittelfristig will Emilio Basketball-Profi werden und sich für höhere Aufgaben empfehlen! Willkommen in der TSG-Familie Emilio!

 


4.ST KKK Haiterbach 66:61 TSG Reutlingen

Überraschung knapp verpasst

 

Gegen Aufstiegskandidat KKK Haiterbach zeigten die Basketballer der TSG Reutlingen eine starke Partie. Trotz Führung über fast die gesamte Spielzeit verpassten die Achalmstädter am Ende die Sensation hauchdünn.

 

Reutlingen startete in der ausverkauften Kuckuckshalle in Haiterbach gut in die Partie und konnte von Beginn an leicht in Führung gehen. Mit einer starken Defensive und guter Reboundarbeit hielten die TSG-Schützlinge den Aufstiegskandidat in Schach. Vor allem Benaissa Traore dominierte zu Beginn die Bretter nach Belieben. Immer wieder konnten die Würfe der Haiterbacher im letzten Moment entscheidend gestört werden. Jedoch fielen in der intensiven Partie auch bei der TSG nicht viele Würfe durch den Ring. Mit einem 29:25 aus Reutlinger Sicht ging es in die Pause. Auch im dritten Viertel konnten die frenetischen kroatischen Heimfans ihren Augen kaum trauen, als Reutlingen das Spielgeschehen bestimmte. Angeführt vom starken Damir Dronjic (20 Punkte) und Justin Klay (11 Punkte) fielen nun auch die Dreipunktewürfe und Reutlingen konnte sich bis auf 10 Zähler absetzen. Einige Nachlässigkeiten zum Ende des 3.Viertels sorgten aber nur für eine knappe Reutlinger Führung (38:44). Im letzten Viertel fanden die Schwarzwälder dann immer wieder ihren Center Franko Filipovic, der in diesem Viertel kaum zu bremsen war. Am Ende standen 25 Punkte für ihn zu Buche. Die Partie blieb weiter umkämpft bis in die Schlussminuten, dann übernahm der letztjährige Pro A-Spieler Tim Burnette (ehem. Kirchheim Knights) mit sieben Punkten in Folge. Den Tsouknidis-Schützlingen ging in dieser Phase mit nur acht einsatzfähigen Spielern die Luft aus und der Aufstiegskandidat konnte den knappen Sieg über die Zeit retten. Die gute Leistung bleibt somit unbelohnt. Weiter geht es am kommenden Sonntag, 23.10. um 17 Uhr in der heimischen IKG-Halle gegen Topteam Schwäbisch Hall.

 


3.ST TSG Reutlingen 73:93 VFL Kirchheim

Der Lernprozess geht weiter

 

 

Am 3. Spieltag der Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Reutlingen eine deutliche 73:93 Niederlage gegen Tabellenführer VFL Kirchheim hinnehmen. Als Unterstützung empfingen die Basketballer Bürgermeister Robert Hahn.

 

 

Die Achalmstädter kamen gut in die Partie und zwangen den Tabellenführer zu einer frühen Auszeit. Das 1.Viertel verlief ausgeglichen. Auf Seiten der Kirchheimer konnte vor allem Niclas Sperber, der mit einer Doppellizenz auch im Pro A Kader der Kirchheimer steht, glänzen. Den 2,01m großen Forward der Kirchheimer bekamen die Reutlinger das gesamte Spiel nicht in den Griff. Am Ende standen starke  25 Punkte für ihn zu Buche. Mitte des zweiten Viertels kam ein Bruch ins Reutlinger Spiel. Aufgrund der sehr starken Verteidigung der Kirchheimer Guards leisteten sich die Tsouknidis-Schützlinge im Spielaufbau viele Ballverluste, welche konsequent von den Teckstädtern zu Punkten umgemünzt wurden. In dieser Phase zeigte sich noch die Unerfahrenheit der jungen Reutlinger Mannschaft, die sich noch an den dauerhaften Druck und die Intensität in der Regionalliga gewöhnen muss. Zur Pause ging Kirchheim mit 27:43 vorentscheidend in Führung.

 

 

Vor allem unter den Körben gelang es den Gästen auch nach der Pause immer wieder durch Niclas Sperber erfolgreich abzuschließen. Auch die starken Guards um Justin Hedley (12 Punkte), Shkelzen Bekteshi (8 Punkte) und dem US-Amerikaner Desmond Strickland (16 Punkte) drückten dem Spiel nun offensiv ihren Stempel auf. Mitte des dritten Viertels ging Kirchheim vorentscheidend mit knapp 30 Punkten Differenz in Führung. Im letzten Viertel kämpften sich die TSG-Basketballer nochmal gut zurück in die Partie. Am Ende konnte der Rückstand noch auf 20 Punkte verkürzt werden. Bester Werfer auf Seiten der Reutlinger war Damir Dronjic mit 19 Punkten. 

 

 

Für die  junge TSG-Mannschaft geht der Lernprozess in der starken Regionalliga weiter. Kirchheim kann in dieser Besetzung sicherlich nicht der Gradmesser für die Reutlinger sein. Das nächste Spiel findet am Sonntag, 16.10 um 17:30 bei Aufstiegskandidat KKK Haiterbach statt.

 


2.ST BSG Ludwigsburg 73:78 TSG Reutlingen