Ersatzgeschwächte Ravens drehen das Spiel

Die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen bleiben auch nach vier Spielen in der Regionalliga BW ungeschlagen Tabellenführer. Am Samstag setzten sich die TSG-Schützlinge nach einem Comeback im letzten Viertel noch mit 103:92 (50:56) gegen Aufsteiger Zuffenhausen 89ers durch. Die TSG musste dabei auf vier Stammkräfte verzichten.

 

Schlechter Start

Ohne die fehlenden Nikola Gaurina, Benni Traore (persönliche Gründe), Petar Duvnjak sowie Noel Tomas-Duarte (Verletzung) war bereits vor Spielbeginn klar, dass die Partie gegen den bislang sieglosen Aufsteiger kein Selbstläufer wird. Durch die ungewohnte Rotation und eine sensationelle Trefferquote der Gäste lag die TSG schnell 10:23 zurück. Erst sechs Minuten waren da gespielt. Zum Ende des Viertels stabilisierte sich die Verteidigung etwas, trotzdem stand es zurecht 23:30 für die stark aufspielenden Gäste.

 

Zuffenhausen bleibt vorne

Auch im zweiten Viertel spielten die Gäste stark auf, konnten eine weiterhin starke Trefferquote aufweisen und waren auch von außen gefährlich. Gleich fünf Dreier rauschten in diesem Viertel durch den TSG-Korb, die ihrerseits vom bärenstarken Damir Dronjic (29 Punkte) im Spiel gehalten wurden der seinerseits 8 Zähler in dem Viertel auflegte. Michael Hägele traf kurz vor der Halbzeitpause einen ganz wichtigen Dreier zum 50:56, doch die Führung war für die Gäste zu diesem Zeitpunkt verdient.

 

89ers ziehen weiter weg

Die Halbzeitansprache zeigte zunächst keine Wirkung. Auch die Hoffnung, dass die überdurchschnittliche Trefferquote der Gäste sich ins Normalmaß einpendeln würde, war zunächst nicht sichtlich. Die Gäste trafen munter aus allen Lagen und nutzten die Schläfrigkeit in der TSG-Verteidigung, die speziell unter dem Korb durch die Ausfälle der drei großen Spieler erhebliche Probleme hatten und das Rebound-Duell klar verloren. Beim Stand von 63:75  Mitte des Viertels kamen auch bei den Zuschauern einige Zweifel auf ob man das Spiel heute noch drehen kann. Doch der erst 20-Jährige David Grubic trumpfte nun groß auf. Der Reutlinger Center erzielte 7 schnelle Punkte zum Viertelende und Dronjic packte noch vier weitere drauf. Beim 74:77 Rückstand war vor dem letzten Viertel noch alles drin und die Halle kochte.

 

Unglaubliches Schlussviertel

Nach dem sich Zuffenhausen zunächst weiter behaupten konnte begann nun die Dronjic-Show der zunächst an der Freiwurflinie erfolgreich war und im Anschluss zwei Dreier und einen spektakulären Korbleger folgen ließ. Es entstand innerhalb von drei Minuten ein 14:0 Lauf für die TSG zum 91:81. Das Spiel war gedreht. Bei den Gästen war nun der Wille gebrochen, der überragende Grubic der zum Spieler des Spiels gewählt wurde erzielte die letzten sechs TSG-Zähler. Am Ende standen 25 Punkte in seiner Statistik.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Mir war schon vor dem Spiel klar, dass es heute schwierig wird. Wir hatten viele Ausfälle, insbesondere auf den großen Positionen. Zuffenhausen hat sich deutlich besser präsentiert als ihr Tabellenplatz und die bisherigen Ergebnisse aussagen. Wenn sie so weiterspielen werden sie bald den ersten Sieg holen. Wir haben im letzten Viertel Moral bewiesen und sind ruhig geblieben was am Ende ausschlaggebend war. Insbesondere ein Dank an die Fans die für tolle Stimmung gesorgt haben".

 

 

Scoring:
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TSG Volksbank Reutlingen siegt im Spitzenduell

Ludwigsburg gegen TSG Volksbank Reutlingen hieß es am Sonntag in der Rundsporthalle in der Barock-Stadt. 

Es war zwar erst der dritte Spieltag, aber dennoch hatte dieser eine besondere Bedeutung, denn beide Teams starten in die Saison mit größeren Ambitionen.


Dominanz im ersten Viertel
Die Ravens gingen im ersten Viertel gleich hoch konzentriert in die Partie. Angeführt von Marques Charlton, der wieder mal auf hohem Niveau die Regie des Teams leitete, gaben die Reutlinger sofort das Tempo an und punkteten mit guter Verteidigung und schnellem Spiel. 
Durch Punkte und Dronjic, Charlton und Gaurina setzte man sich relativ schnell ab und baute eine komfortable Führung aus. So stand es nach dem ersten Viertel 12:25 für die Achalmstädter.


Unkonzentriertheiten im zweiten Viertel

 

Auch im zweiten Viertel begann das Team von Tsuknidis gut und kontrollierte das Spiel  sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung. Einige Unkonzentriertheiten beim Ballvortrag ermöglichten aber den Ludwigsburgern einige einfache Punkte die den Vorsprung schmelzen ließen. Das Momentum wendete sich auf Ludwigsburger Seite und so war, nach einigen Fehlversuchen auf Reutlinger Seite und ein paar erfolgreichen Dreiern auf Ludwigsburger Seite ,das Spiel wieder ausgeglichen. Man ging mit 41 zu 41 in die Pause.

Ravens zeigen sich gefestigt

In der Halbzeitpause appellierte Tsuknidis an sein Team die Ruhe gegen die  Presse der Gäste zu bewahren die das ganze Spiel anhielt. Dem war auch so denn die Reutlinger kamen sehr gefestigt aus der Kabine,  spielten konsequent ihre Spielzüge aus. Ein schneller Dreier von Marques Charlton sowie einige schnelle fast Break Punkte durch eine gute Verteidigung bauten die Führung wieder auf acht Punkte aus.

 

Gute Impulse kamen auch vom 18jährigen Noel Duarte, der sehr gut verteidigte und ebenfalls einen Dreier versenkte. Nach dem dritten Viertel standest du mit 50:64 für die Ravens die bis dato eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung zeigten.

 

Spannender Abschluss mit abgezocktem Ende

Wer dachte, dass das Spiel zu diesem Zeitpunkt gelaufen war sollte sich geirrt haben denn es wurde noch spannend.

Nach einigen überhasteten Aktionen der  Ravens fanden die Gegner wieder Raum für offene Würfel die sie erfolgreich verwandelten. Leider wurden zu diesem Zeitpunkt einige Aktionen mit Überhärte nicht geahndet die dann wiederum zu leichten Punkten im Gegenzug für Ludwigsburg führten. Die Gegner kamen noch mal auf 2 Punkte ran. So sah sich Tsuknidis gezwungen eine Time out zu nehmen und sein Team neu aufzustellen. Ein cleverer Spielzug ermöglichte Charlton einen freien Wurf der sein Ziel fand. Die Gegner konnten im Angriff nicht antworten und ein Dreier von Dronjic brachte das Reutlinger Team wieder auf sieben Punkte weg. Eine sehr gute Vorstellung zeigte in dieser Phase auch Bennie Traore der stark verteidigte und immer wieder wichtige Rebounds holte.

 

Gutes Verhalten in der Verteidigung und somit Punkte im Gegenangriff untermauerten die Vorentscheidung 2 Minuten vor Schluss. Der Gegner versuchte noch mal mit einigen schnellen Dreiern zurück zu finden, die aber nicht das Ziel fanden. Nach dem der Gegner foulte um die Zeit zu stoppen verwandelten Traore und Dronjic erfolgreich ihre Freiwürfe und besiegelten den wichtigen Auswärtssieg des Reutlinger Teams  in der Regionalliga Baden-Württemberg.

 

Sportlicher Leiter Jorgo Tsuknidis:

Wir haben heute eine sehr ausgeglichene Leistung über die gesamte Spieldauer gezeigt und das Geschehen kontrolliert. Unser Coach hat das Team sehr gut auf dieses Spiel eingestellt, das hat man auch gleich im ersten Viertel gesehen. Es war ein wichtiger Sieg für uns denn es ist nicht leicht in Ludwigsburg zu gewinnen. Das ist ein junges, energisches Team das viel presst und beliebig rotieren kann.

 

Wir nehmen die positiven Sachen mit und arbeiten weiter an den Details die nicht so optimal gelaufen sind. 

 

Es punkteten:

https://www.basketball-bund.net/public/ergebnisDetails.jsp?type=1&spielplan_id=1875541&liga_id=27702&defaultview=1


TSG Volksbank Reutlingen siegt eindrucksvoll gegen Karlsruhe

Das erste Heimspiel bestritten die Ravens am letzten Wochenende vor eigener Kulisse.
Nach einem etwas mühsamen Sieg im ersten Saisonspiel gegen Schwäbisch Hall, wollte das Team von Coach Tsuknidis Einiges besser machen.
ca. 350 Zuschauer hatten sich in der IKG Halle versammelt um das neue Team live mit zu erleben.


Zäher Start mit starkem Come Back im ersten Viertel
Die Gäste aus Karlsruhe kamen gut aus der Kabine und spielten gleich zu Beginn des Spiels immer wieder Ihren 2,10 Center Lozancic frei, der 6 schnelle Punkte verwandelte.
Reutlingen hielt mit Punkten von Charlton, Gaurina und Dronjic dagegen, so gestaltete sich das Spiel in den ersten 4 Minuten relativ ausgeglichen.
Dann aber fingen sich die Ravens in der Defensive und konnten immer wieder ihr schnelles Spiel durchsetzen. So verwandelten die Reutlinger gegen eine unsortierte Karlsruher Defensive mehrere Dreier in Folge, darunter auch einer vom 18 jährigen Nachwuchsspieler, Fabian Martini. Das Viertel endete 36:15 zu Gunsten des Reutlinger Teams.

Grundstein für den Sieg
Das Team von Tsuknidis fand nun immer besser ins Spiel. Mit einer hohen Trefferquote konnten sich die Ravens immer weiter absetzen und jeder Spieler der von Bank kam fügte sich gleich in das Spielsystem ein.
Coach Tsuknidis: "Wir haben heute Vieles besser gemacht als beim ersten Spiel. Vor allem unsere Trefferquote war heute sehr zufriedenstellend. Wir haben insgesamt 16 Dreier als Team getroffen und nur 6 Fehler produziert statt 15 im letzten Spiel"
Allen voran Marques Charlton traf immer wieder aus diversen Positionen und sollte am Ende mit 27 Punkten, erfolgreichster Korbjäger sein. Auch Michael Hägele zeigte einen guten Einstand und traf in diesem Viertel 8 Punkte in Folge.
Mit einer 58:26 gingen die Achalmstädter in die Halbzeit. Dabei ließ man in diesem Viertel nur 11 Zähler zu.


Ausbau der Führung und Spielzeit für die Youngster
Mit der Devise "nicht nachlassen" ging es in das nächste Viertel. Das sollte auch so passieren. Die Gäste wirkten inzwischen müde und konnten immer wieder nicht mit dem Tempo mithalten.
Viel Spielzeit bekamen die Youngsters Noel Duarte, Yann Ahlgrim und Fabian Martini, welche alle samt eine sehr gute Leistung zeigten und bewiesen, dass Sie das Niveau mitgehen können.
Reutlingen setzte sich weiter ab und erhöhte die Differenz auf 43 Punkte mit 89:46!


100er Marke und feierlicher Abschluss
Der Reutlinger - Express rollte auch im letzten Viertel weiter. Tsuknidis wechselte weiter munter und gab allen seinen Spielern genügend Spielzeit. So trugen sich 11 von 12 Reutlinger Spielern in die Scoring Liste ein!
Die Zuschauer kamen alle Mal auf Ihrer Kosten. Vor allem als Alex Schmidt dann mit Freiwürfen die 100er Marke knackte. Am Ende feierte man man einen 118:65 Erfolg begleitet vom Applaus der zahlreichen Zuschauer.

Tsuknidis:
Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung, nicht nur wegen des hohen Ergebnisses aber mehr, weil wir viele Dinge richtig gemacht haben. Das Team hat sehr mannschaftlich gespielt und hat den Ball sehr viel laufen lassen.
Dadurch hatten wir auch Rhythmus beim Wurf was zu 16 Dreiern geführt hat. Über die gute Leistungen unserer jungen Spieler habe ich mich besonders gefreut. Wir sollten diesen Sieg dennoch nicht überbewerten, denn nächstes Wochenende
steht uns ein schwieriges Spiel in Ludwigsburg bevor für das wir uns gut vorbereiten müssen.

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TSG siegt im ersten Saisonspiel

Am 1.Spieltag der Basketball Regionalliga BW mussten die TSG-Schützlinge gleiche bei einem Team für die vorderen Plätze, dem letztjährigen Vierten, Schwäbisch Hall Flyers antreten. Erst die Schlussminute brachte in dem umkämpften Spiel die Entscheidung für die Ravens.

 

Perfekter Start

Die fehlende Abstimmung und der mangelnde Rhythmus, nach dem die Ravens nur ein Testspiel absolvieren konnten, war den Tsouknidis-Schützlingen zunächst nicht anzumerken. Die Reutlinger starteten furios mit einem 10:2 Lauf. Doch statt dem Gegner gleich das Wasser abzugraben schlich sich der Fehlerteufel ins Spiel der Reutlinger. Insbesondere wurden zu viele leichte Korbleger vergeben und zu viele Bälle verloren. Die Gastgeber mit dem letztjährigen Ligatopscorer Cevriz blieben im Spiel, zur Halbzeit stand es nur 31:33. Zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaft für die Gastgeber.

 

Einbruch nach der Halbzeit

Die Halbzeit tat den Ravens gar nicht gut, die Gastgeber schöpften neuen Mut und konnten das Spiel innerhalb weniger Minuten drehen und mit bis zu 11 Punkten wegziehen. Erst zum Ende des Viertels erholten sich die Achalmstädter aus der Schockstarre und verkürzten auf sechs Zähler.

 

Ravens beweisen Moral

Im letzten Viertel waren es die Ravens die wieder Oberwasser gewannen. Sie setzten sich mit vier Punkten ab, doch Hall kam noch einmal, vor allem aufgrund der Fahrlässigkeiten der Ravens im Abschluss zurück in die Partie . Eine Minute vor Ende war beim 62:62 alles offen ehe Dronjic und Charlton doch noch den Sieg für die Reutlinger eintüteten.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Das war eines der schwierigsten Spiele für mich als Coach, wir haben sicher 15 Korbleger liegen lassen und viel zu viele Ballverluste gehabt. Das war schwere Arbeit aber am Ende zählt der Sieg. Das Team wird noch Zeit brauchen zusammen zu finden und einen guten Rhythmus zu finden. Wir freuen uns jetzt auf dem Heimauftakt am 28.09 gegen die BG Karlsruhe.

 

Erfolgreichster Werfer der TSG wurde Marques Charlton mit 21 Punkten.

 

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Ein Team - ein Ball - eine Vision

Basketballer der TSG Reutlingen wollen sportliches Aushängeschild der Stadt werden
Die Basketballer der TSG Reutlingen gehen als amtierender Vizemeister der Regionalliga Baden-Württemberg mit großen Zielen in die neue Saison. Die Leistungsträger des Teams bleiben an Bord, gleichzeitig wurde der Kader weiter verstärkt und im Hintergrund die wirtschaftlichen und organisatorischen Strukturen verbessert. Langfristig ist die 2.Bundesliga Pro B das Ziel. Eine Reutlinger Erfolgsgeschichte…

2016 TSG-Basketball am Scheideweg
Sommer 2016. Es ist vollbracht. Nach zwölf Jahren hatte es die Basketballabteilung der TSG Reutlingen wieder geschafft in die Regionalliga aufzusteigen. Coach Vasi Tsouknidis und sein junges Team hatten sehr hart dafür gearbeitet um dieses Ziel zu erreichen. Zu diesem Zeitpunkt

wurde die Abteilungsleitung durch Marc Ahlgrim geführt, der aber aufgrund von beruflichen Herausforderungen schon frühzeitig seinen Rückzug nach drei Jahren bekannt gegeben hatte. Wie geht es nun weiter? Juni 2016 – Hauptversammlung. Nach dem Rückblick der erfolgreichen Saison steht der Punkt „Neuwahlen“ auf der Agenda.

Nachdem Ahlgrim nun offiziell seinen Rücktritt bekannt gibt, geht es um die Frage wer sich für das Amt der Abteilungsleitung zur Wahl stellen möchte. Natürlich weiß man, dass eine Abteilung mit 14 Teams zu führen viel Ehrenamt, Verantwortung und Zeitaufwand bedeutet. Wenig verwunderlich, dass sich keine Kandidaten aufdrängen.

Mittendrin sitzt Jorgo Tsuknidis, der nach 22 Jahren aktiver Leistungsbasketball mit dem Aufstieg seine lange Karriere kurz vorher beendet hat.
„Ich schaute durch den Raum und sah in die Gesichter von Eltern, Spielern und Mitgliedern. Als angehender Vater wusste ich, dass es ein großer Brocken wird wenn ich die Hand hebe. Mein Kopf sagte nein, aber mein Herz ja. Nach elf Jahren aktiver Zeit bei der TSG konnte ich es nicht mit mir vereinbaren die Zukunft der Abteilung dem Zufall zu überlassen.“

Tsuknidis hebt die Hand und es war beschlossen, da es keinen Gegenkandidaten gab.  „Natürlich wusste ich, dass ich diese Reise nicht alleine meistern kann.  Deshalb ging ich damals auf Alex Rogic zu und fragte ihn ob er mich bei der Organisation unterstützen kann. Rogic, selbst seit 2004 aktiver Spieler bei der TSG, sagte glücklicherweise zu. Simone Speidel übernahm die Spieltags-Organisation und mein Bruder Vasi als Headcoach der 1.Mannschaft die sportliche Leitung“. Eine spannende Reise sollte beginnen. Wir fassten schnell den Entschluss: „ganz oder gar nicht“. Damit war auch klar, „dass wir uns in allen Bereichen verbessern wollten und konzeptionell neue Wege bestreiten mussten“, so Tsuknidis.

Jugend im Fokus
Aufgrund der Vergangenheit und der begrenzten finanziellen Möglichkeiten hatte die TSG die Jahre zuvor ihre Philosophie geändert und verstärkt auf eigene Jugendspieler sowie Talente aus der Region gesetzt. Dieses Konzept ging offensichtlich auf. Neben dem Aufstieg in die Regionalliga, schaffte es die Abteilung vier Jugend-Nationalspieler auszubilden die den Namen Mahir Agva, Benaissa Traore, Viktor Habrich und Nils Schmitz tragen. Darüber hinaus stellt die TSG seit Jahren zahlreiche Jugendspieler die in der Jugend- und Nachwuchsbundesliga in den Profi-Partnervereinen Tigers Tübingen oder Urspringschule mit Doppellizenz auflaufen. “Das sind natürlich enorme Ergebnisse wenn man bedenkt, dass die Trainer gegen kleine Aufwandsentschädigungen und nebenberuflich arbeiten“ sagt Vasi Tsouknidis.

Höhen und Tiefen
In der neuen Amtsperiode versuchten Tsuknidis und Rogic Abläufe zu professionalisieren und weitere Strukturen zu legen.“ Marc Ahlgrim hatte bereits gute Strukturen und vor allem eine gute Dokumentation hinterlassen. Wir wollten darauf aufbauen und die Abteilung weiter voranbringen. Da man in der Regionalliga noch keine Profiverträge anbieten kann, muss man Spieler von außerhalb mit anderen Qualitäten locken. Unsere lagen ganz klar in der sportlichen Ausbildung. Zu dem baute ich mein Netzwerk aus um Spielern eine Möglichkeit einer Ausbildung oder einer beruflichen Tätigkeit sowie einer Wohnung zu vermitteln. So schafften wir es auch Hochkaräter wie Damir Dronjic oder Emilio Banic zu uns zu bringen.“
Im ersten Jahr der Regionalliga gingen viele knappe Spiele verloren und man hatte mit Verletzungen zu kämpfen.  Das Team schaffte mit Ach und Krach und einer Portion Glück den Ligaverbleib und musste dabei eine Menge Lehrgeld zahlen.

Formationswechsel und Aufwärtstrend
Sommer 2017 - Jahreshauptversammlung. Nach dem üblichen Rückblick steht erneut der Punkt Neuwahlen auf dem Programm. Tsuknidis gibt bekannt, nicht mehr für das Amt der Abteilungsleitung zu kandidieren. Aufgrund anstehender beruflicher Veränderung und der neuen Rolle als Familienvater fühlt er sich nicht mehr in der Lage seinen eigenen hohen Ansprüchen in dem Umfang gerecht zu werden, den er sich selbst vorstellt. Bereits vorher hatte sich die Abteilungsleitung abgestimmt, dass ein Wechsel an der Spitze vorgenommen wird. Aus dem bisherigen Stellvertreter Alex Rogic sollte der Abteilungsleiter werden, aus Jorgo Tsuknidis der Stellvertreter. Der Wechsel an der Abteilungsspitze wurde einstimmig beschlossen. Die Doppelspitze investierte zusammen mit Headcoach Vasi viel Zeit um die schwierige Vorsaison aufzuarbeiten und neue Strukturen zu legen. So entstand u.a. der Teamname „Ravens“ und ein eigenes Logo. Durch die Unterstützung des Hauptvereins TSG Reutlingen und einem langjährigen Partner gelang es auch, eine eigene Spieler-WG zu organisieren um künftig Spielern dort eine Unterkunft zu bieten.

Als Außenseiter in die Saison gestartet, erreichte das Team mit mehr Ruhe im Umfeld und einem starken sportlichen Plan prompt einen überraschenden 4.Platz in der 13er-Liga. Neben dem Regionalliga-Team waren auch die Jugendteams außerordentlich erfolgreich und die zweite Mannschaft schaffte den Aufstieg in die Landesliga.

Wirtschaftsbeirat und Vizemeisterschaft
Im Sommer 2018 war schnell klar, dass der Aufwärtsschub aus der erfolgreichen Saison genutzt werden musste um weitere Bausteine für eine erfolgreiche Zukunft zu legen. So wurde im Dezember 2018 ein sogenannter „Wirtschaftsbeirat“ aus Freunden, Bekannten und Anhängern der Ravens gegründet die Kernkompetenzen in den Bereichen Finanzen, Marketing, Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit haben, mit dem Ziel die Abteilungsspitze in diesen wichtigen Bereichen in der operativen Arbeit zu unterstützen. Sportlich wurde die erfolgreiche Saison noch einmal getoppt. Am Ende sprang sensationell die Vizemeisterschaft heraus, gleichzeitig stieg erstmals in der Vereinsgeschichte die zweite Mannschaft in die Oberliga auf. Auch im Jugendbereich wurde historisches geschafft. So wurde die U12 Dritter bei den Wüttembergischen Meisterschaften und die U14 Mädchen holten den 3.Platz im Landespokal. Viele weitere Jugendteams erreichten Endrunden um Bezirksmeisterschaften. Die ersten Ergebnisse des Wirtschaftsbeirats können sich ebenfalls sehen lassen. Mit Hilfe des Beirats in Form von Richter & Partner Steuerberatung konnte bereits ein Teambus für Auswärtsfahrten angeschafft werden. Der Gesamtetat wurde ebenfalls gesteigert. Das Logo wurde durch ein neues modernes ersetzt und wichtige Marketingprojekte sind in Planung. 

Sportlich haben sich die Ravens für die neue Saison viel vorgenommen. Wenn möglich soll die erfolgreiche letzte Saison getoppt werden, was die Meisterschaft bedeuten würde.

Headcoach Vasi Tsouknidis weiß aber auch „Es ist verdammt schwer aus dieser Liga aufzusteigen, da ausschließlich der 1.Platz zum Aufstieg berechtigt. Da einige Nachwuchsteams von Profistandorten in der Liga sind, die bei Bedarf jederzeit auf hochkarätige Spieler zurückgreifen können, weiß man nie so genau wie stark die Liga in der nächsten Saison wird. Auch ist vor Saisonbeginn oft wenig über die anderen Teams bekannt. Wir haben uns aber sehr gut aufgestellt um wieder vorne anzugreifen und wollen uns natürlich auch jedes Jahr weiterentwickeln und unseren eigenen Ansprüchen genügen. Auch spielen Verletzungen natürlich eine große Rolle, was wir letzte Saison schmerzlich durch den langen Ausfall von Dronjic erfahren haben. Ich werde keinen Tabellenplatz ausrufen, aber wir gehen mit viel Selbstvertrauen und Optimismus in die neue Runde“.

Rogic ergänzt „Wir haben uns durch die Investition unzähliger Stunden in den letzten Jahren stark in allen Bereichen entwickelt. Trotzdem müssen wir auf dem Boden bleiben und dürfen uns nicht übernehmen. Wir müssen gesund und nachhaltig wachsen und neben dem Regionalliga-Team vor allem auch unsere Jugendarbeit weiterentwickeln“.

Mit dem Wirtschaftsbeirat so Jorgo Tsuknidis, „haben wir nun ein starkes Team im Rücken, dass uns auch im operativen Geschäft, speziell bei der Suche nach neuen Sponsoren und Partnern und bei der Ergründung neuer Vermarktungswege unterstützt. Die ersten Ergebnisse können sich bereits sehen lassen“.

Abschließend ergänzt Tobias Buss, hauptamtlicher Geschäftsführer der TSG Reutlingen: „Es wäre schön, wir könnten die TSG und damit auch die Stadt Reutlingen auch im Mannschaftssport wieder überregional etablieren. Mit dem aktuellen sportlichen Erfolg ernten die Ravens die Früchte für Ihre tolle Jugendarbeit. Dieser Weg spiegelt unsere Vereinsphilosophie wider und ist auch die einzige Herangehensweise, die bei der TSG nachhaltig funktioniert. Da wir von Vereinsseite keine großen Etats für den Leistungssport zur Verfügung stellen können, wollen wir den eingeschlagenen Weg der Ravens unterstützen und unseren Teil dazu beitragen, dass ein Aufstieg finanziell aber auch strukturell auf gesunden Beinen steht bevor er Realität wird.“

Die Ravens blicken positiv in die Zukunft und sind noch lange nicht am Ende des Weges. Sie wollen das sportliche Aushängeschild der Stadt werden.


Bild: Die Macher des Erfolgs im Hintergrund / links: Jorgo Tsuknidis rechts: Alex Rogic


Benni Traore bleibt bei den Ravens!

Die nächste wichtige Personalentscheidung ist geklärt. Der 22-Jährige Forward, der vor wenigen Tagen Geburtstag feierte, wird auch in der kommenden Saison im Ravens-Trikot auflaufen und dem Tsouknidis-Team die nötige Stabilität und Stärke unter dem Korb geben. Das 1,95m große Reutlinger Eigengewächs, der mehrere Jahre auch bei den Tigers Tübingen ausgebildet wurde, ist für Headcoach Vasi Tsouknidis "menschlich und sportlich ein sehr wichtiger Teil des Teams". Traore hat im letzten Jahr stark an seiner Fitness und seinem Körper gearbeitet und befindet sich in sehr guter Verfassung, was sich auch letztes Jahr in einer starken Saison mit 10,4 Punkten pro Spiel bezahlt gemacht hat. Dazu war er bester Rebounder im Team und hatte auch defensiv eine Ankerrolle inne.

Tsouknidis: "Benni macht die kleinen wichtigen Dinge auf dem Feld. Er hat einen hohen Basketball-IQ und kann gegen jeden Gegner, egal welcher Größe, seinen Mann stehen. Benni ist ein Reutlinger Local Hero. Es ist wichtig, dass die Mannschaft ihn hat. Neben seinem sportlichen Impact auf beiden Seiten des Feldes ist er auch sehr wichtig für die Teamchemie und die Stimmung innerhalb des Teams"


Transline Deutschland GmbH wird neuer Premium Partner

Transline GmbH wird neuer Premium Partner!

Die Ravens haben einen neuen Premium Partner gewonnen. Die Reutlinger Firma ist einer der größten Deutschen Übersetzungsdienstleister und agiert weltweit mit 150 Festangestellten Mitarbeitern in Europa und 5.000 Fachübersetzern. Zum Kundenstamm zählen viele global agierende Unternehmen wie Bosch oder Miele. Neben der Qualität der Übersetzungen ist das exzellente IT-getriebene Projektmanagement eine besondere Stärke der Reutlinger Firma.

Die Ravens heißen das Reutlinger Unternehmen willkommen im Team und freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit mit der Transline GmbH!


Dimi Merkenidis neuer Athletiktrainer

Um die Teams in körperliche Topverfassung zu bringen wird Dimi Merkenidis künftig dem Trainerstab angehören. Der 25-Jährige Grieche spielt selbst seit dem neunten Lebensjahr Basketball und kam erst vor knapp 5 Jahren nach Deutschland.

Unser ehemaliger Herren 2 Spieler bildete sich zum Sport- und Gesundheitstrainer aus und ist beim Ravens Partner Easy Sports Fitness beschäftigt und ebenfalls als Individualtrainer aktiv.

Dimi Merkenidis: "Ich verdanke der TSG und den Ravens viel, besonders Vasi, da er mich im Verein aufgenommen hat nachdem ich nach Deutschland kam und mir bei meiner Integration geholfen hat. Ich finde das Projekt Ravens sehr ehrgeizig und spannend, es passt zu meinem Charakter und meinen Vorstellungen. Ich kann es kaum erwarten mit den Jungs auf dem Feld und in der Gym gemeinsam zu arbeiten und freue mich sehr auf die Aufgabe bei einem Verein, bei dem ich mich zu Hause fühle".

Beim 2-Tägigen Ravens-Camp vor wenigen Wochen leitete er bereits das Warm-Up der Camp-Teilnehmer.

Die Ravens freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit mit dem symphatischen Athletiktrainer mit Basketball- und TSG-Wurzeln!


Vasi Tsouknidis bleibt Headcoach der Herren 1

Vasi Tsouknidis bleibt weiter Kommandogeber der Ravens!

Die Ravens haben den Vertrag mit Headcoach Vasi Tsouknidis verlängert und damit die wichtigste Personalentscheidung frühzeitig geklärt. Der 41-Jährige Grieche ist seit 8 Jahren Trainer bei den Ravens, davon 6 Jahre Headcoach der Herren 1 und hat maßgeblichen Anteil am Aufbau sportlicher und organisatorischer Strukturen der Ravens.

Tsouknidis schaffte über die Jahre eine ständige Entwicklung und Verbesserung seiner Teams und Spieler, die im Aufstieg in die Regionalliga BW gipfelte. Im ersten Jahr schaffte sein Team den Klassenerhalt, im zweiten Jahr einen starken vierten Platz und letzte Saison nun die Vizemeisterschaft. Dabei war und ist ihm neben der sportlichen und charakterlichen Entwicklung von jedem seiner Spieler, stets auch die Förderung der eigenen Jugend sehr wichtig. So konnten viele seiner ehemaligen Jugendspieler nach und nach den Sprung in die erste Mannschaft schaffen. Dieses Ziel soll auch weiterhin verfolgt werden.

Der ehrgeizige und leidenschaftliche Basketballverrückte freut sich auf seine weiteren Aufgaben in seinem Statement:

Vasi Tsouknidis: "Reutlingen hat mir immer die Möglichkeit gegeben kreativ und konstruktiv arbeiten zu können. Die Möglichkeit meine Stadt zu repräsentieren in der ich aufgewachsen bin ist natürlich ein ganz besonderer Anreiz. Ich schätze das familiäre Umfeld innerhalb des Vereins und wie hier alle zusammenhalten, was mir sehr wichtig ist. Wir haben alle zusammen aus dem Boden etwas erfolgreiches gestampft und ich habe hier die Perspektive mich und unseren Verein weiterzuentwickeln und weiter nach oben zu bringen".

Die Ravens freuen sich sehr weiterhin mit Vasi in die Zukunft zu gehen.


FairNetz GmbH wird neuer Top-Partner

Fairnetz GmbH neuer Top-Partner!

Mit der Fairnetz GmbH konnten die Ravens für die kommende Saison einen weiteren Top-Partner finden. Die Fairnetz GmbH betreibt seit 2015 als Tochterunternehmen von FairEnergie Strom- und Erdgasnetze in Reutlingen und der Region. Ein Höchstmaß an Effizienz und Versorgungssicherheit ist dabei das Ziel.

Die Fairnetz GmbH hat außerdem schon Ravens-Wurzeln in der Belegschaft! Sowohl ein Elternteil aus unserer U10, als auch unser U18 Spieler Nils sind dort beschäftigt!

Wir freuen uns mit der Fairnetz GmbH einen weiteren starken Partner an unserer Seite zu haben und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit!

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Werden Sie Teil des Teams!

Sie möchten mit Ihrem Unternehmen oder privat unser aufregendes und aufstrebendes Basketballteam und unsere aktive Jugendarbeit unterstützen?

Zögern Sie nicht uns anzusprechen und werden Sie Teil des Teams!
Kontakt Sponsoring/Partnerschaften:


jorgo.tsuknidis@tsg-reutlingen.de


Volksbank Reutlingen bleibt Haupt- und Namenssponsor!

Die Ravens freuen sich mitzuteilen, dass die Partnerschaft mit der Volksbank Reutlingen auch in der kommenden Saison als Haupt- und Namenssponsor weitergeführt wird.

Mit der Volksbank Reutlingen besteht seit vielen Jahren eine enge und zuverlässige Partnerschaft, die beide Seiten auch in der kommenden Saison fortsetzen werden.

Susanne Schölpple, Marketing Volksbank Reutlingen
hierzu: "Wir drücken die Daumen – für körbeweisen Erfolg!
Die Volksbank Reutlingen unterstützt als Haupt- und Namenssponsor seit vielen Jahren die Basketballer der TSG Reutlingen. Das tun wir gerne, weil wir die angenehme und vertrauensvolle Partnerschaft schätzen. Die engagierte Jugendarbeit im Verein und der sportliche Erfolg der Mannschaften zeigt uns, dass unsere Unterstützung sehr gute Früchte trägt. Wir wünschen den Ravens körbeweise Erfolg für die nächste Saison!"

 

Die Ravens freuen sich künftig weiter mit der Volksbank Reutlingen "gemeinsam erfolgreich" zu sein!


Ravens verstärken sich mit Florian Köppl!

Der 24-Jährige Forward wird ab sofort das Ravens Trikot tragen! Der 1,99 m große Athlet ist bereits seit langem auf dem Schirm der Verantwortlichen gewesen. Vor zwei Jahren wäre es beinahe schon zu einem Wechsel von Köppl nach Reutlingen gekommen, damals entschied er sich aber verständlicherweise für den Weg in die 2.Bundesliga Pro A, als ein Angebot der Kirchheim Knights kam und er dort bereits in der Vorsaison im Regionalliga-Team Leistungsträger war.

Köppl wurde in der Talentschmiede von ratiopharm Ulm ausgebildet, ehe es ihn über Elchingen und Bad Aibling (1.RL) nach Kirchheim zog. Nachdem ihm in der Pro A jedoch die nötige Spielpraxis fehlte, entschied er sich für einen Wechsel zurück in die Regionalliga zu Komusina Haiterbach, wo er die letzten 1,5 Spielzeiten verbrachte und sofort zu den Leistungsträgern zählte. In der letzten Saison erzielte er im Schnitt knapp 12 Punkte pro Partie und war auf beiden Seiten des Feldes ein Aktivposten.

Auch in der Deutschen 3x3 Szene ist Köppl kein Unbekannter. Mit seinem Team "Gymjunkies" tritt er im Sommer regelmäßig bei Deutschen Meisterschaften und FIBA-Events an. Letztes Jahr traf er dabei u.a. auf NBA-Star Dennis Schröder (Bild).

 

Headcoach Vasi Tsouknidis: "Ich freue mich sehr mit Flo künftig zusammenzuarbeiten und ihn weiterzuentwickeln. Er ist noch jung und hat noch viel ungenutztes Potential in sich. Er kann mehrere Positionen spielen und verteidigen und verfügt über gute Athletik. Er ist immer aktiv und geht zum Rebound. Außerdem ist das Pick n Roll eine Stärke, mit Damir und Marques haben wir zum Beispiel zwei Guards mit denen er gut harmonieren wird, da sie das Pick n Roll exzellent beherrschen"

 

Florian Köppl: "Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe bei den Ravens. Das Projekt verfolge ich schon länger und bin fasziniert, was hier Schritt für Schritt aufgebaut wurde. Mich erwartet neben einem tollen Umfeld eine sehr hungrige und zugleich gut besetzte Mannschaft. Außerdem halte ich sehr viel von Coach Vasi und bin sehr zuversichtlich, dass ich mich unter ihm nochmals weiterentwickeln werde. Mit diesem Team möchte ich um die Meisterschaft kämpfen und den zahlreichen Fans in Reutlingen einen attraktiven Basketball bieten. "


Lucas Sipetic kommt zu den Ravens!

Nächster Neuzugang! Die Ravens verstärken sich mit einem starken Linkshänder! Der 24-Jährige Guard durchlief die Nachwuchsprogramme der Tigers Tübingen, spielte dort u.a. in der Nachwuchsbundesliga und war in der Saison 2015/2016 Leistungsträger in der 1.Regionalliga Südwest. Dort wurde er drittbester Scorer der Tigers mit im Schnitt 12 Punkten pro Partie.

Lucas, dessen Zwillingsbruder Maxime viele Jahre für die Ravens auf Korbjagd ging, trug bereits einmal das Ravens-Trikot. Zum Saisonstart 2016/2017 absolvierte er die Vorbereitung mit dem Team und erzielte im ersten Spiel gegen Topteam Mannheim direkt 10 Punkte. Direkt danach zog es ihn die letzten Jahre aufgrund seine Studiums ins Ausland, ehe ihn eine Verletzung längere Zeit außer Kraft setzte.

Die Ravens freuen sich mit Lucas einen waschechten Reutlinger in ihren Reihen begrüßen zu dürfen.

Sipetic gilt als guter Distanzschütze, der ebenso über einen starken Drive zum Korb und ein gutes Auge für Mitspieler verfügt. Headcoach Vasi Tsouknidis freut sich neben der sportlichen und charakterlichen Qualität auch darauf endlich wieder einen Linkshänder im Team zu haben!


Ravens verlängern mit Leistungsträger Dronjic!

Ravens verlängern mit Leistungsträger Dronjic !

 

Tolle Nachrichten am Montagabend! Die Ravens haben sich mit Leistungsträger Damir Dronjic auf eine Verlängerung der Zusammenarbeit geeinigt. Der 29-Jährige kroatische Guard geht damit in seine fünfte Spielzeit für die TSG. Dronjic ist seit seiner Ankunft Dreh- und Angelpunkt im Reutlinger Spiel. Der pfeilschnelle Guard wurde vorletzte Saison Liga-Topscorer und erzielte in der abgelaufenen Saison bis zu seiner schweren Armverletzung, aufgrund welcher er die letzten 10 Spiele verpasste, im Schnitt 20 Punkte pro Spiel sowie 2,0 Dreier pro Partie. Dazu zählte er mit 86,4 % erfolgreichen Freiwürfen zu den Besten der Liga.

Manager Alexander Rogic: "Damir zu halten war eine Top-Priorität diesen Sommer. Er ist ohne Zweifel einer der Besten Spieler der Liga und mit seiner vorbildlichen Arbeitseinstellung ein Vorbild für viele Spieler. Er gibt in jedem Training und Spiel alles was er hat. Er hat seine schwere Verletzung gut überwunden und trainiert bereits seit Wochen individuell. Er wird mit 100% zum offiziellen Trainingsstart Mitte August einsteigen".


TSG-Coaches bei der Sportwoche der Matthäus-Beger-Schule

Unsere Coaches Matze und Nadine repräsentierten die Ravens diese Woche bei der Sportwoche der Matthäus-Beger-Grundschule und brachten die Kinder in einem Schnuppertraining in Kontakt mit unserer wunderschönen Sportart Basketball.

Die Kinder hatten sichtlich Spaß und vielleicht begrüßen wir ja bald das ein oder andere Kind als Young Raven in unseren Team!


Sinan Durant bleibt bei den Ravens

Sinan Durant bleibt bei den Ravens!

 

Der 26-Jährige Guard kam vor zwei Jahren aus der 1.Regionalliga aus Tübingen an die Achalm und überzeugte in seiner ersten Saison als drittbester Scorer des Teams mit 11,6 Punkten und 1,2 Dreiern pro Partie. In der vergangenen Spielzeit konnte er aufgrund seines zeitintensiven Studiums den Großteil der Spielzeit nicht mitwirken und nur bei 7 Spielen aushelfen (7,4 Punkte pro Spiel). Nun will der Sympathische Deutsch-Türke in seiner dritten Saison bei den Ravens wieder voll angreifen und wird uns in der neuen Runde sicher wieder einige spektakuläre Dreier schenken, für welche er sich einen Namen gemacht hat

 

Damit ist ein weiteres wichtiges Puzzleteil in der Zusammenstellung des Kaders für die neue Saison gefunden.

Wir freuen uns das Sinan weiter Teil der Ravens-Familie bleibt!


Ravens Camp 2019 ein voller Erfolg!

Mit einer Rekordteilnehmerzahl von 74 Kindern zwischen 7 - 16 Jahren fand am vergangenen Wochenende das alljährliche TSG Reutlingen Basketball Camp statt. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene nutzten die zwei Tage um den Spaß an der Sportart zu entdecken, oder ihre Skills zu verbessern.

Neben den sportlichen Aktivitäten gab es auch genügend Zeit  beim gemeinsamen Mittagessen und verschiedenen Spielen das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Prominenten Besuch gab es am Samstag vom Reutlinger Ex-TSG Spieler Mahir Agva der erst vor wenigen Tagen beim türkischen Spitzenclub Darussafaka Istanbul einen Vertrag unterschrieben hat und sichtlich Spaß hatte mit dem TSG-Nachwuchs zu "zocken". Am Sonntag schauten dann Tigers Tübingen Kapitän Enosch Wolf und Tigers-Neuzugang Roland Nyama beim Camp vorbei und beantworteten in einer großen Fragerunde der Kinder alle Fragen zum Profi-Dasein.

 

Sowohl Trainer als auch Teilnehmer hatten riesen Spaß an den zwei Tagen und freuen sich auf das Camp im nächsten Jahr.


Ravens präsentieren neues Logo!

Dürfen wir vorstellen? Unser neues Logo!
Bereits beim Camp am vergangenen Wochenende wurden die Camp-Shirts mit dem neuen Logo veredelt. Nun also die offizielle Vorstellung!

Vor knapp zwei Jahren entstand das bisherige Logo im Rahmen des Namensgebungsprozesses der "Ravens". Nach der Evaluation durch die Marketingfachleute im Wirtschaftsbereit war klar, ein neues Logo muss her!

Die Anforderungen:
Modern, fresh, dynamisch, aufregend!
Das neue Logo sollte zu unserem Team, zu unserer Spielweise und zu dem für was wir stehen passen.

Außerdem sollte der Rabe "Raven" und der Basketball deutlicher erkennbar sein und im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig wollten wir auch neue Farbe hereinbringen und uns vom reinen "schwarz-weiß-grau" Gedanken trennen.

Das neue Logo sollte außerdem für größer angelegtes Marketing tauglich sein.

Die Anforderungen perfekt erfüllt hat der Nürtinger Grafiker Daniel Krsteski mit seinem Design des neuen Logos.

Manager Alexander Rogic "Das Logo ist das Herzstück einer Marke und wichtiges Identifikationsmerkmal. Nach knapp zwei Jahren mit dem alten Logo war es Zeit auch das Logo an die Entwicklung unseres Standorts und an unsere Marketingstrategie anzupassen. Wir sind überzeugt das uns dies mit dem neuen modernen Logo von Daniel Krsteski gelingt. Schon bald wir mehr und neues Merchandise herausbringen"


Ravens Basketball Camp am 13. + 14.07.2019!


Petar Duvnjak kommt zu den Ravens!

Der erste Neuzugang für die nächste Saison ist gefunden!

 

Während die Basketballsaison seit einigen Wochen zu Ende ist, basteln die Verantwortlichen bereits im Hintergrund am Kader für die neue Saison.
Mit Petar Duvnjak (Bild links) kommt ein vor wenigen Tagen 25 Jahre alt gewordener Kroate zu den Ravens!
Duvnjak spielte in der Vergangenheit für KK Vrijednosnice Osijek in der 1.Liga und 2.Liga Kroatiens. Zuletzt konzentrierte er sich auf seine Schiedsrichterlaufbahn und pfiff ebenfalls in der 1. und 2.Liga sowie bei FIBA Wettbewerben.

Der 1,96m große Flügelspieler kann mehrere Positionen spielen und verfügt neben einem guten Wurf über ein gutes Spielverständnis und kann sich aufgrund seines stabilen Körpers auch unter dem Korb durchsetzen. Petar ist bereits in Reutlingen in eine Wohnung eingezogen.

Der Kontakt kam über TSG-Topspieler Damir Dronjic zustande, der zusammen mit Duvnjak bereits im Jugendalter zusammen spielte. Nach einem Tryout vor wenigen Wochen war dann schnell klar, dass von beiden Seiten Interesse besteht.

Ravens Manager Alexander Rogic (Bild rechts)
"Wir sind froh mit Petar einen variablen Spielertypen zu bekommen, der auch menschlich gut ins Team passen wird. Für ihn gilt es jetzt im Sommer in Form zu kommen, dann wird er uns nächste Saison helfen können"


Nikola Gaurina bleibt bei den Ravens!

Nikola Gaurina wird auch in der Saison 2019/2020 für die Ravens auflaufen!


Der kroatische Routinier der letzte Woche 36 Jahre alt wurde kam im Herbst von Pro B-Ligist ETB Wohnbau Baskets Essen nach Reutlingen. Mit seiner Erfahrung von über 15 Jahren Profibasketball strahlte er auf dem Spielfeld für das junge Team in schwierigen Situationen Ruhe aus und konnte mit seiner Cleverness und Spielintelligenz viele gute Aktionen in einer herausragenden Saison beisteuern.

Gaurina absolvierte alle 24 Saisonspiele und steuerte dabei im Schnitt 9,6 Punkte und 1,2 Dreier pro Spiel bei. Er zählte auch zu den besten Assistgebern im Team.

Die Ravens freuen sich einen erfahrenen Spieler mit Topeinstellung weiter in ihren Reihen zu haben!


U14 Mädchen holen Platz 3 beim BBW Pokalfinale (Spaldingcup)

Vom 10.-12.05.2019 fand der U14 BBW-Pokal in der Landessportschule Steinbach statt für das sich das Team von Coach Markus sensationell am Vorwochenende qualifizierte. Neben Athletik- und Basketballtests unter Augen von Verbandsvertretern stand auch ein Basketballturnier an. Am Ende holten die Mädels Platz 3 hinter der TG Sandhausen und den HAKRO Merlins Crailsheim. Alle hatten viel Spaß und konnten viel dazulernen.

Glückwunsch zu diesem klasse Erfolg!


U12 holt Platz 3 bei württembergischen Meisterschaften!

U12 holt 3.Platz bei Württembergischen Meisterschaften!

 

Am vergangenen Wochenende durfte die U12-1 der Ravens sich mit dem Nachwuchs der Bundesligisten Ulm und Ludwigsburg, sowie des Regionalligaaufsteigers PKF Titans Stuttgart messen um die württembergische Meisterschaft unter sich auszumachen. Das 2-tägige Turnier fand in Ulm statt und wurde vom mit gereisten Anhang schon mit Spannung erwartet.

Am ersten Turniertag bekamen es die Ravens mit dem Nachwuchs der MHP Riesen Ludwigsburg zu tun und mussten im Anschluss einen Basketball und Athletiktest absolvieren.

Das Spiel gegen Ludwigsburg verlief zunächst sehr ausgeglichen. Als Ludwigsburg jedoch gegen Ende des 2. Viertels fast eine Fullcourt Presse spielte gerieten die Reutlinger gehörig ins schwimmen und fielen leider immer mehr zurück. Den in dieser Spielphase eingeheimsten Rückstand konnten die Ravens über das restliche Spiel nicht mehr wettmachen und die kleinen MHP Riesen gingen verdient als Sieger vom Platz.

 

Bei den durchgeführten Basketball und Athletiktests zeigten die jungen Raben anschließend sehr solide Leistungen so dass sie guten Mutes in den 2. Turniertag gehen konnten.

 

Hier kam es zunächst auf ein erneutes Aufeinandertreffen mit dem Nachwuchs von ratiopharm Ulm die diesesmal mit ihrer absoluten Bestbesetzung antraten.

Auch in diesem Spiel konnten die Reutlinger zunächst gut mit halten, da die Ulmer jedoch sehr schnell mit einer sehr aggressiven Defense spielten, riss der Kontakt nach und nach ab, so dass es dann doch zu einem deutlichen Ulmer Sieg kam.

 

Im letzten Spiel gegen den Nachwuchs der Stuttgarter Titans wollten die Ravens dann endlich den ersten Sieg einfahren um auch mit einem guten Feeling aus dem Turnier zu gehen. In dem sehr spannenden Spiel ging es hin und her. Während Stuttgart sich jedoch überwiegend auf 3 Spieler verlassen konnte, trumpften die Ravens mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung auf und gewannen verdient 59:55 und eroberten hierdurch den viel umjubelten 3. Platz.

 

Den Coaches Martin, Önder und Nadine gebührt ein großes Lob. Sie haben aus talentierten Spielern ein Klasse Team geformt, welches verdient diesen großen Erfolg erreicht hat.

 

Endstand U12 Württembergische Meisterschaften 2018/2019

1. ratiopharm Ulm

2. MHP Riesen Ludwigsburg

3. TSG Reutlingen Ravens

4. PKF Titans Stuttgart


U14 Mädchen erreichen BBW Pokalfinale (Spaldingcup)!

Wahnsinn! Unsere U14 Mädchen, als Außenseiter im Qualifikationsturnier zum BBW Pokal (Spaldingcup) gestartet, haben für eine große Überraschung gesorgt. Das Team von Coach Markus setzte sich an diesem Wochenende gegen die Bezirksligameister TS Durlach und Basket Ladies Kurpfalz durch und haben sich damit für das Finale des BBW Pokals (Spaldingcup) am nächsten Wochenende in der Sportschule Steinbach qualifiziert. Neben Spielen gegen Regionalligateams und die HAKRO Merlins Crailsheim stehen auch Athletik- und Basketballtests an.


U14 Mädchen erreichen Qualiturnier zum BBW/Spaldingcup!

U14 Mädchen erreichen Qualifikationsturnier zum Spalding Cup!

Großer Erfolg für unsere U14 Mädchen. Das Team von Coach Markus hat das Qualiturnier für den Spalding Cup erreicht. An diesem Wochenende trifft das Team auf die anderen Bezirksligameister in BW die TS Durlach, Basket Ladies Kurpfalz und HAKRO Merlins Crailsheim.

Die Erst- und Zweitplatzierten qualifizieren sich für den Spalding Cup zusammen mit den Regionalliga Dritten und Vierten!

Neben unserer U12-1 welche an diesem Wochenende bei den württembergischen Meisterschaften antritt (wir berichteten) ist somit auch die Saison der U14 Mädels noch nicht beendet.

Viel Erfolg!


24.ST Howies TSG Söflingen 87:88 TSG Volksbank Reutlingen

TSG gewinnt Krimi und wird Vizemeister

Die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen haben auch das letzte Saisonspiel für sich entschieden. In einem verrückten Basketballspiel holten die Reutlinger in letzter Sekunde einen 87:88 Auswärtserfolg in Söflingen. Aufgrund der Patzer der Konkurrenz schiebt sich die TSG von Platz 5 auf Platz 2 der Regionalliga BW und wird damit Vizemeister.

 

Schlechter Start

Die TSG, die mit nur 9 einsatzfähigen Spielern zum unangenehmen Gegner aus der Ulmer Vorstadt anreisten, kamen nicht gut ins Spiel. Die Gastgeber spielten sehr intensiv und konnten durch zwei Dreier gleich 7:0 in Front gehen. Erst ein Klay-Dreier brachte etwas Ruhe ins TSG-Spiel. Allerdings stimmten in der Verteidigung viele Zuordnungen nicht und die Gastgeber nutzten ihre körperlichen Vorteile. Mit 25:21 gingen die Hausherren ins zweite Viertel.

 

TSG bleibt dran

Auch im zweiten Viertel nutzten die Gastgeber zunächst ihre Größenvorteile und konnten immer wieder in Brettnähe abschließen. Die TSG biss sich aber zurück ins Spiel. Vier Punkte von Benni Traore brachten das 27:27. Nach einem Charlton-Korbleger lag die TSG erstmals in Front (36:35). Allerdings konnten die Gastgeber zum Viertelende einen 9:3 Lauf erzielen um eine 44:39 Führung in die Pause zu nehmen. Vor allem defensiv gab es Gesprächsbedarf.

 

Söflingen zieht weg

Die Halbzeit tat den Ravens offensichtlich nicht gut. Die Gastgeber spielten sich schnell in einen Rhythmus, trafen drei Dreier hintereinander und schlossen noch mehrere Korbaktionen nach Offensivrebounds erfolgreich ab. Bis auf 15 Punkte zogen die Söflinger davon (65:50). Zu diesem Zeitpunkt sah alles nach einer Niederlage für die Tsouknidis-Schützlinge aus. Doch die Reutlinger gaben das Spiel nicht auf und kamen durch die starken Sinan Durant, Marques Charlton und David Grubic nochmal zum Viertelende in Schlagdistanz (66:57).

 

Unglaubliches Schlussviertel

Es entwickelte sich jetzt ein Showdown mit offenem Visier. Beide Teams trafen gut in der Offensive, doch die Gastgeber konnten den Vorsprung stets bei 10 Punkten halten. Fünf Minuten vor Ende sah es immer noch nach einem Sieg der Ulmer Vorstädter aus. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Fünf schnelle Punkte von Durant und zwei Korbleger durch Charlton und Traore brachten das 77:76. Zwei Minuten vor Schluss fingen sich die Hausherren wegen Meckerns in der hitzigen Partie zwei technische Fouls ein, Charlton netzte beide Freiwürfe ein (77:78). Söflingens Topscorer Lars-Kevin Berger übernahm nun das Ruder, mit fünf Punkten inklusive einem Dreier eine Minute vor Schluss brachte er seine Farben wieder mit 86:84 in Front. David Grubic verwandelte für Reutlingen nur einen von zwei Freiwürfen, Berger tat ihm dies 20 Sekunden vor Ende gleich (87:85). Dann schlug die Stunde von Sinan Durant. 13 Sekunden vor Ende traf er einen Dreipunktewurf zum 87:88. Die Hausherren hatten den letzten Angriff und spielten den Ball zu Spielertrainer Ed Williams der beim Blockversuch von Durant gefoult wurde. Mit 1 Sekunde zu spielen hatte er die Chance sein Team zum Sieg zu werfen, doch er vergab beide Freiwürfe, die Ravens sicherten sich den Rebound und den Sieg.

 

Konkurrenz patzt – TSG wird Vizemeister der Regionalliga

Die Basketballgötter waren an diesem Abend auf TSG-Seite. Wenige Stunden nach Spielende stand fest das die gesamte Konkurrenz von Platz 2-4 verloren hatte. Damit sprang die TSG noch am letzten Spieltag von Platz 5 auf Platz 2 und feiert damit nach einer überragenden Saison die Vizemeisterschaft in der Regionalliga BW!

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Wir haben sehr nervös angefangen und uns von der körperlichen Spielweise des Gegners beeindrucken lassen. Trotz Foulproblemen und kurzer Rotation hat mein Team nie aufgegeben und unglaubliche Moral gezeigt. Trotz der Rückschläge und Verletzungen haben wir uns für unsere harte Arbeit mit dem Sieg und der Vizemeisterschaft belohnt. Ich bin stolz auf mein Team.“

 

Scoring: Charlton (24/1 Dreier), Durant (15/2), Grubic (14/1), Gaurina (12/1), Traore (11), Klay (10/2), Terzidis (2), Schmid, Albanus  

 


23.ST TSG Volksbank Reutlingen 83:67 USC Heidelberg

TSG siegt im Spitzenspiel

Die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen haben auch das letzte Heimspiel der Saison in der Basketball Regionalliga BW erfolgreich gestaltet. Im Spitzenduell gegen den amtierenden Vizemeister und Tabellenzweiten USC Heidelberg setzten sie sich nach einer starken Leistung verdient mit 83:67 durch. Topscorer war erneut Marques Charlton mit 27 Punkten.

 

Von Beginn an treffsicher

Die TSG legte los wie die Feuerwehr. Nach 2 Minuten und zwei Gaurina-Dreiern stand es 8:0. Auch eine frühe Auszeit der Gäste bewirkte nichts. Die Zonenverteidigung der Gäste spielten die Ravens clever aus und trafen hochprozentig von außen. Der dritte Gaurina-Dreier und zwei weitere durch Albanus und Charlton rauschten durch den Heidelberger Korb (21:9). Erst zum Ende des Viertels kamen die Unistädter besser ins Spiel und legten einen 9:0 Lauf zum 21:18 hin.

 

TSG dominiert Spielgeschehen

Beim 21:20 kamen die Gäste bis auf einen Zähler heran. Es sollte der knappste Abstand des Abends bleiben. Vier Charlton-Zähler und ein weiterer Albanus-Dreier brachten die TSG wieder mit 28:22 in Front. Dann kam Kapitän Klay (17 Punkte) in Fahrt. Er erzielte einen Korbleger und wurde zusätzlich gefoult und wenig später einen weiteren Dreier. Rückkehrer Sinan Durant machte beim Stand von 39:27 seinen ersten Korb. Vor allem die Defensive war nun sehr stark, die Gäste taten sich schwer erfolgreich zum Abschluss zu kommen. Charlton und Klay waren es dann die mit einem weiteren 7:2 Lauf die TSG zur Pause komfortabel in Führung brachten (46:33)

 

TSG lässt nichts anbrennen

Auch nach der Halbzeit ließ die TSG den Gästen keine Chance auf ein Comeback. Benni Traore, bis dahin noch ohne Punkt, erzielte innerhalb von zwei Minuten sechs Zähler und brachte die TSG beim 52:33 vorentscheidend in Führung. Es entwickelte sich nun ein Spiel mit vielen Foulpfiffen auf beiden Seiten, sodass es viele Freiwürfe gab. Die TSG hielt den Vorsprung aber immer konstant bei über 15 Punkten (68:51).

 

Charlton zeigte seine Qualitäten

Im letzten Viertel gelang den Heidelbergern zunächst ein kleiner 6:2 Lauf, dann schlug die Stunde von Marques Charlton. Der Reutlinger Topscorer übernahm das Ruder und lenkte das Spiel intelligent. Er erzielte im Schlussviertel 8 Punkte und gab zwei weitere Vorlagen, sodass der Sieg nie mehr in Gefahr kam. Insgesamt zeigte die TSG eine starke Vorstellung, ließ den Gästen keine Chance und hat damit auch den letzten Gegner der Liga bezwungen gegen den bisher noch kein Erfolg gelungen ist. Die Ravens stehen nach wie vor auf Tabellenplatz 5, mittlerweile punktgleich mit dem Tabellenvierten und Dritten. Im Best-Case Szenario kann das Tsouknidis-Team am letzten Spieltag sogar noch Platz 2 erreichen.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht. Das Team hat den Ausfall von Dronjic mittlerweile kompensiert und jeder seine neue Rolle gefunden. Es ist schade, dass die Saison nun fast vorbei ist da wir nun wieder einen guten Rhythmus haben. Wir werden auch im letzten Spiel in Söflingen nochmal alles geben. Wir haben eine sehr gute Saison gespielt. "

 

Scoring: Charlton (27/1 Dreier), Klay (17/3), Gaurina (12/3), Traore (10), Albanus (8/2), Durant (5/1), Ahlgrim (2), Schmid (2), Grubic, Terzidis

 


Botek erweitert Engagement!

 

Premiumpartner Botek wird sein Engagement bei den Ravens zur neuen Saison deutlich erweitern!

 

Das Riedericher Unternehmen welches auf die Herstellung von Präzisionswerkzeugen für die Tiefbohrtechnik spezialisiert ist, unterstützt die Ravens bereits seit letzter Saison.

 

Ihren Leitsatz "Gutes stetig verbessern!" will das Unternehmen nun auch im Bereich des Engagements bei den Ravens zur Geltung bringen.

 

Sponsoringleiter Jorgo Tsuknidis: "Wir sind froh mit Botek einen starken Partner an unserer Seite zu haben der unsere ständige Weiterentwicklung wertschätzt und weiterhin Teil unseres aufstrebenden Projekts sein will. Ihr Leitsatz "Gutes stetig verbessern" ist auch unser Anspruch"


U18 schließt Oberliga Saison mit Erfolgserlebnis ab!

Unser U18 Nachwuchs hat die Saison in der höchsten Württembergischen Spielklasse mit einem Sieg abgeschlossen. Am letzten Spieltag der Hauptrunde gewann das Team gegen den SV Böblingen mit 95:87 und sicherte sich damit einen guten vierten Tabellenplatz in der 10er Liga.

 

Da nur die ersten zwei Teams der Liga automatisch für die nächste Oberligasaison qualifiziert sind steht im Sommer die Qualifikation an. Für Nico, Nicolas, Dome, Noel und Noah war das letzte Spiel gleichzeitig ihr letztes Jugendspiel für die Ravens. In der Qualifikation müssen alle Teams mit dem jüngeren Jahrgang antreten.


U12 schnuppert an Sensation!

Am Sonntag empfing die U12-1 von Coach Martin Leibßle und Assistant Önder Kutlu mit dem Nachwuchsteam des Bundesligisten Ratiopharm Ulm den ungeschlagenen Tabellenführer, der bisher alle Spiele gegen die gesamte Konkurrenz haushoch gewinnen konnte. Nachdem die Reutlinger zunächst in Führung gingen, konnten die Ulmer Ende des 1.Viertels und vor allem im 2. Viertel mehrere Dreier versenken, sodass sie dann doch mit einer zweistelligen Führung in die Halbzeit gehen konnten.

 

Im 3.Viertel konnte der Reutlinger Nachwuchs seine bereits sehr gute Leistung sowohl in der Offense, als auch in der Defense steigern und kam bis auf 3 Punkte an die Ulmer heran. Auch im letzten Viertel entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Das sehr starke Give-and-Go Spiel der Gäste konnte dennoch nicht komplett gestoppt werden, sodass der Ulmer Nachwuchs schlussendlich einen hart umkämpften 78:85 Auswärtssieg nach einem hochklassigen Spiel einheimsen konnte. Die Young Ravens konnten trotz allem unter lautem Beifall der Zuschauer mit erhobenem Haupt vom Spielfeld gehen denn sie waren das erste Team das Ulm an seine Grenzen brachte.

 

Anfang April in Tübingen geht es um Platz 2 in der höchsten u12 Liga.

 

Fazit: Mit diesem talentierten Jahrgang und Team kann die TSG positiv in die Zukunft schauen


22.ST TSG Volksbank Reutlingen 92:72 TSV Wieblingen

Charlton überragt bei TSG-Sieg

Nach einer starken zweiten Halbzeit setzten sich die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen in der Regionalliga BW am vergangenen Samstag verdient mit 92:72 (44:38) gegen die TSV Wieblingen Füchse durch. Überragender Mann des Abends war TSG-Spieler Marques Charlton mit 31 Punkten.

 

Ausgeglichenes erstes Viertel

Der Start ins Spiel war alles andere als planmäßig. Die Gäste, welche im Abstiegskampf dringend punkten mussten, zeigten sich hochmotiviert und bissig und zu Beginn auch treffsicher. Die TSG-Defensive stand in den ersten Minuten auf wackeligen Beinen, sodass Headcoach Vasilios Tsouknidis gezwungen war in der 6.Minute beim Stand von 11:14 die erste Auszeit zu nehmen. Diese zeigte Wirkung, sein Team legte einen 8:0 Lauf zum 19:14 hin, musste diesen Vorsprung aber  bis Viertelende wieder einbüßen (19:19).

 

Youngster Ahlgrim erzielt erste Zähler

Auch im zweiten Viertel taten sich die Achalmstädter vor allem defensiv zunächst weiter schwer. Tsouknidis brachte den erst 16-Jährigen Yann Ahlgrim, der seine ersten Regionalliga-Minuten direkt mit einem erfolgreichen Dreier zurückdankte. Mitte des Viertels liefen die Ravens immer noch einem Rückstand hinterher (29:32), eher der überragende Marques Charlton langsam Fahrt aufnahm. Nach zwei Ballgewinnen und Korbvorlagen erzielte er sechs Zähler in Folge, sodass die TSG einen knappen 44:38  Vorsprung in die Pause nahm.

 

Charlton und Klay bringen TSG auf Siegerstraße

In der Halbzeitpause fand Tsouknidis deutliche Worte, mit der Leistung seines Teams speziell defensiv war er nicht zufrieden. Die Ansprache zeigte Wirkung, Charlton und Klay legten mit zwei Dreiern los, Klay ließ sieben weitere Zähler folgen (59:49). Dann war es erneut die Charlton-Show welche die TSG vorzeitig auf die Siegerstraße brachte. Mit teils spektakulären Korbaktionen erzielte er neun Punkte in Folge, insgesamt gelang der TSG in diesem Viertel ein 15:6 Lauf zur Vorentscheidung (72:55). Auch der ebenfalls erst 16-Jährige Fabian Martini trug sich in die Scorerliste ein.

 

TSG bringt Sieg ins Ziel

Im letzten Viertel zeigte die TSG die Qualitäten einer Spitzenmannschaft, verteidigte gegen die müder werdenden Gäste gut, es gelangen zahlreiche Ballgewinne. Im Angriff wurden die freien Spieler gefunden und diese nutzten ihre Chancen. Kapitän Klay erzielte zwei seiner fünf Dreier, insgesamt konnten alle Spieler punkten und die TSG fuhr einen verdienten 92:72 Sieg, nach einer Leistungssteigerung in Durchgang zwei ein.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Wir haben in der ersten Halbzeit schlecht verteidigt und waren nicht wach genug. In der zweiten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht und alles kontrolliert. Marques Charlton hat heute ein überragendes Spiel gemacht, ebenso wie Justin Klay und auch unsere Jugendspieler welche wichtige Impulse geben konnten. Mein Team hat in der zweiten Halbzeit die Vorgaben effektiv umgesetzt.

 

Scoring: Charlton (31/1 Dreier), Klay (23/5), Schmid (10), Grubic (8), Ahlgrim (5/1), Gaurina (5), Albanus (4), Terzidis (2), Traore (2), Martini (2)  

 


21.ST BBU 01 Ulm 71:79 TSG Volksbank Reutlingen


20.ST TSG Volksbank Reutlingen 80:84 PS Karlsruhe Lions

TSG wacht zu spät auf

Die zweite Heimniederlage in Folge mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen in der Regionalliga BW hinnehmen. Gegen die PS Karlsruhe Lions setzte es nach einer schwachen Defensivleistung eine 80:84 (41:46) Niederlage. Die Aufholjagd der TSG kam zu spät.

 

Schwaches erstes Viertel

Drei Minuten waren erst gespielt da lagen die Gäste bereits durch einen Dreier des erst 18-Jährigen Mondwell Bukle mit 4:11 in Front. Die TSG ließ bereits in der Anfangsphase zahlreiche einfache Punkte liegen und war defensiv schlafmützig. Nur den Leistungsträgern Klay und Charlton war es zu verdanken, dass die Ravens in Schlagdistanz blieben. Fünf Charlton-Punkte zum Ende des ersten Viertels brachten die Tsouknidis-Schützlinge immerhin auf 20:26 heran.

Defensiv weiter unsortiert

Auch im zweiten Viertel offenbarten sich wie in der Vorwoche defensive Schwächen. Zwar ließ die Offensive nun besser, der 35-Jährige Routinier Nikola Gaurina erzielte fünf Zähler in Folge und setzte seine Mitspieler gut in Szene, doch in der Defensive wollten keine Stopps gelingen. Die Gäste konnten nach wie vor zu vielen einfachen Punkten gelangen, oft über ihren 2,12m Center Denis Vrsaljko der für die TSG nicht zu bremsen war. Der letztjährige 2.Bundesliga-Spieler erzielte am Ende auch die meisten Punkte für sein Team (24). Mit der Schlusssirene traf Julius Albanus noch eine Korb um die Hoffnungen auf die zweite Hälfte aufrecht zu halten (41:46).

 

Verkorkstes drittes Viertel

In der Halbzeitpause war Headcoach Vasilios Tsouknidis sichtbar enttäuscht von der Leistung seines Teams und forderte mehr Intensität ein. Doch es waren die Gäste die mit mehr Intensität aus der Pause kamen und schnell mit 41:50 in Front gingen. Die TSG kämpfte sich immer wieder auf 4-5 Punkte heran, doch dann kam die nächste Schwächephase welche die Gäste ausnutzen konnte. Ein 11:2 Lauf brachte die Lions gar mit 49:62 in Front. Erst ein Dreier des erst 16-Jährigen Fabian Martini der sein Ligadebüt für die TSG gab und dabei starke 6 Punkte erzielte brach den Bann. Doch zum Viertelende mussten die Ravens immer noch einem zweistelligen Rückstand hinterherlaufen (59:69).

 

TSG kämpft sich zurück

Sechs schnelle Charlton-Punkte brachten die TSG plötzlich zurück ins Spiel (65:70). Die Achalmstädter zeigten sich endlich wacher in der Verteidigung und konnten selbst einige Ballverluste erzeugen. Es entwickelte sich jetzt ein spannendes Spiel. Zwei Dreier von Charlton und Klay brachten den Ausgleich (76:76), ein weiterer Charlton Korbleger gar die erste TSG-Führung des Spiels (78:76). Doch wieder war es der erst 18-Jährige Mondwell Bukle der sofort einen Korbleger und einen weiteren Dreier traf (78:81). Dies schien der Knackpunkt im Spiel zu sein, die letzten Würfe wollten nicht mehr fallen, während die Gäste den Sieg über die Ziellinie retteten.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Wir merken zurzeit, dass wir durch die vielen Ausfälle in den letzten Wochen nicht wie gewohnt trainieren können und dies wirkt sich auf die Leistung am Wochenende aus. Wir finden viel zu spät in einen Rhythmus und müssen viel Kraft aufwenden um den Rückstand aufzuholen. Wenn du dir dazu 21 Ballverluste erlaubst, musst du dich nicht wundern wenn es am Ende nicht reicht. Wenn die Hälfte des Teams keinen einzigen Punkt beiträgt wird es ebenfalls schwierig zu gewinnen. Wir werden uns jetzt sammeln und versuchen die restliche Saison gut zu Ende zu spielen. Zufrieden bin ich mit der Leistung unserer Jugendspieler die ihre Sache gut gemacht haben“.

 

Scoring: Charlton (31/4 Dreier), Klay (15/1), Traore (12), Gaurina (10/2), Albanus (6), Martini (6/2 Dreier), Terzidis, Schmid, Janovsky, Tomas-Duarte, Grubic

 


19.ST TSG Volksbank Reutlingen 67:93 BSG Ludwigsburg

TSG mit rabenschwarzem Abend

Eine schwache Leistung zeigten die Reutlinger Basketballer bei der klaren und verdienten 67:93 Niederlage gegen den Ludwigsburger Bundesliganachwuchs. Die bestens eingespielte Nachwuchstruppe legte bereits im ersten Viertel den Grundstein zum Erfolg. Die TSG zeigte ungewohnte Abstimmungsschwächen.

 

Bruch Ende des 1.Viertels

Eigentlich ging das Spiel für die TSG gut los. 5:0 stand es nach einer Minute. Auch nach fünf Minuten führten die Tsouknidis-Schützlinge nach zwei Klay-Dreiern noch mit 15:12 gegen die Barockstädter die ihrerseits drei Deutsche Jugendnationalspieler aufboten. Doch dann kam plötzlich ein Bruchs ins Reutlinger Spiel. Vorne wollten selbst einfache Körbe nicht gelingen und in der Verteidigung offenbarten sich seltene Abstimmungsschwächen. Dies nutzten die jungen Gäste aus und legten einen 13:4 Lauf zum Viertelende hin. Spielstand 17:25 für die Gäste.

 

TSG bleibt in Schlagdistanz

Im zweiten Viertel kamen die Ravens langsam wieder zurück ins Spiel. Der gut aufgelegte Nikola Gaurina erzielte fünf Zähler in Folge, doch vor allem von der Dreipunktelinie erwischten die Gäste einen Sahnetag. Die Kinder des Ludwigsburger Bundesligatrainers John Patrick erzielten drei Dreier in Folge. Die TSG schaffte nochmal einen 5:0 Lauf zum Viertelende um beim 34:42 zur Pause noch in Schlagdistanz zu bleiben.

 

Dreierhagel entscheidet Spiel

In der Halbzeitpause gab es eine deutliche Ansprache von Headcoach Vasilios Tsouknidis der überhaupt nicht zufrieden war mit der Leistung seines Teams. Dies schien Wirkung zu zeigen, nach einem Charlton-Dreier waren die TSG-Schützlinge plötzlich beim 43:46 wieder voll im Spiel. Doch genau in diese starke Phase traf Johannes Patrick einen weiteren Dreier für die Gäste. Dies schien der TSG deutlich moralisch zuzusetzen, denn die Gäste übernahmen wieder das Ruder, zwei weitere Dreier rauschten innerhalb einer Minute durch den Reutlinger Korb ebenso wie einfache Punkte nach Ballverlusten. So stand es schnell 47:63 und die TSG sah die Felle davonschwimmen. Auch bis Viertelende (55:69) kamen die Ravens nicht mehr wirklich heran.

 

Letztes Viertel zum vergessen

Auch im letzten Viertel setzte sich die sehr starke Dreierquote bei den Gästen fort. Die Patrick-Brüder netzten wieder innerhalb kurzer Zeit drei Dreier ein, beim 55:76 war das Spiel endgültig entschieden. Die TSG stemmte sich nicht mehr gegen die Niederlage und musste einsehen, dass heute gegen sehr gut aufgelegte Gäste nichts zu holen war. Ein weiterer der insgesamt 12 erfolgreichen Dreier und ein Korbleger zum 67:93 besiegelten die höchste Saisonniederlage für die TSG.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Das war die schlechteste Leistung die ich von meinem Team saisonübergreifend seit sehr langer Zeit gesehen habe. Wir hatten keinen Biss, haben nicht gekämpft und haben uns viel zu schnell aufgegeben. Unsere Abstimmung offensiv und defensiv hat überhaupt nicht gepasst. Das darf nicht mehr passieren, wir werden nächste Woche zu Hause gegen Karlsruhe ein anderes Gesicht zeigen.

 

Scoring: Gaurina (15/1 Dreier), Charlton (11/1), Klay (11/2), Albanus (9), Traore (8), Schmid (6), Tomas-Duarte (5), Grubic (2), Janovsky, Terzidis

 


Der nächste Schritt – Die Basketballer der TSG Reutlingen Ravens gründen einen Wirtschaftsbeirat und geben offiziell das Ziel 1. Regionalliga 2020 aus

Bild: Der neu gegründete Wirtschaftsbeirat der TSG Reutlingen Ravens

 

Es ist eine Erfolgsgeschichte der letzten Jahre: Die Basketballabteilung der TSG Reutlingen, die Ravens, haben sich in der Jugendarbeit strukturell sehr positiv entwickelt, alleine ca. 170 Jugendliche spielen in neun Mannschaften in den Altersklassen U10 – U18 erfolgreich in einer sehr leistungsstarken Region die zweitpopulärste Teamsportart der Welt. Als Aushängeschild des Seniorenbereichs mit drei Herrenteams hat die 1. Mannschaft unter Coach Vasilios Tsouknidis in drei Spielzeiten den Schritt von der Oberliga in die Spitzengruppe der Regionalliga BW geschafft. Nun ist es an der Zeit, der Organisation der Basketball-Abteilung auch die notwendigen Strukturen im Hintergrund für die Herausforderungen einer kontinuierlichen Weiterentwicklung zu geben.

 

Dass die Erfolgsaussichten der Reutlinger Basketballer auch etwas mit der sportgeografischen Lage der Stadt zu tun haben, liegt auf der Hand. In einem Radius von nur 80 Kilometern, einer guten Autostunde,  finden sich um Reutlingen zwei Erstliga-, drei Zweitligateams sowie noch drei Standorte der 3. Liga. Weder in den Basketball-Traditionsregionen Oberfrankens, der Region Frankfurt/Gießen oder dem Oldenburger Raum, noch im bevölkerungsreichen NRW, findet sich eine derartige Dichte an Profiteams.

 

Gleichzeitig spricht Größe (117.000 EW) und sportliches Umfeld Reutlingens für positive Zukunftsaussichten: von 18 Vereinen der 1. Bundesliga weisen exakt die Hälfte ziemlich ähnliche Dimensionen an Zuschauer-, Nachwuchsspielern- und auch Wirtschaftspotentialen aus: zwischen 70.000 und 130.000 Einwohner, kein national relevanter Fußballclub und eine hohe Basketballaffinität der Gesamtregion. Die drei Basketball-Hochburgen im Stuttgarter Raum (Ludwigsburg, Tübingen, Kirchheim) sind allesamt kleiner als Reutlingen, auch wenn Größe und Einwohnerzahl nicht das einzige Kriterium für Erfolg ist.

 

Alles andere, was für den Basketball und dessen allgemeine Entwicklungspotentiale spricht, ist hinlänglich bekannt. Keine andere Teamsportart ist derartig international, multikulturell und integrativ aufgestellt, das Fehlen der großen nationalen Tradition wird eher zur Tugend und fördert das positive Image.  Als Team unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Religion gemeinsam um den Erfolg zu kämpfen ist für Basketballer so selbstverständlich wie der gegenseitige Respekt und faire Umgang auf und abseits des Spielfelds. Davon werden neben der sportlichen Entwicklung auch wesentlich die Lerneffekte für Kinder und Jugendliche geprägt.

 

Diese Erkenntnisse und die Überzeugung, hat nun zur Gründung eines sogenannten Wirtschaftsbeirates der Ravens geführt. Damit soll der Reutlinger Basketball in naher Zukunft mit höherem Aufwand, größerer Expertise und einem wachsenden Netzwerk auf ein neues Level geführt werden. Die Gruppe setzt sich aus langjährigen Freunden, Förderern und Sponsoren zusammen, die Expertise aus ihrem Berufsfeld, zum Beispiel als Betriebswirte,  Marketingspezialisten oder auch als Jurist und Steuerberater mit einbringen wollen. Durch regelmäßigen Kontakt und Austausch sollen Fragen der Strategie, der Vermarktung und der Sponsorengewinnung gemeinsam erörtert werden. Dabei nutzt der Beirat seine Erfahrungen und Kenntnisse und soll der aktuellen Abteilungsleitung um Alexander Rogic und Jorgo Tsuknidis, welche ehrenamtlich die Organisation und Vermarktung operativ steuern, der Schritt in die zunehmend geforderte Professionalität erleichtert werden. Mit Marcel Sautter wird außerdem ab sofort ein Marketing-Spezialist einen Teil seiner Freizeit den gemeinsamen Zielen opfern und die Vermarktung von Werbeflächen, die Markenbildung der Ravens und die Kommunikation optimieren und vorantreiben.

 

Dass dies notwendig ist, ist nicht zuletzt eine Forderung des Trainers der 1. Mannschaft: „Im Basketball verläuft die Grenze zwischen reinem Amateursport und semiprofessioneller Organisation exakt zwischen 2. und 1.Regionalliga. Wollen wir diesen Schritt gehen, brauchen wir die entsprechenden Strukturen im Hintergrund vor einem Aufstieg! Ansonsten könnte es ein kurzes Gastspiel in der vierten Liga Deutschlands werden. Die Belastung der Abteilung für ein  1. Regio-Team ist durch höhere Ligastandards und viel längere Auswärtsfahrten erheblich größer als bisher. Die gesamte Liga ist qualitativ sehr ausgeglichen und stark. Die Topteams arbeiten teilweise mit einigen Vollzeitprofis. Dadurch sind auch die sportlichen Anforderungen an Training und Leistungsniveau der Mannschaften viel höher“, betont Tsouknidis.  „Bei allem Einsatz und Freude am sportlichen Erfolg  - auf ein unkalkulierbares Abenteuer werden wir uns nicht einlassen!“

 

Dass es bei den Bemühungen um eine effektivere Struktur und höhere Sponsoreneinnahmen nicht einzig um den Erfolg der 1. Mannschaft geht, ist allen Beteiligten klar. Uwe Richter, Steuerberater und Kassenwart der Basketballer, stellt unmissverständlich fest: „Die 1. Mannschaft ist mit ihren Erfolgen immer das Zugpferd der Entwicklung der Basketballabteilung gewesen. Sie zieht Zuschauer und Sponsoren und finanziert damit einen nicht unerheblichen Teil der Jugendarbeit mit. Das war immer so und wird auch in Zukunft so bleiben.“ Und der sportliche Leiter Jorgo Tsouknidis ergänzt: „In einem so leistungsstarken Umfeld, indem talentierte Jugendliche hervorragende Optionen auch im näheren Umfeld von Reutlingen haben, muss das Gesamtpaket stimmen. Die Betreuung der Jugendteams, das Heranführen an den Seniorenbereich und das Ziel, in der eigenen Heimatstadt vor möglichst großem Publikum Basketball spielen zu können, sollte jedem ambitionierten, jungen Spieler möglich sein. Wir wollen damit auch ein noch wichtigerer Baustein der sehr guten Basketball-Jugendarbeit im Stuttgarter Raum werden. Die Ausbildung und Motivation der Jugendtrainer ist eine wesentliche Grundlage dafür. Den lokalen Sponsoren ist es extrem wichtig, die nachhaltige Jugendarbeit erkennen zu können und kein Geld in überzogene Profiträume eines einzelnen Teams zu versenken. In den letzten Jahren haben mehrere TSG-Eigengewächse den Sprung in die Jugendnationalmannschaften geschafft, jedes Jahr stellen wir für unsere Kooperationsvereine Tübingen und Urspring mehrere Spieler die dort mit Doppellizenz in der Jugend- und Nachwuchsbundesliga auflaufen.  Motivation des Nachwuchses geschieht ganz wesentlich über greifbare und engagierte Vorbilder im eigenen Topteam. Deshalb braucht es dort Erfolg, mit dem sich jedes Vereinsmitglied und jeder Jugendspieler identifizieren kann. Darum wollen wir auch noch mehr als bisher in die gemeinsame Identität investieren.“

 

Dass dies in den eigenen Reihen des neugegründeten Beirates exakt so gesehen wird, bestätigt Önder Kutlu, Unternehmer, Sponsor und ehemaliger Basketballspieler: „Ich würde mich freuen, wenn sich besonders die Jugendarbeit weiter so gut entwickelt wie bisher. Ich unterstütze die sportlichen Ziele der TSG-Basketballer  insgesamt auch gerne als Sponsor, sehe jedoch gleichzeitig die Notwendigkeit, bei immer höheren Kosten für den Gesamtaufwand die wirtschaftlichen Strukturen auszubauen. Ich begrüße sehr, dass dies nun mit großem Engagement vorangetrieben wird und sich die Belastung damit auf mehrere Schultern verteilt. Dass die 1.Mannschaft mit einem Aufstieg auch einen weiteren Entwicklungsschritt als sportliches Aushängeschild und Livesport-Attraktion der Stadt Reutlingen gehen würde, wäre eine Bestätigung der Arbeit und Investitionen aller Beteiligten in den letzten Jahren.“

 

Hierzu ergänzt Tobias Buss, hauptamtlicher Geschäftsführer der TSG Reutlingen : „Es wäre schön, wir könnten die TSG und damit auch die Stadt Reutlingen auch im Mannschaftssport wieder überregional etablieren. Mit dem aktuellen sportlichen Erfolg ernten die Ravens die Früchte für Ihre tolle Jugendarbeit. Dieser Weg spiegelt unsere Vereinsphilosophie wider und ist auch die einzige Herangehensweise, die bei der TSG nachhaltig funktioniert. Da wir von Vereinsseite keine großen Etats für den Leistungssport zur Verfügung stellen können, wollen wir den eingeschlagenen Weg der Ravens unterstützen und unseren Teil dazu beitragen, dass ein Aufstieg finanziell aber auch strukturell auf gesunden Beinen steht schon bevor er Realität wird.“

 

So wurde nun, als Ergebnis der ersten beiden Treffen des Beirates, auch eine klare Zielstellung ausgegeben:  1. Regionalliga 2020. Dass dafür nicht zwingend der Aufstieg in der laufenden Saison notwendig ist, ist so gewollt. Aber alle nun eingeleiteten Maßnahmen sollen absichern, dass in der Spielzeit 19/20 ein starkes Team dieses Ziel offiziell und mit guten Aussichten angehen kann. Und das im Erfolgsfall ein solcher Aufstieg eben nicht zum Abenteuer, sondern zur weiteren Evolutionsstufe einer erfolgreichen Basketballzukunft in Reutlingen wird.

 


18.ST BG Karlsruhe 64:85 TSG Volksbank Reutlingen

TSG zurück in Erfolgsspur

Am 18. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen einen deutlichen 64:85 (32:44) Auswärtserfolg beim Tabellenletzten BG Karlsruhe einfahren. Topscorer wurde Kapitän Justin Klay mit 23 Punkten.

 

TSG startet konzentriert

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge wollten die Ravens unbedingt mit voller Konzentration gegen Karlsruhe ins Spiel starten was auch gleich gelang. Die TSG startete  mit einem 7:2 Lauf in die Partie, wenig später erzielte Alex Schmid fünf Punkte in Folge zum 14:5. Vor allem die Defensive war zunächst sattelfest, im ersten Viertel wurden den Gastgebern nur drei Körbe aus dem Feld gestattet. Den Rest mussten sie sich mühsam an der Freiwurflinie erarbeiten. Der erst 17-Jährige Noel Tomas-Duarte erzielte seinen ersten Dreier der Partie und das Viertel ging mit 14:24 an die Ravens.

 

Klay dreht auf

Ins zweite Viertel starteten die Tsouknidis-Schützlinge etwas schleppend, so dauerte es zwei Minuten ehe Kapitän Justin Klay die ersten Zähler von der Freiwurflinie eintütete. Wenig später ließ Klay zwei seiner sechs erfolgreichen Dreier folgen (19:38). Im Anschluss waren es die Flügelspieler Schmid (14 Punkte) und Traore (15) auf TSG-Seite welche den Vorsprung stets zweistellig hielten. Traore traf kurz vor der Halbzeitsirene seinen ersten Dreier der Saison (32:44).

 

Traore und Klay entscheiden Spiel frühzeitig

Die Vorgabe in der Halbzeitpause war das Spiel frühzeitig zu entscheiden um den Gastgebern kein Selbstvertrauen für ein mögliches Comeback zu erlauben. Dies gelang mit Bravour. Die ersten 14 TSG-Zähler gingen auf die Konten von Klay und Traore die beide ein starkes Spiel machten. Traore war fast nur mit Fouls zu stoppen. Ein weiterer Dreier von Youngster Tomas-Duarte zum 34:61 für Reutlingen brachte die Vorentscheidung. Beim Viertelstand von 42:64 war die Messe endgültig gelesen.

 

TSG bringt Sieg ungefährdet ins Ziel

Im letzten Viertel konnte Headcoach Tsouknidis viel rotieren und so konnten alle Spieler viel Spielzeit sammeln. Aufgrund dessen konnten die Gastgeber zumindest den Rückstand im Rahmen halten ohne jedoch je näher als auf 22 Punkte heranzukommen. Der überragende Klay traf eine Minute vor Schluss seinen mittlerweile sechsten Dreier zum 59:85 ehe die Gastgeber noch fünf Punkte zum klaren 64:85 erzielten. Sehr erfreulich für die TSG war auch die Leistung der Jugendspieler Ahlgrim, Janovsky und Tomas-Duarte die sich alle in die Punkteliste eintragen konnten und zu überzeugen wussten.

 

Randnotiz: Durch die überraschenden Niederlagen von Schwäbisch Hall und Tabellenführer Heidelberg ist die TSG der Gewinner des Spieltags und konnte sich wieder auf Platz 3 schieben und hält damit Anschluss an die Tabellenspitze.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis:Es war wichtig das wir nach den zwei Niederlagen wieder zu unserem Spiel zurückfinden und heute nichts anbrennen lassen. Das ist uns über weite Strecken der Partie gelungen. Vor allem unsere Jugendspieler haben uns auch wichtige Impulse von der Bank gegeben, ich bin sehr zufrieden mit ihrer Leistung. Nach dem Ausfall von Dronjic müssen wir die Last nun auf mehrere Schultern verteilen was heute gut gelungen ist”.

 

Scoring: Klay (23/6 Dreier), Traore (15), Schmid (14/1), Charlton (12/1), Tomas Duarte (8/2), Gaurina (5), Ahlgrim (2), Janovsky (2), Grubic (2), Albanus (2), Terzidis

 


17.ST TSG Volksbank Reutlingen 65:69 TSG Schwäbisch Hall

Zuviel Pech an den Händen

Am 17. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen im Spitzenspiel gegen Schwäbisch Hall eine knappe 65:69 (27:33) hinnehmen. Vor allem die schwachen Wurfquoten ließen einen Sieg am Ende nicht zu.  

 

TSG ohne Wurfglück

Die Ravens gingen im ersten Spiel nach der schweren Verletzung von Topspieler Damir Dronjic gegen das aktuell beste Team der Liga (8 Siege in Folge) früh mit 5:0 in Führung. Die Gäste schienen mit ihren Gedanken noch nicht beim Spiel zu sein und vergaben in den Anfangsminuten zahlreiche Würfe. Doch auch die Tsouknidis-Schützlinge ließen jede Menge Chancen ungenutzt frühzeitig wegzuziehen. Mitte des ersten Viertels stellte dann Liga-Topscorer Dalibor Cevriz sein Visier ein und brachte Hall in Führung. Das erste Viertel ging mit 14:18 an Hall.

Schwache Wurfquoten setzen sich fort

Auch im zweiten Viertel setzten sich die schwachen Wurfquoten ungehindert fort. Obwohl sich die TSG gute Würfe freispielte wollte einfach nichts durch den Ring fallen. Vor allem TSG-Topscorer Marques Charlton wollte in dieser Phase nichts gelingen. Seinen ersten Korb erzielte er erst in der 17. Minute. Doch auch die Gäste konnten ihre zuletzt gezeigte Stärke kaum ausspielen und vergaben selbst viele Möglichkeiten. Nach zwischenzeitlichem 10-Punkte Rückstand kam die TSG bis zur Pause auf 27:33 ran.

 

Ravens kämpfen sich zurück

Nach den mageren 27 Pünktchen in der ersten Halbzeit war klar, dass eine große Leistungssteigerung notwendig sein würde um das Spiel zu gewinnen. Erst nachdem Hall über den starken Cevriz aber die Führung zweistellig ausbauen konnte , wachten die Achalmstädter langsam auf und trafen nun etwas hochprozentiger aus dem Feld. Vor allem Benni Traore erarbeitete seinem Team immer wieder zweite Wurfchancen auch wenn die Wurfquote nach wie vor schwach war. Zwei Charlton-Dreier zum Ende des Viertels brachten die Reutlinger aber wieder in Schlagdistanz (49:51).

 

Kampf wird nicht belohnt

Im letzten Viertel entwickelte sich dann weiter ein nervöses Spiel mit vielen Unterbrechungen. Die TSG versuchte es trotz fehlendem Wurfqlück über den Kampf und die Verteidigung und konnte bis zur 34. Minute in Schlagdistanz bleiben (54:58). Doch die Haller, insbesondere in Form von Cevriz nutzten die enge Regelauslegung der Unparteiischen um sehr oft an die Freiwurflinie zu kommen. Cevriz ging alleine rekordverdächtige 17-mal an die Freiwurflinie, wovon er 14 verwandelte. Die TSG kam als Team auf nur 16 Versuche. Beim 54:63 zwei Minuten vor Schluss schien die Partie gelaufen, doch angepeitscht vom eigenen Publikum kam nun endlich das Wurfglück zurück. Charlton und Klay brachten die TSG eine Minute vor Schluss nochmal auf 60:64 ran, doch die Ravens mussten nun die Uhr anhalten und die Haller nutzten die Chancen von der Freiwurflinie eiskalt und brachten den Sieg über die Zeit.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Mit diesen Wurfquoten kann man normalerweise kein Spiel gewinnen. Trotzdem ist es ärgerlich, da auch Hall keinen guten Tag hatte und das Spiel zu gewinnen gewesen wäre wenn wir etwas mehr Wurfglück gehabt hätten. Wenn man jedoch zwei Minuten vor Ende erst 54 Punkte erzielt hat, darf man sich nicht wundern wenn es am Ende nicht reicht. Die Mannschaft hat aber trotz dessen die Köpfe nicht hängen gelassen und stark gekämpft. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch ohne Dronjic noch einige Siege holen werden. In Karlsruhe wollen wir nächste Woche zurück in die Erfolgsspur“.

 

Scoring: Charlton (18/4 Dreier), Traore (14), Klay (13/2), Gaurina (9/1), Grubic (6), Albanus (3/1), Schmid (2), Terzidis, Adeboyeku, Ahlgrim, Martini, Janovsky


16.ST USC Freiburg 58:54 TSG Volksbank Reutlingen

TSG verliert Spiel und Dronjic

Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Regionalliga Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen am vergangenen Samstag beim USC Freiburg. Die bereits geschwächt angereisten Ravens verloren nicht nur das Spiel knapp, sondern auch Topspieler Damir Dronjic, der sich eine schwere saisonbeendende Verletzung zuzog.

 

TSG von Beginn ohne Rythmus

Schlechter hätte die Vorbereitung auf das Spiel nicht verlaufen können. Zahlreiche Spieler konnten aufgrund Krankheit oder beruflichen Gründen unter der Woche nicht oder stark eingeschränkt trainieren. Zuletzt zog sich zwei Tage vor dem Spiel Topscorer Marques Charlton eine Lebensmittelvergiftung zu. Die TSG reiste somit mit nur 9 Spielern, darunter mehrere stark angeschlagene Spieler ins Breisgau. Die Big-Men Benni Traore und Ola Adeboyeku konnten die ganze Woche berufsbedingt nicht trainieren. So war es wenig verwunderlich, dass die TSG von Beginn an Schwierigkeiten hatte beim starken Aufsteiger in einen Rhythmus zu finden. Zahlreiche Würfe fanden nicht das Ziel und so führten die Gastgeber nach dem ersten Viertel bereits 17:11.

 

Weiter ohne Erfolg aus der Distanz

Vor allem von außen wollte bei der TSG nichts fallen, während die Gastgeber zwar auch kein hohes Niveau an den Tag legten, aber doch stets einen Ticken besser waren. Auch unter dem Korb taten sich die Achalmstädter schwer und konnten selten zu einfachen Punkten kommen. Aufgrund einiger Ballverluste konnten sich die Breisgauer zur Halbzeit mit sieben Zählern absetzen (34:27).

 

TSG versucht es über den Kampf

Auch nach der Halbzeit fand die TSG in keinen Rhythmus. Jeder Punkt war schwer erarbeitet. Gleiches traf auch auf die Gastgeber zu, die nun ebenfalls große Schwierigkeiten hatten zu punkten. Über den Kampf und die Intensität in der Verteidigung blieben die Tsouknidis-Schützlinge jedoch stets im Spiel und hielten den Rückstand in Grenzen. Ein Dreier von Gaurina brachte die Reutlinger auf zwei Punkte heran. Dann der große Schreckmoment. Bei einer höchst unglücklichen Aktion landete ein Gegenspieler mit vollem Gewicht nach dem Zusammenprall unabsichtlich auf dem linken Arm von TSG-Topspieler Damir Dronjic, der zu diesem Zeitpunkt Topscorer mit 11 Zählern war. Sofort war klar, dass dieser sich dabei schwer verletzt hatte. Aufgrund des Schocks der Verletzung verlor die TSG wieder den Faden (47:42).

 

Moral wird nicht belohnt

Noch immer unter Schock stehendende Ravens versuchten für ihren schwer verletzten Guard das Spiel zu gewinnen, doch die schwachen Wurfquoten setzten sich weiter fort, auch wenn die TSG nochmal auf zwei Punkte herankam. In den entscheidenden Situationen waren die Gastgeber an diesem Tag etwas cleverer. Das Spiel endete mit einem ungewöhnlich niedrigen Endstand von 59:55 für Freiburg. Die Niederlage war aber zweitrangig, denn Dronjic musste sofort in die Uniklinik wo bereits ein Speichenbruch im linken Arm diagnostiziert wurde. Diese Diagnose bestätigte sich am nächsten Tag in der BG-Klinik Tübingen. Dronjic wird bereits in dieser Woche operiert und fällt für 4-6 Monate aus.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Das war die schlimmste Woche in meiner bisherigen Trainerlaufbahn. Wir können seit drei Wochen nicht vollständig trainieren, diese Woche hatte der halbe Kader krankheitsbedingte Probleme oder konnte aufgrund Studium und Beruf nicht mittrainieren. Ich selbst war drei Tage krank. Die schlimme Verletzung von Damir war dann der negative Abschluss einer total verkorksten Woche. Wir müssen jetzt alle eng zusammenstehen und für Damir. Er gibt immer alles und das müssen wir nun auch tun. Wir müssen nun Moral zeigen und trotz des schwerwiegenden Ausfalls unsere Leistung abrufen und positiv bleiben. Wir wünschen ihm gute und vollständige Genesung und werden ihn beim Reha-Prozess mit allen Mitteln unterstützen.“

 

Scoring: Charlton (14), Gaurina (12/2 Dreier), Dronjic (11/1), Schmid (8/1), Albanus (4), Adeboyeku (2), Traore (2), Klay (2), Grubic

 


15. ST TSG Volksbank Reutlingen 82:68 KKK Haiterbach

TSG gewinnt vor Rekordkulisse

 

Am 15. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen im Duell gegen KKK Haiterbach nach einer starken Leistung einen 82:68 (42:36) Sieg einfahren. Die TSG wurde von einer Rekordkulisse von 420 Zuschauern getragen. Topscorer wurde Damir Dronjic mit 27 Punkten.

 

TSG findet früh ins Spiel

Anders als in den letzten beiden Spielen kam die TSG gut in die Partie. Zwar führten die zunächst treffsicheren Gäste aus dem Schwarzwald nach vier Minuten mit 10:8, doch dann waren es die Reutlinger Distanzschützen welche die TSG in Front brachten. In den letzten fünf Minuten des Viertels erzielten die Achalmstädter ausschließlich erfolgreiche Dreipunktewürfe, fünf an der Zahl. Der überragende Marques Charlton (19 Punkte / 12 Assists) traf dreimal in Folge von außen, was zu einem Viertelstand von 25:16 führte.

 

Gäste kämpfen sich zurück

Nachdem die TSG über Julius Albanus und Benni Traore zunächst auf 13-Punkte davonziehen konnte (31:18) schlichen sich viele Ballverluste ein, auch die Defensive stand nicht mehr so sattelfest. Die Gäste die seit Jahren zu den Topteams der Liga gehören, in dieser Saison aber bislang schwächeln (Platz 9) wurden angetrieben von ihrem lautstarken Fanclub kämpften sich durch einen 11:0 Lauf wieder zurück in die Partie (31:29). Erst eine Auszeit von Headcoach Vasilis Tsouknidis brachte wieder etwas Ruhe ins Reutlinger Spiel. Durch zwei erfolgreiche Dreier des besten Punktesammlers an diesem Abend, Damir Dronjic (27 Punkte), schaffte es die TSG die Führung mit in die Pause zu nehmen (42:36).

 

TSG weiter treffsicher aus der Distanz

Die Ansage in der Halbzeitpause war klar. Mit viel Intensität in die zweite Hälfte starten um den Gästen früh den Zahn zu ziehen. Dies gelang auch. Wieder waren es drei Treffer am Stück aus der Distanz (2x Charlton 1x Dronjic) welche den Abstand wieder vergrößerten (53:44). Haiterbachs Coach nahm erneut eine Auszeit und war mit der Rotation seines Teams in der Verteidigung überhaupt nicht zufrieden. Es entwickelte sich weiterhin ein Spiel auf Augenhöhe bei welchem die TSG aber die klareren Aktionen herausspielte und stets die Führung behalten konnte (61:53).

 

Dronjic bringt Vorentscheidung

Der angeschlagene aber starke Damir Dronjic brachte die Ravens zu Beginn des letzten Viertels dann mit schnellen fünf Punkten deutlich in Front (66:53). Ein weiterer 5:0 Lauf raubte den Gästen dann den letzten Funken Hoffnung auf einen Auswärtserfolg (71:55). Die Schwarzwälder wurden zunehmend müder und konnten die Intensität der TSG nicht mehr mitgehen. Die TSG brachte den Sieg am Ende nach einer starken Leistung ins Ziel (82:68). Überragend erneut das TSG Guard-Duo Dronjic und Charlton mit 46 Punkten und 9 erfolgreichen Dreiern.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Wir wussten das es heute schwer wird. Haiterbach hat viele individuell starke Spieler. Wir hatten erneut unter der Woche viele krankheits- oder verletzungsbedingte Ausfälle. Wir wollten die starken Distanzwerfer Babic und Begagic aus dem Spiel nehmen was uns exzellent gelungen ist. Wir haben beide zusammen bei nur 11 Punkten gehalten, was bislang noch keinem Team gelungen ist. Marques Charlton hat wieder sehr gut Regie geführt und das Spiel kontrolliert. Damir Dronjic war trotz Krankheit ein sehr wichtiger Faktor. Unsere Verteidigung war heute über weite Strecken gut, Alex Schmid hat uns heute hier wichtige Aktionen gegeben“.

 

Scoring: Dronjic (27/ 4 Dreier), Charlton (19/5), Traore (11), Gaurina (8), Schmid (7/1), Klay (4/1), Albanus (4), Adeboyeku (2), Ahlgrim, Terzidis, Janovsky, Grubic


14.ST TV Konstanz 78:85 TSG Volksbank Reutlingen

TSG siegt mit Mühe - Youngster Albanus wird Topscorer

 

Am 14. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten dezimierte Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen einen mühevollen 85:78 (47:43) Auswärtserfolg beim Tabellenvorletzten Konstanz feiern. Youngster Julius Albanus überzeugt mit 19 Punkten.  Die TSG musste dabei auf zwei Stammkräfte verzichten.

 

Verschlafener Start

Ohne die Stammkräfte Damir Dronjic (Achillessehne)  und Benni Traore (persönliche Gründe) sowie einem kranken Nikola Gaurina traten die Reutlinger Basketballer die lange Auswärtsfahrt an den Bodensee an. Diese Umstände merkte man den Ravens zu Beginn an. Alex Schmid erzielte die ersten fünf TSG-Punkte, doch die Achalmstädter taten sich vom Start weg sehr schwer gegen motivierte Konstanzer die im Abstiegskampf dringend punkten mussten. Ein Korbleger von David Grubic brachte die TSG mit 17:14 in Front, doch dann gelang den Gastgebern ein 11:0 Lauf zum 24:17 aus Konstanzer Sicht. Eine Auszeit rüttelte die Tsouknidis-Schützlinge wach, sodass noch bis zum Viertelende der Ausgleich gelang (24:24). Vor allem der erst kürzlich 20 Jahre alt gewordene Albanus spielte sich mit bereits 8 Punkten im ersten Viertel und zwei sehenswerten Dunkings in den Vordergrund.

 

TSG kommt besser in die Partie

Nachdem zunächst Albanus erfolgreich war, legte der angeschlagene Nikola Gaurina vier Zähler nach. Die Gastgeber steckten jedoch nicht auf und kamen durch zwei eigene Dreier und ihren Center Eduard Foth wieder zurück in die Partie. Wieder war es Albanus der zur knappen 47:43 Führung aus TSG-Sicht einnetzte.

 

Spiel auf Augenhöhe

Auch nach der Halbzeit wollte es der TSG nicht gelingen wegzuziehen. Center Ola Adeboyeku machte ein starkes Spiel, ihm gelangen sechs Zähler und zahlreiche Rebounds in dieser Phase. Doch auch die Gastgeber hatten stets Lösungen parat, sodass sich ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte. Nach zwei Dreiern von Klay und Albanus führte die TSG dann komfortabel mit 12 Punkten (57:45). Mit einem 6:0 Lauf gelang den Konstanzern das Spiel zum Viertelende beim Stand von 63:62 für die TSG fast auszugleichen.

 

Nervenstärke sichert Arbeitssieg

Im letzten Viertel konnten die Hausherren beim Stand von 69:66 wieder die Führung übernehmen, ehe Kapitän Justin Klay ein ganz wichtiger Dreier zum Ausgleich gelang. Danach entwickelte sich ein nervöses Spiel mit vielen Fouls. Die TSG-Schützlinge zeigten sich hier etwas cleverer und durften öfter, wenn auch mit mäßigem Erfolg an die Freiwurflinie. Routinier Gaurina brachte jetzt Ruhe ins Spiel der TSG und überzeugte in der Schlussphase. Zunächst gelang ihm ein Korb zur 78:74 Führung, danach eine Vorlage auf Adeboyeku zum 80:77. Die Gastgeber zeigten nun Nerven und fanden keine Lösungen mehr in der Offensive. In den letzten fünf Minuten gelang ihnen nur noch ein Punkt von der Freiwurflinie, während die TSG öfter an die Freiwurflinie ging und den Sieg schließlich eintütete.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute nicht gut gespielt, aber einen wichtigen Arbeitssieg eingefahren. Das war sehr viel mühevolle Arbeit. Mit Dronjic und Traore haben zwei sehr wichtige Spieler gefehlt, trotzdem erwarte ich von meinem Team eine bessere Leistung. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht und waren nicht voll bei der Sache. Gaurina hat trotz seiner Krankheit am Ende die Nerven behalten und wichtige Aktionen beigesteuert.  Julius Albanus hat ein starkes Spiel gemacht und unsere Ausfälle im Scoring kompensiert. Gegen Haiterbach werden wir eine bessere Leistung benötigen und hoffen, dass wir die Krankheitswelle langsam hinter uns haben“

 

Scoring:

Albanus (19/ 1 Dreier), Klay (19/3), Adeboyeku (16), Gaurina (12), Charlton (10/1), Schmid (6/1), Grubic (3), Terzidis, Janovsky

 


13.ST SV Möhringen 79:93 TSG Volksbank Reutlingen

Starke zweite Halbzeit sichert TSG Sieg zum Rückrundenauftakt

 

Am 13. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen einen sehr wichtigen 79:93 (46:42) Auswärtserfolg beim SV Möhringen einfahren. Das Reutlinger Guard-Duo Charlton und Dronjic überragte mit zusammen 56 Punkten. 

 

TSG ohne Rythmus

Der Spielbeginn war äußerst schwierig für die TSG, welche durch die Winterpause und viele angeschlagene Spieler Probleme hatte in einen Rhythmus zu finden. Mit nur 9 einsatzfähigen Spielern angereist, u.a. fehlte Kapitän Justin Klay krankheitsbedingt, leisteten sich die Tsouknidis-Schützlinge zahlreiche Ballverluste und verlegten vorne viele einfache Körbe. Daraus schöpften die Hausherren welche tief im Abstiegskampf stecken Selbstvertrauen und konnten schnell wegziehen. Mit 29:22 ging es für Möhringen ins zweite Viertel.

TSG zunächst weiter ohne Zugriff

Auch der Beginn des zweiten Viertels ließ zunächst nichts Gutes erahnen. Die Gastgeber hatten das Momentum auf ihrer Seite und konnten bis auf 14 Punkte wegziehen. In dieser Phase war es der überragende Marques Charlton (27 Punkte) der die TSG mit vielen Zählern und Vorlagen im Spiel hielt. TSG-Coach Tsouknidis war nach dem Spiel von seinem amerikanischen Spielmacher angetan „Er hat heute vielleicht sein bestes Spiel überhaupt für uns gemacht“.  Die TSG verlagerte das Spiel unter den Korb, hier halfen Benni Traore und Ola Adeboyeku. Durch viele zugelassene Offensivrebounds kam die TSG aber zunächst an Möhringen nicht vorbei und hatte Probleme die Möhringer 1-3-1 Zone zu knacken.

 

Umstellung in der Halbzeit bringt Wende

Tsouknidis stellte in der Halbzeit das System um und dann hatten die Reutlinger Zugriff aufs Spiel und fanden Lösungen gegen die Zonenverteidigung. Die Rebounds wurden kontrolliert und die Achalmstädter konnten viele Punkte im Schnellangriff erzielen. Mitte des dritten Viertels hatte die TSG erstmals die Führung erobert. Mit 64:68 für die TSG ging es in das letzte Viertel.

 

Starkes letztes Viertel

Die Gastgeber konnten im letzten Viertel ihre intensive Verteidigung nicht mehr aufrecht erhalten und wurden müde. Bei der TSG kam Leistungsträger Damir Dronjic nun besser ins Spiel, alle Spieler fanden nun Möglichkeiten auf dem Feld etwas positives beizutragen. Terzidis und Albanus brachten wichtige Impulse von der Bank. Die TSG konnte 4 Minuten vor Schluss auf 15 Punkte wegziehen und ließ sich den Vorsprung auch nicht mehr nehmen. Am Ende steht ein ganz wichtiger Sieg unter schwierigen Bedingungen.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Wir wussten das es heute schwer wird. Nach der Pause ist es immer schwierig in einen Rhythmus zu kommen vor allem da wir zahlreiche krankheitsbedingte Ausfälle hatten. Gaurina konnte die ganze Woche nicht trainieren und Benni Traore hatte Rückenschmerzen das ganze Spiel über. Mit dem Ausfall von Justin hatten wir auch weniger Möglichkeiten in der Rotation. Wir haben schlecht verteidigt und erst spät unseren Rhythmus gefunden. Wir wussten aber das Möhringen die Intensität nicht 40 Minuten halte würde und wir cool bleiben mussten. Die Jungs haben das dann gut gemacht, alle waren sehr positiv und haben sich motiviert. Es war extrem wichtig mit einem Sieg aus der Pause zu kommen.

 

Scoring: Dronjic (29/2 Dreier), Charlton (27/2), Traore (11), Gaurina (8/1), Adeboyeku (8), Albanus (4), Terzidis (2), Grubic (2), Schmid (2).

 


12.ST USC Heidelberg 77:66 TSG Volksbank Reutlingen

Ravens überwintern trotz Niederlage auf Platz 3

 

Letzten Sonntag stand zum Vorrundenabschluss einer der größten Herausforderungen in dieser Saison für die Reutlinger Basketballer an. Es ging nämlich gegen den USC Heidelberg, der mit nur einer Niederlage auf dem ersten Tabellenplatz stand. Sowohl positive als leider auch negative Nachrichten gab aus dem Reutlinger Lager zu vermelden. Zunächst freut sich das Team über die Rückkehr von Benaissa Traore, der nach kurzem Intermezzo in Kontanz wieder zu seinem Heimatverein zurück gekehrt ist. Eine wichtige Personalie unter dem Korb für Coach Tsouknidis.

 

Dennoch hatte der griechische Coach weiter Sorge im Kader, denn Leistungsträger Marques Charlton hatte sich eine Muskelverletzung im Training zugezogen. Ebenfalls war auch Damir Dronjic nach seiner Krankheit aufgrund von fehlendem Training, nicht auf 100%. Das alles versuchte man aber beiseite zu legen um nochmal gegen den USC die bestmögliche Leistung vor der Pause abzurufen.

 

Das Spiel begann für die Reutlinger gut und schnell ging man mit 6: 0 in Führung. Vor allem Benny Traore zeigte in diesem Abschnitt eine starke Phase. Leider vergab man einige Chancen um den Vorsprung auszubauen und es folgten dann einige sehr kleinliche Entscheidungen auf Seiten der Unparteiischen, welche sich leider über das gesamte Spiel ziehen sollten. Heidelberg bekam nun Zugriff aufs Spiel und punktete gleich zu Beginn hochprozentig aus der Distanz. Mit aktuell 4 Spielern die auch gleichzeitig in der Pro A auflaufen, spielt das Team schon einige Jahre zusammen und bildet eine starke Einheit.

 

3 Dreier fielen allein in diesem Viertel durch den Reutlinger Korb und der aufgrund einiger unnötiger Ballverluste gerieten die Ravens zum Ende des 1sten Viertels mit 23:17 ins Hintertreffen. Eine harte Verteidigung auf beiden Seiten ließ nicht viele Punkte zu und die Reutlinger Schützen trafen leider nicht wie gewohnt. Ein Dreier aus heidelberger Seite bei dem noch ein Foul gepfiffen wurde, sollte noch den Vorsprung auf 39:31 zur Halbzeit ausbauen.

 

In der Halbzeitpause nahm man sich vor mehr Rhythmus in der Offensive zu finden und die Distanzwürfe des USC einzudämmen. Dies gelang auch ganz gut, denn noch eine Rückstand schaffte das Tsuknidis - Team einen 10:2 lauf und verkürzte den Rückstand auf 5 Punkte. Leider unterbrachen zahlreiche Foulpfiffe der Unparteiischen aber den Spielrhythmus. Allein 27 Fouls wurden auf Reutlinger Seite gepfiffen. 18 Fouls gingen auf das Konto von Heidelberg. Das dritte Viertel ging so auch mit 53:46 an die Hausherren.

 

Der USC spielte weiterhin konstant geschlossen in Offensive und Defensive und ließ nicht viel Freiraum zur Entfaltung. Coach Tsouknidis gab natürlich das Spiel nicht auf und versuchte durch Rotieren seines Teams nochmals Impulse von der Bank zu finden. Leider sollte es aber für dieses Spiel kein Mittel geben. Jedes kurze Aufbäumen auf Reutlinger Seite wurde sofort gekontert. Auch in den Schlussminuten schafften es die Ravens nicht das richtige Momentum zu bekommen um das Spiel zu drehen.

 

Somit ging das Spiel ungefährdet mit 77:66 nach Heidelberg nach einer eher unterdurchschnittlichen Leistung des Reutlinger Teams

 

Sportlicher Leiter Jorgo Tsouknidis:

Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel wird und wir eine sehr gute Leistung auf den Platz bringen müssen um gegen ein sehr eingespieltes Team aus Heidelberg zu gewinnen. Leider hat es nicht gereicht.

 Dennoch sind wir mit unserer Vorrunde sehr zufrieden. Mit einer Bilanz von 9 Siegen und 3 Niederlagen, haben wir immerhin 2 Niederlagen weniger als in der letzten Saison und immer noch Anschluss an die Tabellenspitze. Wir werden uns nun erstmal über die Feiertage ausruhen und die Vorrunde analysieren um uns dann bestmöglich auf die Rückrunde vorzubereiten.

Punkte:
https://www.basketball-bund.net/public/ergebnisDetails.jsp?type=2&spielplan_id=1822342&liga_id=24878&defaultview=1


11.ST TSG Volksbank Reutlingen 86:80 Howies TSG Söflingen

Reutlingen Ravens dominieren über 3 Viertel

 

Vergangenen Samstag stand ein wegweisendes Spiel für die Reutlinger Basketballer an. Mit der TSG Söflingen kam ein Gegner in die IKG-Halle, mit dem es schon etliche Duelle sowohl in der Oberliga als auch in der Regionalliga gab. Natürlich wollte das Team von Coach Tsuknidis im letzten Heimspiel der Vorrunde und gleichzeitig diesen Jahres einen Sieg vor heimischem Publikum einfahren.

Leichte Personalprobleme gab es auch in diesem Spiel, denn Damir Dronjic war immer noch eingeschränkt durch seine Erkältung. Sinan Durant war verhindert. Das Reutlinger Team begann aggressiv und mit viel Energie. Die Gäste liefen mit vier Ex pro B-Spieler auf, unter anderem Noah Aghas, der noch die vorherigen Jahre in Urspring in der pro A auflief.

Nach leichter  Anfangsnervosität auf beiden Seiten zogen die Hausherren die Defense an und zwangen den Gegner immer wieder zu Turnover. Aus diesen schlug man Kapital. Zur Viertelpause konnte man sich so mit 27:18 absetzen.

 

Energische Ravens

Auch im zweiten Viertel ließen die Ravens nicht locker und gingen sehr energisch zur Sache. Angeführt von Marques Charlton, der mit 26 Punkten wieder Topscorer der Partie war, kamen auch die anderen, wie zum Beispiel Julius Albanus, immer besser ins Spiel. Durch eine harte Verteidigung zwang man den Gegner zu Fehlern, die dann in schnelle Punkte umgemünzt wurden. Somit hatte man den Gegner unter Kontrolle und ging mit 54:32 in die Halbzeit.

Natürlich wollte man auch in der zweiten Spielhälfte nicht nachlassen und das Tempo weiter hoch halten. Nach einem Dreier gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit von Charlton, folgte eine kleine Schwächephase und der Gegner verkürzte den Vorsprung auf 16 Punkte. Einige gut herausgespielte Aktionen und zwei weitere Dreier von Marques Charlton ließen den Vorsprung wieder auf 23 Punkte zum Ende des dritten Viertels anwachsen.

 

Im Verwaltungsmodus

Die komfortable Vorsprung schien bei einigen Spielern eine gewisse Sicherheit bewirkt haben, denn im vierten Viertel schaltete das Reutlinger Team einen Gang zurück und versuchte das Spiel zu verwalten. Der Gegner kam durch Ballgewinne zu Punkten. Somit schmolz der Vorsprung eine Minute vor Schluss noch einmal auf elf Punkte. Ein Verzweiflungsdreier von Söflingen, sowie ein unnötiger Ballverlust auf Reutlinger Seite am Ende, ließen den Gegner noch mal Ergebniskosmetik betreiben und man gewann das Spiel ungefährdet mit 86:80. Das Ergebnis spiegelt das Gesamtbild des Spieles nicht wider.

TSG-Coach Jorgo Tsuknidis: „Wir haben heute einen wichtigen Sieg eingefahren und über weite Strecken des Spiels das Geschehen kontrolliert. Dennoch bin ich unzufrieden, denn am Ende haben wir uns auf unseren Vorsprung ausgeruht und unkonzentriert agiert. Nächste Woche geht es USC Heidelberg, dem aktuellen Tabellenführer. Hier müssen wir an die ersten drei Viertel anknüpfen und konzentrierter zu Sache gehen.“

 

TSG Reutlingen: Adeboyeku (6), Albanus (10), Charlton (26), Dronjic (9), Gaurina (11), Grubic (4), Janovsky (1), Klay (13), Schmid (6), Terzidis


10.ST TSV Wieblingen 60:69 TSG Volksbank Reutlingen

Dezimierte Ravens mit wichtigen Auswärtserfolg

Die Voraussetzungen waren nicht die aller besten am Samstagnachmittag, als sich die Achalmstädter auf dem Weg zum Heidelberger Vorort des TSV Wieblingen machten. 2 Tage vorher hatte sich Leistungsträger Damir Dronjic krank gemeldet und würde somit zu diesem schwierigen Auswärtsspiel fehlen. Ebenfalls war Nico Janovsky krankheitsbedingt nicht an Bord.

 

Dennoch war das Team von Coach Tsouknidis motiviert und gewillt dieses Spiel zu gewinnen, um die unglückliche Niederlage in Ludwigsburg wieder wett zu machen.

Die Reutlinger kamen offensiv recht gut in die Partie und übernahmen langsam aber sicher die Kontrolle. Mit einem gut aufgelegten Justin Klay und Nikola Gaurina, konnte fand man aus der Distanz immer eine Antwort. Nachlässigkeiten beim Abschluss unter dem Korb sorgten aber dafür, dass man sich nicht entscheidend absetzte. Somit ging das Viertel mit 18:20 an die Achalmstädter.

 

Im zweiten Viertel funktionierte es etwas besser und vor allem in der Defensive zogen die Ravens nun etwas an. Nur 9 Punkte ließen die Reutlinger in diesem Viertel zu. Mit gutem Zusammenspiel gegen die Wieblinger Zone setzte man sich weiter ab und hatte noch die Chance mit 13 Punkten in die Pause zu gehen, aber der Dreier von Marques Charlton fand nicht das Ziel. Pausenstand 27:37.

 

Coach Tsouknidis ermunterte seine Spieler in der Kabine weiter hart zu verteidigen und fokussiert zu agieren, denn das Wieblinger Team erwies sich in der Vergangenheit als kämpferisch bis zum Ende.

Im dritten Viertel kann man aber nicht sehr gut in Tritt, denn man vergab immer wieder einfache Möglichkeiten sich weiter abzusetzen, vor allem unter dem Korb. Angeführt von Christian Hofmann nutzten die Gastgeber diese Schwächephase und verkürzten den Spielstand auf 5 Punkte bis Ende des dritten Viertels.

 

Auch zu Beginn des 4ten Viertels fand man nicht so schnell den Rhythmus und der Gegner kam noch näher ran. 4 Minuten vor Schluss nahm Coach Tsuknidis eine Auszeit und sortierte sein Team neu. Der bis dahin noch unauffällige Ola Adeboyeku kam wieder ins Spiel und sollte der Schlüssel zum Erfolg dieses Spiels werden. Mit zahlreichen Rebounds und wichtigen Punkten unter dem Korb gab er wichtige Impulse. Neben ihm spielte nun auch der Grieche, Niko Terzidis, jetzt wichtige Minuten und nahm den Wieblinger Topscorer Hofmann aus dem Spiel. Zudem steuerte er auch 2 wichtige Korbleger bei. Marques Charlton bewies in dieser Phase ebenfalls eine Übersicht über das Spiel und setzte seine Mitspieler mit 5 Assists in der Schlussphase toll in Szene. Mit 21 Punkten sollte er auch der Topscorer dieses Spiels werden.

 Somit setzten sich die Ravens in der Crunch time durch einen Lauf entscheidend ab und ließen alle Hoffnungen der Gegner verblassen. Ein 60:69 Erfolg verzeichnete somit den 8 Sieg im 10ten Spiel für die Achalmstädter, die aktuell auf dem 3te Platz, punktgleich mit dem 2ten aus Ulm stehen.

 

Coach Tsouknidis:

„Es war heute nicht unser bestes Spiel. Zum Teil fehlte etwas Rhythmus und Abgeklärtheit in der Offensive. Auch in der Defensive stellen wir uns normaler Weise besser an obwohl wir nur 60 Punkte zugelassen haben. Trotz des Fehlens von Damir hat das Team aber Moral bewiesen und einige Jungs, die sonst nicht so viele Minuten bekommen, haben heute positive Impulse gesetzt. Für uns war das ein wichtiger Auswärtserfolg, denn es ist nicht einfach hier in Wieblingen auswärts zu gewinnen. Wir konzentrieren uns jetzt auf das nächste Spiel gegen Söflingen und bereiten uns in der nächsten Woche vor.“

 

Statistiken:

https://www.basketball-bund.net/public/ergebnisDetails.jsp?type=2&spielplan_id=1822403&liga_id=24878&defaultview=

 


9.ST BSG Ludwigsburg 77:76 TSG Volksbank Reutlingen