15.ST SG Mannheim 84:61 TSG Volksbank Reutlingen

Nichts zu holen beim Tabellenführer

 

Am 15. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen eine klare 61:84 (18:39) Niederlage beim Tabellenführer SG Mannheim hinnehmen.

 

Zweites Viertel bringt TSG auf Verliererstraße

Während die Achalmstädter das erste Viertel trotz einigen Schwierigkeiten noch halbwegs ausgeglichen gestalten konnten (14:21), wollte im zweiten Viertel gar nichts mehr gelingen.  Für die Ravens schien der Korb wie vernagelt, während die Gäste immer wieder zweite Wurfchancen durch die Größenvorteile  am Brett bekamen und sehr hochprozentig von jenseits der Dreipunktelinie abschließen konnten. Lediglich 4 Pünktchen erzielten die Ravens in diesem Spielabschnitt während die Gastgeber 18 Punkte markierten. Beim Halbzeitstand von 18:39 war eine Vorentscheidung schon gefallen.

 

Charlton bringt TSG nochmals zurück

Die Ravens wollten nach einer klaren Halbzeitansprache von Headcoach Vasi Tsouknidis keinesfalls ohne Kampf nach Hause gehen und so kämpften sich die Reutlinger durch einen nun treffsicheren Marques Charlton (28 Punkte) wieder zurück in die Partie.

 

Die TSG-Schützlinge konnten den großen Rückstand auf 10 Punkte verkürzen. Doch Foulprobleme und die Cleverness des Spitzenreiters ließen kein Comeback zu.

Die TSG konnte den Rückstand nicht in den einstelligen Bereich drücken, sondern ließ zum Ende des dritten Viertels wieder einen Lauf der Mannheimer zu (39:56).

 

Keine Chance das Spiel zu drehen

Auch im letzten Viertel spielten die Nord-Württemberger ihren Stiefel cool runter und konnten durch Kuhn (4 Dreier)und Müller (5 Dreier) immer wieder von außen einnetzen oder sich zweite und dritte Wurfchancen erarbeiten. Bei der TSG erreichten an diesem Tag zu wenige Spieler Normalform um den Ligaprimus ernsthaft zu gefährden. Erfreulich bei der TSG war das Comeback von Liga-Topscorer Damir Dronjic (11 Punkte) der nach sechswöchiger Verletzungspause langsam wieder in den Spielbetrieb reinfinden muss.

 

Die TSG musste in diesem Spiel ohne die erfahrenen Philipp Wildermuth und Ola Adeboyeku auskommen.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Heute muss man sich eingestehen, dass es nichts zu holen gab. Mannheim war uns in vielen Bereichen überlegen und hat dazu fast alles getroffen. Wir haben heute in der ersten Halbzeit zu schlecht getroffen um hier etwas mitzunehmen. Dazu konnte Mannheim die Rebounds kontrollieren und wir unser schnelles Spiel nicht aufziehen. Wir haken diese Niederlage schnell ab und fokussieren uns auf den nächsten Gegner Wieblingen (Tip-Off Sa, 27.01. 19 Uhr IKG-Halle Reutlingen)

 

Scoring: Charlton (28/3), Dronjic (11/1), Klay (6/2), Kiriakidis (5/1), Traore (3), Durant (3), Grubic (2), Feldberg (2), Buhac (1), Hägele

 


14.ST TSG Volksbank Reutlingen 72:69 TSG Schwäbisch Hall

Justin Klay schießt Reutlingen zum Sieg!

 

Am 14.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen ein schwieriges Spiel gegen Schwäbisch Hall knapp mit 72:69 (29:33) gewinnen. Justin Klay verwandelte den entscheidenden Dreier mit der Schlusssirene.

 

Kein Rhythmus nach der Winterpause

Beiden Teams merkte man direkt zu Beginn der Partie an, dass ihnen die lange Pause von drei Wochen nicht gut getan hat. Kein Team konnte in den ersten Minuten den Korb treffen. Selbst offenste Würfe wurden reihenweise auf beiden Seiten vergeben. Nach den ersten zehn Minuten stand es 12:11 für die Ravens aus Reutlingen.

 

Schwaches zweites Viertel bringt Pausenrückstand

Auch im zweiten Viertel ging offensiv nur sehr wenig zusammen. Die Ravens konnten ihr sonst starkes Offensivspiel nicht aufziehen und fanden kaum Mittel gegen die Haller Zonenverteidigung. Das routinierte Gästeteam verstand es in dieser Phase besser den nicht vorhandenen Wurfrythmus in Punkte umzumünzen, nämlich in dem sie sich viele Freiwürfe erarbeiteten. So konnten sich die Gäste eine knappe 29:33 Halbzeitpause erspielen.

 

Ups and Downs nach der Pause

Die Ravens wollten gleich hellwach aus der Pause kommen und konnten nun einige Aktionen erfolgreich zu Ende spielen. So konnten die Achalmstädter Mitte des Viertels mit einem Dreier von Justin Klay wieder die Führung übernehmen (39:38). Doch der kurze gute Lauf wurde durch eine Phase von Unkonzentriertheit abgelöst. Die Gäste kamen immer wieder zu zweiten Wurfchancen oder durften an die Freiwurflinie. Mit einem Dreier zum Ende des Viertels lagen die Schwäbisch Haller nun wieder mit 53:47 in Front. Vor allem Guard Radovan Cavlin (26 Punkte) erzielte dabei den Großteil der Gästepunkte.

Starkes Schlussviertel und wildes Ende bringt Sieg

Im Schlussviertel entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch. Beide Teams hatten nach wie vor Probleme zu leichten Punkten zu kommen, doch das Niveau stieg nun langsam an. Beide Teams hatten nun stets eine Antwort auf Punkte des jeweils anderen. Während bei den Gästen fast alles über Cavlin lief, spielte sich auf Ravens-Seite nun Justin Klay in den Vordergrund. Eine Minute vor Schluss lagen die Gäste noch mit vier Zählern in Front und vergaben zwei Freiwürfe für eine 6-Punkte Führung. Stattdessen brachte Sinan Durant die Reutlinger mit einem Dreier auf einen Zähler heran. Nach einem Fehlwurf der Haller konnte der starke Justin Klay per Dreier die 69:67 Führung für die TSG erzielen. Die Gäste leisteten sich im nächsten Angriff einen Ballverlust, sodass alles nach einem Ravens Sieg aussah. Doch die Reutlinger leisteten sich im vermeintlich letzten Angriff einen Ballverlust der zu einem Korbleger und dem Ausgleich der Gäste führte. 4,8 Sekunden waren noch auf der Uhr, Marques Charlton brachte den Ball  nach vorne und spielte zu Justin Klay der mit der Sirene den entscheidenden Dreier zum 72:69 Endstand verwandelte. Die IKG-Halle stand Kopf! Den Buzzer Beater gibts unten im Video zu sehen!

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht. Man hat den Teams angemerkt, dass ihnen die lange Pause nicht gut getan hat. Wir hatten das gesamte Spiel über keinen Rhythmus. Die Haller sind sehr erfahren und schwer zu spielen, ich bin froh, dass wir auch ein solch schwieriges Spiel gewinnen konnten. Justin Klay hat uns heute den Sieg gerettet. "

 

Scoring: Justin Klay (21/4), Marques Charlton (13/1), Sinan Durant (12/2), Olaitan Adeboyeku (8), Philipp Wildermuth (6), Stjepan Buhac (5), Benaissa Traore (5), Dominic Philippi (2), Chara Kiriakidis, Alex Feldberg, David Grubic, Michael Hägele

 


13.ST TSG Volksbank Reutlingen 90:69 KKK Haiterbach

TSG begeistert zum Jahresabschluss – Charlton mit 36 Punkten

 

Am 13.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen nach einer starken Leistung den Tabellenfünften Haiterbach deutlich mit 90:69 bezwingen. Damit überwintern die Ravens auf Tabellenplatz 6.

 

Schlechter Start, besseres Comeback

Viel schlechter hätte das Spiel für die Achalmstädter nicht beginnen können. Keine drei  Minuten waren gespielt, lagen die Gäste bereits mit 10:0 bzw. 13:2 in Front. Die TSG war in dieser Phase etwas durcheinander, insbesondere auch durch die lautstarken Haiterbacher Fans die mit Trommeln ihre Mannschaft nach vorne pushten. Doch die Reutlinger wurden nach einer Auszeit ruhiger und konnten nun ihr Spiel aufziehen, zwei schnelle Charlton Dreier und man war wieder im Spiel. Es entwickelte sich im ersten Viertel dann ein offener Schlagabtausch der mit 27:27 endete.

 

TSG kann sich im zweiten Viertel leicht absetzen

Bis zum 33:33 blieb das Spiel offen, es entwickelte sich bereits da ein Schlagabtausch der US-Amerikaner Herdie Lawrence auf Seiten der Gäste und dem Reutlinger Marques Charlton. Dann nutzen die Reutlinger aber eine kurze Schwächephase der Haiterbacher um angeführt von Routinier Philipp Wildermuth das Viertel mit einem 15:6 Lauf zu beenden und eine 48:39 Halbzeitpause mitzunehmen

 

Drittes Viertel bringt Vorentscheidung

Die Devise in der Halbzeit war klar, Den Haiterbacher Topscorer Lawrence aus dem Spiel nehmen und ihn Müde machen und vorne variabel bleiben und die Schnelligkeitsvorteile ausspielen. Dies gelang gleich zu Beginn der zweiten Hälfte. Sinan Durant und Justin Klay konnten die Verteidigung mit ihrer Penetration zum Korb weit aufreißen und nun lief Marques Charlton richtig heiß. Er erzielte 10 Punkte hintereinander, während den Gästen kein Einziger gelang. Die Reutlinger setzten sich dadurch und durch ihre immer besser werdende Verteidigung auf 62:44 ab. Die Gäste wurden immer müder  und durch die bissige Reutlinger Verteidigung aus dem Konzept gebracht. So konnten die Ravens nun nach Ballgewinnen auch viele einfache Punkte erzielen und sich nach dem dritten Viertel deutlich mit 73:52 in Front bringen.

 

TSG lässt nichts mehr anbrennen

Auch im Schlussviertel kam nicht mehr viel von Gästen, die sichtlich enttäuscht und erschöpft waren. Gästetopscorer Lawrence erzielte in der zweiten Halbzeit nur noch einen seiner 15 Punkte und auch Guard Gojko Bubalo erzielte nur noch einen seiner 17 Punkte in Halbzeit zwei. Die Taktik der TSG ging auf und so fehlte den Gästen die Offensive Power während die TSG den Ball sehr gut bewegte, immer wieder die freien Männer fand und erfolgreich abschließen konnte. Bezeichnend für den herausragenden Abend von Marques Charlton (36 Punkte / 7 Dreier), dass er die letzten 8 TSG-Punkte erzielte.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute nach der schwierigen Anfangsphase sehr gut gespielt und vor allem defensiv einen guten Job gemacht. Wir haben Haiterbach in den letzten drei Vierteln bei lediglich 42 Punkten gehalten. Wir haben Lawrence und Bubalo müde gemacht und in der zweiten Halbzeit im Griff gehabt. Vorne hat uns Marques Charlton getragen, es war wichtig das er uns ohne Damir Dronjic anführen kann. Heute kann jeder stolz auf seine Leistung sein, wir haben als Team gespielt und uns nie aufgegeben. Die Mannschaft ist auch mental gewachsen und weiß nun, dass sie jedes Spiel drehen kann wenn alle an einem Strang ziehen“

 

Scoring: Marques Charlton (36/7), Sinan Durant (15/1), Philipp Wildermuth (11/2), Stjepan Buhac (10), Justin Klay (6), Benaissa Traore (5), David Grubic (3), Alex Feldberg (2), Chara Kiriakidis (2), Ola Adeboyeku, Bojan Kostovic, Noel Tomas-Duarte

 


12.ST BSG Baskets Ludwigsburg 93:75 TSG Volksbank Reutlingen

TSG verliert gegen Ludwigsburger Bundesliga-Nachwuchs

 

Am 12. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen gegen den Bundesliganachwuchs von Ludwigsburg  eine deutliche 75:93 (36:38) Niederlage hinnehmen.

 

TSG ohne Dronjic

Schon vor dem Spiel war klar, dass der Ausfall des an der Schulter verletzten Reutlinger Liga-Topscorers Damir Dronjic kompensiert werden musste. Der 28-Jährige laboriert an einer Schulterverletzung und fällt vermutlich vier Wochen aus. Nichtsdestotrotz waren die Achalmstädter trotz schwieriger Anreise aufgrund des Schneechaos zu Beginn auf Augenhöhe. Die Gastgeber die nahezu mit ihrem kompletten NBBL-Kader (Nachwuchsbundesliga) antraten waren allerdings in vielen Situationen einen ticken schneller und bissiger. So entwickelte sich zunächst ein Spiel auf Augenhöhe. Vor allem der US-Amerikaner Marques Charlton (21 Punkte 3 Dreier) und Routinier Philipp Wildermuth (18 Punkte 4 Dreier) konnten die TSG in der ersten Halbzeit im Spiel halten. Mit einem knappen 36:38 ging es in die Pause.

 

Kein Rhythmus in zweiter Halbzeit

Nach der Halbzeit wollte den Ravens allerdings kaum mehr etwas gelingen. Die jungen Gastgeber nutzten nun ihre Größenvorteile aus (fünf Spieler über 2 Meter) und spielten über die gesamte Spieldauer eine aggressive Pressverteidigung, welche der TSG im dritten Viertel ordentlich zusetzte. Plötzlich stimmte auch die Abstimmung nicht mehr, die Reutlinger erlaubten sich viele Ballverluste und trafen offene Würfe  nicht mehr. Die Gastgeber zogen nun auf 17 Punkte  davon und gewannen das Viertel klar mit 25:9.

 

Keine Aufholjagd im letzten Viertel

Die Ravens versuchten im letzten Viertel nochmal alles, doch das Wurfglück blieb weiter aus und die jungen Gastgeber, die im Abstiegskampf punkten müssen wollten den Sieg unbedingt holen. Die TSG ließ insgesamt zu viele zweite und dritte Wurfchancen zu und fand zu selten in einen guten Rythmus, was letztlich zu viel war um den achten Saisonsieg zu holen. Mit 7 Siegen bei 5 Niederlagen steht die TSG aber nach wie vor auf einem guten 7.Tabellenplatz.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir wussten vor dem Spiel das es heute schwer werden würde. Wir haben wegen Krankheit, Verletzungen und persönlichen Gründen die letzten zwei Wochen kaum 10 Spieler im Training gehabt und die fehlenden Trainingseinheiten und die Abstimmung und der Rhythmus welche im Training erarbeitet werden, haben heute gefehlt. Natürlich hat uns auch Damir Dronjic gefehlt, der uns zuverlässig Punkte gibt, trotzdem müssen wir in der Lage sein den Ausfall zu kompensieren. Wir müssen weiter hart arbeiten, denn in dieser Liga kann man nur mit guter Vorbereitung gewinnen“.

 

Scoring: Charlton (21/3), Wildermuth (18/4), Durant (10/1), Adeboyeku (9/1), Grubic  (6), Traore (6), Klay (4), Buhac (1), Kiriakidis, Feldberg, Tomas-Duarte

 


11.ST TSG Volksbank Reutlingen 119:84 TV Zuffenhausen 89ers

TSG feiert Kantersieg

Am 11. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen den Aufsteiger aus Zuffenhausen klar und deutlich mit 119:84 (67:37) besiegen. Damit setzen sich die Achalmstädter in der oberen Tabellenhälfte fest.

 

TSG mit Blitzstart

Die Marschroute war klar. Dem Gegner möglichst früh den Zahn ziehen und den Aufsteiger, der unbedingt im Abstiegskampf punkten muss, gar keine Gelegenheit geben ins Spiel zu finden. Dies gelang wie man es sich nicht besser hätte ausmalen können. Keine drei Minuten waren gespielt, da führten die Ravens nach sechs schnellen Dronjic-Punkten und einem Charlton-Dreier schon mit 9:0. Nach einer Auszeit kamen die Gäste dann aber besser in die Partie. Kurz vor Ende des Viertels führten die Hausherren nur noch mit 21:18, ehe ein weiterer 4:0-Lauf die verdiente 25:18 Viertelführung brachte.

 

TSG mit Rekordpunktzahl im zweiten Viertel

Das zweite Viertel sollte rekordträchtig werden. Die TSG schaffte durch konsequentes attackieren des Korbs, den Gegner früh in Foulprobleme zu bringen. Nach nur 3 Minuten hatte die TSG einen 10:0 Lauf verbucht und den Gegner bereits über die Teamfoulgrenze gebracht. Zwar konnten die Nord-Stuttgarter nochmals einen 5:0 Lauf ihrerseits hinlegen, danach dominierte allerdings die TSG. Innerhalb von nur 4 Minuten gelangen den Ravens bis zur Halbzeit weitere 30 Punkte, der Großteil an der Freiwurflinie. Die Gäste konnten sich nur mit Fouls behelfen und hatten früh vor allem bei den großen Leuten erhebliche Foulprobleme. Die Ravens erzielten in diesem Viertel 42 Punkte, und damit einen neuen Team- und Saisonrekord. Die Gäste brachten in den letzten vier Minuten des Viertels nur 10 Punkte aufs Brett. Das Spiel war zur Halbzeit praktisch entschieden.

 

Ravens können viel rotieren.

Aufgrund des klaren Spielstandes konnten die Ravens nun viel rotieren, so erhielt auch Youngster David Grubic viel Spielzeit und konnte sich beweisen. Während die TSG weiter viele Fouls ziehen konnte, verlagerten sich die Gäste nun viel auf Distanzwürfe, teils erfolgreich. Es entwickelte sich somit ein Highscoring-Game. Die Gäste konnten aber nie mehr ernsthaft verkürzen und hatten weiter große Probleme in der Verteidigung und mit dem schnellen Reutlinger Spiel. Vor allem der erst 19-Jährige Stjepan Buhac konnte für die TSG am Brett glänzen und eine Karrierebestleistung von 27 Punkten und 13 Rebounds erzielen. Insgesamt verteilten die Reutlinger starke 29 Assists was für eine starke Teamleistung spricht.

 

Auslaufen im letzten Viertel

Auch im letzten Viertel änderte sich nichts am Spielgeschehen. Die TSG konnte offensiv immer wieder punkten oder Fouls ziehen, die Gäste trafen zwar nun auch viele Würfe, konnten defensiv aber keine Stopps erzwingen. Zwar schlichen sich auch bei der TSG nun einige Unkonzentriertheiten und Ballverluste ein, dies sollte am klaren Endergebnis aber nichts ändern. Insgesamt konnten 7 Spieler der TSG zweistellig punkten. Insgesamt durften die Reutlinger rekordverdächtige 57-Mal an die Freiwurflinie. Durch den Sieg stellt die TSG mittlerweile die beste Offensive der Liga mit 85,1 Punkten pro Spiel.

 

Abteilungsleiter Alexander Rogic: „Wir haben heute über weite Strecken sehr gut gespielt und auch in der Höhe verdient gewonnen, obwohl durch die vielen Fouls kein Rhythmus entstanden ist. Dadurch waren wir in der zweiten Halbzeit auch nicht immer 100%-ig fokussiert und haben uns selbst viele Ballverluste erlaubt. Es ist schwierig die Konzentration hochzuhalten wenn man mit über 30 Punkten führt. Wir werden diesen Sieg, auch wenn er sehr hoch ausfällt nicht überbewerten und weiter an uns arbeiten. Nächste Woche wollen wir gegen Ludwigsburg nachlegen und brauchen dafür wieder eine starke Teamleistung.“

 

Scoring: Buhac (27), Dronjic (19), Durant (17), Charlton (13/1), Klay (12/2), Traore (12), Wildermuth (10/1), Grubic (4), Feldberg (3), Adeboyeku (2), Kiriakidis


10.ST SV Möhringen 62:77 TSG Volksbank Reutlingen

TSG schlägt Tabellendritten nach starker Teamleistung

 

Am 10.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen nach einer starken Leistung den Tabellendritten Möhringen auswärts mit 77:62 (45:27) schlagen.

 

Traore Comeback für die Ravens

 

 Nach der zuletzt unnötigen und bitten Niederlage gegen den USC Heidelberg suchten die TSG-Verantwortlichen im Umfeld und darum herum noch nach schneller Verstärkung unter den Körben, da auch Center Ola Adeboyeku fehlte. Nach Gesprächen mit Headcoach Vasilis Tsouknidis entschied sich der 20-Jährige, der bereits letztes Jahr Teil des Teams war, allerdings mit einer schweren Verletzung zu kämpfen hatte, die Basketballschuhe fürs Erste wieder zu schnüren und der TSG zunächst auszuhelfen. Dies sollte sich als Glücksfall gleich im ersten Spiel herausstellen.

 

Guter Beginn

 

Wie auch letzte Woche starteten die Volksbank Basketballer gut in die Partie. Über eine engagierte Defensive gelang es, den Möhringern keine freien Würfe zu geben und deren Topspieler Nico Hihn im Zaum zu halten. Vor allem Topscorer Damir Dronjic und der immer stärker werdende Sinan Durant waren auf Seiten der TSG wie immer ein wichtiger Faktor. Nach den ersten zehn Minuten führte die TSG 23:16.

 

Starkes zweites Viertel bringt deutliche Halbzeitführung

 

Im zweiten Viertel trumpften dann vor allem die Bankspieler auf Seiten der Achalmstädter auf. Aufgrund Foulproblemen bei den Startern Dronjic und Charlton übernahm Chara Kiriakids eine wichtige Rolle in der Defensive und spielte vorne viele Assists. Der Comebacker Benni Traore konnte immer wieder am Brett abschließen und kontrollierte zusammen mit David Grubic und Alex Feldberg die Abpraller. Aufgrund der Reboundüberlegenheit kam die Offensive auch leichter in einen Rhythmus. Nach einem weiteren Run führte die TSG zur Halbzeit schon mit 45:27.

 

Drittes Viertel bringt erneut Probleme

 

Wie schon vergangene Woche als man eine 17-Punkte Führung zur Halbzeit verspielte, sollte es wieder das dritte Viertel sein, dass der TSG Probleme bereitete. Die Möhringer kamen nun offensiv in Gang, nachdem ihnen nur 11 Punkte im zweiten Viertel gelangen. Über die erfahrenen Tobias Heintzen und Petros Tzikas gelangen einfache Punkte, während bei der TSG nicht mehr viele Würfe das Ziel fanden. Die Gastgeber konnten nach dem Viertel auf 48:55 verkürzen, das Spiel war somit wieder offen.

 

TSG lässt nichts mehr anbrennen

 

Doch wer dachte, dass sich die Ravens erneut die Butter vom Brot nehmen ließen war getäuscht. Scheinbar hatte die Niederlage letzte Woche einen Lerneffekt ausgelöst, denn statt nervös zu werden spielten die Reutlinger ihren Gameplan weiter konzentriert zu Ende, ließen sich auf keine Diskussionen ein und zogen erneut davon. Angeführt vom Topscorer Damir Dronjic (26 Punkte / 4 Dreier) brachten sie den Sieg aufgrund einer guten Defensive und starken Teamleistung ins Ziel.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute gut gespielt und nach der katastrophalen zweiten Halbzeit in Heidelberg die richtige Reaktion gezeigt. Benni Traore hat uns heute direkt sehr geholfen, wir werden sehen wie es sich nach seiner Verletzung entwickelt und ob er dauerhaft wieder einsteigen kann. Loben muss ich heute auch insbesondere die Bankspieler Kiriakidis und Grubic die viel Energie gebrachten haben und Philipp Wildermuth der auch auf der Bank für die nötige Ruhe gesorgt hat und offensiv Akzente setzen konnte. Trotz der schnellen Foulprobleme unserer Starter haben wir uns heute nicht aus der Ruhe bringen lassen. Das war ein wichtiger Sieg gegen eine Topmannschaft. Wenn jeder seine Leistung bringt, können wir jeden schlagen, aber andersherum auch gegen jeden verlieren. Wir werden konzentriert im Training arbeiten, dann können wir noch besser spielen“.

 

Scoring: Damir Dronjic (26/4), Sinan Durant (13/1), Stjepan Buhac (11), Benaissa Traore (10), Philipp Wildermuth (8/1), Marques Charlton (7), Justin Klay (2), Alex Feldberg, Chara Kiriakidis, David Grubic

 


9.ST USC Heidelberg 87:68 TSG Volksbank Reutlingen

Zweite Halbzeit kostet TSG den Sieg

 

Am 9. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen eine unnötige 68:87 (52:35) Niederlage beim Traditionsverein und 1.Regionalliga-Absteiger USC Heidelberg hinnehmen.

 

TSG mit starker erster Hälfte

 

Die TSG Volksbank Basketballer kamen nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut in die Partie. Die TSG steigerte die Leistung in der Defensive mit jeder Spielminute und konnte den Hausherren früh den Zahn ziehen. Den Unistädtern gelang offensiv kaum etwas, während die TSG offensiv in einen Rhythmus kam. Zur Pause führten die Reutlinger souverän mit 52:35.

 

Foultrouble bringt TSG in Not

 

Allerdings ereigneten sich noch kurz vor der Pause mehrere unglückliche Aktionen gegen die Ravens. Topscorer Damir Dronjic handelte sich kurz vor der Halbzeit ein fragwürdiges technisches Foul ein, es sollte sein Viertes im Spiel sein. Auch die Guards Charlton, Klay und Durant hatten noch vor der Halbzeit jeweils 3 Fouls gesammelt.

 

Einbruch in der zweiten Halbzeit

 

Aufgrund der Foulproblematik mussten die Tsouknidis-Schützlinge ohne Damir Dronjic in die zweite Halbzeit starten und sich in der Defensive aufgrund der allgemein hohen Foulbelastung zurückhalten. Das nutzten die Heidelberger für einen schnellen  10:0 Lauf, das Spiel war somit wieder vollkommen offen.  Die TSG kam offensiv gegen die neue Defensivtaktik des Gegners vollkommen aus dem Tritt. Es sollten der TSG in diesem Viertel nur magere 4 Pünktchen gelingen, während die Gastgeber ganze 27 erzielten.  Wie aus dem Nichts führten die Heidelberger plötzlich mit 62:56.

 

Kurzes Aufbäumen reicht nicht aus

 

Im letzten Viertel bäumten sich die Achalmstädter nochmals kurz auf, doch es sollte nur ein kurzes Strohfeuer sein. Die Gastgeber hatten ihren Rhythmus gefunden, während die TSG auch viele einfache Würfe unglücklich verpasste und dazu noch einige fragwürdige Entscheidungen der Unparteiischen gegen die TSG fielen. Wurden Körbe erzielt, wurde dies durch Offensivfouls zunichte gemacht, sodass die TSG letztlich keine Impulse mehr erhielt um ins Spiel zurückzukommen. Die Gastgeber machten den Deckel auf das Spiel, das Ergebnis fiel aufgrund des Spielverlaufs deutlich zu hoch aus.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Ich übernehme die Verantwortung für die heutige Niederlage. In der zweiten Halbzeit ist alle schief gelaufen was schief laufen kann. Ich hätte meine Spieler mehr vor den Schiedsrichtern in Schutz nehmen sollen und ihr mehr Ruhe vermitteln müssen. Eine so schwache zweite Halbzeit darf nicht passieren, dass nehme ich auf meine Kappe. Wir müssen aus der Niederlage lernen, positiv bleiben und uns optimal auf Möhringen vorbereiten. Wir haben heute die erste wirklich schwache Halbzeit der Saison gespielt, dass kann passieren und  müssen wir schnell aus dem Kopf bekommen, denn unsere Leistungen waren zuletzt gut und darauf werden wir aufbauen“.

 

 

Scoring: Charlton (16/2), Dronjic (14/1), Buhac (14/1), Durant (9/1), Kiriakidis (6/1), Klay (5/1), Adeboyeku (2), Grubic (2), Philippi, Feldberg

 


8.ST TSG Volksbank Reutlingen 94:80 BB Ulm

TSG schlägt Tabellenzweiten Ulm nach Dronjic-Gala

 

Am 8.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen den Nachwuchs von ratiopharm Ulm mit 94:80 bezwingen.

 

Gäste beginnen erwartet stark

 

Die Ravens kamen in dieser Partie bereits früh in den Rhythmus. Topscorer Damir Dronjic erwischte wie so oft von der ersten Minute einen guten Start und brachte seine Farben in der 6.Minute mit 14:7 in Front. Der Nachwuchs von ratiopharm UIm, der auf die zwei Topspieler Möbus und Bretzel verzichten musste ließ sich allerdings nicht abschütteln und zeigte immer wieder gute Aktionen durch erfolgreiche Systeme.  Ein 15-6 Lauf der Ulmer bescherte sogar die Viertelführung (20:22). Die Hälfte der Reutlinger Punkte (10) ging bereits aufs Konto von Damir Dronjic, am Ende des Abends sollte eine Karrierebestleistung folgen.

 

Starkes zweites Viertel

 

Im zweiten Viertel ließen die TSG Volksbank Reutlingen Basketballer den Ball dann besser laufen und kamen immer wieder erfolgreich in Korbnähe zum Abschluss oder an die Freiwurflinie. Die Ulmer lebten in dieser Phase wie im gesamten Spielen von vielen zweiten Wurfchancen, die sie teils durch Glück, teils durch Größenvorteile erhielten. Beim Stand von 29:33 in der 14.Minute lagen allerdings immer noch die bissigen Gäste vorne, die mit dem Großteil Ihres NBBL-Teams antraten. Danach treten allerdings die Ravens auf und konnte mit einem 13:0 Lauf die Führung übernehmen. Sechs schnelle Punkte von Damir Dronjic zur Halbzeitpause reichten für eine 50:40 Führung.

 

Gute Defensive im dritten Viertel

 

Im dritten Viertel steigerte sich vor allem die Defense. Die 40 Punkte zur Pause waren deutlich zu viel. So hielt man Ulm jetzt besser weg vom eigenen Korb und ließ kaum mehr freie Würfe zu. Auch zwang man den Gegner immer wieder zu Ballverlusten. Die TSG war in dieser Phase die konstantere Mannschaft und konnte das Viertel mit 20:16 für sich entscheiden und mit 70:56 in Führung gehen.

 

Dronjics 40 Punkte

 

Im letzten Viertel sah zunächst alles nach einem klaren Sieg aus. Die TSG hielt den Vorsprung stets zweistellig und zog immer wieder Fouls um die Punkte an der Freiwurflinie einzutüten. Doch die Ulmer die bereits letztes Jahr gegen die TSG einen schier uneinholbaren Vorsprung aufholten und in letzter Sekunde gewannen, ließen sich nicht kampflos abschütteln. Beim Stand von 87:70 legten die Ulmer einen 10:2 Lauf hin, sodass nochmal kurzzeitig die Nerven flatterten. Am Ende tütete die TSG aber dank eines überragenden Damir Dronjic, der eine Karrierebestleistung von 40 Punkten erzielte den Sieg verdient ein. Auch Neuzugang Sinan Durant erwischte einen starken Tag mit 18 Punkten.

 

Abteilungsleiter Alexander Rogic „Es war heute kein leichtes Spiel, das war uns vorher schon klar. Die Ulmer Jungs können alle spielen, genießen eine exzellente Ausbildung. Sie stehen nicht zu Unrecht auf dem zweiten Platz. Gegen Ulm tun wir uns immer schwer, umso wichtiger dieser Sieg. Damir Dronjic konnte heute nur durch Fouls gestoppt werden (17 Freiwürfe / 14 verwandelt).

 

Scoring: Damir Dronjic (40/2), Sinan Durant (18/1), Justin Klay (11/1), Marques Charlton (10/2), Olaitan Adeboyeku (7), Stjepan Buhac (5), Alexander Feldberg (2), Philipp Wildermuth (1), Dominic Philippi, Chara Kiriakidis, Bojan Kostovic, David Grubic

 


7.ST PS Karlsruhe Lions 77:71 TSG Volksbank Reutlingen

Siegesserie beendet

 

Am 7. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen nach zuletzt vier Siegen in Serie eine Niederlage hinnehmen. Bei der knappen 71:77-Niederlage bei Spitzenteam Karlsruhe reichte ein engagierter Auftritt nicht zum Sieg.

 

Schlechter Start

 

Die TSG-Basketballer kamen nicht gut in die Partie. Nach wenigen Minuten lief man bereits einem 0:9 Rückstand hinterher. Vor allem die Würfe wollten nicht fallen. Zum Ende des Viertels kam die TSG dann besser in die Gänge und konnte auf 16:18 verkürzen.

 

Starkes zweites Viertel

 

Im zweiten Viertel zeigten sich die Ravens dann deutlich verbessert. Die Reutlinger, die krankheitsbedingt  auf Center Ola Adeboyeku und wegen persönlichen Gründen auf Philipp Wildermuth verzichten mussten, kamen in einen Rhythmus und konnten sich zur Halbzeit eine 3-Punkte Führung erspielen (40:37).

 

Ausgeglichenes Spiel nach der Pause

 

Auch nach der Pause zeigten sich beide Teams auf Augenhöhe. Die Gastgeber aus Karlsruhe die von den letztjährigen ProB-Spielern Hurst und Jakolis getragen wurden, kamen allerdings aufgrund des Vorteils unter dem Brett immer wieder zu vielen zweiten Wurfchancen. Die Ravens hielten dennoch mit und konnten stets eine leichte Führung behalten. Vor allem die Guards Dronjic und Durant hielten die Achalmstädter in dieser Phase am Leben. Am Ende kamen sie auf 18, respektive 17 Punkte. Nach 30 Minuten führten die Volksbank Basketballer immer noch 59:56

 

Letztes Viertel bringt TSG auf Verliererstraße

 

Die kurze Rotation und die Foulprobleme,  insbesondere bei den langen Spielern, sowie den Guards Klay und Charlton zwangen TSG-Headcoach Tsouknidis zu vielen Experimenten hinsichtlich der Aufstellung. Diese Phase nutzten die Gastgeber um ihr physisch starkes Spiel aufzuziehen und die entscheidenden Duelle zu gewinnen. Die Lions übernahmen Mitte des Viertels die Führung und gaben diese gegen müder werdende Ravens nicht mehr ab. Das Spitzenteam siegte am Ende nach einer ausgeglichenen Partie mit 77:71.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Es war heute ein merkwürdiges Spiel. Wir haben viele gut herausgespielte Würfe nicht getroffen und konnten uns dennoch über die Verteidigung im Spiel halten. Leider konnten wir die harte Spielweise der Gastgeber nicht matchen und haben uns zu viel mit anderen Dingen wie nicht gepfiffene Fouls, als dem eigentlichen Spiel beschäftigt. Wir müssen aus der Niederlage lernen, wissen aber nun das  wir auch die Spitzenteams schlagen können. Das Fehlen von Philipp und insbesondere Ola unter dem Korb hat uns heute weh getan.“

 

Scoring: Dronjic (18/3), Durant (17/1), Buhac (13), Charlton (11/1), Klay (5), Feldberg (4), Philippi (2), Grubic (1), Kiriakidis

 


6.ST TSG Volksbank Reutlingen 112:78 Howies TSG Söflingen

TSG baut Siegesserie eindrucksvoll aus

 

Am 6.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen den bereits vierten Sieg in Serie einfahren. Vor toller Kulisse konnte der letztjährige Relegationsgegner TSG Söflingen klar und deutlich mit 112:78 bezwungen werden.

 

Grundstein zum Sieg im 1.Viertel gelegt.

Die Ravens kamen in dieser Partie bereits früh in den Rhythmus. Nachdem das Spiel bis zur 7.Minute beim Stand von 18:15 noch ausgeglichen lief konnten sich die Achalmstädter durch einen 12:3 Run in den letzten drei Minuten des Viertels eine deutliche 30:18 Führung erspielen. Vor allem Guard Damir Dronjic zeigte sich wie zuletzt von der ersten Minute in Topform. Nach den ersten zehn Minuten hatte er bereits 13 Punkte auf dem eigenen Konto. Am Ende war er einmal mehr TSG-Topscorer mit 24 Punkten.

 

Ausgeglichenes zweites Viertel

Im zweiten Viertel ließen die TSG Volksbank Reutlingen Basketballer dann einige Nachlässigkeiten in der Defensive zu. Durch viele Offensivrebounds der Gäste, die auf den großen Positionen gut besetzt sind gelangen einfache Punkte. Vor allem durch den Söflinger Spielertrainer Ed Williams schafften es die Gäste das zweite Viertel ausgeglichen zu gestalten. Allerdings lief die Reutlinger Offensive weiter auf Hochtouren, denn auch dieses Viertel entschied man mit 25:24 für sich. Zur Pause stand eine komfortable 55:42 Führung. In der Pause wurden die zahlreichen Zuschauer dann durch die fantastische Cheerleader-Gruppe der ESB Business School Reutlingen unterhalten, die auch sonst für tolle Stimmung sorgten.

 

Charltons Dreierhagel erlegt Söflinger Widerstand

Nach der Pause taute der US-Amerikaner Marques Charlton auf Seiten der Ravens auf. In kürzester Zeit feuerte er 5 erfolgreiche Dreier durch den gegnerischen Korb und legte noch zwei Freiwürfe oben drauf. Seine 17 Punkte im dritten Viertel erlegten den letzten Widerstand der Gäste, denn beim Stand von 83:57 nach dem dritten Viertel war die Messe gelesen.

 

Offensivspektakel bis zum Schluss – Kostovic mit ersten Regionalligapunkten

Auch im letzten Viertel brannten die Ravens gegen sichtlich müder werdende Gäste ein Offensivspektakel ab. Der erst 17-Jährige Bojan Kostovic kam zum viel umjubelten Regionalligadebüt und zahlte das Vertrauen mit 5 Punkten zurück. Direkt mit dem ersten Wurf gelang ihm ein Dreier, was die Halle zum Toben brachte.  Auch in diesem Viertel gelangen den Volksbank Basketballern 29 Punkte, was schlussendlich zu einem haushohen Sieg führte.  Auch die Neuzugänge Stjepan Buhac und Sinan Durant erzielten mit 18 respektive 16 Punkten Saisonbestleistungen.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Ich bin stolz auf die Leistung meiner Spieler. Wir haben einen guten Lauf mit nun vier deutlichen Siegen in Serie. Wir müssen nun auf dem Boden bleiben und nächste Woche sehr gut trainieren. Wichtig ist das wir im Rhythmus bleiben und uns weiterentwickeln. Wir müssen uns optimal vorbereiten, denn nächste Woche wartet mit der PS Karlsruhe Lions eines der besten Teams der Liga.

 

Scoring: Damir Dronjic (24/3), Marques Charlton (22/6), Stjepan Buhac (18), Sinan Durant (16/1), Ola Adeboyeku (8), Alex Feldberg (7), Philipp Wildermuth (6), Bojan Kostovic (5/1), David Grubic (3), Chara Kiriakidis (3/1), Justin Klay, Dominic Philippi

 


5.ST SG HD-Kirchheim 48:79 TSG Volksbank Reutlingen

TSG feiert dritten Sieg in Serie

 

Am 5.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen den dritten Sieg in Serie einfahren. Bei der SG Heidelberg-Kirchheim feierten die Tsouknidis-Schützlinge einen deutlichen Sieg.

 

Ravens dominieren ab zweitem Viertel

 

Während sich die ersten zehn Minuten noch ausgeglichen gestalteten, auch weil die TSG-Defensive noch etwas schläfrig war (21:22), zogen die Reutlinger Ravens ab dem zweiten Viertel durch eine bärenstarke Verteidigung den Gastgebern aus dem Heidelberger Stadtteil davon. Der sich aktuell in Topform befindende Damir Dronjic hatte zur Halbzeit bereits 15 Punkte auf dem Konto. Mit einer 41:30 Führung ging es in die Kabine.

 

Feldberg mit persönlicher Bestleistung

 

Auch nach der Pause kamen die Achalmstädter extrem konzentriert aus der Kabine. Marques Charlton und Chara Kiriakidis gelangen immer wieder gute Defensivaktionen, während auch offensiv alle Spieler nun ihren Teil dazu beitrugen.  Neuzugang Alex Feldberg blühte nach der Pause offensiv so richtig auf. Der Big Man erzielte 8 Punkte im dritten Viertel. Am Ende sollte eine Bestleistung von 16 Punkten auf dem Bogen stehen. Die Gastgeber fanden gegen die Defense der Ravens weiterhin keine Mittel. Auch das dritte Viertel ging klar mit 26:9 an die TSG. Die Vorentscheidung war gefallen.

 

Verteidigung Schlüssel zum Sieg

 

Im letzten Viertel konnte Headcoach Vasilis Tsouknidis dann viel rotieren und auch Youngster Dominic Philippi trug sich einmal mehr in die Scoringliste ein. Auch das letzte Viertel ging mit 12:9 an die TSG. Insgesamt erzielten die Gastgeber aus Heidelberg in drei Vierteln nacheinander nie mehr als 9 Punkte pro Viertel. Ein Zeugnis der starken Ravens Defense. Nach der Pause gelangen den Gastgebern somit nur noch magere 18 Punkte, während die TSG in der gleichen Zeit 38 erzielte.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Wir haben auch gegen wechselnde Verteidigungsformationen immer eine passende Lösung gefunden.  Dazu ist es uns gelungen den Topscorer der Gastgeber Martin Rittinger weitestgehend aus dem Spiel zu nehmen. Unsere Teamchemie ist sehr gut, die Jungs verstehen sich immer besser auf dem Feld. Jeder hat langsam seine Rolle im Team gefunden. Es freut mich besonders, dass wir trotz des Fehlens von Justin Klay und Philipp Wildermuth (berufliche Gründe) einen so deutlichen Sieg gegen ein Regionalligaerfahrenes Team einfahren konnten. Wir müssen aber weiter bodenständig bleiben und hart arbeiten. Wir werden weiter den Ball flach halten und von Spiel zu Spiel schauen.“

 

Scoring: Damir Dronjic (23/2), Alex Feldberg (16),  Marques Charlton (14/1), Stjepan Buhac (7), Sinan Durant (6), Olaitan Adeboyeku (4), David Grubic (4), Chara Kiriakidis (3/1), Dominic Philippi (2), Noel Tomas Duarte

 


4.ST TSG Volksbank Reutlingen 107:61 TUS Urspringschule

TSG siegt nach Galavorstellung

 

Am 4.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die TSG-Basketballer den höchsten Sieg Ihrer Regionalliga-Geschichte einfahren. Nach dem ersten Saisonsieg in der Vorwoche bei Aufsteiger TSV Wieblingen wollten die Tsouknidis-Schützlinge zu Hause nachlegen und ihren Fans den ersten Heimsieg bescheren. Was folgte war eine Galavorstellung vom Feinsten.

 

Die Reutlinger Ravens starteten gegen die Basketballinternatsschüler von der Urspringschule furios. Nach wenigen Minuten hieß es bereits 9:0. Vor allem Guard Damir Dronjic der in der Vorwoche ein schwächeres Spiel zeigte, blühte direkt in der Anfangsphase auf. Die TSG kam immer wieder zu toll herausgespielten Punkten. Doch auch die jungen Gäste kamen im ersten Viertel immer wieder durch starke Einzelaktionen zu Punkten. So konnten die Urspringschüler das erste Viertel noch halbwegs ausgeglichen gestalten. Nach 10 Minuten stand es 23:19 für Reutlingen. Zu diesem Zeitpunkt hatte TSG-Topscorer Damir Dronjic schon 10 Punkte auf dem Konto.  Es sollten noch 20 Weitere folgen.

 

Dronjic und Durant übernehmen

 

Im zweiten Viertel setzte sich die Dronjic-Show fort. Der Kroate erzielte auch in diesem Viertel 9 Punkte, teilweise mit spektakulären Aktionen und wurde tatkräftig von Neuzugang Sinan Durant unterstützt. Durant steuerte in wenigen Minuten ebenfalls 9 Punkte bei, dazu gelangen ihm in der Verteidigung mehrere Steals, auch alle anderen Spieler taten sich nun offensiv und vor allem defensiv hervor. Das Viertel ging klar mit 27:11 an die TSG. Zur Halbzeit führten die Ravens nunmehr 50:30.

 

Charltons Dreier-Show

 

Im dritten Viertel kam die TSG-Offensive weiter ins Rollen. Der US-Amerikaner Marques Charlton drückte nun dem Spiel mit drei erfolgreichen Dreiern in Serie seinen Stempel auf. Spätestens jetzt war der letzte Wille der Gäste gebrochen. Auch Guard Justin Klay und die Youngster Stjepan Buhac und David Grubic trugen sich regelmäßig mit guten Aktionen in die Scorerliste ein. Die TSG überrannte die Gäste auch in diesem Viertel das mit 31:19 an die Ravens ging. Das Spiel war nach 30 Minuten beim Stand von 81:49 entschieden.

 

Youngster Noel Tomas Duarte erzielt erste Regionalliga Punkte

 

Im letzten Viertel konnte Headcoach Tsouknidis seine Starter schonen, so durfte Damir Dronjic das komplette letzte Viertel auf der Bank Platz nehmen. Drei Viertel reichten dem Kroaten um 30 Punkte zu erzielen.  Die gut gefüllte IKG-Halle war bestens unterhalten, denn auch die Youngster Dominic Philippi (17 Jahre) und Noel Tomas Duarte (16 Jahre) konnten zur Freude der Fans punkten. Tomas Duarte der sein Regionalliga-Debüt gab, erzielte einen sehenswerten Korbleger, bei dem er auch noch gefoult wurde, die Halle stand Kopf. Auch das letzte Viertel ging klar und deutlich mit 26:12 an die TSG. Mit 107:61 stand der höchste Sieg der Reutlinger Regionalliga-Geschichte fest. Insgesamt sollten 14 Dreipunktewürfe das Ziel finden.

 

Abteilungsleiter Alexander Rogic: „Das war heute Basketball vom Feinsten. Alle Spieler konnten punkten und haben einen tollen Job gemacht. Damir Dronjic erwischte natürlich einen Sahnetag und auch alle anderen Spieler konnten heute überzeugen. Auf dem Sieg können wir aufbauen, die hohe Punktedifferenz könnte am Ende der Saison noch wichtig sein. Das Team kann jetzt mit viel Selbstvertrauen nach Heidelberg fahren um die schwere Aufgabe bei der SG Heidelberg/Kirchheim nächste Woche anzugehen.“

 

Scoring: Damir Dronjic (30/3), Marques Charlton (18/4), Sinan Durant (15/3), Justin Klay (10/2), David Grubic (7), Stjepan Buhac (7), Alexander Feldberg (6), Philipp Wildermuth (5/1), Chara Kiriakidis (3/1), Olaitan Adeboyeku (2), Dominic Philippi (2), Noel Tomas Duarte (2)


3.ST TSV Wieblingen 57:72 TSG Volksbank Reutlingen

Erster Sieg im dritten Anlauf

 

Am 3.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg konnten die TSG-Basketballer den ersten Sieg einfahren.

 

Nach zwei schweren Auftaktpartien gegen die Topteams Schwäbisch Hall und Mannheim mussten die TSG-Basketballer am Samstag die lange Reise nach Wieblingen, einem Vorort von Heidelberg antreten. Gegen den Aufsteiger sollten die ersten Punkte her.

 

Die Vorbereitung unter der Woche gestaltete sich aufgrund vieler Ausfälle schwierig, trotzdem war man optimistisch den Sieg beim Aufsteiger, welche in der Vorwoche noch den USC Heidelberg schlagen konnte, zu holen.

 

Die Ravens kamen allerdings nervös in die Partie. Gegen die Pressverteidigung der Wieblinger leistete man sich viele Unkonzentriertheiten und vergab vorne wie zuletzt schon viele leichte Punkte. Nach dem ersten Viertel lag die TSG bereits 11:19 zurück. Im zweiten Viertel stellte man sich besser auf die Verteidigung der Wieblinger Füchse ein und kontrollierte zunehmend die Bretter. Vor allem Center Olaitan Adeboyeku machte hier eine gute Figur. Zur Halbzeit konnte das Spiel wieder ausgeglichen gestaltet werden (31:33).

 

Auch in der zweiten Halbzeit lieferten sich beide Teams zunächst noch ein Duell auf Augenhöhe. Die TSG wurde offensiv von Guard Justin Klay (19 Punkte Topscorer) getragen. Immer wieder gelangen ihm gute Aktionen, während hinten das Team als kollektiv sehr gut verteidigte. Nach dem dritten Viertel konnten die Ravens ausgleichen (47:47).

 

Im Schlussabschnitt wurden die Gastgeber aufgrund ihrer kräfteraubenden Spielweise immer müder und die TSG merkte nun, dass der Sieg möglich ist. Dieser Gedanke löste schließlich auch offensiv die Blockaden. Mehrere Spieler kamen nun erfolgreich immer wieder zu guten Abschlüssen, vor allem der erst 17-Jährige Dominic Philippi erwischte einen starken Tag. Defensiv verteidigte er gegen den besten Post-Spieler der Gegner und offensiv streute er 5 Punkte inklusive einem Dreier ein.  Die TSG zog nun ihr intensives Spiel weiter auf und setzte die taktischen Vorgaben des Trainers um. Das letzte Viertel ging haushoch mit 25:10 an die Ravens, somit stand am Ende ein deutlicher 72:57 Sieg.

 

Während Leistungsträger Damir Dronjic ausnahmsweise offensiv zurückhaltend war (6 Punkte) trugen sich mit Justin Klay (19), Marques Charlton (14), Stjepan Buhac (10) und Sinan Durant (10) vier Spieler zweistellig in die Punkte ein.

 

Ravens Coach Vasi Tsouknidis: „Wir haben heute wieder nervös angefangen aber sind mit laufender Spieldauer besser zurecht gekommen da wir die Rebounds kontrolliert haben und sehr diszipliniert gespielt haben. Wir haben im Schlussviertel sehr intensiv gespielt und endlich befreit unser Spiel aufgezogen. Loben muss ich auch Youngster Dominic Philippi der heute sehr gut gespielt hat und wichtige Impulse gegeben hat. Die Mannschaft weiß nun, dass sie gewinnen kann und wir nehmen Selbstvertrauen mit aus dem Sieg. Umso mehr wir spielen umso mehr finden die vielen neuen Spieler zueinander. Ich bin heute zufrieden mit der Leistung meiner Spieler.

 

Scoring: Justin Klay (19/2), Marques Charlton (14/1), Sinan Durant (10/2), Stjepan Buhac (10), Damir Dronjic (6), Dominic Philippi (5/1), Olaitan Adeboyeku (4), Alex Feldberg (3), Chara Kiriakidis (1), David Grubic


2.ST TSG Volksbank Reutlingen 68:78 SG Mannheim

 

TSG bietet Aufstiegsfavorit die Stirn

 

Am 2. Spieltag mussten die TSG-Basketballer in der 2.Regionalliga nach engagiertem Auftritt dem Favorit aus Mannheim die Punkte lassen.

 

Den Heimauftakt ordentlich gestaltet, trotz Niederlage haben die Basketballer der TSG Volksbank Reutlingen in der Regionalliga Baden-Württemberg. Die Ravens wie der neue Teamname nun lautet, ließen sich vom Aufstiegskandidat nicht überrennen, sondern zeigten über weite Strecken eine ordentliche Leistung.

 

Die Hausherren kamen gegen die in Bestbesetzung angereisten Favoriten aus Nord-Württemberg gut in die Partie und konnten das erste Viertel sogar für sich entscheiden (21:20).  Vor allem die Defensive arbeitete gut, der Einsatz stimmte und Mannheim kam nicht in den gewohnten Rhythmus. Das änderte sich im zweiten Viertel. Bei der TSG stockte offensiv der Motor, die vielen Neuzugänge fanden noch nicht richtig zueinander und den während der Woche wegen Krankheit ausgefallenen Sinan Durant und Alex Feldberg merkte man an, dass sie noch nicht 100% bei Kräften sind.

 

So konnten die Gäste nach und nach davon ziehen und sich einen zweistelligen Vorsprung zur Halbzeit erarbeiten (36:50). 30 Punkte im zweiten Viertel waren natürlich viel zu viel, somit lautete die Devise in der zweiten Halbzeit wieder engagierter in der Defensive zupacken und gegen die deutlich größeren Gegenspieler mit viel Herz die fehlenden Zentimeter wettzumachen. Dies gelang im dritten Viertel nur bedingt. Die Mannheimer hatten spätestens Mitte des zweiten Viertels ihren Rhythmus gefunden und diesen auch nicht in der Kabine verloren. Immer wieder konnten die großen Leute in Korbnähe abschließen, da auch die Mannheimer Guards einen guten Job machten und diese durch Penetration zum Korb in Szene setzten.  Auch nach dem dritten Viertel betrug der Abstand noch 14 Punkte (46:62).

 

Wer dachte die Ravens geben nun auf irrte sich jedoch, denn die TSG-Basketballer zeigten weiter eine sehr engangierte Leistung speziell Defensiv. Doch immer wieder leicht verpasste Punkte und fehlendes Wurfglück hinderten die TSG daran das Spiel zu drehen. Erst zwei Minuten vor Schluss fand die TSG jenes Wurfglück und konnte zur Überraschung der Gäste den Vorsprung nach Dreipunktewürfen von Stjepan Buhac und Sinan Durant auf nur noch 6 Zähler verkürzen.

 

Doch die Mannheimer spielten konzentriert ihre individuelle Klasse aus und brachten den Sieg letzlich mit mehr Mühe als gedacht über die Runden. Am Ende stand ein 68:78 Sieg für den Favoriten. Am Ende fehlte auch die offensive Unterstützung für Topscorer Damir Dronjic der als einziger Reutlinger zweistellig punktete (19). Die TSG kann mit der Leistung aber zufrieden sein. Nach zwei Topteams zum Saisonauftakt steht am kommenden Wochenende die Partie bei Mitaufsteiger Wieblingen an, welche überraschend Absteiger USC Heidelberg auswärts schlugen. Trotzdem eine Partie bei der sich die TSG Siegchancen ausrechnet.

 

Scoring: Damir Dronjic (19/3), Philipp Wildermuth (9/1), Justin Klay (8), Stjepan Buhac (7/1), Sinan Durant (7/1), Alexander Feldberg (6), Olaitan Adeboyeku (6), Marques Charlton (6), David Grubic, Dominic Philippi, Chara Kiriakidis

 


Topteam Mannheim zu Gast

Am kommenden Samstag, 30.09 um 19 Uhr empfangen die Basketballer der TSG Reutlingen Ravens zum Heimauftakt in der Regionalliga BW den Meisterschaftskandidat SG Mannheim in der heimischen IKG-Halle. Die Gäste haben am ersten Spieltag den Absteiger und Mitfavoriten USC Heidelberg deutlich mit 85:58 geschlagen und damit ihre Favoritenrolle unterstrichen. Keine leichte Aufgabe somit für die TSG die auf die Unterstützung der Reutlinger Fans hofft. Coach Vasilis Tsouknidis hofft, dass sich das Lazarett bis dahin lichtet und er mit möglichst vollem Kader die schwierige Aufgabe angehen kann!

Wir brauchen eure Unterstützung, also seid dabei und bringt Freunde & Verwandte mit :)


1.ST TSG Schwäbisch Hall 72:70 TSG Volksbank Reutlingen

Ersatzgeschwächte Reutlinger verlieren Krimi zum Auftakt

 

Am 1. Spieltag mussten die Achalmstädter stark ersatzgeschwächt eine hauchdünne Auftaktniederlage zur neuen Regionalliga-Saison hinnehmen.

 

Viel Pech hatten die Reutlinger Basketballer zum Saisonauftakt bei den Flyers Schwäbisch Hall. Sinan Durant und Alex Feldberg fehlten krankheitsbedingt, Philipp Wildermuth konnte verletzungsbedingt nicht mitwirken, so fehlten der TSG bereits vor Abreise drei Stammkräfte. Kein gutes Omen somit um bei einem der Traditionsteams der Regionalliga Baden-Württemberg anzutreten. Mit nur 8 Spielern und davon drei Neuzugängen kamen die Reutlinger dementsprechend schwierig in die Partie. Nach der ersten Halbzeit betrug der Rückstand gegen eingespielte Haller, die kaum Neuzugänge oder Abgänge präsentierten, 8 Punkte (41:33).

 

Vor allem Offensiv fehlte weiter der Rhythmus. Nach der Pause starteten die Gastgeber gleich wieder mit einem Lauf, sodass der Rückstand zwischenzeitlich 16 Punkte betrug. Doch die Achalmstädter die großen Kampfgeist bewiesen kämpften sich noch zum Ende des Viertels auf 5 Punkte heran (55:50).

 

Im letzten Viertel fand das neu formierte Team dann immer besser in die Partie. Endlich fielen auch die Würfe und defensiv wurde sehr stark gearbeitet. Das Spiel wurde gedreht, die Reutlinger führten drei Minuten vor Schluss plötzlich mit vier Punkten. Doch zwei Unachtsamkeiten in der Defense (Foul beim Dreier, sowie offener Dreier zugelassen) führten wieder zum Ausgleich (70:70). Die Reutlinger hatten den letzten Angriff, doch mit 20 Sekunden auf der Uhr leistete man sich einen Ballverlust. Dieser sollte Folgen haben. Schwäbisch Hall verfehlte zwar den letzten Wurf, doch der Haller Center sicherte sich den Offensiv-Rebound und verwandelte einen Korbleger mit 1 Sekunde auf der Uhr. Coach Tsouknidis nahm eine letzte Auszeit um einen Spielzug mit schnellem Wurf zu kreieren, dieser Wurf verfehlte aber sein Ziel. Letztlich gelang den Achalmstädtern in den letzten 2:30 min kein Korb mehr. Neuzugang Stjepan Buhac der erst einen Tag vorher offiziell zum Team stieß gelang ein gelungenes Debüt mit 15 Punkten. Der 18-Jährige Kroate wird die Mannschaft ab sofort verstärken.

 

Coach Tsouknidis: „Wir haben heute ein Spiel mit vielen Höhen und Tiefen erlebt. Wir haben uns dem Weg verschrieben mit vielen jungen Spielern zu arbeiten, deshalb wird uns manchmal die Cleverness und Erfahrung in der Schlussphase fehlen. Die Mannschaft hat trotz hohem Rückstand fantastisch gekämpft, am Ende haben wir den Sieg etwas aus der Hand gegeben. Leider sind auch viele Entscheidungen der Unparteiischen gegen uns gefallen und wurden mit Punkten für den Gegner belohnt. Wir müssen nun weitermachen und hoffen das wir bald wieder vollständig sind“

 

Scoring: Damir Dronjic (19/2), Marques Charlton (18/2), Stjepan Buhac (15/1), Justin Klay (9/1), Charalampos Kiriakidis (4), Olaitan Adeboyeku (3), David Grubic (2), Dominic Philippi

 


TSG Basketball Camp 2017 ein voller Erfolg!

Am 08. + 09. Juli fand wieder das alljährliche TSG Basketball Camp statt. An zwei heißen und intensiven Tagen und mit Hilfe der Basketballprofis Mahir Agva und Julian Albus konnten sie die Kinder und Jugendlichen an verschiedenen Stationen und Übungen verbessern und viel dazu lernen! Natürlich gab es auch wieder zahlreiche Wettbewerbe um die begehrten Preise abzustauben! Mit 64 Teilnehmern wurde ein neuer Rekord aufgestellt! Mehr Bilder gibt es in der Galerie.

 

Vielen Dank an unserer Partner Ballside (www.ballside.de) und Kleiderkabine (www.kleiderkabine.de) für das bereitstellen der Preise!!


Jugendtrainer (m/w) gesucht!


TSG Camp 2017 mit Basketballprofis!


TSG bleibt in der Regionalliga!!

Es ist offiziell. Aufgrund des Rückzugs des Vfl Kirchheim/Teck bleiben unsere Herren 1 als erster Nachrücker in der Regionalliga BW. Alles Weitere im Artikel!

 

 


U10 erreicht Platz 3 bei Bezirksmeisterschaften

Super! Unsere U10 hat beim Final Four um die Bezirksmeisterschaft einen tollen 3. Platz erreicht!

Das Team von Headcoach Alex Rogic musste sich im Halbfinale zunächst ratiopharm Ulm 2 geschlagen geben. In einem spannenden Spiel um Platz 3 siegte man gegen Villingen-Schwenningen mit 35:28 und sicherte sich die Bronzemedaille!

Glückwunsch an unsere Minis zu einer tollen Saison!

 

 

Endstand Final Four um die Bezirksmeisterschaft:

1. ratiopharm Ulm
2. ratiopharm Ulm 2
3. TSG Reutlingen
4. BV Villingen-Schwenningen


Relegation Rückspiel: TSG Reutlingen 68:81 TSG Söflingen

TSG verliert und steigt ab

 

 

Die TSG-Basketballer haben das Rückspiel der Relegation zum Klassenerhalt der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mit 68:81 gegen die TSG Söflingen verloren. Der 9-Punkte Vorsprung aus dem Hinspiel reichte nicht aus. Der Abstieg nach nur einem Jahr Intermezzo in der Regionalliga ist damit besiegelt.

 

 

Beide Teams zeigten sich vor Rekordkulisse in der IKG-Halle zunächst auf Augenhöhe. Die Reutlinger waren dabei stets etwas besser und konnten sich in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich auf 10 Punkte absetzen. Alles sah zu diesem Zeitpunkt nach dem Klassenerhalt aus, da man ja auch noch den 9-Punkte Vorsprung des Hinspiels auf der Habenseite hatte. Doch die Söflinger kämpften sich immer wieder heran und konnten durch einen Treffer in letzter Sekunde vor der Halbzeit, auf zwei Punkte verkürzen (45:43). Die Reutlinger ärgerten sich zu diesem Zeitpunkt bereits über einige leichtsinnig liegen gelassene Punkte.

 

Auch im dritten Viertel entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Immer wieder konnten die Achalmstädter etwas wegziehen doch sich nie richtig absetzen. Der Vorsprung konnte doch konstant gehalten werden, da sich auch die Söflinger immer wieder Fahrkarten vor allem von der Freiwurflinie leisteten.

 

 

Einbruch im letzten Viertel

 

Sieben Minuten trennten die TSG-Schützlinge noch vom Klassenerhalt. Die TSG führte immer noch mit zwei Punkten (11 mit dem Hinspielergebnis). Kaum einer dachte mehr, dass noch etwas anbrennen würde. Doch wie aus dem nichts kam ein kompletter Bruch ins Spiel der TSG.

 

Die Gäste konnten erstmals im Spiel in Führung gehen. Dieses Ereignis löste plötzlich das Nervenflattern auf Seiten der Reutlinger aus. Offensiv verzettelte man sich in Einzelaktionen und bei den Gästen drehte nun Spielertrainer Ed Williams auf, der immer wieder erfolgreich am Brett abschließen konnte. Zwei Minuten vor Spielende hatten die Söflinger dann erstmals den Aufstieg virtuell sicher als sie mit 10 Punkten in Führung gingen.

 

Die erfahrenen Gäste zeigten keine Nerven und nutzten den Einbruch der TSG aus, um die Sensation zu schaffen und das Spiel und das Hinspielergebnis zu drehen.

 

Beim Reutlinger Anhang herrschte Fassungslosigkeit, während die Gäste samt mitgereisten Fans ausgelassen den kaum mehr möglich gehaltenen Aufstieg in die Regionalliga Baden-Württemberg feierten.

 

 

Die Reutlinger Basketballer müssen damit nach einer von viel Pech und Verletzungen geprägten Saison den bitteren Gang zurück in die Oberliga antreten. Ein Saisonziel wird vorerst nicht ausgegeben, da der Schock erstmal verarbeitet werden muss und voraussichtlich ein größerer Umbruch bevorsteht.

 

 

 

Scoring: Sengül (15/2), Dronjic (14), Sipetic (11/2), Klay (9/2), Charlton (6/1), Traore (5), Eroglu (4), Gfrörer (2), Kiriakidis (2)

 


Relegation Hinspiel: TSG Söflingen 73:82 TSG Reutlingen

TSG siegreich im Relegationshinspiel

 

Die TSG-Basketballer haben den ersten Schritt zum Klassenerhalt in der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg gemacht. Das Tsouknidis-Team setzte sich im Hinspiel der Relegation um den Klassenerhalt gegen den Vizemeister der Oberliga Württemberg, die TSG Söflingen auswärts mit 82:73 durch.

 

Die Reutlinger, die von ca. 40 Fans lautstark begleitet wurden, kamen gut in die Partie und legten intensiv los. Vor allem Center Akant Sengül (15 Punkte) zeigte sich am Anfang treffsicher. Beide Teams begegneten sich im ersten Viertel auf Augenhöhe. Vor allem Defensiv zeigten beide Teams vollen Einsatz, wie es das Spiel und die Wichtigkeit der Partie vermuten ließ. Nach den ersten 10 Minuten lagen die Gastgeber mit einem Punkt in Führung (21:20).

 

Charltons Dreier-Show

 

Im zweiten Viertel drehte der US-Amerikaner auf Seiten der Reutlinger auf. Er verwandelte alleine in diesem Viertel vier seiner sechs erfolgreichen Dreier (27 Punkte gesamt). Die Achalmstädter konnten sich deshalb und aufgrund exzellenter Ballbewegung in der Offensive zweistellig absetzen. Auch in der Defensive wurde besser gearbeitet, die Gastgeber wurden bei nur 14 Punkten im zweiten Abschnitt gehalten. Die Reutlinger konnten somit eine 11-Punkte Führung in die Halbzeit nehmen.

 

Nach der Pause folgte dann ein Schreckmoment. Topscorer Damir Dronjic verletzte sich nach einem harten Foul am Sprunggelenk. Nach einer medizinischen Behandlung kehrte er zwar noch einmal für zwei Minuten aufs Feld zurück, musste danach aber verletzungsbedingt das Handtuch werfen (ein Einsatz im Rückspiel ist jedoch wahrscheinlich). Eine große Schwächung für die TSG, da Dronjic in der ersten Halbzeit für viele gute Momente sorgte. Trotzdem gelang es den Gästen den Vorsprung konstant bei 10-15 Punkten zu halten.

 

Im letzten Viertel warfen die Gastgeber noch einmal alles aufs Parkett. Durch ihre sehr körperbetonte und aggressive Spielweise gelangen den Gastgebern immer wieder wichtige Offensiv-Rebounds und damit zweite oder dritte Wurfchancen. Der Vorsprung der TSG, bei der mittlerweile auch Forward Ibrahim Eroglu angeschlagen spielte, schmolz auf 5 Punkte. Genau in die Drangphase der Söflinger traf Maxime Sipetic einen wichtigen Dreier um das Spiel wieder zu beruhigen. Die Reutlinger stellten den alten Abstand von 10-12 Punkten wieder her. In der Schlussphase wurde es dann hektisch. Die Gäste wollten die Uhr anhalten um selber noch öfter in Ballbesitz zu kommen. Die Freiwürfe wollten bei den Tsouknidis-Schützlingen dann nicht mehr hochprozentig fallen.  Durch eine hart am Limit agierende Pressverteidigung leistete man sich in der Schlussminute noch ein paar Ballverluste, sodass es den Gastgebern gelang das Endergebnis noch einstellig zu gestalten (73:82). Die Reutlinger waren jedoch über die gesamte Partie die bessere und fittere Mannschaft. Durch den Auswärtserfolg mit 9 Punkten Differenz hat die TSG nun gute Karten den Klassenerhalt beim Rückspiel zu Hause vor eigener Kulisse klarzumachen (Spielbeginn Sa, 29.04. 19:00 Uhr IKG-Halle).

 

Headcoach Vasilios Tsouknidis: „Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht. Vor allem defensiv haben wir den Gameplan gut umgesetzt. In der Schlussphase haben wir ein wenig die Nerven verloren, sonst hätten wir das Spiel mit 15 Punkten Unterschied gewonnen. Wir haben den Sieg verdient und gehen mit einem guten Gefühl ins Rückspiel nächste Woche“

 

Scoring: Charlton (27/6), Sengül (15/1), Klay (12/1), Dronjic (9/1), Sipetic (7/1), Traore (5), Eroglu (4), Kiriakidis (3/1)

 


26.ST TSG Reutlingen 64:57 SG Heidelberg/Kirchheim

TSG tankt Selbstvertrauen für die Relegation

 

 

Die TSG-Basketballer haben die reguläre Saison der Regionalliga Baden-Württemberg mit einem Heimsieg abgeschlossen. Gegen die Gäste aus Heidelberg gelang ein 64:57 Arbeitssieg.

 

Für beide Teams hatte das Spiel keine Bedeutung mehr im Hinblick auf die Tabelle. Beide Mannschaften mussten ohne ihren Topscorer auskommen. Bei der TSG fehlte Damir Dronjic (18,6 Punkte pro Partie), bei den Gästen aus der Unistadt Martin Rittinger (21,2). Beiden Teams merkte man die fehlende erste Option im Angriff an. Die TSG kam besser in die Partie und konnte durch einige schön herausgespielte Punkte ein 17:11 nach dem ersten Viertel mitnehmen. Im zweiten Viertel kehrte dann der Schlendrian in die TSG Offensive ein. Durch einige Ballverluste kamen die Gäste zu einfachen Fastbreak-Punkten. Die Gäste konnten zur Pause bis auf einen Punkt (32:31) verkürzen. Auch im dritten Viertel war die TSG die bessere Mannschaft, verpasste aber durch Nachlässigkeiten im Korbabschluss eine größere Führung. Erst zum Ende des dritten Viertels konnte sich die TSG durch einen Charlton-Dreier (19 Punkte/4 Dreier) wieder ein wenig absetzen (47:42). Im letzten Viertel entwickelte sich weiter ein spannendes Spiel, denn die Gäste wollten sich nach der langen Anreise nicht einfach geschlagen geben. Die TSG wollte ihren Heimfans gleichwohl einen versöhnlichen Rundenabschluss bieten und kämpfte in der warmen und stickigen IKG-Halle bis zum Schluss erfolgreich. Der knappe Vorsprung wurde konsequent bis zum Ende verteidigt. Am Ende stand ein 64:57 Erfolg, in erster Linie dank einer guten und konzentrierten Defensivarbeit.

 

 

TSG-Coach Tsouknidis: „Wir haben heute viele einfache Punkte liegengelassen und es verpasst das Spiel früher zu entscheiden. Aufgrund unserer guten Defensivarbeit und unseres Willens konnten wir das Spiel dennoch gewinnen, darauf können wir im Hinblick auf die Relegation aufbauen“.

 

 

Scoring: Charlton (19/4), Sengül (11), Klay (10/1), Gfrörer (7), Eroglu (6), Kiriakidis (5), Traore (2), Philippi (2), Sipetic (2)

 

 

Für die TSG steht nun wie erwartet die Abstiegsrelegation gegen den Vizemeister der Oberliga Ost, die TSG Söflingen an. Letztes Jahr war die TSG auf diesem Wege in die Regionalliga (gegen Derendingen) aufgestiegen. Nun ist die TSG als höherklassige Mannschaft der leichte Favorit, muss aber vor den starken Söflingern gewarnt sein. Der in der Nähe von Ulm liegende Traditionsstandort fuhr in der Oberliga starke 20 Siege bei nur 2 Niederlagen (jeweils gegen den Meister Zuffenhausen) ein. Der langjährige Oberliga-Konkurrent verfügt über einen sehr erfahrenen und eingespielten Kader und hat sich im Vergleich zur Vorsaison mit einigen Leistungsträgern verstärkt. Das Hinspiel findet am 22.04. um 18.15 Uhr in Söflingen, das Rückspiel eine Woche später in Reutlingen statt. Sollte jede Mannschaft ein Spiel gewinnen, entscheidet die Korbdifferenz der beiden Partien.

 


25.ST TSG Reutlingen 71:61 TUS Urspringschule

TSG siegt mit Kraftakt

 

 

Die TSG hat mit einem hart umkämpften 71:61 Sieg gegen den Nachwuchs von ProA-Team Erdgas Ehingen Urspring den direkten Abstieg aus der 2.Regionalliga vermieden. Forward Benni Traore feierte nach langer Verletzungspause ein starkes Comeback.

 

 

Beide Teams kamen langsam in die Partie. Die ersten zehn Minuten waren von Ballverlusten und Fehlwürfen geprägt. Auf Seiten der TSG zeigte sich Center Akant Sengül treffsicher, der im ersten Viertel für den Großteil der Reutlinger Punkte sorgte. Mit einem punktearmen 11:11 ging es ins zweite Viertel. Hier kamen nun beide Teams offensiv besser in die Gänge. Auf Seiten der Gäste machten vor allem der pfeilschnelle Patrick Teka und der massige Forward Noah Kamdem den Gastgebern zu schaffen. Beide Teams neutralisierten sich auch im zweiten Spielabschnitt weitestgehend, sodass auch dieses Viertel unentschieden endete. Mit einem 29:29 ging es in die Halbzeitpause. Nach der Pause konnten die Reutlinger einen Gang hochschalten. Die Leistungsträger Damir Dronjic und Marques Charlton zeigten sich nun präsenter und trafen einige Würfe. Vor allem Charlton, der in dieser Phase mehrere Dreier versenkte sorgte für eine 10-Punkte Führung. Doch die Basketball-Internatsschüler steckten trotz kleiner Rotation nicht auf und kämpften sich immer wieder zurück in die Partie, die bis Mitte des letzten Viertels offen blieb. Vor allem dank des gut aufgelegten Centers Akant Sengül, der seinen Saisonbestwert mit 23 Punkten erzielte und der Reboundarbeit des schmerzlich vermissten Benaissa Traore (10 Rebounds) konnte die TSG den Sieg am Ende ungefährdet ins Ziel bringen. Marques Charlton steuerte vier Dreier und 18 Punkte bei.

 

 

Die TSG wird damit die reguläre Saison auf Platz 12 abschließen, egal wie das letzte Saisonspiel gegen Heidelberg/Kirchheim ausgeht. Aufgrund der gleichzeitigen Niederlage von Rot-Weiß Stuttgart kann die TSG laut Regularien nach nicht mehr direkt absteigen. Aufgrund des Abstiegs des USC Heidelberg 2 aus der 1.Regionalliga ist der direkte Klassenverbleib jedoch ebenfalls unwahrscheinlich. Aller Voraussicht nach müssen die Achalmstädter in der Abstiegsrelegation gegen den Vizemeister der Oberliga Württemberg, die TSG Söflingen antreten. Endgültige Gewissheit erwarten die Verantwortlichen im Laufe der nächsten Woche.

 

 

TSG-Coach Tsouknidis: „Wir haben es uns heute schwer gemacht, aber jeder Sieg ist wichtig und darf nicht unterschätzt werden. Vermutlich müssen wir nun Relegation spielen, bis dahin müssen wir die Motivation hochhalten und kämpfen bis zum Schluss“.

 

 

Scoring: Sengül (23), Charlton (18/4), Dronjic (11/1), Traore (6/10 Rebounds), Klay (6), Eroglu (5), Gfrörer (2)

 


24.ST TSG Reutlingen 75:80 n.V. SV Möhringen

Nächste dramatische Niederlage

 

Die dramatischen Niederlagen nehmen für die TSG-Basketballer kein Ende. Am Wochenende verloren die Achalmstädter das wichtige Heimspiel gegen den Tabellendritten Möhringen mit 75:80 nach Verlängerung.

 

Die TSG kam wie häufig in dieser Saison nur schwerlich in die Partie. Wie in der Vorwoche wollte vor allem offensiv nichts gelingen. Die Möhringer nutzten dies zu einer 21:13 Führung ihrerseits. Im zweiten Viertel drehte die TSG dann auf. Vor allem die Leistungsträger Damir Dronjic und Marques Charlton trafen endlich die wichtigen Würfe. Vor allem aus dem Dreipunktebereich gelang nun alles. Insgesamt 8 Dreier verwandelten die TSG-Schützlinge alleine in diesem Viertel. Sechs davon hintereinander. So konnte sich die TSG eine komfortable 46:35 Halbzeitführung herausspielen. Vieles deutete auf einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf hin.

 

Doch die TSG konnte die Führung nicht halten oder ausbauen. Möhringen kam durch den starken Pius Weller (26 Punkte) unter dem Korb immer wieder zu einfachen Punkten, die Treffsicherheit der TSG aus Viertel 2 ließ nach. Nach 30 gespielten Minuten führten die Reutlinger nur noch knapp mit 58:53. Im letzten Viertel wurde der Druck und die Nervosität immer spürbarer. Auf beiden Seiten wurde es hektischer. Viele Ballverluste waren die Folge. Die Möhringer die jedoch befreit aufspielten waren ein Stück cleverer. Es entwickelte sich ein wahrer Krimi. 10 Sekunden vor Schluss führte die TSG immer noch mit 66:64. Möhringen hatte Einwurf. Der Mann des Spiels Weller zog Richtung Korb und schloss mit einem schweren Hakenwurf erfolgreich ab.

 

Die Gastgeber hatte nun ihrerseits mit 7 Sekunden Spielzeit die Möglichkeit das Spiel zu entscheiden. Justin Klay kam frei zum Wurf, doch der Ball wollte nicht für den Sieg in den Ring. Verlängerung.

 

In der Verlängerung erwischten die Gäste einen Start nach Maß und konnten sich schnell absetzen. Die Reutlinger steckten jedoch nicht auf und konnten durch Charlton und Sengül wieder verkürzen. Beim Stand von 75:76 für Möhringen gelang den Reutlingern ein Ballgewinn, der Sieg war wieder zum Greifen nahe. Die Gäste foulten Kiriakidis der mit 6 Sekunden Spielzeit an die Linie ging. Der Flügelspieler vergab jedoch beide Freiwürfe. Möhringen sicherte sich den Rebound, Reutlingen foulte Weller um die Zeit anzuhalten. Dieser blieb eiskalt und verwandelte beide Freiwürfe. Reutlingen hätte das Spiel mit einem Dreier in die nächste Verlängerung schicken können, doch das Schicksal nahm endgültig seinen Lauf. Nach dem Einwurf landete der Ball in den Händen des Gegners, diese schlossen zum 75:80 Endstand ab.

 

Durch die Niederlage und Siege der Konkurrenz steht bereits jetzt fest, dass die TSG die Klasse aller Voraussicht nach nicht mehr direkt halten können wird. Tabellenplatz 12 bedeutet voraussichtlich die Relegation. Von diesem Platz kann sich die TSG nicht mehr verbessern. Da der aktuell vorletzte Rot-Weiß Stuttgart ebenfalls verlor, bleibt es zwischen diesen zwei Mannschaften bis zum Ende spannend. Tabellenletzter Remseck hat nur noch Außenseiterchancen auf den Relegationsplatz.

 

Scoring: Dronjic (21/2), Charlton (16/4), Sengül (9), Sipetic (8/2), Kiriakidis (7/1), Klay (5/1), Gfrörer (4), Philippi (3/1), Eroglu (2)

 


23.ST BB Ulm 69:50 TSG Reutlingen

Offensive kommt nicht in Tritt
Am 23. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Achalmstädter beim Nachwuchs von Bundesligateam ratiopharm Ulm eine deutliche 50:69 (22:40) Niederlage hinnehmen.
Es bleibt weiter eng im Abstiegskampf. Die TSG konnte bei ihrem letzten Auswärtsspiel der Saison in Ulm keinen Befreiungsschlag landen. Die TSG startete fast schon standesgemäß schlecht in die Partie. Vor allem Offensiv wollte überhaupt nichts gelingen. Im Angriff wurden die Systeme nicht konsequent durchgespielt und immer wieder überhastet abgeschlossen. Die wenigen Treffer sorgten für Selbstbewusstsein bei den Ulmern, die vor allem körperlich überlegen waren und sich so viele zweite Chancen erarbeiteten. Bereits zur Halbzeit war die Messe bei einem 18-Punkte Rückstand so gut wie gelesen. Nur magere 22 Punkte brachten die Tsouknidis-Schützlinge auf die Anzeigetafel.
In der zweiten Halbzeit stimmte wenigstens die Defensive, Ulm wurde bei nur 29 Punkten gehalten. Leider gelang offensiv auch in Halbzeit zwei so gut wie nichts, vor allem die großen Spieler unter den Körben kamen überhaupt nicht zur Entfaltung. Die TSG erzielte am Ende nur 50 Punkte, Negativrekord für diese Saison.

Tsouknidis: "Mit 50 Punkten gewinnt man ein Handballspiel, aber nicht beim Basketball. Wir haben heute offensiv alles erzwungen statt die Systeme durchzuspielen. Unter dem Korb sind uns keine einfachen Punkte gelungen. Wir mussten uns deshalb auf die Würfe verlassen, die nicht gefallen sind. Mit der Defensive können wir größtenteils zufrieden sein, müssen uns aber nächste Woche zu Hause in vielen Belangen wieder steigern.
Da die Konkurrenz im Abstiegskampf gesammelt gepatzt hat, kommt die TSG mit einem blauen Auge davon und verbleibt mit einem Punkt Vorsprung auf dem Relegationsplatz. Nun beginnen die Wochen der Wahrheit. Die letzten drei Spiele finden alle vor heimischer Kulisse statt. Die TSG muss nun liefern.
Scoring: Sengül (13), Dronjic (10), Klay (10/1), Charlton (8), Eroglue (4), Kiriakidis (3/1), Gfrörer (2)

22.ST TSG Reutlingen 88:75 Rot-Weiß Stuttgart

TSG landet wichtigen Sieg im Abstiegskampf

 

Am 22. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg landeten die TSG Basketballer einen immens wichtigen 88:75 Sieg im Abstiegskampf.

 

Nach der schwachen Vorstellung beim Tabellenletzten Remseck am Vorwochenende (58:80) mussten die Reutlinger zu Hause zum nächsten 4-Punkte-Spiel antreten. Rot-Weiß Stuttgart hatte sich am Vorwochenende vom vorletzten Platz (direkter Abstieg) an den Reutlingern (Relegationsplatz) vorbeigeschoben. Die TSG stand somit erstmals seit dem ersten Spieltag wieder auf einem direkten Abstiegsplatz unter großem Druck das Spiel zu gewinnen um im Abstiegskampf nicht abreißen lassen zu müssen.

 

Die Reutlinger, die nach wie vor auf Frieder Aichele und Benni Traore verzichten mussten starteten nervös in die Partie. Nach zwei leicht vergebenen Korblegern trafen die Gäste direkt ihre ersten Würfe. Nach einer früheren Auszeit beruhigte sich das TSG-Spiel, der Gastgeber kam etwas besser in Rhythmus. Nach dem ersten Viertel ging die TSG mit 18:17 in Führung. Im zweiten Viertel wurde die nervöse Partie noch zerfahrener. Beiden Teams merkte man den Druck an, dass Spiel unbedingt gewinnen zu müssen. Viele technische Unsauberheiten und hektische Aktionen waren die Folge. Ibrahim Eroglu hielt die TSG in dieser Phase im Spiel. Mitte des Viertels erzielte er bereits seinen dritten Dreipunktewurf bei drei Versuchen. Zur Halbzeit lag die TSG somit auch nur hauchdünn mit 43:41 vorne.

 

Der Start in die zweite Halbzeit verlief denkbar schlecht. Bei den Gastgebern, bei denen Guard Cyrill Da Silva bis dahin kaum einen Wurf verfehlte drehte nun etwas auf und konnte sich leicht absetzen. In dieser Phase hielt TSG-Leistungsträger Damir Dronjic (30 Punkte) mit tollen Aktionen dagegen. Seine Schnelligkeit konnte von den Stuttgartern an diesem Abend nicht gestoppt werden. Nach mehrmaligem Führungswechsel ging die Partie offen mit 61:60 in das letzte Viertel.

 

Im letzten Viertel zeigte die TSG dann 5 Minuten lang sehr ansehnlichen und konzentrierten Basketball. Auch der bis dato unglückliche Marques Charlton fand nun in die Partie und erzielte zwei wichtige Dreier. Die Stuttgarter, denen sichtlich die Kräfte ausgingen wurden immer müder und machten immer mehr Fehler. Die TSG konnte diese Phase nutzen und sich entscheidend absetzen. Als der starke Ibrahim Eroglu den Ball nach tollem Anspiel durch den Ring stopfte war der letzte Wille der Landeshauptstädter gebrochen.

 

Die Tsouknidis-Schützlinge setzten die Partie diesmal bis zum Ende konzentriert fort und fuhren einen am Ende auch in der Höhe verdienten 88:75 Sieg ein. Mit dem Sieg schob sich die TSG wieder vom vorletzten auf den drittletzten Platz, der aktuell wohl die Relegation bedeutet. Durchatmen ist jedoch noch lange nicht angesagt, der Abstiegskampf wird wohl erst am letzten Spieltag entschieden werden.

 

Tsouknidis: „Die Mannschaft hat heute nach anfänglichen Schwierigkeiten den Gameplan umgesetzt und sich besser präsentiert. Wir haben in Remseck unser mit Abstand schlechtestes Spiel der Saison hingelegt, es war nun an der Mannschaft und an jedem Einzelnen die richtige Antwort auf dem Feld zu geben. Ausreden zählen jetzt nicht mehr“.

 

Scoring: Dronjic (30/3), Eroglu (15/3), Charlton (14/2), Sipetic (6), Gfrörer (5), Kiriakidis (5), Klay (5), Sengül (5), Philippi (3)

 


21.ST BG Remseck vs. TSG Reutlingen 80:58

TSG weiter im Abstiegsstrudel

 

 

Am 21. Spieltag der Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Tsouknidis-Schützlinge eine bittere 58:80 Niederlage beim Tabellenletzten BG Remseck hinnehmen. Die Achalmstädter befinden sich nach der Niederlage weiter im Abwärtstrend. Das vorerst wichtigste Spiel der Saison ging nach einer indiskutablen Leistung klar gegen den Tabellenletzten verloren.

 

Eigentlich sollte alles besser werden, nach der vermeidbaren Niederlage gegen Tabellenkonkurrent Karlsruhe am Vorwochenende. Die Negativserie nahm jedoch vorerst in Remseck ihren Höhepunkt.

 

 

Bereits die erste Aktion ließ auf keinen guten Abend schließen. Nach einer tollen Drehung verlegte Topscorer Damir Dronjic einen einfachen Korbleger, die Murmel kullerte wieder heraus. Remseck legte unterdessen los wie die Feuerwehr und startete direkt mit einem 9:2-Lauf. Nach einer Auszeit durch die TSG wurde es noch schlimmer. Offensiv leistete man sich eine Fahrkarte nach der Anderen, Remseck spielte sich in einen Rhythmus. Bereits nach dem ersten Viertel lagen die Reutlinger zweistellig mit 10:20 im Hintertreffen. Das zweite Viertel sollte noch schlechter beginnen. Nach nur einer Minute kassierte Topscorer Dronjic bereits sein zweites sehr fragwürdiges Offensivfoul (sein drittes Foul insgesamt). Aus Frust warf Dronjic den Ball auf den Boden, wofür er ein technisches Foul bekam. Nachdem er den Schiedsrichter fragte wofür er dieses bekommen hatte, kassierte er sofort ein überhartes zweites technisches Foul direkt hinterher, was zu einer sofortigen Spieldisqualifikation führte. Bereits nur mit 8 einsatzfähigen Spielern und dem noch angeschlagenen Youngster Philippi angereist, gleich die Aufgabe nun einem Himmelfahrtskommando. Remseck nutzte diese Schockphase und zog konsequent davon. Zur Halbzeit war das Spiel mit 43:25 für Remseck schon vorentschieden.Die TSG präsentierte sich vor allem in der Offensive ganz schwach, einfachste Punkte wollten nicht gelingen.

 

 

Nach der Pause wurde es noch schlimmer, Remseck setzte sich auf fast 30 Punkte Vorsprung ab. Auch Defensiv klappte die Rotation nicht. Etliche Ballverluste führten zu einfachen Punkten für die Gastgeber. Auch die Schiedsrichterleistung hinterließ am Ende einen bitteren Nachgeschmack. Remseck ging 29-Mal an die Freiwurflinie, die TSG hatte ganze 8 Versuche. Durch nicht abgepfiffene Schrittfehler erzielte Remseck vier Dreier, sowie etliche Punkte in Korbnähe. Spielentscheidend war dies jedoch nicht mehr.

 

 

Im letzten Viertel kämpfte sich die TSG nochmal mit den verbleibenden Kräften etwas zurück und konnten das Viertel mit 19:14 für sich entscheiden. Am Ende stand dennoch eine klare 58:80 Niederlage. Normalform erreichten an diesem Abend lediglich die Guards Thomas Gfrörer und Marques Charlton.

 


20.ST PSK Karlsruhe Lions II vs. TSG Reutlingen 70:66

TSG patzt im Abstiegskampf

 

 

Am 20. Spieltag der Regionalliga Baden-Württemberg mussten die Tsouknidis-Schützlinge eine extrem schmerzhafte 70:66 (34:20) Niederlage bei Tabellennachbar PSK Karlsruhe hinnehmen.

 

 

Nach der zuletzt hauchdünnen Niederlage gegen Tabellenführer Crailsheim wollten die Achalmstädter gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf punkten. Diese Rechnung ging jedoch nicht auf. Bereits den Start in die Partie verschliefen die TSG-Basketballer völlig. In der Offensive wurden immer wieder falsche Entscheidungen getroffen. Mit einem 18:12 Rückstand ging es ins zweite Viertel. Auch im zweiten Spielabschnitt wurde es nicht besser. Während die Achalmstädter den Gameplan von Coach Tsouknidis nicht umsetzten, sondern sich in Einzelaktionen verrannten, konnten die Gastgeber einen Gang höher schalten. Vor allem Neuzugang De’Andre Bullard kam immer wieder zu leichten Punkten oder punktete zuverlässig von der Freiwurflinie (10/10). Die TSG die aktuell fast wöchentlich einen weiteren Spieler durch Krankheit oder Verletzung verliert, ging somit mit einem klaren 34:20 Rückstand in die Pause.

Insbesondere die mageren 20 Punkte zeugten von einem Offenbarungseid in der Offensive.

 

Nach einer deftigen Halbzeitansprache kamen die Reutlinger dann besser in die Partie und konnten sich zurückkämpfen. Die bis dahin schwachen Leistungsträger Charlton und Dronjic kamen endlich in die Gänge, die TSG konnte durch einen 11:0 Lauf bis auf drei Punkte verkürzen. Doch wie so oft in dieser Saison folgte auf die gute Phase wieder eine Schlechte. Statt weiter den erfolgreichen Gameplan umzusetzen verrannten sich die TSG-ler wieder in Einzelaktionen und unnötigen Ballverlusten, sodass die TSG das Spiel nicht drehen konnte. Mit der Niederlage ist die TSG weiter akut Abstiegsbedroht.

 

Cheftrainer Vasilios Tsouknidis war nach dem Spieler sauer: „ Wir lernen die ganze Saison nicht aus unseren Fehlern. Die Jungs haben scheinbar nicht begriffen, dass sie so schnell nicht wieder die Chance bekommen Regionalliga zu spielen. Einige sind sich offenbar nicht bewusst in welcher Situation wir sind. Die Mannschaft muss sich jetzt steigern. Ausreden zählen nicht mehr. Jeder muss das Zepter in die Hand nehmen und vorangehen. Nur gegen gute Mannschaften mithalten ist keine Gewinner-Mentalität. Wir lassen viel zu schnell die Köpfe hängen und reißen uns gegenseitig nicht mit wenn es nicht läuft. Wir haben viele Verletzte aber das ist nun so. Es liegt jetzt an der Mannschaft Charakter zu zeigen“.

 

 

Scoring: Klay (22/4), Sengül (15/1), Charlton (12/3), Dronjic (12/2), Kiriakidis (3/1), Eroglu (2), Sipetic, Aichele, Gfrörer, Alexandridis

 


19.ST TSG Reutlingen 78:80 TSV Crailsheim II

TSG schrammt an Überraschung vorbei

 

 

Am 19. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten dezimierte Achalmstädter eine hauchdünne 78:80 (35:34) Niederlage gegen Tabellenführer Crailsheim II hinnehmen.

 

 

Das Glück will einfach nicht auf die Reutlinger Seite fallen. Wie so häufig in dieser Saison konnten sich die Tsouknidis-Schützlinge für eine engagierte und kämpferisch herausragende Leistung nicht belohnen. Was vor dem Spiel einem Himmelfahrtskommando gleich entwickelte sich zu einem Schlagabtausch auf Augenhöhe.

 

Die TSG die weiterhin auf Toprebounder Benni Traore und Youngster Dominic Philippi verzichten musste und Guard Justin Klay nur begrenzt einsetzen konnte, fand nach einem schwachen ersten Viertel (13:18) gegen den Tabellenführer aus Hohenlohe und Regionalliga 1-Absteiger immer besser in die Partie. Vor allem defensiv und beim Rebound zeigten sich die Achalmstädter trotz körperlicher Unterlegenheit deutlich aggressiver als die Gäste. Immer wieder spielten die Reutlinger die Angriffe konsequent zu Ende und fanden gute Würfe. Mit einem überraschenden 35:34 Halbzeitstand ging es in die Pause.

 

 

Nach der Pause machte die TSG konzentriert weiter, während sich bei den Gästen nun auch einige Leichtsinnsfehler und Ballverluste einschlichen. Die TSG konnte etwas davon ziehen, verpasste es aber bereits in dieser Phase trotz vieler Möglichkeiten weiter zu enteilen. Vor allem Flügelspieler Chara Kiriakidis zeigte in dieser Phase nach seiner Einwechselung tolle Aktionen. Trotz eines guten Viertels konnten die Achalmstädter nur einen knappen 60:56 Vorsprung ins Schlussviertel nehmen. Crailsheim, die ihren Topspieler und Topscorer der Liga Karl Anderson Moore in Halbzeit 1 komplett schonten, sahen sich nun gezwungen ihren Star doch aufs Spielfeld zu bringen.

 

Dieser zeigte gleich sein ganzes Können und erzielte mit seinen ersten Ballkontakten vier Punkte. Auch als es in die heiße Schlussphase ging war der Amerikaner ein ständiger Störfaktor in der TSG-Defensive und bekam viele Fouls gepfiffen. Seine 7 Freiwürfe verwandelte er alle.

 

Beim Spielstand von 75:78 verwandelte der an diesem Abend gut aufgelegte Reutlinger Center Akant Sengül einen wichtigen Dreier zum Ausgleich. Die Halle tobte. Bei noch 6 Sekunden Restspielzeit erhielt ein Crailsheimer Spieler ein äußerst fragwürdiges Foul zugesprochen.

 

Die beiden Freiwürfe verwandelte er sicher. Nach einer Auszeit von Headcoach Vasilis Tsouknidis blieb der TSG noch ein schneller Angriff. Kiriakidis zog zum Korb und passte heraus auf Ibrahim Eroglu. Dessen Dreipunktewurf zum Sieg fand jedoch mit viel Pech ganz knapp nicht das Ziel. Die TSG musste somit eine erneute knappe Niederlage hinnehmen.

 

Tsouknidis: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir wachsen jede Woche über uns hinaus und fordern den Gegnern alles ab. Leider haben wir diese Saison viel Verletzungspech und bei knappen Spielen das Glück bisher nicht auf unserer Seite. Wir hätten es verdient, dass sich das ändert“.

 

 

Scoring: Sengül (14/2), Dronjic (14/2), Eroglu (11/1), Kiriakidis (11), Sipetic (10/1), Klay (9/1), Charlton (7), Aichele (2), Gfrörer

 


18.ST TSG Schwäbisch Hall 78:75 TSG Reutlingen

Dezimierte Reutlinger schnuppern an Sensation

 

 

Am 18. Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg mussten dezimierte Achalmstädter eine knappe 78:75 (38:34) Niederlage beim Tabellendritten Schwäbisch Hall hinnehmen.

 

 

Nach dem zuletzt überragenden Sieg gegen Topteam Haiterbach stand für die Tsouknidis-Schützlinge die nächste schwere Aufgabe an. Leider wurde die TSG wie so oft in dieser Saison unter der Woche vom Pech verfolgt. Im Training verletzte sich Forward und Toprebounder Benni Traore am Knöchel. Youngster Dominic Philippi verletzte sich in der Vorwoche ebenfalls und fällt 6 Wochen aus. Frieder Aichele verletzte sich an der Schulter. Alle drei fielen somit für das Spiel aus. Mit nur 8 einsatzfähigen Spielern leisteten die TSG-ler trotzdem größte Gegenwehr. Im Hinspiel gab es gegen denselben Gegner noch eine deutliche 66:82 Niederlage. Nach einem verpatzten Start in die Partie (17:4 für Schwäbisch Hall) setzten die Reutlinger die Umgaben des Trainers immer besser um und kamen zurück in die Partie. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bis zur Pause konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen (38:34). Nach der Pause konnten die TSG-Basketballer einen Gang höher schalten und insbesondere in der Defensive gelangen einige Stopps. Mit einem knappen 3-Punkte Vorsprung ging es ins Schlussviertel (55:58). Im Schlussviertel roch es trotz des dezimierten Kaders lange nach einem sensationellen Auswärtserfolg.

 

Die wacker kämpfenden TSG-ler lagen drei Minuten vor Schluss mit 5 Zählern vorne, ehe sich bedingt durch die ansteigende Müdigkeit Fehler ins Spiel einschlichen. Durch einen leichtsinnigen Ballverlust und eine überhastete Aktion konnte Schwäbisch Hall ausgleichen und kurze Zeit später selbst wieder in Führung gehen. Mit dem letzten Angriff hatte die TSG die Chance zum Ausgleich, der Wurf von Guard Justin Klay fand jedoch knapp nicht das Ziel. Tsouknidis: „Wir haben die ersten 5 Minuten des Spiels komplett verschlafen. Wir haben danach unsere Vorgaben umgesetzt, die Aufholjagd hat uns mit dem dezimierten Kader aber viel Kraft gekostet, die uns am Ende ausgegangen ist. Mit einer so kleinen Rotation ist es schwierig mental 40 Minuten wach zu sein, leider hat uns dies am Ende den Sieg gekostet“.

 

 

Scoring: Charlton (16/2), Klay (15/2), Eroglu (15/1), Dronjic (11/1), Kiriakidis (10/2), Sengül (4), Sipetic (4), Gfrörer

 


17.ST TSG Reutlingen 106:99 KKK Haiterbach

TSG sorgt für Paukenschlag

 

 

Durch eine fantastische Offensivleistung gelang den Schützlingen von Headcoach Vasilis Tsouknidis am 17.Spieltag der Basketball Regionalliga Baden-Württemberg gegen Topteam KKK Haiterbach ein 106:98 Sieg.

 

 

Nach der zuletzt starken Leistung beim Auswärtssieg in Kirchheim erwarteten die Achalmstädter das mit Ex-Profis und Topspielern besetzte KKK Haiterbach. Der Aufstiegskandidat aus dem Schwarzwald reiste in Vollbesetzung und mit Unterstützung eines Fanbusses an, kam jedoch überhaupt nicht in die Partie. TSG-Neuzugang Marques Charlton lief bereits im ersten Viertel heiß und erzielte mehrere Dreier. Die TSG gewann die ersten 10 Minuten folgerichtig klar mit 31:20. Auch im  zweiten Spielabschnitt lief die TSG-Offensive wie geschmiert. Topscorer Damir Dronjic (27 Punkte) und Forward Benni Traore (18) kamen nun auch immer besser in die Partie und unterstützten Charlton beim Scoring. Aufgrund des dominanten Centers der Haiterbacher Franko Filipovic, wurde dieser regelmäßig von zwei Spielern gedoppelt und eng bewacht was zu einigen Dreiern für Haiterbach führte. Hier zeigte sich Marin Zelalija mit 6 Treffern besonders wurfsicher. Tsouknidis: „Wir mussten heute Abstriche in der Defensive machen und Haiterbach die Dreier geben, da wir uns mit allem was wir hatten auf Filipovic und die anderen Inside-Spieler konzentrieren mussten“.  Zur Halbzeit führte die TSG mit 58:50.

 

Im dritten Viertel kehrte dann für einige Minuten der Schlendrian ins Spiel der TSG. Einige Ballverluste und Fastbreaks nutzte der noch letztjährige Profi Tim Burnette (Kirchheim Knights/ProA) für die Gäste. Die Schwarzwälder konnten das Spiel nach dem dritten Viertel erstmals ausgleichen (80:80). Nachdem bereits das Hinspiel unglücklich aus der Hand gegeben wurde, setzten die Achalmstädter alles daran als Sieger vom Parkett zu gehen. Angeführt vom bärenstarken Marques Charlton, der in seinem Heimdebüt mit satten 33 Punkten und 6 Dreiern glänzte, brachte die TSG dieses Offensivspektakel erfolgreich unter tosendem Applaus zu Ende. Tsouknidis: „Marques hat heute ein tolles Heimdebüt gegeben. Ich muss aber heute alle meine Spieler loben. Jeder war positiv und hatte Anteil an unserem Sieg. Wir waren heute sehr ausgeglichen, jeder Spieler strahlte Gefahr aus“.

 

Für die TSG ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf der sich immer mehr zuspitzt, denn auch die direkte Konkurrenz ist aktuell immer erfolgreicher.

 

 

Scoring: Charlton (33/6), Dronjic (27/4), Traore (18), Sengül (7/1), Sipetic (6), Eroglu (5), Kiriakidis (5), Klay (3), Gfrörer (2)

 


16.ST VFL Kirchheim 60:75 TSG Reutlingen