TSG Camp 2018 am 30.06 / 01.07.2018

Am 30.06 & 01.07. findet das jährliche Ravens  Basketball Camp statt.
Anmeldungen sind über Email: camp@basketball-reutlingen.de möglich.

Kosten: 50 € für TSG-Mitglieder, 60 € für Nichtmitglieder. Teilnehmen können alle zwischen 7 - 16 Jahre.
Verpflegung, Getränke und Camp-Shirt sind inbegriffen.
Ort: IKG-Halle Reutlingen (Charlottenstr. 65, 72764 Reutlingen)

Zeit: jeweils  10:00 - 16.00 Uhr.
Als prominenten Gast erwarten die TSG-Verantwortlichen Bundesliga- und Nationalspieler Mahir Agva (Gießen 46ers).

Herren 2 schafft Aufstieg in die Landesliga

Nach dem man erst in der Vorsaison aus der Kreisliga den Wiederaufstieg in die Bezirksliga schaffte, schlossen die H2 diese nach einer starken Saison als Tabellenzweiter der Bezirksliga Ost ab. Lediglich Meister Heidenheim musste man den direkten Aufstieg lassen. Am letzten Spieltag schlug man den Meister und löste so erst das Ticket für die Relegation.

 

Spiel 1

TSG Reutlingen 2 vs. TV Konstanz 2  91:39

In einer Dreiergruppe ging es zunächst gegen den Landesliga-Achten TV Konstanz 2. Gott sei Dank hatten die Ravens in diesem Spiel Heimrecht und konnten sich die lange Fahrt an den Bodensee sparen. So ging es wohl auch den Gästen die einige Leistungsträger zu Hause ließen, was sich bitter rächen sollte. Die Zweite spielte zu Beginn groß auf und überraschte die Gäste direkt im ersten Viertel (28:8). Das zweite Viertel sollte dann rekordträchtig werden, denn es endete 22:0 für Reutlingen, sprich kein einziger Punkt für den Gegner. Dies dürfte in der Vereinsgeschichte im Herrenbereich einmalig sein. Somit war die Messe zur Halbzeit beim überraschend deutlichen 50:8 gelesen. U18 Spieler Noel Tomas-Duarte gab sein Saisondebüt bei den H2 und zeigte mit 19 Punkten eine starke Leistung ebenso wie U20 und H1 Spieler David Grubic der 22 Punkte erzielte. Auch Winterzugang Lukas Bleher wusste mit 20 Zählern zu überzeugen. Den Gästen blieb nicht viel mehr als etwas Schadenbegrenzung was an der deftigen 91:39 Niederlage nichts mehr änderte.

 

Spiel 2

TSG Balingen vs. TSG Reutlingen 2  85:93

Im zweiten Spiel der Relegation ging es zum Bezirksligavize der Parallelstaffel der TSG Balingen. Die Balinger sind durchaus Bekannte, denn im Sommer gewannen sie den Vorbereitungscup in Reutlingen. Die Falcons von der Zollernalb können gleich vier Amerikaner aufbieten, so auch Spielercoach Al Elliott der früher Profibasketballer in Deutschland war.  Dazu kommen einige Spieler die ebenfalls höherklassig gespielt haben und somit eine schwere Aufgabe für die Ravens. Diese reisten erstmals mit U18 Leistungsträger und H1 Spieler Dominic Philippi an. Nach einem guten Start in die Partie führten die Ravens mit 26:18, doch im zweiten Viertel waren es vor allem die Amerikaner auf Seiten der Gastgeber die den Achalmstädter Kopfzerbrechen bereiteten. Zur Halbzeit war das Spiel ausgeglichen (40:41). Nach der Halbzeitansprache kam man fokussiert aus der Kabine und legte wieder einen kleinen Lauf hin. Die U18 Spieler Philippi und Tomas-Duarte überzeugten mit 20 respektive 16 Punkten. Die Gastgeber die unbedingt den Sieg wollten kämpften jedoch wacker und blieben in Schlagdistanz, jedoch ohne das Spiel drehen zu können. Über den erfahrenen Predrag Pramenko (14 Punkte) und Leistungsträger Lukas Bleher (11) behielt man die Nerven und ließ auch im hektischen Schlussviertel nichts mehr anbrennen. Der Aufstieg war geschafft. Damit spielt die Zweite nach vielen Jahren endlich wieder in der Landesliga!

 

Abteilungsleiter Alexander Rogic:  Dieser Aufstieg ist sehr wichtig für den Verein. Wir haben nun endlich wieder einen vernünftigen Unterbau für die erste Mannschaft und können unsere guten Jugendspieler so auf einem guten Niveau an den Herrenbasketball heranführen. Zwischen Erster und Zweiter sollten nicht mehr als zwei Ligen sein, was wir nun nach vielen Jahren wieder geschafft haben. Glückwunsch an das Team und Coach Bülent für den starken Saisonendspurt.

 


26.ST TSG Volksbank Reutlingen 92:65 KKK Haiterbach

TSG-Basketballer siegen eindrucksvoll

Am letzten Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen einen eindrucksvollen 92:65 (49:43) Auswärtssieg gegen Verfolger Komusina Haiterbach einfahren. Damit beenden die TSG-Basketballer eine herausragende Saison auf dem 4.Tabellenplatz.

 

Offensive wie am Schnürchen

Die Reutlinger Basketballer kamen exzellent in die Partie. Die Tsouknidis-Schützlinge spielten befreit auf und ließen sich von der großen Zuschauerkulisse nicht einschüchtern. Der exzellente Damir Dronjic brachte die TSG früh mit 11:6 in Front. Am Ende standen für den Ligatopscorer herausragende 27 Punkte und 6 Dreier. Nachdem Haiterbach wieder herankam, legte die TSG-Offensive wieder einen Zahn zu und erhöhte zum Viertelende auf 30:21.

 

Noel Tomas Duarte erzielt Buzzer-Beater

Die Gastgeber wollten ihrem Heimpublikum im letzten Spiel einen Sieg schenken und hielten nun kämpferisch dagegen. Beim Stande von 43:47 kurz vor der Pause kamen die Kroaten durch Martinovic wieder nahe an die TSG heran. Doch der erst 16-Jährige Noel Tomas Duarte erzielte für die TSG mit der Sirene einen vielumjubelten Treffer zur Halbzeitpause (43:49).

 

Ravens legen früh Grundstein zum Sieg

In der Halbzeit fanden die Haiterbacher wohl die richtigen Worte, denn durch zwei Dreier war das Spiel beim 53:54 wieder vollkommen ausgeglichen. Doch die Ravens ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Spielanlage war an diesem Abend fantastisch und alle Spieler zeigten eine ansprechende Leistung. Ein schneller 11:0 Lauf legte dann den Grundstein zum Sieg, denn der Vorsprung wuchs auf 14-Punkte an (55:69).

 

Topleistung wird mit Platz 4 belohnt

Im letzten Viertel musste dann der Haiterbacher Topscorer Lawrence mit dem fünften Foul auf die Bank. Dieses Ereignis löste dann einen Einbruch im Spiel der Gastgeber aus, den die TSG clever ausnutzte und deutlich wegziehen konnte (57:80). Vor allem das Spiel zwischen den Guards und den großen Leuten funktionierte an diesem Abend fast perfekt. So trugen sich mit Stjepan Buhac (15), Alex Feldberg (10) und David Grubic (10), gleich drei Spieler auf den großen Positionen zweistellig in die Punkte ein. Auch die Verteidigungsleistung war sehr stark, so ließ man nur zehn  Punkte im letzten Viertel zu. Am Ende feierte die TSG einen 92:65 Kantersieg und sicherte sich den vierten Tabellenplatz.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute befreit gespielt. Wenn man komplett ohne Druck aufspielen kann, sieht man erst zu was wir in der Lage sind. Wir haben heute von der ersten Minute Spaß am Spiel ausgestrahlt, jeder wollte zu einem gelungenen Abschluss beitragen. Jeder konnte heute punkten. Vor allem unsere großen Spieler muss ich heute loben, die einen tollen Job gemacht haben. Wir haben eine sehr starke Saison gespielt und waren zu jeder Zeit mental gefestigt. Jetzt gilt es ein wenig abzuschalten, bevor die Planung für die neue Runde losgeht“.

 

Scoring: Dronjic (27/6), Buhac (15), Feldberg (10), Grubic (10), Klay (7), Charlton (6/2), Traore (6), Adeboyeku (5), Durant (3/1), Tomas Duarte (3)

 


25.ST TSG Volksbank Reutlingen 89:87 BSG Baskets Ludwigsburg

TSG gewinnt Krimi

Am 25.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten sich die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen nach einem harten Stück Arbeit gegen die BSG Baskets Ludwigsburg mit 89:87 (36:27) durchsetzen. Damit steht fest, dass die TSG die Saison unter den fünf besten Teams der Liga beenden wird.

 

 

Starkes erstes Viertel

Die TSG kam blendend in die Partie und konnte sich durch zwei schnelle Charlton-Dreier früh absetzen. Ligatopscorer Damir Dronjic steuerte nach 7 Minuten schon seinen achten Punkt und die TSG baute die Führung auf 22:7 aus. Durch einen Dreier konnten die Gäste noch auf 22:10 verkürzen. Es sah zu dem Zeitpunkt alles  nach einem Kantersieg aus.

 

Gäste bleiben dran

Doch mit Viertelpause kam ein Bruchs ins Spiel der Ravens. Vorne leistete man sich viele unnötige Ballverluste und geriet hinten in Foulprobleme. Da zwei Stammkräfte auf den großen Positionen mit Benni Traore und Alex Feldberg fehlten war dies besonders schmerzhaft. Die Gäste, die beinahe mit dem kompletten NBBL-Kader antraten ließen nicht locker und erzielten zum Schluss des Viertels 7 Punkte von der Freiwurflinie was einen Pausenstand von 36:27 für die TSG ergab.

 

Ludwigsburg dreht die Partie

Auch nach der Halbzeit kam die TSG aus dem Tritt und verzettelte sich zu oft in Einzelaktionen während die Gäste, die nur 27 Punkte in 20 Minuten zustande gebracht hatten nun plötzlich hochprozentig aus dem Feld trafen. Mitte des Viertels konnten die Gäste erstmals beim Stand von 42:39 erstmals in Führung gehen. Die Gäste starteten somit mit einem 15:3 Lauf. Die TSG war bemüht Anschluss zu halten, doch die Gäste nahmen durch die Bundesliga-Doppellizenzspieler Seric und Herzog die Führung mit ins Schlussviertel (54:58).

 

Durant entscheidet Partie

Nachdem Dronjic die TSG wieder mit 59:58 in Führung brachte, netzte Herzog für die Gäste zwei Dreier in Folge ein. Es entwickelte sich jetzt ein offener Schlagabtausch und den Gästen merkte man den Siegeswillen an, da sie noch im Abstiegskampf stecken. Doch auch die Ravens wollten ihren Fans beim letzten Heimspiel den Abend nicht verderben. Sinan Durant der bis zur 35. Minute ohne Punkt blieb drehte nun auf. Der Guard erzielte in den letzten fünf Minuten der Partie starke 13 Punkte und versenkte dabei zwei wichtige Dreier. Er hielt die TSG-Siegchancen somit am Leben. Bei den Gästen war nun Big-Man Mateo Seric nicht mehr zu bremsen. Charlton brachte die TSG 1 Minute vor Schluss mit 87:83 in Front, doch Seric versenkte einen Korbleger zum 87:85. Nach einem unnötigen Ballverlust zog Seric zum Korb und wurde gefoult. Der junge Center zeigte keine Nerven und blieb perfekt (10/10) von der Freiwurflinie und glich zum 87:87 aus. Auszeit Ravens. Der Ball ging in die Hände von Topscorer Dronjic der mit 1 Sekunde einen schwierigen Drehwurf versuchen musste. Dabei wurde er jedoch klar gefoult. Dronjic versenkte nervenstark beide Freiwürfe, der letzte Wurf übers gesamte Feld der Gäste ging daneben. Die TSG siegte somit nach hartem Kampf 89:87.

 

Coach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute nach einem ganz starken ersten Viertel nachgelassen und uns fast die gesamte Partie nicht mehr in einen guten Rhythmus gespielt was auch an der harten Verteidigung der Gäste lag. Sinan Durant hat uns am Ende am Leben gehalten, aber die gesamte Mannschaft hat Moral bewiesen und den Fans einen letzten Heimsieg in dieser Saison beschert. Wir waren diese Runde zu Hause eine Macht und haben eine Top 5-Position erreicht. Unsere Ziele haben wir nun deutlich übertroffen. Nächste Saison wollen wir wieder zu Hause so stark sein.

 

Scoring: Dronjic (22/1), Charlton (16/4), Durant (13/3), Adeboyeku (11), Philippi (8), Klay (7), Grubic (7), Buhac (5), Kostovic, Tomas Duarte

 


24.ST TV Zuffenhausen 83:109 TSG Volksbank Reutlingen

Dezimierte Reutlinger gewinnen deutlich

Am 24. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen stark dezimiert einen deutlichen 109:83 (55:37) Auswärtssieg beim Tabellenvorletzten TV Zuffenhausen einfahren. Marques Charlton überragte mit 40 Punkten.

 

Keine guten Vorzeichen

Die Vorzeichen der Partie standen nicht gut für die Reutlinger Basketballer. Die Stammspieler Michael Hägele, Sinan Durant und Benni Traore fielen allesamt kurzfristig aus Krankheits-bzw. Studienbedingten Gründen aus. Routinier Philipp Wildermuth verließ das Team bereits in den Vorwochen aus persönlichen Gründen.  Youngster Dominic Philippi reiste ebenfalls krank an. Somit standen Headcoach Vasi Tsouknidis praktisch nur 7 Stammkräfte zur Verfügung. Aufgrund dessen reisten die Jugendspieler Bojan Kostovic und Noel Duarte ebenfalls mit.

 

 

TSG von Beginn an sehr fokussiert

Trotz der schlechten Vorzeichen, gingen die TSG-Schützlinge von Beginn an sehr fokussiert zu Werke. Ligatopscorer Damir Dronjic und Marques Charlton zeigten sich gleich treffsicher, bereits nach sechs Minuten stand eine deutliche 21:8 Führung. Erst zum Ende des Viertels konnten sich die Gastgeber, die unbedingt einen Sieg im Abstiegskampf gebraucht hätten, langsam von der Schockstarre befreien und immerhin auf zehn Punkte verkürzen (26:16).

 

Ravens entscheiden Spiel frühzeitig

Die Achalmstädter hielten den Fuß weiter auf dem Gaspedal und ließen den Gästen keine Chance Selbstvertrauen aufzubauen. Die TSG bewegte den Ball sehr gut und fand immer wieder gute Würfe in der Offensive. Hinten kontrollierte Center Ola Adeboyeku die Rebounds. Mitte des Viertels legte dann der exzellent aufgelegte US-Amerikaner Marques Charlton auf Seiten der TSG los. Innerhalb von drei Minuten gelangen ihm spektakuläre 12 Punkte in Serie was die TSG-Führung auf 45:29 anwachsen ließ. Zur Pause stand bereits eine komfortable 55:37 Führung, was praktisch die Vorentscheidung bedeutete.

 

Auch nach der Pause wie aus einem Guss

Die Ravens kamen auch nach der Pause direkt wieder gut ins Spiel. Zwei schnelle Dreier von Klay und Dronjic besorgten die 63:42 Führung. Daraufhin wechselte Tsouknidis viel durch sodass auch die Jugendspieler viel Spielzeit sahen. Von den Gästen kam insgesamt wenig Gegenwehr, sodass die TSG auch dieses Viertel gewann und eine deutliche 82:60 Führung ins Schlussviertel nahm.

 

Charltons 40 Punkte

Auch im letzten Viertel bestimmte die TSG das Tempo, ließ hinten allerdings jetzt auch einiges zu. Forward Stjepan Buhac erzielte innerhalb von drei Minuten 9 Punkte und brachte die TSG erstmals mit fast 30 Punkten in Front (95:66). Die letzten Minuten ließen es die Ravens ruhig angehen. Drei Minuten vor Schluss erzielte Marques Charlton mit einem Korbleger seine Punkte 39 und 40. Auch Topscorer Damir Dronjic glänzte mit 24 Punkten und vielen Assists. Am Ende stand trotz dezimiertem Kader ein 109:83 Sieg zur Zufriedenheit des Coaches. Durch den Sieg bleibt die TSG auf dem vierten Tabellenplatz.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir hatten heute schlechte Vorzeichen durch die vielen Ausfälle. Meine Mannschaft hat aber von der ersten Minute Gas gegeben und war sehr fokussiert. Sie wollten sich für die ärgerliche Niederlage letzte Woche revanchieren und zeigen, dass dies ein Ausrutscher war. Im ersten Viertel haben wir sehr gut verteidigt, danach konnten wir das Niveau nicht mehr ganz halten, was unproblematisch war, da wir Offensiv den Ball gut bewegt haben und hochprozentig getroffen haben. Auch die jungen Spieler konnten heute Spielzeit sammeln. Ich bin insgesamt zufrieden mit der Leistung meines Teams.

 

Scoring: Charlton (40/3), Dronjic (24/1), Klay (13/2), Buhac (13), Grubic (7), Adeboyeku (6), Feldberg (4), Kostovic (2), Tomas Duarte, Philippi


23.ST Howies TSG Söflingen 79:77 TSG Volksbank Reutlingen

Unnötige Niederlage

Am 23. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen eine knappe 77:79 (41:42) Niederlage bei Aufsteiger TSG Söflingen hinnehmen. Die TSG musste dabei mit Benni Traore auf eine wichtige Stammkraft verzichten.

 

Gastgeber starten intensiv

Die Reutlinger Basketballer kamen nicht gut in die Partie. Die Gastgeber bei denen es noch im Abstiegskampf darum geht sich von den Relegationsplätzen zu entfernen starteten dementsprechend mit viel Willen und Intensität. Die Ravens waren von der hohen Intensität überrascht und benötigten lange um ins Spiel zu kommen. Zum Ende des Viertels konnte das Spiel immerhin ausgeglichen gestaltet werden (22:22).

 

Gastgeber wollen TSG-Topscorer aus dem Spiel nehmen

Die Gäste legten ihren defensiven Fokus vor allem darauf die TSG-Topscorer Dronjic  und Charlton aus dem Spiel zu nehmen, was ihnen auch teilweise gelang. Charlton kam bis zum Ende der Partie nur auf 6 Punkte und konnte das Spiel nicht wie gewohnt führen. Dronjic (21 Punkte) machte seine Sache trotz harter Verteidigung gut und hielt die TSG bis zur Pause im Spiel, sodass man nur mit einem hauchdünnen Abstand von einem Punkt in die Kabine ging (41:42)

 

Ravens kommen gut aus der Halbzeit

Die Maßnahmen aus der Halbzeitansprache setzten die Tsouknidis-Schützlinge nunmehr besser um und suchten nun auch die großen Leute. Vor allem der 18-Jährige David Grubic konnte sein Können zeigen und das Vertrauen des Trainers nun zurückzahlen. Am Ende stand eine Karrierebestleistung von 18 Punkten zu Buche.  Die Reutlinger konnten nun auch defensiv eine Schippe drauflegen und so eine knappe 67:62 Führung ins Schlussviertel nehmen.

 

Viele individuelle Fehler

Im letzten Viertel schlichen sich immer mehr individuelle Fehler ins Spiel der Achalmstädter. So leistete man sich in der entscheidenden Phase des Spiels zwei Ballverluste im Schnellangriff und musste nach zwei Offensivrebounds jeweils Punkte schlucken. Vorne erzielte man das gesamte Viertel keinen Feldkorb, konnte aber viele Fouls ziehen, allerdings mit schlechter Quote von der Freiwurflinie. Trotz dieses schwachen Viertels hatten die Reutlinger den letzten Wurf. Der Dreier von Sinan Durant fand allerdings nicht das Ziel. Am Ende steht eine unnötige Niederlage.  Guard Justin Klay der die letzten Partien wegen einer Sprunggelenksverletzung verpasste wird langsam wieder an den Spielbetrieb rangeführt und kam nur ca. 10 Minuten zum Einsatz.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute mit zu wenig Intensität und Siegeswillen gespielt. Ohne Benni Traore hat uns auch ein wichtiger Faktor unter dem Korb gefehlt. Wir haben sehr viele individuelle Fehler gemacht, da muss man sich nicht wundern, das man hier verliert. Wir haben das Spiel letztlich nur wegen unseren eigenen Fehlern verloren was ärgerlich ist. Zufrieden bin ich mit der Leistung unserer Jungspunde David Grubic und Dominic Philippi. Am nächsten Wochenende gegen Schlusslicht Zuffenhausen möchte ich eine Reaktion sehen“.

 

Scoring: Dronjic (21/1), Grubic (18/1), Adeboyeku (9), Durant (8), Feldberg (7), Charlton (6), Philippi (3), Buhac (3), Hägele (2), Klay


22.ST TSG Volksbank Reutlingen 99:85 SV Möhringen

TSG siegt im Spitzenspiel

Am 22.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten sich die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen im Spitzenspiel des Spieltags gegen Tabellennachbar SV Möhringen verdient nach einer starken Teamleistung mit 99:85 (49:45) durchsetzen. Durch den Sieg springen die TSG-Schützlinge an Möhringen vorbei auf den vierten Tabellenplatz.

 

Defensiv zunächst schläfrig

Dass das Duell Vierter gegen Fünfter ein ausgeglichenes Spiel werden sollte, war von vorneherein klar. Die Möhringer zählen seit Jahren zu den Topteams der Liga und sind äußerst eingespielt, da der Kern des Teams schon lange gleich besteht. Beide Teams kamen zunächst defensiv überhaupt nicht zu Recht und ließen viele einfache Punkte geschehen. Es entwickelte sich gleich zu Beginn ein munteres Scheibenschießen. Kein Team konnte hinten zwingende Aktionen setzen. Guard Sinan Durant (18 Punkte / 4 Dreier)  bewies gleich mit zwei Dreiern in Folge, dass er sein Visier heute besonders gut eingestellt hatte. Das Viertel ging letztlich mit 27:25 an die Gäste.

 

TSG zieht etwas an

Die Viertelansprache war entsprechend deutlich und so steigerte die TSG langsam die Defensivleistung ohne vorne einen Bruch im Spiel zu haben. In den ersten sechs Minuten des Viertels gestattete man den Gästen nur 7 Punkte. Der erst 17-Jährige Dominic Philippi erzielte für die TSG sechs Punkte in Folge, doch durch zwei Dreier des erst 16-Jährigen Zagros Norouzian, der am Ende bester Werfer seines Teams mit 17 Zählern wurde,, kamen die Gäste wieder ins Spiel und konnten zur Halbzeitpause auf 45:49 verkürzen. Beide Youngster zeigten eine Topleistung an diesem Abend.

 

Ravens setzten sich kontinuierlich ab

In der Halbzeit sollte weiter an der Defensive gearbeitet werden und insbesondere die Dreipunktewürfe besser verteidigt werden. Dies gelang. Die Ravens spielten nun eine starke Verteidigung und ließen kaum leichte Punkte zu, während die Offensive weiter durch die starken Guards Dronjic (23 Punkte), Charlton (20) und Durant (18) getragen wurde. Sieben schnelle Punkte von Charlton brachten die TSG mit 61:54 in Front, Stjepan Buhac legte vier Zähler nach. Doch zwei weitere Dreier der Gäste zum Viertelende hielten die Möhringer im Spiel (72:64).

 

Durant entscheidet Partie

Während zunächst Dronjic die TSG-Führung auf zehn Punkte ausbaute war es nun Sinan Durant der heiß lief. Der Reutlinger Guard erzielte innerhalb von zwei Minuten neun Punkte in Serie, dabei zwei Dreier und brachte die TSG damit vorentscheidend in Führung (85:70). Dronjic legte vier Zähler zum 89:70 drauf. Ein plötzlicher 10:2 Lauf durch zwei Dreier des starken Norouzian brachte die Gäste zwar nochmal auf 11 Punkte ran, doch dies sollte der letzte Lauf der Gäste bleiben. Die TSG ließ die letzten  drei Minuten keinen Korb aus dem Feld mehr zu und verteidigte die Führung bis ins Ziel zum 99:85. Damit springt die TSG auf den vierten Tabellenplatz.

 

Coach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute sehr guten Teambasketball gespielt und den Ball sehr gut bewegt. So stelle ich mir das vor. Defensiv haben wir in der ersten Halbzeit nicht gut gearbeitet, konnten uns aber in Halbzeit zwei steigern und verdient gewinnen. Die Umstellung der Gäste auf Zonenverteidigung konnten unsere Distanzschützen nutzen und uns so den entscheidenden Vorsprung bringen“.

 

Scoring: Dronjic (23), Charlton (20/2), Durant (18/4), Traore (8), Philippi (8), Grubic (7), Buhac (7/1), Hägele (5/1), Adeboyeku (3), Feldberg, Kostovic, Tomas Duarte


21.ST TSG Volksbank Reutlingen 71:79 USC Heidelberg

TSG muss seltene Heimpleite einstecken

Am 21.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen zum ersten Mal seit September 2017 wieder eine Heimpleite hinnehmen. Gegen den Absteiger und Tabellenzweiten USC Heidelberg setzte es eine 71:79 (26:34) Niederlage.

 

Ausgeglichener Start

Beide Teams kamen etwas schleppend in die Partie. Die Gäste die ihre minimale Aufstiegschance wahren wollten, reisten vollständig in die Achalmstadt und brachten somit ihre Doppellizenzspieler, die sonst auch im Kader von Zweitligist MLP Academics Heidelberg stehen, sowie den früheren Ex-Bundesligaprofi Radi Tomasevic mit. Ligatopscorer Damir Dronjic erzielte die ersten sechs TSG-Punkte, danach taten sich beide Teams schwer offensiv in Gang zu kommen. Das Viertel endete mit einer 17:15 Führung für die Ravens.

 

Schwaches zweites Viertel bringt TSG auf Verliererstraße

Das zweite Viertel, das sonst regelmäßig zu den starken TSG-Vierteln zählt, sollte dieses mal das genaue Gegenteil sein. Vorne stockte der Motor gewaltig, kaum Würfe fanden ihr Ziel, während nun auch hinten öfter leichte Körbe zugelassen wurden. Vor allem die jungen Doppellizenzspieler der Heidelberger zeigten ihr Können. Der 2,12m große Center David Aichele erzielte sechs Punkte und holte für sein Team viele zweite Chancen, während Gäste-Topscorer Rupp fünf Punkte in Folge erzielte. So erspielten sich die Gäste eine 34:26 Pausenführung.

 

Kämpferisches drittes Viertel hält TSG im Spiel

Die Halbzeitansprache war nach nur 9 erzielten Punkten im zweiten Viertel deutlich und so kamen die Gastgeber engagierter aus der Pause. Doch die Gäste liefen nun von außen heiß und konnten so die TSG-Punkte immer wieder durch schmerzhafte Dreier kontern. Insgesamt vier Dreier fanden in dem Viertel das Ziel, sodass der USC die knappe Führung stets behalten konnte. Zum Viertelende verkürzte Alex Feldberg auf fünf Punkte Rückstand.

 

TSG kommt auf zwei Punkte ran

Die TSG warf im letzten Viertel nochmal alles in die Schale, trotz schwachen Wurfquoten kam man durch einen 6:0 Lauf nochmal auf 58:60 ran. Doch die Gäste blieben trotz des jungen Kaders cool und antworteten wieder mit einem Dreier durch Hintz. Beide Teams konnten keine großen Läufe mehr erzielen und die Gäste sollten bis zum Schluss immer eine Antwort parat haben. Das Spiel blieb somit bis zur Schlussphase spannend, doch die TSG schaffte die Wende gegen einen starken Tabellenzweiten nicht. Der Ausfall von Kapitän Justin Klay, sowie einige gesundheitlich angeschlagene Spieler waren am Ende zu viel, Heidelberg siegte verdient aufgrund der besseren Teamleistung. Für die Ravens war es die erste Heimpleite seit dem zweiten Spieltag im September 2017 gegen den Tabellenführer Mannheim.

Für die TSG gilt es sich auf den Saisonschlussspurt zu fokussieren. Die letzten fünf Spiele sollen gut abgeschlossen werden und die tolle Saison bestätigt werden. Bereits am kommenden Samstag empfangen die Ravens den nächsten starken Gegner in der IKG-Halle. Tip-Off gegen den Dritten SV Möhringen ist wie gewohnt um  19 Uhr.

 

Scoring: Dronjic (20), Charlton (17/3), Durant (16/1), Feldberg (5), Traore (4), Grubic (3), Hägele (2), Wildermuth (2), Philippi (2), Buhac, Adeboyeku, Kostovic

 


20.ST BB Ulm 94:74 TSG Volksbank Reutlingen

Siegesserie beendet

Am 20. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen nach zuletzt vier Siegen in Serie eine Niederlage hinnehmen. Bei der klaren 74:94 (40:42) Niederlage gegen den Ulmer Bundesliganachwuchs war eine schlechte Phase nach der Halbzeit spielentscheidend.

 

Schlechter Start

 Die TSG-Basketballer kamen nicht gut in die Partie. Die großen Spieler der Ulmer, die körperlich überlegen waren, wurden nicht gut verteidigt und konnten leichte Punkte erzielen. Insbesondere die Pick n’ Roll Defense war ein Problem. Erst zum Ende des Viertels kamen die Ravens langsam in die Partie und konnten sich rankämpfen (21:23).

 

Bessere Verteidigung in Viertel zwei

Im zweiten Viertel spielten die Tsouknidis-Schützlinge dann eine bessere Verteidigung und ließen keine einfachen Punkte mehr zu. Durch ihre starken Guards Damir Dronjic (24 Punkte) und Marques Charlton (20 Punkte) kamen die Reutlinger besser zu Recht, es entwickelte sich nun ein offenes Spiel bis zu Halbzeit (40:42). Nach dem Viertel wäre auch eine Reutlinger Führung nicht unverdient gewesen.

 

Schlechte Phase nach der Halbzeit kostet Siegchance

Die Entscheidung in der Partie brachten die ersten vier Minuten des dritten Viertels. Während die Achalmstädter gedanklich noch in der Pause waren, legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr und netzten drei schnelle Dreier, sowie einige Fastbreak-Punkte ein. Insbesondere Center Nicolas Bretzel, der sonst hauptsächlich in der 2.Bundesliga ProA zum Einsatz kommt, konnte zu keinem Zeitpunkt kontrolliert werden und erzielte 30 Punkte. Die TSG konnte unter dem Korb nicht punkten und war auf Würfe von außen angewiesen ohne Rhythmus zu bekommen. Die Ulmer spielten sich in der Phase eine 20-Punkteführung heraus womit die Partie entschieden war (76:54).

 

Letztes Viertel bringt keine Wende

Im letzten Viertel plätscherte die Partie dann vor sich hin. Die TSG kämpfte zwar nochmal, doch schlechte Wurfentscheidungen und die gute Trefferquote der Gastgeber ließen kein Comeback mehr zu. Beide Teams konnten keine großen Läufe mehr erzielen, die TSG gewann das Viertel zwar knapp mit zwei Punkten, am klaren Endstand änderte das nichts mehr. Zu allem Überfluss verletzte sich noch Guard Justin Klay am Sprunggelenk.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute keine gute Leistung abgeliefert, hatten keinen Rhythmus und waren unter den Körben unterlegen.  Wir müssen hart an uns arbeiten wenn wir weiter Erfolg haben wollen. Wir werden nun intensiv trainieren, denn am nächsten Wochenende wartet mit dem USC Heidelberg der Tabellenzweite.“

 

Scoring: Dronjic (24/3), Charlton (20/3), Durant (8), Traore (8), Buhac (4), Hägele (3/1), Feldberg (2), Grubic (2), Adeboyeku (2), Klay (1), Philippi

 


19.ST TSG Volksbank Reutlingen 94:76 SG HD-Kirchheim

TSG feiert neunten Heimsieg in Serie

 

Am 19.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg setzten sich die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen nach einer weiteren starken Teamleistung mit 94:76 (50:27) gegen den Drittletzten SG Heidelberg/Kirchheim durch. Eine starke erste Halbzeit war Schlüssel zum Sieg.

 

Starker Beginn

Die Achalmstädter kamen im Gegensatz zu den Vorwochen richtig gut in die Partie. Der blendend aufgelegte Benni Traore erzielte die ersten 6 TSG-Punkte. Doch auch bei den Gästen, die nur mit sieben Spielern anreisten lief es zu Beginn gut. In der 6.Minute konnten sie erstmals und das einzige Mal mit einem Dreier zum 12:14 in Führung gehen. Danach dominierten die Ravens. Die Reutlinger beendeten das erste Viertel mit einem 16:4 Lauf bei denen die Gäste keine Antwort parat hatten. So erspielte man sich schon nach zehn Minuten eine zweistellige Führung (28:18).

 

Zweites Viertel bringt Vorentscheidung

Auch im zweiten Viertel zeigten die Tsouknidis-Schützlinge tollen Teambasketball, fanden immer wieder gute  Anspiele und ließen den Ball zur Freude der vollgepackten IKG-Halle gut laufen. Nun fand man auch defensiv einen Zugriff auf das Spiel und kontrollierte die Rebounds. Die letzten sieben Minuten des Viertels gestatte man den Gästen nur 4 Pünktchen und konnte sich so eine klare 50:27 Halbzeitführung erspielen.

 

Ravens bringen Sieg ungefährdet ins Ziel

Auch im dritten Viertel ließen die Achalmstädter gegen die harmlosen Gäste nichts anbrennen. Tsouknidis konnte viel wechseln und so allen Spielern viel Einsatzzeit geben. Diese nutzte auch Youngster Dominic Philippi. Der 17-Jährige markierte 7 Punkte und holte viele Offensivrebounds. Auch das dritte Viertel ging mit 22:20 an die TSG, womit das Spiel entschieden war (72:47).

 

Im Schlussviertel war dann merklich die Luft und Anspannung raus. So leistete man sich einige Patzer in der Defensive und brachte Gäste Topscorer Martin Rittinger (17 Punkte) wieder ins Spiel. Allerdings konnten die Gäste nie ernsthaft verkürzen. Das letzte Viertel ging zwar mit 22:29 an die Gäste, am Spielausgang änderte das nichts mehr. Eine starke Leistung zeigten neben Philippi, vor allem auch Routinier Philipp Wildermuth mit 15 Punkten, Benni Traore mit 11 Punkten und Topscorer Damir Dronjic mit 30 Zählern.

 

Headcoach Vasi Tsouknidis: „Wir haben heute defensiv nicht gut gearbeitet, aber dafür den Ball gut bewegt und hatten immer eine Lösung auf die Zonenverteidigung des Gegners. Alle Spieler haben heute wieder zum Sieg beigetragen und wir sind mittlerweile eine starke Einheit was wichtig ist, in den nächsten Wochen stehen schwere Spiele an“.

 

Scoring: Dronjic (30/3), Wildermuth (15/1), Traore (11), Adeboyeku (8), Philippi (7), Durant (6/1), Klay (6), Charlton (5/1), Buhac (2), Kiriakidis (2), Hägele (2), Grubic


18.ST TSG Volksbank Reutlingen 101:72 PS Karlsruhe Lions

Hervorragende Teamleistung bringt TSG unter die Top 4 der Liga

 

Am 18.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg setzten sich die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen nach einer starken Teamleistung hochverdient mit 101:72 (46:35) gegen den Tabellenfünften PS Karlsruhe Lions durch. Durch den Sieg stehen die Reutlinger erstmals in der Vereinsgeschichte unter den vier besten Teams der Regionalliga.

 

Nervöser Beginn

Die Achalmstädter kamen wie auch in den Vorwochen etwas schläfrig in die Partie. Offensiv wollte nichts in den Korb fallen und die Gäste trafen ihrerseits sehr effektiv und nutzten ihre Größenvorteile aus. Beim Stand von 5:13 nach 5 Minuten nahm Headcoach Vasi Tsouknidis bereits die erste Auszeit. Diese zeigte offensichtlich Wirkung, denn die TSG beendete das Viertel mit einem 10:2 Lauf zur 21:20 Führung.

Ab dem zweiten Viertel läuft es am Schnürchen

Was zunächst nach einer ausgeglichenen Partie aussah, entwickelte sich mit fortlaufender Spieldauer zu einer klaren Angelegenheit. Zunächst war es Forward Stjepan Buhac mit 6 Punkten in zwei Minuten, der das erste Polster herausspielte. Danach waren es die wieder einmal starken Guards Klay, Durant, Dronjic und Charlton die das Kommando übernahmen. Die schnellen Guards der Reutlinger fanden immer wieder Wege die Verteidigung auseinanderzubrechen und fanden die ebenfalls starken Big Men zu leichten Punkten. Zur Halbzeit führten die Ravens 46:35.

 

Wie aus einem Guss

Die Devise in der Pause war, den Gegner auf keinen Fall noch mal aufzubauen, sondern das Spiel schnell zu entscheiden. Durch den starken Damir Dronjic (20 Punkte) und Marques Charlton (21 Punkte 11 Assists) gelangen immer wieder tolle Punkte oder schöne Anspiele die von den Big Man Ola Adeboyeku (12 Punkte) und Benni Traore (12 Punkte) verwertet wurden. Ein 22:8 Lauf direkt nach der Pause brachte die Vorentscheidung. Nach dem dritten Viertel führten die Ravens komfortabel 73:53.

 

TSG begeistert auch im Schlussviertel

Auch im letzten Viertel, trotz vieler Wechsel kam kein Bruch ins TSG-Spiel. Ganz im Gegenteil. Die TSG-Offensive lief gegen die immer müder werdenden Gäste problemlos und so erzielte man die meisten Viertelpunkte der Partie (28).  Hierunter waren einige fantastisch herausgespielte Punkte die die das Publikum zum Staunen brachte. Am Ende stand ein deutlicher 101:72 Erfolg und damit der Sprung unter die Top 4 der Liga.

 

Headcoach Vasi Tsouknidis: „Wir haben heute ein starkes Spiel gemacht. Die Spieler haben ihre persönlichen Ansprüche dem Team untergeordnet und als Einheit funktioniert. Jeder hatte einen positiven Effekt auf das Spiel. Mit dieser Einstellung können wir jegliche Verletzung und schlechte Tage überbrücken. Wir haben genug Spieler die Verantwortung übernehmen können. Wir denken jetzt von Spiel zu Spiel. Wir werden bescheiden bleiben und weiter hart arbeiten.“

 

Scoring: Charlton (21/3), Dronjic (20/2), Adeboyeku (12), Traore (12), Buhac (10), Durant (9/1), Klay (8/2), Kiriakidis (5/1), Wildermuth (2), Grubic (2), Hägele, Philippi

 


17.ST TUS Urspringschule 63:79 TSG Volksbank Reutlingen

Starkes zweites Viertel reicht TSG zum Sieg

Am 17.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg setzten sich die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen stark ersatzgeschwächt, verdient und deutlich mit 63:79 (25:47) beim Tabellenvorletzten TUS Urspringschule durch.

 

Ausgeglichener Start

Die Ravens, die krankheitsbedingt gleich auf vier Stammkräfte (Klay, Traore, Wildermuth, Hägele) verzichten mussten kamen etwas langsam in die Gänge. Die jungen Gastgeber aus dem Basketballinternat, die im Hinspiel noch mit über 40 Punkten Differenz geschlagen wurden, spielten zu Beginn gut mit. Insbesondere von der Dreipunktelinie zeigten sich die Hausherren besonders treffersicher, so versenkten sie beim 18:18 kurz vor der Viertelpause bereits den vierten Dreier. Mit der Sirene versenkte jedoch der bestens aufgelegte Sinan Durant für die TSG einen Dreier zur 23:18 Führung aus Reutlinger Sicht.

 

 

 

Durant bringt TSG weiter in Front

So war es Guard Sinan Durant der die Ravens mit einem viertelübergreifenden eigenen 11:0 Lauf mit 31:20 nach vorne brachte. Dabei erzielte er drei Dreier in Folge. Am Ende sollte er Topscorer mit 26 Punkten werden. Die Achalmstädter zogen jetzt auch defensiv deutlich an. Die Gastgeber fanden in dieser Phase keinerlei Abschlüsse mehr. Ein weiterer 11:0 Lauf der TSG und ein Charlton-Dreier zur Halbzeitpause bedeuteten beim 47:25 zur Pause praktisch die Vorentscheidung.

 

TSG kommt Schlafmützig aus der Pause

Statt weiter zu machen wie bisher, kam die TSG jedoch extrem schläfrig aus der Pause. Vielleicht wähnte man sich schon zu sicher, doch die bis dato weitestgehend harmlosen Gastgeber kämpften sich nun nochmal durch den starken Moritz Noeres in die Partie. In den ersten 7 Minuten des Viertels gelangen den Reutlingern nur 6 Punkte. Die Urspringschüler verkürzten zum Viertelende auf 16 Punkte Rückstand (44:60).

 

TSG bringt Sieg ungefährdet ins Ziel

Mit einem weiteren Dreier konnten die Hausherren sogar nochmal auf 13 Punkte verkürzen, doch spätestens jetzt wurde der TSG-Motor wieder hochgefahren und die Offensive lief endlich wieder wie gewohnt. Der starke Alex Feldberg (11 Punkte) wusste immer wieder nach tollen Anspielen von Marques Charlton am Korb abzuschließen. Sinan Durant konnte immer wieder stark zum Korb ziehen und abschließen und der überragende Marques Charlton führte klug Regie. Es entwickelte sich jetzt ein munterer Schlagabtausch bei dem beide Teams den Ball gut bewegten und gute Würfe fanden. Der TSG-Sieg war jedoch zu keiner Zeit gefährdet. Auch TSG-Topscorer Damir Dronjic (16 Punkte) kommt nach der langen Verletzungspause immer besser in Fahrt.

 

Headcoach Vasi Tsouknidis: „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut verteidigt und den Gegner bei 25 Punkten gehalten. Mit der zweiten Halbzeit bin ich nicht ganz zufrieden, wir dürfen nicht so schlecht aus der Pause kommen. Trotzdem haben wir ein ordentliches Spiel gemacht und die Partie kontrolliert. Alle Spieler haben heute zum Sieg beigetragen, auch wenn nicht jeder scoren konnte. Insbesondere möchte ich Sinan Durant und Alex Feldberg loben, die heute nach einer schwächeren letzten Partie, ein gutes Spiel gemacht haben. Auch unseren Youngster Dominic Philippi muss ich loben, er hat exzellent gegen den besten Mann der Gastgeber verteidigt. Marques Charlton hat heute das Spiel sehr gut geführt. So wünsche ich mir das.

 

Scoring: Durant (26/4), Dronjic (16/2), Charlton (14/2), Feldberg (11), Adeboyeku (8), Buhac (4), Grubic, Kiriakidis, Philippi, Tomas-Duarte


16.ST TSG Volksbank Reutlingen 70:69 TSV Wieblingen

Marques Charlton schießt TSG zum Sieg

 

Am 16.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen erneut ein denkbar knappes Spiel für sich entscheiden. Mit 70:69 (38:38) setzten sie sich gegen die Gäste aus Wieblingen durch. Marques Charlton trifft 4 Sekunden vor Ende den entscheidenden Wurf.

 

 

Schwieriger Start

Die Ravens kamen nicht gut in die Partie. Die Gäste, die zwar auf einem der hinteren Tabellenplätze liegen, jedoch viele Spiele nur knapp verloren hatten, zeigten gleich zu Beginn eine geschlossene Leistung und verteidigten stark. Die TSG kam offensiv nicht ins Rollen, während der Aufsteiger viele leichte Korbleger erzielte oder sich Freiwürfe erarbeitete. Der Viertelstand von 16:20 war für die TSG dabei noch schmeichelhaft, denn die Gäste vergaben allein im ersten Viertel schon sechs Freiwürfe.

 

Ravens kämpfen sich zurück

Auch im zweiten Viertel fanden die Hausherren nur selten leichte Punkte und mussten immer wieder ärgerliche Offensivrebounds und Korbleger der Gäste zulassen. Topscorer Damir Dronjic merkte man noch die lange Verletzungspause an. Erst zum Ende des Viertels konnten die Ravens durch einen Traore Korbleger ausgleichen (38:38).

 

Starke Defense im dritten Viertel

Nach der mäßigen Leistung in Halbzeit eins war die Halbzeitansprache entsprechend deutlich. Insbesondere die 38 zugelassenen Punkte gegen eines der offensivschwächsten Teams der Liga waren für Headcoach Vasi Tsouknidis zu viel. Zwar spürte man, dass man individuell besser war, konnte dies aber zu selten als Team abrufen. Mitte des dritten Viertels waren es dann die wieder einmal bärenstarken Justin Klay und Marques Charlton die mit einem eigenen 11:0 Lauf den Ravens eine komfortable Führung gaben. Zum Viertelende waren die Achalmstädter mit 57:49 vorne.

 

Gäste kämpfen sich zurück und schnuppern am Sieg

Zu Beginn des Viertels konnte die TSG den Vorsprung stets halten und leistete gute Defensivarbeit. 5 Minuten vor Spielende waren die Ravens noch 65:55 vorne, es sah nach einem Sieg aus. Doch drei Dreier, die teils sträflich frei waren, brachten die Gäste wieder zurück ins Spiel. Eine Minute vor Schluss stand es plötzlich 68:68 und die Gäste schnupperten am Sieg. Das Momentum schien gekippt zu sein. 20 Sekunden vor Schluss konnte der Wieblinger Spieler nur durch ein Foul gestoppt werden. Doch wie schon das ganze Spiel über zeigten die Gäste Nerven an der Linie. Er verwandelte nur einen Wurf. Die TSG legte nun ihr Glück in die Hände des US-Amerikaners Marques Charlton. Ein Dreierversuch fand zunächst nicht das Ziel. Doch Justin Klay sicherte sich den Offensivrebound, passte wieder auf Charlton. Dieses mal zog er in die Zone, stoppte ab und verwandelte eiskalt gegen den Mann einen schwierigen Mitteldistanzwurf. Die Halle stand Kopf. Die Gäste nahmen die letzte Auszeit und hatten ihrerseits vier Sekunden um das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Die Gäste mussten einen schwierigen Dreier aus der Ecke nehmen, der zwar den Ring fand, aber nicht durch den Korb fiel. Große Erleichterung danach bei allen TSG-Anhängern

 

Abteilungsleiter Alexander Rogic: „Das war heute wie erwartet ein schweres Spiel. Wieblingen ist deutlich besser als ihr Tabellenplatz und haben eine gute Leistung geliefert. Sie spielen gut als Team und sind schwer zu knacken. Wir haben kein überragendes Spiel gemacht, am Ende hat uns Marques Charlton den Sieg gebracht. Dieser Sieg war sehr wichtig, nun haben wir schon 10 Siege auf dem Konto. Letztes Jahr haben wir die knappen Spiele verloren, dieses Jahr sind wir abgezockter und gewinnen sie.

 Kompliment an das Team für die Nervenstärke in den letzten zwei Heimspielen“

 

Scoring: Charlton (22/2), Klay (13/1), Dronjic (11), Traore (9), Adeboyeku (5), Durant (4), Feldberg (2), Buhac (2), Kiriakidis (2), Grubic, Philippi, Hägele

 


15.ST SG Mannheim 84:61 TSG Volksbank Reutlingen

Nichts zu holen beim Tabellenführer

 

Am 15. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen eine klare 61:84 (18:39) Niederlage beim Tabellenführer SG Mannheim hinnehmen.

 

Zweites Viertel bringt TSG auf Verliererstraße

Während die Achalmstädter das erste Viertel trotz einigen Schwierigkeiten noch halbwegs ausgeglichen gestalten konnten (14:21), wollte im zweiten Viertel gar nichts mehr gelingen.  Für die Ravens schien der Korb wie vernagelt, während die Gäste immer wieder zweite Wurfchancen durch die Größenvorteile  am Brett bekamen und sehr hochprozentig von jenseits der Dreipunktelinie abschließen konnten. Lediglich 4 Pünktchen erzielten die Ravens in diesem Spielabschnitt während die Gastgeber 18 Punkte markierten. Beim Halbzeitstand von 18:39 war eine Vorentscheidung schon gefallen.

 

Charlton bringt TSG nochmals zurück

Die Ravens wollten nach einer klaren Halbzeitansprache von Headcoach Vasi Tsouknidis keinesfalls ohne Kampf nach Hause gehen und so kämpften sich die Reutlinger durch einen nun treffsicheren Marques Charlton (28 Punkte) wieder zurück in die Partie.

 

Die TSG-Schützlinge konnten den großen Rückstand auf 10 Punkte verkürzen. Doch Foulprobleme und die Cleverness des Spitzenreiters ließen kein Comeback zu.

Die TSG konnte den Rückstand nicht in den einstelligen Bereich drücken, sondern ließ zum Ende des dritten Viertels wieder einen Lauf der Mannheimer zu (39:56).

 

Keine Chance das Spiel zu drehen

Auch im letzten Viertel spielten die Nord-Württemberger ihren Stiefel cool runter und konnten durch Kuhn (4 Dreier)und Müller (5 Dreier) immer wieder von außen einnetzen oder sich zweite und dritte Wurfchancen erarbeiten. Bei der TSG erreichten an diesem Tag zu wenige Spieler Normalform um den Ligaprimus ernsthaft zu gefährden. Erfreulich bei der TSG war das Comeback von Liga-Topscorer Damir Dronjic (11 Punkte) der nach sechswöchiger Verletzungspause langsam wieder in den Spielbetrieb reinfinden muss.

 

Die TSG musste in diesem Spiel ohne die erfahrenen Philipp Wildermuth und Ola Adeboyeku auskommen.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Heute muss man sich eingestehen, dass es nichts zu holen gab. Mannheim war uns in vielen Bereichen überlegen und hat dazu fast alles getroffen. Wir haben heute in der ersten Halbzeit zu schlecht getroffen um hier etwas mitzunehmen. Dazu konnte Mannheim die Rebounds kontrollieren und wir unser schnelles Spiel nicht aufziehen. Wir haken diese Niederlage schnell ab und fokussieren uns auf den nächsten Gegner Wieblingen (Tip-Off Sa, 27.01. 19 Uhr IKG-Halle Reutlingen)

 

Scoring: Charlton (28/3), Dronjic (11/1), Klay (6/2), Kiriakidis (5/1), Traore (3), Durant (3), Grubic (2), Feldberg (2), Buhac (1), Hägele

 


14.ST TSG Volksbank Reutlingen 72:69 TSG Schwäbisch Hall

Justin Klay schießt Reutlingen zum Sieg!

 

Am 14.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen ein schwieriges Spiel gegen Schwäbisch Hall knapp mit 72:69 (29:33) gewinnen. Justin Klay verwandelte den entscheidenden Dreier mit der Schlusssirene.

 

Kein Rhythmus nach der Winterpause

Beiden Teams merkte man direkt zu Beginn der Partie an, dass ihnen die lange Pause von drei Wochen nicht gut getan hat. Kein Team konnte in den ersten Minuten den Korb treffen. Selbst offenste Würfe wurden reihenweise auf beiden Seiten vergeben. Nach den ersten zehn Minuten stand es 12:11 für die Ravens aus Reutlingen.

 

Schwaches zweites Viertel bringt Pausenrückstand

Auch im zweiten Viertel ging offensiv nur sehr wenig zusammen. Die Ravens konnten ihr sonst starkes Offensivspiel nicht aufziehen und fanden kaum Mittel gegen die Haller Zonenverteidigung. Das routinierte Gästeteam verstand es in dieser Phase besser den nicht vorhandenen Wurfrythmus in Punkte umzumünzen, nämlich in dem sie sich viele Freiwürfe erarbeiteten. So konnten sich die Gäste eine knappe 29:33 Halbzeitpause erspielen.

 

Ups and Downs nach der Pause

Die Ravens wollten gleich hellwach aus der Pause kommen und konnten nun einige Aktionen erfolgreich zu Ende spielen. So konnten die Achalmstädter Mitte des Viertels mit einem Dreier von Justin Klay wieder die Führung übernehmen (39:38). Doch der kurze gute Lauf wurde durch eine Phase von Unkonzentriertheit abgelöst. Die Gäste kamen immer wieder zu zweiten Wurfchancen oder durften an die Freiwurflinie. Mit einem Dreier zum Ende des Viertels lagen die Schwäbisch Haller nun wieder mit 53:47 in Front. Vor allem Guard Radovan Cavlin (26 Punkte) erzielte dabei den Großteil der Gästepunkte.

Starkes Schlussviertel und wildes Ende bringt Sieg

Im Schlussviertel entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch. Beide Teams hatten nach wie vor Probleme zu leichten Punkten zu kommen, doch das Niveau stieg nun langsam an. Beide Teams hatten nun stets eine Antwort auf Punkte des jeweils anderen. Während bei den Gästen fast alles über Cavlin lief, spielte sich auf Ravens-Seite nun Justin Klay in den Vordergrund. Eine Minute vor Schluss lagen die Gäste noch mit vier Zählern in Front und vergaben zwei Freiwürfe für eine 6-Punkte Führung. Stattdessen brachte Sinan Durant die Reutlinger mit einem Dreier auf einen Zähler heran. Nach einem Fehlwurf der Haller konnte der starke Justin Klay per Dreier die 69:67 Führung für die TSG erzielen. Die Gäste leisteten sich im nächsten Angriff einen Ballverlust, sodass alles nach einem Ravens Sieg aussah. Doch die Reutlinger leisteten sich im vermeintlich letzten Angriff einen Ballverlust der zu einem Korbleger und dem Ausgleich der Gäste führte. 4,8 Sekunden waren noch auf der Uhr, Marques Charlton brachte den Ball  nach vorne und spielte zu Justin Klay der mit der Sirene den entscheidenden Dreier zum 72:69 Endstand verwandelte. Die IKG-Halle stand Kopf! Den Buzzer Beater gibts unten im Video zu sehen!

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht. Man hat den Teams angemerkt, dass ihnen die lange Pause nicht gut getan hat. Wir hatten das gesamte Spiel über keinen Rhythmus. Die Haller sind sehr erfahren und schwer zu spielen, ich bin froh, dass wir auch ein solch schwieriges Spiel gewinnen konnten. Justin Klay hat uns heute den Sieg gerettet. "

 

Scoring: Justin Klay (21/4), Marques Charlton (13/1), Sinan Durant (12/2), Olaitan Adeboyeku (8), Philipp Wildermuth (6), Stjepan Buhac (5), Benaissa Traore (5), Dominic Philippi (2), Chara Kiriakidis, Alex Feldberg, David Grubic, Michael Hägele

 


13.ST TSG Volksbank Reutlingen 90:69 KKK Haiterbach

TSG begeistert zum Jahresabschluss – Charlton mit 36 Punkten

 

Am 13.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen nach einer starken Leistung den Tabellenfünften Haiterbach deutlich mit 90:69 bezwingen. Damit überwintern die Ravens auf Tabellenplatz 6.

 

Schlechter Start, besseres Comeback

Viel schlechter hätte das Spiel für die Achalmstädter nicht beginnen können. Keine drei  Minuten waren gespielt, lagen die Gäste bereits mit 10:0 bzw. 13:2 in Front. Die TSG war in dieser Phase etwas durcheinander, insbesondere auch durch die lautstarken Haiterbacher Fans die mit Trommeln ihre Mannschaft nach vorne pushten. Doch die Reutlinger wurden nach einer Auszeit ruhiger und konnten nun ihr Spiel aufziehen, zwei schnelle Charlton Dreier und man war wieder im Spiel. Es entwickelte sich im ersten Viertel dann ein offener Schlagabtausch der mit 27:27 endete.

 

TSG kann sich im zweiten Viertel leicht absetzen

Bis zum 33:33 blieb das Spiel offen, es entwickelte sich bereits da ein Schlagabtausch der US-Amerikaner Herdie Lawrence auf Seiten der Gäste und dem Reutlinger Marques Charlton. Dann nutzen die Reutlinger aber eine kurze Schwächephase der Haiterbacher um angeführt von Routinier Philipp Wildermuth das Viertel mit einem 15:6 Lauf zu beenden und eine 48:39 Halbzeitpause mitzunehmen

 

Drittes Viertel bringt Vorentscheidung

Die Devise in der Halbzeit war klar, Den Haiterbacher Topscorer Lawrence aus dem Spiel nehmen und ihn Müde machen und vorne variabel bleiben und die Schnelligkeitsvorteile ausspielen. Dies gelang gleich zu Beginn der zweiten Hälfte. Sinan Durant und Justin Klay konnten die Verteidigung mit ihrer Penetration zum Korb weit aufreißen und nun lief Marques Charlton richtig heiß. Er erzielte 10 Punkte hintereinander, während den Gästen kein Einziger gelang. Die Reutlinger setzten sich dadurch und durch ihre immer besser werdende Verteidigung auf 62:44 ab. Die Gäste wurden immer müder  und durch die bissige Reutlinger Verteidigung aus dem Konzept gebracht. So konnten die Ravens nun nach Ballgewinnen auch viele einfache Punkte erzielen und sich nach dem dritten Viertel deutlich mit 73:52 in Front bringen.

 

TSG lässt nichts mehr anbrennen

Auch im Schlussviertel kam nicht mehr viel von Gästen, die sichtlich enttäuscht und erschöpft waren. Gästetopscorer Lawrence erzielte in der zweiten Halbzeit nur noch einen seiner 15 Punkte und auch Guard Gojko Bubalo erzielte nur noch einen seiner 17 Punkte in Halbzeit zwei. Die Taktik der TSG ging auf und so fehlte den Gästen die Offensive Power während die TSG den Ball sehr gut bewegte, immer wieder die freien Männer fand und erfolgreich abschließen konnte. Bezeichnend für den herausragenden Abend von Marques Charlton (36 Punkte / 7 Dreier), dass er die letzten 8 TSG-Punkte erzielte.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute nach der schwierigen Anfangsphase sehr gut gespielt und vor allem defensiv einen guten Job gemacht. Wir haben Haiterbach in den letzten drei Vierteln bei lediglich 42 Punkten gehalten. Wir haben Lawrence und Bubalo müde gemacht und in der zweiten Halbzeit im Griff gehabt. Vorne hat uns Marques Charlton getragen, es war wichtig das er uns ohne Damir Dronjic anführen kann. Heute kann jeder stolz auf seine Leistung sein, wir haben als Team gespielt und uns nie aufgegeben. Die Mannschaft ist auch mental gewachsen und weiß nun, dass sie jedes Spiel drehen kann wenn alle an einem Strang ziehen“

 

Scoring: Marques Charlton (36/7), Sinan Durant (15/1), Philipp Wildermuth (11/2), Stjepan Buhac (10), Justin Klay (6), Benaissa Traore (5), David Grubic (3), Alex Feldberg (2), Chara Kiriakidis (2), Ola Adeboyeku, Bojan Kostovic, Noel Tomas-Duarte

 


12.ST BSG Baskets Ludwigsburg 93:75 TSG Volksbank Reutlingen

TSG verliert gegen Ludwigsburger Bundesliga-Nachwuchs

 

Am 12. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen gegen den Bundesliganachwuchs von Ludwigsburg  eine deutliche 75:93 (36:38) Niederlage hinnehmen.

 

TSG ohne Dronjic

Schon vor dem Spiel war klar, dass der Ausfall des an der Schulter verletzten Reutlinger Liga-Topscorers Damir Dronjic kompensiert werden musste. Der 28-Jährige laboriert an einer Schulterverletzung und fällt vermutlich vier Wochen aus. Nichtsdestotrotz waren die Achalmstädter trotz schwieriger Anreise aufgrund des Schneechaos zu Beginn auf Augenhöhe. Die Gastgeber die nahezu mit ihrem kompletten NBBL-Kader (Nachwuchsbundesliga) antraten waren allerdings in vielen Situationen einen ticken schneller und bissiger. So entwickelte sich zunächst ein Spiel auf Augenhöhe. Vor allem der US-Amerikaner Marques Charlton (21 Punkte 3 Dreier) und Routinier Philipp Wildermuth (18 Punkte 4 Dreier) konnten die TSG in der ersten Halbzeit im Spiel halten. Mit einem knappen 36:38 ging es in die Pause.

 

Kein Rhythmus in zweiter Halbzeit

Nach der Halbzeit wollte den Ravens allerdings kaum mehr etwas gelingen. Die jungen Gastgeber nutzten nun ihre Größenvorteile aus (fünf Spieler über 2 Meter) und spielten über die gesamte Spieldauer eine aggressive Pressverteidigung, welche der TSG im dritten Viertel ordentlich zusetzte. Plötzlich stimmte auch die Abstimmung nicht mehr, die Reutlinger erlaubten sich viele Ballverluste und trafen offene Würfe  nicht mehr. Die Gastgeber zogen nun auf 17 Punkte  davon und gewannen das Viertel klar mit 25:9.

 

Keine Aufholjagd im letzten Viertel

Die Ravens versuchten im letzten Viertel nochmal alles, doch das Wurfglück blieb weiter aus und die jungen Gastgeber, die im Abstiegskampf punkten müssen wollten den Sieg unbedingt holen. Die TSG ließ insgesamt zu viele zweite und dritte Wurfchancen zu und fand zu selten in einen guten Rythmus, was letztlich zu viel war um den achten Saisonsieg zu holen. Mit 7 Siegen bei 5 Niederlagen steht die TSG aber nach wie vor auf einem guten 7.Tabellenplatz.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir wussten vor dem Spiel das es heute schwer werden würde. Wir haben wegen Krankheit, Verletzungen und persönlichen Gründen die letzten zwei Wochen kaum 10 Spieler im Training gehabt und die fehlenden Trainingseinheiten und die Abstimmung und der Rhythmus welche im Training erarbeitet werden, haben heute gefehlt. Natürlich hat uns auch Damir Dronjic gefehlt, der uns zuverlässig Punkte gibt, trotzdem müssen wir in der Lage sein den Ausfall zu kompensieren. Wir müssen weiter hart arbeiten, denn in dieser Liga kann man nur mit guter Vorbereitung gewinnen“.

 

Scoring: Charlton (21/3), Wildermuth (18/4), Durant (10/1), Adeboyeku (9/1), Grubic  (6), Traore (6), Klay (4), Buhac (1), Kiriakidis, Feldberg, Tomas-Duarte

 


11.ST TSG Volksbank Reutlingen 119:84 TV Zuffenhausen 89ers

TSG feiert Kantersieg

Am 11. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen den Aufsteiger aus Zuffenhausen klar und deutlich mit 119:84 (67:37) besiegen. Damit setzen sich die Achalmstädter in der oberen Tabellenhälfte fest.

 

TSG mit Blitzstart

Die Marschroute war klar. Dem Gegner möglichst früh den Zahn ziehen und den Aufsteiger, der unbedingt im Abstiegskampf punkten muss, gar keine Gelegenheit geben ins Spiel zu finden. Dies gelang wie man es sich nicht besser hätte ausmalen können. Keine drei Minuten waren gespielt, da führten die Ravens nach sechs schnellen Dronjic-Punkten und einem Charlton-Dreier schon mit 9:0. Nach einer Auszeit kamen die Gäste dann aber besser in die Partie. Kurz vor Ende des Viertels führten die Hausherren nur noch mit 21:18, ehe ein weiterer 4:0-Lauf die verdiente 25:18 Viertelführung brachte.

 

TSG mit Rekordpunktzahl im zweiten Viertel

Das zweite Viertel sollte rekordträchtig werden. Die TSG schaffte durch konsequentes attackieren des Korbs, den Gegner früh in Foulprobleme zu bringen. Nach nur 3 Minuten hatte die TSG einen 10:0 Lauf verbucht und den Gegner bereits über die Teamfoulgrenze gebracht. Zwar konnten die Nord-Stuttgarter nochmals einen 5:0 Lauf ihrerseits hinlegen, danach dominierte allerdings die TSG. Innerhalb von nur 4 Minuten gelangen den Ravens bis zur Halbzeit weitere 30 Punkte, der Großteil an der Freiwurflinie. Die Gäste konnten sich nur mit Fouls behelfen und hatten früh vor allem bei den großen Leuten erhebliche Foulprobleme. Die Ravens erzielten in diesem Viertel 42 Punkte, und damit einen neuen Team- und Saisonrekord. Die Gäste brachten in den letzten vier Minuten des Viertels nur 10 Punkte aufs Brett. Das Spiel war zur Halbzeit praktisch entschieden.

 

Ravens können viel rotieren.

Aufgrund des klaren Spielstandes konnten die Ravens nun viel rotieren, so erhielt auch Youngster David Grubic viel Spielzeit und konnte sich beweisen. Während die TSG weiter viele Fouls ziehen konnte, verlagerten sich die Gäste nun viel auf Distanzwürfe, teils erfolgreich. Es entwickelte sich somit ein Highscoring-Game. Die Gäste konnten aber nie mehr ernsthaft verkürzen und hatten weiter große Probleme in der Verteidigung und mit dem schnellen Reutlinger Spiel. Vor allem der erst 19-Jährige Stjepan Buhac konnte für die TSG am Brett glänzen und eine Karrierebestleistung von 27 Punkten und 13 Rebounds erzielen. Insgesamt verteilten die Reutlinger starke 29 Assists was für eine starke Teamleistung spricht.

 

Auslaufen im letzten Viertel

Auch im letzten Viertel änderte sich nichts am Spielgeschehen. Die TSG konnte offensiv immer wieder punkten oder Fouls ziehen, die Gäste trafen zwar nun auch viele Würfe, konnten defensiv aber keine Stopps erzwingen. Zwar schlichen sich auch bei der TSG nun einige Unkonzentriertheiten und Ballverluste ein, dies sollte am klaren Endergebnis aber nichts ändern. Insgesamt konnten 7 Spieler der TSG zweistellig punkten. Insgesamt durften die Reutlinger rekordverdächtige 57-Mal an die Freiwurflinie. Durch den Sieg stellt die TSG mittlerweile die beste Offensive der Liga mit 85,1 Punkten pro Spiel.

 

Abteilungsleiter Alexander Rogic: „Wir haben heute über weite Strecken sehr gut gespielt und auch in der Höhe verdient gewonnen, obwohl durch die vielen Fouls kein Rhythmus entstanden ist. Dadurch waren wir in der zweiten Halbzeit auch nicht immer 100%-ig fokussiert und haben uns selbst viele Ballverluste erlaubt. Es ist schwierig die Konzentration hochzuhalten wenn man mit über 30 Punkten führt. Wir werden diesen Sieg, auch wenn er sehr hoch ausfällt nicht überbewerten und weiter an uns arbeiten. Nächste Woche wollen wir gegen Ludwigsburg nachlegen und brauchen dafür wieder eine starke Teamleistung.“

 

Scoring: Buhac (27), Dronjic (19), Durant (17), Charlton (13/1), Klay (12/2), Traore (12), Wildermuth (10/1), Grubic (4), Feldberg (3), Adeboyeku (2), Kiriakidis


10.ST SV Möhringen 62:77 TSG Volksbank Reutlingen

TSG schlägt Tabellendritten nach starker Teamleistung

 

Am 10.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen nach einer starken Leistung den Tabellendritten Möhringen auswärts mit 77:62 (45:27) schlagen.

 

Traore Comeback für die Ravens

 

 Nach der zuletzt unnötigen und bitten Niederlage gegen den USC Heidelberg suchten die TSG-Verantwortlichen im Umfeld und darum herum noch nach schneller Verstärkung unter den Körben, da auch Center Ola Adeboyeku fehlte. Nach Gesprächen mit Headcoach Vasilis Tsouknidis entschied sich der 20-Jährige, der bereits letztes Jahr Teil des Teams war, allerdings mit einer schweren Verletzung zu kämpfen hatte, die Basketballschuhe fürs Erste wieder zu schnüren und der TSG zunächst auszuhelfen. Dies sollte sich als Glücksfall gleich im ersten Spiel herausstellen.

 

Guter Beginn

 

Wie auch letzte Woche starteten die Volksbank Basketballer gut in die Partie. Über eine engagierte Defensive gelang es, den Möhringern keine freien Würfe zu geben und deren Topspieler Nico Hihn im Zaum zu halten. Vor allem Topscorer Damir Dronjic und der immer stärker werdende Sinan Durant waren auf Seiten der TSG wie immer ein wichtiger Faktor. Nach den ersten zehn Minuten führte die TSG 23:16.

 

Starkes zweites Viertel bringt deutliche Halbzeitführung

 

Im zweiten Viertel trumpften dann vor allem die Bankspieler auf Seiten der Achalmstädter auf. Aufgrund Foulproblemen bei den Startern Dronjic und Charlton übernahm Chara Kiriakids eine wichtige Rolle in der Defensive und spielte vorne viele Assists. Der Comebacker Benni Traore konnte immer wieder am Brett abschließen und kontrollierte zusammen mit David Grubic und Alex Feldberg die Abpraller. Aufgrund der Reboundüberlegenheit kam die Offensive auch leichter in einen Rhythmus. Nach einem weiteren Run führte die TSG zur Halbzeit schon mit 45:27.

 

Drittes Viertel bringt erneut Probleme

 

Wie schon vergangene Woche als man eine 17-Punkte Führung zur Halbzeit verspielte, sollte es wieder das dritte Viertel sein, dass der TSG Probleme bereitete. Die Möhringer kamen nun offensiv in Gang, nachdem ihnen nur 11 Punkte im zweiten Viertel gelangen. Über die erfahrenen Tobias Heintzen und Petros Tzikas gelangen einfache Punkte, während bei der TSG nicht mehr viele Würfe das Ziel fanden. Die Gastgeber konnten nach dem Viertel auf 48:55 verkürzen, das Spiel war somit wieder offen.

 

TSG lässt nichts mehr anbrennen

 

Doch wer dachte, dass sich die Ravens erneut die Butter vom Brot nehmen ließen war getäuscht. Scheinbar hatte die Niederlage letzte Woche einen Lerneffekt ausgelöst, denn statt nervös zu werden spielten die Reutlinger ihren Gameplan weiter konzentriert zu Ende, ließen sich auf keine Diskussionen ein und zogen erneut davon. Angeführt vom Topscorer Damir Dronjic (26 Punkte / 4 Dreier) brachten sie den Sieg aufgrund einer guten Defensive und starken Teamleistung ins Ziel.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute gut gespielt und nach der katastrophalen zweiten Halbzeit in Heidelberg die richtige Reaktion gezeigt. Benni Traore hat uns heute direkt sehr geholfen, wir werden sehen wie es sich nach seiner Verletzung entwickelt und ob er dauerhaft wieder einsteigen kann. Loben muss ich heute auch insbesondere die Bankspieler Kiriakidis und Grubic die viel Energie gebrachten haben und Philipp Wildermuth der auch auf der Bank für die nötige Ruhe gesorgt hat und offensiv Akzente setzen konnte. Trotz der schnellen Foulprobleme unserer Starter haben wir uns heute nicht aus der Ruhe bringen lassen. Das war ein wichtiger Sieg gegen eine Topmannschaft. Wenn jeder seine Leistung bringt, können wir jeden schlagen, aber andersherum auch gegen jeden verlieren. Wir werden konzentriert im Training arbeiten, dann können wir noch besser spielen“.

 

Scoring: Damir Dronjic (26/4), Sinan Durant (13/1), Stjepan Buhac (11), Benaissa Traore (10), Philipp Wildermuth (8/1), Marques Charlton (7), Justin Klay (2), Alex Feldberg, Chara Kiriakidis, David Grubic

 


9.ST USC Heidelberg 87:68 TSG Volksbank Reutlingen

Zweite Halbzeit kostet TSG den Sieg

 

Am 9. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen eine unnötige 68:87 (52:35) Niederlage beim Traditionsverein und 1.Regionalliga-Absteiger USC Heidelberg hinnehmen.

 

TSG mit starker erster Hälfte

 

Die TSG Volksbank Basketballer kamen nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut in die Partie. Die TSG steigerte die Leistung in der Defensive mit jeder Spielminute und konnte den Hausherren früh den Zahn ziehen. Den Unistädtern gelang offensiv kaum etwas, während die TSG offensiv in einen Rhythmus kam. Zur Pause führten die Reutlinger souverän mit 52:35.

 

Foultrouble bringt TSG in Not

 

Allerdings ereigneten sich noch kurz vor der Pause mehrere unglückliche Aktionen gegen die Ravens. Topscorer Damir Dronjic handelte sich kurz vor der Halbzeit ein fragwürdiges technisches Foul ein, es sollte sein Viertes im Spiel sein. Auch die Guards Charlton, Klay und Durant hatten noch vor der Halbzeit jeweils 3 Fouls gesammelt.

 

Einbruch in der zweiten Halbzeit

 

Aufgrund der Foulproblematik mussten die Tsouknidis-Schützlinge ohne Damir Dronjic in die zweite Halbzeit starten und sich in der Defensive aufgrund der allgemein hohen Foulbelastung zurückhalten. Das nutzten die Heidelberger für einen schnellen  10:0 Lauf, das Spiel war somit wieder vollkommen offen.  Die TSG kam offensiv gegen die neue Defensivtaktik des Gegners vollkommen aus dem Tritt. Es sollten der TSG in diesem Viertel nur magere 4 Pünktchen gelingen, während die Gastgeber ganze 27 erzielten.  Wie aus dem Nichts führten die Heidelberger plötzlich mit 62:56.

 

Kurzes Aufbäumen reicht nicht aus

 

Im letzten Viertel bäumten sich die Achalmstädter nochmals kurz auf, doch es sollte nur ein kurzes Strohfeuer sein. Die Gastgeber hatten ihren Rhythmus gefunden, während die TSG auch viele einfache Würfe unglücklich verpasste und dazu noch einige fragwürdige Entscheidungen der Unparteiischen gegen die TSG fielen. Wurden Körbe erzielt, wurde dies durch Offensivfouls zunichte gemacht, sodass die TSG letztlich keine Impulse mehr erhielt um ins Spiel zurückzukommen. Die Gastgeber machten den Deckel auf das Spiel, das Ergebnis fiel aufgrund des Spielverlaufs deutlich zu hoch aus.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Ich übernehme die Verantwortung für die heutige Niederlage. In der zweiten Halbzeit ist alle schief gelaufen was schief laufen kann. Ich hätte meine Spieler mehr vor den Schiedsrichtern in Schutz nehmen sollen und ihr mehr Ruhe vermitteln müssen. Eine so schwache zweite Halbzeit darf nicht passieren, dass nehme ich auf meine Kappe. Wir müssen aus der Niederlage lernen, positiv bleiben und uns optimal auf Möhringen vorbereiten. Wir haben heute die erste wirklich schwache Halbzeit der Saison gespielt, dass kann passieren und  müssen wir schnell aus dem Kopf bekommen, denn unsere Leistungen waren zuletzt gut und darauf werden wir aufbauen“.

 

 

Scoring: Charlton (16/2), Dronjic (14/1), Buhac (14/1), Durant (9/1), Kiriakidis (6/1), Klay (5/1), Adeboyeku (2), Grubic (2), Philippi, Feldberg

 


8.ST TSG Volksbank Reutlingen 94:80 BB Ulm

TSG schlägt Tabellenzweiten Ulm nach Dronjic-Gala

 

Am 8.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen den Nachwuchs von ratiopharm Ulm mit 94:80 bezwingen.

 

Gäste beginnen erwartet stark

 

Die Ravens kamen in dieser Partie bereits früh in den Rhythmus. Topscorer Damir Dronjic erwischte wie so oft von der ersten Minute einen guten Start und brachte seine Farben in der 6.Minute mit 14:7 in Front. Der Nachwuchs von ratiopharm UIm, der auf die zwei Topspieler Möbus und Bretzel verzichten musste ließ sich allerdings nicht abschütteln und zeigte immer wieder gute Aktionen durch erfolgreiche Systeme.  Ein 15-6 Lauf der Ulmer bescherte sogar die Viertelführung (20:22). Die Hälfte der Reutlinger Punkte (10) ging bereits aufs Konto von Damir Dronjic, am Ende des Abends sollte eine Karrierebestleistung folgen.

 

Starkes zweites Viertel

 

Im zweiten Viertel ließen die TSG Volksbank Reutlingen Basketballer den Ball dann besser laufen und kamen immer wieder erfolgreich in Korbnähe zum Abschluss oder an die Freiwurflinie. Die Ulmer lebten in dieser Phase wie im gesamten Spielen von vielen zweiten Wurfchancen, die sie teils durch Glück, teils durch Größenvorteile erhielten. Beim Stand von 29:33 in der 14.Minute lagen allerdings immer noch die bissigen Gäste vorne, die mit dem Großteil Ihres NBBL-Teams antraten. Danach treten allerdings die Ravens auf und konnte mit einem 13:0 Lauf die Führung übernehmen. Sechs schnelle Punkte von Damir Dronjic zur Halbzeitpause reichten für eine 50:40 Führung.

 

Gute Defensive im dritten Viertel

 

Im dritten Viertel steigerte sich vor allem die Defense. Die 40 Punkte zur Pause waren deutlich zu viel. So hielt man Ulm jetzt besser weg vom eigenen Korb und ließ kaum mehr freie Würfe zu. Auch zwang man den Gegner immer wieder zu Ballverlusten. Die TSG war in dieser Phase die konstantere Mannschaft und konnte das Viertel mit 20:16 für sich entscheiden und mit 70:56 in Führung gehen.

 

Dronjics 40 Punkte

 

Im letzten Viertel sah zunächst alles nach einem klaren Sieg aus. Die TSG hielt den Vorsprung stets zweistellig und zog immer wieder Fouls um die Punkte an der Freiwurflinie einzutüten. Doch die Ulmer die bereits letztes Jahr gegen die TSG einen schier uneinholbaren Vorsprung aufholten und in letzter Sekunde gewannen, ließen sich nicht kampflos abschütteln. Beim Stand von 87:70 legten die Ulmer einen 10:2 Lauf hin, sodass nochmal kurzzeitig die Nerven flatterten. Am Ende tütete die TSG aber dank eines überragenden Damir Dronjic, der eine Karrierebestleistung von 40 Punkten erzielte den Sieg verdient ein. Auch Neuzugang Sinan Durant erwischte einen starken Tag mit 18 Punkten.

 

Abteilungsleiter Alexander Rogic „Es war heute kein leichtes Spiel, das war uns vorher schon klar. Die Ulmer Jungs können alle spielen, genießen eine exzellente Ausbildung. Sie stehen nicht zu Unrecht auf dem zweiten Platz. Gegen Ulm tun wir uns immer schwer, umso wichtiger dieser Sieg. Damir Dronjic konnte heute nur durch Fouls gestoppt werden (17 Freiwürfe / 14 verwandelt).

 

Scoring: Damir Dronjic (40/2), Sinan Durant (18/1), Justin Klay (11/1), Marques Charlton (10/2), Olaitan Adeboyeku (7), Stjepan Buhac (5), Alexander Feldberg (2), Philipp Wildermuth (1), Dominic Philippi, Chara Kiriakidis, Bojan Kostovic, David Grubic

 


7.ST PS Karlsruhe Lions 77:71 TSG Volksbank Reutlingen

Siegesserie beendet

 

Am 7. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen nach zuletzt vier Siegen in Serie eine Niederlage hinnehmen. Bei der knappen 71:77-Niederlage bei Spitzenteam Karlsruhe reichte ein engagierter Auftritt nicht zum Sieg.

 

Schlechter Start

 

Die TSG-Basketballer kamen nicht gut in die Partie. Nach wenigen Minuten lief man bereits einem 0:9 Rückstand hinterher. Vor allem die Würfe wollten nicht fallen. Zum Ende des Viertels kam die TSG dann besser in die Gänge und konnte auf 16:18 verkürzen.

 

Starkes zweites Viertel

 

Im zweiten Viertel zeigten sich die Ravens dann deutlich verbessert. Die Reutlinger, die krankheitsbedingt  auf Center Ola Adeboyeku und wegen persönlichen Gründen auf Philipp Wildermuth verzichten mussten, kamen in einen Rhythmus und konnten sich zur Halbzeit eine 3-Punkte Führung erspielen (40:37).

 

Ausgeglichenes Spiel nach der Pause

 

Auch nach der Pause zeigten sich beide Teams auf Augenhöhe. Die Gastgeber aus Karlsruhe die von den letztjährigen ProB-Spielern Hurst und Jakolis getragen wurden, kamen allerdings aufgrund des Vorteils unter dem Brett immer wieder zu vielen zweiten Wurfchancen. Die Ravens hielten dennoch mit und konnten stets eine leichte Führung behalten. Vor allem die Guards Dronjic und Durant hielten die Achalmstädter in dieser Phase am Leben. Am Ende kamen sie auf 18, respektive 17 Punkte. Nach 30 Minuten führten die Volksbank Basketballer immer noch 59:56

 

Letztes Viertel bringt TSG auf Verliererstraße

 

Die kurze Rotation und die Foulprobleme,  insbesondere bei den langen Spielern, sowie den Guards Klay und Charlton zwangen TSG-Headcoach Tsouknidis zu vielen Experimenten hinsichtlich der Aufstellung. Diese Phase nutzten die Gastgeber um ihr physisch starkes Spiel aufzuziehen und die entscheidenden Duelle zu gewinnen. Die Lions übernahmen Mitte des Viertels die Führung und gaben diese gegen müder werdende Ravens nicht mehr ab. Das Spitzenteam siegte am Ende nach einer ausgeglichenen Partie mit 77:71.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Es war heute ein merkwürdiges Spiel. Wir haben viele gut herausgespielte Würfe nicht getroffen und konnten uns dennoch über die Verteidigung im Spiel halten. Leider konnten wir die harte Spielweise der Gastgeber nicht matchen und haben uns zu viel mit anderen Dingen wie nicht gepfiffene Fouls, als dem eigentlichen Spiel beschäftigt. Wir müssen aus der Niederlage lernen, wissen aber nun das  wir auch die Spitzenteams schlagen können. Das Fehlen von Philipp und insbesondere Ola unter dem Korb hat uns heute weh getan.“

 

Scoring: Dronjic (18/3), Durant (17/1), Buhac (13), Charlton (11/1), Klay (5), Feldberg (4), Philippi (2), Grubic (1), Kiriakidis

 


6.ST TSG Volksbank Reutlingen 112:78 Howies TSG Söflingen

TSG baut Siegesserie eindrucksvoll aus

 

Am 6.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen den bereits vierten Sieg in Serie einfahren. Vor toller Kulisse konnte der letztjährige Relegationsgegner TSG Söflingen klar und deutlich mit 112:78 bezwungen werden.

 

Grundstein zum Sieg im 1.Viertel gelegt.

Die Ravens kamen in dieser Partie bereits früh in den Rhythmus. Nachdem das Spiel bis zur 7.Minute beim Stand von 18:15 noch ausgeglichen lief konnten sich die Achalmstädter durch einen 12:3 Run in den letzten drei Minuten des Viertels eine deutliche 30:18 Führung erspielen. Vor allem Guard Damir Dronjic zeigte sich wie zuletzt von der ersten Minute in Topform. Nach den ersten zehn Minuten hatte er bereits 13 Punkte auf dem eigenen Konto. Am Ende war er einmal mehr TSG-Topscorer mit 24 Punkten.

 

Ausgeglichenes zweites Viertel

Im zweiten Viertel ließen die TSG Volksbank Reutlingen Basketballer dann einige Nachlässigkeiten in der Defensive zu. Durch viele Offensivrebounds der Gäste, die auf den großen Positionen gut besetzt sind gelangen einfache Punkte. Vor allem durch den Söflinger Spielertrainer Ed Williams schafften es die Gäste das zweite Viertel ausgeglichen zu gestalten. Allerdings lief die Reutlinger Offensive weiter auf Hochtouren, denn auch dieses Viertel entschied man mit 25:24 für sich. Zur Pause stand eine komfortable 55:42 Führung. In der Pause wurden die zahlreichen Zuschauer dann durch die fantastische Cheerleader-Gruppe der ESB Business School Reutlingen unterhalten, die auch sonst für tolle Stimmung sorgten.

 

Charltons Dreierhagel erlegt Söflinger Widerstand

Nach der Pause taute der US-Amerikaner Marques Charlton auf Seiten der Ravens auf. In kürzester Zeit feuerte er 5 erfolgreiche Dreier durch den gegnerischen Korb und legte noch zwei Freiwürfe oben drauf. Seine 17 Punkte im dritten Viertel erlegten den letzten Widerstand der Gäste, denn beim Stand von 83:57 nach dem dritten Viertel war die Messe gelesen.

 

Offensivspektakel bis zum Schluss – Kostovic mit ersten Regionalligapunkten

Auch im letzten Viertel brannten die Ravens gegen sichtlich müder werdende Gäste ein Offensivspektakel ab. Der erst 17-Jährige Bojan Kostovic kam zum viel umjubelten Regionalligadebüt und zahlte das Vertrauen mit 5 Punkten zurück. Direkt mit dem ersten Wurf gelang ihm ein Dreier, was die Halle zum Toben brachte.  Auch in diesem Viertel gelangen den Volksbank Basketballern 29 Punkte, was schlussendlich zu einem haushohen Sieg führte.  Auch die Neuzugänge Stjepan Buhac und Sinan Durant erzielten mit 18 respektive 16 Punkten Saisonbestleistungen.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Ich bin stolz auf die Leistung meiner Spieler. Wir haben einen guten Lauf mit nun vier deutlichen Siegen in Serie. Wir müssen nun auf dem Boden bleiben und nächste Woche sehr gut trainieren. Wichtig ist das wir im Rhythmus bleiben und uns weiterentwickeln. Wir müssen uns optimal vorbereiten, denn nächste Woche wartet mit der PS Karlsruhe Lions eines der besten Teams der Liga.

 

Scoring: Damir Dronjic (24/3), Marques Charlton (22/6), Stjepan Buhac (18), Sinan Durant (16/1), Ola Adeboyeku (8), Alex Feldberg (7), Philipp Wildermuth (6), Bojan Kostovic (5/1), David Grubic (3), Chara Kiriakidis (3/1), Justin Klay, Dominic Philippi

 


5.ST SG HD-Kirchheim 48:79 TSG Volksbank Reutlingen

TSG feiert dritten Sieg in Serie

 

Am 5.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen den dritten Sieg in Serie einfahren. Bei der SG Heidelberg-Kirchheim feierten die Tsouknidis-Schützlinge einen deutlichen Sieg.

 

Ravens dominieren ab zweitem Viertel

 

Während sich die ersten zehn Minuten noch ausgeglichen gestalteten, auch weil die TSG-Defensive noch etwas schläfrig war (21:22), zogen die Reutlinger Ravens ab dem zweiten Viertel durch eine bärenstarke Verteidigung den Gastgebern aus dem Heidelberger Stadtteil davon. Der sich aktuell in Topform befindende Damir Dronjic hatte zur Halbzeit bereits 15 Punkte auf dem Konto. Mit einer 41:30 Führung ging es in die Kabine.

 

Feldberg mit persönlicher Bestleistung

 

Auch nach der Pause kamen die Achalmstädter extrem konzentriert aus der Kabine. Marques Charlton und Chara Kiriakidis gelangen immer wieder gute Defensivaktionen, während auch offensiv alle Spieler nun ihren Teil dazu beitrugen.  Neuzugang Alex Feldberg blühte nach der Pause offensiv so richtig auf. Der Big Man erzielte 8 Punkte im dritten Viertel. Am Ende sollte eine Bestleistung von 16 Punkten auf dem Bogen stehen. Die Gastgeber fanden gegen die Defense der Ravens weiterhin keine Mittel. Auch das dritte Viertel ging klar mit 26:9 an die TSG. Die Vorentscheidung war gefallen.

 

Verteidigung Schlüssel zum Sieg

 

Im letzten Viertel konnte Headcoach Vasilis Tsouknidis dann viel rotieren und auch Youngster Dominic Philippi trug sich einmal mehr in die Scoringliste ein. Auch das letzte Viertel ging mit 12:9 an die TSG. Insgesamt erzielten die Gastgeber aus Heidelberg in drei Vierteln nacheinander nie mehr als 9 Punkte pro Viertel. Ein Zeugnis der starken Ravens Defense. Nach der Pause gelangen den Gastgebern somit nur noch magere 18 Punkte, während die TSG in der gleichen Zeit 38 erzielte.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Wir haben auch gegen wechselnde Verteidigungsformationen immer eine passende Lösung gefunden.  Dazu ist es uns gelungen den Topscorer der Gastgeber Martin Rittinger weitestgehend aus dem Spiel zu nehmen. Unsere Teamchemie ist sehr gut, die Jungs verstehen sich immer besser auf dem Feld. Jeder hat langsam seine Rolle im Team gefunden. Es freut mich besonders, dass wir trotz des Fehlens von Justin Klay und Philipp Wildermuth (berufliche Gründe) einen so deutlichen Sieg gegen ein Regionalligaerfahrenes Team einfahren konnten. Wir müssen aber weiter bodenständig bleiben und hart arbeiten. Wir werden weiter den Ball flach halten und von Spiel zu Spiel schauen.“

 

Scoring: Damir Dronjic (23/2), Alex Feldberg (16),  Marques Charlton (14/1), Stjepan Buhac (7), Sinan Durant (6), Olaitan Adeboyeku (4), David Grubic (4), Chara Kiriakidis (3/1), Dominic Philippi (2), Noel Tomas Duarte

 


4.ST TSG Volksbank Reutlingen 107:61 TUS Urspringschule

TSG siegt nach Galavorstellung

 

Am 4.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die TSG-Basketballer den höchsten Sieg Ihrer Regionalliga-Geschichte einfahren. Nach dem ersten Saisonsieg in der Vorwoche bei Aufsteiger TSV Wieblingen wollten die Tsouknidis-Schützlinge zu Hause nachlegen und ihren Fans den ersten Heimsieg bescheren. Was folgte war eine Galavorstellung vom Feinsten.

 

Die Reutlinger Ravens starteten gegen die Basketballinternatsschüler von der Urspringschule furios. Nach wenigen Minuten hieß es bereits 9:0. Vor allem Guard Damir Dronjic der in der Vorwoche ein schwächeres Spiel zeigte, blühte direkt in der Anfangsphase auf. Die TSG kam immer wieder zu toll herausgespielten Punkten. Doch auch die jungen Gäste kamen im ersten Viertel immer wieder durch starke Einzelaktionen zu Punkten. So konnten die Urspringschüler das erste Viertel noch halbwegs ausgeglichen gestalten. Nach 10 Minuten stand es 23:19 für Reutlingen. Zu diesem Zeitpunkt hatte TSG-Topscorer Damir Dronjic schon 10 Punkte auf dem Konto.  Es sollten noch 20 Weitere folgen.

 

Dronjic und Durant übernehmen

 

Im zweiten Viertel setzte sich die Dronjic-Show fort. Der Kroate erzielte auch in diesem Viertel 9 Punkte, teilweise mit spektakulären Aktionen und wurde tatkräftig von Neuzugang Sinan Durant unterstützt. Durant steuerte in wenigen Minuten ebenfalls 9 Punkte bei, dazu gelangen ihm in der Verteidigung mehrere Steals, auch alle anderen Spieler taten sich nun offensiv und vor allem defensiv hervor. Das Viertel ging klar mit 27:11 an die TSG. Zur Halbzeit führten die Ravens nunmehr 50:30.

 

Charltons Dreier-Show

 

Im dritten Viertel kam die TSG-Offensive weiter ins Rollen. Der US-Amerikaner Marques Charlton drückte nun dem Spiel mit drei erfolgreichen Dreiern in Serie seinen Stempel auf. Spätestens jetzt war der letzte Wille der Gäste gebrochen. Auch Guard Justin Klay und die Youngster Stjepan Buhac und David Grubic trugen sich regelmäßig mit guten Aktionen in die Scorerliste ein. Die TSG überrannte die Gäste auch in diesem Viertel das mit 31:19 an die Ravens ging. Das Spiel war nach 30 Minuten beim Stand von 81:49 entschieden.

 

Youngster Noel Tomas Duarte erzielt erste Regionalliga Punkte

 

Im letzten Viertel konnte Headcoach Tsouknidis seine Starter schonen, so durfte Damir Dronjic das komplette letzte Viertel auf der Bank Platz nehmen. Drei Viertel reichten dem Kroaten um 30 Punkte zu erzielen.  Die gut gefüllte IKG-Halle war bestens unterhalten, denn auch die Youngster Dominic Philippi (17 Jahre) und Noel Tomas Duarte (16 Jahre) konnten zur Freude der Fans punkten. Tomas Duarte der sein Regionalliga-Debüt gab, erzielte einen sehenswerten Korbleger, bei dem er auch noch gefoult wurde, die Halle stand Kopf. Auch das letzte Viertel ging klar und deutlich mit 26:12 an die TSG. Mit 107:61 stand der höchste Sieg der Reutlinger Regionalliga-Geschichte fest. Insgesamt sollten 14 Dreipunktewürfe das Ziel finden.

 

Abteilungsleiter Alexander Rogic: „Das war heute Basketball vom Feinsten. Alle Spieler konnten punkten und haben einen tollen Job gemacht. Damir Dronjic erwischte natürlich einen Sahnetag und auch alle anderen Spieler konnten heute überzeugen. Auf dem Sieg können wir aufbauen, die hohe Punktedifferenz könnte am Ende der Saison noch wichtig sein. Das Team kann jetzt mit viel Selbstvertrauen nach Heidelberg fahren um die schwere Aufgabe bei der SG Heidelberg/Kirchheim nächste Woche anzugehen.“

 

Scoring: Damir Dronjic (30/3), Marques Charlton (18/4), Sinan Durant (15/3), Justin Klay (10/2), David Grubic (7), Stjepan Buhac (7), Alexander Feldberg (6), Philipp Wildermuth (5/1), Chara Kiriakidis (3/1), Olaitan Adeboyeku (2), Dominic Philippi (2), Noel Tomas Duarte (2)


3.ST TSV Wieblingen 57:72 TSG Volksbank Reutlingen

Erster Sieg im dritten Anlauf

 

Am 3.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die TSG-Basketballer den ersten Sieg einfahren.

 

Nach zwei schweren Auftaktpartien gegen die Topteams Schwäbisch Hall und Mannheim mussten die TSG-Basketballer am Samstag die lange Reise nach Wieblingen, einem Vorort von Heidelberg antreten. Gegen den Aufsteiger sollten die ersten Punkte her.

 

Die Vorbereitung unter der Woche gestaltete sich aufgrund vieler Ausfälle schwierig, trotzdem war man optimistisch den Sieg beim Aufsteiger, welche in der Vorwoche noch den USC Heidelberg schlagen konnte, zu holen.

 

Die Ravens kamen allerdings nervös in die Partie. Gegen die Pressverteidigung der Wieblinger leistete man sich viele Unkonzentriertheiten und vergab vorne wie zuletzt schon viele leichte Punkte. Nach dem ersten Viertel lag die TSG bereits 11:19 zurück. Im zweiten Viertel stellte man sich besser auf die Verteidigung der Wieblinger Füchse ein und kontrollierte zunehmend die Bretter. Vor allem Center Olaitan Adeboyeku machte hier eine gute Figur. Zur Halbzeit konnte das Spiel wieder ausgeglichen gestaltet werden (31:33).

 

Auch in der zweiten Halbzeit lieferten sich beide Teams zunächst noch ein Duell auf Augenhöhe. Die TSG wurde offensiv von Guard Justin Klay (19 Punkte Topscorer) getragen. Immer wieder gelangen ihm gute Aktionen, während hinten das Team als kollektiv sehr gut verteidigte. Nach dem dritten Viertel konnten die Ravens ausgleichen (47:47).

 

Im Schlussabschnitt wurden die Gastgeber aufgrund ihrer kräfteraubenden Spielweise immer müder und die TSG merkte nun, dass der Sieg möglich ist. Dieser Gedanke löste schließlich auch offensiv die Blockaden. Mehrere Spieler kamen nun erfolgreich immer wieder zu guten Abschlüssen, vor allem der erst 17-Jährige Dominic Philippi erwischte einen starken Tag. Defensiv verteidigte er gegen den besten Post-Spieler der Gegner und offensiv streute er 5 Punkte inklusive einem Dreier ein.  Die TSG zog nun ihr intensives Spiel weiter auf und setzte die taktischen Vorgaben des Trainers um. Das letzte Viertel ging haushoch mit 25:10 an die Ravens, somit stand am Ende ein deutlicher 72:57 Sieg.

 

Während Leistungsträger Damir Dronjic ausnahmsweise offensiv zurückhaltend war (6 Punkte) trugen sich mit Justin Klay (19), Marques Charlton (14), Stjepan Buhac (10) und Sinan Durant (10) vier Spieler zweistellig in die Punkte ein.

 

Ravens Coach Vasi Tsouknidis: „Wir haben heute wieder nervös angefangen aber sind mit laufender Spieldauer besser zurecht gekommen da wir die Rebounds kontrolliert haben und sehr diszipliniert gespielt haben. Wir haben im Schlussviertel sehr intensiv gespielt und endlich befreit unser Spiel aufgezogen. Loben muss ich auch Youngster Dominic Philippi der heute sehr gut gespielt hat und wichtige Impulse gegeben hat. Die Mannschaft weiß nun, dass sie gewinnen kann und wir nehmen Selbstvertrauen mit aus dem Sieg. Umso mehr wir spielen umso mehr finden die vielen neuen Spieler zueinander. Ich bin heute zufrieden mit der Leistung meiner Spieler.

 

Scoring: Justin Klay (19/2), Marques Charlton (14/1), Sinan Durant (10/2), Stjepan Buhac (10), Damir Dronjic (6), Dominic Philippi (5/1), Olaitan Adeboyeku (4), Alex Feldberg (3), Chara Kiriakidis (1), David Grubic


2.ST TSG Volksbank Reutlingen 68:78 SG Mannheim

 

TSG bietet Aufstiegsfavorit die Stirn

 

Am 2. Spieltag mussten die TSG-Basketballer in der 2.Regionalliga nach engagiertem Auftritt dem Favorit aus Mannheim die Punkte lassen.

 

Den Heimauftakt ordentlich gestaltet, trotz Niederlage haben die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen in der Regionalliga Baden-Württemberg. Die Ravens wie der neue Teamname nun lautet, ließen sich vom Aufstiegskandidat nicht überrennen, sondern zeigten über weite Strecken eine ordentliche Leistung.

 

Die Hausherren kamen gegen die in Bestbesetzung angereisten Favoriten aus Nord-Württemberg gut in die Partie und konnten das erste Viertel sogar für sich entscheiden (21:20).  Vor allem die Defensive arbeitete gut, der Einsatz stimmte und Mannheim kam nicht in den gewohnten Rhythmus. Das änderte sich im zweiten Viertel. Bei der TSG stockte offensiv der Motor, die vielen Neuzugänge fanden noch nicht richtig zueinander und den während der Woche wegen Krankheit ausgefallenen Sinan Durant und Alex Feldberg merkte man an, dass sie noch nicht 100% bei Kräften sind.

 

So konnten die Gäste nach und nach davon ziehen und sich einen zweistelligen Vorsprung zur Halbzeit erarbeiten (36:50). 30 Punkte im zweiten Viertel waren natürlich viel zu viel, somit lautete die Devise in der zweiten Halbzeit wieder engagierter in der Defensive zupacken und gegen die deutlich größeren Gegenspieler mit viel Herz die fehlenden Zentimeter wettzumachen. Dies gelang im dritten Viertel nur bedingt. Die Mannheimer hatten spätestens Mitte des zweiten Viertels ihren Rhythmus gefunden und diesen auch nicht in der Kabine verloren. Immer wieder konnten die großen Leute in Korbnähe abschließen, da auch die Mannheimer Guards einen guten Job machten und diese durch Penetration zum Korb in Szene setzten.  Auch nach dem dritten Viertel betrug der Abstand noch 14 Punkte (46:62).

 

Wer dachte die Ravens geben nun auf irrte sich jedoch, denn die TSG-Basketballer zeigten weiter eine sehr engangierte Leistung speziell Defensiv. Doch immer wieder leicht verpasste Punkte und fehlendes Wurfglück hinderten die TSG daran das Spiel zu drehen. Erst zwei Minuten vor Schluss fand die TSG jenes Wurfglück und konnte zur Überraschung der Gäste den Vorsprung nach Dreipunktewürfen von Stjepan Buhac und Sinan Durant auf nur noch 6 Zähler verkürzen.

 

Doch die Mannheimer spielten konzentriert ihre individuelle Klasse aus und brachten den Sieg letzlich mit mehr Mühe als gedacht über die Runden. Am Ende stand ein 68:78 Sieg für den Favoriten. Am Ende fehlte auch die offensive Unterstützung für Topscorer Damir Dronjic der als einziger Reutlinger zweistellig punktete (19). Die TSG kann mit der Leistung aber zufrieden sein. Nach zwei Topteams zum Saisonauftakt steht am kommenden Wochenende die Partie bei Mitaufsteiger Wieblingen an, welche überraschend Absteiger USC Heidelberg auswärts schlugen. Trotzdem eine Partie bei der sich die TSG Siegchancen ausrechnet.

 

Scoring: Damir Dronjic (19/3), Philipp Wildermuth (9/1), Justin Klay (8), Stjepan Buhac (7/1), Sinan Durant (7/1), Alexander Feldberg (6), Olaitan Adeboyeku (6), Marques Charlton (6), David Grubic, Dominic Philippi, Chara Kiriakidis

 


Topteam Mannheim zu Gast

Am kommenden Samstag, 30.09 um 19 Uhr empfangen die Basketballer der TSG Reutlingen Ravens zum Heimauftakt in der Regionalliga BW den Meisterschaftskandidat SG Mannheim in der heimischen IKG-Halle. Die Gäste haben am ersten Spieltag den Absteiger und Mitfavoriten USC Heidelberg deutlich mit 85:58 geschlagen und damit ihre Favoritenrolle unterstrichen. Keine leichte Aufgabe somit für die TSG die auf die Unterstützung der Reutlinger Fans hofft. Coach Vasilis Tsouknidis hofft, dass sich das Lazarett bis dahin lichtet und er mit möglichst vollem Kader die schwierige Aufgabe angehen kann!

Wir brauchen eure Unterstützung, also seid dabei und bringt Freunde & Verwandte mit :)


1.ST TSG Schwäbisch Hall 72:70 TSG Volksbank Reutlingen

Ersatzgeschwächte Reutlinger verlieren Krimi zum Auftakt

 

Am 1. Spieltag mussten die Achalmstädter stark ersatzgeschwächt eine hauchdünne Auftaktniederlage zur neuen Regionalliga-Saison hinnehmen.

 

Viel Pech hatten die Reutlinger Basketballer zum Saisonauftakt bei den Flyers Schwäbisch Hall. Sinan Durant und Alex Feldberg fehlten krankheitsbedingt, Philipp Wildermuth konnte verletzungsbedingt nicht mitwirken, so fehlten der TSG bereits vor Abreise drei Stammkräfte. Kein gutes Omen somit um bei einem der Traditionsteams der Regionalliga Baden-Württemberg anzutreten. Mit nur 8 Spielern und davon drei Neuzugängen kamen die Reutlinger dementsprechend schwierig in die Partie. Nach der ersten Halbzeit betrug der Rückstand gegen eingespielte Haller, die kaum Neuzugänge oder Abgänge präsentierten, 8 Punkte (41:33).

 

Vor allem Offensiv fehlte weiter der Rhythmus. Nach der Pause starteten die Gastgeber gleich wieder mit einem Lauf, sodass der Rückstand zwischenzeitlich 16 Punkte betrug. Doch die Achalmstädter die großen Kampfgeist bewiesen kämpften sich noch zum Ende des Viertels auf 5 Punkte heran (55:50).

 

Im letzten Viertel fand das neu formierte Team dann immer besser in die Partie. Endlich fielen auch die Würfe und defensiv wurde sehr stark gearbeitet. Das Spiel wurde gedreht, die Reutlinger führten drei Minuten vor Schluss plötzlich mit vier Punkten. Doch zwei Unachtsamkeiten in der Defense (Foul beim Dreier, sowie offener Dreier zugelassen) führten wieder zum Ausgleich (70:70). Die Reutlinger hatten den letzten Angriff, doch mit 20 Sekunden auf der Uhr leistete man sich einen Ballverlust. Dieser sollte Folgen haben. Schwäbisch Hall verfehlte zwar den letzten Wurf, doch der Haller Center sicherte sich den Offensiv-Rebound und verwandelte einen Korbleger mit 1 Sekunde auf der Uhr. Coach Tsouknidis nahm eine letzte Auszeit um einen Spielzug mit schnellem Wurf zu kreieren, dieser Wurf verfehlte aber sein Ziel. Letztlich gelang den Achalmstädtern in den letzten 2:30 min kein Korb mehr. Neuzugang Stjepan Buhac der erst einen Tag vorher offiziell zum Team stieß gelang ein gelungenes Debüt mit 15 Punkten. Der 18-Jährige Kroate wird die Mannschaft ab sofort verstärken.

 

Coach Tsouknidis: „Wir haben heute ein Spiel mit vielen Höhen und Tiefen erlebt. Wir haben uns dem Weg verschrieben mit vielen jungen Spielern zu arbeiten, deshalb wird uns manchmal die Cleverness und Erfahrung in der Schlussphase fehlen. Die Mannschaft hat trotz hohem Rückstand fantastisch gekämpft, am Ende haben wir den Sieg etwas aus der Hand gegeben. Leider sind auch viele Entscheidungen der Unparteiischen gegen uns gefallen und wurden mit Punkten für den Gegner belohnt. Wir müssen nun weitermachen und hoffen das wir bald wieder vollständig sind“

 

Scoring: Damir Dronjic (19/2), Marques Charlton (18/2), Stjepan Buhac (15/1), Justin Klay (9/1), Charalampos Kiriakidis (4), Olaitan Adeboyeku (3), David Grubic (2), Dominic Philippi

 


TSG Basketball Camp 2017 ein voller Erfolg!

Am 08. + 09. Juli fand wieder das alljährliche TSG Basketball Camp statt. An zwei heißen und intensiven Tagen und mit Hilfe der Basketballprofis Mahir Agva und Julian Albus konnten sie die Kinder und Jugendlichen an verschiedenen Stationen und Übungen verbessern und viel dazu lernen! Natürlich gab es auch wieder zahlreiche Wettbewerbe um die begehrten Preise abzustauben! Mit 64 Teilnehmern wurde ein neuer Rekord aufgestellt! Mehr Bilder gibt es in der Galerie.

 

Vielen Dank an unserer Partner Ballside (www.ballside.de) und Kleiderkabine (www.kleiderkabine.de) für das bereitstellen der Preise!!


Jugendtrainer (m/w) gesucht!


TSG Camp 2017 mit Basketballprofis!


TSG bleibt in der Regionalliga!!

Es ist offiziell. Aufgrund des Rückzugs des Vfl Kirchheim/Teck bleiben unsere Herren 1 als erster Nachrücker in der Regionalliga BW. Alles Weitere im Artikel!

 

 


U10 erreicht Platz 3 bei Bezirksmeisterschaften

Super! Unsere U10 hat beim Final Four um die Bezirksmeisterschaft einen tollen 3. Platz erreicht!

Das Team von Headcoach Alex Rogic musste sich im Halbfinale zunächst ratiopharm Ulm 2 geschlagen geben. In einem spannenden Spiel um Platz 3 siegte man gegen Villingen-Schwenningen mit 35:28 und sicherte sich die Bronzemedaille!

Glückwunsch an unsere Minis zu einer tollen Saison!

 

 

Endstand Final Four um die Bezirksmeisterschaft:

1. ratiopharm Ulm
2. ratiopharm Ulm 2
3. TSG Reutlingen
4. BV Villingen-Schwenningen


Relegation Rückspiel: TSG Reutlingen 68:81 TSG Söflingen

TSG verliert und steigt ab

 

 

Die TSG-Basketballer haben das Rückspiel der Relegation zum Klassenerhalt der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mit 68:81 gegen die TSG Söflingen verloren. Der 9-Punkte Vorsprung aus dem Hinspiel reichte nicht aus. Der Abstieg nach nur einem Jahr Intermezzo in der Regionalliga ist damit besiegelt.

 

 

Beide Teams zeigten sich vor Rekordkulisse in der IKG-Halle zunächst auf Augenhöhe. Die Reutlinger waren dabei stets etwas besser und konnten sich in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich auf 10 Punkte absetzen. Alles sah zu diesem Zeitpunkt nach dem Klassenerhalt aus, da man ja auch noch den 9-Punkte Vorsprung des Hinspiels auf der Habenseite hatte. Doch die Söflinger kämpften sich immer wieder heran und konnten durch einen Treffer in letzter Sekunde vor der Halbzeit, auf zwei Punkte verkürzen (45:43). Die Reutlinger ärgerten sich zu diesem Zeitpunkt bereits über einige leichtsinnig liegen gelassene Punkte.

 

Auch im dritten Viertel entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Immer wieder konnten die Achalmstädter etwas wegziehen doch sich nie richtig absetzen. Der Vorsprung konnte doch konstant gehalten werden, da sich auch die Söflinger immer wieder Fahrkarten vor allem von der Freiwurflinie leisteten.

 

 

Einbruch im letzten Viertel

 

Sieben Minuten trennten die TSG-Schützlinge noch vom Klassenerhalt. Die TSG führte immer noch mit zwei Punkten (11 mit dem Hinspielergebnis). Kaum einer dachte mehr, dass noch etwas anbrennen würde. Doch wie aus dem nichts kam ein kompletter Bruch ins Spiel der TSG.

 

Die Gäste konnten erstmals im Spiel in Führung gehen. Dieses Ereignis löste plötzlich das Nervenflattern auf Seiten der Reutlinger aus. Offensiv verzettelte man sich in Einzelaktionen und bei den Gästen drehte nun Spielertrainer Ed Williams auf, der immer wieder erfolgreich am Brett abschließen konnte. Zwei Minuten vor Spielende hatten die Söflinger dann erstmals den Aufstieg virtuell sicher als sie mit 10 Punkten in Führung gingen.

 

Die erfahrenen Gäste zeigten keine Nerven und nutzten den Einbruch der TSG aus, um die Sensation zu schaffen und das Spiel und das Hinspielergebnis zu drehen.

 

Beim Reutlinger Anhang herrschte Fassungslosigkeit, während die Gäste samt mitgereisten Fans ausgelassen den kaum mehr möglich gehaltenen Aufstieg in die Regionalliga Baden-Württemberg feierten.

 

 

Die Reutlinger Basketballer müssen damit nach einer von viel Pech und Verletzungen geprägten Saison den bitteren Gang zurück in die Oberliga antreten. Ein Saisonziel wird vorerst nicht