17.ST TSG Volksbank Reutlingen 65:69 TSG Schwäbisch Hall

Zuviel Pech an den Händen

Am 17. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen im Spitzenspiel gegen Schwäbisch Hall eine knappe 65:69 (27:33) hinnehmen. Vor allem die schwachen Wurfquoten ließen einen Sieg am Ende nicht zu.  

 

TSG ohne Wurfglück

Die Ravens gingen im ersten Spiel nach der schweren Verletzung von Topspieler Damir Dronjic gegen das aktuell beste Team der Liga (8 Siege in Folge) früh mit 5:0 in Führung. Die Gäste schienen mit ihren Gedanken noch nicht beim Spiel zu sein und vergaben in den Anfangsminuten zahlreiche Würfe. Doch auch die Tsouknidis-Schützlinge ließen jede Menge Chancen ungenutzt frühzeitig wegzuziehen. Mitte des ersten Viertels stellte dann Liga-Topscorer Dalibor Cevriz sein Visier ein und brachte Hall in Führung. Das erste Viertel ging mit 14:18 an Hall.

Schwache Wurfquoten setzen sich fort

Auch im zweiten Viertel setzten sich die schwachen Wurfquoten ungehindert fort. Obwohl sich die TSG gute Würfe freispielte wollte einfach nichts durch den Ring fallen. Vor allem TSG-Topscorer Marques Charlton wollte in dieser Phase nichts gelingen. Seinen ersten Korb erzielte er erst in der 17. Minute. Doch auch die Gäste konnten ihre zuletzt gezeigte Stärke kaum ausspielen und vergaben selbst viele Möglichkeiten. Nach zwischenzeitlichem 10-Punkte Rückstand kam die TSG bis zur Pause auf 27:33 ran.

 

Ravens kämpfen sich zurück

Nach den mageren 27 Pünktchen in der ersten Halbzeit war klar, dass eine große Leistungssteigerung notwendig sein würde um das Spiel zu gewinnen. Erst nachdem Hall über den starken Cevriz aber die Führung zweistellig ausbauen konnte , wachten die Achalmstädter langsam auf und trafen nun etwas hochprozentiger aus dem Feld. Vor allem Benni Traore erarbeitete seinem Team immer wieder zweite Wurfchancen auch wenn die Wurfquote nach wie vor schwach war. Zwei Charlton-Dreier zum Ende des Viertels brachten die Reutlinger aber wieder in Schlagdistanz (49:51).

 

Kampf wird nicht belohnt

Im letzten Viertel entwickelte sich dann weiter ein nervöses Spiel mit vielen Unterbrechungen. Die TSG versuchte es trotz fehlendem Wurfqlück über den Kampf und die Verteidigung und konnte bis zur 34. Minute in Schlagdistanz bleiben (54:58). Doch die Haller, insbesondere in Form von Cevriz nutzten die enge Regelauslegung der Unparteiischen um sehr oft an die Freiwurflinie zu kommen. Cevriz ging alleine rekordverdächtige 17-mal an die Freiwurflinie, wovon er 14 verwandelte. Die TSG kam als Team auf nur 16 Versuche. Beim 54:63 zwei Minuten vor Schluss schien die Partie gelaufen, doch angepeitscht vom eigenen Publikum kam nun endlich das Wurfglück zurück. Charlton und Klay brachten die TSG eine Minute vor Schluss nochmal auf 60:64 ran, doch die Ravens mussten nun die Uhr anhalten und die Haller nutzten die Chancen von der Freiwurflinie eiskalt und brachten den Sieg über die Zeit.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Mit diesen Wurfquoten kann man normalerweise kein Spiel gewinnen. Trotzdem ist es ärgerlich, da auch Hall keinen guten Tag hatte und das Spiel zu gewinnen gewesen wäre wenn wir etwas mehr Wurfglück gehabt hätten. Wenn man jedoch zwei Minuten vor Ende erst 54 Punkte erzielt hat, darf man sich nicht wundern wenn es am Ende nicht reicht. Die Mannschaft hat aber trotz dessen die Köpfe nicht hängen gelassen und stark gekämpft. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch ohne Dronjic noch einige Siege holen werden. In Karlsruhe wollen wir nächste Woche zurück in die Erfolgsspur“.

 

Scoring: Charlton (18/4 Dreier), Traore (14), Klay (13/2), Gaurina (9/1), Grubic (6), Albanus (3/1), Schmid (2), Terzidis, Adeboyeku, Ahlgrim, Martini, Janovsky


16.ST USC Freiburg 58:54 TSG Volksbank Reutlingen

TSG verliert Spiel und Dronjic

Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Regionalliga Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen am vergangenen Samstag beim USC Freiburg. Die bereits geschwächt angereisten Ravens verloren nicht nur das Spiel knapp, sondern auch Topspieler Damir Dronjic, der sich eine schwere saisonbeendende Verletzung zuzog.

 

TSG von Beginn ohne Rythmus

Schlechter hätte die Vorbereitung auf das Spiel nicht verlaufen können. Zahlreiche Spieler konnten aufgrund Krankheit oder beruflichen Gründen unter der Woche nicht oder stark eingeschränkt trainieren. Zuletzt zog sich zwei Tage vor dem Spiel Topscorer Marques Charlton eine Lebensmittelvergiftung zu. Die TSG reiste somit mit nur 9 Spielern, darunter mehrere stark angeschlagene Spieler ins Breisgau. Die Big-Men Benni Traore und Ola Adeboyeku konnten die ganze Woche berufsbedingt nicht trainieren. So war es wenig verwunderlich, dass die TSG von Beginn an Schwierigkeiten hatte beim starken Aufsteiger in einen Rhythmus zu finden. Zahlreiche Würfe fanden nicht das Ziel und so führten die Gastgeber nach dem ersten Viertel bereits 17:11.

 

Weiter ohne Erfolg aus der Distanz

Vor allem von außen wollte bei der TSG nichts fallen, während die Gastgeber zwar auch kein hohes Niveau an den Tag legten, aber doch stets einen Ticken besser waren. Auch unter dem Korb taten sich die Achalmstädter schwer und konnten selten zu einfachen Punkten kommen. Aufgrund einiger Ballverluste konnten sich die Breisgauer zur Halbzeit mit sieben Zählern absetzen (34:27).

 

TSG versucht es über den Kampf

Auch nach der Halbzeit fand die TSG in keinen Rhythmus. Jeder Punkt war schwer erarbeitet. Gleiches traf auch auf die Gastgeber zu, die nun ebenfalls große Schwierigkeiten hatten zu punkten. Über den Kampf und die Intensität in der Verteidigung blieben die Tsouknidis-Schützlinge jedoch stets im Spiel und hielten den Rückstand in Grenzen. Ein Dreier von Gaurina brachte die Reutlinger auf zwei Punkte heran. Dann der große Schreckmoment. Bei einer höchst unglücklichen Aktion landete ein Gegenspieler mit vollem Gewicht nach dem Zusammenprall unabsichtlich auf dem linken Arm von TSG-Topspieler Damir Dronjic, der zu diesem Zeitpunkt Topscorer mit 11 Zählern war. Sofort war klar, dass dieser sich dabei schwer verletzt hatte. Aufgrund des Schocks der Verletzung verlor die TSG wieder den Faden (47:42).

 

Moral wird nicht belohnt

Noch immer unter Schock stehendende Ravens versuchten für ihren schwer verletzten Guard das Spiel zu gewinnen, doch die schwachen Wurfquoten setzten sich weiter fort, auch wenn die TSG nochmal auf zwei Punkte herankam. In den entscheidenden Situationen waren die Gastgeber an diesem Tag etwas cleverer. Das Spiel endete mit einem ungewöhnlich niedrigen Endstand von 59:55 für Freiburg. Die Niederlage war aber zweitrangig, denn Dronjic musste sofort in die Uniklinik wo bereits ein Speichenbruch im linken Arm diagnostiziert wurde. Diese Diagnose bestätigte sich am nächsten Tag in der BG-Klinik Tübingen. Dronjic wird bereits in dieser Woche operiert und fällt für 4-6 Monate aus.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Das war die schlimmste Woche in meiner bisherigen Trainerlaufbahn. Wir können seit drei Wochen nicht vollständig trainieren, diese Woche hatte der halbe Kader krankheitsbedingte Probleme oder konnte aufgrund Studium und Beruf nicht mittrainieren. Ich selbst war drei Tage krank. Die schlimme Verletzung von Damir war dann der negative Abschluss einer total verkorksten Woche. Wir müssen jetzt alle eng zusammenstehen und für Damir. Er gibt immer alles und das müssen wir nun auch tun. Wir müssen nun Moral zeigen und trotz des schwerwiegenden Ausfalls unsere Leistung abrufen und positiv bleiben. Wir wünschen ihm gute und vollständige Genesung und werden ihn beim Reha-Prozess mit allen Mitteln unterstützen.“

 

Scoring: Charlton (14), Gaurina (12/2 Dreier), Dronjic (11/1), Schmid (8/1), Albanus (4), Adeboyeku (2), Traore (2), Klay (2), Grubic

 


15. ST TSG Volksbank Reutlingen 82:68 KKK Haiterbach

TSG gewinnt vor Rekordkulisse

 

Am 15. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen im Duell gegen KKK Haiterbach nach einer starken Leistung einen 82:68 (42:36) Sieg einfahren. Die TSG wurde von einer Rekordkulisse von 420 Zuschauern getragen. Topscorer wurde Damir Dronjic mit 27 Punkten.

 

TSG findet früh ins Spiel

Anders als in den letzten beiden Spielen kam die TSG gut in die Partie. Zwar führten die zunächst treffsicheren Gäste aus dem Schwarzwald nach vier Minuten mit 10:8, doch dann waren es die Reutlinger Distanzschützen welche die TSG in Front brachten. In den letzten fünf Minuten des Viertels erzielten die Achalmstädter ausschließlich erfolgreiche Dreipunktewürfe, fünf an der Zahl. Der überragende Marques Charlton (19 Punkte / 12 Assists) traf dreimal in Folge von außen, was zu einem Viertelstand von 25:16 führte.

 

Gäste kämpfen sich zurück

Nachdem die TSG über Julius Albanus und Benni Traore zunächst auf 13-Punkte davonziehen konnte (31:18) schlichen sich viele Ballverluste ein, auch die Defensive stand nicht mehr so sattelfest. Die Gäste die seit Jahren zu den Topteams der Liga gehören, in dieser Saison aber bislang schwächeln (Platz 9) wurden angetrieben von ihrem lautstarken Fanclub kämpften sich durch einen 11:0 Lauf wieder zurück in die Partie (31:29). Erst eine Auszeit von Headcoach Vasilis Tsouknidis brachte wieder etwas Ruhe ins Reutlinger Spiel. Durch zwei erfolgreiche Dreier des besten Punktesammlers an diesem Abend, Damir Dronjic (27 Punkte), schaffte es die TSG die Führung mit in die Pause zu nehmen (42:36).

 

TSG weiter treffsicher aus der Distanz

Die Ansage in der Halbzeitpause war klar. Mit viel Intensität in die zweite Hälfte starten um den Gästen früh den Zahn zu ziehen. Dies gelang auch. Wieder waren es drei Treffer am Stück aus der Distanz (2x Charlton 1x Dronjic) welche den Abstand wieder vergrößerten (53:44). Haiterbachs Coach nahm erneut eine Auszeit und war mit der Rotation seines Teams in der Verteidigung überhaupt nicht zufrieden. Es entwickelte sich weiterhin ein Spiel auf Augenhöhe bei welchem die TSG aber die klareren Aktionen herausspielte und stets die Führung behalten konnte (61:53).

 

Dronjic bringt Vorentscheidung

Der angeschlagene aber starke Damir Dronjic brachte die Ravens zu Beginn des letzten Viertels dann mit schnellen fünf Punkten deutlich in Front (66:53). Ein weiterer 5:0 Lauf raubte den Gästen dann den letzten Funken Hoffnung auf einen Auswärtserfolg (71:55). Die Schwarzwälder wurden zunehmend müder und konnten die Intensität der TSG nicht mehr mitgehen. Die TSG brachte den Sieg am Ende nach einer starken Leistung ins Ziel (82:68). Überragend erneut das TSG Guard-Duo Dronjic und Charlton mit 46 Punkten und 9 erfolgreichen Dreiern.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Wir wussten das es heute schwer wird. Haiterbach hat viele individuell starke Spieler. Wir hatten erneut unter der Woche viele krankheits- oder verletzungsbedingte Ausfälle. Wir wollten die starken Distanzwerfer Babic und Begagic aus dem Spiel nehmen was uns exzellent gelungen ist. Wir haben beide zusammen bei nur 11 Punkten gehalten, was bislang noch keinem Team gelungen ist. Marques Charlton hat wieder sehr gut Regie geführt und das Spiel kontrolliert. Damir Dronjic war trotz Krankheit ein sehr wichtiger Faktor. Unsere Verteidigung war heute über weite Strecken gut, Alex Schmid hat uns heute hier wichtige Aktionen gegeben“.

 

Scoring: Dronjic (27/ 4 Dreier), Charlton (19/5), Traore (11), Gaurina (8), Schmid (7/1), Klay (4/1), Albanus (4), Adeboyeku (2), Ahlgrim, Terzidis, Janovsky, Grubic


14.ST TV Konstanz 78:85 TSG Volksbank Reutlingen

TSG siegt mit Mühe - Youngster Albanus wird Topscorer

 

Am 14. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten dezimierte Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen einen mühevollen 85:78 (47:43) Auswärtserfolg beim Tabellenvorletzten Konstanz feiern. Youngster Julius Albanus überzeugt mit 19 Punkten.  Die TSG musste dabei auf zwei Stammkräfte verzichten.

 

Verschlafener Start

Ohne die Stammkräfte Damir Dronjic (Achillessehne)  und Benni Traore (persönliche Gründe) sowie einem kranken Nikola Gaurina traten die Reutlinger Basketballer die lange Auswärtsfahrt an den Bodensee an. Diese Umstände merkte man den Ravens zu Beginn an. Alex Schmid erzielte die ersten fünf TSG-Punkte, doch die Achalmstädter taten sich vom Start weg sehr schwer gegen motivierte Konstanzer die im Abstiegskampf dringend punkten mussten. Ein Korbleger von David Grubic brachte die TSG mit 17:14 in Front, doch dann gelang den Gastgebern ein 11:0 Lauf zum 24:17 aus Konstanzer Sicht. Eine Auszeit rüttelte die Tsouknidis-Schützlinge wach, sodass noch bis zum Viertelende der Ausgleich gelang (24:24). Vor allem der erst kürzlich 20 Jahre alt gewordene Albanus spielte sich mit bereits 8 Punkten im ersten Viertel und zwei sehenswerten Dunkings in den Vordergrund.

 

TSG kommt besser in die Partie

Nachdem zunächst Albanus erfolgreich war, legte der angeschlagene Nikola Gaurina vier Zähler nach. Die Gastgeber steckten jedoch nicht auf und kamen durch zwei eigene Dreier und ihren Center Eduard Foth wieder zurück in die Partie. Wieder war es Albanus der zur knappen 47:43 Führung aus TSG-Sicht einnetzte.

 

Spiel auf Augenhöhe

Auch nach der Halbzeit wollte es der TSG nicht gelingen wegzuziehen. Center Ola Adeboyeku machte ein starkes Spiel, ihm gelangen sechs Zähler und zahlreiche Rebounds in dieser Phase. Doch auch die Gastgeber hatten stets Lösungen parat, sodass sich ein Spiel auf Augenhöhe entwickelte. Nach zwei Dreiern von Klay und Albanus führte die TSG dann komfortabel mit 12 Punkten (57:45). Mit einem 6:0 Lauf gelang den Konstanzern das Spiel zum Viertelende beim Stand von 63:62 für die TSG fast auszugleichen.

 

Nervenstärke sichert Arbeitssieg

Im letzten Viertel konnten die Hausherren beim Stand von 69:66 wieder die Führung übernehmen, ehe Kapitän Justin Klay ein ganz wichtiger Dreier zum Ausgleich gelang. Danach entwickelte sich ein nervöses Spiel mit vielen Fouls. Die TSG-Schützlinge zeigten sich hier etwas cleverer und durften öfter, wenn auch mit mäßigem Erfolg an die Freiwurflinie. Routinier Gaurina brachte jetzt Ruhe ins Spiel der TSG und überzeugte in der Schlussphase. Zunächst gelang ihm ein Korb zur 78:74 Führung, danach eine Vorlage auf Adeboyeku zum 80:77. Die Gastgeber zeigten nun Nerven und fanden keine Lösungen mehr in der Offensive. In den letzten fünf Minuten gelang ihnen nur noch ein Punkt von der Freiwurflinie, während die TSG öfter an die Freiwurflinie ging und den Sieg schließlich eintütete.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute nicht gut gespielt, aber einen wichtigen Arbeitssieg eingefahren. Das war sehr viel mühevolle Arbeit. Mit Dronjic und Traore haben zwei sehr wichtige Spieler gefehlt, trotzdem erwarte ich von meinem Team eine bessere Leistung. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht und waren nicht voll bei der Sache. Gaurina hat trotz seiner Krankheit am Ende die Nerven behalten und wichtige Aktionen beigesteuert.  Julius Albanus hat ein starkes Spiel gemacht und unsere Ausfälle im Scoring kompensiert. Gegen Haiterbach werden wir eine bessere Leistung benötigen und hoffen, dass wir die Krankheitswelle langsam hinter uns haben“

 

Scoring:

Albanus (19/ 1 Dreier), Klay (19/3), Adeboyeku (16), Gaurina (12), Charlton (10/1), Schmid (6/1), Grubic (3), Terzidis, Janovsky

 


13.ST SV Möhringen 79:93 TSG Volksbank Reutlingen

Starke zweite Halbzeit sichert TSG Sieg zum Rückrundenauftakt

 

Am 13. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen einen sehr wichtigen 79:93 (46:42) Auswärtserfolg beim SV Möhringen einfahren. Das Reutlinger Guard-Duo Charlton und Dronjic überragte mit zusammen 56 Punkten. 

 

TSG ohne Rythmus

Der Spielbeginn war äußerst schwierig für die TSG, welche durch die Winterpause und viele angeschlagene Spieler Probleme hatte in einen Rhythmus zu finden. Mit nur 9 einsatzfähigen Spielern angereist, u.a. fehlte Kapitän Justin Klay krankheitsbedingt, leisteten sich die Tsouknidis-Schützlinge zahlreiche Ballverluste und verlegten vorne viele einfache Körbe. Daraus schöpften die Hausherren welche tief im Abstiegskampf stecken Selbstvertrauen und konnten schnell wegziehen. Mit 29:22 ging es für Möhringen ins zweite Viertel.

TSG zunächst weiter ohne Zugriff

Auch der Beginn des zweiten Viertels ließ zunächst nichts Gutes erahnen. Die Gastgeber hatten das Momentum auf ihrer Seite und konnten bis auf 14 Punkte wegziehen. In dieser Phase war es der überragende Marques Charlton (27 Punkte) der die TSG mit vielen Zählern und Vorlagen im Spiel hielt. TSG-Coach Tsouknidis war nach dem Spiel von seinem amerikanischen Spielmacher angetan „Er hat heute vielleicht sein bestes Spiel überhaupt für uns gemacht“.  Die TSG verlagerte das Spiel unter den Korb, hier halfen Benni Traore und Ola Adeboyeku. Durch viele zugelassene Offensivrebounds kam die TSG aber zunächst an Möhringen nicht vorbei und hatte Probleme die Möhringer 1-3-1 Zone zu knacken.

 

Umstellung in der Halbzeit bringt Wende

Tsouknidis stellte in der Halbzeit das System um und dann hatten die Reutlinger Zugriff aufs Spiel und fanden Lösungen gegen die Zonenverteidigung. Die Rebounds wurden kontrolliert und die Achalmstädter konnten viele Punkte im Schnellangriff erzielen. Mitte des dritten Viertels hatte die TSG erstmals die Führung erobert. Mit 64:68 für die TSG ging es in das letzte Viertel.

 

Starkes letztes Viertel

Die Gastgeber konnten im letzten Viertel ihre intensive Verteidigung nicht mehr aufrecht erhalten und wurden müde. Bei der TSG kam Leistungsträger Damir Dronjic nun besser ins Spiel, alle Spieler fanden nun Möglichkeiten auf dem Feld etwas positives beizutragen. Terzidis und Albanus brachten wichtige Impulse von der Bank. Die TSG konnte 4 Minuten vor Schluss auf 15 Punkte wegziehen und ließ sich den Vorsprung auch nicht mehr nehmen. Am Ende steht ein ganz wichtiger Sieg unter schwierigen Bedingungen.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Wir wussten das es heute schwer wird. Nach der Pause ist es immer schwierig in einen Rhythmus zu kommen vor allem da wir zahlreiche krankheitsbedingte Ausfälle hatten. Gaurina konnte die ganze Woche nicht trainieren und Benni Traore hatte Rückenschmerzen das ganze Spiel über. Mit dem Ausfall von Justin hatten wir auch weniger Möglichkeiten in der Rotation. Wir haben schlecht verteidigt und erst spät unseren Rhythmus gefunden. Wir wussten aber das Möhringen die Intensität nicht 40 Minuten halte würde und wir cool bleiben mussten. Die Jungs haben das dann gut gemacht, alle waren sehr positiv und haben sich motiviert. Es war extrem wichtig mit einem Sieg aus der Pause zu kommen.

 

Scoring: Dronjic (29/2 Dreier), Charlton (27/2), Traore (11), Gaurina (8/1), Adeboyeku (8), Albanus (4), Terzidis (2), Grubic (2), Schmid (2).

 


12.ST USC Heidelberg 77:66 TSG Volksbank Reutlingen

Ravens überwintern trotz Niederlage auf Platz 3

 

Letzten Sonntag stand zum Vorrundenabschluss einer der größten Herausforderungen in dieser Saison für die Reutlinger Basketballer an. Es ging nämlich gegen den USC Heidelberg, der mit nur einer Niederlage auf dem ersten Tabellenplatz stand. Sowohl positive als leider auch negative Nachrichten gab aus dem Reutlinger Lager zu vermelden. Zunächst freut sich das Team über die Rückkehr von Benaissa Traore, der nach kurzem Intermezzo in Kontanz wieder zu seinem Heimatverein zurück gekehrt ist. Eine wichtige Personalie unter dem Korb für Coach Tsouknidis.

 

Dennoch hatte der griechische Coach weiter Sorge im Kader, denn Leistungsträger Marques Charlton hatte sich eine Muskelverletzung im Training zugezogen. Ebenfalls war auch Damir Dronjic nach seiner Krankheit aufgrund von fehlendem Training, nicht auf 100%. Das alles versuchte man aber beiseite zu legen um nochmal gegen den USC die bestmögliche Leistung vor der Pause abzurufen.

 

Das Spiel begann für die Reutlinger gut und schnell ging man mit 6: 0 in Führung. Vor allem Benny Traore zeigte in diesem Abschnitt eine starke Phase. Leider vergab man einige Chancen um den Vorsprung auszubauen und es folgten dann einige sehr kleinliche Entscheidungen auf Seiten der Unparteiischen, welche sich leider über das gesamte Spiel ziehen sollten. Heidelberg bekam nun Zugriff aufs Spiel und punktete gleich zu Beginn hochprozentig aus der Distanz. Mit aktuell 4 Spielern die auch gleichzeitig in der Pro A auflaufen, spielt das Team schon einige Jahre zusammen und bildet eine starke Einheit.

 

3 Dreier fielen allein in diesem Viertel durch den Reutlinger Korb und der aufgrund einiger unnötiger Ballverluste gerieten die Ravens zum Ende des 1sten Viertels mit 23:17 ins Hintertreffen. Eine harte Verteidigung auf beiden Seiten ließ nicht viele Punkte zu und die Reutlinger Schützen trafen leider nicht wie gewohnt. Ein Dreier aus heidelberger Seite bei dem noch ein Foul gepfiffen wurde, sollte noch den Vorsprung auf 39:31 zur Halbzeit ausbauen.

 

In der Halbzeitpause nahm man sich vor mehr Rhythmus in der Offensive zu finden und die Distanzwürfe des USC einzudämmen. Dies gelang auch ganz gut, denn noch eine Rückstand schaffte das Tsuknidis - Team einen 10:2 lauf und verkürzte den Rückstand auf 5 Punkte. Leider unterbrachen zahlreiche Foulpfiffe der Unparteiischen aber den Spielrhythmus. Allein 27 Fouls wurden auf Reutlinger Seite gepfiffen. 18 Fouls gingen auf das Konto von Heidelberg. Das dritte Viertel ging so auch mit 53:46 an die Hausherren.

 

Der USC spielte weiterhin konstant geschlossen in Offensive und Defensive und ließ nicht viel Freiraum zur Entfaltung. Coach Tsouknidis gab natürlich das Spiel nicht auf und versuchte durch Rotieren seines Teams nochmals Impulse von der Bank zu finden. Leider sollte es aber für dieses Spiel kein Mittel geben. Jedes kurze Aufbäumen auf Reutlinger Seite wurde sofort gekontert. Auch in den Schlussminuten schafften es die Ravens nicht das richtige Momentum zu bekommen um das Spiel zu drehen.

 

Somit ging das Spiel ungefährdet mit 77:66 nach Heidelberg nach einer eher unterdurchschnittlichen Leistung des Reutlinger Teams

 

Sportlicher Leiter Jorgo Tsouknidis:

Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel wird und wir eine sehr gute Leistung auf den Platz bringen müssen um gegen ein sehr eingespieltes Team aus Heidelberg zu gewinnen. Leider hat es nicht gereicht.

 Dennoch sind wir mit unserer Vorrunde sehr zufrieden. Mit einer Bilanz von 9 Siegen und 3 Niederlagen, haben wir immerhin 2 Niederlagen weniger als in der letzten Saison und immer noch Anschluss an die Tabellenspitze. Wir werden uns nun erstmal über die Feiertage ausruhen und die Vorrunde analysieren um uns dann bestmöglich auf die Rückrunde vorzubereiten.

Punkte:
https://www.basketball-bund.net/public/ergebnisDetails.jsp?type=2&spielplan_id=1822342&liga_id=24878&defaultview=1


11.ST TSG Volksbank Reutlingen 86:80 Howies TSG Söflingen

Reutlingen Ravens dominieren über 3 Viertel

 

Vergangenen Samstag stand ein wegweisendes Spiel für die Reutlinger Basketballer an. Mit der TSG Söflingen kam ein Gegner in die IKG-Halle, mit dem es schon etliche Duelle sowohl in der Oberliga als auch in der Regionalliga gab. Natürlich wollte das Team von Coach Tsuknidis im letzten Heimspiel der Vorrunde und gleichzeitig diesen Jahres einen Sieg vor heimischem Publikum einfahren.

Leichte Personalprobleme gab es auch in diesem Spiel, denn Damir Dronjic war immer noch eingeschränkt durch seine Erkältung. Sinan Durant war verhindert. Das Reutlinger Team begann aggressiv und mit viel Energie. Die Gäste liefen mit vier Ex pro B-Spieler auf, unter anderem Noah Aghas, der noch die vorherigen Jahre in Urspring in der pro A auflief.

Nach leichter  Anfangsnervosität auf beiden Seiten zogen die Hausherren die Defense an und zwangen den Gegner immer wieder zu Turnover. Aus diesen schlug man Kapital. Zur Viertelpause konnte man sich so mit 27:18 absetzen.

 

Energische Ravens

Auch im zweiten Viertel ließen die Ravens nicht locker und gingen sehr energisch zur Sache. Angeführt von Marques Charlton, der mit 26 Punkten wieder Topscorer der Partie war, kamen auch die anderen, wie zum Beispiel Julius Albanus, immer besser ins Spiel. Durch eine harte Verteidigung zwang man den Gegner zu Fehlern, die dann in schnelle Punkte umgemünzt wurden. Somit hatte man den Gegner unter Kontrolle und ging mit 54:32 in die Halbzeit.

Natürlich wollte man auch in der zweiten Spielhälfte nicht nachlassen und das Tempo weiter hoch halten. Nach einem Dreier gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit von Charlton, folgte eine kleine Schwächephase und der Gegner verkürzte den Vorsprung auf 16 Punkte. Einige gut herausgespielte Aktionen und zwei weitere Dreier von Marques Charlton ließen den Vorsprung wieder auf 23 Punkte zum Ende des dritten Viertels anwachsen.

 

Im Verwaltungsmodus

Die komfortable Vorsprung schien bei einigen Spielern eine gewisse Sicherheit bewirkt haben, denn im vierten Viertel schaltete das Reutlinger Team einen Gang zurück und versuchte das Spiel zu verwalten. Der Gegner kam durch Ballgewinne zu Punkten. Somit schmolz der Vorsprung eine Minute vor Schluss noch einmal auf elf Punkte. Ein Verzweiflungsdreier von Söflingen, sowie ein unnötiger Ballverlust auf Reutlinger Seite am Ende, ließen den Gegner noch mal Ergebniskosmetik betreiben und man gewann das Spiel ungefährdet mit 86:80. Das Ergebnis spiegelt das Gesamtbild des Spieles nicht wider.

TSG-Coach Jorgo Tsuknidis: „Wir haben heute einen wichtigen Sieg eingefahren und über weite Strecken des Spiels das Geschehen kontrolliert. Dennoch bin ich unzufrieden, denn am Ende haben wir uns auf unseren Vorsprung ausgeruht und unkonzentriert agiert. Nächste Woche geht es USC Heidelberg, dem aktuellen Tabellenführer. Hier müssen wir an die ersten drei Viertel anknüpfen und konzentrierter zu Sache gehen.“

 

TSG Reutlingen: Adeboyeku (6), Albanus (10), Charlton (26), Dronjic (9), Gaurina (11), Grubic (4), Janovsky (1), Klay (13), Schmid (6), Terzidis


10.ST TSV Wieblingen 60:69 TSG Volksbank Reutlingen

Dezimierte Ravens mit wichtigen Auswärtserfolg

Die Voraussetzungen waren nicht die aller besten am Samstagnachmittag, als sich die Achalmstädter auf dem Weg zum Heidelberger Vorort des TSV Wieblingen machten. 2 Tage vorher hatte sich Leistungsträger Damir Dronjic krank gemeldet und würde somit zu diesem schwierigen Auswärtsspiel fehlen. Ebenfalls war Nico Janovsky krankheitsbedingt nicht an Bord.

 

Dennoch war das Team von Coach Tsouknidis motiviert und gewillt dieses Spiel zu gewinnen, um die unglückliche Niederlage in Ludwigsburg wieder wett zu machen.

Die Reutlinger kamen offensiv recht gut in die Partie und übernahmen langsam aber sicher die Kontrolle. Mit einem gut aufgelegten Justin Klay und Nikola Gaurina, konnte fand man aus der Distanz immer eine Antwort. Nachlässigkeiten beim Abschluss unter dem Korb sorgten aber dafür, dass man sich nicht entscheidend absetzte. Somit ging das Viertel mit 18:20 an die Achalmstädter.

 

Im zweiten Viertel funktionierte es etwas besser und vor allem in der Defensive zogen die Ravens nun etwas an. Nur 9 Punkte ließen die Reutlinger in diesem Viertel zu. Mit gutem Zusammenspiel gegen die Wieblinger Zone setzte man sich weiter ab und hatte noch die Chance mit 13 Punkten in die Pause zu gehen, aber der Dreier von Marques Charlton fand nicht das Ziel. Pausenstand 27:37.

 

Coach Tsouknidis ermunterte seine Spieler in der Kabine weiter hart zu verteidigen und fokussiert zu agieren, denn das Wieblinger Team erwies sich in der Vergangenheit als kämpferisch bis zum Ende.

Im dritten Viertel kann man aber nicht sehr gut in Tritt, denn man vergab immer wieder einfache Möglichkeiten sich weiter abzusetzen, vor allem unter dem Korb. Angeführt von Christian Hofmann nutzten die Gastgeber diese Schwächephase und verkürzten den Spielstand auf 5 Punkte bis Ende des dritten Viertels.

 

Auch zu Beginn des 4ten Viertels fand man nicht so schnell den Rhythmus und der Gegner kam noch näher ran. 4 Minuten vor Schluss nahm Coach Tsuknidis eine Auszeit und sortierte sein Team neu. Der bis dahin noch unauffällige Ola Adeboyeku kam wieder ins Spiel und sollte der Schlüssel zum Erfolg dieses Spiels werden. Mit zahlreichen Rebounds und wichtigen Punkten unter dem Korb gab er wichtige Impulse. Neben ihm spielte nun auch der Grieche, Niko Terzidis, jetzt wichtige Minuten und nahm den Wieblinger Topscorer Hofmann aus dem Spiel. Zudem steuerte er auch 2 wichtige Korbleger bei. Marques Charlton bewies in dieser Phase ebenfalls eine Übersicht über das Spiel und setzte seine Mitspieler mit 5 Assists in der Schlussphase toll in Szene. Mit 21 Punkten sollte er auch der Topscorer dieses Spiels werden.

 Somit setzten sich die Ravens in der Crunch time durch einen Lauf entscheidend ab und ließen alle Hoffnungen der Gegner verblassen. Ein 60:69 Erfolg verzeichnete somit den 8 Sieg im 10ten Spiel für die Achalmstädter, die aktuell auf dem 3te Platz, punktgleich mit dem 2ten aus Ulm stehen.

 

Coach Tsouknidis:

„Es war heute nicht unser bestes Spiel. Zum Teil fehlte etwas Rhythmus und Abgeklärtheit in der Offensive. Auch in der Defensive stellen wir uns normaler Weise besser an obwohl wir nur 60 Punkte zugelassen haben. Trotz des Fehlens von Damir hat das Team aber Moral bewiesen und einige Jungs, die sonst nicht so viele Minuten bekommen, haben heute positive Impulse gesetzt. Für uns war das ein wichtiger Auswärtserfolg, denn es ist nicht einfach hier in Wieblingen auswärts zu gewinnen. Wir konzentrieren uns jetzt auf das nächste Spiel gegen Söflingen und bereiten uns in der nächsten Woche vor.“

 

Statistiken:

https://www.basketball-bund.net/public/ergebnisDetails.jsp?type=2&spielplan_id=1822403&liga_id=24878&defaultview=

 


9.ST BSG Ludwigsburg 77:76 TSG Volksbank Reutlingen

TSG verliert und legt Protest ein

Am 9. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen eine bittere 76:77 (36:41) Niederlage hinnehmen. Aufgrund eines drastischen Fehlers des Kampfgerichts wurde gegen die Spielwertung Protest eingelegt.

 

Schwacher Start

Vielleicht war die die ungewöhnlich frühe Startzeit am Sonntagmittag um 12:15 Uhr Grund für den verschlafenen Start der Ravens gegen den Ludwigsburger Bundesliganachwuchs. Jedenfalls kamen die Tsouknidis-Schützlinge äußert schlecht in die Partie. Bereits nach wenigen Minuten lief man einem zweitstelligen Rückstand hinterher. 21:4 stand es nach wenigen Minuten, da hatten sich die Reutlinger schon drei Ballverluste erlaubt. Vor allem Offensiv wollte nicht viel gelingen. Der Ludwigsburger U20-Nationalspieler Ariel Hukporti war schwer zu kontrollieren. Nach dem ersten Viertel betrug der Rückstand schon 10 Punkte (14:24). Vor allem die Intensität war nicht wie gewohnt vorhanden.

 

TSG kämpft sich heran

 

Nach einer deftigen Viertelansprache wachten die Ravens dann langsam auf. Der wieder einmal überragende Damir Dronjic (32 Punkte) brachte die Achalmstädter Punkt für Punkt heran. Doch auch die Gastgeber, die vollbesetzt mit Ihren Nachwuchsbundesliga-Spielern antraten, lieferten ein gutes Spiel und konnten die Führung stets behaupten. Mit 41:36 für Ludwigsburg ging es in die Pause.

 

Umkämpftes Spiel

Auch nach der Halbzeit entwickelte sich ein umkämpftes enges Spiel. Die Gastgeber konnten sich zunächst wieder absetzen, doch die TSG steckte trotz schlechter Wurfquoten nicht auf und konterte. Es ging nun hin und her, doch kein Team schaffte mehr einen größeren Lauf. Der wiedergenesene Kapitän Justin Klay erzielte zwei wichtige Dreier und so blieben die TSG-Schützlinge nach dem Viertel noch im Rennen um den Sieg (56:62). Jedoch erhielt vor allem Dronjic zu wenig Schützenhilfe von den sonst  starken Scorern Gaurina und Charlton, die zusammen auf nur 4 Punkte kamen und keinen guten Tag erwischten.

 

Drama im Schlussakt endet in Protest

Ludwigsburg konnte sich zunächst wieder zweistellig absetzen, doch der Tabellenführer ließ sich nicht abschütteln und kam abermals zurück ins Spiel. Dann entwickelte sich ein Drama in mehreren Akten.  Zunächst traf Alexander Schmid für die TSG und verkürzt den Rückstand auf einen Punkt (76:77). Bei noch 18 Sekunden auf der Uhr hatten die Gastgeber Einwurf. Den Reutlinger gelang ein Ballgewinn, da die Ludwigsburger Probleme beim Einwurf hatten und dieser von einem Ludwigsburger Fuß ins Aus ging. Die TSG hatte somit 14 Sekunden auf der Wurfuhr (24-Sekunden Uhr). Auf der Spieluhr waren jedoch noch ca. 18 Sekunden zu spielen. Damir Dronjic spielte den Ball spät zu Nikola Gaurina der mit der Wurfsirene einen Dreier zum möglichen Sieg traf. Der Wurf kam jedoch etwas zu spät und zählte somit nicht. Das Kampfgericht beachtete jedoch nicht, dass die Differenz von ca. 4 Sekunden noch zu spielen gewesen wären und ließ die Uhr bis auf 0,4 Sekunden herunterlaufen. Bei der noch zu spielenden  offiziellen Zeit von 4 Sekunden hätten die TSG-Schützlinge noch ein Foul begehen können um die Ludwigsburger an die Freiwurflinie zu schicken. Da die Ravens dann auch noch eine Auszeit hatten, hätten die Reutlinger nochmals Einwurf im Vorfeld haben können um noch einen Wurf zu versuchen. So wurden den Ravens die ca. 4 Sekunden geraubt und das Spiel endete mit 77:76 für die Gastgeber. Die TSG legte gegen die Wertung Protest ein. Das Spiel wurde von den Gastgebern auf Video aufgezeichnet. Somit besteht ein Videobeweis. Die TSG-Verantwortlichen prüfen nun die Protestchancen und hoffen das Videomaterial zu erhalten.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute schlecht gespielt. Vor allem die erste Halbzeit war sehr schlecht. Wir haben zu viele Einzelaktionen versucht und unseren Matchplan nicht verfolgt. Wir sind von unserer guten Ballbewegung der letzten Woche abgewichen und zu oft mit dem Kopf durch die Wand.  Unter dem Korb waren wir unterlegen und haben vorne unsere Korbleger nicht gemacht, dann wird es schwierig. Trotzdem wurden wir am Ende einer potentiellen Siegchance , oder zumindest der Chance zur Verlängerung beraubt aufgrund des Fehlers bei der Zeitnahme. Wir haben Protest eingelegt und prüfen nun unsere Möglichkeiten“.

 

Scoring:

Dronjic (32/3 Dreier), Schmid (11), Klay (8/2), Durant (7/1), Grubic (6), Albanus (4), Adeboyeku (4), Charlton (2), Gaurina (2), Terzidis, Tomas-Duarte, Janovsky

 


8.ST TSG Volksbank Reutlingen 100:66 BG Karlsruhe

TSG mit Kantersieg

Am 8. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen einen klaren 100:66 Sieg gegen die BG Karlsruhe einfahren. Damit bleiben die Reutlinger Basketballer an der Tabellenspitze der Regionalliga BW.

 

Erstes Viertel legt Grundstein zum Sieg

Nach der Niederlage gegen Ulm hatten sich die Ravens Wiedergutmachung vorgenommen und starteten wie die Feuerwehr. Die überforderten Gäste aus Karlsruhe, die lediglich einen Spielertrainer dabei hatten waren in den ersten Minuten von der Rolle und leisteten sich gegen die Reutlinger Pressverteidigung zahlreiche einfache Ballverluste was zu schnellen Punkten führte. Alex Schmid erzielte innerhalb der ersten drei Minuten 8 Punkte und Julius Albanus legte 5 oben drauf. Nach nur 180 Sekunden stand es bereits 18:2. Erst nach einer Auszeit kam der 1.Regionalliga-Absteiger langsam in die Partie. Durch den US-Amerikaner Daniel McGee schafften sie ein paar Zähler, doch die TSG war ebenfalls von Beginn an im Rhythmus. Charlton erzielte 5 Punkte und der an diesem Abend bestens aufgelegte Damir Dronjic (31 Punkte) legte ebenfalls 5 nach. Das Viertel endete überdeutlich 36:14. Die TSG verwandelte alleine in den ersten zehn Minuten 6 Dreipunktewürfe.

 

Ausgeglichenes zweites Viertel.

Charlton eröffnete das Viertel mit zwei Dreiern zum 42:14, bereits jetzt roch es nach einem Kantersieg. Die Karlsruher hingen sich nun etwas mehr rein und bei der TSG ließ die Konzentration aufgrund des klaren Spielstandes auch etwas nach und einige Leichtsinnsfehler schlichen sich ins Spiel. Aufgrund der klaren Angelegenheit ließ zum Unmut von Headcoach Vasi Tsouknidis die Intensität spürbar nach. Das Viertel ging zwar mit 23:20 an die TSG, was zu einem mehr als deutlichen  Halbzeitstand von 59:35 führte, doch 100% zufrieden war der Headcoach nicht.

 

Starker Teambasketball nach der Pause

Die Halbzeitansprache war deutlich, denn trotz der klaren Überlegenheit sollte die Partie früh entschieden werden und die eigenen Ansprüche bedient werden. So kamen die Ravens gut aus der Pause. Über Dronjic und Adeboyeku gelang ein 13:4 Lauf was den Gästen das letzte bisschen Kampfgeist raubte. Zwei weitere Dronjic-Dreier stellten bereits auf 80:44. Insbesondere lief der Ball bei der TSG sehr gut. Es roch nach einem rekordverdächtigen Sieg beim Viertelstand von 88:48. Headcoach Vasi Tsouknidis konnte bereits früh die Leistungsträger schonen und viel rotieren.

 

Schleppendes letztes Viertel

Nach zwei Dreiern durch Charlton und Schmid sah es beim 94:50 so aus, als würde die 100-Punktegrenze schnell geknackt, doch danach ließen es die Achalmstädter sichtbar schleifen. Durch die vielen Wechsel taten sich die auf dem Feld stehenden Ravens schwer wieder in einen Rhythmus zu kommen. In den letzten fünf Minuten gelangen der TSG durch Terzidis nur noch zwei Pünktchen und damit doch noch das Knacken der 100 Punkte. Der Amerikaner McGhee konnte für die Badener wenigstens etwas Schadensbegrenzung betreiben. Am klaren Endstand von 100:66 änderte er aber auch nichts mehr.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Das war heute eine gute Antwort auf die Niederlage letzte Woche, allerdings haben wir durch den früheren klaren Spielstand die Intensität verloren und taten uns schwer mit dem richtigen Druck zu agieren. Alle Spieler konnten heute genügend Minuten bekommen und jeder konnte scoren.“

 

Scoring: Dronjic (31/5 Dreier), Charlton (21/5), Schmid (13/3), Adeboyeku (10), Albanus (9/1), Grubic (6), Durant (5/1), Terzidis (2), Gaurina (2), Tomas-Duarte (1)

 

Dezimierte Ravens mit wichtigen Auswärtserfolg

 

Die Voraussetzungen waren nicht die aller besten am Samstagnachmittag, als sich die Achalmstädter auf dem Weg zum Heidelberger Vorort des TSV Wieblingen machten. 2 Tage vorher hatte sich Leistungsträger Damir Dronjic krank gemeldet und würde somit zu diesem schwierigen Auswärtsspiel fehlen. Ebenfalls war Nico Janovsky krankheitsbedingt nicht an Bord.

 

Dennoch war das Team von Coach Tsouknidis motiviert und gewillt dieses Spiel zu gewinnen, um die unglückliche Niederlage in Ludwigsburg wieder wett zu machen.

 

Die Reutlinger kamen offensiv recht gut in die Partie und übernahmen langsam aber sicher die Kontrolle. Mit einem gut aufgelegten Justin Klay und Nikola Gaurina, konnte fand man aus der Distanz immer eine Antwort.
Nachlässigkeiten beim Abschluss unter dem Korb sorgten aber dafür, dass man sich nicht entscheidend absetzte. Somit ging das Viertel mit 18:20 an die Achalmstädter.

 

Im zweiten Viertel funktionierte es etwas besser und vor allem in der Defensive zogen die Ravens nun etwas an. Nur 9 Punkte ließen die Reutlinger in diesem Viertel zu. Mit gutem Zusammenspiel gegen die Wieblinger Zone setzte man sich weiter ab und hatte noch die Chance mit 13 Punkten in die Pause zu gehen, aber der Dreier von Marques Charlton fand nicht das Ziel. Pausenstand 27:37.

 

Coach Tsouknidis ermunterte seine Spieler in der Kabine weiter hart zu verteidigen und fokussiert zu agieren, denn das Wieblinger Team erwies sich in der Vergangenheit als kämpferisch bis zum Ende.

 

Im dritten Viertel kann man aber nicht sehr gut in Tritt, denn man vergab immer wieder einfache Möglichkeiten sich weiter abzusetzen, vor allem unter dem Korb. Angeführt von Christian Hofmann nutzten die Gastgeber diese Schwächephase und verkürzten den Spielstand auf 5 Punkte bis Ende des dritten Viertels.

 

Auch zu Beginn des 4ten Viertels fand man nicht so schnell den Rhythmus und der Gegner kam noch näher ran. 4 Minuten vor Schluss nahm Coach Tsuknidis eine Auszeit und sortierte sein Team neu. Der bis dahin noch unauffällige Ola Adeboyeku kam wieder ins Spiel und sollte der Schlüssel zum Erfolg dieses Spiels werden. Mit zahlreichen Rebounds und wichtigen Punkten unter dem Korb gab er wichtige Impulse. Neben ihm spielte nun auch der Grieche, Niko Terzidis, jetzt wichtige Minuten und nahm den Wieblinger Topscorer Hofmann aus dem Spiel. Zudem steuerte er auch 2 wichtige Korbleger bei. Marques Charlton bewies in dieser Phase ebenfalls eine Übersicht über das Spiel und setzte seine Mitspieler mit 5 Assists in der Schlussphase toll in Szene. Mit 21 Punkten sollte er auch der Topscorer dieses Spiels werden.

 

Somit setzten sich die Ravens in der Crunch time durch einen Lauf entscheidend ab und ließen alle Hoffnungen der Gegner verblassen. Ein 60:69 Erfolg verzeichnete somit den 8 Sieg im 10ten Spiel für die Achalmstädter, die aktuell auf dem 3te Platz, punktgleich mit dem 2ten aus Ulm stehen.

 

Coach Tsuknidis:

 

„Es war heute nicht unser bestes Spiel. Zum Teil fehlte etwas Rhythmus und Abgeklärtheit in der Offensive. Auch in der Defensive stellen wir uns normaler Weise besser an obwohl wir nur 60 Punkte zugelassen haben. Trotz des Fehlens von Damir hat das Team aber Moral bewiesen und einige Jungs, die sonst nicht so viele Minuten bekommen, haben heute positive Impulse gesetzt. Für uns war das ein wichtiger Auswärtserfolg, denn es ist nicht einfach hier in Wieblingen auswärts zu gewinnen. Wir konzentrieren uns jetzt auf das nächste Spiel gegen Söflingen und bereiten uns in der nächsten Woche vor.“

 

Statistiken:

 

https://www.basketball-bund.net/public/ergebnisDetails.jsp?type=2&spielplan_id=1822403&liga_id=24878&defaultview=1

 


7.ST TSG Volksbank Reutlingen 82:105 BB Ulm

TSG erstmals geschlagen

Am 7. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen die erste Saisonniederlage hinnehmen. Gegen den Ulmer Bundesliganachwuchs gab es beim klaren 82:105 (42:60) nichts zu holen. Die TSG bleibt trotzdem weiterhin Tabellenführer.

 

 

Gäste starten furios

Die Gäste aus Ulm, die beinahe sämtliche Doppellizenzspieler die auch in der 2.Bundesliga Pro B für das Ulmer Farmteam Orange Academy auflaufen mitbrachten, legten direkt los wie die Feuer. Der 2,10m Center Nicolas Bretzel eröffnete mit zwei krachenden Dunkings die Partie. Schnell führten die Gäste mit 2:10 und bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, dass es heute ein schwieriges Spiel geben könnte. Lediglich TSG-Topspieler Damir Dronjic konnte im ersten Viertel Gegenwehr leisten. Neben dem kaum zu bremsenden Bretzel trafen auch die Ulmer Distanzschützen von der ersten Minute praktisch jeden Wurf. Vier Dreier fielen alleine im ersten Viertel durch die Reuse was einen klaren Stand von 18:31 zur Folge hatte.

 

Ulmer Wurfstärke geht weiter

Im zweiten Viertel ging die schier unglaubliche Trefferquote bei den Gästen weiter. Zwar traf auch die TSG offensiv gut und macht ein durchaus passables Spiel, doch die Leistung der Ulmer Basketballzukunft blieb auf einem weit überdurchschnittlichen Niveau. Sinan Durant erzielte die ersten zehn TSG-Punkte im zweiten Viertel, doch die Ulmer hatten stets eine Antwort parat. Über vier der Doppellizenz-Spieler gelang ein 9:0 Lauf und zum Ende des Viertels ein weiterer 8:2 Lauf, zu einem klaren 42:60 Halbzeitstand.

 

Gäste entscheiden Partie frühzeitig

Die meisten der 300 Zuschauer in der IKG-Halle gingen davon aus, dass die sensationelle Ulmer Trefferquote von ca. 80% in der zweiten Halbzeit nachlassen würde, doch die Ulmer legten direkt so wieder los, wie sie aufhörten. Mit einem schnellen 12:4 Lauf und zwei weiteren Dreiern setzten sich die Münsterstädter auf 79:47 ab. Die Partie war entschieden. Dronjic und Charlton stemmten sich nochmal mit einem schönen 13:0 Lauf gegen die drohende Niederlage und Durant erzielte zwei weitere Dreier zum Viertelende zum 68:83. Somit keimte vor dem Schlussabschnitt nochmal ein Funken Hoffnung auf.

 

Stoll beendet die Comeback-Träume.

Die kurze Hoffnung wurde direkt im Keim erstickt, Marius Stoll erzielte für die Ulmer direkt nach dem Viertelstart sechs schnelle Punkte und die Ulmer konnten wieder auf 68:89 davonziehen. Vorne taten sich die müder werdenden Ravens nun auch schwerer, sodass kein richtiger Lauf mehr zustande kam. In der 35.Minute knackten die Gäste die 100-Punkte Grenze, das Spiele endete mit 82:105. Die Ulmer konnten dabei ihre herausragende Leistung praktisch über 40 Minuten aufrecht erhalten.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Heute war nichts zu holen. Manchmal muss man neidlos die Leistung des Gegners anerkennen. Diese haben ein extrem hohes Niveau über fast die gesamte Spieldauer gezeigt und eine wahnsinnige Trefferquote gehabt die konstant blieb. Ein solches Niveau sieht man nicht oft in dieser Liga. Wir haben keine schlechte Leistung gezeigt, aber wenn der Gegner fast alles trifft, war heute nichts zu machen. Glückwunsch an die Gäste zu dieser starken Vorstellung. Wir werden uns jetzt sammeln und wollen nächste Woche zu Hause wieder in die Siegesspur zurückkehren“.


Scoring: Dronjic (25/1 Dreier), Durant (22/4), Charlton (17/1), Klay (6/1), Grubic (6/1), Adeboyeku (4), Albanus (2), Terzidis, Schmid, Gaurina, Janovsky

 


6.ST PS Karlsruhe LIONS 74:86 TSG Volksbank Reutlingen

TSG bleibt weiter ungeschlagen

Am 6. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen nach einer Leistungssteigerung in Halbzeit zwei auswärts die PS Karlsruhe Lions mit 74:86 (39:36) bezwingen. Topscorer wurde einmal mehr Marques Charlton mit 32 Punkten. Die TSG bewahrt damit die weiße Weste.

 

Gutes erstes Viertel

Die Vorbereitung auf das Spiel hätten sich die TSG-Schützlinge sicher besser vorgestellt. Zunächst musste man eine lange staubelastete Anfahrt über die A8 in Kauf nehmen, dann gab es vor Ort Probleme bei der Spielorganisation durch den Gastgeber, sodass man zunächst vor verschlossener Halle stand. Dies führte zu einem verkürzten Warm-Up und Unruhe vor Spielbeginn. So waren die Achalmstädter zunächst nicht auf Höhe des Geschehens. Die Karlsruher kamen durch ihren starken Ex-Profi Jakolis zu einfachen Punkten und konnten sich Mitte des ersten Viertels auf 14:6 absetzen. Headcoach Vasilis Tsouknidis nahm eine Auszeit und seine Mannschaft ins Gebet, denn diese kamen danach besser in Tritt und erzielten vor allem über den wieder einmal blendend aufgelegten Marques Charlton einen starken 18:2 Lauf um das Viertel noch mit 16:24 für sich zu entscheiden.

 

TSG verliert den Faden

Dieser starke Lauf zum Ende des Viertels sollte allerdings nicht lange halten. Nach zwei Dreiern von Gaurina und Charlton führten die Ravens zwar noch mit 24:32, doch dann wichen die Reutlinger  von ihrem Matchplan ab und die Gastgeber nutzten ihre körperlichen Vorteile unter dem Korb, wo sie gleich vier Spieler mit über 2 Meter Körpergröße aufbieten konnten. Durch die starken Ex-Profis Jakolis, Kamdem und Hurst, die sich immer wieder Freiwürfe erarbeiteten, setzten sich die Karlsruher mit einem 10:2 Lauf zur Pause auf 39:36 ab. Der TSG gelang dabei in den letzten fünf Minuten des Viertels nur ein Korb durch Gaurina.

 

Deutliche Halbzeitansprache fruchtet

Die Halbzeitansprache war entsprechend deutlich, denn Headcoach Vasilis Tsouknidis sah den Rückstand keineswegs auf einem überlegenen Gegner, sondern vor allem auf den mentalen Fehlern seines Teams basiert. Assistant Coach Martin Leibßle stellte in der Pause die Rotation der Ravens in der Verteidigung um und dies sollte sich als brillianter Schachzug erweisen. Zwar erzielten die Badener über den 2,11m-Center Vrasljko noch einmal drei Punkte zum 43:36, dies sollte jedoch die letzte Führung der Lions gewesen sein. Die TSG packte danach defensiv eine Schippe drauf, die Rotationen stimmten und offensiv fand man endlich in einen guten Rhythmus. Über die Leistungsträger Dronjic und Charlton gelang ein 21:6 Lauf, das Duo erzielte hierbei zusammen 17 Zähler. In der Schlussminute folgte ein weiterer 6:0 Lauf zur 55:66 Führung. Das Viertel ging mit 16:30 an die TSG.

 

Zähes Schlussviertel reicht zum Sieg 

Nach einem Foulpfiff an TSG-Youngster Janovsky war der Karlsruher Trainer so außer sich, dass er sich zwei technische Fouls einfing, was zu seiner Spieldisqualifikation und damit dem Verlassen der Halle führte. Die Karlsruher die keinen Co-Trainer auf der Bank hatten, waren somit für die letzten acht Minuten des Spiels ohne Trainer. Die TSG nutzte die Aufregung für einen 8:2 Lauf und konnte sich spielentscheidend mit 75:58 absetzen. In den letzten Minuten entwickelte sich ein weiterhin zähes Spiel, das von vielen Fouls geprägt war. Justin Klay erzielte in diesem Viertel 8 Zähler zum 74:86 Auswärtserfolg. Der beste Spieler auf dem Feld war wieder einmal Marques Charlton mit 32 Zählern. Der Reutlinger US-Amerikaner führt nun auch die ligaweite Topscorer-Liste an.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute unser schlechtestes Saisonspiel abgeliefert, aber trotzdem gewonnen. Somit ist ein weiterer Baustein für eine gute Saison gelegt. Nicht mehr und nicht weniger. Wir konnten die letzten zwei Wochen aufgrund personeller Ausfälle nicht ideal trainieren und hatten dazu noch eine schwierige Anfahrt und Vorbereitung auf das heutige Spiel. Das hat sich in der ersten Halbzeit wieder gezeigt, da wir den Rhythmus nicht finden konnten. Die Umstellung in der Defensive durch die Idee von meinem Co-Trainer Martin Leibßle war dann der Schlüssel zum Erfolg. Julius Albanus konnte PSK-Topscorer Jakolis in der zweiten Halbzeit weitestgehend abmelden. Gegen Ulm müssen wir uns aber deutlich steigern wenn wir weiterhin die Siegesserie aufrecht erhalten wollen.“

 

Scoring:

Charlton (32 Punkte / 3 Dreier), Klay (15/3), Dronjic (14), Gaurina (12/2), Adeboyeku (6), Grubic (4), Albanus (2), Janovsky (1), Terzidis, Durant

 


5.ST TSG Schwäbisch Hall 65:85 TSG Volksbank Reutlingen

TSG verteidigt Tabellenführung

Am 5. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen nach einer starken zweiten Halbzeit  auswärts die Schwäbisch Hall Flyers mit 65:85 (41:41) besiegen und bleiben damit auch nach fünf Spielen ungeschlagen. Topscorer der Partie wurde der Reutlinger Damir Dronjic mit 24 Punkten.

 

Schwierige erste Halbzeit

Den TSG-Schützlingen, die aufgrund personeller Ausfälle nur zu neunt anreisen konnten und dabei mit Noel Tomas-Duarte einen Jugendspieler mitnahmen, fehlte am Anfang auch durch die beschwerliche Anfahrt der Rhythmus. Zwar trafen die Reutlinger insbesondere durch die Leistungsträger Dronjic, Charlton und Gaurina im ersten Viertel wichtige Würfe und konnten das Viertel mit 23:19 gewinnen, doch die Intensität war nicht auf dem Level das Headcoach Vasi Tsouknidis gerne hätte. Im ersten Viertel profitierte man auch vom schlechten Start der Gastgeber, die ihrerseits nicht gut in die Partie kamen und viele Fehlwürfe produzierten.

 

Dies änderte sich im zweiten Viertel.  Die Haller nutzten nun ihre körperlichen Vorteile und trafen nun besser, während bei den Ravens immer noch der Rhythmus fehlte. Ligatopscorer Cevriz erzielte für die Haller fünf Punkte in Folge und nach einem Dreipunktspiel von La Rosa führten die Gastgeber erstmals mit sechs Punkten (39:33).  Routinier Nikola Gaurina erzielte ganz wichtige zwei Dreier in Folge vor der Pause, um das Spiel wieder auszugleichen und die Achalmstädter im Spiel zu halten (41:41).

 

Starkes drittes Viertel legt Grundstein zum Sieg

Headcoach Vasi Tsouknidis forderte von seinem Team mehr Intensität und Leidenschaft in der Defense und seine Spieler folgten der klaren Ansage. Die Leistungsträger Dronjic und Charlton tauten nun auf und in der Defensive wurden die Haller Aufbauspieler permanent unter großen Druck gesetzt, was zu Fehlern auf Seiten der Gastgeber führte. Dronjic erzielte zwei schnelle Dreier zur 55:49 Führung, dann folgte ein starker 16:0 Lauf der den Grundstein für den Erfolg legte. Dronjic erzielte dabei einen weiteren Dreier und Charlton ließ vier weitere Punkte folgen. Die Gastgeber konnten in dieser Zeit für 5 Minuten ohne jeden Punkt gehalten werden. Erst ein kleiner Lauf zum Ende des Viertels brachte die Haller wieder auf 56:68 ran. Die Ravens konnten sich über Klay, Gaurina und Dronjic wieder absetzen(60:77), dann war es eine bärenstarke Verteidigungsleistung die den Gastgebern den Zahn zog.

 

Die TSG ließ in den letzten fünf Minuten des Spiels nur noch fünf Punkte zu und konnte selbst immer wieder Fouls ziehen oder durch Charlton erfolgreich abschließen. Am Ende stand nach einer starken zweiten Halbzeit ein deutlicher 65:85 Auswärtserfolg und damit die weiterhin ungeschlagene Tabellenführung. Trotz der körperlichen Überlegenheit konnten die Gastgeber das Reboundduell nicht gewinnen, was für TSG-Headcoach Tsouknidis ein großer Faktor für den Erfolg war.  Ausschlaggebend an diesem Tag war auch die wieder einmal gute Leistung von der Dreipunktelinie. Die Reutlinger erzielten 12 Dreier, die Gastgeber nur 4.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute als Team eine ganz starke zweite Halbzeit gespielt.  Aufgrund der personellen Ausfälle war es heute schwierig in der ersten Halbzeit Lösungen zu finden, hier haben wir defensiv zu lasch agiert. Wir wollten dann viel Druck auf die Haller Guards Gudzevic und Cevriz machen, was uns dann sehr gut gelungen ist. Wir konnten Cevriz weit unter seinem Punkteschnitt halten und haben in der zweiten Halbzeit sehr gut verteidigt. Damir Dronjic hat heute auf beiden Seiten des Feldes eine starke Performance gezeigt, Marques Charlton und Nikola Gaurina konnten immer wieder wichtige Nadelstiche setzen. Wir müssen aber auf dem Boden bleiben, denn wie man sieht kann es durch personelle Ausfälle schon schwer werden. Wir haben jetzt zwei schwere Spiele in Karlsruhe und gegen Ulm vor der Brust und dürfen nicht durchdrehen nur weil wir einen optimalen Saisonstart hatten. Die Saison ist noch sehr lang“.

 

Ravens Top 3

Dronjic (24 Punkte/ 4 Dreier)

Charlton (21 Punkte / 3 Dreier / 11 Assists)

Gaurina (16 Punkte / 3 Dreier)

 


4.ST TSG Volksbank Reutlingen 96:74 USC Freiburg

TSG bleibt ungeschlagen Tabellenführer

Am 4. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg setzten sich die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen hochverdient nach einer starken Teamleistung mit 96:74 gegen den USC Freiburg durch und bleiben damit ungeschlagen Tabellenführer. Bester Werfer auf Seiten der TSG war einmal mehr Marques Charlton mit 29 Punkten.

 

Guter Start

Die Gastgeber kamen Mitte des ersten Viertels gut in die Partie und konnten sich leicht von den Gästen absetzen, denen man zu Beginn noch die fast dreistündige Anfahrt anmerkte. Vor allem Nikola Gaurina (20 Punkte) und Damir Dronjic (11) überzeugten in dieser Phase. Rückkehrer Sinan Durant (5) verwandelte direkt seinen ersten Dreier zum 26:15. Das Viertel endete 26:17.

TSG verliert Rythmus

Im zweiten Viertel verlor die TSG dann zunehmend offensiv den Rhythmus, traf schlechte Wurfentscheidungen und erzwang zu viele individuelle Aktionen die nicht zum Erfolg führten. Die Gäste kamen nun besser in die Partie und zeigten sich treffsicherer. Es entwickelte sich nun ein Spiel auf Augenhöhe, der TSG merkte man jedoch an das die Vorwoche in der Vorbereitung durch die vielen Ausfälle negativen Einfluss auf den Spielrythmus hat. Zwar behielt man stets die Führung, doch ein unnötiger Dreier kurz vor der Halbzeit brachte die Gäste auf 40:38 ran.

 

Charlton dreht auf

In der Halbzeit gab es deshalb klare Worte von Headcoach Vasilis Tsouknidis der insbesondere mehr Intensität forderte. Dies setzten seine Schützlinge nun auch um, allen voran Marques Charlton der für den Großteil der Punkte in diesem Viertel verantwortlich war. Charlton erzielte bereits in den ersten fünf Minuten des Viertels zehn Punkte und verteilte mehrere Assists. Am Ende legte er noch zwei weitere drauf. Die Gäste konnte ihrerseits für 3,5 Minuten keinen Punkt erzielen und so konnten sich die Ravens auf 64:50 absetzen. Das Viertel endete 66:52.

 

Herausragendes letztes Viertel und Justin Klay bringen deutlichen Sieg

Die TSG wollte gut aus dem Viertel kommen um den Gästen gleich den Zahn zu ziehen. Dies gelang mit Bravour. Innerhalb der ersten 6 Minuten des Viertels gelangen der TSG sage und schreibe 6 erfolgreiche Dreier. Justin Klay der bis Mitte des Viertels ohne Punkt geblieben war, drehte nun völlig auf. Dem Reutlinger Kapitän gelangen in den letzten sechs Minuten des Spiels 5 von 5 Dreiern, dazu 2 von 2 Freiwürfe, somit 17 Punkte alleine durch ihn. Die Gäste hatten darauf keine Antwort mehr, denn auch die TSG-Defensive stand in der zweiten Halbzeit gut. Besonders erfreulich der erste Dreier für den 17-Jährigen Nicolas Janovsky der nach seiner Einwechslung eine gute Leistung zeigte und 5 Punkte zum Sieg beisteuern konnte. Insgesamt war es eine geschlossen Teamleistung die zum Sieg führte. Marques Charlton überragte erneut mit 29 Punkten (5 Dreier), 8 Assists und 5 Rebounds.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Ich hatte heute Bauchschmerzen vor dem Spiel, da wir unter der Woche große Probleme hatten. Wir haben viele angeschlagene oder verletzte Spieler und konnten deshalb nicht einmal zu zehnt trainieren. Deshalb hatten wir in der ersten Halbzeit auch kaum Rhythmus. In der zweiten Halbzeit haben wir dann einen sehr guten Job gemacht. Alle Spieler haben zum Erfolg beigetragen.“

 


Ravens empfangen USC Freiburg

Am kommenden Samstag, 13.10 empfangen die Regionalliga-Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen Aufsteiger USC Freiburg. Der Traditionsstandort der früher ein Herren-Bundesligateam stellte, ist nach einigen Jahren Oberliga wieder aufgestiegen und überraschte zum Saisonauftakt mit einem 95:63 Kantersieg gegen Aufstiegskandidat PS Karlsruhe. Die letzten zwei Spiele verloren die Breisgauer allerdings. Die TSG geht als Tabellenführer selbstbewusst in die Partie, darf die Freiburger aber auf keinen Fall unterschätzen. Tip-Off 19 Uhr / IKG-Halle (Charlottenstr.65, 72764 Reutlingen)


3.ST KKK Haiterbach 66:89 TSG Volksbank Reutlingen

TSG gewinnt Spitzenspiel deutlich

 

Am 3. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen nach einer starken Teamleistung das Spitzenspiel der Regionalliga gegen die bis dato ebenfalls ungeschlagenen  KKK Haiterbach auswärts mit 66:89 (31:43) gewinnen und damit ein Ausrufezeichen setzen.  Die schwere Verletzung von Malcolm Egbaiyelo trübte dabei die Siegesfreude.

 

Nervöser Start

Die TSG-Schützlinge kamen nicht gut in die Partie. Für viele Spieler war es das erste Mal vor dem frenetischen kroatisch geprägten Publikum in der Kuckuckshalle. Die rund 500 Zuschauer machten wie für Haiterbach üblich richtig Lärm und dies übertrug sich zunächst auf die Reutlinger Basketballer, die sich in der Anfangsphase viele Ballverluste erlaubten.  So kamen die Haiterbacher zunächst zu einfachen Punkten und konnten das Viertel mit 21:15 für sich entscheiden.

 

 Zweites Viertel legt Grundstein zum Sieg

In der Viertelpause legte sich dann die Nervosität und die Ravens hatten sich auf die Lautstärke in der Halle eingestellt. Die Reutlinger Guards machten jetzt viel Druck auf die Haiterbacher Aufbauspieler was zu vielen Steals und einfachen Punkten führte. Vor allem Justin Klay stach in dieser Phase heraus. Dem Reutlinger Kapitän gelangen in kurzer Zeit zwei Steals, was zu einem Dunking und einem Dreier von ihm führte. Dies brachte die TSG mit 24:28 in Front. Die TSG-Defensive arbeitete hervorragend und hielt die Gastgeber 4 Minuten ohne Punkt. Ein Egbaiyelo-Dreier brachte die TSG dann sogar zweistellig in Führung (24:36). Fünf weitere Punkte von Klay zum Viertelende inklusive einem weiteren Dreier kurz vor der Pause brachten die verdiente 31:43 Führung.

 

Dronjic und Charlton drehen auf

Die Achalmstädter wollten den Gastgebern auch nach der Pause keine Gelegenheit geben wieder zurück ins Spiel zu kommen. Die Reutlinger Leistungsträger Dronjic und Charlton erzielten bis auf zwei Punkte sämtliche Reutlinger Körbe im dritten Viertel.  Routinier Nikola Gaurina verteilte dabei viele Assists. Die Gastgeber konnten sich letztlich nur durch vier erfolgreiche Dreier hintereinander noch halbwegs in Schlagdistanz halten, fanden aber vor allem in Korbnähe keine Chancen gegen bestens stehende Reutlinger Verteidiger, welche immer wieder gut rotierten. Vor den letzten zehn Minuten führte die TSG komfortabel 47:64.

 

Ravens machen den Deckel drauf - Youngster Albanus überzeugt

Die Ravens kamen über die starken Klay und Charlton direkt gut ins letzte Viertel. Klay erzielte 5 Punkte in Folge und Charlton legte 4 Zähler hinterher. Nach zwei Minuten im letzten Viertel wuchs der Vorsprung somit auf fast 20 Punkte (51:70). Zwei Dreier der Gastgeber brachten diese nochmal auf 59:73 heran, doch dies sollte das letzte Aufbäumen sein.  Die starke TSG-Defensive hielt die Haiterbacher in den letzten fünf Minuten des Spiels bei 7  Punkten während nun Youngster Julius Albanus bei den Ravens aufdrehte. Der 19-Jährige erzielte sieben Punkte in Folge und wurde dabei zweimal bei einem erfolgreichen Korb zusätzlich gefoult. Charlton beendete mit sieben  Zählern in Folge die Partie zu einem klaren 66:89 Endstand. Die TSG setzt damit ein Ausrufezeichen an der Tabellenspitze und ist nach drei Spielen das einzige ungeschlagene Team der Liga.  Getrübt wurde die Freude allerdings von der schweren Verletzung von Malcolm Egbaiyelo. Kurz vor Ende verletzte sich der Guard schwer. Der junge Aufbauspieler auf Seiten der Reutlinger musste direkt nach dem Spiel ins Krankenhaus gebracht werden wo ein kompletter Riss der Achillessehne festgestellt wurde. Er wird den Ravens somit mehrere Monate fehlen.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute als Team eine ganz starke Leistung abgeliefert. Ich bin vor allem auf unsere jungen Spieler stolz die dem Druck hier standgehalten haben und ihre besten Saisonleistungen gezeigt haben. Wir haben nach dem schlechten Start hervorragend verteidigt und einen ganz wichtigen Sieg eingefahren.  Darauf können wir aufbauen und werden viel Selbstvertrauen aus dem Sieg ziehen.

 

Scoring: Charlton (25/1 Dreier), Dronjic (23/3), Klay (13/3), Albanus (9), Gaurina (8/1), Schmid (5/1), Egbaiyelo (3/1), Adeboyeku (2), Grubic (1), Terzidis

 


2.ST TSG Volksbank Reutlingen 75:53 TV Konstanz

TSG mit Arbeitssieg gegen Aufsteiger Konstanz

 

Am 2. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg setzten sich die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen hochverdient aber mühevoll mit 75:53 gegen Aufsteiger TV Konstanz durch. Bester Werfer auf Seiten der TSG war erneut Marques Charlton mit 25 Punkten.

 

Defensive zieht Gästen früh den Zahn

Der slowenische Ex-Nationalspieler Matej Bratina auf Seiten der Gäste brachte die Seestädter mit 2:0 in Front. Es sollte die letzte Führung für die Gäste im gesamten Spiel bleiben. Die TSG-Defensive stand von Beginn an ordentlich und ließ wenige offene Würfe zu. Die TSG-Offensive kam jedoch nur schleppend in Gang. Im ersten Viertel erzielten die Gastgeber viele Punkte von der Freiwurflinie. Nach den ersten 10 Minuten stand jedoch bereits ein klares 18:7.

 

Ettlinger hält Gäste im Spiel

Nachdem fast drei Minuten lang auf beiden Seiten nichts passierte erzielte Ettlinger auf Seiten der Gäste seinen ersten von insgesamt fünf erfolgreichen Dreiern. Bei der TSG kamen nun die Leistungsträger Gaurina, Dronjic und Charlton besser in Fahrt. Zum Ende des Viertels fand die TSG dann offensiv in einen besseren Rhythmus. Vor allem der wieder einmal starke Marques Charlton konnte überzeugen. Ohne die drei Dreier von Ettlinger in diesem Viertel wäre das Spiel zur Halbzeit entschieden gewesen. So hielt er Konstanz im Spiel, denn die Gäste konnten nach dem zwischenzeitlichen 37:17 noch auf 40:26 verkürzen.

 

Drittes Viertel bringt Entscheidung

Die Halbzeit tat den Gastgebern offensichtlich nicht gut, denn es dauerte wieder drei Minuten bis zum ersten TSG-Korb durch Dronjic von der Freiwurflinie. Allerdings konnten auch die harmlosen Gäste in dieser Zeit lediglich einen Korb unterbringen. Fünf schnelle Charlton Punkte und ein weiterer Korbleger des gut auflegten Justin Klay brachte die TSG bereits mit 48:31 in Front. Dann war es die TSG-Defensive und die Abschlussschwäche der Gäste die das Spiel entschieden. In den letzten knapp drei Minuten ließ die TSG keinen Punkt mehr zu und konnte einen 11:0 Lauf zum Viertelende erzielen. Beim Stand von 59:35 war die Messe gelesen.

 

TSG verwaltet Vorsprung – Youngster Janovsky überzeugt

Im letzten Viertel konnte Headcoach Vasilios Tsouknidis dann viel rotieren und die jungen Spieler Erfahrung sammeln lassen. Diese Chance nutzten auch viele Spieler, so konnten die Neuzugänge Schmid und Terzidis ihre ersten Punkte erzielen. Überzeugen konnte auch der erst 17-Jährige Nicolas Janovsky, der nach seiner Einwechslung 4 Punkte erzielte und zwei Fouls ziehen konnte. Das Spiel plätscherte nun dahin, denn am klaren Endstand änderte sich nicht mehr viel. Am Ende gewannen die Ravens nach einer durchwachsenen Leistung klar mit 75:53, müssen sich aber in der nächsten Woche steigern wenn es zum ungeschlagenen Rivalen KKK Haiterbach geht das bereits die Aufstiegskandidaten Ulm und Heidelberg schlug.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: Das war heute kein schönes Spiel, aber auch solche Spiele muss man gewinnen. Diese Qualität haben wir mittlerweile und das ist wichtig für die Moral. Die jungen Spieler haben heute größtenteils einen guten Job gemacht, allerdings haben wir zu viel geworfen bei schlechten Quoten. Wir hätten den Korb mehr attackieren müssen. Wir hatten unter der Woche Probleme mit vielen angeschlagenen Spielern, insofern war es nicht ganz einfach heute in einen Rhythmus zu kommen. Wichtig war die ersten zwei Spiele zu Hause gleich zu gewinnen.

 

Scoring: Charlton (25/4 Dreier), Dronjic (15/1), Klay (10), Gaurina (7/1), Adeboyeku (7), Terzidis (5/1), Janovsky (4), Schmid (2), Egbaiyelo, Grubic, Albanus

 


1.ST TSG Volksbank Reutlingen 84:72 SV Möhringen

Charlton führt TSG zum Sieg

 

Am 1. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnte das neu formierte Team der TSG Volksbank Reutlingen einen 84:72 Sieg gegen eines der Spitzenteams der Liga einfahren. Der US-Amerikaner Marques Charlton auf Seiten der Ravens überragte mit 36 Punkten.

 

 

Neuzugang Gaurina bringt TSG-Offensive ins Rollen

Der Beginn des Spiels gehörte Neuzugang Nikola Gaurina. Der 35-Jährige Kroate der als Königstransfer der Reutlinger bezeichnet werden darf (kam aus der 2.Bundesliga / ETB Wohnbau Baskets Essen), erzielte schnell 7 Punkte zur 9:7 Führung nach 5 Minuten. Nach der ersten Anfangsnervosität kamen dann auch die anderen TSG-Spieler etwas besser in die Partie und konnten scoren. Das erste Viertel endete mit 20:17 für die Ravens.

 

Charlton unterbricht Lauf der Gäste

In das zweite Viertel starteten die Gäste aus Möhringen besser. Vor allem die langjährigen Leistungsträger Nico Hihn und Petros Tzikas taten der Reutlinger Defensive immer wieder weh. Auch bei den Rebounds hatten die Gäste zunächst die Nase vorn. Beim 24:25 konnten sie erstmals die Führung übernehmen. Neuzugang Malcolm Egbaiyelo und Center Ola Adeboyeku räumten dann für die TSG auch die wichtigen Abpraller ab und brachten Ruhe ins Spiel. Dann kam der US-Amerikaner Charlton auf Seiten der TSG so richtig ins Rollen. Er erzielte 6 Punkte in Folge und legte kurze Zeit später einen seiner insgesamt vier Dreier nach. Zur Pause führte die TSG mit 44:34.

 

Gäste übernehmen erneut die Führung

Die Halbzeit tat den Gastgebern offensichtlich nicht gut, denn die Gäste legten über ihren starken Guard Nico Hihn los wie die Feuerwehr. Hihn erzielte 10 Punkte in Folge zu einem 10:3 Lauf. Kurze Zeit später lagen die Gäste mit 47:52 in Front. Doch der an diesem Abend blendend aufgelegte Marques Charlton brachte die TSG wieder mit spektakulären Würfen zurück. Mit Viertelende übernahmen die Achalmstädter wieder die Führung (56:54).

 

Dronjic und Charlton bringen TSG-Sieg ins Ziel

Alles sah vor dem letzten Viertel nach einem weiterhin engen und umkämpften Spiel aus, doch die TSG-Leistungsträger Dronjic und Charlton hatten etwas dagegen. Zunächst traf der erst 19-Jährige Neuzugang Julius Albanus einen ganz wichtigen Dreier zum 62:56. Damir Dronjic, der seit Ende der ersten Halbzeit mit einer Handgelenksverletzung spielte zeigte nun seine ganze Klasse und erzielte 11 Punkte in Folge. Damit brachte er die TSG wieder vier Minuten vor Schluss zweistellig in Front (73:63). In den letzten Minuten war es dann wieder Charlton der seine Galavorstellung mit weiteren 9 Zählern krönte und den 84:72 Sieg ins Ziel brachte.

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: Wir haben heute gemerkt, dass noch viele Abläufe offensiv und defensiv nicht stimmen und noch einiges an Rost vorhanden ist. Die Pause war lange und viele Jungs brauchen noch Zeit bis sie sich in unser System einfinden, schließlich haben wir viele neue Spieler. Die Jungs haben aber einen guten Job gemacht gegen einen schweren Gegner. Der Sieg war sehr wichtig für die Moral. Schließlich will man immer positiv in die neue Runde starten.

 

Scoring: Charlton (36/4 Dreier), Dronjic (20/2), Gaurina (13/1), Adeboyeku (6), Grubic (4), Albanus (3/1), Egbaiyelo (2), Klay, Janovsky, Schmid, Terzidis, Tomas-Duarte

 


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Bekim Kukiqi neuer U18 Headcoach!

Herzlich Willkommen bei den Ravens Coach Bekim Kukiqi!

 

Absofort wird Coach Bekim Kukiqi unser U18 Oberligateam betreuen und soll mit seinem Fachwissen und seiner Qualität als Trainer ein optimales Bindeglied zwischen Herrenbereich und U18 werden.

 

Die Ravens freuen sich mit Bekim einen Trainer gewonnen zu haben der bereits viele Jahre u.a. bei starken Standorten wie Tübingen, Kirchheim oder Fellbach gearbeitet hat und von NBBL über Regionalliga und Pro A viele Ligen gesehen und dort erfolgreich gearbeitet hat. Mit der Zweiten der Kirchheim Knights schaffte er zwischen 2014 und 2016 zwei direkte Aufstiege von der Landesliga in die Regionalliga. Sein Team gewann dabei 36 von 37 Spielen.

 

Vor seiner sportlichen Auszeit trainierte er bis Anfang 2017 die Fellbach Flashers in der 1.Regionalliga Südwest. Bild Links: Manager Alexander Rogic; rechts: Bekim Kukiqi


TSG Camp 2018 ein voller Erfolg!

Am 30.06 & 01.07 fand das jährliche TSG Reutlingen Basketball Camp statt. 50 Kinder zwischen 7-16 Jahre waren hochmotiviert an ihren Fähigkeiten zu arbeiten. Durch verschiedene Stationen und Übungen wurden die Skills verbessert, natürlich kam auch das Spielen nicht zu kurz. Besonderes Highlight am Samstag war der Besuch des Reutlinger Bundesligaprofis Mahir Agva (Gießen 46ers). Am Sonntag war die Kinder & Sports Academy in Kooperation mit den Tigers Tübingen zu Gast. Hier gab es bei verschiedenen Aufgaben die begehrten Trikots zu erspielen. Auch am Nachmittag konnten in vielen Wettbewerben tolle Preise gewonnen werden. Die Verantwortlichen blicken auf ein tolles Camp-Wochenende zurück und freuen sich bereits auf das Camp 2019.

TSG Camp 2018 am 30.06 / 01.07.2018

Am 30.06 & 01.07. findet das jährliche Ravens  Basketball Camp statt.
Anmeldungen sind über Email: camp@basketball-reutlingen.de möglich.

Kosten: 50 € für TSG-Mitglieder, 60 € für Nichtmitglieder. Teilnehmen können alle zwischen 7 - 16 Jahre.
Verpflegung, Getränke und Camp-Shirt sind inbegriffen.
Ort: IKG-Halle Reutlingen (Charlottenstr. 65, 72764 Reutlingen)

Zeit: jeweils  10:00 - 16.00 Uhr.
Als prominenten Gast erwarten die TSG-Verantwortlichen Bundesliga- und Nationalspieler Mahir Agva (Gießen 46ers).

Herren 2 schafft Aufstieg in die Landesliga

Nach dem man erst in der Vorsaison aus der Kreisliga den Wiederaufstieg in die Bezirksliga schaffte, schlossen die H2 diese nach einer starken Saison als Tabellenzweiter der Bezirksliga Ost ab. Lediglich Meister Heidenheim musste man den direkten Aufstieg lassen. Am letzten Spieltag schlug man den Meister und löste so erst das Ticket für die Relegation.

 

Spiel 1

TSG Reutlingen 2 vs. TV Konstanz 2  91:39

In einer Dreiergruppe ging es zunächst gegen den Landesliga-Achten TV Konstanz 2. Gott sei Dank hatten die Ravens in diesem Spiel Heimrecht und konnten sich die lange Fahrt an den Bodensee sparen. So ging es wohl auch den Gästen die einige Leistungsträger zu Hause ließen, was sich bitter rächen sollte. Die Zweite spielte zu Beginn groß auf und überraschte die Gäste direkt im ersten Viertel (28:8). Das zweite Viertel sollte dann rekordträchtig werden, denn es endete 22:0 für Reutlingen, sprich kein einziger Punkt für den Gegner. Dies dürfte in der Vereinsgeschichte im Herrenbereich einmalig sein. Somit war die Messe zur Halbzeit beim überraschend deutlichen 50:8 gelesen. U18 Spieler Noel Tomas-Duarte gab sein Saisondebüt bei den H2 und zeigte mit 19 Punkten eine starke Leistung ebenso wie U20 und H1 Spieler David Grubic der 22 Punkte erzielte. Auch Winterzugang Lukas Bleher wusste mit 20 Zählern zu überzeugen. Den Gästen blieb nicht viel mehr als etwas Schadenbegrenzung was an der deftigen 91:39 Niederlage nichts mehr änderte.

 

Spiel 2

TSG Balingen vs. TSG Reutlingen 2  85:93

Im zweiten Spiel der Relegation ging es zum Bezirksligavize der Parallelstaffel der TSG Balingen. Die Balinger sind durchaus Bekannte, denn im Sommer gewannen sie den Vorbereitungscup in Reutlingen. Die Falcons von der Zollernalb können gleich vier Amerikaner aufbieten, so auch Spielercoach Al Elliott der früher Profibasketballer in Deutschland war.  Dazu kommen einige Spieler die ebenfalls höherklassig gespielt haben und somit eine schwere Aufgabe für die Ravens. Diese reisten erstmals mit U18 Leistungsträger und H1 Spieler Dominic Philippi an. Nach einem guten Start in die Partie führten die Ravens mit 26:18, doch im zweiten Viertel waren es vor allem die Amerikaner auf Seiten der Gastgeber die den Achalmstädter Kopfzerbrechen bereiteten. Zur Halbzeit war das Spiel ausgeglichen (40:41). Nach der Halbzeitansprache kam man fokussiert aus der Kabine und legte wieder einen kleinen Lauf hin. Die U18 Spieler Philippi und Tomas-Duarte überzeugten mit 20 respektive 16 Punkten. Die Gastgeber die unbedingt den Sieg wollten kämpften jedoch wacker und blieben in Schlagdistanz, jedoch ohne das Spiel drehen zu können. Über den erfahrenen Predrag Pramenko (14 Punkte) und Leistungsträger Lukas Bleher (11) behielt man die Nerven und ließ auch im hektischen Schlussviertel nichts mehr anbrennen. Der Aufstieg war geschafft. Damit spielt die Zweite nach vielen Jahren endlich wieder in der Landesliga!

 

Abteilungsleiter Alexander Rogic:  Dieser Aufstieg ist sehr wichtig für den Verein. Wir haben nun endlich wieder einen vernünftigen Unterbau für die erste Mannschaft und können unsere guten Jugendspieler so auf einem guten Niveau an den Herrenbasketball heranführen. Zwischen Erster und Zweiter sollten nicht mehr als zwei Ligen sein, was wir nun nach vielen Jahren wieder geschafft haben. Glückwunsch an das Team und Coach Bülent für den starken Saisonendspurt.

 


26.ST TSG Volksbank Reutlingen 92:65 KKK Haiterbach

TSG-Basketballer siegen eindrucksvoll

Am letzten Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen einen eindrucksvollen 92:65 (49:43) Auswärtssieg gegen Verfolger Komusina Haiterbach einfahren. Damit beenden die TSG-Basketballer eine herausragende Saison auf dem 4.Tabellenplatz.

 

Offensive wie am Schnürchen

Die Reutlinger Basketballer kamen exzellent in die Partie. Die Tsouknidis-Schützlinge spielten befreit auf und ließen sich von der großen Zuschauerkulisse nicht einschüchtern. Der exzellente Damir Dronjic brachte die TSG früh mit 11:6 in Front. Am Ende standen für den Ligatopscorer herausragende 27 Punkte und 6 Dreier. Nachdem Haiterbach wieder herankam, legte die TSG-Offensive wieder einen Zahn zu und erhöhte zum Viertelende auf 30:21.

 

Noel Tomas Duarte erzielt Buzzer-Beater

Die Gastgeber wollten ihrem Heimpublikum im letzten Spiel einen Sieg schenken und hielten nun kämpferisch dagegen. Beim Stande von 43:47 kurz vor der Pause kamen die Kroaten durch Martinovic wieder nahe an die TSG heran. Doch der erst 16-Jährige Noel Tomas Duarte erzielte für die TSG mit der Sirene einen vielumjubelten Treffer zur Halbzeitpause (43:49).

 

Ravens legen früh Grundstein zum Sieg

In der Halbzeit fanden die Haiterbacher wohl die richtigen Worte, denn durch zwei Dreier war das Spiel beim 53:54 wieder vollkommen ausgeglichen. Doch die Ravens ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Spielanlage war an diesem Abend fantastisch und alle Spieler zeigten eine ansprechende Leistung. Ein schneller 11:0 Lauf legte dann den Grundstein zum Sieg, denn der Vorsprung wuchs auf 14-Punkte an (55:69).

 

Topleistung wird mit Platz 4 belohnt

Im letzten Viertel musste dann der Haiterbacher Topscorer Lawrence mit dem fünften Foul auf die Bank. Dieses Ereignis löste dann einen Einbruch im Spiel der Gastgeber aus, den die TSG clever ausnutzte und deutlich wegziehen konnte (57:80). Vor allem das Spiel zwischen den Guards und den großen Leuten funktionierte an diesem Abend fast perfekt. So trugen sich mit Stjepan Buhac (15), Alex Feldberg (10) und David Grubic (10), gleich drei Spieler auf den großen Positionen zweistellig in die Punkte ein. Auch die Verteidigungsleistung war sehr stark, so ließ man nur zehn  Punkte im letzten Viertel zu. Am Ende feierte die TSG einen 92:65 Kantersieg und sicherte sich den vierten Tabellenplatz.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute befreit gespielt. Wenn man komplett ohne Druck aufspielen kann, sieht man erst zu was wir in der Lage sind. Wir haben heute von der ersten Minute Spaß am Spiel ausgestrahlt, jeder wollte zu einem gelungenen Abschluss beitragen. Jeder konnte heute punkten. Vor allem unsere großen Spieler muss ich heute loben, die einen tollen Job gemacht haben. Wir haben eine sehr starke Saison gespielt und waren zu jeder Zeit mental gefestigt. Jetzt gilt es ein wenig abzuschalten, bevor die Planung für die neue Runde losgeht“.

 

Scoring: Dronjic (27/6), Buhac (15), Feldberg (10), Grubic (10), Klay (7), Charlton (6/2), Traore (6), Adeboyeku (5), Durant (3/1), Tomas Duarte (3)

 


25.ST TSG Volksbank Reutlingen 89:87 BSG Baskets Ludwigsburg

TSG gewinnt Krimi

Am 25.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten sich die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen nach einem harten Stück Arbeit gegen die BSG Baskets Ludwigsburg mit 89:87 (36:27) durchsetzen. Damit steht fest, dass die TSG die Saison unter den fünf besten Teams der Liga beenden wird.

 

 

Starkes erstes Viertel

Die TSG kam blendend in die Partie und konnte sich durch zwei schnelle Charlton-Dreier früh absetzen. Ligatopscorer Damir Dronjic steuerte nach 7 Minuten schon seinen achten Punkt und die TSG baute die Führung auf 22:7 aus. Durch einen Dreier konnten die Gäste noch auf 22:10 verkürzen. Es sah zu dem Zeitpunkt alles  nach einem Kantersieg aus.

 

Gäste bleiben dran

Doch mit Viertelpause kam ein Bruchs ins Spiel der Ravens. Vorne leistete man sich viele unnötige Ballverluste und geriet hinten in Foulprobleme. Da zwei Stammkräfte auf den großen Positionen mit Benni Traore und Alex Feldberg fehlten war dies besonders schmerzhaft. Die Gäste, die beinahe mit dem kompletten NBBL-Kader antraten ließen nicht locker und erzielten zum Schluss des Viertels 7 Punkte von der Freiwurflinie was einen Pausenstand von 36:27 für die TSG ergab.

 

Ludwigsburg dreht die Partie

Auch nach der Halbzeit kam die TSG aus dem Tritt und verzettelte sich zu oft in Einzelaktionen während die Gäste, die nur 27 Punkte in 20 Minuten zustande gebracht hatten nun plötzlich hochprozentig aus dem Feld trafen. Mitte des Viertels konnten die Gäste erstmals beim Stand von 42:39 erstmals in Führung gehen. Die Gäste starteten somit mit einem 15:3 Lauf. Die TSG war bemüht Anschluss zu halten, doch die Gäste nahmen durch die Bundesliga-Doppellizenzspieler Seric und Herzog die Führung mit ins Schlussviertel (54:58).

 

Durant entscheidet Partie

Nachdem Dronjic die TSG wieder mit 59:58 in Führung brachte, netzte Herzog für die Gäste zwei Dreier in Folge ein. Es entwickelte sich jetzt ein offener Schlagabtausch und den Gästen merkte man den Siegeswillen an, da sie noch im Abstiegskampf stecken. Doch auch die Ravens wollten ihren Fans beim letzten Heimspiel den Abend nicht verderben. Sinan Durant der bis zur 35. Minute ohne Punkt blieb drehte nun auf. Der Guard erzielte in den letzten fünf Minuten der Partie starke 13 Punkte und versenkte dabei zwei wichtige Dreier. Er hielt die TSG-Siegchancen somit am Leben. Bei den Gästen war nun Big-Man Mateo Seric nicht mehr zu bremsen. Charlton brachte die TSG 1 Minute vor Schluss mit 87:83 in Front, doch Seric versenkte einen Korbleger zum 87:85. Nach einem unnötigen Ballverlust zog Seric zum Korb und wurde gefoult. Der junge Center zeigte keine Nerven und blieb perfekt (10/10) von der Freiwurflinie und glich zum 87:87 aus. Auszeit Ravens. Der Ball ging in die Hände von Topscorer Dronjic der mit 1 Sekunde einen schwierigen Drehwurf versuchen musste. Dabei wurde er jedoch klar gefoult. Dronjic versenkte nervenstark beide Freiwürfe, der letzte Wurf übers gesamte Feld der Gäste ging daneben. Die TSG siegte somit nach hartem Kampf 89:87.

 

Coach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute nach einem ganz starken ersten Viertel nachgelassen und uns fast die gesamte Partie nicht mehr in einen guten Rhythmus gespielt was auch an der harten Verteidigung der Gäste lag. Sinan Durant hat uns am Ende am Leben gehalten, aber die gesamte Mannschaft hat Moral bewiesen und den Fans einen letzten Heimsieg in dieser Saison beschert. Wir waren diese Runde zu Hause eine Macht und haben eine Top 5-Position erreicht. Unsere Ziele haben wir nun deutlich übertroffen. Nächste Saison wollen wir wieder zu Hause so stark sein.

 

Scoring: Dronjic (22/1), Charlton (16/4), Durant (13/3), Adeboyeku (11), Philippi (8), Klay (7), Grubic (7), Buhac (5), Kostovic, Tomas Duarte

 


24.ST TV Zuffenhausen 83:109 TSG Volksbank Reutlingen

Dezimierte Reutlinger gewinnen deutlich

Am 24. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen stark dezimiert einen deutlichen 109:83 (55:37) Auswärtssieg beim Tabellenvorletzten TV Zuffenhausen einfahren. Marques Charlton überragte mit 40 Punkten.

 

Keine guten Vorzeichen

Die Vorzeichen der Partie standen nicht gut für die Reutlinger Basketballer. Die Stammspieler Michael Hägele, Sinan Durant und Benni Traore fielen allesamt kurzfristig aus Krankheits-bzw. Studienbedingten Gründen aus. Routinier Philipp Wildermuth verließ das Team bereits in den Vorwochen aus persönlichen Gründen.  Youngster Dominic Philippi reiste ebenfalls krank an. Somit standen Headcoach Vasi Tsouknidis praktisch nur 7 Stammkräfte zur Verfügung. Aufgrund dessen reisten die Jugendspieler Bojan Kostovic und Noel Duarte ebenfalls mit.

 

 

TSG von Beginn an sehr fokussiert

Trotz der schlechten Vorzeichen, gingen die TSG-Schützlinge von Beginn an sehr fokussiert zu Werke. Ligatopscorer Damir Dronjic und Marques Charlton zeigten sich gleich treffsicher, bereits nach sechs Minuten stand eine deutliche 21:8 Führung. Erst zum Ende des Viertels konnten sich die Gastgeber, die unbedingt einen Sieg im Abstiegskampf gebraucht hätten, langsam von der Schockstarre befreien und immerhin auf zehn Punkte verkürzen (26:16).

 

Ravens entscheiden Spiel frühzeitig

Die Achalmstädter hielten den Fuß weiter auf dem Gaspedal und ließen den Gästen keine Chance Selbstvertrauen aufzubauen. Die TSG bewegte den Ball sehr gut und fand immer wieder gute Würfe in der Offensive. Hinten kontrollierte Center Ola Adeboyeku die Rebounds. Mitte des Viertels legte dann der exzellent aufgelegte US-Amerikaner Marques Charlton auf Seiten der TSG los. Innerhalb von drei Minuten gelangen ihm spektakuläre 12 Punkte in Serie was die TSG-Führung auf 45:29 anwachsen ließ. Zur Pause stand bereits eine komfortable 55:37 Führung, was praktisch die Vorentscheidung bedeutete.

 

Auch nach der Pause wie aus einem Guss

Die Ravens kamen auch nach der Pause direkt wieder gut ins Spiel. Zwei schnelle Dreier von Klay und Dronjic besorgten die 63:42 Führung. Daraufhin wechselte Tsouknidis viel durch sodass auch die Jugendspieler viel Spielzeit sahen. Von den Gästen kam insgesamt wenig Gegenwehr, sodass die TSG auch dieses Viertel gewann und eine deutliche 82:60 Führung ins Schlussviertel nahm.

 

Charltons 40 Punkte

Auch im letzten Viertel bestimmte die TSG das Tempo, ließ hinten allerdings jetzt auch einiges zu. Forward Stjepan Buhac erzielte innerhalb von drei Minuten 9 Punkte und brachte die TSG erstmals mit fast 30 Punkten in Front (95:66). Die letzten Minuten ließen es die Ravens ruhig angehen. Drei Minuten vor Schluss erzielte Marques Charlton mit einem Korbleger seine Punkte 39 und 40. Auch Topscorer Damir Dronjic glänzte mit 24 Punkten und vielen Assists. Am Ende stand trotz dezimiertem Kader ein 109:83 Sieg zur Zufriedenheit des Coaches. Durch den Sieg bleibt die TSG auf dem vierten Tabellenplatz.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir hatten heute schlechte Vorzeichen durch die vielen Ausfälle. Meine Mannschaft hat aber von der ersten Minute Gas gegeben und war sehr fokussiert. Sie wollten sich für die ärgerliche Niederlage letzte Woche revanchieren und zeigen, dass dies ein Ausrutscher war. Im ersten Viertel haben wir sehr gut verteidigt, danach konnten wir das Niveau nicht mehr ganz halten, was unproblematisch war, da wir Offensiv den Ball gut bewegt haben und hochprozentig getroffen haben. Auch die jungen Spieler konnten heute Spielzeit sammeln. Ich bin insgesamt zufrieden mit der Leistung meines Teams.

 

Scoring: Charlton (40/3), Dronjic (24/1), Klay (13/2), Buhac (13), Grubic (7), Adeboyeku (6), Feldberg (4), Kostovic (2), Tomas Duarte, Philippi


23.ST Howies TSG Söflingen 79:77 TSG Volksbank Reutlingen

Unnötige Niederlage

Am 23. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen eine knappe 77:79 (41:42) Niederlage bei Aufsteiger TSG Söflingen hinnehmen. Die TSG musste dabei mit Benni Traore auf eine wichtige Stammkraft verzichten.

 

Gastgeber starten intensiv

Die Reutlinger Basketballer kamen nicht gut in die Partie. Die Gastgeber bei denen es noch im Abstiegskampf darum geht sich von den Relegationsplätzen zu entfernen starteten dementsprechend mit viel Willen und Intensität. Die Ravens waren von der hohen Intensität überrascht und benötigten lange um ins Spiel zu kommen. Zum Ende des Viertels konnte das Spiel immerhin ausgeglichen gestaltet werden (22:22).

 

Gastgeber wollen TSG-Topscorer aus dem Spiel nehmen

Die Gäste legten ihren defensiven Fokus vor allem darauf die TSG-Topscorer Dronjic  und Charlton aus dem Spiel zu nehmen, was ihnen auch teilweise gelang. Charlton kam bis zum Ende der Partie nur auf 6 Punkte und konnte das Spiel nicht wie gewohnt führen. Dronjic (21 Punkte) machte seine Sache trotz harter Verteidigung gut und hielt die TSG bis zur Pause im Spiel, sodass man nur mit einem hauchdünnen Abstand von einem Punkt in die Kabine ging (41:42)

 

Ravens kommen gut aus der Halbzeit

Die Maßnahmen aus der Halbzeitansprache setzten die Tsouknidis-Schützlinge nunmehr besser um und suchten nun auch die großen Leute. Vor allem der 18-Jährige David Grubic konnte sein Können zeigen und das Vertrauen des Trainers nun zurückzahlen. Am Ende stand eine Karrierebestleistung von 18 Punkten zu Buche.  Die Reutlinger konnten nun auch defensiv eine Schippe drauflegen und so eine knappe 67:62 Führung ins Schlussviertel nehmen.

 

Viele individuelle Fehler

Im letzten Viertel schlichen sich immer mehr individuelle Fehler ins Spiel der Achalmstädter. So leistete man sich in der entscheidenden Phase des Spiels zwei Ballverluste im Schnellangriff und musste nach zwei Offensivrebounds jeweils Punkte schlucken. Vorne erzielte man das gesamte Viertel keinen Feldkorb, konnte aber viele Fouls ziehen, allerdings mit schlechter Quote von der Freiwurflinie. Trotz dieses schwachen Viertels hatten die Reutlinger den letzten Wurf. Der Dreier von Sinan Durant fand allerdings nicht das Ziel. Am Ende steht eine unnötige Niederlage.  Guard Justin Klay der die letzten Partien wegen einer Sprunggelenksverletzung verpasste wird langsam wieder an den Spielbetrieb rangeführt und kam nur ca. 10 Minuten zum Einsatz.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute mit zu wenig Intensität und Siegeswillen gespielt. Ohne Benni Traore hat uns auch ein wichtiger Faktor unter dem Korb gefehlt. Wir haben sehr viele individuelle Fehler gemacht, da muss man sich nicht wundern, das man hier verliert. Wir haben das Spiel letztlich nur wegen unseren eigenen Fehlern verloren was ärgerlich ist. Zufrieden bin ich mit der Leistung unserer Jungspunde David Grubic und Dominic Philippi. Am nächsten Wochenende gegen Schlusslicht Zuffenhausen möchte ich eine Reaktion sehen“.

 

Scoring: Dronjic (21/1), Grubic (18/1), Adeboyeku (9), Durant (8), Feldberg (7), Charlton (6), Philippi (3), Buhac (3), Hägele (2), Klay


22.ST TSG Volksbank Reutlingen 99:85 SV Möhringen

TSG siegt im Spitzenspiel

Am 22.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten sich die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen im Spitzenspiel des Spieltags gegen Tabellennachbar SV Möhringen verdient nach einer starken Teamleistung mit 99:85 (49:45) durchsetzen. Durch den Sieg springen die TSG-Schützlinge an Möhringen vorbei auf den vierten Tabellenplatz.

 

Defensiv zunächst schläfrig

Dass das Duell Vierter gegen Fünfter ein ausgeglichenes Spiel werden sollte, war von vorneherein klar. Die Möhringer zählen seit Jahren zu den Topteams der Liga und sind äußerst eingespielt, da der Kern des Teams schon lange gleich besteht. Beide Teams kamen zunächst defensiv überhaupt nicht zu Recht und ließen viele einfache Punkte geschehen. Es entwickelte sich gleich zu Beginn ein munteres Scheibenschießen. Kein Team konnte hinten zwingende Aktionen setzen. Guard Sinan Durant (18 Punkte / 4 Dreier)  bewies gleich mit zwei Dreiern in Folge, dass er sein Visier heute besonders gut eingestellt hatte. Das Viertel ging letztlich mit 27:25 an die Gäste.

 

TSG zieht etwas an

Die Viertelansprache war entsprechend deutlich und so steigerte die TSG langsam die Defensivleistung ohne vorne einen Bruch im Spiel zu haben. In den ersten sechs Minuten des Viertels gestattete man den Gästen nur 7 Punkte. Der erst 17-Jährige Dominic Philippi erzielte für die TSG sechs Punkte in Folge, doch durch zwei Dreier des erst 16-Jährigen Zagros Norouzian, der am Ende bester Werfer seines Teams mit 17 Zählern wurde,, kamen die Gäste wieder ins Spiel und konnten zur Halbzeitpause auf 45:49 verkürzen. Beide Youngster zeigten eine Topleistung an diesem Abend.

 

Ravens setzten sich kontinuierlich ab

In der Halbzeit sollte weiter an der Defensive gearbeitet werden und insbesondere die Dreipunktewürfe besser verteidigt werden. Dies gelang. Die Ravens spielten nun eine starke Verteidigung und ließen kaum leichte Punkte zu, während die Offensive weiter durch die starken Guards Dronjic (23 Punkte), Charlton (20) und Durant (18) getragen wurde. Sieben schnelle Punkte von Charlton brachten die TSG mit 61:54 in Front, Stjepan Buhac legte vier Zähler nach. Doch zwei weitere Dreier der Gäste zum Viertelende hielten die Möhringer im Spiel (72:64).

 

Durant entscheidet Partie

Während zunächst Dronjic die TSG-Führung auf zehn Punkte ausbaute war es nun Sinan Durant der heiß lief. Der Reutlinger Guard erzielte innerhalb von zwei Minuten neun Punkte in Serie, dabei zwei Dreier und brachte die TSG damit vorentscheidend in Führung (85:70). Dronjic legte vier Zähler zum 89:70 drauf. Ein plötzlicher 10:2 Lauf durch zwei Dreier des starken Norouzian brachte die Gäste zwar nochmal auf 11 Punkte ran, doch dies sollte der letzte Lauf der Gäste bleiben. Die TSG ließ die letzten  drei Minuten keinen Korb aus dem Feld mehr zu und verteidigte die Führung bis ins Ziel zum 99:85. Damit springt die TSG auf den vierten Tabellenplatz.

 

Coach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute sehr guten Teambasketball gespielt und den Ball sehr gut bewegt. So stelle ich mir das vor. Defensiv haben wir in der ersten Halbzeit nicht gut gearbeitet, konnten uns aber in Halbzeit zwei steigern und verdient gewinnen. Die Umstellung der Gäste auf Zonenverteidigung konnten unsere Distanzschützen nutzen und uns so den entscheidenden Vorsprung bringen“.

 

Scoring: Dronjic (23), Charlton (20/2), Durant (18/4), Traore (8), Philippi (8), Grubic (7), Buhac (7/1), Hägele (5/1), Adeboyeku (3), Feldberg, Kostovic, Tomas Duarte


21.ST TSG Volksbank Reutlingen 71:79 USC Heidelberg