Ravens Basketball-Camp 2022!
Endlich ist es wieder soweit. Nach zwei Jahren Coronapause kehrt das Ravens Basketball-Camp diesen Sommer wieder zurück.
Am 16.+17.Juli von 10-15 Uhr erwartet euch Training, Spiel & Spaß mit namhaften Coaches sowie einigen Special Guests als Überraschung! Teilnehmen können Anfänger sowie Fortgeschrittene und Vereinsspielerinnen- und Spieler von 7-16 Jahren.
Verpflegung, Getränke und Camp-Shirt sind inbegriffen. Außerdem wird es wieder coole Preise zu gewinnen geben! 
Ort: IKG-Halle Reutlingen
Zeit: 16.+17.Juli von 10-15 Uhr
Anmeldungen sind ab sofort per Mail an basketball@tsg-reutlingen.de möglich. Nach E-Mail Eingang erhaltet ihr von uns das Anmeldeformular, dass wir ausgefüllt zurück benötigen. Auf dem Formular bitte angeben: Alter, Anfänger/Fortgeschritten, Shirtgröße, ggf. vegetarisches Essen.
Alternativ könnt ihr das Formular auch hier herunterladen:
Wir freuen uns auf euch und ein großartiges Camp! Teilen erwünscht!

 


26.Spieltag TSG Reutlingen Ravens 121:86 MTV Kronberg

 Offensivfeuerwerk zum Saisonabschluss

 Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagabend den bereits feststehenden Klassenerhalt in der 1.Regionalliga mit einem wahren Offensivspektakel gefeiert. Gegen die stark dezimierten Gäste aus dem Taunus legten die Ravens 121 Punkte auf. Wohlgemerkt ohne Verlängerung. In einem lockeren Basketballspiel mit vielen Highlights erzielten gleich drei TSG-Spieler mehr als 20 Punkte. Alle Spieler konnten punkten, acht der neun eingesetzten Spieler erzielten mindestens 9 Zähler. Trotz bestem Frühlingswetter und vielen gleichzeitigen Events fanden erneut über 300 Zuschauer den Weg in die IKG-Halle. Die TSG schneidet damit nach einer Saison voller Höhen und Tiefen auf einem starken 7.Platz ab.

 

Intensität zu Beginn nicht da

Die Gäste, die ihrerseits lediglich mit sechs Spielern anreisten fanden zur Überraschung aller sehr gut in die Partie. Schnell führten die treffsicheren Gäste 11:3. Erst eine Auszeit von Headcoach Vasilis Tsouknidis brachte Leben in die Partie. Offensiv lief die TSG-Maschinerie nun auf Hochtouren. Doch defensiv fehlte vor allem beim rotieren die nötige Konzentration und Intensität. Mit 28:25 ging es ins zweite Viertel.

 

Zweites Viertel bringt Entscheidung

Im zweiten Viertel zeigte die TSG dann zehn Minuten konzentrierte Verteidigungsarbeit, während die Offensive gegen die Zonenverteidigung der Gäste nach Belieben punktete. Satte 39 Punkte brachte die TSG alleine in diesem Viertel auf die Anzeigetafel. Die Gäste nur deren 15. Beim 67:38 Halbzeitstand war die Partie längst durch. Vor allem die Bankspieler der TSG zeigten ansprechende Leistungen. Juro Masic und Jannes Wichelhaus stellten mit 9 und 8 Punkten Saisonbestleistungen auf.

 

Zweite Halbzeit bietet lockeres Entertainment

In der zweiten Halbzeit bekamen die Zuschauer weiter starken Offensivbasketball mit wenig Verteidigung auf beiden Seiten zu sehen. TSG-Center David Grubic, der erneut ein herausragendes Spiel machte (24 Punkte), schloss mehrmals sehenswert per Dunking ab. TSG-Topspieler Noel Duarte (26 Punkte), der vor der Partie zum wichtigsten Spieler der Saison für die TSG ausgezeichnet wurde lieferte erneut eine starke Partie ab. Auch TSG-Center Nick Mosley legte mit 20 Punkten und 17 Rebounds eine starke Partie hin. Die Gäste trafen trotz der extrem kleinen Rotation bis zum Spielende weiterhin hochprozentig. Insgesamt sahen die Zuschauer 27 erfolgreiche Dreier beider Teams.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir wussten natürlich schnell, dass wir das Spiel gewinnen werden. Offensiv haben wir sehr gut gespielt, natürlich konnten die Gäste aber auch nicht hart verteidigen.  Für die Zuschauer war dies sicher ein schönes Offensivspektakel zum Ende. Wir möchten uns bei allen Fans, Partner und Sponsoren sowie unserem Management danken, die immer an uns geglaubt haben. Trotz der vielen Probleme diese Saison mit Verletzungen und Corona haben wir am Ende noch eine ordentliche Rückrunde gespielt. Platz 7 freut mich natürlich sehr. Ein bisschen schade ist es natürlich, dass wir aufgrund der vielen Verletzungen und Ausfälle unser volles Potential kaum ausschöpfen konnten. Wer weiß was sonst möglich gewesen wäre. Nächste Saison werden wir wieder voll angreifen. Jetzt haben wir uns aber nach der unglaublich langen Saison erstmal eine Pause verdient.“

 

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25.Spieltag BBU 01 Ulm 104:69 TSG Reutlingen Ravens

 Nicht zu holen gegen Ulms Topteam

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagnachmittag eine klare 104:69 Niederlage beim Ulmer Bundesliganachwuchs kassiert. Hierbei traf die TSG auf ein komplett verändertes Team im Vergleich zum Hinspiel, dass die TSG deutlich gewann. Die Ulmer traten komplett an. Der Großteil des Teams ist auch Leistungsträger in der Pro B. Die TSG kam schlecht in die Partie und leistete sich zu viele individuelle Fehler die bestraft wurde. Hinzu kamen schlechte Wurfquoten. Mit Andy Rico (persönliche Gründe) sowie Youngster Lino Duarte und dem verletzten Dominic Philippi fehlten drei Stammkräfte.

 

Erste Halbzeit zum Vergessen

Die Ulmer Schützlinge die am Abend zuvor noch in den Pro B – Playoffs die Serie gegen die favorisierten WWU Baskets Münster für sich entschieden, boten ihren kompletten Kader auf. Den Qualitätsunterschied bekam die TSG früh zu spüren. Satte 32 Punkte mussten die Ravens im ersten Viertel hinnehmen. Im zweiten Viertel ließ dann auch das Wurfglück die TSG komplett im Stich. Mickrige fünf Punkte bekamen die Ravens in diesem Viertel zustande. Beim 57:26 Halbzeitstand war die Partie bereits entscheiden.

 

Zone bringt leichte Verbesserung

Auch im dritten Viertel wurden die guten Phasen der TSG immer wieder durch viele Ballverluste und individuelle Fehler zu Nichte gemacht. Die Ulmer nutzen jeden Fehler eiskalt aus. Der Vorsprung wuchs auf über vierzig Punkte. Eine Umstellung auf Zonenverteidigung brachte die TSG dann besser ins Spiel. Die schlechten Wurfquoten verhinderten jedoch eine deutliche Ergebniskosmetik.

 

Die Ravens haken das Spiel schnell ab und konzentrieren sich auf das letzte Saisonspiel am kommenden Samstag gegen Kronberg. Topscorer der Ravens wurde Center David Grubic mit 16 Punkten.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir sind schlecht reingekommen und hatten heute auch athletisch ein überlegenes Team gegen uns. Wir haben viel zu viele individuelle Fehler gemacht, die von guten Teams gnadenlos bestraft werden. Das mussten wir heute wie schon vor zwei Wochen in Ludwigsburg auf die harte Tour lernen. Wir haken das Spiel schnell ab. Nächste Woche zum Saisonabschluss wollen wir unseren Fans nochmal guten Basketball anbieten“

 

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24. Spieltag TSG Reutlingen Ravens 83:74 MTV Stuttgart

Ravens schlagen Tabellenzweiten und sichern sich Klassenerhalt!

 

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagabend vor 350 Fans in der trotz Ferien und Fußballtopspiel gut gefüllten IKG-Halle einen starken 83:74 gegen den bis dato Tabellenzweiten MTV Stuttgart geholt. Zwar stand rechnerisch eigentlich seit zwei Wochen der Klassenerhalt fest, da die TSG bei möglichen Dreier- oder Vierervergleichen die Nase vorne gehabt hätten. Durch den 11.Saisonsieg entfällt aber auch die Rechnerei. TSG-Eigengewächs Noel Duarte (25 Punkte) und Center David Grubic (15 Punkte, 17 Rebounds) stachen aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus.

 

Start nach Maß

Das erste Mal seit langer Zeit startete die TSG optimal ins Spiel. Von Beginn an setzten die Tsouknidis-Schützlinge die taktischen Vorgaben um. Mit einem 14:0 Lauf startete die TSG ins Spiel und zogen den Gästen aus der Landeshauptstadt vor allem defensiv den Zahn. Vor allem TSG-Youngster Duarte war vom ersten Moment wieder einmal bestens aufgelegt und spielte die Gästeverteidigung schwindelig. Mit 26:15 ging es ins zweite Viertel

 

TSG behauptet Führung

Auch im zweiten Viertel zeigten die Ravens eine starke Vorstellung. Gäste-Topscorer Lampropoulos wurde weitestgehend aus dem Spiel genommen und musste sich seine Punkte fast ausschließlich an der Freiwurflinie verdienen. Mit der Halbzeitsirene verkürzten die Gäste durch Fouda mit einem Dreier auf 43:32.

 

TSG bringt Sieg ins Ziel

Auch in der zweiten Halbzeit war die TSG weiter die bessere Mannschaft und spielte das Spiel kontrolliert von vorne. Zwar schlichen sich nun mehr Fehler ins Spiel, doch die Gäste konnten dies auch aufgrund der guten Verteidigung der TSG und schwacher Wurfquoten nicht konsequent ausnutzen. Erst im letzten Viertel leisteten sich die Reutlinger eine kurze Schwächephase. Gäste-Topspieler Lampropoulos taute nun auf und traf zwei weite Dreipunktewürfe, einen davon mit Foul. So wurde das Spiel nochmal kurzzeitig spannend, als die Gäste auf fünf Punkte verkürzten. Doch die TSG behielt die Nerven, spielte vorne die Angriffe gut aus. Dronjic traf zwei wichtige Würfe und Grubic schloss immer wieder erfolgreich am Korb ab. Noel Duarte konnte meist nur durch Fouls gestoppt werden, ließ aber von der Freiwurflinie keinen einzigen Punkt (10 von 10) liegen.

 

Die TSG fährt damit einen verdienten und wichtigen 11.Saisonsieg ein und bleibt vorerst auf Rang 7.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis „Ich bin heute sehr zufrieden, vor allem mit der ersten Halbzeit. Wir haben unseren Gameplan von Beginn an umgesetzt und mit viel Intensität verteidigt. Wir haben heute über weite Strecken diszipliniert gespielt. Es war sehr wichtig, nachdem Auftritt letzte Woche wieder ein anderes Gesicht zu zeigen“

 

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23.Spieltag BSG Ludwigsburg 101:69 TSG Reutlingen Ravens

 Ein Samstagnachmittag zum Vergessen

 Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am frühen Samstagnachmittag beim Bundesliganachwuchs der MHP Riesen Ludwigsburg eine deftige 101:69 Niederlage kassiert. Nach desaströsen ersten 10 Minuten war das Spiel beim Stand von 34:8 praktisch schon entschieden. Zu keiner Zeit fanden die Ravens in die Partie. Gegen die aggressive Pressverteidigung des Tabellenzweiten leistete sich die TSG rekordträchtige 33 Ballverluste. Auch die Leistung der Unparteiischen sorgte für Frust bei der TSG.

 

 

Erstes Viertel zum Vergessen

 

Der Start ins Spiel vor gut 20 mitgereisten Reutlinger Fans, die den Großteil der Zuschauer an diesem Nachmittag ausmachten hätte kaum schlechter laufen können. Bei den ersten drei guten Korbaktionen der Ravens wurden Fouls des schwachen Schiedsrichterduos nicht gepfiffen. Auf der Gegenseite kamen die Gastgeber von Beginn an ins Rollen. Die TSG-Verteidigung stand völlig neben sich. Noch problematischer war jedoch der Spielaufbau der Ravens, der von Beginn an immense Probleme hatte gegen die aggressive Pressverteidigung der Gäste, die auch davon profitierte, dass die Schiedsrichter über die gesamte Partie klare Kontakte der Gastgeber nicht ahndeten und diesen freie Hand ließen ihr aggressives Spiel durchzuziehen. Obwohl vor dem Spiel auf die Verteidigung der Barockstädter eingestellt, setzten die Spieler die Vorgaben von Headcoach Vasilis Tsouknidis nicht um, leisteten sich zahlreiche Ballverluste in der eigenen Hälfte, die in einfache Punkte umgemünzt wurden. Nach dem ersten Viertel Stand ein ungläubiges 34:8 auf der Anzeigetafel. Da war das Spiel praktisch entschieden.

 

TSG berappelt sich – Fehler bleiben

Im zweiten Viertel berappelte sich die TSG etwas und kam endlich im Spiel an. Gleichzeitig blieben die großen Probleme beim Ballvortrag bestehen und die Ballverluststatistik nahm rekordträchtige Ausmaße an. Zwar war die TSG in diesem Viertel offensiv das strukturierte Team, durch die Ballverluste nahm man sich jedoch jede Chance, wieder ernsthaft ranzukommen. Das Viertel ging zwar mit 26:20 an die Ravens, der Vorsprung der Gastgeber war zur Halbzeit jedoch weiterhin groß (54:34).

 

Zweite Halbzeit bringt keine Wende

Auch in der zweiten Halbzeit tat sich die TSG weiter schwer, die Ballverluste häuften sich weiter an und so spielte es auch keine Rolle, dass die Gastgeber sich selbst viele Fehler erlaubten und Angriffe nicht konsequent zu Ende spielten. Der Vorsprung der jungen Ludwigburger wuchs kontinuierlich bis zum Spielende an. Lediglich der erst 17-Jährige Lino Duarte zeigte in 18 Minuten Einsatzzeit Normalform und setzte mit einem schönen Dunking nach einem Drive zum Korb das Highlight der Partie.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir müssen uns bei unseren Fans für dieses Spiel entschuldigen. Offensichtlich waren wir heute mental nicht bereit für dieses Spiel. So etwas wie das erste Viertel darf nie wieder passieren. Dafür gibt es keine Ausreden. Wir kamen zu keiner Zeit ins Spiel, was neben unserer schlechten Leistung auch mit der Performance der Unparteiischen zu tun hatte. Wir konnten uns auf absolut nichts einstellen, da keinerlei Linie erkennbar war. Bei den Gastgebern wurde die aggressive Defense mit klaren Kontakten von Beginn an durchgelassen und bei uns alles gepfiffen, insbesondere als wir aggressiver gespielt haben um wieder ranzukommen. Wir haben uns von den Unparteiischen nicht ernst genommen gefühlt und dürfen erwarten entsprechend respektiert zu werden, auch als Aufsteiger. Wir werden diese Woche hart arbeiten. Zuhause müssen wir unseren Fans wieder besseren Basketball präsentieren“.

 

Am Samstag 23.04. erwarten die Ravens zum Derby den Tabellendritten MTV Stuttgart. Los geht es wie immer um 19 Uhr in der IKG-Halle.

 

 

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22.Spieltag SV Fellbach Flashers 70:80 TSG Reutlingen Ravens

Ravens landen nächsten Big Point!

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben im Kampf um den Klassenerhalt einen weiteren wichtigen Sieg gefeiert. Bei den Flashers aus Fellbach setzten sich die Ravens im Schwabenderby verdient mit 80:70 (42:43) durch. Die TSG macht nach dem dritten Sieg in den letzten vier Spielen einen gewaltigen Sprung bis auf Rang 7 in der Tabelle. Gleichwohl bleibt der Kampf um den Klassenerhalt weiter enorm eng.

(c) Foto: Heiko Potthoff" / www.starkebilder.de

 

Die TSG verschaffte sich mit dem Sieg in Fellbach jedoch eine starke Ausgangslage. Youngster Noel Duarte bestätigte seine exzellente Form und war mit 23 Punkten bei starken Quoten erneut bester Werfer der Partie. Eine insgesamt gute Teamperformance sicherte den Sieg in der zweiten Hälfte.

 

Defensiv noch nicht wach

Die Gastgeber, die ihrerseits auf drei Stammkräfte verzichten mussten (bei der TSG fehlten ebenfalls drei) legten vor gut gefüllter Halle ordentlich los. Vor allem aus der Distanz und nach Offensivrebounds kamen sie zu Punkten. Bei der TSG war es von Anfang an Noel Duarte der immer wieder erfolgreich zum Korb zog oder von außen einnetzte. Die Gastgeber holten das Viertel jedoch mit 27:23.

 

Duarte mit der Sirene

Im zweiten Viertel ähnliches Bild. Die Defensive stand noch nicht sattelfest, jedoch ließen die starken Wurfquoten der Gastgeber ebenfalls nach. In einem ausgeglichen Viertel setzte TSG-Youngster Duarte mit einem Wurf mit der Halbzeitsirene ein Zeichen und brachte die TSG auf einen Punkt ran (42:43).

 

Defensive Steigerung bringt Wende

Erneut bedurfte es einer deutlichen Halbzeitansprache von Headcoach Vasilis Tsouknidis der mit der Verteidigungsleistung seiner Mannschaft nicht zufrieden war. Diese zeigte wie auch letzte Woche schon Wirkung. Die TSG zog das Niveau in der Defense an. Vorne traf jetzt auch TSG-Kapitän Dronjic einige Würfe. Über Durchstecker auf Center David Grubic der sich bei 11 Versuchen aus dem Feld nur zwei Fehlwürfe erlaubte schraubte die TSG den Abstand höher. Lediglich 11 Punkte wurden den Gastgebern gestattet. Nach dem dritten Viertel führte die TSG mit acht Zählern.

 

TSG knackt auch Fellbachs Zone

Im letzten Viertel stellten die Gastgeber auf eine Zonenverteidigung um, auch da aufgrund der kleinen Rotation die Kräfte schwanden. Die TSG hatte damit jedoch wenig Probleme. Routinier Nikola Gaurina, der das ganze Spiel Foulprobleme hatte traf zwei wichtige Dreier, ebenso wie Dronjic wenig später einen weiteren. Point Guard Michael Hägele legte starke 8 Assists (Vorlagen) auf und setzte dem Spiel defensiv seinen Stempel auf. Auch Nick Mosley, dem die fünfmonatige Verletzungspause noch anzumerken sind, steuerte Impulse bei. Center David Grubic setzte mit einem krachenden Dunking den Höhepunkt der Partie. Am Ende stand ein wichtiger 80:70 Sieg für die TSG.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Gratulation an meine Mannschaft. Unter der Woche konnten wir wegen Krankheit und terminlichen Problemen nicht ideal trainieren. Das hat man zu Beginn auch gemerkt. In der zweiten Halbzeit haben wir die Intensität in der Verteidigung hoch gefahren. Jeder hat heute einen Teil zum Sieg beigetragen. Es freut mich sehr, dass die Mannschaft auch in Drucksituationen zuletzt clever agiert. Für uns heißt es weiter von Spiel zu Spiel schauen. Abgerechnet wird ganz zum Schluss.“

 

Weiter geht es für die TSG nächsten Samstag um 15 Uhr gegen den starken Bundesliganachwuchs aus Ludwigsburg. Die Ludwigsburger sind momentan Tabellendritter.


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21.Spieltag 1.FC Kaiserslautern 66:71 TSG Reutlingen Ravens

 Ravens holen wichtigen Sieg bei Mosley-Comeback

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagnachmittag ein immens wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt gewonnen. Beim aktuellen Tabellenschlusslicht 1.FC Kaiserslautern setzten sich die Ravens nach einem Comeback in der zweiten Halbzeit knapp mit 71:66 durch. Dabei holte die TSG einen 11-Punkte-Halbzeitrückstand auf. TSG-Center Nick Mosley gab nach fünf Monaten Verletzungspause sein Comeback und steuerte 13 Punkte zum Sieg bei. Auch TSG-Youngster Christos Kalogiannis feierte nach drei Monaten Verletzungspause ein Comeback. Topscorer wurde TSG-Eigengewächs Noel Duarte mit 22 Punkten.

 

Ausgeglichenes erstes Viertel

Direkt mit der ersten Aktion gelang Reutlingens Mosley ein Steal und Korbleger. Danach zeigten beide Teams gute Spielzüge und schön herausgespielte Körbe. Gaurina traf zwei Dreier aus der Ecke für die TSG, während die roten Teufel vor allem über Ellis aus der Mitteldistanz punkteten. Mit 20:19 endete das Viertel für die Gastgeber.

 

TSG verliert den Faden

Im zweiten Viertel schlichen sich viele Ballverluste ins TSG-Spiel. Am Ende sollten es ganze 20 sein. So nutzten die Gastgeber einfache Ballgewinne zu leichten Punkten oder holten Freiwürfe heraus. Bei der TSG wollte indes kaum noch etwas offensiv gelingen. Viele einfache Punkte wurden hergeschenkt. Die Gastgeber erhöhten vor der Pause zweistellig auf 44:33.

 

Drittes Viertel bringt die Wende

Nach einer deutlichen Ansprache kam die TSG konzentriert aus der Pause. Zwar lagen die Pfälzer noch bis Mitte des Viertels deutlich vorne, dann jedoch nutzte die TSG einen 12:2 Lauf um das Spiel zu kippen. Vor allem die Defense war nun bissig und erzielte ebenfalls viele Ballgewinne die in Punkte umgemünzt wurden. Die Ravens gewannen das Viertel mit 12 Punkten Differenz. Beim 54:55 zeichnete sich ein weiteres Drama ab.

 

Duarte und Mosley bringen Sieg nach Hause

Das Spiel blieb weiter eng. Bis Mitte des Viertels führten der 1.FCK. Knapp fünf Minuten vor Schluss konnten Sie durch Groh einen fünf Punkte Vorsprung herausspielen. Dann zog die TSG defensiv an. Vorne war es Youngster Noel Duarte der immer wieder mit starken Drives zum Korb erfolgreich abschloss. Zwei Minuten vor Ende traf Lauterns Hosszu, ebenfalls Comeback nach zwei Jahren Pause und vor zwei Saisons noch einer der besten Punktejäger der Liga, einen Dreier zum 66:66. Wieder war es Duarte mit einem starken Drive der zum 68:66 aus der TSG-Sicht erhöhte. Nach einem Fehlwurf von Lautern brachte Mosley im 1 vs.1 50 Sekunden vor Schluss den Ball zum 70:66 für die TSG im Korb unter. Ein weiterer Fehlwurf der Gastgeber zwang diese Taktisch zu foulen. Kapitän Dronjic ließ ungewöhnlich beide Freiwürfe liegen, spielte danach bei einem Dreier von Lautern jedoch eine starke Verteidigung. Der Rebound ging zu Mosley, dieser wurde 8 Sekunden vor Schluss gefoult und stellte den Endstand zum 71:66 für die TSG her.

 

Die Ravens feiern damit einen enorm wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. Gleichzeitig bleibt das Rennen weiter spannend. Zwischen den Ravens auf Platz 9 und dem Tabellenletzten Kaiserslautern auf Platz 14 liegen nur zwei Siege. Gleichzeitig haben die Ravens momentan die beste Ausgangslage. Von allen Teams im unteren Drittel hat die TSG noch die meisten Spiele (5) übrig. Gleichzeitig hat die TSG bislang gegen alle Teams unter ihnen außer Kaiserslautern auch den direkten Vergleich gewonnen. Trotzdem benötigen die Ravens noch weitere Siege um den Klassenerhalt zu schaffen, auch da noch nicht absehbar ist wie viele Teams wirklich am Ende absteigen müssen.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Das war ein sehr fahriges Spiel von beiden Teams. Der Druck war glaube ich spürbar. Nach dem schlechten zweiten Viertel haben wir angefangen in der zweiten Halbzeit besser zu verteidigen und sind damit zurück ins Spiel gekommen. Trotz des Rückstands im letzten Viertel sind wir dieses mal cool geblieben. Der Sieg war sehr wichtig. Wir schauen jedoch nicht nach den Ergebnissen anderer Teams, sondern konzentrieren uns auf uns. Es sind noch fünf Spiele in den wir alles geben werden.“

 

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20.Spieltag TSG Reutlingen Ravens 66:73 Gießen Pointers

 Dem Tabellenführer alles abverlangt

 

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagabend vor 500 Fans in der gut besuchten IKG-Halle eine kleine Sensation hauchdünn verpasst. Gegen Tabellenführer Gießen bestand bis in die Schlussminute eine Siegchance. Am Ende waren die katastrophalen Wurfquoten zu schwach um einen Sieg einzufahren. Beste TSG-Werfer waren Noel Duarte und Damir Dronjic mit 15 Punkten.

Ravens rennen früh hinterher

Die weiter dezimierten Ravens lagen gegen den Tabellenführer zu Spielbeginn schnell deutlich hinten. Bereits nach vier Minuten wuchs die Führung für die Gäste zweistellig an. Ex-Bundesligaprofi Benjamin Lischka traf zum 12:23 Viertelstand.

 

TSG mit bärenstarkem zweiten Viertel

Im zweiten Viertel spielte sich die TSG kurzzeitig in einen Rausch. Über TSG-Kapitän Dronjic sowie Noel Duarte und den wiedergenesenen Andy Rico verkürzte die TSG immer weiter und konnte sogar in Führung gehen. Leider nutzten die Gastgeber die schwache Phase der Gäste nicht aus um den Vorsprung größer zu gestalten. Vor allem von der Freiwurflinie und der Dreierlinie verpasste es die TSG den Abstand zu vergrößern. Beim Halbzeitstand von 43:40 roch vieles nach einer Überraschung.

 

Schwaches drittes Viertel lässt TSG hinterherlaufen

Die 15-minütige Halbzeit tat den Ravens offensichtlich nicht gut. Ganze sechs Minuten erzielten sie keinen einzigen Punkt. Zwar taten sich auch die Gäste enorm schwer, doch kamen diese wenigstens immer wieder mal zu erfolgreichen Abschlüssen und konnten die Führung wieder übernehmen. Mit acht Punkten Rückstand ging es ins Schlussviertel.

 

Ravens zeigen Nerven

Angeheizt von den lautstarken Zuschauerrängen kam die TSG wieder heran und konnte zwischenzeitlich erneut kurz die Führung übernehmen. Die Gäste ließen der TSG viele Chancen das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden, doch das Wurfglück blieb weiter aus. Immer wieder ließen die Ravens offene Würfe liegen und brachten die Gäste so wieder zurück ins Spiel. In der Schlussphase übernahm vor allem Gäste-Star Christopher Miller der seine Mannschaft wieder nach vorne brachte. Der Korb war weiter wie vernagelt für die TSG, die in den letzten drei Minuten praktisch keine Punkte mehr erzielte. Am Ende steht eine zwar erwartete aber doch aufgrund des Spielverlaufs sehr unglückliche Niederlage. Die TSG war über weite Strecken die bessere Mannschaft. 

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Die Niederlage tut weh. Ich bin enttäuscht über das Ergebnis. Wir haben uns die gute Arbeit in der Verteidigung mit einer schwachen Offensive selbst kaputt gemacht. Wenn du nur 8% Dreier triffst (2/23!) kannst du kaum ein Spiel gewinnen. Dazu haben wir 11 Punkte an der Freiwurflinie liegen lassen. So brauchen wir uns nicht wundern, wenn es hintenraus nicht reicht. Bis auf die schlechten Wurfquoten kann ich meiner Mannschaft sonst keinen Vorwurf machen. Wir haben sehr gut verteidigt und unsern Matchplan umgesetzt. Nun heißt es nächste Woche in Kaiserslautern punkten“.

 

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19.Spieltag TSG Reutlingen Ravens 89:68 BBU 01 Ulm

 Ravens zeigen Moral – wichtiger Sieg gegen Ulmer Bundesliganachwuchs

 

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagabend vor 400 Fans Moral bewiesen und einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt in der 1.Regionalliga eingefahren. Trotz Personalproblemen setzten sich die Ravens klar mit 89:68 gegen Ulm durch. Diese mussten aufgrund des Parallelspiels der Pro B – Mannschaft ebenfalls auf Leistungsträger verzichten. Das TSG-Trio um David Grubic, Damir Dronjic und Nikola Gaurina trug mit insgesamt 60 Punkten maßgeblich zum Erfolg bei.

 

Wieder Startprobleme

Neben TSG-Center Nick Mosley, Point Guard Richard Sturcel und Flügel Dominic Philippi mussten die TSG kurzfristig auch auf Center Andy Rico krankheitsbedingt verzichten.

 

Trotz klarer Worte vor dem Spiel aufgrund der kontinuierlichen Startprobleme in Partien war auch der Beginn gegen Ulm wieder alles andere als rund. Schnell führten die Gäste die sich zunächst sehr treffsicher zeigten mit 5:12. Eine Tsouknidis-Auszeit brachte das Team offensiv in die Spur. Allerdings ließ die Verteidigung wie zuletzt am Anfang häufig zu wünschen übrig. So nahmen die Gäste eine knappe 20:22 ins zweite Viertel.

 

TSG nimmt trotz Fehlern klare Führung in die Halbzeit

Im zweiten Viertel ließ die Trefferquote bei den jungen Gästen stark nach, auch die Fehleranzahl stieg. Die Ravens nutzten dies aus um schnell in Führung zu gehen und diese zweistellig auszubauen. Vor allem Center David Grubic und Kapitän Damir Dronjic zeigten in dieser Phase, dass sie einen guten Abend erwischt haben. Trotzdem verpasste es die TSG durch Leichtsinnsfehler und Undiszipliniertheiten im Angriff den Vorsprung noch höher auszubauen. Beim 46:33 deutete trotzdem alles auf einen entspannten Abend hin.

 

Klare Leistungssteigerung in Halbzeit zwei

Auch in der zweiten Halbzeit tat sich die TSG zunächst schwer. Die Gäste verkürzten zunächst auf neun Punkte Rückstand. Dann übernahmen die Ravens die Partie. Über das Trio Dronjic, Grubic, Gaurina gelangen immer wieder gute Abschlüsse. Vor allem Center David Grubic zeigte eine bärenstarke Partie an beiden Enden des Feldes. Mit 22 Punkten avancierte er erneut zum Topscorer. Auch die TSG-Bank lieferte gute Impulse, mit wichtigen Treffern aus der Distanz. Beim 67:50 war das Spiel nahezu vorentschieden.

 

Ravens bringen deutlichen Vorsprung ins Ziel

Im letzten Viertel baute die TSG den Vorsprung auf bis zu 28 Punkte aus. Auch Youngster Lino Duarte, mit 17 Jahren der jüngste Spieler im TSG-Team zeigte wieder eine starke Leistung und erzielte vier Punkte, sowie drei Rebounds und einen Ballgewinn. Vor allem die Ballverluste häuften sich zunehmend im Ulmer Spiel. Die TSG schaffte viele Steals und konnte daraus leichte Punkte erzielten. Center David Grubic ließ noch einen krachenden Dunking folgen. In den letzten zwei Minuten nahmen die Ravens dann doch etwas früh den Fuß vom Gas und ließen die Ulmer durch einen 8:0 Lauf das Endergebnis noch etwas besser aussehen.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute gute Moral bewiesen. Trotz der schmerzhaften Niederlage letzte Woche haben wir die ganze Woche über gut trainiert. In der ersten Halbzeit haben wir wieder zu Undiszipliniert gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir geduldiger gespielt und unseren Matchplan besser umgesetzt. Natürlich haben bei beiden Teams Spieler gefehlt, trotzdem musst du dir jeden Sieg in dieser Liga hart erarbeiten. Der Sieg war sehr wichtig, da wir dadurch einen Sprung in der Tabelle machen konnten“.

 

Erstmals seit drei Monaten haben die Ravens wieder einen einstelligen Tabellenplatz inne. Mit dem Sieg klettert die TSG auf Rang 9. Dies ist jedoch trügerisch. Zwischen dem Vorletzten auf Platz 13 und den Ravens liegt nur ein Sieg. Es deutet sich ein enges Rennen um den Klassenerhalt bis zum letzten Spieltag ab.

 

Kommenden Samstag beschließen die Ravens mit dem vierten Spiel in Folge zuhause die Heimspielwochen im März. Zu Gast ist der Tabellenführer Gießen Pointers mit Ex-BBL-Profi Benjamin Lischka.

 

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18.Spieltag TSG Reutlingen Ravens 83:87 n.V. Bona Baskets Limburg

 Bittere Niederlage nach Verlängerung

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagabend eine bittere 83:87 Niederlage nach Verlängerung gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt hinnehmen müssen. Gegen ein Team, dass nur mit sieben Spieler rotierte vergab die TSG einen Big-Point im Kampf um den Klassenerhalt der extrem schmerzt. Headcoach Vasilis Tsouknidis war nach der Niederlage bedient und enttäuscht von seiner Mannschaft.    

 

Erneut Schwacher Start

Erneut kamen die Gastgeber nur schwer in die Gänge. Der Trend der schlechten Starts setzte sich auch in diesem Spiel fort. Die Gäste zeigten sich direkt von Beginn an treffsicher, insbesondere aus der Distanz und über ihren Topcenter Keith Sherrill. Der US-Amerikaner war in der Zone kaum zu stoppen und die Defensivvorgaben von Tsouknidis um den Wirkungskreis des bulligen Centers einzuschränken wurden sträflich vernachlässigt.  Bereits nach vier Minuten sah sich die TSG zu einer ersten Auszeit gezwungen. Obwohl die TSG zunächst die bessere Mannschaft war ging es mit 19:21 ins zweite Viertel.

 

TSG nicht konsequent genug

Auch im zweiten Viertel war die TSG die bessere Mannschaft, kassierte jedoch immer wieder durch Nachlässigkeiten leichte Punkte. Vor allem auch aus der Distanz. Guard Justin Stallbohm netzte insgesamt sechs Dreier ein. So ging es mit 41:41 in die Pause. Es deutete sich ein enges Spiel an.

 

Ravens retten sich in die Verlängerung

Auch in der zweiten Halbzeit tat sich die TSG trotz der offenen Zonenverteidigung und kleinen Rotation der Gäste schwer dies auszunutzen. Durch viele technische Fehler und überhastete Würfe vergab die TSG immer wieder die Möglichkeit wegzuziehen. Im letzten Viertel zeichnete sich dann ein weiteres Drama in der IKG-Halle ab. Die 350 Zuschauer sahen ein Spiel, mit vielen Führungswechseln bis in die Schlussminute. Zunächst sah alles nach Sieg Limburg aus, ehe Dronjic zum 79:79 traf. Die TSG hatte sogar noch die Chance bei noch 2 Sekunden das Spiel in der regulären Zeit zu gewinnen. Trotz Auszeit und besprochenem Spielzug vergab die TSG kläglich die Chance für einen Gamewinner. Nach dem Einwurf verdaddelte die TSG den Ball. Es ging in die Verlängerung.

 

Sherrill entscheidet das Spiel – TSG zeigt Nerven

In der Verlängerung taten sich beide Teams enorm schwer zu punkten. Die TSG brachte in den fünf Minuten gerade einmal vier Punkte zustande. So reichten auch die sieben Zähler von Limburg, überwiegend durch Sherrill erzielt. Trotz mehrfacher Chancen vergab die TSG weitere Siegchancen. Die TSG muss nach der Niederlage nach Verlängerung gegen Langen zwei Wochen später gegen einen direkten Konkurrenten erneut einen Tiefschlag hinnehmen.

 

Der Kampf um den Klassenerhalt spitzt sich damit weiter zu. Zwischen Platz 8 und Platz 12 liegt nach wie vor nur ein Sieg. Auch Bensheim als Vorletzter und Mannheim als letzter sind nur zwei bzw. drei Siege dahinter. Wie viele Absteiger es am Ende geben wird, hängt von vielen Faktoren ab.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Ich bin heute sehr enttäuscht von meiner Mannschaft. Wir haben nicht das umgesetzt was wir besprochen haben. Wir haben wieder unter der Woche Probleme im Training gehabt, da viele Spieler aus unterschiedlichen Gründen gefehlt haben. Das zeigt sich dann auch im Spiel. Wir waren mental nicht bei der Sache. Es ist weiterhin alles drin, aber wir werden neue Anreize setzen um wieder in die Spur zu kommen. Von meinen Spielern erwarte ich jetzt 100% Einsatz und Leidenschaft in den letzten Wochen der Saison. Einige Spieler müssen ihre Komfortzone verlassen, damit wir den Klassenerhalt schaffen können. Wir müssen die Niederlage so bitter sie ist schnell abhaken und uns auf das nächste Spiel gegen Ulm konzentrieren“.  

 

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17. Spieltag TSG Reutlingen Ravens 99:77 VfL Bensheim

 Ravens landen wichtigen Sieg!

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Samstagabend einen immens wichtigen 99:77 Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt in der 1.Regionalliga eingefahren. Im Duell der beiden Aufsteiger gelang den Ravens nicht nur die Revanche für das verlorene Hinspiel sondern auch den direkten Vergleich zu gewinnen. Der Sieg ist somit doppelt so viel Wert. Beide Teams mussten stark gehandicapt antreten. Vor 320 Zuschauern die trotz Ferien und mehreren zeitgleichen Großveranstaltungen in der Region in die Halle kamen avancierte TSG-Center David Grubic mit 24 Punkten und 13 Rebounds zum Player of the Game. Eine Leistungssteigerung in Halbzeit zwei war ausschlaggebend für den Sieg.   

 

Schwacher Start

Die Gäste, die wie die Ravens stark ersatzgeschwächt antreten mussten, ereilte direkt mit dem Sprungball der nächste Schock. Noch während des Sprungballs verletzte sich Gäste Kapitän Lexa schwer am Sprunggelenk und konnte nicht mehr weiterspielen. Das ließ die Gäste jedoch zunächst unbeeindruckt, die sich direkt unglaublich treffsicher zeigten. Nach drei Minuten führten die Gäste durch zwei Dreier bereits mit 12:4. TSG-Coach Tsouknidis musste eine erste Auszeit nehmen. Danach kamen die Gastgeber über Kapitän Damir Dronjic und den starken David Grubic besser ins Spiel. Zum Ende des Viertels gelang es der TSG die Führung zu übernehmen (28:24).

 

Defensivprobleme halten Gäste im Spiel

Auch im zweiten Viertel war es vor allem eine schwache Defensivleistung und eine starke Trefferquote der Gäste die das Spiel spannend hielt. Zwar brachten die Ravens satte 51 Punkte zur Halbzeit zu Stande, mussten jedoch selbst 48 hinnehmen. Zu viel für TSG-Headcoach Vasilis Tsouknidis der eine deutliche Halbzeitansprache hielt.

 

Starkes drittes Viertel bringt TSG auf Siegerstraße

TSG-Center David Grubic markierte die ersten sieben Punkte der zweiten Halbzeit. Der starke Point Guard Jonathan Patterson (16 Punkte) legte mit sechs eigenen Punkten nach. Nach einem weiteren Grubic Korbleger konnte die TSG erstmals beim 74:64 die Führung zweistellig ausbauen. Ein Dronjic-Dreier zum Viertelende brachte das 80:68.

 

Youngster Lino Duarte überzeugt

Im letzten Viertel setzte sich die TSG nach einem Gaurina-Dreier vorentscheidend mit 87:69 ab. Auch der direkte Vergleich (Hinspiel 92:84 für Bensheim) war nun praktisch sicher. In den letzten sechs Minuten konnten auch die Bankspieler noch ordentlich Minuten abgreifen. Vor allem TSG-Youngster Lino Duarte, Bruder von Leistungsträger Noel Duarte (16 Punkte) überzeugte. In 10 Minuten Einsatzzeit gelangen ihm sechs Punkte bei einer perfekten Trefferquote. Dazu spielte der 17-Jährige eine gute Verteidigung und brachte noch drei Assists zu Stande. Die Gäste die aufgrund der Verletzung nur mit acht Spielern rotieren konnten wurden zunehmend müder und fehleranfällig. In den letzten zwei Minuten war es der TSG jedoch nicht mehr vergönnt die 100 Punkte Marke zu knacken.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Der Sieg heute war enorm wichtig, nach der bitteren Niederlage in der Vorwoche. Diese Niederlage hat ganz schön an mir gekratzt, ich musste das erstmal ein paar Tage verdauen. Wir wissen jedoch, dass wir zu Zeit gut trainieren und uns wieder belohnen werden. Die erste Halbzeit war vor allem defensiv nicht gut, in der zweiten Halbzeit haben wir dann einen ordentlichen Job gemacht. Ein Sonderlob möchte ich heute unserem Youngster Lino (Tomas Duarte) aussprechen, der sich für weitere Einsätze und Minuten empfohlen hat“.

 

Weiter geht die Heimspielserie bereits nächsten Samstag. Die TSG erwartet dann ein weiteres Team das im direkten Duell mit der TSG im Kampf um den Klassenerhalt steht. Um 19 Uhr am Samstag sind die Bona Baskets Limburg zu Gast.

 

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16.Spieltag TV Langen 94:93 n.V. TSG Reutlingen Ravens

 Ravens verlieren in letzter Sekunde

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben am Sonntagabend im hessischen Langen eine unfassbar bitte 94:93 Niederlage nach Verlängerung hinnehmen müssen. In einem turbulenten und dramatischen Spiel entschieden die Gastgeber mit einem Wurf in der Schlusssekunde der Verlängerung die Partie noch zu ihren Gunsten. Mit Blick auf die Tabelle tut die Niederlage der Ravens doppelt weh. Topscorer der TSG war Routinier Nikola Gaurina dem 21 Punkte (7 Dreier!) gelangen.

 

Ausgeglichene erste Hälfte

Bereits zu Beginn der Partie deutete sich ein enges Spiel an. Die Gastgeber setzten sich schnell früh ab (10:3). Eine Auszeit brachte die TSG zurück ins Spiel. Beim 19:19 gelangt erstmals der Ausgleich. Doch Nachlässigkeiten in der Verteidigung sorgten doch noch für eine klare Langener Führung zum Viertelende (26:21). Im zweiten Viertel agierten die Ravens dann konsequenter in der Verteidigung. Beim 39:39 war für beide Teams zur Halbzeit alles drin.

 

Foulprobleme bringen Ravens in Rückstand

In der zweiten Halbzeit sah sich der ausgedünnte TSG-Kader, die neben dem Langzeitverletzten Nick Mosleys auch auf Dominic Philippi und Richard Sturcel verzichten mussten, dann auch noch in Foul- und damit Wechselschwierigkeiten. So konnten die „Giraffen“ erneut wegziehen und den Vorsprung vergrößern.

 

Ravens Dreierhagel bringt TSG in Verlängerung

Auch im letzten Viertel waren es die Hausherren die zunächst cleverer agierten und den Vorsprung konstant hielten und sogar ausbauten. Doch dann drehten die Ravens zur Schlussphase mit einem wahren Dreierhagel auf. Vor allem Flügel Nikola Gaurina war kaum zu stoppen. Ihm gelangen insgesamt 7 Dreier bei 12 Versuchen. In einem hochdramatischen Spiel ging es in die Verlängerung.

 

Genickbruch in der Schlusssekunde

In der Verlängerung konnte sich kein Team absetzen. Durch einen TSG-Treffer knapp drei Sekunden vor Schluss sah es nach einem wichtigen Auswärtssieg aus. Doch die Gastgeber hatten nach einer Auszeit nochmals Einwurf in Hälfte der Ravens. Mit einem sogenannten Alley-Oop-Anspiel direkt an den Korb gelang bei noch 2 Sekunden auf der Uhr der entscheidende Treffer und damit der Genickbruch für die TSG.

 

Die Niederlage tut der TSG doppelt weh. Beide Teams stehen im Abstiegskampf. Langen hat mit dem Sieg zu den Ravens aufgeschlossen. Auch der weitere Verfolger Bensheim konnte mit einem Sieg nunmehr auf die TSG aufschließen. Als kleiner Lichtblick bleibt, dass die Ravens immerhin den direkten Vergleich gegen Langen auf ihrer Seite halten konnte. Dies könnte bei der knappen Tabellensituation am Ende der Saison noch wichtig werden.

 

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15. Spieltag SV 03 Tigers Tübingen 95:63 TSG Reutlingen Ravens

 Dezimierte Ravens verlieren Derby klar

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben das Derbyrückspiel in Tübingen klar verloren. Die in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber, die auch die Pro A-Spieler Bakary Dibba und Daniel Zacek aufboten, konnten sich gegen dezimierte Ravens am Ende klar durchsetzen. Vor allem die Trefferquote von außen war ausschlaggebend für die klare Niederlage. Während die Gastgeber 16 von 35 Dreiern (45%) verwandelten, gelangen den Ravens nur mickrige 3 von 17 (17%). Auch die Reutlinger Leistungsträger konnten nicht an ihre übliche Leistung anknüpfen.

 

Ravens starten gut – Zacek gleicht aus.

Die Ravens kamen sehr gut in die Partie. Vor allem Point Guard Jonathan Patterson hielt die Reutlinger Offensive am Leben und erzielte 10 seiner 15 Punkte im ersten Viertel. In einem ausgeglichenen Spiel verpassten es die Ravens früher weg zu ziehen. So gelang es Tübingen durch Zacek mit einem Dreier mit Ablauf des Viertels auszugleichen (22:22)

 

Tigers-Schützen laufen heiß

Im zweiten Viertel legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr. Weiter waren es vor allem Distanztreffer, welche die Tigers schnell wegziehen ließen. Bei den Ravens lief in dieser Phase nichts zusammen. Nur 8 Punkte gelangen den Gästen zu 29 bei den Gastgebern. Beim 51:30 zur Pause war die Partie schon fast vorentschieden.

 

Tsouknidis-Worte zeigen Wirkung

In der Halbzeit richtete Headcoach Vasilis Tsouknidis  offensichtlich die richtigen Worte an seine Mannschaft. Die TSG kam wie entfesselt aus der Pause und verkürzte sehr zur Freude der vielen mitgereisten Fans, innerhalb kurzer Zeit auf nur noch 11 Punkte Rückstand. Doch genau in dieser Phase verpasst es die TSG durch Fehlwürfe und vergebene Freiwürfe (40% als Team!) wieder zurück ins Spiel zu kommen. Stattdessen trafen die Gastgeber weiter ihre Dreier und hielten die TSG auf Abstand (71:53). Verheerend. Bei einer Aktion verletzte sich Dominic Philippi schwerer am Sprunggelenk. Eine längere Pause könnte drohen. Das immense Ausfallpech der TSG setzt sich damit ungehindert fort. 

 

Kräfte gehen aus

Im letzten Viertel kämpfte die TSG zwar weiter, belohnte sich aber nicht für den Einsatz. Die Gastgeber streuten weiter Dreier ein, Bakary Dibba ließ es noch zweimal per Dunking krachen. Am Ende steht ein deutliches 95:63 zu Buche, dass die TSG schnell verdauen muss.  

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir hatten heute einen rabenschwarzen Tag. Wenn du 17% Dreier triffst und 40% von der Linie wirfst kannst du kein Spiel gewinnen. Erst recht nicht wenn du dazu noch schlecht verteidigst und der Gegner gefühlt alles von außen trifft. Wir hatten heute Probleme zu wechseln, kaum ein Spieler hatte heute Rhythmus. Auch als Team haben wir den Ball nicht gut bewegt und viel zu viel 1 gegen 1 gespielt. Wir werden jetzt aber nicht alles schlecht reden. Wir trainieren gut, werden aber immer wieder durch Ausfälle zurückgeworfen. Wir machen weiter und präsentieren uns gegen Kronberg hoffentlich wieder besser"

 

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14.Spieltag TSG Reutlingen Ravens 81:73 SG Mannheim

 Ravens gelingt wichtiger Erfolg

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben mit Blick auf die Tabelle ein immens wichtiges Spiel gegen die SG Mannheim gewonnen. Am Samstagabend setzten sich die Ravens mit 81:73 (37:40) durch. Eine Leistungssteigerung nach der Halbzeit und ein bärenstarkes Trio um den wiedergenesenen Kapitän Damir Dronjic, Routinier Nikola Gaurina und Youngster Noel Duarte war ausschlaggebend. 300 Zuschauer die trotz nach wie vor starker Corona-Auflagen in die Halle kamen, trugen zum Sieg bei.

 

Ravens starten ordentlich – verpassen aber eine klare Führung

Die Ravens kamen gut in die Partie. Nach vier Minuten bat Gäste Coach Cummings sein Team beim 10:3 für die TSG zur ersten Auszeit. Die Auszeit schien die Mannen um Ligatopscorer Jeremy Ingram wach zu rütteln. Durch zwei Dreier des wurfgewaltigen Amerikaners kamen die Badener wieder in Schlagdistanz. Die TSG war von der Spielanlage die klar bessere Mannschaft, verpasst es aber durch Nachlässigkeiten sich weiter abzusetzen (20:17).

 

Merkwürdiges zweites Viertel bringt Rückstand

Auch im zweiten Viertel gleiches Bild. Die TSG spielte als Team besser, doch viele Nachlässigkeiten bei vermeintlich leichten Korbabschlüssen und Ballverluste brachte das Team um die Lorbeeren. So war es vor allem wieder Ingram welcher der TSG ein ums andere mal zusetzte und sein Team sogar in Führung brachte. Sinnbildlich für die Fahrlässigkeit der Ravens war die letzte Aktion der Halbzeit. Kapitän Dronjic dribbelte die Uhr für einen vermeintlich letzten Wurf herunter, verlor den Ball an Ingram, welcher überhastet einen Wurf von der Mittellinie nimmt und verpasst. Doch kein TSG-Spieler lief zurück in die Abwehr. Den Abpraller sicheren sich die Gäste und netzen mit der Sirene zur 40:37 Pausenführung ein.

 

Tsouknidis-Worte zeigen Wirkung

In der Halbzeit richtete Headcoach Vasilis Tsouknidis  klare Worte an seiner Mannschaft. Mit der Fahrlässigkeit seiner Mannen war er überhaupt nicht zufrieden. Diese kamen wie angestachelt aus der Kabine und legten furios los. Innerhalb kürzester Zeit drehte die TSG den Rückstand durch einen 9-0 Lauf in eine zweistellige Führung. Auch eine Auszeit der Gäste änderte nichts. Vor allem die Defensive stand nun besser und konnte Ingram kontrollieren. Nur 11 Punkte wurden den Gästen gestattet.

 

Showdown zwischen Dronjic und Ingram

Im letzten Viertel schien die TSG zunächst nervöser zu agieren. Ingram, der mit 36 Punkten und 6 Dreiern ein überragendes Spiel machte, brachte seine Mannschaft im Alleingang zurück ins Spiel. Die Mannheimer drehten einen 9-Punkte-Rückstand und konnten vier Minuten vor Ende sogar mit einem Zähler in Führung gehen. Dann drehte das Reutlinger Trio um Dronjic, Gaurina und Duarte auf. Dronjic verwandelte drei seiner fünf Dreier in den letzten zwei Minuten, davon einen mit Ablauf der Wurfuhr eine Minute vor Schluss, der die TSG vorentscheidend zum Sieg brachte. Gaurina glänzte mit mehreren Ballgewinnen in der Schlussphase, ebenso Duarte der neben zwei wichtigen Korblegern auch die entscheidenden Freiwürfe versenkte.  Dronjic erzielte am Ende 29 Punkte bei fünf erfolgreichen Dreier (60% Wurfquote aus dem Feld). Gaurina zeigte mit 13 Punkte, 10 Rebounds, 5 Assists und 5 Ballgewinnen ein überragendes Spiel. Duarte steuerte 19 Punkte bei.

 

Durch den Sieg verschaffte sich die TSG wieder etwas mehr Abstand zum nun Tabellenschlusslicht Mannheim. Die TSG bleibt vorerst auf Rang 10 der Tabelle, allerdings haben die Ravens aufgrund Spielausfällen weniger Spiele als die Teams unter ihnen. Die Liga bleibt weiter sehr ausgeglichen. Zwischen Platz 7 und Tabellenschlusslicht Mannheim auf Platz 14 liegen gerade einmal drei Siege.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute in der zweiten Halbzeit den Willen gezeigt das Spiel über die Verteidigung zu gewinnen. Uns war natürlich klar, wie wichtig dieses Spiel im Blick auf die Tabellenkonstellation ist. Trotzdem wollten wir uns nicht zuviel Druck machen. Leider haben wir vor allem in der ersten Hälfte dann doch zu nervös agiert. Der Sieg war natürlich ungemein wichtig für uns. Nächste Woche fahren wir positiv zum Derby nach Tübingen. Wir blicken weiter nur von Spiel zu Spiel.“

 

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13.Spieltag Sunkings Saarlouis 82:68 TSG Reutlingen Ravens

 Drittes Viertel bringt Ravens auf die Verliererstraße

 

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben den Tabellenzweiten aus Saarlouis trotz erneut starken Personalausfällen nur eine Halbzeit ärgern können. Bei den Sunkings aus dem Saarland setzte es am Ende eine deutliche 82:68 (28:27) Niederlage. Auch zum Rückrundenstart setzt sich die Personalproblematik bei den Ravens fort. Dieses mal mussten erneut TSG-Topscorer Damir Dronjic (verletzt) und Richard Sturcel (krank) passen.

 

Gute Verteidigung

Aufgrund der fehlenden Offensivoptionen durch die Abwesenheit von Dronjic (19,5 Punkte pro Spiel) und Sturcel (13,9) war schnell klar, dass die Ravens das Spiel gegen die offensivstarken Sunkings nur über eine starke Verteidigung gewinnen konnte. Der Matchplan von Headcoach Vasilis Tsouknidis ging zunächst auf. Im ersten Viertel wurden die Gastgeber bei nur 16 Punkten gehalten. Das Problem? Die TSG tat sich selbst offensiv enorm schwer und erzielte nur 15 Zähler.

 

Bis zur Pause alles offen

Auch im zweiten Viertel taten sich beide Teams enorm schwer. Die TSG Defensive stand gut und kontrollierte insbesondere die Leistungsträger der Sunkings Antonio Lang und Ricky Easterling. Leider wollte den Ravens offensiv weiterhin nur sehr wenig gelingen. Jeder Punkt musste mühsam erarbeitet werden. Mit 28:27 ging es mit einem für beide Teams ungewöhnlich niedrigen Spielstand in die Pause.

 

Einbruch nach der Halbzeit

Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit verlor die TSG zunehmend die Disziplin in der Verteidigung. Die Saarlouiser Topscorer Lang und Easterlin tauten nun auf. Ein 15:0 Lauf brachte im dritten Viertel schon die Vorentscheidung. Die Gastgeber setzten sich auf 20 Punkte ab. Der TSG gelang weiter offensiv sehr wenig.  Beim 62:40 zur Viertelpause war die Messe praktisch gelesen.

 

Kampf im letzten Viertel zu wenig

Im Schlussviertel kämpften sich die dezimierten Ravens noch einmal durch viel Druck in der Defense heran, doch die Kräfte kosteten weiter die Konzentration. Zwar gelangen viele Ballgewinne, doch im direkten Gegenangriff vertendelte man viele Bälle und konnte diese nicht in Punkte ummünzen. Zwar ging das Schlussviertel mit 28:20 an die Ravens, am Ende war dies doch zu wenig. Vor allem aus der Distanz kam zu wenig. Lediglich drei erfolgreiche Dreier verwandelte die TSG.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute zu Beginn gut verteidigt, sind dann aber in der zweiten Halbzeit von unserem Matchplan in der Defense abgewichen. Irgendwann sind dann auch die Kräfte geschwunden. Ohne Damir (Dronjic) und Richie (Sturcel) fehlte uns natürlich auch viel Offensivpower. Durch die erneute fast dreiwöchige Pause waren wir dazu noch kalt und ohne Rhythmus. Wir hoffen, dass uns das Ausfallpech jetzt endlich mal in Ruhe lässt. Wir blicken jetzt von Spiel zu Spiel. Irgendwann wird auch wieder das Glück zurückkehren.  

 

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12.Spieltag MTV Stuttgart 76:66 TSG Reutlingen Ravens

 Dem Favoriten alles abverlangt

 Die Basketballer der TSG Reutlingen haben den Tabellenführer der 1.Regionalliga an die Grenzen gebracht. Bis in die Schlussminuten sahen die Zuschauer ein völlig ausgeglichenes Spiel, ehe die Ravens, die weniger als 48 Stunden vorher in Limburg antreten mussten, die Kräfte verließen. 13 Führungswechsel und 9 Unentschieden während der Partie zeigten dies eindrucksvoll. Vor allem die Distanztreffer der Gastgeber setzten den Ravens über die gesamte Partie zu. Bester TSG-Werfer wurde Kapitän Damir Dronjic mit 17 Punkten..

 

Starker Start

Wie auch schon gegen Limburg kam die TSG fand die TSG blendend ins Spiel und zwang den MTV beim Stand von 4:13 für die TSG zur ersten Auszeit. Danach fanden die Gastgeber über den überragenden Ruben Leider, der sein bestes Karrierespiel machte, wieder ins Spiel. Ganze 8 Dreier sollte der Forward der Stuttgarter am Ende des Abends verwandeln und mit 32 Punkten Topscorer der Partie werden. Beim 21:20 zur Viertelpause sahen die Zuschauer ein Spiel auf gutem Niveau.

 

Gleichstand zur Pause

Auch im zweiten Viertel konnte sich kein Team absetzen. Die Ravens lagen Mitte des zweiten Viertels mit 6 Punkten vorne, eh es wieder Leidel und der starke griechische Guard Lampropoulos (28 Punkte) waren, welche die Gastgeber mit Distanztreffern im Spiel hielten. Die Ravens waren in dieser Phase die bessere Mannschaft, verpassten es aber sich abzusetzen. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Mit 41:41 ging es in die Pause.  

 

Es bleibt knapp

Auch nach der Halbzeit konnte sich kein Team absetzen. Die Führung wechselte hin und her. Die Stuttgart lebten nach wie vor von Leidel und Lampropoulos während die Ravens sehr ausgeglichen scorten. Beim 59:59 vor dem Schlussviertel war alles angerichtet für einen Krimi in der Landeshauptstadt.

 

Einbruch in den letzten fünf Minuten

Auch im Schlussviertel konnte sich kein Team zunächst absetzen. Den Ravens merkt man jedoch nun zunehmend den Energieverschleiß an, während die Gastgeber frisch aus der Winterpause kamen. Bis fünf Minuten vor Ende war die Partie weiter ausgeglichen, dann sollte den Ravens nichts mehr gelingen. In den Schlussminuten schien der Korb wie vernagelt und es schlichen sich einige unnötige Ballverluste ins Spiel, welche die Gastgeber clever nutzten und den Sieg ins Ziel brachten. Mit der Leistung brauchen sich die Ravens, die erneut auf Leistungsträger Noel Duarte und Nick Mosley verzichten mussten jedoch nicht verstecken, wenn gleich auch ein bitterer Beigeschmack nach der Partie blieb.  

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir haben heute ordentlich gespielt, waren aber dann irgendwann einfach platt. Wir sind um 2:30 Uhr Freitagnacht heimgekommen und sind keine 40 Stunden später wieder auswärts dran. Dementsprechend war auch die Trefferquote über die gesamte Partie zu schlecht. 7 Punkte im Schlussviertel reichen natürlich nicht um den Tabellenführer zu schlagen. Mit etwas mehr Kraftreserven hätten wir das Spiel vielleicht gewinnen können. Das ist schade aber wir können auf den zwei Spielen diese Woche aufbauen und Selbstbewusst zum nächsten Spiel nach Langen fahren“.

 

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11.Spieltag Bona Baskets Limburg 61:79 TSG Reutlingen Ravens

 Ravens zurück in der Erfolgsspur

 Die Basketballer der TSG Reutlingen sind nach fünf Niederlagen in Folge zurück in die Erfolgsspur gekehrt. In einem ganz wichtigen Nachholspiel aus der Hinrunde setzten sich die TSG-Basketballer am Dreikönigstag in der 1.Regionalliga bei den hessischen Bona Baskets Limburg mit 61:79 (32:42) durch. Das Team zeigte eine geschlossene Teamleistung und führte über die gesamte Spieldauer. 9 der 10 eingesetzten Spieler konnten sich punktemäßig eintragen. Dabei musste die TSG neben dem Langzeitverletzten Nick Mosley, erneut auf ihren Leistungsträger Noel Duarte verzichten.

 

Starker Start

Das größte Problem der Ravens in den letzten Wochen war der Start in die Partie. Endlich gelang der TSG ein optimaler Start ins Spiel. Angeführt vom starken Michael Hägele legten die Ravens einen 10:1 Start hin und setzten sich frühzeitig zweistellig ab. Trotz der klaren körperlichen Unterlegenheit hielt man die Limburger Center unter Kontrolle. Das Viertel ging klar mit 14:26 an die TSG.

 

Ravens halten den Vorsprung konstant

Auch im zweiten Viertel hielten die Ravens den Vorsprung konstant zweistellig. Die Gastgeber kamen nun etwas besser ins Spiel ohne jedoch den Spielstand drehen zu können. Beide Teams taten sich offensiv in diesem Viertel schwerer. Mit 32:42 ging es in die Kabine.

 

Starkes drittes Viertel bringt Vorentscheidung

Bis Mitte des dritten Viertels waren die Domstädter aus Hessen noch im Spiel. Mit einem 5:0 Lauf verkürzten sie zwischenzeitlich auf 44:55. Dann zogen die Ravens an. Sowohl defensiv, als auch offensiv. In den letzten vier Minuten des Viertels wurden den Gastgebern nur noch 4 Punkte gestattet. Die TSG zog auf 48:63 davon.

 

Konzentriertes Schlussviertel bringt klaren Sieg

Auch im Schlussviertel ließ die TSG kein Comeback zu. Im Gegenteil, der Vorsprung wuchs von Minute zu Minute an. Vor allem die starke Bank der TSG machte den Unterschied. Mit 26:9 ging das Bank-Scoring klar an die TSG. 9 Spieler machten mindestens vier Punkte. Auch die Distanzwürfe fielen in diesem Spiel nach langer Zeit mit 40% mal wieder hochprozentig. Lediglich die schwache Freiwurfquote von 5-12 (42%) ärgerte den TSG-Coach, der ansonsten sehr zufrieden mit seiner Mannschaft war. Bester TSG-Werfer wurde Richard Sturcel mit 15 Punkten. So machte es auch nichts aus, dass die Ravens erst um 2:30 nachts nach Reutlingen heimkehrten. Neben der starken Bank gewann die TSG auch das Reboundduell (39:32) und spielte deutlich mehr Assists (20:12). Routinier Nikola Gaurina zeigte mit 10 Punkte, 9 Rebounds, 5 Assists und 4 Ballgewinnen eine starke Allround-Performance.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Ich freue mich sehr über diesen Sieg. Es war verdammt wichtig, endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis einzufahren. Die Jungs waren sehr motiviert. Wir haben trotz der Ferien zuletzt gut trainiert. Wir hatten diese Woche noch ein kleines Teamevent, dass sehr gut für die Stimmung war. Trotz der langen Fahrt, waren wir von Beginn an wach und konzentriert und haben uns sehr wenige Schwächephasen erlaubt. Es war heute ein richtiger Teamerfolg. Wir schauen jetzt von Spiel zu Spiel.“

 

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10. Spieltag TSG Reutlingen Ravens 58:86 BSG Ludwigsburg

Ravens verlieren deutlich zum Jahresabschluss

Die Basketballer der TSG Reutlingen mussten in der 1.Regionalliga eine weitere bittere Niederlage einstecken. Nach nun fünf Niederlagen in Folge befindet sich der Aufsteiger damit spätestens jetzt endgültig im Abstiegskampf. Die TSG zeigte ihre bislang schwächste Saisonvorstellung und ergab sich frühzeitig kampf- und ideenlos ihrem Schicksal. Die knapp 200 Zuschauer die trotz 2G+ Regelungen in die Halle kamen waren zurecht enttäuscht. Rückkehrer Jonathan Patterson zeigte mit 15 Punkten und 9 Rebounds als einziger Normalform. Headcoach Vasilis Tsouknidis kündigte Maßnahmen an.

 

 Beide Teams starten nervös

 Die Ravens mussten erneut auf verletzungsbedingt auf zwei Leistungsträger verzichten. Dieses Mal fiel neben Noel Duarte auch Routinier Nikola Gaurina aus.  Die jungen Gäste die mit dem Großteil Ihrer Nachwuchsbundesligamannschaft antreten waren dabei selbst nicht in Bestbesetzung und verzichteten auf die BBL-Doppellizenzspieler Lukas Herzog und Johannes Patrick. Beide Teams starteten nervös in die Partie und ohne Wurfglück. Mit 14:15 ging das erste Viertel an die Gäste

 

Ludwigsburg wird stärker

Im zweiten Viertel gelang den Gastgebern weiter sehr wenig. Hinten klafften große Lücken in der Verteidigung die nun besser von den Ludwigsburgern Distanzschützen ausgenutzt wurden. Schnell wuchs der Vorsprung zweistellig an. Erst zum Ende der Halbzeit konnten die Ravens wieder einstellig verkürzen. Beim Halbzeitstand von 37:45 war zumindest noch alles drin.

 

Viele Ballverluste entscheiden Spiel frühzeitig

Statt mit Energie und Wut aus der Pause zu kommen, ließ sich die TSG direkt nach der Halbzeit den Schneid abkaufen. Die Gäste waren wacher, treffsicher und hatten die bessere Spielanlage. Die Ravens dagegen wirkten lustlos und ohne die nötige Einstellung. Viele Bälle wurden leichtfertig vertendelt. Insgesamt standen wieder über 20 Ballverluste (21) zu Buche. Den Gästen gelangen 14 Ballgewinne. Der Vorsprung wuchs auf über 20 Punkte an. Im weiteren Verlauf der Partie sogar auf 30 Punkte. Zu keiner Zeit zeigten die Ravens den nötigen Willen oder Kampf. Die Gäste spielten durch den großen Vorsprung locker auf und konnte einige sehenswerte Aktionen wie zwei krachende Dunkings durch den starken Santana Mojica und Luis Nonfon zeigen. Die Reutlinger Leistungsträger Damir Dronjic und Richard Sturcel waren mit 4 und 0 Punkten Totalausfälle. Die Niederlage ging am Ende auch in der Höhe in Ordnung. Bester Werfer der TSG war am Ende Point Guard Jonathan Patterson mit 15 Zählern.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis war nach dem Spiel sprachlos: „Die Leistung war beschämend. Wir müssen uns bei den Zuschauern entschuldigen, die uns trotzdem bis zum Schluss unterstützt haben. Es fehlte heute an allem, vor allem an der Einstellung und Leidenschaft. Der gute Start und der Hype am Anfang hat viele Spieler bequem gemacht. Nach den Coronafällen und Verletzungen gab es zu viele Ausreden. Der ein oder andere Spieler hat wohl nicht kapiert, dass die 1.Regio kein Selbstläufer ist. Ich werde keinen Egoismus und keine Bequemlichkeit mehr dulden. Die Spieler müssen sich hinterfragen, ob sie die richtige Einstellung haben um auf diesem Level Basketball zu spielen. Wir befinden uns jetzt im Abstiegskampf und brauchen dafür die nötige Moral. So etwas wie heute werde ich nicht mehr zulassen. Man kann ein Spiel verlieren, aber nicht ohne jeden Kampf“.

 

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9.Spieltag TSG Reutlingen Ravens 69:84 1.FC Kaiserslautern

Ravens verlieren nach schwacher Vorstellung

 Die Basketballer der TSG Reutlingen mussten in der 1.Regionalliga eine schmerzhafte 69:84 Niederlage gegen den 1.FC Kaiserslautern hinnehmen. Dabei zeigte das Team deutlich, dass die letzten Wochen mit Coronafällen, Krankheitsfällen und Verletzungen ihre Spuren hinterlassen haben.  Bei diesem Spiel fehlte Leistungsträger Noel Duarte mit einer Knieverletzung.

 

Zu keinem Zeitpunkt fand man Zugriff zum Spiel. Lediglich Routinier Nikola Gaurina zeigte eine starke Leistung. Die 200 Zuschauer, die trotz 2G+ Regelungen zum Spiel kamen, erlebten einen enttäuschenden Abend.

 

Von Beginn an läuft wenig

Bereits zu Beginn des Spiels lief wenig zusammen. Richard Sturcel markierte mit dem ersten Ravens Angriff das 2:0 für die Hausherren. Es sollte die letzte Führung der TSG gewesen sein. Auch Kaiserslautern tat sich zu Beginn schwer und konnte lediglich durch einige glückliche Aktionen Punkte erzielen. Beim Stand von 12:13 nach 8 Minuten war noch nicht viel passiert. Drei Dreier in Folge zum Viertelende von Lauterns Croom, der mit 21 Punkten auch Topscorer wurde, ließen den Vorsprung jedoch zum Viertelende zweistellig anwachsen (14:24).

 

Lauterns Dreier brechen Ravens das Genick

Durch die Dreier von Croom wuchs das Selbstvertrauen bei den Gästen die im zweiten Viertel eine sensationelle Trefferquote an den Tag legten. Fast alles fiel nun durch die Reuse,  während bei den Ravens viele unglückliche Bälle wieder heraussprangen. Weitere vier Dreier in den ersten fünf Minuten des Viertels rauschten durch den TSG-Korb. Beim 18:35 musste man sich ernsthafte Sorgen machen. Auch eine Auszeit von TSG-Coach Tsouknidis brachte keine Kehrtwende. Beim 35:50 Halbzeitstand sah alles nach einem Auswärtserfolg der Gäste aus.

 

Individuelle Fehler verhindern Comeback

Bis ins letzte Viertel spielte die TSG weiter schwach, während die Gäste zwar nicht mehr so treffsicher waren, aber ihre Angriffe konsequenter zu Ende spielten und mit mehr Intensität agierten. Erst im letzten Viertel bäumten sich die Ravens kurz auf. Beim 65:76 keimte noch mal kurz Hoffnung auf. Doch die nächsten Gelegenheiten näher ranzukommen wurden vergeben und die Gäste konnten ihren zweistelligen Vorsprung ins Ziel retten. Am Ende steht eine bittere und ärgerliche Niederlage gegen ein Team, dass zuvor mit 3:6 Siegen deutlich hinter den Ravens lag.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Wir hatten heute keine Chance. Es lief alles was falsch laufen konnte falsch. Wir haben ohne Intensität gespielt, der Gegner hat irgendwann alles getroffen. Wir haben schlecht verteidigt und waren unkonzentriert und fahrlässig. Vorne haben wir teils kläglich Punkte verschenkt. So dürfen wir uns vor unseren Fans natürlich nicht mehr präsentieren. Man hat heute deutlich gesehen, dass die allermeisten Spieler aufgrund der letzten Wochen erhebliche körperliche und psychische Defizite haben. Ich muss deshalb mein Team  ein Stück weit in Schutz nehmen. Wir haben nun eine Woche spielfrei und werden die zwei Wochen bis zum nächsten Spiel nutzen um wieder in Form zu kommen“.

 

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8.Spieltag Gießen Pointers 101:69 TSG Reutlingen Ravens

 Ravens Rumpftruppe verliert deutlich in Gießen

 

Die Basketballer der TSG Reutlingen mussten in der 1.Regionalliga bei Pro B – Absteiger Gießen Pointers eine klare 101:69 Niederlage hinnehmen. Nach zwei Wochen Pause bedingt durch zahlreiche Corona- und Krankheitsfälle fuhr eine Rumpftruppe zum weitest entfernten Gegner der Liga. Heraus kam wenig verwunderlich eine deutliche Niederlage. Bester Scorer auf Seiten der TSG war Richard Sturcel mit 22 Punkten.

 

Ravens starten ordentlich

Headcoach Vasilis Tsouknidis musste teils kurzfristig auf ganze fünf Stammspieler verzichten. Neben Alex Schmid und Topscorer Damir Dronjic (beide krank), fielen auch Dominic Philippi, Juro Masic und Michael Hägele aus unterschiedlichen Gründen aus. Mit nur acht Spielern, darunter einem Jugendspieler und Doppellizenzspieler Christos Kalogiannis glich die Fahrt zum hoch favorisierten Absteiger einem Himmelsfahrtkommando. Trotzdem starteten die Ravens ordentlich in die Partie. Nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten aufgrund ungewohnter Formationen konnten die Ravens das erste Viertel ausgeglichen gestalten (23:22). Auch zur Halbzeit lagen die TSG-Schützlinge trotz vieler Ballverluste beim 48:39 noch im Rennen. 

 

Mitte des dritten Viertels brechen die Dämme

Bis etwa Mitte des dritten Viertels hielten die tapferen 8, bei denen Leistungsträger Noel Duarte mit Knieverletzung eingeschränkt spielte, mit. Danach brachen die Dämme. Vor allem defensiv gelang kein Zugriff. Gießens Kenntemich erwischte vielleicht sein bestes Spiel der Karriere. Mit 27 Punkten, davon sage und schreibe 9 (!) erfolgreichen Dreiern trug er zusammen mit US-Guard Christopher Miller (26) das Gießener Spiel offensiv. Bis zum Viertelende erhöhten die Gastgeber auf 20 Punkte Vorsprung.

 

Im letzten Viertel gingen dann aufgrund der kleiner werdenden Rotation die Kräfte vollends zu Ende. Auch musste eine weitere Hiobsbotschaft für das arg gebeutelte Team hingenommen werden. Youngster Christos Kalogiannis kugelte sich bei einer Aktion die Schulter aus und musste sofort ins Krankenhaus. Das Team fightete bis zum Schluss, musste sich aber letztlich klar geschlagen geben.

 

 Headcoach Vasilis Tsouknidis: “Als klar wurde wie der Kader für das Spiel aussieht war uns natürlich klar, dass es heute schwierig wird. Wir haben gut angefangen, haben aber zu viele Ballverluste gemacht und schlecht verteidigt. Dazu hat der Gegner teils wilde Dreier en masse getroffen. Wir haben mehr als zwei Wochen praktisch nicht trainiert und hatten deshalb auch keinen Rhythmus. Wir werden seit Wochen nur noch von Hiobsbotschaften heimgesucht. Wir hoffen dass dies bald ein Ende hat damit wir wieder um Siege mitspielen können.“

 

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7. Spieltag VfL Bensheim 92:84 TSG Reutlingen Ravens

Ohne Vier in Bensheim nichts zu holen

 

Die Basketballer der TSG Reutlingen haben beim bisherigen Tabellenschlusslicht und Mitaufsteiger VfL Bensheim stark ersatzgeschwächt eine bittere 92:84 Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Die seit Wochen personell stark gebeutelte TSG musste auch dieses mal auf vier wichtige Spieler verzichten. Neben dem langzeitverletzten Center Nick Mosley, fehlten auch verletzungsbedingt Leistungsträger Richard Sturcel, sowie Flügelspieler Alex Schmid. Neuzugang Andy Rico fehlte berufsbedingt und wird erst ab Mitte November regulär zur Verfügung stehen.

 

Ausgeglichener Beginn

Die Ravens starteten ordentlich in die Partie. Die Gastgeber boten kurzfristig zwei neue Verstärkungen auf und zeigten von Beginn an, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollen um im Abstiegskampf zu punkten. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (20:18) ließ vor allem die TSG-Defensive immer wieder leichte Punkte zu. Beim Halbzeitstand von 41:35 für die Hausherren war gleich wohl noch alles drin.

 

Verkorkstes drittes Viertel bringt TSG auf Verliererstraße

Nach der Halbzeit wollte bei der TSG kaum noch etwas gelingen. Aufgrund der körperlichen Unterlegenheit wurde jeder Rebound und jede Defensivaktion zu einem Kraftakt der die TSG zunehmend müder machte. Die Gastgeber konnten komplett mit 12 Spielern rotieren und waren deutlich frischer und treffsicherer. Vor allem aus der Distanz wollte den Ravens nichts gelingen. Gerade einmal 6 von 34 Versuchen fielen durch den Ring. Die Gastgeber gewannen das Viertel deutlich mit 28:13 und schafften damit die Vorentscheidung.

 

TSG beißt sich zurück – Kräfte reichen nicht

Im letzten Viertel waren es vor allem die starken TSG Guards Dronjic (30 Punkte) und Duarte (28) die mit vielen Einzelaktionen die TSG zurück ins Spiel brachten. In der Schlussphase verkürzten die Ravens noch einmal deutlich und erzielten starke 36 Punkte im Schlussabschnitt. Doch individuelle Fehler und fehlende Kraft ließ ein Comeback nicht zu. Die Gastgeber schafften einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf, während die TSG eine Ohrfeige hinnehmen musste.

 

 Headcoach Vasilis Tsouknidis war entsprechend unzufrieden mit seinem Team. „Seit Wochen läuft es leider nicht optimal für uns. Aufgrund der vielen Verletzten und kranken Spieler haben wir seit Saisonbeginn praktisch nie voll trainiert. Einige meiner Spieler müssen sich ganz schnell von ihrer Naivität verabschieden, dass es weiter locker läuft, nur weil wir zuhause vor vollen Rängen ein paar Siege eingefahren haben. Wir müssen kleine Brötchen backen und ich möchte auch nicht mehr das Wort „oben mitspielen“ hören. Ziel ist weiterhin der Klassenerhalt. Wir sind in jedem Spiel der Außenseiter und müssen mehr investieren als die gestandenen Teams. Dem ein oder anderen scheint das noch nicht ganz klar zu sein. Nichts desto trotz haben wir auch heute wieder bis zum Ende gekämpft, da kann ich meinem Team keinen Vorwurf machen. Wir nehmen das Spiel als Ohrfeige und Lehrstunde und werden nächste Woche zuhause wieder anders auftreten“.

 

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6.Spieltag TSG Reutlingen Ravens 82:75 SV Fellbach Flashers

Ravens zurück in der Erfolgsspur!

 

Die Basketballer der TSG Reutlingen errangen am 7.Spieltag der 1.Basketball Regionalliga Südwest einen immens wichtigen Sieg. Im „Schwabenderby“ gegen die Fellbach Flashers setzten sich die TSG-Schützlinge in einer spannenden und umkämpften Partie mit 82:75 (39:33) durch. Durch den Erfolg setzt sich der Reutlinger Aufsteiger vorübergehend auf Platz 3 der Tabelle. Neuzugang Andy Rico, der erst am Freitagabend nach Reutlingen anreiste und nur eine Trainingseinheit mit der Mannschaft hatte, zeigte mit 12 Punkten, 4 Rebounds und toller Verteidigung ein starkes Debüt.

 

Krasser Fehlstart

Wer die ersten fünf Minuten der Partie sah traute dem Endergebnis wohl kaum. Die Ravens erwischten einen krassen Fehlstart. Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und starteten mit einem 10:0 Lauf in die Partie. Beim Zwischenstand von 3:17 für die Gäste schwante den 500 Zuschauern in der wieder gut gefüllten IKG-Halle schon Böses. Doch die Gastgeber die auf die Rückkehrer Damir Dronjic und Dominic Philippi zählen konnten, dafür kurzfristig auf Leistungsträger Richard Sturcel und Center David Grubic verzichten mussten, kamen stark zurück. Der wieder einmal stark aufgelegte TSG-Kapitän Dronjic brachte seine Mannschaft zurück ins Spiel. Mit 11 schnellen Punkten brachte er sein Team beim 20:20 zum Viertelende wieder in die Spur.

 

TSG wird immer besser

Die TSG-Defensive wurde im zweiten Viertel immer besser, nachdem im ersten Viertel noch viel Schlafmützigkeit das Spiel der Ravens bestimmte. Über den starken Dronjic, dem insgesamt sechs Ballgewinne gelangen, sowie Youngster Dominic Philippi, der mit 14 Rebounds eine Saisonbestleistung aufstellte und Neuzugang Andy Rico, der Fellbachs neuen Center Petar Madunic (2,11m) völlig kontrollierte ließ die TSG nur 13 Punkte in diesem Viertel zu und konnte sich teilweise zweistellig absetzen. Durch Konzentrationsfehler ließ man die Gäste zur Halbzeit jedoch wieder zurück ins Spiel (39:33).

 

Ravens setzen sich weiter ab

Auch nach der Halbzeit kamen die Ravens besser aus der Kabine. TSG-Routinier Nikola Gaurina kam nun besser ins Spiel, ebenso wie TSG-Eigengewächs Noel Duarte. Tsouknidis spielte weitestgehend mit einer extrem kleinen dafür sehr schnellen Aufstellung um die Fellbacher Größenvorteile zu eliminieren. Dieser Matchplan ging weiter auf. Die Ravens setzten sich deutlich ab. Nach dem dritten Viertel (64:49) sah alles nach einem ungefährdeten Sieg aus.

 

Berger bringt Fellbach zurück – Gaurina macht den Deckel drauf

Im letzten Viertel ließen die Kräfte bei den Ravens spürbar nach. Insbesondere bei den noch leicht angeschlagenen Spielern und Rückkehrern merkte man die Trainingspause. Die Gäste kamen über den extrem starken Amerikaner Anton Ivy, der mit 21 Punkten, 15 Rebounds, 3 Blocks und 3 Steals auf beiden Seiten des Feldes präsent war und den kaum zu stoppenden Lars Berger (30 Punkte) zurück. Vor allem Berger übernahm nun offensiv für seine Farben und traf aus teilweise 10 Metern aus der Distanz. Die Gäste kamen in der Schlussphase auf drei Punkte ran und hatten Möglichkeiten das Spiel zu drehen, doch die TSG-Defense stand wackelfest. Vorne setzte Gaurina einen wichtigen Dreier. Die Fellbacher mussten nun foulen um die Uhr anzuhalten. Im Gegensatz zum Spiel gegen Tübingen ließen die Ravens diesmal nichts anbrennen. Routinier Gaurina zeigte keine Nerven von der Linie und ließ die TSG nach einem hart umkämpften Spiel jubeln. Ein Wehrmutstropfen blieb. Sowohl Dominic Philippi als auch Alex Schmid bissen sich durch das Spiel, zogen sich aber erneut Verletzungen zu. Ob und wie lange diese ausfallen wird sich nächste Woche zeigen.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Ich bin heute sehr stolz auf meine Mannschaft. Das war ein extrem wichtiger Sieg nach den Rückschlägen und den personellen Problemen in den letzten Wochen. Wir haben heute defensiv bis auf die ersten fünf Minuten einen guten Job gemacht. Andy hat uns die fehlende Präsenz unter dem Korb zurückgegeben. Meine Jungs haben bis zur letzten Sekunde gekämpft und nie aufgegeben. Das ist unsere Mentalität. Die Zuschauer waren auch wieder super und haben uns nach vorne gepusht“.

 

 

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5.Spieltag MTV Kronberg 91:83 TSG Reutlingen Ravens

Ravens Rumpftruppe schlägt sich wacker beim Spitzenteam

 

Die aktuell extrem dezimierten 1.Regionalliga-Basketballer der TSG Reutlingen Ravens haben am Samstagnachmittag eine zu erwartende Niederlage beim Spitzenteam MTV Kronberg hinnehmen müssen. Ohne ihre Topspieler Nick Mosley, Damir Dronjic und Leistungsträger Dominic Philippi und zwei noch angeschlagenen Spielern mit Michael Hägele und Harrison Nnana war das Unterfangen Auswärtssieg beim bis dato Tabellendritten aus dem hessischen Kronberg bereits von Anfang an ein schwieriges.

 

Um überhaupt 10 Spieler aufbieten zu können, ergänzten die Jungtalente Christos Kalogiannis und Phillip Ritzmann aus der zweiten Mannschaft.

 

Ravens starten schlecht

Nach über 250 km Anfahrt in den Taunus und ungewohnter Formation aufgrund der vielen Ausfälle und Angeschlagenen, starteten die Ravens fast schon erwartbar schlecht ins Spiel. Bereits im ersten Viertel lag man schnell zweistellig zurück. Viele Ballverluste führten zu deutlich mehr Abschlüssen beim Gegner. Mit 24:13 ging das Viertel an die Hausherren.

 

Ravens kämpfen sich zurück

Im Laufe des zweiten Viertels legten die Ravens dann einen Zahn zu. Der bärenstarke Youngster Noel Duarte der mit 26 Punkten, 11 Rebounds, 5 Assists und 4 Steals und einer Effektivität von 35 ein herausragendes Spiel machte, sowie Point Guard Richard Sturcel (21 Punkte, 3 Assists, 4 Steals) hielten die Ravens im Spiel. Das zweite Viertel ging mit 26:24 an die TSG. Halbzeitstand 48:39 für die Gastgeber.

 

Zu viele Fehler verhindern Comeback

Auch in der zweiten Halbzeit bemühten sich die TSG-Basketballer im Spiel zu bleiben. Auch der noch stark angeschlagene Michael Hägele, biss sich durch und konnte immerhin 21 Minuten auf dem Feld stehen (8 Punkte). Jedes mal wenn die TSG näher rankam, schlichen sich jedoch technische Fehler und Ballverluste ins Spiel und ließen die Hausherren wieder wegziehen. Bis auf drei Zähler konnten die Ravens im Laufe der Partie verkürzen, doch der Schalter konnte nicht ganz umgelegt werden.

 

Am Ende holten die unter diesen Bedingungen stark favorisierten Hessen einen 93:81 Heimsieg gegen couragierte aber fehleranfällige Ravens.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Unter diesen Bedingungen war uns von vorneherein klar, dass es heute ganz schwierig wird. Trotzdem haben wir insgesamt zu viele einfache Fehler gemacht. Auch von den routinierten Spielern muss ich mehr erwarten. Phasenweise hatten wir gute Momente aber nicht genug Cleverness und Kraft um uns hier durchzusetzen. Der Gegner war körperlich überlegen und hat dies am Ende gut genutzt. Wir hoffen, dass sich das Lazarett bald wieder lichtet. Nick (Mosley) wird mit Innenbandriss im Knie bis Januar ausfallen, bei Damir (Dronjic) und Dominic (Philippi) hoffen wir auf eine Rückkehr in nächster Zeit.

 

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4. Spieltag TSG Reutlingen 81:82 n.V. SV 03 Tigers Tübingen

 Mosley Verletzung überschattet Derby-Krimi!

 

Die Basketballer der TSG Reutlingen mussten in mehrfacher Hinsicht einen ganz bitteren Abend in der 1.Regionalliga verdauen. Im Derby, vor einer Rekordkulisse von knapp 700 Zuschauern (ausverkauft!) trafen die Gäste in den Schlusssekunden der Verlängerung zum Sieg. Das Ausgang der Partie war jedoch fast schon Nebensache, da sich TSG-Topspieler und Center Nick Mosley bereits zu Beginn der Partie schwer am Knie verletzte. Die stark dezimierten Ravens die bereits ohne ihren verletzten Topscorer Damir Dronjic und den Verletzten Flügelspieler Dominic Philippi auskommen mussten, schnupperten trotzdem am Sieg.

 

TSG startet gut – Mosley verletzt sich

Hochmotiviert starteten die Ravens vor einer Rekordkulisse und TV-Kameras ins Derby. Ravens Point Guard Richard Sturcel war in den ersten Minuten nicht zu Bremsen und erzielte 13 seiner 18 Punkte im ersten Viertel. Mitte des ersten Viertels dann der Schockmoment der alles andere zur Nebensache machte. Noel Duarte wollte bei einem Tübinger Angriff ein Offensivfoul aufnehmen, fiel mit hohem Tempo nach hinten und direkt in das rechte Knie von Ravens Center Nick Mosley. Nach mehreren schmerzhaften Minuten am Boden konnte er unter Hilfe das Spielfeld verlassen. Es zeichnete sich jedoch schnell ab das der Abend für Mosley beendet war und unter Umständen eine schwere Verletzung die Folge des Zusammenpralls sein könnte. Untersuchungen kommende Woche werden Erkenntnis darüber bringen, wie schwer die Verletzung sein wird. Die Ravens gewannen das Viertel trotzdem deutlich mit 24:16.

 

TSG in Foultrouble – Tübingen trifft mit der Sirene

Ab Mitte des zweiten Viertels kam ein Bruch ins Spiel, bedingt auch durch viele Foulpfiffe gegen die Ravens, was sich durch das komplette Spiel ziehen sollte. Ganze 28 Fouls bei den Ravens zu 16 bei den Gästen standen am Ende auf dem Bogen. Dies sollte am Ende des Abends noch ein „Gschmäckle“ hinterlassen. Die ohnehin kleine Rotation machte es Headcoach Vasilis Tsouknidis durch die Foulbelastung somit noch schwerer eine schlagfertige Rotation zu finden. Seine Sache herausragend machte dabei der erst 18-Jährige Christos Kalogiannis der normalerweise überwiegend in der zweiten Mannschaft spielt und bei seiner Premiere starke 11 Punkte und 5 Ballgewinne erzielte. Die Ravens vergaben kurz vor Ende der Halbzeit eine gute Angriffsmöglichkeit und die Gäste trafen mit einem glücklichen Wurf von der Mittellinie zum 46:45 Pausenstand. Alles war angerichtet für einen spannenden Basketballabend.

 

Nervöse zweite Halbzeit auf beiden Seiten

Nach der Halbzeit taten sich beide Teams offensiv schwer. Insbesondere aus der Distanz wollte wenig gelingen. Reutlingen traf nur 10 von 33 Versuchen. Bei den Gästen waren es gar nur 7 von 27. Weiter mussten die Ravens mit Foulproblemen kämpfen blieben jedoch meist vorne. Mit 62:59 ging es ins Schlussviertel

 

Grubic trifft zur Verlängerung – Hänig zum Sieg

Im letzten Viertel ging es auf und ab. Zwischenzeitlich setzten sich die Gäste auf bis zu 6 Zähler ab. Die TSG biss sich jedoch durch die starken David Grubic und Michael Hägele zurück ins Spiel. Ein Dreier von Hägele ließ die Halle fast explodieren, doch wieder konterte Tübingen mit einfachen Punkten. Die Tigers ahnten sich schon fast am Ziel, als David Grubic mit dem letzten Angriff und wenigen Sekunden Restspielzeit einen Dreier aus der Ecke zum vielumjubelten 74:74 traf, der letzte Tübinger Wurf ging vorbei. Verlängerung. In der Verlängerung waren die Ravens das bessere Team mussten jedoch weitere teils sehr fragwürdige Pfiffe hinnehmen, die u.A. dazu führten , dass in den letzten Minuten sowohl Noel Duarte als auch David Grubic mit 5 Fouls auf die Bank mussten. Aufgrund eines sehr fragwürdigen Foulpfiffs gegen Alex Schmid kurz vor dem Ende verkürzte Tübingen durch Hihn auf 81:80. Knapp 10 Sekunden vor dem Ende foulten die Gäste Richard Sturcel um die Uhr anzuhalten. Dieser vergab beide Freiwürfe und Tübingen ging mit einer glücklichen Aktion 2 Sekunden vor Schluss in Führung. Der letzte Wurf aus der eigenen Hälfte der Ravens fand nicht das Ziel. Tübingen nahm damit den Sieg mit nach Hause. Beste Werfer auf Seiten der TSG waren Richard Sturcel und David Grubic mit je 18 Punkten.

 

Die Trauer über die schmerzliche und extrem unglückliche Niederlage war jedoch kurz, denn die Sorgen um Nick Mosley überwiegten.

 

Headcoach Vasilis Tsouknidis: „Meine Mannschaft hat nicht verdient so zu verlieren. Trotz des unfassbaren Verletzungspechs und des Verlustes von Nick, haben wir alles gegeben und waren in der Verlängerung auch die bessere Mannschaft. Bei einer Foulverteilung von 28 zu 16 und der Aktion am Ende fehlen mir ehrlich gesagt auch die Worte. Es ist sehr bitter, dass meine Mannschaft so bestraft wurde. Wir werden aus dieser Niederlage lernen und manche Fehler die wir heute zu viel gemacht haben abstellen. Wir hoffen natürlich, dass die Verletzung von Nick doch nicht so schlimm ist, wie es im ersten Moment aussah und hoffen auch dass wir bald wieder auf Damir (Dronjic) und Dominic (Philippi) zählen können.

 

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